Ausgabe 
23.7.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ist von elf bulgarischen Reserve-Offizieren unterzeichnet uud aus Macedonien datirt.

Sofia, 20. Juli. Georgien, ist überführt worden, den ersten Schuß auf Stambulow abgegeben zu haben.

Nerrefte

Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Berlin, 21. Juli. DieStatistische Correspondenz" beziffert den Saaten st and in der Preußischen Monarchie um Mitte des Juli wie folgt: Winterweizen 2,6, Sommerweizen 2,9, Winterspelz 2,4, Winterroggen 3,1, Sommerroggen 3,2, Sommergerste 2,7, Hafer 3,0, Erbsen 3,1, Kartoffeln 2,5, Klee 2,8, Wiesen 2, wobei die Ziffern 1 bis 5 die Prädicate: sehr gut, gut, mittel, gering, sehr gering repräsentiren.

Berlin, 21. Juli. Wie dieDeutsche Sonntags-Post" schreibt, fand in der vergangenen Woche eine Enquete über die Verhältnisse des Handwerkerstandes tm Reiche statt. Dieselbe wurde mittelst Stichproben ge­wonnen. Wie man hört, darf darauf gerechnet werden, daß die Ergebniffe der Erhebung bis zum Anfang Ocrober d. I. verwerthbar vorliegen werden.

Rom, 21. Juli. Heute Nacht VJ2 Uhr fand in der Nähe der Insel Tino bei Spezia eine Colission zwischen dem italienischen DampferOrtigia" und dem Dampfer Maria" .statt, welcher letztere 178 Passagiere an Bord hatte. DieMaria P" sank. 148 Personen sind ertrunken.

Genua, 21. Juli. Ueber den Zusammenstoß der italienischen DampferMaria P" undOrtigia" wird noch gemeldet: Der DampferMaria P/z befand sich auf der Fahrt von Neapel nach Genua und hatte 17 Mann Be­satzung und 173 Passagiere an Bord, die sich in Genua umschiffen wollten, um nach Südamerika weiterzureisen. Der DampferOrtigia" war gestern Abend von Genua ab­gegangen. Beide Dampfer bemerkten sich erst, als der Zu­sammenstoß unvermeidlich war. Der Bug derOrthigia" drang sechs Meter in die Seite derMaria P", die in drei Minuten sank. Die meisten Passagiere schliefen und hatten nicht Zeit sich zu retten. DieOrtigia" blieb bis zum Morgen an der Unglücksstätte und rettete 14 Mann der Besatzung und 28 Passagiere. Die Marinebehörde in Spezia sandte eine Barke an die Unglücksstätte. Eine Untersuchung ist eingeleitet.

Heruö'sand, 21. Juli. Vorgestern nahm Se. Majestät der Kaiser das Abendeffen in der Offiztermeffe derHohen- zollern" ein. Gestern machte Se. Majestät einen längeren Spaziergang an Land. Heute Morgen hielt Se. Majestät Gottesdienst ab,- Nachmittags findet eine Segelregatta zwischen den Kuttern derHohenzollern" undGefion" statt.

Depeschen des Bure««Herold".

Berlin, 21. Juli. DasKleine Journal" meldet aus Sofia: Schon auf dem Wege vom Trauerhause nach der Kathedrale fanden an. der Stelle des UeberfalleS große Demonstrationen statt. Dieselben wurden vonGensdarmen gewaltsam unterdrückt, wobei der sganze Trauerzug vorüber­gehend auseinandergesprengt wurde. Die Demonstrationen wiederholten sich Abends in ruffophilem Sinne und nahmen bald einen ernsten Character an. Nach 7 Uhr zog ein Hausen von etwa 300 Mann vor das französische Con- sulat. Der Führer ließ Halt machen und hielt eine revo­lutionäre Rede, worin er zu einer Demonstration für Ruß­land aufforderte. Wiederum drängte die Gensdarmerte die Menge zurück, welche sich dann langsam zerstreute. Das schroffe Verhalten der Familie Stambulows hat zur Ver­stärkung der Gegensätze viel beigetragen.

Pofen, 21. Juli. Bei der gestrigen Stichwahl im Reichstagswahlkreise Meseritz-Bomst wurden bis jetzt gezählt für den Rittergutsbesitzer v. Dziembowskt (freicons.) 3468 und für Szymowökt (Pole) 2596 Stimmen.

