hörten, ergeht wegen des Wechsels der Zuständigkeit noch besondere Nachricht.
Das Gebiet der bisherigen Bezirksstelle Fulda der Industrie- und Handelskammer für das Rhein- Mainische Wirtschaftsgebiet, Sitz Frankfurt a. M., scheidet durch die gleichzeitige Errichtung der Gauwirtschaftskammer Kurhessen aus dem bisherigen Zusammenhang aus und gehört ab 1. 1. 1943 dem Gebiet der Gauwirtschastskammer Kurhessen an.
Verdunkelungszeit:
4. Januar von 17.21 bis 8.02 Uhr.
*
** Herzliche Grüße aus dem Felde, verbunden mit den besten Wünschen zum neuen Jahre, senden durch uns die Soldaten Karl Weiß (Watzenborn), Walter Schmidt (Lick), Richard Schneider (Eberstadt), Karl Bonoerheidt (Billingen), Ottmar Wagner (Muschenheim), Walter Schmidt (Saasen), Ernst Schweizer
(Gießen), Hermann Stock (Gießen). — Die Heimat erwidert die Grüße und guten Wünsche für 1943 in herzlicher Verbundenheit.
** Wehrwissenschaftliche Vorträge der Ludwigs - Universität im Winter-Semester 1942/43 betrifft eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil.
Märkte in Hungen 1943.
* Hungen 31. Dez. Im Jahre 1943 werden hier folgende Märkte abgehalten: 29. März Krämer- und Ferkelmarkt; 17. Mai Krämer-, Rindvieh- und Ferkelmarkt; 21. Juni Krämer- und Ferkelmarkt; 2. August Krämer-, Ziegen- und Ferkelmarkt; 27. September Krämer-, Rindvieh- und Ferkelmarkt; 1. November Krämer-, Rindvieh-, Schaf- und Ferkelmarkt; 6. Dezember Krämer- und Ferkelmarkt.
Jttefenpldnef Jupiter im Gegenschein.
Gternschau im Januar 1943.
Von Dr. Erwin Kossinna.
Die glanzvollste Erscheinung am Winterhimmel ist unstreitig der Planet Jupiter, der im Januar den Gipfel seiner Leuchtkraft erreicht. Wir finden diesen alle anderen Sterne weit überstrahlenden Planeten gegen 21 Uhr hoch am Osthimmel etwas unterhalb des hellen Sternpaares Kastor und Pollux. Sein gelbes Licht übertrifft den ebenfalls gelblich leuchtenden Stern erster Größe Pollux in den Zwillingen um das 23fache. Aber während der Lichtstrahl vom Jupiter bis zur Erde nur 35 Minuten benötigt, ist er von dem mit 24facher Sonnenhelligkeit strahlenden Pollux 30 Jahre unterwegs.
Am 11. Januar gelangt Jupiter in den Gegenschein zur Sonne und erreicht fast genau gleichzeitig seine geringste Entfernung von der Erde mit 633 Millionen Kilometer. In dieser günstigen Stellung des größten Planeten läßt schon ein Feldstecher die stark abgeplattete Scheibe und die vier großen Monde erkennen, die freilich nicht immer gleichzeitig sichtbar sind. Wer ein kleines Fernrohr zur Verfügung hat, kann den Vorübergang der Monde vor der Jupiterscheibe verfolgen. Sie erscheinen dann gewöhnlich als dunkle Flecken auf hellem Hintergrund, manchmal aber auch hell auf dem etwas dunkleren Jupiter. Daneben erkennt man den tiefschwarzen Schatten, mit dem die Monde über die Jupiterscheibe wandern.
Genaue photometrische Messungen der Helligkeit der Jupitermonde haben ergeben, daß alle vier Trabanten einen periodischen Lichtwechsel zeigen, der mit der Umlaufszeit genau übereinstimmt. Schon Herschel, der den Lichtwechsel zuerst beobachtete, schloß daraus richtig, daß diese Monde dem Planeten stets dieselbe Seite zukehren, ebenso wie unser Mond der Erde stets dasselbe Antlitz zeigt. Außer den vier großen Monden, von denen drei unseren Mond erheblich an Größe übertreffen, besitzt Jupiter noch weitere sieben Monde, die jedoch äußerst klein
und lichtschwach sind. Drei von ihnen sind rückläufig und daher keine regulären Monde, sondern von dem Riesenplaneten eingefangene Planetoiden. Die Masse Jupiters übertrifft nämlich die aller anderen Planeten zusammen um das Dreifache, und dementsprechend ist seine Anziehungskraft gewaltig.
