Ausgabe 
26.11.1895 Erstes Blatt
 
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Killyuthatrn zur feine» Bäeterei in vor»üglichen Qualitäten ;u biUiaften Preisen emvfichlt 9900

Ph. Herrmann, ________LelterSweg 3.3. Tuch- u. 6uckskin-Rkl!k, zu Anzügen, Hosen rc. paffend, billig zu oerkausen bei

W. Karnbach,

9896 Markt 17, 2 Treppen.

Bücklinge per « Stück 25 Psg. irisch einneitoffen bei

Ph. Herrmann,

9901__teUtritotfl 83.

990» Eine neue Decimalwaage, Tragkraft 1ÖU Silo, ist preifroerto abzu geben; desgleichen btdigft eine Anzavl «tftchen, zum 9Bdbn chtsverkandt ge­eignet- Grünberg rsiraße i2.

Hkermietyungen.

987&1 Wobnung, 21 Zimmer, Küche und Hubehär zu vermietben.

______________Schüh«nfirotz« 11.

957b] em bfloffe 4-» eine Stube zu oeimiethen. Lchittzenstraße ______

9501] Mödl. Zimmer zu oermiethen-

Wallthorstraße 2.

L /Linfach mSvlirteb Zimmer zu K oertn. Kirchenp.atz 11# »

Aermischte Anzeigen.

9^92] Ich, die Katharina Ltabel von «einbadi, rebnu hiermit die Be» lcid'gui'g, weiche ich am 11. d M. in oei Fabrik zu Watzenborn gegen die Marie Stadel von hier, ausgesprochen habe, als unbegründet zurück-

Steinbach, am 24. November 1895.

'"Verloren

ein Sack mit leeren Säcken vergan­genen Donnerstag Abend in der Neustadt. Abzug, auf dem Polizeiamt.

9598) Ein brauner Plüschd't in der Babnbmslratze verloren. Gegen B<lohnung abzugeben Vraudgaffe tt.

Lagerplatz

für Steine in oer Nähe der Vahu- höfe zu pachte« gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 9881 (tzebrauchte

Wendeltreppe zu taufen gesucht. Offerten an 9826 H. Kockcrbeck.

Mk. 300 feste» Gebalt können Bersonen sich durch Au« nntzung ihrer freien Zeit verdienen Offerten LiitirReb.nverdienft* an Rudolf Moste, O din. (9St»2

Privat-Schlachten besorgt besten- ti. Bath wate, 9l79|_______«arbn.g rfiraße 2V

Wer hilft f einer armen Wittwe mit 4 ftudrn durch Zuweisung ron Kleibermachen u^dWeih- zeugnähen Verdienst verschaffens Nähre« durch Pfarrer Schlosser# Hier. Müllihkner fiporlbraurrri rerommkl und mit oo'züc-lichem Biere sucht für «testen und Umkreis eine eigene

Vertretung zu errichten und wünscht zu diesem Zwecke mit grSster«« Vterhandlungen oder Restaurateuren in yerbtrbi^g x 1 trenn. Gefäll ae Offertm unier P. 1490 an Badoll HoMne, München.

Gesucht

nach Wetzlar tüchtiges junge» Mädchen im kleineren Haushalt. Näheres Garten ft raff e 3._________9878

9902] Ein lücht'geS Mädchen von 15-16 ^ibrrn in einen kleinen Haushalt «ach Ädltt sofort aefucht.

________Näheres Ostanlage 85.

Bravrs Dienkmädchtn mit fluten Zeugnistrn per Weihnachten g.sucht. |9^97j Bleichstraße 16, H.

9733] Ein Mädchen vom Lande ge sucht.______________Neuenweg 40.

9855) EaubereS MüdSe« tagsüber gesucht.________Bahnhofstraße 88

Laufmädchen

gesucht Bergstraße 17._________9906

9738, «ine Ara« empfiehlt fich im Flicken

<6roße Mühlgaste 19, I, recht».

Giessener Concertverein.

Zweites Concert

(105. Vereinsjahr)

Sonntag den 1. Decbr.1895,

Abend« 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschafts­vereins

unter Leitung dee Gro*sh. Mas'kdirectors Herrn Carl Kraoeee.

Mitwirkende:

Fräulein Malta von Nieenen au» Dresden hoher Alt), Herr Pelix Dreyechock au* Berlin (Pianoforte) und da* durch auswärtige Künstler ver­stärkte Vereins-Orchester.