Heidelberg, 21. Juli. DaS anläßlich des 4. allgemeinen deutschen Journalisten- und Schrift st ellertages gestern Abend auf dem Schloßhofe veranstaltete große Schloß- und Kellerfest, an welchem 3000 Personen theilnahmen, nahm einen glänzenden Verlauf. Ein in später Stunde das Fest überraschender Regenschauer konnte die Stimmung nicht beeinträchtigen. Heute Vormittag 10 Uhr fand die letzte geschäftliche Sitzung statt. Als Vorort wurde Hamburg für ein weiteres Jahr gewählt. Es bleibt dem Vorort Hamburg die Bestimmung des nächsten Tages überlassen. Die Ver­sammlung nahm von der Einladung nach Berlin dankbar Kenntniß. Heute Nachmittag werden Ausflüge in ver- schiedenen Partieen nach dem Neckarthale unternommen. Die Rückfahrt erfolgt zu Wasser. Hieran reiht sich eine Be­leuchtung des Schlaffes, sowie ein Abschieds-Banket im Museum.

Paris, 21. Juli. Unter dem Titel:25 Jahre später" veröffentlicht dasPetit Journal" eine Uebersicht über den Krieg von 1870/71 und zählt alle Generäle und hervorragende Militärs auf, welche den Krieg 1870/71 mitgemacht haben und heute noch in der französischen Armee stehen. Das Blatt schließt mit der Hoffnung, die junge Generation der Militärschulen möge nie das schreckliche Jahr 1870/71 vergessen.

Sofia, 21. Juli. Beim Leichenbegängnis Stam­bulows kam es mehrfach zu argen Skandalen. Eine große Menge Pöbel niedrigster Sorte, von dem man annimmt, daß er angeworben war, insultirte fortgesetzt die Theilnehmer an dem Leichenbegängniß, sodaß wiederholt eine große Panik entstand. Die Gendarmerie schritt energisch ein. Die dem Leichenzuge voranschreitenden fremden Diplomaten mit ihren Damen mußten sich zurückztehen. An dem Friedhöfe waren die Gräber PanitzaS und seiner Hingerichteten Genoffen von ihren Anhängern stark besetzt. Wiederholt mußte die Gen­darmerie die johlende und schreiende Menge zur Ruhe bringen. In der Stadt herrscht große Aufregung. Man befürchtet für die nächsten Tage ernste Demonstrationen.

Sofia, 21. Juli. Unter den zum Leichenbegängniß an­wesenden Deputationen befand sich eine aus Varna. Der Führer derselben schwur am Sarge, Stambulow zu rächen.

Sofia, 21. Juli. Zahlreiche Kränze wurden auf dem Sarge Stambulows niedergelegt. Die Inschriften lauten: Dem Befreier Bulgariens",dem Märtyrer der Freiheit", dem besten Patrioten". Gerkow, Petkow und ein Dritter hielten Reden im Trauerhause, an der Stelle, wo der Ueber- fall geschehen, und am offenen Grabe.

WB. Genua, 22. Juli. Der Untergang derMaria P" ist durch falsche Schiffsbewegung veranlaßt; wen die Ver­antwortlichkeit trifft, ist noch nicht festgeftellt. Das Schiff wurde beinahe in zwei Theile geschnitten. Der Kapitän der Maria P" erzählte, er habe die Niederlassung der Böte befohlen, die Zeit sei aber zu kurz gewesen, da sein Schiff binnen drei Minuten unterging. Von einer auS sieben Köpfen bestehenden Familie wurde nur ein achtjähriges Kind gerettet. DieMarie P" war versichert. Die Anzahl der Tobten ist 144, doch sind die Ziffern noch nicht endgiltig festgeftellt. Es herrscht hier große Aufregung.

Der Krieg von 1870|71,

geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit.

(Nachdruck verbotm.)

23. Juli.

Wie der General v. Moltke und v. Werther, der norddeutsche Botschafter in Paris, sich ausgesprochen haben, find die Franzosen in Betreff ihrer Kriegsbereitschaft erheblich weiter zurück wie der norddeutsche Bund bei seiner trefflichen Organisation und wird Frankreich hiernach weit später ein ebenbürdiges Heer an die Grenze werfen können als Deutschland.