Während Jupiter in seiner Oppositionsstellung die ganze Nacht hindurch sichtbar ist, kann Saturn im Stier vom Beginn der Dunkelheit nur bis gegen 5 Uhr, Ende des Monats nur bis gegen 3 Uhr beobachtet werden. Das in kleinen Fernrohren sichtbare R i n g s y st e m ist zur Zeit so weit geöffnet, daß es über die Pole des Planeten hinausragt und mit der Blickrichtung einen Winkel von 25 Grad bildet. Wir blicken auf die Südfläche der Ringe. Saturn besitzt ohne das Ringfystem ungefähr die Helligkeit eines Sternes erster Größe. Durch die Ringe wird die Helligkeit noch um eine Größenklasse, etwa um das 2%fad)e erhöht, so daß Saturn gegenwärtig ein Stern nullter Große ist und noch etwas heller als Kapella im Fuhrmann. Der Planet Uranus bewegt sich ebenfalls im Sternbild des Stiers. Als Stern sechster Große kann ihn ein scharfes Auge eben noch erkennen. Mit dem Feldstecher finden wir ihn leicht unter dem Fixstern A, ungefähr in der Mitte zwischen den Plejaden und den westlichen Hyadensternen, die den rötlichen Aldebaran umgeben. Merkurist in der ersten Januarhälfte nach Sonnenuntergang tief im Südwesten kurze Zeit sichtbar. Venus entfernt sich langsam von der hellen Sonnenumgebung und kann Ende Januar etwa 1% Stunde nach Sonnenuntergang am Südwesthimmel beobachtet werden. Mars geht zwei Stunden vor der Sonne auf, ist daher am Morgenhimmel als schwacher rötlicher Stern zu sehen.
Don unerreichter Schönheit ist im Januar der abendliche Fixsternhimmel, und zwar besonders im
OJt.-’fpont
Gießener Fußball.
1900 schlägt BfB.-K 6:5 (2:2).
Es ist sehr schwer, als Favorit zu gelten. Das mußten die Grün-Weißen gestern im Tschammer- Pokalspiel erleben. Hatte man doch nach dem Siege gegen die Luftwaffe mit einem einwandfreien Siege der Leute vom Waldsportplatz gerechnet. Die Blau- Weißen behielten jedoch in einem spannenden und dramatischen Kampfe die Oberhand, was auf Grund der in der letzten halben Stunde gezeigten Leistung nicht unverdient war.
Trotz der in den ersten Minuten gezeigten Feldüberlegenheit der Grün-Weißen kam 1900 durch Kraft II. zum Führungstreffer. Lange dauerte dieser Zustand aber nicht, da war der Ausgleich und sogar der 2:1-Stand geschaffen. Dem Auf und Ab des Kampfes folgte kurz vor der Pause der Ausgleich der Blau-Weißen. Nach dem Wechsel ging 1900 wieder in Führung. Der Ausgleich ließ aber auch diesmal nicht lange auf sich warten, und nachdem die Blau-Weißen auf 4:3 erhöht hatten, folgte postwendend der abermalige Ausgleich. Dann kam eine Zeit der klaren Ueberlegenheit der 1900er, die den Vorsprung auf 6:4 erhöhten, was praktisch den Sieg bedeutete. Durch ein überflüssiges Handspiel von Schuck kam VfB.-R. auf 6:5 heran. Hierdurch lebte der Kampf nochmals auf. Die Grün-Weißen drängten jetzt mächtig auf einen abermaligen Ausgleich , die Blau-Weißen verstanden es jedoch, ihren einmal errungenen Vorsprung geschickt zu verteidigen.
Bei 1900 war die Leistung in der Hintermann« schäft diesmal weit zweckmäßiger als im Spiel gegen die Luftwaffe. Der Sturm fand trotz der sechs Tors nicht immer die erforderliche Geschlossenheit. Kraft L als Mittelläufer und Kraft II. als Mittelstürmer waren die überragenden Kräfte der Mannschaft. VfB.-R. kam an die Leistung im Spiel gegen dia Luftwaffe bei weitem nicht heran. Die Hintermannschaft, sonst der beste Mannschaftsteil, zeigte mitunter Schwächen. Vollauf genügen konnten nur dis beiden Außenläufer. Der Sturm hatte gute und schlechte Momente. — Schiri Hofmann (Wieseck) konnte befriedigen.
