Ausgabe 
19.2.1895 Zweites Blatt
 
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Lieferung von Granit.

Die Lieferung von Treppenstufen (Sooft L) und von Bord- und Bnndsteinen (Loose II. und III.) au« fehlerfreie« Granit, rd. 20 ebn, bezw. 1076 lfd. m und 715 lfd. m soll

Mittwoch den 6. März d. I., Bormittags 11 Uhr, auf unserem Ttadtbauamte öffentlich verdungen »erden. Bedingungen und Arbeitsbeschreibung liegen daselbst während der Dienststunden offen, auch find die Unterlagen der Verdingung daher gegen postfreie Einsendung von 1 Mark zu bezieh«. Zuschlagsfrist 10 Tage.

Gießen, den 15. Februar 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

_____________Gnauth._____________________1892

Jm Namen Nachmittags 3 Uhr,

soll aus dem hiesigen OrlSgerichl da- dem

des Großherzogs!

In der Privatklagesache des August Tchleffiuger in Gießen, Privatklägers

gegen

den Bauunternehmer Leonhard Tatas in Cöln a. Rhein, Angeklagten, wegen Beleidigung

hat das Großherzogl. Schöffengericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 16. November 1894, an welcher Theil genommen haben.

1. Großh. Amtsrichter Seeger als Vorsitzender,

2. Wilh. Weil von Lang-Göns,

3. Ludw. Haberkorn II. von Allendorf,

als Schöffen

H.-Gerichtsschreiber Plock, als Gerichtsschreiber,

für Recht erkannt:

Der Angeklagte wird wegen Be­leidigung nach § 185 R.St.G.B. in eine Geldstrafe von dreißig Mark (30 Jt.) eventuell 5 Tage Gefängniß und zur Tragung der Kosten, ein« schließlich der dem Privatkläger er­wachsenen nothwendigen Auslagen verurtheitt.

Ferner hat Großh. Landgericht der Provinz Oberheffen in seiner Sitzung vom 18. Januar 1895 dem Privat- kläger die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils binnen 14 Tagen von Mittheilung einer Ausfertigung des Urtheils an gerechnet durch einmaliges Einrücken im Gießener Anzeiger zu veröffent­lichen.

Gießen, 16. Februar 1895. Jm Namen des Prioatklägers veröffentlicht:

Grünewald und Dr. Stein, __________Rechtsanwälte.______1439

Submission^

Für die chirurgisch - ophthalmo- logische Universitäts-Klinik sollen pro 1895/96 auf dem Wege der Sub­mission vergeben werden:

1. Die Lieferung von: Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren, sogen. Verbrauch-gegenständen (Bürstenwaaren, Putzmaterialien, Schrupplappen rc.), Milch, Butter und Eier, Bier, Eis und

Schreibmaterialien.

2. Das Reinigen der Wäsche für das Personal.

3. Das Reinigen der Oefen u. Heerde.

4. Das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen des Kehrichts rc.

5. Die Abgabe von Knochen und Gespül.

6. Die Abgabe von leeren Flaschen.

7. Die Unterhaltung des Gartens.

Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3 bis 5 auf dem Verwaltungsbüreau »ffen. [1428

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 5. März d. I., Vormittag» 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau «bzugeben.

Der Zuschlag erfolgt bis mm 14. März.

Gießen, den 16. Februar 1895. Großh. Verwaltung- Directiou der chirurg.-ophthalm. Univ.-Klinik.

Bose. Lossius.

Georg Dielria, hintet in Gießen gehörige Grundstück:

Flur 33 Nr. 1Ö3 1476 qm Acker am Nahruna-berg auf den Stein­bacher We« - -

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, 18. Februar 1895.

Großh. OrtSgericht Gießen.

___________I A-: «ost,_______1429

1432] Die auf Donnerstag den 21. Februar d. I. an- beraumte Holzversteigerung im Süftekopf und Hausplatz findet nicht statt.