Karlsruhe, 23. Juli. Die deutschen Truppen haben mit bestem Erfolg die Kehler Rhetnbrücke gesprengt.

Ceeaks rrir-

Meßen, den 22. Juli 1895

** Aus dem Justizdieust. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Gießen Karl Dorn seif und dem Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Darmstadt I Georg Dieffenb ach den Charakter alsAmtSgerichtsrath" zu ertheilen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 20. Juli den Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Wimpfen Wilhelm Sander zum Oberamts­richter bei diesem Gerichte zu ernennen.

Der Fackelzug unserer Studentenschaft zu Ehren des Herrn Geheimrath Profeffor Dr. Oncken ist am SamStag trotz des ungünstigen Wetters programmgemäß verlaufen. Herr Professor Oncken nahm, in der ersten Etage seines Hauses am offenen Fenster stehend, die Huldigung der Studentenschaft entgegen. Stud. jur. Nikolaus Franz richtete, als sich der Zug vor dem Hause des Jubilars aufgestellt hatte, folgende Ansprache an denselben: Hochgeehrter Herr Geheimer Hofrath, werther Herr Professor! 25 Jahre sind mit diesem Semester verflossen, seit Sie den Lehrstuhl an der hiesigen Universität bestiegen. So ernst und schwierig die Zeit des Beginns Ihrer Lehrthätigkeit war fiel er doch gerade in eine durch Krieg beunruhigte Zeit so schön und friedlich war der weitere Verlauf derselben, denn jene Reihe herrlicher Siege, deren 25 jährige Wiederkehr wir alsbald überall festlich begehen werden, schaffte bald wieder den Frieden, unter dessen Schutz allein ein Blühen und Gedeihen der freien Wissenschaft möglich ist. Soll ich alle Verdienste aufzählen, die Sie im Laufe der 25 Jahre auf dem Gebiete der Wisien- schaft erworben? Nein, es genüge, daß Sie sich die Harzen und Sympathieen der hiesigen Studentenschaft gewonnen haben. Dies beweist auch der heutige Fackelzug, den die Gießener Studentenschaft zugleich mit den herzlichsten Glück- wünschen Ihnen als ein kleines Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung darbringt. Zu gleicher Zeit schließen wir den Wunsch an, daß es Ihnen noch lange vergönnt sein möge, an unserer alma mater zu wirken und daß es Ihnen vergönnt sei, so wie heute Ihr 25jähriges, auch Ihr 50jähriges Jubiläum hier zu feiern. Und in diesem Sinne, meine Herren Commilitonen, ersuche ich Sie, mit mir einzustimmen in den Ruf: unser verehrter Jubilar, Herr Geheimer Hofrath Professor Dr. Oncken, er lebe hoch! Drei Mal ertönte das Hoch. Herr Profeffor Dr. Oncken sprach hierauf mit weithin vernehmbarer Stimme Folgendes: Commilitonen! Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für die große Aus­zeichnung, die Sie mir erwiesen haben, für den wundervollen Fackelzug und die ehrenden Worte, die eben an mich gerichtet worden sind. Ich nehme sie an für die Universität, die mich vor 25 Jahren berufen hat und in deren Dienst ich grau geworden bin. Ich nehme sie an als Ihr Bekenntniß zu denselben Idealen, denselben wiffenschaftlichen und vater­ländischen Idealen, denen ich zugeschworen habe seit meiner Jugendzeit und denen ich treu bleiben werde bis zur letzten Stunde. Den Beschluß aber, durch den diese Kundgebung eine That unserer ganzen Studentenschaft geworden ist, begrüße ich als ein wahrhaft glückverheißendes Ereigniß in der Ge schichte unserer Universität. Die Eintracht und der Einmuth der studentischen Jugend ist die beste Bürgschaft ihrer Zukunft, die sicherste Gewähr ihrer Blüthe, ihres WachSthums und Gedeihens in kommenden Tagen. Der Zukunft unserer Hochschule gelten in dieser festlichen Stunde unsere besten Wünsche. Möge sie sein und bleiben was sie bisher war, ein Sitz ernster Arbeit und fröhlicher Burschen­lust, eine Stätte strenger Wtffenschaft und freier academischer Selbsterziehung, eine Schule tapferer StaatSgesinnung und warmer begeisterter Vaterlandsliebe, zum Heile unseres Landes, zur Freude unseres jugendlichen Rector Magnificen- tissimus, zur Ehre und zum Segen des Kaisers und Reiches. Unsere alma mater Ludoviciana sie lebe hoch! hoch! hoch!

