Ausgabe 
22.12.1895 Erstes Blatt
 
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* Der Setreidemarkt.

(BerichtSwoche vom 14. bi«

20. December)

Äuf dem amerikanischen Getreidemarkte

Lcpeschm M »urtte .©crctt*.

fontn vermindert.

V- «vz

Der Kaiser empfi >g heute PalaiS den General Lieutenant welcher sich au« Konstantinopel

BerWvttzShoi», 19. December. Der sechsjährige Sohn de« Friedrich Schneider stürzte kürzlich bei hohem Waffrrstand in den Bach etwa 6 Fuß hoch hinunter. Er

Berlin, 20 December. Mittag 12 U^r im Neuen Frhrn. von der Goltz, zurückmeldete.

Berlin, 20 December.

gefällt man sich in wunderlichen Kunstgriffen, die Preise zu heben. Bor vierzehn Tagen und auch vor acht Tagen wurde sowohl von dem Markie in Newhork wie von demjenigen in Ühicaqo gemeldet, daß die Weizenvorrüthe eine deutliche Abnahme zeigten, j tzt kommt aber auf einmal die Meiduvg au« Newyork, daß sich die amerikanischen Borröihe um 3 Millionen Bushel vermehrt hätten. LS ist daher in der AuswürtSbrwegung der Preise wiederum ein Stillstand, ja sogar sür Roggen ein kleiner Rückgang eingetreien Io Berlin und Leipzig wurden getauft: Weizen per 20 Senrner für 138152 Mk.. Roggen für 115121 Mk, Gerste für 113-170 Mk., Hafer für 117-149 Mk

tiol de ot. P'tkrSbo^g" rcgistrirt die Ereignisse deS englisch. | amerikanischen Streites ohne Commentar.

katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Flonheim, Kr. Alzey, mit einem jährlichen Gehalte I bon 1000 Mk. Mit der Stelle ist Organtstendienst ver­bunden. Die mir einem kathol. Lehrer zu besetzende Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Unter Abtsteinach, Kreis Heppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Die Lehrerst'-lle an der evangelisch-n Schule zu'gern- heim, Kreis Oppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Die I mft kinem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an her G meindeschule zu Rembrücken, Krei« Off nbach. mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendiensl verbunden. Eine mit einem israelitischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bürgel, Krei« Offenbach, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 1400 Mk.

♦♦ Strafkammerfitzong. Gestern hatte sich vor der hie­sigen Straikawmer der im Jahre 1862 geborene DecanatS- und K rchendiener Heinrich Wächter von Schotten wegen Diebstahl zu verantworten. Der Angeklagte, welcher theil- weiic geständig ist, wird beschuldigt, dem Apotheker Scriba ,n Schotten, in dessen Olficin er seit 14 Jahren b.-schäftigt wur, in den Jahren 18931895 nach und nach Geldbeträge im Gefammtbetrage von Mk. 2000 entwendet zu haben. Ferner wird ihm zur Last gelegt, m der Kirche beim Sin- sammeln von Collectengeldern sich mindestens um den Betrag von 20 Mk. bereichert zu haben. Außerdem wird ihm vor- geworfen, vom AbendmahlSwein sich 20 Flaschen angeeignet zu haben. W--gcn der Weinaffaire spricht ihn der Gerichts- Hof mangels genügender Beweise frei. Im Uebrigen aber wird der noch undestraste Wächter wegen Diebstahl« in zwei Fällen zu einer Gesammtstrafe von 2»/a Jahren Gefängniß verurtheilt, und die Höhe deS Strafmaßes damit motivirt, daß der gestohlene Betrag ein ziemlich bedeutender sei, und der Angeklagte einen sehr schweren BertrauenSmißbrauch begangen habe. Dos Vergehen fei auch nicht etwa aus Roth begangen, denn Wächter habe die gestohlenen Gelder bei den Sparkaffen in Schotten und Ulrichstein zin-lich angelegt. Der Bestohlene hat bereits diese Guthaben, welche über Mk. 2000 betragen, gerichtlich mit Arrest belegt. Die Str skammer verhandelte weiter gegen Ferdinand und ! Wilhelm Dickenberger, zwei Brüder aus Ilbenstadt, gegen den ersteren wegen Körperverletzung mittelst eines ge- sädrlichen Werkzeuge«, und gegen die Beiden wegen Haus­friedensbruch. Die Angeklagten hatten am 25. August d. Js. in einer Wirthschast ihres HeimathdorfeS ,n angetrunkenem Zustand mit anderen Gästen Streit, infolge dcffen der Wirth sie mehrfach vergeblich aufforöertc, sein Local zu verlassen. Um die Störenfriede lo« zu werden, setzte man sie endlich mit Gewalt vor die Thür. Aus der Dorfstraße, bei der Dunkelheit der Nacht, lauerten beide Angeklagte einem ihrer Gegner auf, überfielen den nicht« Böse« Ahnenden, wobei Ferdinand Dickenberger demselben von hinten einen Messer stich beibrachte. Den Messerhelden verurtheilte der Gerichts- Hof zu der harten, aber gerechten Strafe von 1 Jahr Ge fävgniß, während sein Bruder mit 14 Tagen Gefängniß davonkam, auch nach Hause gehen konnte, während Ferdinand Dickenberger wegen Fluchtverdachts sofort in Hast genommen wurde.

