Ausgabe 
26.11.1895 Erstes Blatt
 
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EtKjyliL n Elten

Äinterhalbjahr iirmlid) HSufig in den Höifälen bet Universität. S»r>ua*rottfe finden sich die Damen tn ben literarhistorischen Loll g'en von Pro'-ffor Erich Schmtbt und beim Kunsthistoriker n ofeffor Frey ein. Such die Historiker Schrffer-Boichotst, Delbrück unb Schiemann, der Bertret-r der englischen Philologie, Profeffor örgnbl, der Cultur- und Literarhistoriker P,of. Geiger u. A. baden v ibliche Hörer. Eine Dame nimmt an ben mikroskopischen Hebungen be5 P ofrffor Han4 Virchow T^etl. Neuerdings war eS mehrfach benerkt worben, daß zu einigen Vorlesungen nicht nur bk «um tz-ren berechktgten, sonbern auch andere Damen erschienen. Der R'ctor, G deimrath Wagner, Hal daher angeorbnet, daß b'e Haus- teamten darüber wachen sollen, batz keine unbefugten Zuhörerinnen sich et. Nellen. In der vorigen Woche wurden bereits zwölf Damen zurückgewiesen. Einige Proiessorm sind aber auf die Damen, die ihren Dorletung'n als Hotp tantinnen beiwohnen, nicht gut zu sprechen. Professor Erich Schmidt soll, nach dem .Börien-Courter'', beim Eultusminister Schritte gethan haben, die bezwecken, daß die vrmist.r.elle Erlaubnih ,um Besuch seiner Vorlesungen nicht weiter erlheilt werde. Pros. v. Treitschke hielt milten in einer Vor esung inne, als er eine Dame «m dichtgesüllten Auditorium erblickte, kam vom Katheder herab und 'übrtc die Dame am Arme hinaus. Pri­vatim Luhe te er zu einem Collegen das genannte Blatt gibt die Worte deS Ueiversitäislrhre s gemildert:Ick w'll das Weiber­volk tn meinen Vorlesungen nicht mehr sehen! Ich werde mir den großen Pedell vor die Thür stellen, der kann sie hinauSwersen l

Technische Fortschritte.

Der «erpentinstei« al» Ersatz für Marmor. Der in Zöblitz bet Mari.noerg im sächsischen E zg.btrge gebrochene Eerpenttnstein ist tn seiner Verwendung als Material zu allerhand kleinen Gegenständen, wie Feuerzeugen, Reibschalen, Wärmsteinen, Leuchtern, Baten rc. weithin bekannt, datz er aber auch zu größeren Brutheilen j-tzt verarbeitet wird, dürste wohl Vielen neu sein. Die in Zöblitz bestehende Serpenttnstein-Gesellschaft Wieland u. Eo. hat nun aber tn der Neuzeit sehr große hervorragende Ausführungen gehabt, die wegen ihrer Vo zügltchketl verdienen, weiteren Kreisen bekannt zu werden; to nunben von ihr die Ballustraben ber Deppen in den großartiaen Bahnhofsbauten, sowie im neuen königl. Finanz­ministerium zu Dresden geliefert, ferner nach Berlin für bas Museum In der Nationalgallerie große Thürgewänbe und viele andere größere Arbeiten, 'wie Kamine, Grabdenkmäler, kirchliche Gegenstände rc., für das In- und Ausland. Einen bedeutenden Aufschwung hat auch die Anfertigung von Aschen-Urnen und die Herstellung von Isolatoren für elec'rische Leitungen genommen. In ber großartig eivgerichteten, mit Wasierbetrteb versehenen unb den besten mascht-

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5 töll«bneten 5* Mk tt .^nhitn h" 8mtl.

> '«He», btt D6tt, Sato, hinaus b ni)e ihn aut b°8 ferne« Zeiten hauyi. ? Wigand W sehr bei, Dt, ' Hnr besonders dn ,Un8 au«; (ein Lchrerig acker unvereills, Turnern hen°r ? Feuerwehren Dorstände du rector und dl sle Itn flamen iir den genieß« t WM der bar Rammen- mit einem -Hörde, die dar ng übeibrM jeirn und tranl

