Erhöhung der directen Steuern für Hessen unvermeidlich ist. Für den Fall, daß auch der Tabaksteuergesetzentwurf nicht genehmigt würde, habe Hessen circa 660,000 Mk. mehr an da- Reich abzultefern, als es erhält und das Defic t pro Jahr der Finanzperiode 1894/97 würde dadurch aus 1,511,155 Mk. 89 Pfg. steigen, welcher Betrag in Zukunft durch Erhöhung der directen Steuern mehr als bisher aufgebracht werden müßte = 15,6 Procent. — Dem Artikel fei noch Folgende- entnommen. Für Hessen beliefen fich
in
die Matricular Seiträae auf Mk.
die lieber Weisungen aus Mk.
die reinen Heraus-adlungerr auf Mk.
1883/84
1,541,500
1,769,900
228,400
1884/85
1,383,300
2,174,100
700.800
1885/86
2,149.800
2,896,900
147,100
1886/87
2,433,400
2,798,200
364,800
1887/88
3 813,200
3,606,200
193 000
1888/89
4,258,000
5,697,600
1,439,600
1889/90
4,536,400
7,248,400
2,712,000
1890/91
6,181,800
7.734,300
1,552,500
1891/92
6,445,800
7,705,100
1,259,300
1892/93
6,359,000
7,209,600
850,600
Seitdem haben fich nun
aber die
Verhältnisse leider
vollständig geändert. Auf der einen Seite sind die Ausgaben des Reichs enorm gestiegen- es sei hier nur an die Ausgaben wegen der Alters- und Jnvalidenversorgung, an die wachsende Schuldztnsenlast und insbesondere an die Kosten der HeereSverstärkung, welch' letztere sich allein auf circa 57 Millionen Mark pro Jahr belaufen, erinnert, aus der anderen Seite roinbcn durch die mit verschiedenen Staaten abgeschlossenen Handelsverträge die Einnahmen aus Len Zöllen um circa 30 bis 40 Millionen Mark verringert. Diese Umstände hatten zur Folge, daß daS Reich wieder in den ersten Jahren nach seiner Gründung Kostgänger der Bundesstaaten werden mußte. Der Zweck der 1879er Reform und insbesondere der Frankenstein'schen Klausel wurde damit illusorisch gemacht und die Bundesstaaten in eine schwierige finanzielle Lage versetzt. Für Hessen war die Wirkung die, daß eS im Etatsjahre 1893/94 rund 542,700 Mk. baar an die Reichskasse "herauszahlen mußte, indem sich feine Ueber- weisung auf 6,812,000 Mk., die Matricularbeitrüge aber auf 7,354,700 Mk. in runden Zahlen beliefen.
Neueste Nachrichten.
WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlm, 13. Februar. Der „Post" zufolge ist an Stelle des Frriherrn v. Stumm Abgeordneter M erb ach zum Mitglied der Umsturzcommission gewählt worden.
Lübeck, 13. Februar. Der mehrere Tage überfällige Dampfer „Trave" ist in Libau angekommen.
Wien, 13. Februar. Der Festversammlung anläßlich des 25jahrigen Jubiläum- der Wiener Anthropologischen Gesellschaft wohnten bei: Herzog Wilhelm von Württemberg, Ministerpräsident Fürst Windischgrätz, die Professoren Virchow, Waldeyer, Voß und Bartels aus Berlin, Grempler auö Breslau und v. Rancke auS München und zahlreiche andere in» und ausländische Vertreter der Wissenschaft und Kunst. Der Präsident Baron Andrian begrüßte die Gäste, gedachte alsdann der Unterstützung der Regierung und sprach die Dankbarkeit der Gesellschaft für den Kaiser auS. Professor Waldeyer beglückwünschte die Gesellschaft NamenS der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft. Hierauf übermittelte Professor Birchow, stürmisch begrüßt, die Glückwünsche der Berliner Anthropologischen Gesellschaft und wieS auf die Zwecke der Gesellschaft hin. Professor v. Rancke überreichte eine Adresse NamenS der Münchener Gesellschaften. AuS fast allen Hauptstädten Europas find Glückwunsch-Telegramme eingetroffen.