* Da« Eegebmß der diesjährige» BolkSzahloug war nach amtlicher Feststellung in der Stadt Gießen folgendes: E« wurdnt gezählt: 22932 P-rsonen (1890: 20611) davon männliche 12018 (1890: 10 709), weibliche 10914 (1890: 9902). Als vorüblrgehend abwesend wurden gezählt: l 52 männliche und 94 weibliche Perlonen, also tm Ganzen 246. Bewohnte G bäu'e waren 1583 (1890: 1525) vor- Händen, während 71 Gebäude unbewohnt waren (1890: 52). Hauptsächlich nicht zu Wovi^ivecken o-enende Gebäude waren e« 41 und Hütten re 23; mithin Gesamwtsumme aller bewohnbaren Gebäude 1718 (gegen 1604 in 1890) Hru«- Haltungen von 2 und mehr Personen wurden 4234 (1890: 3756), alleinstehende Verlor en 322 und 10 Anstalten gezählt; demnach Summe aller Haushaltungen und Anstalten 4566 (gegen 4109 in 1890).

Zollpflichtige Poüstndnogen werden um Sonntag den 22. und am eriten We,haacht«seiertog den 25. ds«. Mt«. lern Großh. Hauptstcueramt hier in der Zc,t von 11 bis 12 Uhr Vormittag« verzollt.

Freisinniger Verein. Der Freisinnige Verein deab- si ttigt, im Januar bet der regelmäßigen MovatSver ammlung die Gewerbeorganisation auf die Tagesordnung zu tetzflt und hierfür von außerhalb einen für diese Frage be­tonter« competcnt- n Redner heranzuziehen.

Befihwechsel. Am 20. d. MtS. wurden die Gebäu­lichkeiten der Frau Heinrich Rudolph Wittwe dahier, Neuenweg 9 und Erlengosse 10, an den Buchdruckereibefitzer He.rn Joseph ©einen dahier sür Mk. 63,500 verkauft, und der Rauf oxtSgerichxlich vexnotult.

Der Vorstand der Ownibnl Gesellschaft wird seinen vc- bünfteten auch eine kleine Weihnachtsfreude bereite», in­

Der Reichskanzler gedenkt sich morgen mit seiner Familie zu seinem ältesten Sohne, dem Erbprinzen Philipp Ernst zu Hohenlohe SckillingSsürst nach Schloß Podiebrad in Böhmen zu begeben, um daselbst da« WeihnachtSseft zu verleben.

dem jeder Schaffner sowoh' ai« Kutscher ein praktische«, im D.enst verwendbare« Geschenk erhalten soll; da ein Fond hierfür n>cht eyiftixt, hat der Vorstand beschloffen, btt vor. handelten Strafgelder hierzu zu verwenden. Bereit« ver- gangene« Jahr haben verschiedene Fahrgäste fich zu We'h- nachten in Hochherzigster Weife auch deS Omnibus Personals erinnert und durch eine kleine Gabe an Geld erfreut. Um verschiedenen an den Vorstand ergangenen diesbezüglichen Anfragen und Wünschen zu begegnen und um eine gleich­mäßige B-xtheilung zu ermöglichen, hat derselbe bei de» Herren Gebr. Stamm, Marktplatz, eine Sammelstelle errichtet und b'ttet, allenfallsige Gaben daselbst niederlegen zu wollen.

