Ausgabe 
31.5.1943
 
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nung eines Archivs versprochen hotte und die er als­bald in Angriff nehmen wollte, ließ er sich zunächst einen Vorschuß van 50 RM. geben. Die Wirtin sah jedoch ihren Koffer nicht wieder, und der Vor- jchußgeber hatte mit seinen 50 RM. das Nachsehen, denn an dem Archiv hat derFinanzierte" keinen Strich gearbeitet; in beiden Fällen ließ er über­haupt nichts mehr von sich hören. Da jedoch seine Anschrift in Bremen hier bekannt war, gab es für ihn nunmehr vor dem Amtsgericht Gießen ein Nachspiel wegen Unterschlagung und Betrugs. Das Urteil lautete auf drei Monate Gefängnis.

Verdunkelungszeit:

31. Mai von 22.33 bis 4.36 Uhr.

Aus Oer engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

* Watzenborn-Steinberg,'3?8. Mai. Der Gemischte Chor von Watzenborn-Steinberg sang am Sonntag in einem Gießener Lazarett un­ter der Stabführung von Chorleiter Gg. Har­nisch (Steinberg) und nicht, wie berichtet, unter Dirigent Habermehl.

Kreis Büdingen.

Schotten, 28. Mai. Die hiesige Krieger- kameradschaft war zu einem Mitgliederappell versammelt. Der Kameradschaftsführer teilte die neuesten Anordnungen mit. Ferner wurde ausführ­lich über das Schießwesen inz der Kameradschaft gesprochen und seine weitere Pflege beschlossen. Zum Schluß des Appells wurden an 15 Kameraden die Ehrennadeln für 40jährige treue Mitgliedschaft überreicht.

' Von einem Buttdogg überfahren.

* Alsfeld, 29. Mai. An einer vielbefahrenen Straßenkreuzung wurde ein sechs Jahre alter Junge, der beim Spielen über den Fahrdamm lief, von einem Bulldogg mit Anhänger erfaßt und überfahren, Dabei wurde das bedauerns­werte Kind so schwre verletzt, daß es bald nach seiner Einlieferung in der Klinik in Gießen v e r- st a r b. Der Kleine, dep aus Köln stammt, war in der Hast des Spiels in das Motorfahrzeug hinein­gelaufen.

Don der Frankfurter Börse.

Induslrieobligalionen im Vordergrund.

Arn Aktienmarkt waren die Dinge wenig verändert. Soweit in einzelnen Papieren Umsätze zustande kamen, mußten scharfe Repartierungen durchgeführt werden. Kursmäßig ergaben sich ab 26. Mai dadurch Veränderungen, daß der monat­liche Dividendenzuwachs bei einzelnen Dividenden- werten zugeschlagen wurde.

Am Rentenmarkt ist die Reichsaltbesitz etwas leichter, dagegen konnten Dekosama I wieder an­ziehen. Steuergutscheine I unverändert 102,60. Stark gefragt waren Jndustrieobliaationen. Im Telephonverkehr bestand lebhaftere Umsatztätigkeit zu fast täglich leicht erhöhten Kursen in 1943er JndustrieoLligationen, von denen die 4prozentige Degussa bis 109,25 anziehen konnten (einschl. 0,75 v. H. Bankenvergütung). Von Stadtanleihen konnten nun auch die Darmftätter von 102,5 auf 103 cmziehen.

Im Aktienfreiverkehr blieben die Um­sätze unbedeutend, die Kurstaxen sind rein nominelle Geldkurse. Tagesgeld 1,75 v. H.

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Nach kurzer Krankheit verschied am 29. Mai unerwartet, nach arbeitsreichem Leben,' unser lieber, herzensguter, treusorgendör Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Paul Richter

im 79. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen i

Lotte Richter

Reinhold Richter und Frau

Friedrich Richter und Frau, und Enkel Familie Franz Bepler.