Programm:

1. Symphonie F-dur op. 93 L.r. Beethoven

2. Scene der Andromache Recitativ und Arie aus Achilles......M. Bruch.

3. Concert F-moll, op 21

f. Pianoforte m Orchester 1- Chopin.

4. Lieder mit Pianofortebegleitung: a. Von ewiger Liebe . J. Brahms, b. Das Kraut Vergessen­heit ......A. v. Fielite

o. Der Lens . . . . E. Lassen.

5. Drei Solostücke für Pianoforte: a. Nocturno / | F.Dreyschock.

b. Romanze s |

c. Rhapsodie espagnole F. Liszt.

6. Ouvertüre z Op. Oberon Weber.

Die Klavierbegleitung der Lieder hat Herr Trautmann aus Frankfurt gütigst übernommen.

Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk 2.50 (Sperrsitz Mk. 3 60) sind bei Herrn Ernst Challler (Rudolphs Nachf), für Studirende bei Herrn Hausverwalter Storok in der Aula zu ermässigten Preisen zu haben. 9903

Artillerie-Verein Gießen.

Unsere nächste Versammlung findet am 26. November# Abends 9 Uhr# auf Lony'S Bierkeller statt. Anmeldungen können entweder bei der Versammlung oder auch vorher unter Vorlage der Militairpapiere persönlich oder schriftlich an Kamerad Nau, Götheftraffe 54# stattfinden.

98l7 Der Vorstand.

Allgemeine Renlen-Anstaltg

Gegründet 1833. zu Stuttgart. Reorgnnistrt 1855. |

gebens-, Kapital- und Kentenverfichrrungs-Gebllschast nx auf Gegenseitigkeit. unter «ufficht der

Äflt. Württ. StaatSregterung

IVer für sich und seine Hinterbliebenen au»S Beste sorgen will, der o rsich re fein Leben bet obiger Anttalt, bet welcher er die niedersten Prämien be­zahlt und schon i ach drei Iah en Dividende (zur Zeil bOJ/o der einfachen Piümie! erhält.

Auch sehr günstige «e"teuverficherunge» werden abgeschloffen-M

Nähere Auskunft, Prospekte und Antragsformulare kostenfrei bei den Berti etern:

chkNkralggknt August Berbenich, Ellsabkthknßr. 261, DarmKadt, in (Siesten: Gebrüder Zülch, Alicestraße 22. Haupt-Agenten; Agenten: I ^ungerich; Heinr Licht», Friseur, ©dfereroefl 43 (»r.'Lindenr Julius Walter Kaufmann Groß vuseckr Salomo« Berlin. Hunden (ühribrffeu): Varl Otto Bendee Lauvachr With. Kltpstetn. 160H

Außer­ordentliche Reserom: ca. 5 Mill.

Ma-k

Gikßknrr Pamrnbcklciliungsfdjulr.

Beginn bei nächsten KleidercursuS den 15. December. Anmeldunqnr werdm jebeneit entgegengenommen. 9889

Frl. Math* Muller, Steinstr. 68, I. Et

Auch werben baselbst Coftüme verfertigt# Fa^on 810*Mark.

Erklärung*.

In der SonntagSnummer de- .Gießener Snzeiget- befindet sich eineRufcttg» stellung" de- von mir wegen Ungebührlichkeit entlassenen Arbeiter« Magnu« »an der Walde, durch welche dleier mich aus'» Neue iu verdächtigen und mein (Sefdiä't* unternehmen in der unlauleiften Art zu schädigen sucht.

Um nun zu beweisen, welche Glaubwürdigkeit dieser Mann verdient, sehe ich mich veranlaßt, folgende- zu erklären:

1. Am 13. d. Ml«., alv p. van der Walde noch in meinen Diensten stand, schwindelte derselbe mir vor, daß er telegraphisch nach Marburg beordert (ei, um fich dehufS Erwerbung einer Stelle vorzustellen, in Wirklichkeit «ber begab er sich nach Marburg, um Die in der Hamel'schen Diuckerei angefeitigten Einladung«- zettel zu der von denBrbändiern" gegen m'ch anbtroumten Versammlung in Empfang zu nehmen und dieselben dann in Gießen zu verthe len. Am hiesigen Gewerbeae'icht muhte van der Walde zugeben, daß er kein Telegramm erhallen und daß et also gelogen hatte.