** OuckeuAubiläu«. An dem gestrigen Festmahl h- der Freimaurerloge haben theilgenommen der Ausschuß der Studentenschaft, der Vorstand des Nationalliberalen Vereins und der Vorstand des Kronbauer'schen Cluartctt Vereins.

**Pr. Neues Theater. Die gestrige Wiederholung de« Obersteigers" sand wiederum vor gut besetztem Hause statt. Leider mußte das Publikum die unangenehme Enti täuschung hinnehmen, daß die Orchesterbegleitung durch Klavier ersetzt wurde, waS Vielen den vollen Genuß der sonst recht guten Vorstellung arg verkümmert haben wag. Orchester ist zur Begleitung von Oper und Operette un< bedingt erforderlich, und ist auch durch die beste Klavier­begleitung nicht zu ersetzen. Ueber die Aufführung seldß können wir unS nur lobend aussprechen- jeder der $)» fteller that sein Bestes zum guten Gelingen des Ganze». Herr Biedenweg als Vertreter der Titelrolle, sowie Herr Schlegel und Frau Hein als Ehepaar Zwack waren er namentlich, die sich durch gute Darbietungen auszeichnete» und dafür reichen wohlverdienten Beifall ernteten. Auch dir übrigen Rollen waren gut besetzt und wurden von ihre» Vertretern befriedigend durchgeführt. Auch der Chor thar diesmal seine volle Schuldigkeit, so daß die gestrige Vor­stellung als eine gut gelungene bezeichnet werden kann.

** Vom Polizeiamt. Wie verlautet, wird der wegen Krankheit schon seit längerer Zeit beurlaubte Herr Polizei- rath Fresenius demnächst in den Ruhestand treten. Als dessen Nachfolger soll Herr Dr. Kratz in Darmstadt ausersehen sein.

* Sachbeschädigung. In der Samstag Nacht wurde auf dem Nähr ungSber g ein Gartenhaus demolirt und auch Bäume beschädigt. Da sich am Thatort eine Militär- mütze und ein Knopf von einer Uniform fand, dürfte eS ge­lingen, den Thäter zu ermitteln. Derselbe war nämlich aut in den unter dem Gartenhaus befindlichen Keller gefallen und dürfte sich verletzt haben.

** Unvorsichtiges Fahren. In der Ost anlag e gerielh Samstag Abend ein 5 jähriges Kind unter die Pferde einer Militär-Fuhrwerks und wurde leicht verletzt. Den Lenker des Wagens soll die Schuld treffen, weil er im Trab u« die Straßenecke gefahren.

** Einbruch. In der Mansarde eines hiesigen Hstell wurde gestern Abend ein EtnbruchSdiebstahl berttbt, wobei dem Kellner 170 Mk. gestohlen wurden.

** Radfahrsport. Zu den schönsten Hoffnungen berechtig! I unser jugendlicher Rennfahrer Karl Duill von hier, der sich eben in bester Form befindet. Er hat gestern in

eil" stade»-

,n bi" " . «sotven°»

* A C"'8 6 llhl / S-llttb°ch «jf hone st« ar Wit »er

L. W GeMverein t vMstv- tit angtmell ! alten, nah« Ht E not nie . - iW W1 lasse", trafen I treffen Wto

-Werbhl ÄMr W rar, Notz 6| kni! all die

Sinnbild, ?;qfn nennen' x-n LandeSsüks Xiuten die Ut Melde mit eh hebend schloß . Mheiln!

einen notgetroi u'd konnte w iolgir, die 8i Fest wieder d titib zu verbri

Md-Mi ^agb wurde »ngeschosseu. Nähe sich befi :ungen Manu t üiiann verstau

Heidelberg im 4000 Meter-Fahren den ersten Preis, bestehend aus einer goldenen Medaille, 2 Leuchtern und 1 Standuhr unter 19 Fahrern errungen. Nächsten Sonntag gedenkt er in Darmstadt zu starten. Wünschen wir ihm bei besten Erfolg.