Gießen (Bismarckstr. 9), z. Z. im Felde.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem

2. Juni, 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. H 03582 S

Heute nacht entschlief sanft, nach einem arbeits­reichen Leben, kurz nach ihrer jüngsten Schwe­ster, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermut­ter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

FrauAnnaMarieNachtigall.geb.Stein

im 87. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Ludw. Lotz u. Frau Marie, geb. Nachtigall Familie Heinrich Nachtigall

Familie Elisabete Schneider Wwe-, geb. Nachtigall

Familie Ferdinand Seibert

Adolf Lotz ü. Frau Anna, geb.Nachtigall

Familie Otto Nachtigall

Familie Georg Schließner.

Beuern, Wieseck, Frankfurt a.M. und im Felde. Beerdigung: Dienstag, den 1. Juni, nachmittags 2.30 Uhr.

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Hl I IIIII Ulli !!BMMWU.Fimn

I-JwL Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher IBgy Anteilnahme an dem schweren Verlust durch den Heldentod unseres unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Enkels und Neffen Heinrich Röhrig, Schütze E in der Waflen-ff, sagen wir unseren herzlichen Dank.

In stiller Trauer: Wilhelm Röhrig sen. B

Frau Haubach Wwe, und all« Angehörigen. E

Gießen, den 29. Mai 1943. \

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Lleberraschungen im Fußball.

Schalke 04 gescheitert. Auch VfR. Mannheim und München 60 besiegt.

Ging in den bisherigen Endrundspielen der deut­schen .Fußball-Kriegsmeisterschaft alles ziemlich pro­grammgemäß zu, so brachte die am gestrigen Sonn­tag gespielte Zwischenrunde gleich eine Reihe von unerwarteten Ergebnissen. Man kann auch von Ueberraschungen sprechen, aber man muß stets wie­der darauf Hinweisen, daß wir uns im Kriege be­finden und daß viele Vereine und Mannschaften, vornehmlich die aus dem Westen des Reichs, ihren Sport unter Verhältnissen ausüben, die nun ein­mal keine normalen sind und von ihnen schließ­lich auch oft nicht gemeistert werden können.

Unter diesen Gesichtspunkten ist auch die- 1:4= (1:3) Niederlage des sechsfachen deutschen Mei­sters und Titelverteidigers Schalke 04 zu wer­ten, die er am Sonntag bei Holstein Kiel be­zog und die normalerweise eine sehr große Ueber- raschung wäre. Es steht also nun, zwei Runden vor dem Abschluß der Kriegsmeisterschaft, fest, daß es einen neuen deutschen Meister geben wird, denn nach ihrer Niederlage in Kiel sind dieKnappen" ausgeschieden. Das gleiche Los teilen zwei andere hocheingeschätzte Mannschaften, der vorjährige Tschammerpokalsieger 1 8 6 0 München und Ba­dens Meister VfR. Mannheim. Die Münchner Löwen" gingen im Wiener Stadion gegen den Meister von Donau-Alpenland, Vienna Wien, mit 0:2 (0:1) ein, während Badens vielgerühmte Meisterelf beim FV. Saarbrücken, der unter der Führung des Nationalspielers Sold eine große kämpferische Leistung vollbrachte,in Schönheit starb" und nach einer Paufenführung von 2: 1 schließlich 2 :3 unterlag. Im vierten Spiel des Ta­ges siegte der Dresdner SC. in Danzig mit 4:2 (2:0) über Neufahrwasser 1919, ein Ergebnis, das wohl allgemein erwartet wurde.

Dieletzten Vier" der deutschen Meisterschaft sind mithin der vorjährige Endspielteilnehmer Vienna 'Wien, der Sachsenmeister Dresdner SC., der Westmarkmeister FV. Saarbrücken und der Meister von Schleswig-Holstein, Holstein Kiel.

Vom heimischen Fuhball,

Borussia Fulda LSV. Gießen 5:1 (4:0).

Der Sportgau Hessen-Nassau führte gestern in Lauterbach eine Werbeveranstaltung durch, in deren Mittelpunkt ein Fußballtreffen zwischen RSG. Bo­russia Fulda und Luftwaffe Gießen stand. Die Ful­daer Mannschaft zeigte sich von einer recht guten Seite und buchte mit 5:1 (4:0) einen schönen Sieg. Dem Treffen wohnten über 1000 Besucher, darunter viele Verwundete, bei.