Wien, 13. Februar. Die „Polst. Corresp." ist von competenter türkischer Seite ermächtigt, die Meldung der „Daily NewS" von einer Einberufung einer beträchtlichen Anzahl Reservetruppen durch ein Jrade des Sultan- für unbegründet zu erklären.
Rom, 13. Februar. Angesichts der Bewegung unter den Studirenden beschlossen die akademischen Behörden von Rom und Palermo, die Universitäten gleichzeitig zu ch ließen. Heute herrscht an beiden Universitäten vollständige Ruhe.
Pari-, 13. Februar. Bei dem Zweikampf zwischen dem Lieutenant Eanrobert und dem Dtputirten Hub bart wurde letzterer an der Brust ziemlich schwer verletzt.
Paris, 13. Februar. Auch die Premiöre von Sudermanns „H eim at h" hatte einen großen Erfolg. Bi-zum dritten Act erfolgten zehn Hervorrufe.
Paris, 13. Februar. Der Kaiser von Oesterreich dankte dem Präsidenten Felix Faurc telegraphisch für den Willkommengruß. In der Depesche heißt eS: „Die Kaiserin Mnb ich nehmen wieder mit großem Vergnügen Aufenthalt iu dem schönen Lande." Da- Telegramm schließt mit dem Ausdruck der Hochachtung und ausrichtigen Freundschaft für den Präsidenten.
London, 13. Februar. Der Eapitän de- in Margate eingetroffenen Dampfer- „Eommerciat" hat eine Frauen- leiche mit einem „Elbe" gezeichneten Rettungögürtel aufgefunden, bei der sich eine Gold und Silber enthaltende Umhängetasche befand. Die Leiche, bei der auch noch eine aus den Warnen ausgestellte Fahrkarte erster Klaffe Bremen» Newyork vorgesunden wurde, ist vermuthlich die der Frau Hauptmann Klipfel.
London, 13. Februar. Der gerettete Lootse der „Elbe", Greenham, begab sich aus Einladung de- Prinzen Heinrich von Battenberg nach OSbornehouse, wo sich der Prinz längere Zeit mit ihm über den Untergang der „Elbe" unterbiklt.
Petersburg. 13. Februar. Im Finanzministerium sind Vorbereitungen getroffen worden, um die Einsührung dc» Branntweinmonopols in den Gouvernements volhynien,
Bessarabien, JekateriuoSlaw, Kiew, Bodoliev, Pultawa, ' Taurien, Cherson und Czeruigow zum 1. Juli 1896 vorzn- . 1 bereiten.
Uakohama. 13. Februar. Rach einer amtlichen Depesche des Eommandirendeu der zweiten japanischen Armee betragen deren Verluste vom 29. Januar bis 1. Februar 83 Todke, darunter 5 Offiziere, und 219 Verwundete, darunter Generalmajor Otera und drei weitere Offiziere. Auf chinesischer Seite beträgt die Zahl der Tobten 700 Mann.
Hiroshima, 13. Februar. Eine amtliche Depesche des japanischen Seecapiläns Muro- an das Hauptquartier, datirt Weiheiwei vom 12. d. M., berichtet: Ein chinesisches Kanonenboot mit weißer Flagge hat die Mittheilung des Admirals Ting überbracht, daß er bereit sei, sich zu ergeben unter der Bedingung, daß da- Leben der Offiziere und Mannschaften der chinesischen Schiffe, sowie der chinesi'chen Soldaten in den Forts und der Ausländer garartnt werde. Die formelle Uebergabe soll später vereinbart werden.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 13. Februar. Der Kaiser trifft Ende Juni zur Eröffnung deS Nordostsee EanalS in Kiel ein.
Berlin, 13. Februar. Die Nachricht auswärtiger ölättqr, daß Graf Caprivi unter dem Namen eines Grafen Eabra auf einer Reise nach Egypten begriffen sei, trifft nicht zu. Der Ex-Kanzler befindet sich noch in Montreux und dürfte erst später eine größere Reise antreten. ES verlautet noch nichts darüber, wann er nach Preußen zurückkehren wird.
