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I , ~ Nach einer Meldung aus Jnowrazlaw teilt die Negierung zu Bromberg mit, daß der Kultusminister auf die Eingabe des Magistrats um Aufnahme des polnischen Sprachunterrichts in den Lehrplan der Knabenmittelschulen einen abschlägigen Bescheid erteilt habe.
! — Der Vertreter des Fürstentums Reuß ä.L.
hat bekanntlich an der Sitzung des Bundesrats, in welcher die Flottenvorlage zu einstimmiger Annahme gelangte, nicht teilgenommen. Wie die „Berl. Reuest. Nachr." mitteilen, hat der regierende Fürst Heinrich XXII. als einziger der deutschen Bundesfürsten dem Flottenverein gegenüber von vorn herein eine ablehnende Haltung eingenommen. Auf eine Anzeige des Fürsten zu Wied von der Gründung und den Bestrebungen des deutschen Flottenvereins, verknüpft mit dem Ersuchen um Förderung derselben in den Reuß'schen Staaten, ist demselben vom Fürsten Reuß am 28. Oktober 1898 eine Antwort zugegangen, in welcher es heißt: Er, der Fürst, könne die großen Gefahren nicht außer Acht lassen, welche von einer weiteren Steigerung der finanziellen Lasten, durch fortgesetzte Rüstungen, für das allgemeine Volkswohl im Gefolge haben müsse.
— Nach Berichten aus Deutsch Ostafrika haben im Klumandscharo-Bezirk die Aruscha-Leute eine bewaffnete Erhebung gemacht. Der Bezirkschef, Hauptmann Johannes, hat sich mit seiner Kompagnie in ihr am Meru-Berge gelegenes Gebiet begeben, um die Unbotmäßigkett zu unterdrücken und die Schuldigen zu bestrafen. Heber das Ergebnis der Expedition liegen, der „Nordd. Allg. Ztg" zu- : folge, Meldungen noch nicht vor und werden auch vielleicht ; crft in einigen Wochen zu erwarten sein, da telegraphische Serbin bung nach dem Kilimandscharo-Bezirk nicht besteht. Erne ernstlichere Bedeutung ist dem Vorfälle aber nicht beizumessen. Es kann vielmehr darauf gerechnet werden, daß es dem Bezirkschef ohne Schwierigkeit gelingen wird, die Ordnung wieder herzustellen.
sandte derselbe auf die Nachricht, daß Colesberg geräumt sei, Truppen zu dessen Besetzung. Dieselben seien begeistert ausgenommen. Die Bahnlinie zwischen Colesberg und Rens- burg sei frei. Colesberg Junktion und Colesberg sei in den Händen der Engländer. — Die „Central News" lassen sich aus Kapstadt drahten, daß daselbst am Dienstag anläßlich der Kapitulation der Cronje'schen Armee denkwürdige Szenen ftattgefunden haben. Eine große Menschenmenge zog, patriotische Lieder singend, durch die Straßen und stürmten die Redaktionen der beiden Burenzeitungen. Sämtliche Fensterscheiben wurden zertrümmert. Die Polizei war machtlos. Die Straßenbahnwagen wurden prächtig illuminiert.
Weiter melden die „Central News", es sei nun be- stimmt, daß Cronje an Bord des englischen Flaggschiffes „Doris" untergebracht werde. Die Mehrzahl seiner Leute dürfte in Kimberley gefangen gehalten werden. — Nach finem Kapstadter Telegramm haben in der vergangenen Woche heftige Angriffe gegen Mafeking stattgefunden. Die Buren wurden zurückgeworfen und hatten 40 Tote und Verwundete. Die englischen Verluste betrugen fünf Tote und Verwundete.
Berlin, 1. März. Wie aus Washington gemeldet wird, sandten die Mitglieder des Kongreffes an Cronje ein Telegramm, worin sie ihn und seine Soldaten zu ihrem Mut beglückwünschen.