wir bei untern jetzigen den Geist und' per übermäßig anstrengenden socialen Ve tntssen, all Genußmtnel rote 6aff<e üb t Bord werft u würden, em allgeme ner Bankei ott des Organismus die Folge wäre. D'e Genußmtitll fachen den beinahe schon erloschenen ßenenetunten wieder aufs Neue an und zwar auf ganz natürliche Weife, wenn das AnregunaSmitlei keine giftigen Bcstandthetle wie der Bohnen- Eaffee enthält. Ern f lch' herrliches, durchaus unschädliches, 'per und Ge>ft stählendes, alle K'rpersasern zum Lebens­kämpfe erfrischendes BelebungSmtttel ist unser Geiundh^tS- Caffee, dem ich schon so manchs schöne diätetische Hetl- r.lultat verdanke. ll»>it den verschiedensten Eaffeetorten habe ich bei allen möglichen Kranken Experimente gemacht, doch allein befrirdigeud hinsichtlich deS aromatischen Wohlgeschmackes und ber leichten Ver- daul chkett habe ich nur den Krausc'ichen Gesundhetitz-Eoffee befunden. PNten en, mit Magengeschwür und Magenkrebs behaftet, denen der Maiz-El.fi c rote Blei >m Magen lag und denen derselbe souretz Aus- stoß-n und Blähung v ru fachte, waren glücklich, in dem GesundhettS- Eafiee ein Getränk gefurben zu haben, daS alle obigen schädigenden Bitz'ände des Ma'z Eoff^es beserttgte. Alle Newastheniket, Hypo­chonder, unterleibsieldende Frauen, denen der Malz- und Bohnen- Coff c C ngest oncn, Herzklopten, flüchtige Hitze, Magendruck u. s. w. verursachie, priesen den G sundheilS-C> fiee als ein wahres Lavsa . Solche Erfahrungen, rrbärtet auf Grund vielfacher Erperimente, d irsen der leitenden Me-nschhrit nicht Vorbehalten werden, nem sie müssen Gemeingut der Menschheit w-rden, welche dem Drucke der iocia'en Verhältnisse zu erliegen droht und der ein hygienisches, ve- lebendeS und kräftiges Genußmtttel der Rettungsanker werden ,oll. Ich habe den Kause'schrn Gesw dheittz Caffee seit einem Jahre_ in meiner Heilanstalt zur orohen Befriedigung der Kurgäste eingetuhrt und wünsche nur aufs Herzlichste, daß er als tadelloses hygienisches Genußmtttel bei Gesunden und Kranken bald allgemeine Anerkennung fi.iden möge. . , _ .

Dr. med. Walser, dtrig. Arzt, Nalurheilanstalt Glotterbad _______________________ bet Freiburg tn Baden.

Die Rentabilität jeder maschinellen

Anlage Wird bedeutend erhöht durch Aufstellung eines ökonomisch arbeitenden Betrtebsmoiors. Als sparsamste BetriebSmaschinen sind vre Locomobilen mitausziehbarenRöhrenkesseln von A. Wolf t, Magdeburg-Bucka« -ekannt u. zu Tausenden tn allen Zweigen der JndustrieundLa-dwirtyschaftverbrettet. Gering er Brenn Material­verbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit find dir Haupt- Vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur auf allen deutschen LocomobiftConcurrenzen stets den Steg daoongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den höchsten Pretfen ausgezeichnet find. V1*

nellen Einrichtungen auSgestatteten Fabrik genannter Fi ma herrscht regeS L.ben, sie ist sehr gut beschäftigt und kann all<n Anto de- rungen genügen, wir empfehlen ollen Freundm der vaterländischen Industrie eine Besichtigung dieser We-kstätte und der dicht dabet gelegenen, s.hr tntereffanten Brüche, aus benen ber Seipenttnstctn gewonnen wird!

Schiffsnachvichten.

Der Postbamvfer ^Soutbwark" der ^Red Star Linie" in Antwerp en ist laut Telegramm am 20. November wohlbehalten tn Newyork angekommen.

UirchUcheAnreigen der evang.G«n,ein-<.

Montag, ben 25. November, Abend« 8 Uhr, Bibelüuude im Confirmandensaal der Johann«sktrche: 1. Petrusbrtef Cap. 2, von Ber« 11 an: Bewährung her Gnaderrerwählung tn mancherlet Ver- hältntffen wnsere» PilgerlebenS- Pfarrer Dr. Naumann.

Derfe^r, Land- «nd Volkswirthschaft.

Gründer-, 23 November. Fruchtpretfe. Wetzen X 15,08, Korn X 14.32 Gerste X 1280, Hafer X 11,46, Erbsen X 14 60, Linsen .*00 00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0 00, Samen X 00,00.

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Gemeinnütziges. Die öl-len widersprechenden Erfahrungen, bie ich mit dem b'Syer angewandten Malz Caffee, insbesondere bei Magen-, Unterleibs-, Nervenkranken u. f. ro machte, forderten mich im Interest- der Gesundheitspflege auf, nach einem ben aufregenden Bobnen-Caffee cif tzenden Piäprrale zu tuchen, welches die llebel- stände des Malz-Coffees beseitigte und sich als wahres hygienisches Genußmtttel erweise; denn Genußmittel können nun einmal nicht entbehrt werden und eS ist meine vollste lieberjeugunp, daß, wenn

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SS 11 G MM WZ H H träfe. Man schreibe um Muster WB? WW Vunter Angabe des Gewünschten.

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- hm Salb, lcher Kamelader e von der P»- bergehende !ez so auch br leuchtet in Fr zalt der ©tat.

daakte für bof wehren unb Ihr achte ein solcher Siebener grck. : unb -Schreibet! 'ttgi 9llbba, ärrn, Frank-

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