Laubach, den 16. Februar 1895.

Gräfliche Qberförsterei.

Versteigerung.

Dienstag bett 19. Febr. b. I.,

Nachmittag- 2 Uhr,

versteigere ich Marktplatz 20 dahier:

2 LadenschrSnke und Theke, 128 Cor- setten, 30 Regenschirme, 80 Weingläser, 264 verschiedene Taffen, 4 Dutzend porzell. Teller, 80 Blumenoasen, 7 Re­gulatoren, 3V, Dutzend silberne Löffel, 1 vollständige- Glaserhandwerks,eug, darunter 20 Diamanten, 9 Bilder, mehrere Spiegel, 4 Taschenuhren, 1 vollst. Bett, 1 Sopha und andere Möbel.

Die Versteigerung findet theilweise be­stimmt statt-

1424 Bor«, Gerichtsvollzieher.

Dienstag den 19. Mr. l. I.,

Vormittag« 10 Uhr, werden auf hiesigem viehmarkte zwei fette «ühe versteigert-

1398 Settzter, Gerichtsvollzieher.

Wangs - Versteigerung.

Mittwoch de« 80. Zfebruar d. I., werden gegen Baarzahlung versteigert:

1. Vormittag- 11 Uhr in dem Hause

Waüthorstraße 27: 1 Buffet, 1 Bier- Apparat, 1 Gaslustre, 1 gr. Rouleaux.

11. Nachmittag- 2 Uhr tat Bieker- scheu Saale Neustadt 55:

72 Regenschirme, 58 Sonnen­schirme, Schtrmstoffe, Schtrmftöcke, Schirmg'iffe, Schirmstangen, 1 große Partie Ainnsachea, Eßlöffel, Vor­leglöffel, Bleisoldaten, 3« Stück feinere Deckelgläser (meist ge­schliffene), 237 Vierglüser, mit und ohne Deckel. Vierkrüge, mit und ohne Deckel, 2 Bowlen, 1 Humpen, eine Partie Porz llanplatten, Zinn­deckel, Carton, Holzschachteln, Eit, . qnetten, 2 silberne Becher, 2 silberne

Teller, I Zuckerschaale, 2 Salatbestecke, 1 Hutllier, 1 Ligueurservice, 1 Partie Hosenträger, 1 Regulator, 1 silb Taschenuhr, 1 gold. Taschenuhr, 2 Hängelampen, eine gut erhaltene Ntzhmaschtne u. a.

Die Versteigerungen finden be­stimmt statt.

Geißler,

1436 Großh. Gerichtsvollzieher.

Mittwoch Örn 20 Mr. l. I.,

Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schenSaale versteigert:

Salon» und Zimmermöbel, 1 Buff.t in Eichen, 1 Pianino, 3 schw. Wagen, 1 Sommer wagen, 2 Kühe und zwei Hobelbänke, 100 Eichenbohlen, neun Kupferstiche, 12Oeldruckbilder u a.m.

1437 Geißler, Gerichtsvollzieher.

° I Minks ! ° Schwamm-Pulver?!

von August Mink in Stuttgart.

Uoeutbehrlich für Jedermann zum Reinigen gebrauchter Schwämme, Kämme und Bürsten

Preis per Carl. 50

Niederlagen in Gießen:

Venner iS* Krumm, Bahn bofstraßc 40;

Lchaaf, ^tto, Adler-Drogerie, SelterS" eg 39.

Adolf Welz, Bürstengeschäft, Lindenplatz. 926

--HVI

Dal Glück kehrt oft bei Gretscher ein, denn er hat Glückilooee gsnx allein!

5./rribnrgtr Geld-tilleriek

Ziehung am 15. und 16. März 18951

4proc. Pfandbriefe

der Dkutslhen Sypnthkkknhank in lUmingm.