I Kirchfeld", dem man in jedem Jahre einmal auf der I Bühne begegnen möchte. Mit feinem Pfarrer hat sich I Anzengruber in 1870 die österreichische und die deutsche I Bühne erobert, mit ihm hat er seinen Ruf als Dramatiker I begründet, durch ihn war er, wie er selbst sagte, „mit einem I Schlage oben". Den Beifall, welchen der Pfarrer von I Kirchfeld anfangs der 70er Jahre allüberall fand, ist bis I heute noch nicht verrauscht, immer noch ist er das populärste I der Anzengruberschen Volksstücke, wenn er auch nicht fein I bestes geblieben ist. Das Stück enthält drei Hauptfiguren: I ®cn Pfarrer, den Wurzelsepp und die Anna Birckmeier. I Den Pfarrer gab in meisterhafter Art, wie sie uns von I oer vorjährigen Aufführung noch wohl im Gedächtniffe stand, I §eyr Dietzsch, den Wurzelsepp Herr Walther, die Anna I urI- Haussig. Der Wurzelsepp ist eine große Rolle für I einen Charakterdarsteller, und wir müssen offen gestehen, daß wir anfangs stark daran zweifelten, ob Herr Walther I dieser Rolle, auf welche große Charakterspieler, wie z. B. I Dr. Pohl reifen, werde genügen können. Um so angenehmer waren wir durch die gute Leistung von Herrn Walther I überrascht, die derjenigen des vorjährigen Darstellers, des Herrn Liebscher nicht nachstand. In der großen Szene
I Mischen dem Pfarrer und dem Wurzelsepp im Zimmer des Pfarrers herrsche nur leider auf der Bühne eine so un- I motivierte Dunkelheit, daß von einem Mienenspiel Sepp's I absolut nichts beobachtet werden konnte. Die Darstellung I deS Annerl durch Frl. Haussig war lobenswert, nicht am I Platze war jedoch die allzu sentimentale Auffaffung der Rolle. I Ämter! der Frl. Haussig hatte einen gar zu weichen, I städtischen Zug. Frisch und natürlich gab sich dagegen der Michel Barndorfer des Herrn Henry, vorzüglich und die Zuschauer mehrfach zum Lachen reizend war die alte Haushälterin Brigitte der Frau Kruse. Die Rolle des alten Pfarrer Vetter und des Schulmeisters waren, wie im vorigen Winter, bei den Herren Direktor Helm und Wilhelmi in guten Händen. Leider versagte die sonst so wirkungsvolle Szene, in der die beiden Züge, der Hochzeitszug und der Wallfahrerzug, auf einander stoßen, gänzlich, sowohl durch Mangel an Statisten, als durch das Fehlen der Musik. Es wäre doch wohl nicht schwer gewesen, zwei oder drei der anwesenden Musiker in Kostüme zu stecken, I und dem Hochzeitszuge voran etwas aufspielen zu lassen.
Diese Szene vergißt so leicht niemand, der sie einmal in guter Inszenierung gesehen hat. Das Publikum war mit Beifall nicht geizig und zeichnete Herrn Dietz sch wieder reichlich durch Kranz- und Blumenspenden aus. Wir aber möchten an dieser Stelle der Hoffnung Ausdruck geben, daß uus Herr Dietzsch auch int nächsten Winter wieder mit seiner Kunst erfreuen möge.
* * Befitzwechfel. Fuhrunternehmer Herzberger kaufte die Sandgrube des Herrn Heinrich Winn am Schiffenberger Weg für 35 000 Mk.
