Ausgabe 
4.2.1943
 
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Zwei Monate Widerstand bis zum äußersten

Ein letzter Bericht vom Kampf in Stalingrad

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Für den Triumph des Guten

£li, bestätigt, und wo Aenderungssn im taktischen Motz notwendig wurden, hat der Generalstäbler Mus das schnell erkannt und in die Wirklichkeit

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sich auswirken bis in die fernsten Zeiten, aller unwahren bolschewistischen Propaganda zum Trotz. Die Divisionen der 6. Armee sind bereits im neuen Entstehen begriffen.

Zeit und die Möglichkeit zu Gegenmahnahmen, von deren Durchführung das Schicksal der gesamten Ostfront abhing.

Vor diese Aufgabe gestellt, hat die 6. Armee schließlich auch durchgehalten, als mit der Dauer der Einschließung und dem Fortgang der Opera­tionen die Luftwaffe, trotz äuherster Anstrengun­gen und schwerster Verluste, außerstande war, eine ausreichende Luftversorgung sicherzustellen und die Möglichkeit des Entsatzes mehr und mehr und schließlich ganz dahinschwand. Die zweimal vom Gegner verlangte Uebergabe fand stolze Ablehnung. Unter der Hakenkreuzfahne, die auf der höchsten

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Totale Mobilmachung her Kampf- und Arbeitskraft des deutschen Volkes.

Generalfeldmarfchall Paulus.

'Zis zur letzten Stunde wehte die deutsche Kriegs- lstzge auf dem Haus der GPU. in Stalingrad, kt letzten festungsartig ausgebauten Verteidigungs. frilung der Südgruppe. Mit dem Namen Stalm- l vvd verbindet sich für immer der Begriff besten mtschen Soldatentums. Die Männer, die hier ge-

Ruine von Stalingrad weithin sichtbar gehißt wurde, vollzog sich der letzte Kampf. Generale, ^Offiziere, Unteroffiziere und Manschaften fochten

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Stimmen aus Rumänien.

Bukarest, 3. Febr. (Europapreß.) Unter TitelGlorreicher Tod" würdigtPorunca mii" das Heldentum der Stalingradkämpfer.

treuer Waffenbrüderschaft mit den Kameraden des deutschen Heeres ihre Pflicht bis zum äußersten getan haben.

Noch ist es nicht an der Zelt, den Verlauf der Operationen zu schildern, die zu dieser Entwicklung

von sechs sowjetischen Armeen gebro­chen. Vom Feinde völlig eingeschlossen, hielt sie in weiteren Wochen schwersten Ringens und här-

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Bei uns ist der Wille.

Bei uns ist der Wille, bei uns ist die Kraft» Wichtigkeiten gibt es nicht mehr. Das Einzige, was noltut, ist Selbstvertrauen, Mut, Zuversicht im Herzen. Das Märchen des Barons von Münch­hausen haben die Deutschen wahrgemacht. Sie haben sich an ihrem eigenen Zopf aus dem Sumpf der Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit nach 1918 her­ausgezogen. Die Welt hat mit Bewunderung dieses Schauspiel gesehen. Wir dementieren uns nicht felbsL Wir gehen aufs Ganze, wir wollen siegen! Wir werden siegen! Der Sieg ist mit dem. der an. sich glaubt. Es sind unsere Heere, die im Feindes- land stehen!

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Berlin, 3. Febr. (DNB.) Der Generalbevoll­mächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel, hat an die Präsidenten der Landes­arbeitsämter, die Reichstreuhänder und Sonder­treuhänder der Arbeit und die Leiter der Arbeits­ämter einen Aufruf gerichtet, in dem es heißt:

Der Kampf unseres Volkes um seine Existenz ist auf seinem Höhepunkt angelangt. Der Führer Hot die totale^ Mobilisation der ge- samten Kampf - und Arbeitskraft der N at i o n angeordnet. Die Organisation des Arbeits­einsatzes, die Treuhänderschaft für Millionen Schas­sender ist uns anvertraut. Auf Ihre Schultern lege ich die Verantwortung für diese kriegsentscheidende, aber auch sehr schwierige Aufgabe. Ich appelliere an Ihr Pflichtbewußtsein, Ihren Fleiß, die Schärfe Ihres Verstandes, Ihr sachliches Können, vor allem aber an Ihr nationalsozialistisches Herz. Unsere Aufgabe ist im höchsten Sinne eine nationalsozia­listische. Wie noch nie zuvor, ist unser Volk von der Hingabe an die großen Aufgaben des Krieges er­faßt. Sein Blick ist in höchstem Vertrauen auf den Führer gerichtet. An uns liegt es nun, das n a - tionalsozialistische Gesetz unserer Volksgemeinschaft erfüllen zu helfen. Wir

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waren, an der anderen Front aber für neue Auf­gaben dringend benötigt wurden.

Die Versorgung der Festung konnte ausschließ« lich aus dem Luftwege durchgeführt werdem Irgendwelche Vorräte waren nicht vorhanden. Wet­ter, Verluste, Abwurf von Versorgungsbehältern beim Feind, Bruchlandungen und zerstörte Abwurf­behälter machten diese Versorgung immer schwieri­ger, so daß die Truppen nicht ausreichend versorgt werden konnten. Es fehlte vor allem an Verpfle­gung und Munition sowie an dem für die Bekveg» lichmachung der Kraftfahrzeuge und Panzer not­wendigen Betriebsstoff. Man kann sich nur ein Bild von diesem Kampf machen, wenn man sich vorstellt, daß diese Männer, tage- und wochenlang bei der eisigen Kälte ohne jeden Unterstand im Freien lie­gend, den überlegen angreifenuen Feind abwehren mußten. In diesem hart gefrorenen Boden war es nicht möglich, sich Deckungen oder gar Unterstände zu schaffen. Die Hoffnung aber auf den Entsatz und das Vertrauen auf die Führung ließen den Sol­daten unmöglich Erscheinendes möglich machen. Alle Waffengattungen beteiligten sich an diesem Kampf. Angehörige der Versorgungstruppen, der Artillerie, der Luftwaffe usw. waren als Infanteristen in die Front eingereiht. Vorbildlich unterstützt wurden diese Kämpfer durch eine Flakdioision, die im Einsatz gegen die feindliche Luftwaffe wie auch im Erdkampf Hervorragendes leistete. Gegen Ende des Kampfes waren diese Verbände ausschließlich im Erdkampf eingesetzt.

Der Offizier berichtet, wie er auf der Straße ooit ©umrat nach Stalingrad ging und erlebte, daß sich die erschöpften Soldaten noch' zu einer vorbild­lichen Ehrenbezeugung zusammenrissen. Diese Hal­tung kommt auch in den Abschiedsbriefen zum Aus­druck: Seit dem 12.1. am 11. war der feindliche Angriff angetreten wußte wohl jeder, daß kein einziger feinem Schicksal mehr entrinnen konnte. Sie hatten olle mit dem Leben abgeschlossen. Ein Oberleutnant schreibt an feinen Vater:Vater, Du weißt, wie es hier steht. Du weißt auch die Lö­sung. Du kannst Dich darauf verlassen, daß es an­ständig zugehen wird? Dann kommt nur noch ein kurzer Dank on die Eltern. So gibt es unzäh­lige Briefe, die diesen Geist zeigen.