40000 sahen kein Tor.
FC. Schalke 04 — TSV. 1860 München 0:0.
40 000 Menschen umsäumten das Kampffeld in Köln-Müngersdorf. Leider gelang es den Spielern nicht, diese Begeisterung mit einer aufmunternden Torausbeute zu rechtfertigen. Eine Revanche wollte den Schalkern gegen ihre 2:0-Bezwinger vom Berliner Olympiastadion nicht gelingen. Sie hatten zwar diesmal die zwingenderen Torgelegenheiten, aber insgesamt war — wie bereits in Berlin — das Spiel der „Löwen" noch etwas stärker als die eindrucksvollen Wirbel der Schalter Techniker. Nur dem wieder überzeugenden Können ihres Torwarts Flotho, der sich noch in den letzten Minuten zweimal entschlossen sttecken mußte, um den gefährlichen Schlußangriff der Bayern zu stoppen, haben es die Knappen zu verdanken, daß die Münchner ebenfalls ohne Erfolg biteben.
Südosten und Süden, wo gegen 21 Uhr das herrliche Sternbild des O r i o n sowohl durch seine Form wie durch den Hellen Glanz seiner Sterne den Blick auf sich lenkt. In dem schmalen, hochkant gestellten Sternviereck bemerken wir oben links die rötliche Beteigeuze, rechts davon Bellatrix, während unten rechts Rigal als hellster Stern des Orion in blau- weißem Licht funkelt. Unter den drei in einer schrägen Linie stehenden Gürtelsternen können wir in klaren, mondlosen Nächten den Orionnebel beobachten, einen riesigen Gasnebel in etwa 600 Lichtjahren Abstand. Außerordentlich stark verdünnte Gase, hauptsächlich Wasserstoff und Sauerstoff, werden durch besonders heiße und lichtstarke Sterne wie durch einen Scheinwerfer beleuchtet, weshalb die Flächenhelligkeit des Nebels von den in der Mitte stehenden Sternen nach außen hin ziemlich rasch abnimmt.
In der Verlängerung der Linie der Gürtelsterne nach links unten funkelt Sirius, der hellste aller Fixsterne. In der Neujahrsnacht kulminiert Sirius gerade um Mitternacht, weshalb man ihn auch Neujahrsstern genannt hat. Sirius ist neun Lichtjahre entfernt und besitzt bei doppeltem Sonnendurch- meffer die 27facke Leuchtkraft der Sonne. Die Temperatur feiner strahlenden Oberfläche beträgt über 10 000 Grad im Vergleich zur Sonnentemperatur
von knapp 6000 Grad. Etwas links über dem Sirius leuchtet Prokyon im Kleinen Hund, und darüber sehen wir das langgestreckte Sternbild der Zwillinge. Zwischen Prokyon und Orion steigt die Milchstraße empor zum Fuhrmann und Perseus nahe dem Zenit und senkt sich über Kassiopeia und Kepheu^s zum Schwan am nordwestlichen Horizont, wo in den frühen Abendstunden auch noch die Wega sichtbar ist. Im Nordosten sehen wir das schöne Sternbild des Himmelswagens im Großen Bären aufwärts steigen, während der Kleine Bär gleichsam vorn Polarstern herabhängt.
Der Doppelstern Algol im Perseus, dessen Licht durch den umlaufenden Begleiter in regelmäßigen Zeitabständen verdunkelt wird, hat günstig zu beobachtende Lichtminima am 9. Januar 21 Uhr, am 12. Januar 18 Uhr und am 29. Januar 23 Uhr.
Der Mond zeigt folgende Hauptlichtgestaltent Neumond am 6., erstes Viertel am 13., Vollmond am 21., letztes Viertel am 29. Januar.__
Hauptichriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« HauptichriflleiterS: Dr Hans Thyriot. Verantwortlich für Polttil unO Bilder: Dr. Fr. W Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stabt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumfchein lbeurl.), i.B.: Dr. Hans Thyriot.
Druck und Verlag: Brühljche UntverfitätSdruckeret R. Lange K.G. Verlagsleiter: Tr -Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Die Heilkunst
ist
26 Jahren lassen mußte.
033
unter
im Januar 1943.
allen Künsten
Kapelle des Neuen Friedhofs aus.
032
Hippokrates
029
ARZNEIMITTEL
Statt Karten!
