Ausgabe 
3.3.1900 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

berget kaufte Schisteilbergn

b ijÄq* H ,, ^«utiitt CT

Ä

S'Rt«, l <e i « £>'« Wfj,t 'M'«.

01 otaniet der "eine so «IM Tipp', lle Darstchv "rt, iun9 i*rt ÄM, ar $u weichen, ' der Och m bu hau-, Er des alttn feie im vorigen d Wilhelm so Wirkung-' chzeitszug und ^Zlich, sowohl ! Fehlen der Mesen, zwei mr zu stecken, eien zu lassen, sie einmal in itum war mit ießsch wieder

Wir aber id geben, daß c wieder mit

ourde basier ndeadend" M verlaus band- im 19. welches unter ngSmitteln be^ ier hielt einen geschwundenen 'en durch Gb stichst ergänzt geleitet von zeugten von i, nicht minder , errett and n aMwMn n anerlmeni'- r zu stände zu n hohen Gmd -Deutschland h. Von durchs . Mckblick aus ibtrn die w4 deS FranB gen der Äinbet Hörern, deren aal erwähnte iben. itöw *, SH i,!Ä VS Mn ! ftigen Sainns Ä«.bt Kd°Ui°nM fo h-h« w«eneÄ ie jchw-re»'

- M n ,77« a»aj rtzs

feie Bewerber zu den Herstellungskosten übergeben worden von den 18 Däusern sind 6 für eine ^amxUe mit je zimmern, KÄche, Keller rc. gebaut, weitere 6smd em )'ctiq mit einem Kniestock und die 6 ub^gen zweistockig^ ^er Zustand der Straßen in unserem Banqnarteer yat M) im »ergangenen Jahre bedeutend gebest Nach inet Zahlung vom 15. Februar d I. waren bte^ltSailer Prüf^g^tzänse'^'auf'ihre Instandhaltung erfolgte durch . ^e Lreu Dekan Meye?, Bauausseher R.tzert und Tr. X8erfer"na unb gab in diesem Jahr feinen Anlag zu Be- oiiftOTbunaen Die erworbenen Grundstücke unseres Ver- e c s sind nunmehr sämtlich verbaut der hierdurch erzielte 'insaewinn wurde direkt dem Reservefonds zugewiesen, r Tie Bau kosten der 18 Häuser betragen mit Gelände 1.31 324 74 Mark, dieselben stehen infolge von Anzahlungen , und "Amortisationen am 1. Januar 1900 noch mit 115 288,38 Mark zu Buch und sind in der hessischen Brand­kasse mit 107 370 Mark versichert.

§ Busenboru, 1. März. Die Notiz betr. Versetzung unseres Lehrers Rau nach Heuchelheim ist dahin zu be- c chtigen, daß eS anstatt Heuchelheim, Kreis Gießen, Heuchel­heim Kreis Büdingen heißen muß.

(/D a r m st a d t, 1. März. In der heutigen Stadt- v e r o r d n e t e n s i tz u n g legte der Stadtverordneten-Re- visor Meier, welchem bekanntlich vorgeworfen wurde, daß ei seine Kenntnis, die er als Stadtverordneter erworben, bei Geländespekulationen rc. verwerte, wodurch der gekannte Prozeß M e i e r - W i 11 m e r entstanden war, der mit einer Verurteilung desW. zu 30Mark Geldstrafe endete, meinem längeren Schreiben sein Amt nieder. Zum weiteren Aus­bau der elektrischen Straßenbahn, unabhängig von den seitherigen Linien und von den Linien der Süd­deutschen Eifenbahn-Gesellschaft, wurden heute von den Stadtverordneten einstimmig bewilligt: 230 000 Mark für die eingeleisige Strecke, Landskron-Heidelberger-Neckar-bis zur Nheinstraße einmündend, sowie 240 000 Mark für die zweiaeleisige Strecke ab Rheinstraße durch, die Grafen-, Wendelstadt-, Liebig-, Kahlert-, Frankfurterstraße bis zum Lchlachthofe. Gleichzeitig soll die Regierung die Bereik- uiilligkeit der Stadt Darmstadt erklärt werden, auf Wunsch die Vororte mit elektrischen Bahnen zu verbinden. Der Bau der Strecken nach der Station Rosenhöhe und dem Ktartinsviertel wurden vorläufig wegen der Betriebs- sckuvierigkeiten verschoben. Als nächste Vorlage stellte der Oberbürgermeister dßn Ausbau der Strecke Böllenfallthor noch Station Nieder-Ramstadt in Sicht.

D. Vom Main, 1. März. Der Burenkrieg erweckt im Maingebiete eine Erinnerung an die Engländer in der Schlacht bei Dettingen, durch welche der Beweis er­bracht ist, daß die an der Spitze der Nationen stehen wollenden EngländerNichts gelernt und Nichts vergessen" haben. Wie jetzt, so behandelten sie damals (1743) schon ihre und andere Leute. Das englische Heer traf am 17. Juli, und König Karl II. am 19. Juli 1743 zu Aschaffenburg ün. Mit der Verpflegung der Truppen stand es herzlich schlecht. Seit 25. Juni herrschte empfindlicher Mangel an Lebensmitteln. Die Aschaffenburger Bewohner und die Bauern der Umgegend wurden gepreßt, und ihrer Religion wegen verhöhnt. Aus Haß gegen die Engländer verließen pj« Bauern ihre Wohnsitze und flüchteten mit ihrem Vieh, Getreide rc. in das Gebirge. Die Not vertrieb die Eng- 'änder und sie brachen am 27. Juni in aller Frühe in Aschaffenburg auf, um nach Hanau und Dörnigheim zu ziehen, wurden aber bei Dettingen von den Franzosen ge­stellt. Infolge eines vom Herzog v. Grammont nicht be­achteten Befehls des französischen Oberkommandeurs siegten" die Engländer, überließen aber denbesiegten" Franzosen ihre Toten und Verwundeten echt englisch! Gegenwärtig beerdigen die Engländer ihre Toten wenigstens oberflächlich, damals aber gar nicht. Die Royal Dra­go ons, deren Chef Kaiser Wilhelm ist, errangen sich bei Dettingen die ersten Lorbeeren. Bis jetzt scheint es ihnen in Südafrika nicht so gut zu gehen, wie 1743 zu Dettingen.

Mainz, 28. Februar. Die hiesige Strafkammer ver­urteilte heute nach zweitägiger Verhandlung den Gerichts- .schreiber Koepperling vom Amtsgericht Alzey wegen Unterschlagung und sonstiger Delikte zu einem Jahr Ge- ifängnis.

Vermischtes.

* Budapest, 28. Februar. In Poganyest fand man rin sehr reiches Ehepaar, Theodor Avramescu, der rumä­nischer Bojar war, und seine Frau ermordet. Geld und Schmuck im Werte von über 100 000 Gulden waren aus dem erbrochenen Kasten geraubt. Die Untersuchung ergab, daß der Mörder der Schwiegersohn des Ehepaaras, Georg Radulescu, war. Seine Gattin hatte keine Ahnung, daß ihr Wann ihre Eltern ermordet habe.

* Berlin, 28. Februar. Auf dem Georgen- k i r ch h o f erschossen hat sich gestern eine 34 Jahre alte, gut gekleidete Dame; neben ihr lag die tod­bringende Waffe und ein Brief, dessen Adresse über ihre Persönlichkeit einen Anhalt gab. Wie danach polizeilicher- [eit§ festgestellt wurde, war die Unbekannte eine Lehrerin on einer höheren Schule, die Tochter Martha der in der llhlandstraße 185 zu Charlottenburg wohnenden Witwe Habermann. Das Fräulein wurde bereits seit Dienstag von ihrer Familie vermißt. Die in Sorge um ihr Kind schwebende Mutter, welche fürchtete, daß diesem ein Unfall zugestoßen sei, erstattete bei der Polizei Anzeige, die jedoch anfangs kein Ergebnis hatte, bis gestern der traurige Fund -auf dem Kirchhofe schreckliche Gewißheit brachte. Die Notive, welche die Aermste zum Selbstmord getrieben haben, sind vorerst noch nicht ganz aufgeklärt. Die Leiche Nmrbe nach dem Schauhause gebracht.

Düsseldorf, 28. Februar. Hier versuchten acht- middreißig Untersuchungsgefangene ans dem gemeinsamey Zchlafraum aus zu brech en. Sie hatten bereits eine !Mße Oefsnung in die Mauer gebrochen, als der Flucht­versuch entdeck! und vereitelt wurde.

Universität und Hochschule.

Ernannt: Der a.-o. Profeffor Dr. G. Sarrazin in Kiel als Nachfolger des verstorbenen Profeffors Kölbing zum o. Professor der englischen Sprache und Litteralur an der Universität Breslau.

Habilitiert r In der naturwiffenschaftlich-mathematischen Fakultät der Hochschule in Heidelberg der bisherige Assistent am chemischen Universitäts-Laboratorium Dr. August Klages aus Hannover. Die am Samstag stattsindende Probevorlesung behandelt die chemischen Grundstoffe.

Verschiedenesr Aus Stuttgart, 28. Februar, schreibt man: Nachdem die technischen Hochschulen denDoktor-Ingenieur" (übrigens eine hervorragend häßliche und unpraktische Wortverkuppelung) davon­getragen haben, werden sich nach und nach auch die anderen Hochschulen melden. In einem Festvortrage, den Profeffor Lüpke von der hiesigen tierärztlichen Hochschule zu Königs Geburtstag über dieErweiterung der tierärztlichen Ausbildung" hielt, und der im wesentlichen in der Forderung dec vollen Maturitas und der Verlängerung des Fachstudiums für den Tierarzneistudenten in Deutschland gipfelte andere Staaten sind auf diesim Gebiete längst vorangegangen), wurde am Schluffe auch das Promotionsrecht für die Tierarzneihochschulen gefordert. Heute schon promovieren zahlreiche junge Tierärzte an den Universitäten; da ihre Promotionen aber zumeist in den naturwissenschaftlichen Fächern erfolgen, gehen ihre Opfer und Arbeiten der eigenen Wissenschafl ver­loren. Wie die Vossische Zeitung mitteilt, feierte der Profeffor und Generalsuperintendent Dr. D. Erdmann in Breslau am 28. Februar das 50jährige Licentiaten-Jubiläum und zugleich dm 79. Geburtstag.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 4. März. Jnvocavit.

Gottesdienst.

An der Stadttirche.

Bormittags 9*/t Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgememde.

Pfarrer Dr. Grein.

Nachmittags 6 Uhr: Siehe Johanneskirche.

Nachmittags 6 Uhr im Konfirmandensaal, Kirchstraße: Ver­einigung der konfirmierten männlichen Jugend der MarkuSgemeinde.

In der ^ohanneSkirche.

Bormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgememde.

Pfarrer Euler.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Montag den 5. März, abends 8 Uhr: Bivelstnnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. Kap. 10, 21 ff.

Pfarrer Euler.

Mittwoch den 7. März, abends 6 Uhr: 2. Passtons- andacht in der Johanneskirche. Pfarrer Dr. Nau mann.

Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch­lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebots vorherzuyehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig spätestens eine Woche vor dec Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Katholische Gemeinde.

SamStag den 3.März.

Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 4. März. 1« Fastensonntag,

Vormittags von 6»/, Uhr an: Gelegenheit jur hl. Beicht.

, um 7 ttyr: Die erste heil. Messe;

vor und in derselben Austeilung der hell. Eommunion;

um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe;

, um 9i/a Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 5 Uhr: Christenlehre; darauf Fasten-Andacht.

Mittwochabend um 6 Uhr ist Fasten-Andacht

Gotttsdirust der israelitischen KrltgiomgrstWM.

Sabbathfeier am 3. März 1900.

Freitag abend 5^ Uhr, Samstaa vormittag 8 Uhr, nach­mittags SS» Uhr, Sabbathausgang 7 Uhr.

Nachmittag 3 Uhr SchrifterklLrnng«

Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 6 Uhr.

Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.

8. Woche vom 18. Februar bis 24. Februar 1900.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 23,060/w, nach Abzug der Ortsfremden 16,77»/«. Kinder

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffer» geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starben an:

Zusammen:

Erwachsene:

im

vom

1.

Lebensjahr: 2.

15. Jahr:

Lebensschwäche

1 (1)

1 (1)

Altersschwäche

2

2

Diphtheritis

1 (1)

1 (1)

Stimmritzenkrampf

1

1

Brand

1

1

Gehirnschlag

1

1

Influenza

1

1

Magengeschwür

I (1)

1 CO

Gelbsucht

1

1

Nierenentzündung

1

1

Summa

: 11 (3)

8 (1)

3 (2)

Aus dem Geschäftsleben.

Zehnjähriger Erfolg! Zur Vertilgung der Ratten in Wohn- räumen, Gehöften, Vieh- und Hühnerställen haben sich Freybergs Delieia-Raitenkuchen auf das glänzendste bewährt.Delicia-Ratten- kuchen" töten alle Nagetiere, für Menschen und Haustiere wirken sie jedoch im schlimmsten Falle nur brechenerregend und können deshalb ohne Gefahr, wertvolle Tiere (Schweine, Hunde, Katzen, Hühner, Tauben) zu vergiften, überall ohne Bedenken ausgelegt werden. Ihres Wohl­geschmackes wegen werden dieDelicia-Rattenkuchen" von dem Ungeziefer gern angenommen-, die vorzügliche Wirkung ist durch mehrere hundert Anerkennungsschreiben, sowie durch 2 goldene Medaillen und 3 Ehren­diplome bestätigt. Um sich vor Nachahmungen zu schützen, verlange man in Apotheken und Drogenhandlungen ausdrücklichDelicia-Ratten- kuchen" (patentamtlich geschützt unter Nr. 36110 F 2807 Klasse 2), andernfalls wende man sich direkt an Freybergs Giftfabrik in Delitzsch.

Kemsie Kelduage«.

Depeschen deS Bureau .Herold'.

Berlin, 2. März. Die Investitur des Kron­prinzen mit den Insignien des Ordens vom Goldenen Vließ findet heute abend 7 Uhr im königlichen Schlosse statt.

Berlin, 2. März. Der Harmlosen-Prozeß wird am 15. ds. MtS. vor dem Reichsgericht zur Verhand­lung kommen. Gegen das freisprechende Urteil hatte be­kanntlich der Staatsanwalt Revision eingelegt. Bon den drei Angeklagten wird D. Kröcher persönlich den Termin in Leipzig wahrnehmen.

Berlin, 2. März. DaSBerliner Tageblatt" meldet aus New-York: Der frühere Berliner Rechtsanwalt Fritz Friedmann wurde unter der Beschuldigung der Check-Fälschung verhaftet. Als Ankläger tritt ein russischer Hochstapler auf.

Kiel, 2. März. Deutschland entsendet nach einer Blättermeldung zu der anläßlich der Pariser Welt­ausstellung in einem französischen Kriegshafen statt­findenden Flottenschau ein Geschwader bestehend aus dem großen Kreuzer Fürst Bismarck sowie den Linien­schiffen Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Friedrich III.

Wie«, 2. März. DemFremdenblatt" wird anS Berlin gemeldet, daß in dortigen diplomatischen Kreisen die Absendung einer Glückwunsch-Adresse an die Königin von England seitens des deutschen Kaisers in Anbetracht der engen Familien-Beziehungen als ein ganz natürliches Ereignis beurteilt wird, welchem keine politische Bedeutung beigemeffen werden könne.

Wien, 2. März. DerN. Fr. Pr." zufolge beab­sichtigt die Regierung, die Verständigungs- Konferenz für nächste Woche einzuberufen. In parlamentarischen Kreisen wird die innerpolitische Situation andauernd pessimistisch beurteilt und dem Parla- ment jede Lebensfähigkeit abgesprochen. In dem Wehr- ausschusse setzten die Jungtschechen ihre Obstruktion fort.

Paris, 2. März. Kriegsminister Gallifet wird in­folge seines Unwohlseins der Sitzung dsss obersten Kriegsrates, welcher die Frage der Niederlegung ge­wisser Festungen und der Verteidigung der Seehäfen be­raten soll nicht beiwohnen können. Die Sitzung des Kriegsrates wird daher auf später vertagt werden müssen.

Paris, 2. März. Der Ausschuß, welcher über das Gesetz betreffend die Maßregelung der Bischöfe Bericht erstatten soll, hat einen Berichterstatter er­nannt, welcher gegen die Annahme des Gesetzes ist. Trotzdem unterliegt es keinem Zweifel, daß dieses Gesetz von der Mehrheit der Kammer angenommen werden wird.

London, 2. März. DerManchester Guardian" ver­sichert, die Einkommensteuer würde um 4 Prozent erhöht werden, und auch auf Bier und Whisky eine Steuer gelegt.

8

eidenstoffe, Sammte von Elten & Keussen

Und VelVetS gn« ml nn|n UhifWottleuxi.

Es ist nur ein einfaches Kraul

worüber man folgendes schreibt:

Herrn E. Weidemann in Liebenburg (Harz).

Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß meine Tochter einige Zeit an sehr heftigem Lungenkatarrh litt, der sich im Frühjahr 1896 nach über­standener heftiger Influenza 'einstellte. Der hiesige Arzt hielt den Husten für nicht unbedenklich, und da auch Bad Salzbrunn nach mehr­wöchigem Aufenthalt dort nicht viel half, machte ich im Herbst 1896 den Versuch mit Ihrem mir von Bekannten empfohlenen Brustthee (russischer Knöterich). Ich ließ anfänglich 6 Packete kommen und machte ich die Bemerkung, daß wir nach Verbrauch der 5 Päckchen eine auf­fallende Befferung verspürten. Im Frühjahr 1897, als sich der Husten wieder einstellte, ließ ich 20 und 10 Packete Thee kommen, und kann ich wirklich sagen, daß ich nebst Gott dem von Ihnen gesandten Thee einen großen Theil der gänzlichen Wiederherstellung meiner Tochter verdanke. Noch muß ich bemerken, daß wenn auch teilweise etwas Fieber, so doch keine Abmagerung oder krankhaftes Aussehen vorhanden war. Die Anfang Dezember von Ihnen bezogenen 10 Packete Thee habe ich für meinen Bruder kommen lasten; derselbe ist der katholische Pfarrer hier am Ort, und auch er braucht bei heftigem Luftröhren- Katarrh den Thee mit gutem Erfolg.

Ich kann daher mit gutem Gewiffen den Thee, als sehr gutes Heilmittel empfehlen und wünsche, daß er bei allen Leidenden so gute Erfolge erzielen möchte.

1612 Frau verw. Postsekretär Marie M. in I.

Visitkarten

In allen Schriftarten und Kartons wertes schnell und billig

«gefertigt in der

Brählschen Universitäts- Buch- u. Stein

Druckerei

(Pietsch Erben) Giessen

Schulstrasse Ä

7. K