Deutscher Privatbeamteu Bereiu. Wir machen hiermit Kaufl«-ute, Bureaubeamte, Ingenieure, Ehemtker u. s. w. wiederholt auf die im Annovcentheil befindliche Anzeige de« seine Versorgungskaff, n und WohlsahrtSeinrichtungen tm pfehlenden Deutschen Privatbeamten - Vereins aufmerksam Der Verein besitzt keine Agenten, sondern wird nur durch ehrenamtlich wirkende Zweigveretne und Vertrauensmänner bezüglich seiner Ausbreitung unterstützt. Die Verleihung der CorporationSrechte an jede einzelne der Raffen und die bn burdj bedingte laufende staatliche Eontrole garantiren neben anderem eine ordnungsmäßige Verwaltung. Der Verein besitzt bereits ca. 280 Zweigverxine, Ortsgruppen und Ber waltungSgruppen im Reiche.

W. Krünberg. 20. December. S cherem Vernehmen nach wird die Nebenbahnstrecke Gründerg-Londort für den Personenverkehr Anfang Sommer, spätesten« mit Inkrafttreten des neuen SommersahrplanS, eröffnet.

Ruppertenrod, 20. December. Nach einer Mitthei- lung der Kaiser!. Ober Postdirection zu Darmstadt an die hiesige Gemeindevertretung ist die Umwandlung des hiesigen, seit mehr als 30 Jahren bestehenden Postamts in eine Post­agentur nunmehr beschlossene Sache. Die Beweggründe zu dieser Umwandlung sollen in dem Verk,hrSumtang bedingt sein. Die etatSmähige Einnahme deS hiesigen Postamr« wird, genannter Mitthetlung zufolge, wenn die Orte Kestrich und Windhausen, wie beabsichtigt ist, vom Landbestellbezirk Ruppertenrod abgezweigt werden, erheblich hinter dem Du^ch schnittSsatz der bet den Poftagenturen de« Bezirk« aufkorn wenden Einnahme zurückblexben. Eine Verschlechterung btx Bcrk-hrSverhälxniffe von Ruppertenrod tritt durch die beab­sichtigte Umwandlung nicht ein, da die derzeitigen Verbind- ungen bestehen bleiben sollen. Wie weiterhin verlautet, be obflchtigt die Ober-Postbehörde nicht in Groß Felda, son­dern in Ehringshausen, daS Bahnstation hat, ein Postamx zu errichten.

Bad Rauhei«, 19. December. Heut- starb dahier im Alter von 78 Jahren der penflonirte Lehrer Wiederholt,. Der Verstorbene war in Kurhessen geboren, besuchte im Jahre 1834 bi« 1836 da« Lehrerseminar in Friedberg uud machte daS Staatsexamen in Hanau. Nachdem Wiederhold neun Jahre in Preungesheim und Seckbach getohft. wurde ihm bte Lehrerstelle in Schwalheim übertragen, woselbst er über 38 Jahre mit großem Erkolge Schule.gehalten bat und heute noch im besten üudcnken steh'. Am 11. December 1883 feierte Wiederhold unter großer Beiheiligung sein 50jährige« Dienstjubiläum und wurde ihm bei dieser Gelegenheit da« Silberne Kreuz deS PhilippSordenS verliehen. Nachdem er nun in den wohlverdienten Ruhestand getreten, verbrachte er die letzten Jahre feine« Lrben« dahier. O. Anz.

§ Kroß Felda, 20. December. Gestern Abens kurz nach 9 Uhr bemerkte man tm Ort einen Hellen Feuerschein; es brannte auf der am Wege noch Ermenrod gelegenen unroeiten Hitzmühle. DaS. Feuer hatte alsbald das ganze Anwesen, Mühle, Wohnhaus, Scheune und Stallung ergriffen, und eine mächtige Fiammensäule, die stundenweit bemerkt wurde, züngelte zum dunklen Nachthimmel empor. Die Mühle m t ihren Nebengebäuden sank in Asche. Uebet die Entstehung«- Ursache deS Brandes verlautet nichts. Der Abgebrannte ist versichert.