Berlin, 13. Februar. Wie die „Berliner Neuesten Nachrichten" melden, hat die im Herrenhause in der Bildung begriffene wirthschaftliche Vereinigung unter den Mitgliedern deS Hauses großen Anklang gefunden, was sich aus den sehr zahlreichen Beitrittserklärungen bekundet. Auch Fürst BiSmarck hat als Mitglied des Hauses seine Sympathie für diese Bestrebungen bekundet und sein Bedauern auSgedrückt, durch seinen Gesundheitszustand an der direcren Mitwirkung verhindert zu sein. Er betrachte sich jedoch als Mitarbeiter an den Bestrebungen der neuen Vereinigung. Gegenwärtig finden Erörterungen darüber statt, wer zum Vorsitzenden der Vereinigung ernannt werden soll. In erster Linie soll Freiherr v. Schorlemer-Alst in Betracht > kommen.
Berlin, 13. Februar. Unter dem Vorsitz deS Fürsten Hohenlohe fand heute im Reichstagsgebäude eine Sitzung deS Staatsmini st eriumS statt.
Berlin, 13. Februar. In der Budget-Commission deS Reichstags wurde heute die Berathung des Extra- OrdinariumS und des Militäretats fortgesetzt. Bewilligt wurden 300,000 Mk. als erste Baurate für eine zweite bombensichere Gefrieranlage in Metz, 300,000 Mk. erste Rate zum Ausbau der Ulanenkaserne in Saarburg i. L., ferner 400,000 Mk. erste Baurate für eine Jnfanteriekaserne in Straßburg, 150,000 Mk. für erste Baurale der katho lischen Garnisonkirche in Straßburg, 400,000 Mk. erste Baurate für eine Jnfanteriekaserne in Diedenhofen. Abgelehnt wurden 14,000 Mk. für den Entwurf zum Neubau eines Generalcommando-Gebäudes.
Berlin, 13. Februar. Der „Nationalzeitung" werden die Betrachtungen der verschiedenen in- und ausländischen i Blätter über den Dreibund, insbesondere über angebliche § Modalitäten, unter denen er erneuert werden würbe, als durchaus gegenstandslos bezeichnet. Es liege überhaupt kein Grund vor, jetzt die Frage der künftigen Erneuerung des Dreibundes zu erörtern.
Berlin, 13 Februar. In einer gestern in Rixdorf abgehaltenen, zahlreich besuchten Versammlung wurde das allgemeine Wahlrecht und die Drei-Klassen- Wahl besprechen. Referent Bebel äußerte sich dahin, daß bet den letzten Wahlen eine Menge Postunterbeamte und Hunderte von Polizeibeamten für die socialdemokratifchen Candidaten gestimmt hätten. Bei den öffentlichen Wahlen sei das nicht möglich, da die Stimmenabgabe zu controliren sei. Eine Resolution, welche fich für da- Wahlrecht der Frauen aussprach, wurde einstimmig angenommen.
Rom, 13. Februar. Die Blätter besprechen die Unruch en in Acera und an der Universität in Rom und fragen, ob CriSpi noch behaupten wolle, daß die Ruhe in Italien nicht gestört sei. In allen Schichten der Bevölkerung, so führen die Blätter weiter auS, bedürfe eS nur eines ganz geringen Anlasses, um ernste Unruhen hervorzurufen.
Rom, 13. Februar. ES verlautet, der General Fesfefo begebe sich deßhald in besonderer Mission nach London, weil er der geeignetste Offizier sei, um bei den strategischen Vorbereitungen für eine im Herbste geplante italienisch englische Action in Afrika mitzuwirken.
Brussel, 13. Februar. Die Socia listen drachken in der heutigen Kammerfitzung den Antrag ein, daß der Betrag von 6 Millionen, der bei der Conversion der 3*/,procentigen Rente gewonnen werde, der Pension-kaffe für die alten Arbeiter einzuverleiben fei. Der Antrag wurde jedoch ab* gelehnt.