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Hauptgewinne 50000, 20000, 10000, | 5000, 10 ä 1000 Mk. baar u. s. ro. Loose ä 3 Mark, 7 Stück = 20 Mark. 1 Viertel = 1 Mk., 5 Viertel = 4 Mk. 50 Pfg., 11 Viertel = 10 Mk. je ver­schiedene Nummern empfiehlt [1099

A. Gretscher, (Siesten, Neuftabt 55.

Sonntag» von 11 bi» 3 Uhr geäffnet. "Mst

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Leih-Bibliothek

von nur neuen Romanen und Erzählungen

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Durch Bekanntmachung vom 1. ds. Mts. fordert die Deutsche Hy pothekenbank in Meiningen die Besitzer ihrer 4proc. Pfandbriefe ii Janmar Juli-Coupons auf, ihre Stücke zum Zwecke der ZinSherab setzung auf 31/i Procent bis längstens 5. März l. I. einzureichen. Dre Bank sichert den Besitzern dieser zur Einreichung und Abstempelung ge­langenden Pfandbriefe die Fortdauer der 4procentigen Verzinsung bis zum l. Januar 1898 zu, während diejenigen Stücke, welche bis zum 5. März 1895 nicht zur Abstempelung kommen, vom 1. April 1896 ab der Kündigung unterliegen.

Als officielle Conoertirungsftelle der Deutschen Hypothekenbank bin ich in der Lage, die Abstempelung obiger Pfandbriefe kostenfrei zu ver- Mitteln und ersuche die Besitzer um baldigste Zustellung ihrer Stücke mit Couponsbogen, von denen der Coupon per 1. Juli 1895 zu trennen und zurückzubehalten ist.

Gießen, im Februar 1895. 441g

___ Aron Heichelheim.

Der i« der Nummer 39 vom 15. »ebr«ar nochmal» erfalgtr «bdruck der frühere« vekan«tmach«ng vom 15. Januar 1895 beruht a«f einem »ersehen der Expedition.

Ausverkauf

wegen 70»

Geschäfts-Aufgabe.

Den Rest unseres Waarenlagers verkaufen zu noch­mals bedeutend ermässigten Netto-Preisen, Buckskin-Reste und zurückgesetzte Dessins unterm Einkaufspreis.

Gebrüder Scheel.

In jeder deutschen Familie

sollte dieThierbörse" gehalten werden;

denn die .Tbierbörse", welche im 8. Jahrgang in Berlin erscheint, ist unstreitig da» Interrffanteste qiach- und -familtendtatt Deuischland».

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1 grati-: Den öandwirthschafUichen und industriellen Central'Änzeiger 2. gratis: Die International! Pflanzenbörse: 3. grati-: Tie Naturalien, und Lehrmtttelbörse; 4. gratis: Tie tkaninchenzeilung; 5. arafift: Das illustrirte UMer Haltung» blatt (Romane Nooellen, Beschreibungen,Rälhselu s ro. u. s. w)' 6. grati«. »llg-meine Mittheflungen über Land- und Hau-roirthschaft und 7. grattS: Monatlich zweimal einen ganzen Bogev eine- bochintereffaMen, fachwiffenschattlichen Werke-.

«ein Blatt Deutschlands bietet eineklche Reichhattigkeit an Unterbaltun, und Belehrung. Für jeden Thier- und Pflrnzenltebhaber, namentlich aber für Tbier,üchter Thierhändler, Gutsbesitzer. Landwinhe, Forstbeamten, Gärtner, Lehrer rc. ist die Td^-rbörse unmtbehrlich. Alle Postanstatten in allen Ländern nehmen ,eden Tag Bestellungen auf die .Thterbörse' an, und liefern die im Quartal bereits erschienenen Nummern für 10 Pf P^rto prompt nach. Man abonnirt «ur bei der nächsten Postanstatt, wo man wobnt.

t*«rtioe Ä vchevda. - Druck und Verlag der B'ühl sch« Druckerei (Fr. 6|r. Pietsch) te Gieße»