O Rödgen, 1. März. Am 26. Februar wurde dahier tu der Wagner'fcheu Wirtschaft ein „Gemeindeabend" veranstaltet, der in allen Teilen einen glänzenden Verlauf nahm. Die geschichtliche Entwicklung Deutschlands im 19. Jahrhundert war das Thema des Abends, welches unter Zuhilfenahme von mancherlei Veranschaulichungsmitteln behandelt wurde. Herr Pfarrer Schwabe von hier hielt einen Vortrag, der in übersichtlicher Weise den geschwundenen Zeitraum beleuchtete und in seinen 4 Abschnitten durch Gesänge, Deklamationen und lebende Bilder trefflichst ergänzt wurde. Die Gesänge der beiden Schulklassen, geleitet von den Herren Lehrern Wörner und Bornmann, zeugten von tiefem Empfinden und ausgezeichneter Fertigkeit, nicht minder die von den Kindern vorgetragenen Gedichte, ernsten und heiteren Inhaltes. Einige Erwachsene boten in ausgewählten Szenen tüchtige Leistungen dar und thaten in anerkennenswertem Eifer das ihre, die lebenden Bilder zu stände zu bringen, welche dem Auge des Publikums einen hohen Genuß gewährten. „Frankreich in Deutschland" — „Deutschland in Frankreich" — „Der Segen des Friedens". Von durchschlagender Wirkung war der humoristische Rückblick auf das vergangene Jahrhundert, der in 3 Bildern die wechselnde Stellung des „deutschen Michel" und des Franzosen zur Schau brachte und von treffenden Gesängen der Kinder begleitet war. Möge der Abend bei allen Zuhörern, deren dicht gedrängte Menge den geräumigen Saal erwähnter Gastwirtschaft füllte, seinen Zweck erreicht haben.
Deutsches Keich.
Berlin, 1. März. Der Kaiser hörte heute von 9 Uhr morgens ab die Vorträge des Chefs des Zivil- kabinetts v. Lucanus, des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke und des Kriegsministers v. Goßler. Um 12 Uhr empfing das Kaiserpaar die unter Führung des Herzogs von Veragua hier eingetroffene spanische Spezialkommission, und wohnte um 1 Uhr der Taufe des Sohnes des Prinzen v. Pleß bei, bei welchem der Kaiser die Patenstelle übernommen hatte.
Auslau-.
Wien, 1. März. Der präsumptive Thronfolger Franz Ferdinand von Oesterreich-Este hat sich formell bereit erklärt, keine Ehe ohne die Zustimmung des «Kaisers Franz Josef einzugehen, und sich allen Anordnungen seines kaiserlichen Oheims und Familienchefs zu fügen. Mithin erscheinen alle Gerüchte von einer bereit« vollzogenen morganatischen Ehe des Erzherzogs hinfällig. Die vorstehende Erklärung dürfte auch nicht verfehlen, etwaige künftig auftauchende, neuerliche Ausstreuungen von einer bevorstehenden oder bereits geschloffenen Mesalliance des Thronfolgers zu widerlegen.
Wie», 1. März. Wie verlautet, wird der Reichsrat nur noch bis zum 10. d. Mts. tagen.
.. J?™9'?1 Kaiser Franz Josef bestätigte die Wahl des Dr. Srb zum Bürgermeister von Prag.
Budapest, 1. März. Nach einer Zeitungsmeldung beabsichtigt Oesterreich-Ungarn die Errrichtung von Han dels- ftationen in Fountsing und Foukiangse, sowie den Bau einer Eisenbahn durch die chinesische Provinz Kiangsi und die Erwerbung eineß Teiles der siamesischen Halbinsel Malagu behufs Kolonisation.
Antwerpen, 1. März. Das deutsche Schulschiff „Nixe" wird am Sonntag oder Montag hier eintreffen. Am Mittwoch findet zu Ehren der Offiziere desselben im Rathause fesUicher Empfang durch den Bürgermeister statt. Außerdem werden zu Ehren der Anwesenheit der Offiziere von der deutschen Kolonie zahlreiche Festlichkeiten veranstaltet werden.
Konstantinopel, 1. März. Von besonderer Seite wird dem Korrespondenten mitgeteilt, Rußland erstrebe mit feinen erweiterten Forderungen wegen der Eisenbahnen nichts Geringeres, als ein Protektorat über das ganze nordöstliche Kleinasien. Als der Sultan dem russischen Botschafter bei der letzten Audienz erklärte, daß die Türkei überhaupt keine Bahnbaukonzessionen mehr fremden i Gesellschaften erteile, und eintretenden Falles selbst bauen würde, antwortete der Botschafter, daß seine Regierung diesem Plane mit Bezug auf das nordöstliche Kleinasien entgegentrete, und auf fein ihm ausschließlich bewilligtes Baurecht beharren werde.