Laudach, Mitte December. Von Interesse ist die Ver- änberung der Einwohnerzahl in hiesiger S'adt in den letzten 20 Jahren. Es betrug die BevölkerunpSz'ffer tm Jahre 1875 : 1800 Einwohner; 1880: 1950; 1885: 1862, 1890: 1846; 1895: 1921. Demnach erreichte sic thr Maximum in 1880, siel darauf in den nächsten zehn Jahren und bfamnt jetzt wieder zu steigen; dazu trägt namentlich der Schülerbestand de« hiesigen Gymnasium« bei, der jetzt eint wesentlich höherer ist, al« vor zehn Jahren.

Schlitz, 21. December. Bet der am 1. Decemb r babier ftattgehabten Volkszählung waren 467 bewohnte Häuser (unbewohnt 1 Hau«), 510 Haushaltungen, 88 einzelne Per- fönen, Anstalten 2 = 600 Haushaltungen, 1179 männlich-, 1264 weibliche 2443 Personen; vorübergehend abwesend. 6 männliche, 4 weibliche 10 Ptrsonrn. Bei der Zählung am 1. December 1890 betrug die Seelenzahl 2571 Per- jenen und hat sich demnach seit dieser Zeit um 118 Per

®erlin, 20. Dccrmbcr. Der Kriegsminister General Bronsart v. Schellendorf ist nicht seitens der Ber­liner, sondern nur von der Universität Greifswald zum Ehrendoctor der Rechte ernannt worden.

Berlin, 20. December. Durch Beschluß de« Amts- aerichts I vom 19. d. M. ist die Nummer 19 de«Socialist", Organ der Anarchisten", vom 21. December 1895 wegen deö ArtikelsDaß Allgemeine Ehrenzeichen" beschlagnahmt worden.

Berlio, 20. December. Die Briefsperre, welche gegen den hiesigen Buchhändler Rukenow angcorbnet worden war, weil er angeblich den Verkehr der einzelnen Freidenker Vereine in Deutschland vermittelte, ist aufgehoben worden, dagegen ist gegen denselben ein Straiverfahren wegen Vergehen« gegen den § 11 de« Strafgesetzbuch« ein- geleitct werden.

Berlin, 20. December. Die Eonferenz der Anarchisten Deutschlands findet nunmehr bestimmt in der ersten Hülste beß nächsten Monat« statt und zwar in Karlsruhe. Hauplgegenstände der Tagesordnung find: Agitation durch Flugschriften, sowie Beschickung de« nächst, jährigen sveialdemokratischen internationalen (Songrcffeß in London.

Kolo, 20 December. Heute Vormittag um 11 Uhr wurde die Beweisaufnahme im Brauweiler Prozeß ge­schlossen. Weitere Zeugen hatten noch bestätigt, daß in der Brauweiler Anstalt die Prügelstrafe eingesührt war, und ein Priester sagte an«, baß er lieber Schweinehirt als Seel- sorger in einer solchen Anstalt sein möchte. DaS Plaidoyer deS Staatsanwalts begann um 4 Uhr. Morgen Mittag dürfte der Prozeß beendet sein.

Kolo, 20. December. Eine heute Vormittag 10 Uhr im RcgiernngSgebäude unter dem Vorsitz des Ot'erpräsidenten der Rheinprovinz stattgehabte, zahlreich von Vertretern der Regierung der einzelnen Kreise deS Rheinlandes, sowie in- teressirten Körpexschasten besuchte Bersammlnng war zu dem Zwecke etnbcrufep, Mittel und Wege zur Hebung de« landwixthschastlichen RealcreditS zu berathen und der Regierung dementsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Die Verhandlungen waren streng vertraulich.

