Ausgabe 
31.12.1895 Zweites Blatt
 
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Evangelischer Dun- ju Gießen.

Die Herren Mtglieder werden hierdurch zu einer Versammlung eingeladen, die am

Montag den 30. December, Abends 8 Uhr im oberen Saale von Seidels Restaurant Bavaria abgehalten wird.

Tages-Ordnung:

1. Die religiöse Erziehung der Kinder in gemischten Ehen.

Referent: Herr Professor Dr. Arthur Schmidt.

2. Borstandswahl. 10689

Bei der Wichtigkeit der Verhandlungsgegenstände wird um zahlreiches

Erscheinen gebeten. Gäste, die Freunde des Bundes find, sind willkommen.

Der Vorstand.

Enthebung von Gratulationsbesnihkn u.Zul-nbung von Grolulatjonskartknzu Neujahr 1896.

Wie in den vergangenen Jahren, so bitten wir auch angesichts des bevorstehenden Jahreswechsels zur Enthebung von Gratulationsbesuchen und von Zusendung von Gratulationskarten für die hiesige

Kleinkinder-Bewahranstalt

eine Gabe spenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen.

Durch diese Einrichtung wird der genannten Wohlthätigkeits-Ansialt beträchtliche wünschenswerthe Unterstützung zu Theil. Durch Veröffent­lichung der Namen der Geber noch vor Jahresschluß in diesem Blatte möge es allgemein anerkannt werden, daß Alle, die mit einer solchen Gabe ihren Namen nennen lassen, von Abstattung der Neujahrs­besuche sowie von Zusendung der Neujahrskarten befreit sind und ihrerseits Beides nicht beanspruchen.

Gießen, am 27. December 1895.

Pfarrer Dingeldey. Rechner Doering. Pfarrer Dr. Naumann.

Fabrikant Emil Schmall

Okffentlichk Allffordernng. |

Bezüglich folgender dem Heinrich * Becker zu Rüddingshauseu im Grundbuch dieser Gemarkung zuge- schriebener Stücke: IV/503 VIII/108 XXIII/36 und XXVI/209 kann das unbeschränkte Eigenthum und die Schuldfreiheit derselben urkundlich nicht nachgewiesen werden. Es werden daher alle diejenigen, welche Eigen- thums-, Pfand- oder sonstige Rechte bezw. Kaufschillings' oder andere For- berufen an diese Grundstücke bilden zu lönnen vermeinen, hierdurch auf gefordert, diese binnen sechs Wochen vom ersten Erscheinen dieser Auffor­derung an gerechnet, bei dem unter­zeichneten Gericht geltend zu machen, gegenfalls der unbeschränkte Eigen- thumsnachweiS und die Schuldfreiheit als erbracht angesehen und die Löschung der beschränkten Einträge verfügt wird.

Homberg, den 5. December 1895.

Grotzherzogl. Amtsgericht.

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Gießen, 23. December 1895.

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