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Unsere FastnachtSfeftivitäte« werden außerordentlich fleißig srequentirt, man nrnft wenig von den schlechten Zeiten.
Main-, 22. Februar. Ein junges Mädchen nahm gestern im Fürstenberger Hof ein Bad. AIS ficb dasselbe mifltiben wollte, war ein Strumpf vom Stuhl verschwunden, den eS schließlich auf dem Boden dick und fest angefüllt sich bewegend vorfand. Boller Schrecken rief die Geängstigte der Bademeisterin, welche dann in gemüthlicher Kürze sagte: ,Ach, bei ist unser Meerschweinchen, daS sucht die Wärme auf.* DaS Mädchen ist von dem Schrecken erkrankr.
Mainz. 23. Februar. Gegen einen Soldaten des 118. Jnfam.-RegimentS ist eine Untersuchung eingeleitet worden, weil ein höherer Offizier in seinem Besitz ein Exem- plar der socialdemokratifchen „Volkszeitung" gefunden hat.
Mainz. 25. Februar. Der verendete Elepbant des Herrn Wallenda wurde am Freitag von drei Kostheimer Metzgern kunstgerecht zerlegt und alsdann daS Fleisch auf den dortigen Schindanger befördert. Ohne Kopf wog das Fleisch nahezu 25 Centner. Die von dem Conservator unseres
naturhistorischen Museums unbegreiflicher Weise abgelehuie \ Haut bei Elephanten, die ein Gewicht von 5 Centner hat, ist von dem naturhistoriichen Muieum in Frankfurt mir bestem Dank acceptirt worden.
Mainz. 26. Februar. Heute Morgen hat sich ein Einjähriger vom 87. Regiment erschossen. DaS Motiv ist unbekannt.
«- AuS Worms brachten wir in Nummer 48 eine dem „Darmst. Tägl. Anzeiger" entnommene Mittheilung, nach der dem Herrn Reichstagsabgeordneten Freiherrn v. Hehl während einer Bierreise der Ueberzieher nebst Brieftasche vertauscht worden sei. Freiherr v. Hehl hat unS heute telegraphisch ersucht, unseren Lesern mitzutheilen, daß diese Nachricht unzutreffend sei.
Bickenbach, 25. Februar. Am gestrigen Tage trafen Herr Storch nebst Gemahlin zum Sommeraufenthalt hier ein und haben auf der Villa Götz in der Katserstraße ihren luftigen Aufenthalt genommen. Ein jubelnder Empfang von Jung und Alt wurde dem erlauchten Paare zu Theil.
Schiff-nachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten 6ar< LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 25.Februar. sPertransatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Braunschweig, 6apli8n H. Wempe, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
— Je nach den Körvertheilen, an denen sie sich cm stärksten äußert, weiden drei Formen der Anstuenza unlirschieden. Die celebrale oder nervöse Art macht sich vor Allem durch Kopfweb und Niedergeschlagenheit geltend, mit deren stcv meist wi-der heftige ! Gliederschmerzen verbinden. In anderen Fällen werden vorn-dmlich die Verdauungsorgane ergriffen; zumal mangelt der Appetit vollständig. Am häufigsten befällt die J"fluk",a die Atbmung-oraane; ein ungemein varträck'ger räuber Eaiorrd d«r Naw-n u«d ’-P r o n (bi a <<bi.tinbant p.aui b'< lijuuiirn unt> roti E M b ib-- am 'du un,n um durch Fays äcbtt Loden er Mtnerat VaUttlrn erfolgreich dr'ämp", w liDe u>m li'.t'e voi'8.'>P'u ü " au < t ■ älti-d) n d. 491
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Mederweidbach, 25. Februar 1895.
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