Paris, 13. Februar. Aus Saint Malo wird gemeldet, die anhaltende Kälte habe den Fischern einen Schaden von ungefähr einer Million Franken zugefügt. Eine Anzahl von Fischen sind in Folge der Kälte,ungcnieß» bar geworden.
toalon, 13. Februar. Der Dampfer „Notre Dame" ist gestern mit zahlreichen Oifizieren, sowie Jnsanterie- und Marinesoldaten nach Madagaskar abgegangen An der s Absahrtsdrücke brachte das zahlreich anwesende Publikum । patriotische Kundgebungen aus.
Madrid, 13. Februar. In Folge der fürchterlichen Kälte find in den letzten Tagen zahlreiche Erkrankungen und Todesfälle vorgekommen. Man hat bis jetzt 30,000 Erkrankungen an Influenza festgestellt. Die Todesfälle be» 1 -iffern fich täglich auf 20.
Coealts nnb prwhtsUDes
Sietes, den 14. Februar 1895
♦ ’ Srneansng. Seine König!. Hoheit der Großhertog haben Allergnäsigst geruht, den Hofbtbliothekstcretär Dr. Adolf Schmidt zum Hofbibliothekar bei der Hosbibliothek, den Gerichi-affessor Ada« Schmitt au- Finthen zum Notar mit dem Amt-fitz in Az»y zu ernennen.
Die evangelische Landers,node ist zum 5. März einberufen.
• • Geheimralh Jaup f. Gestern früh verstarb in Darmstadt nach längerem Leiben der Großherzogl. Geheimrath Jaup. Vierzig Jahre lang hat er mit Eifer und Treue dem hessischen Staate gedient. Die neuere landwirthschast- ltche und LandeSkulturgrsetzgebung, die wesentliche Erhöhung der staatlichen Fond- für Hebung der Landwirth» schast, die staatliche Anstellung der LandwirthschastSlehrer und Uebernahme der landwirthschaftlichen Winterschulen, die Gründung und Unterstützung zahlreicher neuer landwirth- schastlichen Unterrichtsanstalten sind dauernde Merkmale seiner Wirksamkeit, wie er auch bet der im Jahre 1888 erfolgten Reorganisation der landwirtksichastlichen Verwaltung und Vereine mitgewirkt und als Vorsitzender der Großherzogl. Obern landwirthschastlichen Behörde eine reiche Tdätigkeit entwickelt hat. Herr Jaup hat em Alter von 67 Jahres erreicht- er wurde im Jahre 1858 KreiSaffessor in Mainz, war kurze Zeit als KreiSrath in Scholten lhätig und wurde 1872 in das Min fterium berufen.
• * Unfall. Auf der Eisbahn fiel gestern Nachmittag ein 10 Jahre alter Junge beim Schlittschuhlaufen so un» glücklich, daß er nach Hause getragen werden mußte. Der herbeigerufene Arzt constatirte Muskelzerrung am Fußgelenk.
* • Vom Circu- Lorch. Es wird dem Publikum noch hinreichend in Erinnerung sein, daß die Gebrüder Lorch im Juli v. I. in Ohlau (Schlesien) ihr gefammtefl Vermögen verloren haben, indem der ganze Thierbestand, bestehend aus 56 Pferden re., von der Rotzkrankheit ergriffen und am 16. Jult, etwa ein viertel Jahr nach der Gießener Vorstellung, geröbtet werden mußte. Zugleich wurden sämmtliche Geräthschasten, die mit den Pferden in enger Verbindung standen, vernichtet. Herr Adolf Lorch konnte diesen Verlust nicht überleben und machte seinem Leben ein gewaltsames Ende. Sein Bruder, Herr Loui- Lorch, ist soeben mit seinen minderjährigen Kindern auf der Durchreise begriffen und wollte, um seine Weiterfahrt zu ermöglichen, hier» selbst mit seinen Kindern eine gymnastische Vorstellung geben, waS ihm aber, weil letztere noch schulpflichtig, von der Behörde nicht gestattet wird. Wie wir hören, haben einige Herren die Absicht, für die schwer betroffene Familie, die eben in großer Nolh sich befindet, da eS ihr an Dem allernöthigsten Lebensunterhalt mangelt, in den nächsten Tagen eine WohlthätigkeitSvorstellung zu veranstalten, die hoffentlich den gewünschten Erfolg haben wird.