Als am 19. Januar eine eigene Maschine beim Feind notlandete, rafften sich die erschöpften Gre­nadiere einer Wiener Division, die sich im Schnee kaum bewegen konnten, auf, griffen aus eigenem Entschluß den Feind an, befreiten die Flugzeug-- besatzung und konnten die Maschine zerstören. Als orn 9.1. der Feind Unterhändler entsandte, die die Festung zur Uebergabe auffordern sollten, riefen deutsche Truppen aus ihren Stellungen, ohne daß sie einen Befehl dazu bekommen hatten, im Sprech­chor zum Feinde hinüber:Wir wollen keine Verhandlungen, wir wollen nur den Sieg? Unzählig sind die Beispiele, in denen beherzte Offi­ziere bei feindlichen Einbrüchen ihre Schreiber, Fernsprecher, Funker schnell zusarnrnenrafften und in kühnem Gegenstoß den Feind zurückwarfen. In welcher vorbildlichen Haltung diese Männer von Stalingrad gestorben sind, legt jedem Deutschen in der Heimat die heilige Verpflichtung auf, in seinem Tun in diesem Kriege den Helden von,Stalingrad nachzueifern.

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195. Jahrgang ttr. 29

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Der Kampf um Stalingrad ist zu Ende. Ihrem Fahneneid bis zum letzten Atemzug getreu ist die . 6. Armee unter der vorbildlichen Führung des Generalfeldmarfchalls Paulus der Uebermacht des Feindes und der Ungunst der Verhältnisse er­legen. Ihr Schicksal wird von einer Flakdivision der deutschen Luftwaffe, zwei rumänischen Divisionen und einem kroatischen Regiment geteilt, die in

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früh geworbenen Armeeführers großen Anteil. Nach oem Frankreich-Feldzug wurde Paulus zum Ober­quartiermeister im General stab des Heeres ernannt und im Jahre 1942 zum General der Panzertruppen befördert. Die Ostoffenfioe des Jahres 1942 sah ihn in vorderster Stellung, und seiner Energie unh seinem Drang nach vorwärts ist nicht zum wenigsten der große Erfolg dieser Offensive zuzuschreiben. Generalfeldmarschall Pau­lus hat sich aber nicht nur im Angriff, sondern ebensosehr in der Verteidigung bewährt. Auch in aussichtslos scheinender Lage hat er seine Truppen noch zum letzten und höchsten Widerstand befähigt und mit letzten Kräften die bolschewistischen Angrei­fer noch entscheidend geschwächt.

Ihrem Fahneneide bis znm letzten Atemzuge getreu

Das verpflichtende Vorbild der Helden von Stalingrad.

gesetzt. In Polen und im Westfeldzug war er als des Generalstabes der Armee des General- lEsviarschalls von Reichenau zugeteilt und hat solcher an den Operationen dieses leider zu

grab ist eine leere, baumlose Steppe, die unter­brochen ist von eingeschnittenen Baltas. In diesem Gelände gibt es keine wesentlichen Anklammerungs- puntte, die bei einer Verteidigung ausgenutzt wer­den können, und über diesem Gelände weht ein eisiger Schneesturm. B i s zu 35 Grad Kälte herrschte hier gerade an dem Tage, als es notwen­dig wurde, die We st front der Festung gegen­über dem Druck der feindlichen Uebermacht zurück- zuoerlegen. Die Truppe hatte nicht genügend zu essen und keine ausreichende Munition. Trotzdem wurde' es möglich gemacht, über zwei Monate die Stellungen zu halten. Der Feind hatte Panzer, Munition, eine überlegene Luftwaffe und war in einer erdrückenden Uebermacht. Ungeheuer waren seine Verluste sowohl an Menschen wie an Mate­rial. .

Wiederholt hat die feindliche Agitation behauptet, daß die Truppe in der Festung von ihren Generalen verlassen worden sei, und daß diese rechtzeitig mit dem Flugzeug die Festung verlassen hätten. Der Offizier berichtet, daß er noch am 20. Januar eine Reihe von Generalen gesprochen hat und weiß, daß sie bei ihrer Truppe bis zum letzten auf dem Platz gestanden haben, auf den sie gestellt waren. Mit der blanken Waffe in der Hand haben sie Schulter an Schulter mit ihren Grenadieren in vorderster Linie gekämpft-und sind dann ebenso wie diese kämpfend in den Tod gegangen. Daß im No­vember und Dezember einige Stäbe herausgezogen wurden, hat seinen Grund darin, daß diese Stäbe in der Festung infolge der eingetretenen Verluste und der Aufteilung ihrer Verbände überflüssig