München, 20 December. Wie wir vernehmen, bat der Finanzmlnifter auf da« Bestimmteste erklärt, daß er Wünsche, welch eine Erhöhung der dauernden Ausgaben zur Folge haben würden, absolut nicht mehr berücksichtigen könne. ES hänge dies mit b n Schwankungen in den Reichsfinanzen zusammen, welche auch nur einen annähernd sicheren Schluß für die Zukunft nicht gestatten.

Pari«, 20. December. Der Srcretär der amerikanischen Botsch'sr erklärte einem Redacteur de« ^Gil Bla«", daß die Weigerung E>'gland«, in der Venezuela-Frage ein Schied« geeicht anzunedmen, eine Brutalität sei. England wolle die streitigen Gedlete nur wegen der darin enthaltenen Gold- gruben haben

Pari«, 20. Dtcember. Sir EharlcS Dieke ist auf der Durchxetie in PaxiS über den englisch- amerikanischen I Uonflici hitermicut roorben. Er erkennt an, daß die Lage eine ernst«- sei hofft aber, daß die Diplomatie die obwaltenden Schw erigkeiten beseitigen werde. UedrigenS hätten die Ber­einigten Staatexx bei einem Kriege nur zu verlieren.

Athen 20 December. Nach einer Meldung aus E re ta fand am 12. Dtcember neuerding« ein Kamps statt, bei welchem die Tüxktn große Verluste erlitten. Der türkisch« Oberbefehlshaber erhielt von bet Platte den Auftrag, gegen die Aufständischen mit rücksichtslosester S'reoge vorzugrh n.

Bue»oS-Ayre«. 20. Dtcember. Hier wurde infolge einer Explosion eine Kaserne in die Lust ge- sprengt. Zwölf Soldaten find tobt, fünfzig wurden schwer verletzt.

Ronflantivoptl, 20. D'ccmber. Die Absicht, einige türkische Schiffe neben den Stationsschiffen anfern lassen, scheint aufgegeben zu sein. E>n neuer Befehl geht nur dahin, daS am Goldenen Horn liegende türkische Ge­schwader in Stand zu setzen. Doch tst auch die Ausführung dieser Maßregel keineswegs gewiß. Die Verpflegung der einberufenen Rebif« stößt info'ge der herrschenden Geldnoth auf Schwierigkeiten. Im Bereiche des vierten ArmeecorpS stehen daher theilweise größere Entlassungen bevor. Nach Berich en au« Kreta beginnt die Bewegung der Diftrkte Apokorona sich auch auf Kydonia und Sphakta auSzndehnen. Die bisherige Zahl der Aufständischen wird ungefähr aus 500 geschätzt. Die B dufte der türkischen Truppen in den letzten Gefechten betrugen 9 Tobte unb 30 Verwundete. Die zur Verstärkung der Garnisonen der Insel bestimmten 4 Bataillone sind berct fl nach Syrien abgegangen.

Aaleigh (Nord Karolina), 20. December. Hier hat gestern eine Explosion in der Kohlengrube(SummocT stattgefunden. Man glaubt, daß 43 Grubenarbeiter gttöbtet und 25 verwundet sind.

Halifax 20. December. Die Zeitungen in Kanada lordern lebhaft VertheidigungSmaßregeln gegen eine Invasion feiten« der Bereinigten Staaten.

Mexiko, 20 December. Der Kongreß genehmigte beute den Gesetzentwurf betreffend die Aenderung der Ver« fussungsbeftimmungen über die Wahl des Präsidenten von Mexiko.

Coeal« rrrid prwitt^köo,

Gieße», 21. December 1895.

* Fär die KvoflanIstellllng tm Thurmhau« am Brand ist eine größere Anzahl neuer Gemälde e»ngttroffen. Zwecks Aufstellung derselben ist die Ausstellung b>« nächsten DienSlag «'schlossen

** Erledigte Lehrerflellen. Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sprendlingen, KreiS Offenbach, mit einem nach dem Dienflalter sich bemessenden jährlichen Grhalte von 1000 bis 1600 Mk. Dem Herrn Fürsten zu Isenburg Birstein steht daS PräsentationSrechr zu derielben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrer- stelle an der Gerneindeschule zu Cra'ufeld, KreiS Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Drganiftenbicnft verbunden. Eine mit einem

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