1900 VfL. 1860 Marburg 2:4.

Durch Ausfall von Schäfer, Fleischhauer und Köhlinger kam nicht die gewünschte Mannschafts­aufstellung zustande, so daß man wieder einmal experimentieren mußte, und da das Experiment nicht gelang, mußte man auf die Revanche für die im Vorspiel erlittene Niederlage verzichten und er­neut eine Niederlage hinnehmen. Im ganzen ge­sehen ist dieser Sieg der Marburger verdient, denn

ihre Leistung war, mannschaftlich gesehen, weit ein­heitlicher als die der Gastgeber. Dies trat besonders zu Anfang deutlich in Erscheinung und zu dem Zeit­punkt, als die Blau-Weißen gegen Schluß eine kurze Drangperiode hatten. Aus der Abwehr heraus wurden nämlich die beiden letzten Treffer vorberei­tet, was die Gefährlichkeit des Gästesturmes unter­streicht.

Zusammenarbeit im Gießener Fußballsport.

Den Verhältnissen des totalen Kriegseinsatzes Rechnung tragend, haben sich die beiden Gießener Fußballvereine Spielvereinigung 1900 und VfB.-R. entschlossen, für die weitere Dauer des Krieges die Spiele gemeinsam auszutragen. In Anbetracht des Sportgeschehens unserer Stadt ist dies ein erfreu­liches Zeichen, das sich auf die kommenden Spiele günstig auswirken wird.

Der Zieichssportwettkampf.

Am Samstag und Sonntag traten im ganzen Reich die Angehörigen der Hitler-Jugend zum Früb- jahrs-Reichssportwettkampf 1943 an. Die sportlicye Leistungsschau erfaßte die gesamte Jugend in Stadt und Land und ermittelte die beste Gemeinschaft in den Grund Übungen der körperlichen Ertüchtigung. Auf den Ergebnissen dieses Reichssportwettkampfes bauen sich die weiteren sportlichen Leistungskämpfe der Banne und Gebiete bis zum Reichs entscheid um den Wanderpreis des Reichsjugendführers auf. Auch der diesjährige Wettbewero gab ein erfreuliches Bild

Der Reichsfinanzminister hat steuerliche Erleichte­rungen bei Betriebsstillegungen und Rationalisie­rungsmaßnahmen angeordnet. Der im Reichsfteuer- blatt Nr. 41 vom 19. Mai erschienene Erlaß ge­währt'bei der Einkommen- und Körperschaftssteuer folgende Vergünstigungsmöglichkeiten: Buchführende Gewerbetreibende, die abnutzbare Wirtschaftsgüter des beweglichen Anlagevermögens ihres stillgelegten Betriebes verkaufen, können eine steuerfreie Rücklage bis zur Höhe des Deräußerungsgewinns bilden. Vor­aussetzung ist, daß ^fie einen Betrag in Höhe der Rücklage auf ein Sperrkonto bei einem Kreditinstitut einzahlen und dem Finanzamt darüber eine Be­scheinigung einreichen. Die Einzahlung muß späte­stens am Bilanztag des Jahres der Veräußerung, bei Veräußerungen in einem vor dem 1. Juni 1943 abgelaufenen Wirtschaftsjahr spätestens am 30. Juni 1943 Dorgenommen werden.

Die näheren Einzelheiten, auch über die vorzeitige Freigabe der Sperrkonten, bringt der Erlaß. Alle diese Vergünstigungen treten nur ein, wenn der ge­samte betrieb einerlei, aus welchen Grünnden stiflgelegt worden ist; sie sind erstmals bei der Ver­anlagung für 1942 anzuwenden, kommen jedoch nur in Betracht, wenn ein Betrieb nach Beginn des Wirt­schaftsjahres, das für die Veranlagung für 1942 maßgebend ist, stillgelegt wurde.