war ein tragischer und unvergeßlicher Widerstand, der dem heutigen Krieg seinen wirklichen Sinn gibt Niemand kann behaupten, daß die Sowjets einen entscheidenden Erfolg errungen haben, sie haben im Gegenteil den Sieg des zivilisierten Eu­ropäers, der dort in der Ferne für Öen Triumph des Guten kämpfe, bestätigt. Stalingrad ist ge­fallen, der heldenmüige Widerstand wurde bis zürn letzten Augenblick fortgesetzt. In Stalingrad hat der siegreiche Tod der europäischen Soldaten den Tri­umph ihrer Moral über die Bestialität besiegelt. Viele sind dort gefallen, um der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen, viele der Unsrigen sind dort ge­fallen.

Das Echo in Japan.

Tokio, 3. Febr. (Europapreß.) Der heldenhafte Kampf der deutschen Truppen in Stalingrad findet bewundernde Anerkennung der japanischen Presse. Mainichi" unterstreicht, daß die Grenadiere vor der Uebermacht der Sowjets nur Schritt für Schritt zurückwichen, daß sie dem Hunger und der Kälte zwei Monate lang trotzten urtb bis zur letz-

Aufruf zur Tat.

Die Verteidiger von Stalingrad haben überwun­den. In stiller und tiefster Trauer haben das ge- lamte deutsche Volk und die ihm Verbündeten diese Zotschaft ausgenommen. Der erste größere Verlust in diesem entscheidenden Ringen, im Kampf um eine neue Welt, der nach so viel Siegeszügen uns infft, greift un? um so stärker an die Herzen, als wir seit Tagen den vergeblichen Kampf dieser Hel­fen gegen eine Uebermacht durchlebten und für un- ere Sohne bangten und doch wußten, daß es nach menschlichem Ermessen für sie keine Rettung geben onnte. Aber wir wissen, daß der Untergang dieser >elden den Sieg sichert, daß er der Kern ist, aus em em neuer Baum die sichere Wurzel schlägt, und daß die Helden von Themopylae und auf den atalaunischen Gefilden, des Alkazars und anderer uhmgeweihter Stätten, durch diesen Untergang der xipferften in Stalingrad einen neuen Zuzug er« leiten, der sich stolz mit feinem Tode zu dem hernen Wort bekannt hat: Es- ist eines Mannes öchster Stolz, für fein Vaterland zu sterben, um i zu retten. Die Helden von Stalingrad starben amit Deutschland lebe!

Sie hielten, abgeschnitten von der Welt, in den rümmern der Riesenstadt an der Wolga stand, rem Fahneneid getreu. So haben sie ihr Leben rem Volke geweiht. Die sechste deutsche Armee iter Führung 'des Generalfeldmarschalls Paulus, ne Flakdivision der Luftwaffe, zwei rumänische ivisionen, ein kroatisches Regiment. Eingekrallt in >n Trümmern von Stalingrad, haben sie gegen «ne ungeheuerliche Uebermacht gekämpft bis zuletzt, »m Generalfeldmarschall bis zum einfachen Sol- dcten. Sie haben auf der höchsten Ruine das Haken- Kcuzbanner trotzig gehißt, sie haben zwei Aufforde- nngen, sich zu ergeben, stolz zurückgewiesen. Sie tyben die riesige Uebermacht von nicht weniger als stchs bolschewistischen Armeen wochenlang festgehal- Jn. Sie hatten dieser Uebermacht und dem Kriegs- Irät der Feinde nichts entgegenzusetzen als ihr

rtes Herz und ihre harten Fäuste, denn auch i Munition wurde ihnen knapp. So gingen sie den Tod, damit aus ihrem Sterben uns der eg erblühe. Aber wenn auch der Leib hinsank, Än tapferen Sinn dieser Helden hat der Bolsche- is;mus niemals zu bezwingen vermocht. Sie hat- ien die Furcht überwunden. Sie wußten, daß ihr tyjer der deutschen Führung Zeit und Möglichkeit «ö, Maßnahmen zur wirkungsvollen Verteidigung Mrt zu treffen, wo Stalins Armeen zu siegen ge- Ust hatten. Klaglos gingen sie in den Soldötentod,