Lokales un- Provinzielles.
Wuowne Eirrserrdurrgerr, gleichviel welchen Inhalte», werden -rnndsLhlich nicht ausgenommen.)
Gießen, 2. März 1900.
** Kmisttzerei». In der Gemälde-AuSftellung im Turmhaus am Brand, hat diese Woche ein größerer Wechsel der Gemälde stattgefunden, worauf wir an dieser Stelle Hinweisen wollen, da unter den neuausgestellten auch diesmal wieder sehr gute und interessante Gemälde sich befinden.
** Theaterverein. Als 8. Vorstellung wird, wahrscheinlich Ende der nächsten Woche, die neue Komödie von Otto Ernst „Jugend von heute" mit dem Liebhaber des Kölner Stadttheaters, Herrn Farecht, als Gast gegeben werden.
*• Stadttheater. Gastspiel von Hubert Dietzsch vom Stadttheater in Nürnberg. Die Direktion Kruse-Helm hatte am Abend der Theatervereinsvorstellung, wie schon am Schluffe derselben verlautete, Herrn Dietzsch angeboten, auch in einer ihrer Abonnementsvorstellungen aufzutreten, und wie sehr die Direktion damit dem Wunsche des Publikums entgegengekommen war, das zeigte sich am Mittwochabend, an welchem das Theater wiederum fast ausverkauft war.
* ho"e zudem ein Stück gewählt, in welchem er schon im vergangenen Winter mit großem Erfolge zweimal aufgetreten war, Anzengruber's „Pfarrer von
Butzbach, 1. März. Am Fastnachtsdienstag tollet tierten in unserer Stadt für die Buren elf Schüler der ersten und zweiten Klasse der hiesigen Realschule. Vollständig als kriegsfähige Buren angethan und hergerichtet — au(£ ein Schwarzer war dabei — den verschiedenen Altersklassen angehörend, teilweise mit Gewehren und teilweise mit Schleppsäbeln ausgerüstet, zogen die „Buren" von Haus zu Haus und erregten neben Aufsehen auch Bewunderung. In keinem Hause wurden die eifrigen Samm- ler abgewiesen, und legten sie uns gestern, schreibt die „Butzb. Ztg.", nachdem sie ihre gehabten Auslagen bestritten, 54.52 Mark für die Buren auf den Redaktionstisch. Sin solcher Faschachtsscherz verdient ebenso hohe Anerkennung, wie das vorgestern sehr viel vorgekommene widerliche Gebühren von naseweisen Jungen eine schwere Verurteilung erheischt.
Friedberg, 1. März. Der stattgehabte Pferdemarkt war ganz außerordentlich stark befahren, ebenso waren die Käufer zahlreich am Platze, so daß man eine allgemeine Zu- ftiedenheit konstatieren darf. Die erzielten Preise waren durchgängig sehr hohe.
Friedberg, im Februar. Der Bauverein „Eigner Herd ist Goldes.wert", eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, der mit dem 31. Dezember 1899 sein siebentes Geschäftsjahr vollendet bäte, Fann auch in demselben auf eine segensreiche Thätigkeit zurückblicken. Die Mitgliederzahl des Vereins ist im vergangenen Jahre von 91 auf 102 gestiegen. Die Zahl der Häuser des Vereins ist im vergangenen Geschäftsjahr von 13 auf 18 gewachsen, und sind die fünf neuen Häuser nach Fertigstellung an
Telegramme des „Gießener Anzeiger".
London, 2. März. In Kapstadt wurde, nachdem die Meldung von der Entsetzung von Ladysmith eingetroffen war, in den Redaktionen verschiedener holländischer Blätter die Fenster eingeworfen.