2 Am 14. d. MlS. erhob van ber Walde in ber öffentlichen Versammlung aegen mich ben verdächligenben vorw rf. daß ich G«oßh Bürgermeisterei in Gieß n die Auflage meine« Blatte« auf 2400 Stück angegeben habe. Durch die Veröfientlichung meine« bei ben Acten bei Großherzogl. Bürgermeisterei de« trndtichen Briefes in No. 271 de«(Siebener Änidaer* unb ber »Gießener Zeitung" wurde vp. van der Walde wiederum Lügen gestraft.

3 In ber letzten ©onntagenummer de« .G'rtzener anjeiper* behauptet van der Walde, daß die von mir herau-geg«bene Festschrift zum XXIL Mittelrbei- ntschen Streteturnfrft nur in einer Auflage von 2000 Stück gedruckt worden sei. Die>e Behauptung entspricht ebensowenig bet Wahrheit, wie seine anberea Beschuldigungen.

Zur Richtigstellung berufe ich mich auf nachstehende Bescheinigung bei Herrn SuchbinderS Richter hlerseldft. Dieselbe lautet:

Herrn Emil Sommert, Hier.

Aus Ihre g«fl. Anfrage tbelle Ihnen mit, baß ich am 5. Juli er. von ber in Ihrem V rlage erschienenen Festschrift zum XXII. Mittelrheinischen Kreisturnfest 8100 Stück pebehet und abgeliefert habe.

Gießen, 24. November 1895.

Paul Richter, Buchbinbermeister.

Außerdem wurden ca. 800 Stück ungehcft-t einem Theile der Aufla e meine« Blattes beig-fügt. M. van der Walde sagt also abermals die Unwahrheit, wenn er die Zahl ber gebrückten Festschritt n aut 2000 Stück an^iebt.

Bemerken muß ich noch, baß da« in Aussicht stehende gi öftere Absatzgebiet mir dadurch entzogen wurde, daß von dem Eomitü de« Turnteste« kurz vor der Drucklegung meiner Festschrift beschlofien wurde, keine Festz itung auf dem Festplotz zuzulassen, damit der von dem Festausschuß herauSgegebenen F ftzeitung keine Concurren, erwachse. Die Inserenten waren jedoch babud) entschädigt, daß die Pietse für Annoncen durchweg unter dem Normalsatz berechnet wurden und gerade ber Annoncensammler van ber Walbe war e«, welcher viele Inserate zur Hälfte de« veranschlagten Preise« auf.-.ahm. Im Uedrigen würbe meine Festzeitung auf den Straßen, in allen äff ntiichen Lokalen und durch die Eilaubniß de« Vorsitzenden des DergnügungSauSschusse« vom zweiten Turnsist'age an auf dem Frstp'atze ausgegeben unb den Inserenten aiso auch baburch hinreichend Rechnung getragen.

Du'ch oorftebenbe Ausführungen habe ich bewiesen, baß pp. van ber Walbe dreimal wissentlich die Unwahrheit gefagt unb ha« all S nur, um mich in ber grhä'signen Weise zu oerläumben und mein Geschäft zn fchstdtOea. Iebc-t verwerfl'che unb unmoralische Mittel ist bleiern von mir entlassenen unb daher rachsüchtige« Menschen recht.

De Handlungsweise diese« Menschen, welcher mein vertrauen In ber schnödesten Weise mißbraucht hat, zu beurtheilen, überlaste ich getrost tm geschätzten L fern.

Gießen, 25. November 1895.

Emil Bommcrt,

9904 Belege' derGießener Zeitung" (Tageblatt).

Coursbericht

nee J.Knrz dcOo., Giessen, tohllhofürahk GS

Frankfurter Börse vom 23. November 1896.

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8«/i°/r. Deutsche Reich««»!.

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Darmst. Bk.^Ac^ieN

Adendeourfe»

161B | Defttrr. Eredit-Actien

309.»/e

Couröbcricht bou Conrad Oietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10.

tvfcactioe: Ä. Hcheyda. Dvvck nab Bertag txc örtbl'fdjm nnw<rniaM-Cudi« unb Cle.ndruckern (Pretsch <t d. roba) in Gießen.

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Rum. am. Rte.

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Lissabon. . . .

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Rust. Dbl. v. 80

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Raab-Ded.v.91

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Ung. Gld. Rte.

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Portug. v. 86 .

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