Stalingrad mit feinem rund 40 Kilometer brei­ten Trümmerfeld bildete "für die Sowjets einen schweren Sperriegel nach Westen. Er mußte be­seitigt werden. Hieraus ergab sich der strategische Auftrag für die Kämpfer von Stalingrad: den Bol­schewisten den Weg über Stalingrad so lange wie möglich zu verlegen. In mehr als zwei Monaten härtesten Abwehrkampfes wurden aus den Kämp­fern von Stalingrad die Helden von Stalingrcü». Sterbend, aber nicht weichend, sind sie in ihren letzten schweren Kampf gegangen. Sie sind durch eine zehnfache Uebermacht und durch den Mangel an Waffen und Munition überwältigt worden. Trotz ihrer physischen Erschöpfung durch wochen-- Ian gen, fast pausenlosen Kampf sind sie am Schluß ihres Heldenkampfes d-en anstürmenden Massen mit der blanken Waffe entgegengetreten, bis ihr Arm erlahmte. Ihr letzter Gedanke war Deutsch­land, für das sie sich opferten.

.Ein Offizier, der bis zum 20. Januar bei den Kämpfern von Stalingrad war und dann zur Be­richterstattung den Kampfplatz befehlsgemäß hatte verlassen müssen, schilderte Pressevertretern die hel­denmütige Verteidigung der Stadt durch die Trup­pen der 6. Armee, die rumänischen und kroatischen Verbände. Am 5.1. versuchte der Feind, Unter­händler zu entsenden, um die Festung zur Ueber­gabe aufzufordern. -Dieser Versuch wurde am 9. und 10. Januar wiederholt. Selbstverständlich lehnte der Oberbefehlshaber dieses Ansinnen ab. Er sah d i e Gefahren, d i e der übrigen Front g e - droht hätten, wenn die 6. Armee nicht dort, wo sie stand, gestanden hätte. Das Gelände um Stalin-

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Dem Edelgeborenen ist lieber der Tod als ein eben voll Schande" klingt es gus den Urtogen erntanischen Freiheitskampfes, und ferner:Das ' nbe des Lebens ist allen gewiß. Drum leiste jeder, -lange er kann, tapfere Tot, daß den toten Helden er nie verwelkende Nachruhm kröne." Um diese riden Pole dreht sich unser leiderfülltes Denken, m das Vorbild, alles für das Land, das uns ge- ar, hingegeben zu haben, und um uns selbst, die iir bereit sind, dieses Land mit dem letzten Ge- mken und der letzten Kraft und dem letzten Trop-

' n Herzblut zu verteidigen.

4er wenn auch unsere Herzen voll Trauer sind, Är sind voll Stolz und Ehrfurcht vor diesen Besten

Nation, die starben wie Männer und deren hldentum unvergänglich ist.

Der Schlußkampf von Stalingrad hat das deut­le Volk zutiefst aufgewühlt. Wir haben uns der Sp&en Siege still gefreut. Wir tragen auch den Shicksalsschlag von Stalingrad still. Wir wissen: i Ncht das Wort und nicht die Geste haben jetzt das Borrecfjt, sondern nur b i e Tat, die Arbeit, die Zchigkeit, der feste Wille. Auf uns lastet das Erbe l'Mii Stalingrad. Diese Erbschaft können wir nicht Abschlägen. Wir dürfen es nicht, wir wollen es , nicht. Wir müssen die Erbschaft annehmen und voll- st-cken. Die Kämpfer von Stalingrad wußten, in km härtesten und bittersten Kampf, daß ihr Opfer nicht umsonst ist, daß chr Kampf alle leichten Worte Prreißt, daß ihre letzte Tat das ganze deutsche Volk H Tat ruft

müssen immer wieder zur höchsten Leistung aufrufen und immer neue Arbeitsreser-- ven frei machen.