49
Dorf-Güll, den 30. Dezember 1942.
06811
034/
023
klinik, Klinikstraße 32.
32 D
26Ö
.öie WA?
33 D
Do., 11. Febr. 1943, Professor Dr. Frölich) Denkmäler des Rechtes im Deutschen Dorf, im Kunstwissenschaftlichen Institut, Ludwigstraße 34.
KleineAnzeigen m Gießener Anzeiger werden von Taulenden beachtet und gelesen.
Ihre Verlobung geben bekannt
Marie Fleischmann Heinrich Rinn
Unser Hans Herbert ist angekommen!
In dankbarer Freude
ZeX < A > BAYER k E i XJRV
MlelWW ZeiWisken
z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 028 tu d. G. 2L
Mit den Angehörigen trauert auch die Betriebsgemeinschaft der Firma Martin Abermann, Baugeschäft, Gießen, um einen lieben und zuverlässigen Arbeitskameraden.
024
Statt Karten — Danksagung
Allen denen, die uns ihre Anteilnahme bekundeten und uns zu trösten versuchten bei dem großen Schmerz der uns betroffen, durch den schweren Verlust meines lieben, unver- en Mannes und Vaters seines Töchterchens,
________, guten Sohnes, Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers, Enkels, Neffen u. Onkels Heinrich Stein, Unteroffizier bei der Luftwaffe, danken wir auf diesem Wege herzlich.
Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Hilde Stein, geb. Heck und Töchterchen Hannelore
Frau Helene Lattke Herbert Lattke z. Z. im Felde
Lollar, z. Z. Ev. Schwesternhaus Gießen, den 31. Dezember 1942
DER SENIORCHEF
Ein Terra-Film mit Otto Wernicke, Hildegard Grethe, Max Gülstorff u. Werner Fuetterer
Regie: Peter Paul Brauer
Mitten aus dem Leben gegriffen ist dieser Film — bunt und packend wie das Leben selbst! Kulturfilm — Wochenschau Heute Montag Erstaufführung Lichtspielhaus
Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Sonntag 2.00, 4.30, 7.30
Jugend hat keinen Zutritt
31C
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren verstorbenen Arbeitskameraden
BetriebsfUhrung und Gefolgschaft der Firma Emil H. Müller, Holzwarenfabrik, Gießen.
37 D
Mrwiswcballliclie Vorträge der Ludwigs Universität Gießen im Winter-Semester 1942/43
Alle Vorträge beginnen 20 Uhr pünktlich.
Sie sind unentgeltlich.
Do., 7. Jan. 1943, Professor Dr. Cermakt
Physik der höchsten Luftschichten (Stratosphäre) mit Vorführungen, im großen physikalischen Hörsaal^ Stephanstraße 24.
Do., 14. Jan. 1943, Professor Dr. Beller:
Tierwirtschaft und Siedelung im Osten, im Hörsaal des Veterinärhygienischen und Tierseuchen-In* stituts, Frankfurter Straße 87.
Do., 21. Jan. 1943, Professor Dr. Schultze:
Wasch- und Reinigungsmittel im Kriege, im großen physikalischen Hörsaal, Stephanstraße 24.
Do., 28. Jan. 1943, Professor Dr. Scharren
Die Bedeutung der Kartoffel für Ernährung und Technik, im Hörsaal des Agrikulturchemischen Instituts, Braugasse 7a.
Do., 4.Febr. 1943, Professor Dr.vonJaschke: Ursachen und Behandlung der ehelichen Unfruchtbarkeit, im großen Hörsaal der Universitäts-Frauen-
In tiefem Schmerz: Rudolf Rosenbach
Rudi Rosenbach, z.Z. im Osten Elfriede Rosenbach, geb. Luh Emmichen Rosenbach Otti Rienhardt und Eltern.
Gießen (Bleichstr. 27, Wetzlarer Weg 55).
Für die herzliche Teilnahme, sowie die vielen Kranzspenden beim Hinscheiden unserer lieben Mutter und Großmutter
Frau Elise Bufe, geb. Rühl
sagen wir hiermit unseren innigsten Dank.
Lehrer Stumpf und Familie
Forstmeister Dr. Barth und Familie
Bez.-Turnrat Buß und Familie.
Gießen-Wieseck, Friedberg, Wiesbaden, Dezember 1942.