London, 2. März. Infolge der Einstellung des Befehls, nach Südafrika weitere Truppen abzusenden, entstand tu der Garnison Teuby ein Aufruhr unter den Sol- baten. Das Gebäude wurde beinahe von den Aufrührern demoliert.
London,2.Marz. Die „Morgenblätter" besprechen an erster Stelle die Meldung über den Entsatz von Ladysmith. Daily Telegraph verzeichnet die ungestüme Freude, mit der die gesamte Bevölkerung den Entsatz ausgenommen hat.> „Daily Mail" lobt Buller und stellt fest, daß alles Mißtrauen gegen diesen General nunmehr geschwunden sei. Das Blatt meint, General Cronje habe nunmehr zum letzten Male das republikanische Banner gesehen. Er befinde sich jetzt unter britischer Flagge und werde unter derselben bleiben. „Morning Post" erklärt, die Entsetzung von Ladysmith sei die direkte Folge des Vordringens von Lord Roberts und seines Sieges über Cronje.
s" genau so, als ob Lord Roberts selber in Ladysmith emgezogen sei. Die wichtigste Frage des Augenblicks fei nunmehr entschieden.
London, 2. März. Man erwartet hier stündlich das Eintreffen der Nachricht von der Entsetzung Mafe- kings, da die Belagerung der Stadt durch die Buren nunmehr gegenstandslos ist.
London, 2. März. Wie aus glaubwürdiger Quelle berichtet wird, befand sich die Regierung bereits 24 Stünden vor der Veröffentlichung im Besitz der Meldung von der Uebergabe Cronjes. Der Zweck, welchen die Regierung mit dieser Verzögerung beabsichtigt, war der, das Volk zu veranlassen, den Majuba-Tag fortan durch den Paarde- berg-Tag zu ersetzen.
Berlin, 2. März. Nach einem Telegramm aus Lon- I don wurde die Nachsicht von dem Entsätze Ladysmiths der Königin in Windsor sofort mitge- teilt, worauf dieselbe Glückwunsch-Telegramme an Buller und White senden ließ. Der wilde Freudenrausch über den Entsatz von Ladysmith stellt die Szenen bei der Nachricht von Cronjes Kapitulation weit in den Schatten. Auf I fast allen öffentlichen und Privatgebäuden wehen die I Zahnen, Pferde und Wagen sind geschmückt, die Glocken I lauten und Schüler wie Studenten gehen, patriotische Lieder singend, durch die Straßen. Nach Meldungen aus den I Provinzen herrscht auch dort in allen Städten unbeschreib- licher Enthusiasmus. Niemand glaubt mehr an eine weitere I Niederlage.
Berlin, 2. März. Nach einem Telegramm des „Lokal- Anzeiger" aus London wird aus Kapstadt berichtet, daß I daselbst die öffentliche Meinung die Cronje er- I wiesene übermäßige Höflichkeit und die Vorkehrungen für I ferne Reise und seine Haft tadeln. Man meint, Cronje solle I menschlich behandelt und vor Insulten geschützt werden, I aber weiter nichts. Die Buren seien außer stände, Lord I Roberts ritterliche Beweggründe zu verstehen.
enn 2' .dttärz. Ein englischer Dampfer mit I
6 0 0 Pferden ist von hier nach Südafrika abgegangen I
V vettere Schiffe mit derselben Ladung liegen zur I Abfahrt bereit Im ganzen sollen 6000 Pferde nach Süd- I afrita zur Verladung kommen. Der Ankauf von Pferden I in Ungarn dauert fort. I
JMffel, 2. März. Mehrer- Artillerie-Unter, ossiziere von der Antwerpener Garnison werden vermißt. Man glaubt, daß dieselben durch englische I Werber sich haben anwerben lassen und nach Südafrika °bg-i°hr-n sind Mehrere Ossiziere der Jäger sollen, wie daS Blatt .National" mitte,lt, ebenfalls in der englischen »rm-c in Südafrika Kriegsdienste genommen haben