Wenn jetzt die Männer und Frauen unseres Vol­kes zu uns kommen, um sich für den Kriegseinsatz zu melden, dann sollen sie das Gefühl erhalten, daß ihr Dienst der schönste Ehrendienst sein wird. Darum verpflichte ich Sie, allen diesen Menschen Begei ° steruna und Kraft zum Arbeitsanfang zu geben. Bürokratische Gleichgültigkeit muß über­wunden werden.

Wir sind es aber den anständigen Deutschen, die zu uns kommen, schuldig, daß sie gegenüber den un­anständigen nicht benachteiligt werden. Darum soll Drückebergerei irgendwelcher Art schärfstens unterdrückt werden. Um so gerechter vermögen wir dann gegenüber den Frallen und Müttern unseres Volkes zu sein, deren Schutz dem Führer so außer­ordentlich am Herzen liegt. So wollen wir unsere Arbeit in der nächsten Zeit auffassen. Wir wollen mit heißem Herzen bestrebt sein, alle Deutschen, die noch einsatzfähig sind,, im nationalsoziattstischen Geiste zur höchsten Leistung bis zum Endsieg zu befähigen."

ten Patrone Widerstand leisteten.Asahi" schreibt: Wahrhaft ergreifend ist der kämpferische Geist der deutschen Soldaten, die zwei Monate lang die Schlacht von Stalingrad bis zum Ende durchkämpf- ten." Besondere Anerkennung widmen die Blätter den deutschen Generalen, die Schulter an Schulter mit ihren Grenadieren, das Gewehr in der Faust, kämpften und bluteten.Asahi" erklärt, die Auf­opferung der Kämpfer von Stalingrad sei beispiel­gebend nicht nur für die SoDaten, sondern auch für jedermann in der Heimatfront, als Ansporn zur bedingungslosen Hingabe bis zum Endsieg.

impft haben, waren bis zur letzten Stunde ihrem -rr getreu. An ihrer Spitze stand der Mann, der ton Führer noch kurz vor dem Ende des ungleichen J »anpfes eine wohlverdiente Ehrung erhielt, indem « $um Generalfeldmarschall befördert wurde. Gene- ^lcldmarschall Paulus hat mit seinen Grena- JJien zusammen Not und Entbehrung geteilt. Die JjFung, die der Führer ihm zuteil werden lieh,

V sine Ehrung für jeden Stalingrad-Kämpfer.

kr war ein Soldat, dessen Leben durch den xnpf in zwei Weltkriegen gekennzeichnet wurde, wmals werden ihn die Männer vergessen, die einst «iihm dienten, als er noch Kommandeur der ?raf t f ah ra b t e i l u n g Wünsdorf war, p j Truppenteils, aus dem ein gut Teil der deut- |ftei Panzertruppen heroorgegangen ist. Hier war p Lehrstätte im besten Sinne des Wortes, und p wurden die Erfahrungen für den Kampf der «izer gesammelt, der später so oft Wirklichkeit Wde. Generalfeldmarschall Paulus hat die Dieb llwige Verwendung der Panzerwaffe rechtzeitig er- Gr ist maßgeblich am Ausbau der deutschen MZertruppen beteiligt gewesen. Das geht schon Jpus, hervor, daß er vor dem zweiten Weltkrieg ,.'s General st ab es des K o m - Wandos der Panzertruppen tätig war. P-r Krieg hat die Erfahrungen der Friedenszeit

DBB. Aus dem FührerhauptquarNer.Ilester Entbehrungen starke Kräfte des Gegners ge- 3. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibf **c x*«-*- -----*-$-

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roeröen: das Opfer der Armee war nicht umsonst. Schulter an Schulter bis zur letzten Patrone. Sie Als Bollwerk der historischen europäischen Mission starben, damit Deutschland lebe. Ihr Vorbild wird hat sie viele Wochen hindurch den Ansturm "'

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen