buchstäbliche blinde Befolgung Gefahr bringt.
DaS Storthing lehnte ein-
Der Zustand des
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Wir empfehlen unseren Lesern, in ehren Fahrplänen ' adgehalren werden soll, ist ein ungewöhnlich starker Zudrang,
denn die Zahl der Anmeldungen beträgt nahezu 80. —
hiervon Notiz zu nehmen.
waren.
Ehristiauia, 26. Februar.
„Berl. Corresp."
eine Lungenentzündung zugetreten ist.
Generals ist nicht ganz unbedenklich.
Berlin, 26. Februar. Die officiöse
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 26. Februar. Im preußischen Landtage sand heute die Weiterberathung des CultuSetats statt.
Berlin, 26. Februar. In der Justiz-Commission des Reichstages wurde heute die Berathung deS § 77, nach welchem die Strafkammern künftig nur mit drei Mit- gliedern zu besetzen sind, fortgesetzt, doch kam dieselbe heute noch nicht zum Abschluß.
Berlin, 26. Februar. Dem „Reichsanzeiger" zufolge wurde dem Gouverneur von Ostafrika, v. S ch e e l e, der Orden poar le m6rito verliehen.
Berlin, 26. Februar. Der „Reichsanzeiger" bezeichnet die Blättermeldung, wonach sowohl an Artillerie-Truppen- theile der Garde als auch bei denen der Linie neuerdings Umfrage gehalten wurde, ob jüngere Unteroffiziere oder Sergeanten geneigt seien, in den japanischen Militärdienst zu treten, um dort als Jnstructeure thätig zu sein, aiS auf Erfindung beruhend.
Berlin, 26. Februar. Der commandirende General Freiherr von der Goltz ist an Influenza erkrankt, der
F. Friedberg, 26. Februar. Die Schwierigkeiten, welche sich in letzter Zett bei Einführung der Nebenbahnlinien Hungen-Friedberg und Nidda-Friedberg hinsichtlich unseres Bahnhofes, der eine Verbreiterung erfahren sollte, gezeigt hakten, sind nun auch gehoben. Der Stadt werden hierdurch bedeutende Kosten erspart. Ebenso ist die Schwierigkeit gehoben, welche sich dadurch ergebe» hatte, daß ein großes, standeSherrliche» Grundstück hätte durchschnitten werden müffen und wodurch dieses sehr defor- mirt und in seiner zukünftigen Bebauung empfindlich beeinträchtigt worden wäre. Man muß den Herren Ingenieure» lebhafte Anerkennung über die Gewandtheit und Geschicklichkeit zollen, welche sie bei Beseitigung dieser Schwierigkette» an den Tag legten. Die Gemeinde Beienheim wird z» beiden Linien: Hungen Friedberg und Nldda Friedberg con- tribuiren müffen, sie hat aber auch größere Bortheile al- andere Orte, weil sie Knotenpunkt für beide Linien wird. Unser Herr Bürgermeister war dieser Tage wieder in Darmstadt, um die Jntereffen unserer Stadt und den Bau der Bahnen weiter zu fördern.
§ Aus dem Ohmthal, 25. Februar. Auffallend billig sind die Preise für Baumwollenwaaren in letzterer Zeit geworden zum freudigen Erstaunen unserer Hausfrauen. Man kauft eben die baumwollenen Tuche, wie Bettzeug, Vor Hangsstoffe u. a. fast für die Hälfte deS vorjährigen Preise». Bet den mannigfachen Stoffen, die auS Baumwolle gefertigt werden und die in den Familien stet- nöthig sind, ist dieier Preisabschlag der Baumwollstoffe sehr beachtenSwerth. Bet Ausstattungen wird hierdurch schon ein ganz erklecklicher Betrag gespart.
— Büdingen, 24. Februar. Sicherem Vernehmen nach ist Herr Apotheker Salzer dahier zum Nachfolger de- verstorbenen Ober > MedicinalrathS Dr. Uloth in Darmstadt auSersehen und wird deffen Ernennung in aller Kürze erfolgen.
E. Aus dem Kreise Büdingen, 25. Februar. Zur einheitlichen Regelung der Dauer de- Nach twachendtenste» ist für die Gemeinden deS Kreises bestimmt worden, daß derselbe vom 1. März bi- 1. Mat, vom 1. September bl» 1. Mär» um 10 Uhr Abends, vom l. Ma« bi» 1. September um 11 Uhr Abends beginnt und vom 1. März bi» 1. November bi- 2 Uhr Morgen-, vom 1. November bi» 1. März bi» 4 Uhr Morgens dauert.
△ Darmstadt, 25. Februar. Der sehr beliebte Arzt, Herr Mebictnalrath vr. Kü chler, welcher an Blutvergiftung — inficirt bei einer Operation — schwer erkrankt war, ist jetzt wieder hergestellt- e- mußte ihm aber der vierte Finger an der rechten Hand amputirt werden. Die Gefahr war eine zeitlang so groß, daß man fürchtete, der rechte Arm ginge ganz verloren. Dte meisterhafte Behandlung der Assi stenzärzte und die eigenen trefflichen Dispositionen de» Patteoten verhüteten weiteres Unglück. — Seit einiger Zeit zeigen sich bet un» wieder Fälle von Influenza. — Zu dem Finanzexamen erster Eategorie (Berechtigung za Stellen für Distr.ct» Einnehmer, Ealculatoren, Probatoren, Revisoren, Buchhaltern u. dgl. m.), welche- demnächst dahier
stimmig in geheimer Sitzung die Regierungsvorlage, betr. die Erhöhung des Tabakzolles von 175 Oere auf 2 Kronen per Kilogramm, ab.
Petersburg, 26. Februar. Wie der „Grashdanin" hört, wird ein russisches Geschwader der Eröffnung des Nord-Ostsee-CanalS beiwohnen.
Newyork, 26. Februar. Einer Meldung aus Havana zufolge empörten sich mehrere revolutionäre Parteien in verschiedenen Theilen CubaS. Zwischen den Truppen und den Aufständischen fand ein Gefecht statt. ES wurden viele Separatisten verhaftet.
ihrer Vernehmung ihre bekannten Erlebniffe und erklärte, eS hätte keine Verwirrung geherrscht. Ein Offizier habe erklärt, e» wäre hinreichend Zeit vorhanden gewesen, die Rettungsboote herunterzulaffen. Der Lootse Greenham sagt auS, bie Mannschaft der „Elbe" hätte die Befehle deS Capitän» ohne Confussion auSgeführt. Greenham sagte ferner auS, nach feiner Beurtheilung des grünen und weißen Lichtes de» fremden Dampfers fei dieser */3 bis ®/4 Meilen entfernt gewesen. Die „Elbe" blieS in Zwischenräumen mit dem Dampfhorn, so lange Dampf vorhanden war. Er habe sich binnen 3 Minuten nach dem Zusammenstoß auf Deck befunden- die Maschine gab Gegendampf. Die „Elbe" feuerte Raketen ab und zündete blaue Lichter an. Er sah die Lichter deS fremden Schiffe» ungefähr noch eine Stunde nach dcm Untergang der „Elbe". Hütte die „Crathie" guten Ausguck gehalten, so hätte man dort möglicherweise die brennenden Papiere gesehen, die Greenham, um Ausmerk- samkeit zu erregen, abbrannte, obgleich eS nur alte Briefe
Cocak» und ptottittjkßo.
Gießen, den 27. Februar 1885
** Parlamentarisches. Nicht am 13., sondern am 19. März tritt die Erste Kammer zu mehreren Sitzungen zusammen, bald darauf die Zweite Kammer.
** Diejenigen Studirenden des Finanz- und des Forstfaches, welche sich zu Anfang deS Sommersemesters 1895 der Fachprüfuni zu unterziehen beabsichtigen, haben ihre Meldungen unter Beifügung der im § 6 der Ordnung der Hoch- schulprüsungen im Finanz- und Forstfache in Gießen vom 25. Juni 1889 angeführten Belege bis zum 16. April 1895 bei dem Vorsitzenden der Großb. kameralistischen PrüfungS- Lommiffion in Gießen, Herrn Dr. Heß, einzureichen.
h. Fahrplanaoderung der Omnidnsgeseüschaft. Durch die Verlegung de» Zug s 408 (Marburg-Gießen), seither Ankunft 819 Vormittag» und nunmehr 74' vormittag-, wird auch eine Fahrplanänderung im OmnibuSverkehr nothwendig. Der seither 820 Vorm vom Bahnhof abgehende Wagen nach der Marburgerstraße wird vom 1. März ab in folgendem Fahrplan gefahren (f. a. Kanoncentbeil):
Bahnhof SelterSihor Kreuz Markt Marburgerstraße
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der Zug vor der Kapuzinerkirche an. Der Sarg wurde von Kapuzinern nach der ^rnft getragen. Inzwischen hatten sich auf dem neuen Markte, welcher bis dahin abgefperrt war, viele Generale und Stabsoffiziere eingefunden.
Wien, 26. Februar. Sämmtliche Blätter bezeichnen die Hierherkunft des deutschen Kaisers als ein wichtiges Politisches Ereigniß, deffen Bedeutung weit übet einen Act der persönlichen Theiltahme an dem Tode de» Erzherzogs Albrecht hinauSreiche.
Wien, 26. Februar. Der „Polit. Corr." geht aus London die Meldung zu, daß die türkische Regierung die Verfügung, wodurch englischen ZeitungScorrespon- deuten das Reisen in Armenien verboten wird, auf da» ganze Gebiet der asiatischen Türkei ausgedehnt hat.
Triest, 26. Februar. Nach einer ZeitungSmeldung werden Ende April vier der größten deutschen Kriegsschiffe, Kronprinz Friedrich Wilhelm, Brandenburg, Wörth und Weißenburg die Häsi-n von Triest, Polo, Fiume und Para besuchen und dann sich mit dem österreichischen, unter dem Commando deS Erzherzogs Karl stehenden Geschwader vereinigen und zur Einweihung de» Nordostsee-CanalS nach Deutschland abdampfen.
Rom, 26. Februar. Die Aerzte haben den Papst ersucht, die Audienzen bis zum 2. März zu suSpendiren, um seine Kräfte zu schonen für die dann in der sixtinischen Capelle stattfindende Zeremonie, wobei der Papst eine lange Rede an daS Episcopat halten wird. Die Gesundheit des Papstes ist zwar nicht schlecht, erfordert aber große Schonung.
Paris, 26. Februar. Wie die officiöse Preffe mittheilt, wird die französische Regierung in den nächsten Tagen die Einladungen an die verschiedenen Mächte zur Weltausstellung von 1900 ergehen lasten.
Paris, 26. Februar. Faure beabsichtigt, während der nächsten parlamentarischen Ferien eine Reise nach Algier zu machen.
Paris, 26. Februar. Wie auS Laon gemeldet wird, hat sich auf der Nordbahn ein schweres Eisenbahnunglück zugetragen. Infolge des eingetretenen ThauwetterS hat auf einer Strecke ein Erdrutsch stattgefunden, wobei die Locomotive eines Zuges vom Bahndamm herabgeworfen wurde, z Zwei Eisenbahnbeamte wurden getödtet.
London, 26. Februar. Eine Meldung ans C h e f 0 0 besagt, der japanische Admiral Ito habe befohlen, die Festung und die Festungswerke deS Hafens Wei-Hai wei abzutragen. Sodann wird die japanische Flotte nach Shang-hai-Kwang abgehen. Li-hung-tschang wurde gestern in Peking von dem chinesischen Kaiser empfangen.
Warfchau, 26. Februar. Hier wurden bei Studenten Haussuchungen abgehalten und mehrere Verhaftungen vorgenommen.
Konstantinopel, 26. Februar. AuS dem Umstande, daß an den Ufern deS Bosporus feit einigen Tagen das Meer zahlreiche Mens-chenleichen auswirft, schließt man, daß eS sich wahrscheinlich um an Cholera gestorbene Personen handele, welche von der Bemannung eines Schiffe» ins Wafler geworfen wurden. Die Untersuchung ist eingeleitet worden.
Newyork, 26. Februar. Unweit Alabama entgleiste gestern ein Bahnzug mit AuSflÜglern auS LouiSville. Der Schlafwagen und zwei Waggons gerieten in Brand. Bier Personen wurden getödtet, acht schwer und vierzig leicht verletzt.__
Wien, 26. Februar. Kaiser Wilhelm ist heute Vormittag 11 Uhr hierselbst eingetroffea und von Kaiser Franz Josef und allen Erzherzögen und Würdenträgern der öfter; reich ungarischen Monarchie, vielen Generalen, den in Wien anwesenden deutschen Fürsten und Deputationen am Bahnhofe empfangen worden. Die Begrüßung zwischen beiden Monarchen war eine herzliche. Sie tauschten wiederbolt Küffe auS. Die Erzherzöge waren in einer Front nach dem Alter geordnet, Alle salutirend, als der deutsche Kaiser einfuhr. Bei der Fahrt nach der Hofburg begrüßte die auf den Straßen zahlreich anwesende Menschenmenge die beiden Kaiser ehrerbietig, aber dem ernsten An'aß entsprechend ohne Znrufe.
Wie», 26. Februar. Das Leichenbegangniß ist unter dem bekannten Ceremoniell unter kolossalem, in Wien noch nicht dagewesenen Menschenandrange ohne Zwischenfall verlaufen. Hinter dem Leichenwagen schritten der österreichische und deutsche Kaiser, sowie sämmtliche Vertreter der auswärtigen Mächte und die Erzherzöge. Kurz vor 4 Uhr langte
Sachverständiger in Schifffahrtsangelegenheiten anwesend. Fräulein Böcker und der britische Lootse, die sich auf der r®lbe" befanden, waren ebenfalls anwesend, ebenso der Oder- Ingenieur und verschiedene Mitglieder von der Mannschaft der „Crathie". Im Verlause der Verhandlung wurde be- fchloffen, wegen de» in Rotterdam schwebenden CivilproceffeS die Untersuchung vorläufig auf die Ereignisse nach dem Zusammenstöße zu beschränken. Fräulein Böcker erzählte bei
bezeichnet die Blättermeldung, wonach im Ministerium des Innern auf der Grundlage des früheren Entwurf» wiederum eine „lex Heinze" ausgearbeitet werde, al» nicht zutreffend.
Berlin, 26. Februar. Vice-Admiral Batfch veröffentlicht im März Heft der „Deutschen Revue" einen Artikel zur „Verhütung von See-Unfällen", in welchem er sich eingehend mit der „Elbe"-Catastrophe beschäftigt. Ein abschließendes Urtheil über die Schuldfrage hält er für jetzt noch nicht möglich. So viel schiene festzustehen, daß die Nacht zwar klar und frei von Nebel, aber doch sehr dunkel war. Der Wind war Ostsüdost und stürmisch, die See konnte nicht sehr hoch sein, was auch die Anwesenheit der kleinen Fischerfahrzeuge bewies. Die „Elbe" steuerte südwestlich in den Kanal, die „Crathie" nördlich und etwas westlich, vielleicht Nord zu West, von Rotterdam nach Aberdeen. Nach aller Aussage war auf der „Elbe" guter AuSguck. Nahm der Capitän der „Elbe" an, daß der von ihm gesehene Dampfer wachsam »nb deS rothen Backbord-LichteS der „Elbe" ansichtig geworden fei, so war er nicht allein berechtigt, sondern gewiffermaßen auch verpflichtet, seinen Curs zu halten. Denn er mußte annehmen, daß da» gesehene Schiff darauf bedacht sein werde, dem rothen Licht der „Elbe" auch fein rotheS Licht zu zeigen, Senn jeder Seemann weiß, daß die Gefahr der Colliision erst dann ausgeschlossen ist, wenn Roth gegen Roth ober @rün gegen Grün steht. „Crathie" mag, da auch sie den Wind von achter hatte, 10—11 Knoten gelaufen fein, der „ölbe" mag an 15 Knoten nicht viel gefehlt haben- diese Schnelligkeit hat der Capitän der „Crathie" vermuthlich nicht i» Rechnung gezogen, sondern bei seiner eigenen ihm groß erscheinenden Fahrt geglaubt, den Bug der „Elbe" noch passiren zu können. Diese Rechnung war falsch und verdoppelte den Fehler, den er dadurch beging, daß er beim »»sichtigwerden des Schiffe» an Steuerbord nicht sofort stoppte und derart abdrehte, daß er dem rothen Licht der „Eibe" fein eigene- rothe» Licht gegenüber stellte. E» wird lei Beurtheilung der ganzen Sache die Frage auftauchen, ob die jetzt gütigen Ausweichebestimmungen genügen- man wird sie für lückenhaft halien und für revisionsbedürftig. Mag dem fein, wie Ihm wolle, man wird auf dem Wege de-
* • Der »estrige Fastiachikdienstag war, trotzdem bat Wetter sich günflig gestaltet, nicht so lebhaft, wie nach den mancherlei angefünbigten Veranstaltungen zu erwarten gewesen. Die hauptsächlichsten Veranstaltungen bestanden in rinim Umzug de» Carn evalvereins, in einer Kappenfahrt, außerdem hatten die Studenten da» übliche 6ahmanberrciben veranstaltet, und wenn wir noch einiger Wagengruppen gedenken, fo ist damit dasjenige, was die Zu chauermenge neben einzelnen mehr ober weniger originellen Masken ergötzte, erschöpft. — ES ging, nachdem die oben bezeichneten Veranstaltungen vorüber, ziemlich ruhig her, das GroS der Zuschauer zog sich in die WiNhschafte» zurück Mit Genugthuung kann conftatirt werden, daß da» gefährliche Erdsenwerfen diesmal unterblieb- Papierschneeballen, Apfelsinen und Papierbandrollen wurden al» weniger gefährliche Wurfgeschosse benutzt. Ausschreitungen tarne» nickt vor, einige Verhaftungen erstreckten sich auf Betrunkene u»d Obdachlose. — An Unfällen find zwei zu verzeichnen, und zwar erlitt ein Herr beim Abspringen von einem Wage» einen Knöchelbruch und ein Anderer fiel von einem Wagen und verletzte sich derart am Kopfe, daß er in die Klinik gebracht werden mußte.
• * Zimmerbrand. Gestern Abend entstand in einem Hause der Grünbergerstraße ein Zimmerbrand und Nacht» 2 Uhr ein solcher in einem Hanse der Nordanlage. I» beiden Fällen konnte durch rechtzeittge» Eingreifen größerer Schaden verhütet werden.
* • Falsche Zweimarkstücke werden noch immer in de» Verkehr gebracht und ist deßhalb Vorsicht geboten. Die Falsifikate tragen daS Brustbild de» König» von Sachsen und find au» febr schlechtem Metall, so daß sie bei einiger Aufmerksamkeit leicht al» unächt zu erkennen find. Am SamStag wurde in Mainz ein Mann verhaftet, der im verdacht war, solche Stücke auSgegeben zu haben, mußte aber wieder frrigelaffen werden.
* * Lolksfchuldader. Im ärztlichen Bezirksverein Dresden- Stadt hat ein Herr Dr. med. Paul Seifert einen inzwischen auch im Druck erschienenen Vortrag über „Volks- und Schulbrausebäder" gehalten und daran den von dem Verein einstimmig angenommenen Antrag geschloffen: „Der Verein hält die Einführung von Schulbädern für sehr wünschen»- werth und ersucht den Rath, in Volksschulen Schulbäder einzurichten." Bekanntlich bestehen solche Schulbraulebäder fdion längere Zeit in der hiesigen Volksschule und erfreue» sich einer im Ganzen recht guten Benutzung. Für die Knaben ist während der Sommermonate noch hinlänglich durch Lahnbäder unter Aufsicht gesorgt.
L»»estost, 26. Februar. Die Leiche »schau der bei Wortlaute» der Bestimmunge» derartige Unfälle nicht derbem Untergänge der „Elbe" verunglückten wurde heute hlUen können, denn eine Vereinbarung mag laute», wie sie wieder aufgenommen. Da» Hondel»amt, der Norddeutsche will, e» wird >mmer^ Fälle geben, wo den Beth-iligten eine riohd, der Eigenthümer und Capitän der „Crathie" sind ............ '
durch Rechtskundige vertreten. Capitän Donner vertritt die deutsche Regierung- vom HandelSamt ist Capttän Wilson al»