Unsagbares Leid brachte uns die Nachricht, daß mein herzlieber Sohn, mein guter Bruder, Schwager und Onkel, mein geliebter, unvergeßlicher Bräutigam
Dentist Hans Rosenbach
Gefreiter in einem Schützen-Regiment am 3. Dezember 42 bei den schweren Kämpfen im Osten sein blühendes Leben im Alter von
Gießen Bleichstraße 14 Hitlerwall Silvester 1942
Ab Dienstag, 5. Januar 1943 ist mein Geschäft wieder geöffnet
In treuer soldatischer Pflichterfüllung gab am 28. Nov. 1942 im Osten im Alter von 26 Jahren sein Leben für Führer, Volk und Vaterland mein lieber Sohn, mein herzensguter Bräutigam, unser Bruder, Schwager und Onkel
Ernst Schenk
Feldw. in ein. Panzerjägerkompanie der Luftw. Unser aller Stolz und mein ganzes Glück ruht fern seiner geliebten Heimat auf dem Friedhof Nowa-Alexandrowskaja bei Witebsk.
In stiller Trauer: Lina Schenk Wwe. Hedwig Möser und Eltern Familie Otto Schenk.
Eichelsdorf, im Dezember 1942.
die vornehmste.“'
Nach einem arbeitsreichen Leben, stets hilfsbereit, wurde mein lieber Mann, mein treusorgender, lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, unser lieber Bruder, Schwager u. Onkel
Heinrich Engländer
wohlversehen mit den Tröstungen unserer Kirche, am 1. Januarum 63. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abgerufen.
In stiller Trauer:
Elisabeths Engländer, geb. Faber Heinrich Engländer, z. Z. im Felde Marie Engländer, geb. Weiser und zwei Enkelkinder
Gießen-Wieseck, Bad Homburg, Wiesbaden, 4. Januar 1943.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. Januar, 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt. Seelenamt Dienstagmorgen 7.30 Uhr. 36 D
Hart und schwer traf uns die so über- aus schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, hoffnungsvoller, unvergeßlicher, jüngster Sohn und Bruder
Otto Laux
Soldat in einem Grenadier-Regiment
am 28. November bei den schweren Kämpfen im Kaukasus im blühenden Alter von 19 Jahren sein junges Leben für Führer, Volk und Vaterland gelassen hat.
In tiefer Trauer:
Wilhelm Laux und Frau Anna, geb. Messerschmidt Obergefr. Hermann Laux, z.Z. Im Felde, und Braut Gertrud Laux, nebst allen Verwandten.
Damen- und Herrenfriseur
Karl Schmitt, Lollar
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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am 1. Januar meinen lieben, treusorgenden Mann, unseren braven Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel
Anton Rohrbach
im Alter von 56 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. In tiefer Trauer:
Martha Rohrbach, geb. Schanze und alle Anverwandten.
Gießen, Wiesecker Weg 49 II.
Die Beerdigung findet statt: Dienstag, den 5. Januar 1943, nachmittags y24 Uhr, von der
Lchr. Ang. unt. 022 a. d. G. A.
Am Samstag, gegen 17 Uhr, Fuchspelz am Gloria- Palast verloren.
Gegen gute Bel. abzugeben (oss Werrastraße 19, bei Haas.
Gott der Herr hat unseren lieben
Friedbert
nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 1% Jahren heimgeholt.
In tiefem Schmerz:
Fritz Pfannkuche, U.-Feldw., z. Z. Im Lazarett
Emmi Pfannkuche, geb. Größer, z. Z. Im Krankenhaus
L. Größer, Schlossermeister
Frdr. Pfannkuche.
Kassel, Wieseck, Heppenheim a. d. Bergstr., Dieburg und im Felde, 1. Januar 1943.
Die Beerdigung findet am Montag, dem 4. Jan. 1943, 15% Uhr, vom Trauerhause in Wieseck, Gießener Straße 157, aus statt.
Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß starb unsere innigstgeliebte
Waltraud
nach kurzer, schwerer Krankheit im fast vollendeten zweiten Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Heinrich Pfeffer, z. im Felde, und Frau Frieda, Luise Pfeffer, Witwe [geb Karber
Familie Johannes Schmuck und alle Angehörigen.
Staufenberg, den 3. Januar 1943.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem
5. Januar, 14.30 Uhr, statt.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unser liebes
Peterchen
unerwartet zu sich zu nehmen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie K. Hamel
Familie W. Dietz
Gießen, 4. Januar 1943.
Die Beisetzung fand in der Stille statt.
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