Wenn wegen kriegsbedingter Beschränkung der Fabrikation Betriebe Maschinen usw. austauschen, so ist der Minister damit einverstanden, daß steuer-

vom Leistungsstand, der Gesundheit und der Nk« satzfreudigkeit der deutschen Jugend im 4. Kriegs» jahr. Reichsjugendführer Axmann besuchte die Wett­kämpfe der Hitler-Jugend in den Gebieten Main« franken, Kuchessen Und Thüringen.

Pfingsten Weidig-Bergfest.

Mit Rücksicht auf die am 20. und 27. Juni statt­findenden Bannsportfeste des Gebiets Hessen-Nassau wurde das 7. Weidig-Bergfest aus dem Schrenzer bei B u tz b a ch auf den 1 3. In n i (Pfing­sten) voroerlegt. Die volkstümlichen Wettkämpfe des beliebten oberhessischen Sergtftffens des NSRL., die in den nächsten Tagen zur Ausschreibung gelangen, sind gauoffen für die Sportgaue Hessen-Nassau und Kurhesfen und für das Gebiet Hessen-Nassau der HI.

Feldbergfest am 11. Juli.

Das 89. Feldbergfest findet am 11. Juli statt. Im vergangenen Jahre führte man die Wettkämpfe am Fuße des Taunusgipfels, in Bad Homburg, durch Heuer will man trotz der bestehenden Verkehrs- fchwierigkeiten wieder auf die beliebte Hohe gehen und die Wettkämpfe den Forderungen der Zeit ent­sprechend wehrmäßig gestalten.

Kurze Svortnotize«.

Deutscher Meister im Geräteturnen wurde bei den Titelkämpfen in Passau erstmalig der Stuttgarter Eugen G ö g g e l. Er siegte im Zehnkampf mit 192,0 Punkten vor den Brüdern Theo und Erich Wied (WM.), die 190,9 und 188,8 Punkte erzielten, Einzelmeister wurden Göggel am Reck, Theo Wied am Pferd, Erich Wied am Bar­ren, Müller (Leuna) an den Ringen und Schneps (WM.) am Boden.

lich eine Gewinnverwirklichung in solchen Fällen nicht angenommen wird.

Endlich gewährt der Erlaß Umsatzsteuerbefreiung im Rahmen der Verwertung von Waren stillgelegter Betriebe, wenn die Verwertung auf Anordnung der zuständigen Stellen geschieht und dadurch ein zusätz­licher Umsatz in der gleichen Wirtschaftsstufe ent­steht. Um eine zusätzliche Belastung der Ware mit Umsatzsteuer zu vermeiden, werden auch für die Zu­sammenlegung von Unternehmungen zu Kriegsbe­triebsgemeinschaften Umsatzsteuer - Erleichterungen verfügt, ohne daß jedoch ein Ausfall an Umsatz­steuer entsteht.

Briefkasten Ser Redaktion.

' (Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schristleitung.)

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Druck und Verlag: Brühlsche Unrversitätsdruckerei R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr^Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenvreisliste Nr. 6.

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3 Wie werden Türen und Fenster richtig abgedichtet?

Durch eine Ritze dringt manchmal mehr Kälte ein, als ein Sack Kohle an Wärme im Ofen erzeugt. Und wenn wir im nächsten Winter auch Heizmaterial sparen müssen -zu frieren brauchen wir deshalb noch lange nicht! Also her mit Holzleisten, mit Fijz- und Stoff streifen aus der Flickentruhe, mit alten Vor­hängen und Decken,mit Holzwolle und Zeitunaspapierl Und dann: ran an alle Türen und Fenster mit dem Schlachtruf:Wo ziehts durch?" Vater nagelt Leisten auf abgetretene Tür­schwellen, die Kinder dichten die Fenster mit Filz-oder Papier­streifen ab, Mutterzaubert" aus Resten Vorhänge für beson- > derswindige" Gesellen unter den Türen und mit Papier oder Holzwolle ausgestopfte Rollen zum Einlegen zwischen die Doppelfenster! Aber: bald anfangen! DerWinter ist schneller da, als man denkt. Und wer dann nicht fertig ist, hat zum Schaden des Frierens noch den Spott vonKohlenklau"!

Wer jetzt sich etwas Mühe macht, im Winter über diesen O? lacht!

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