** Militärdieustuachrichten. Werner, Hauptmann unb Comp.-Chef vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.j Nr. 116, in das 6. Pomm. Inf. Regt. Nr. 49, v. Stoessel, Hauptmann k la suite des Füs.-Regts. von Steinmetz (WeftfL'..' Nr. 37 und Lehrer bei der Kriegsschule in EngerS, all Comp.-Chef in das Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, versetzt.

** Ernennungen. Der Kreisarzt des Kreisgesundheit-- amtes Alsfeld Dr. Ferdinand Schwarz in Alsfeld wurde zum Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Heppenheim unb der Kreisasfisttnzarzt des KreiSgesundheitsamteS Schotten, mit dem Amtssitz in Gedern, Dr. Wilhelm Johann D örinkei zum Kreisarzt des KreiSgesundheitsamteS Alsfeld ernannt.

** Kirchliche Dienstnachrichten. Am 4. Juni wurde de« Pfarrer Dr. Bruder zu Dieburg die katholische Pfarrstelle zu Eppertshausen im Decanat Dieburg, an demselber Tage wurde dem Pfarrer Loh rum zu EberSheim die katho­lische Psarrstelle zu Alsheim im Decanat Osthofen, i demselben Tage wurde dem Pfarrer Schröder zu Gunteü blnm die katholische Psarrstelle zu Offstein im Decanat WormS, am 6. Juni wurde dem Pfarrverwalter M alzi zu Offstein die katholische Psarrstelle zu Neckar-Steinach tat Decanat Heppenheim übertragen.

** Schuldienst Nachrichten. Am 26. Juni wurde de« Schullehrer Carl Reineck zu Bodenrod die zweite Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Wohndach, Kreis Fried­berg , an demselben Tage wurde dem Schulamts« aspiranten Heinrich Presser aus HelperSheim eine Lehrer« stelle an der Gemeindeschule zu Ober-RoSbach, Kr. Friedberg, am 1. Juli wurde dem Schullehrer Johannes Reuhl zu Stammheim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bauernheim, 5kreis Friedberg, am 6. Juli wurde de« Schulamtsaspiranten Carl Schlechtweg aus Dittelsheim eine Lehrerftelle an der Volksschule zu Gießen übertragen.

** Erledigte Lehrerstelleu. Erledigt find: Eine mit eine« evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeinde« schule zu Bretzenheim, Streik Mainz, mit einem jährlichen Gehalte von 1000 Mk. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Landen- Hausen, Kreis Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalte voo 900 Mk. Mit der Stelle kann Organistendienst ver­bunden werden. Die mit einem evangel. Lehrer zu be­setzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wettershairi Kreis Gießen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 M Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die M katholischen Lehrern zu besetzende zweite und dritte Lehm* stelle an der Gemeindeschule zu Klein-Krotzenburg, Kreis Offenbach, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessend» jährlichen Gehalt von 1000 bis 1500 Mk

Friedberg, 20. Juli. Eine Beschwerde der Einwohner der Stadt Friedberg, wegen Veruneinigung des Ufa* wassers, ging heute mit mehreren hundert Unterschriftta versehen, an daS Großh. Ministerium ab.

n. Friedberg, 21. Juli. Die bei Fauerbach, etwa 20 Minuten von hier errichtete Straßenbrücke über die Ufa muß umgebaut werden. Die Arbeiten daran solle«

' gtanllat Ibtl Zovlogi »ersten ßuliwoc imerkwürdig ist ilopfes (Phry Deute« Maule Hrt, bltllratuS ihi «b hx Sage r Königin Aevyaii "xrswLangoW Hstsserstessn. :a!k 120 tyoti verkauft werde nur vorl Wut fytmpla

Vil

Mit demse! 2 inere, sowie ein toi) einer Reihe , Die Pxämi Mw KchM L Loch a 1 »L Kloß unb

Berd

.Die zur - §-uthgrabens c : !.rche erforderli 'Jpie die Lief .^tern Lte

«-SS

"Mer,

Tamstaa, Dory |r,W Verdun.

K?J* b- ofi

11*228 j ®lttmod) hti