Die zweijährige Dienstzeit, lieber die Einwirkung der zweijährigen Dienstzeit auf die DtSciplin der Soldaten rnach'e die Militärverwaltung in der Budgetcommission deS Reichstag- am SamStag eine interessante Mitthei- lung. Abg. v. Rarborff bemerkte, daß man vor Einführung der zweijährigen Dienstzeit die Befürchtung ausgesprochen habe, eS möge der Umstand, daß jeder Soldat künftig, auch abgesehen von der Führung, der Entlassung nach dem zweiten Dienstjahr sicher sei, nachteilig auf die DiScipl'n zurückwirken, da die Dispositionsbeurlaubung bisher auch al- eine Prämie für gute Führung gegolten habe. ES sei deshalb von Interesse zu erfahren, welche Wahrnehmungen die Regierung nach Einführung der zweijährigen Dienstzeit gemacht habe. Darauf wurde von der Militärverwaltung die Mittheilung gemacht, baß nach Einführung der zweijährigen Dienstzeit in Berlin die Zahl derjenigen Soldaten, die in die zweite Klasse deS SoldatenstandeS versetzt und einer DiSciplinarabtheilung überwiesen wurden, ganz erheblich abgenommen habe.
W. Frühzeitige Einberufungen bet Reservisten für den Sommer und Herbst. Die Militärbehörde hat wegen der Einberufung der Reservisten zu den Sommer» und Herbst- Übungen eine dankenSwetthe Neuerung getroffen, indem die Ordre- hierzu den Betreffenden schon jetzt zugestellt werden. Die Leute haben in Folge dessen Zeit, ihre Dispositionen rechtzeitig zu treffen, damit eventuelle Nachtheile in den Erwerb-Verhältnissen deS Einzelnen thunlichst gemildert werden. In Gießen haben dieser Tage ca. 200 Reservisten die bezüglichen Ordre- zur Herbstübung erhalten.
E. Echzell, 12. Februar. Wenn man den Schlittschuhläufern zusieht, rote sie zuweilen unter den Brücken der zugefrorenen Flpsse hinsausen und da- Mauerwerk streifen, kommt einem der Gebaute: eS fei besser, die Passage unter den Brücken her zu vermeiden. Gestern vergnügten sich die jungen Leute von hier, Gettenau und Umgegend auf der Horloff. Ein Junge sauste unter der Brücke weg- er traf mit dem Kopfe auf eine hervorragende Eisenklammer und wurde von dieser förmlich ein Stück skalpir t. Die gerissene Wunde war ca. 6 (Sentimtler lang, ca. 3 Zentimeter breit und so t ef, daß die Hirnschale bloS lag. Es mußten sechs Nadeln eingelegt werben, wobei der Bursche keine Miene verzog. — In der vergangenen Nacht hatten wir wieder Schneefall, die Kalte will aber immer noch nicht weichen. Die Holzhauereien m den Forsten wollen nicht mehr recht voran, wer' Erdboden und Äalbdäume so fest gefroren find, daß die Schlag- und Grabwerkzeupe: Aexte, Sägen, Bickel u. dgl. m. abspringen, wie von Granitfelsen. Die Feldhühner werden durch den langanhaltenben Frost und Schnee leider sehr decimirt, denn man findet bei einem Gange durch die Felder häufig durch Raubvögel und sogar durch Raben gemordete Thiere- sie finden bei dem Schnee schlechte Deckung und sind durch den Futtermangel sehr geschwächt, wodurch ihnen das Einkommen aus den Krallen der Feinde sehr erschwert wird. — Man sürchtet, daß den Landleuten großer
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Kaiser Burfd; littflerit’S VrbSrdt bi ju arm fti zo Honen, er noätna'l ßc bit L’tidt not beiden, tibnmt au teilt tn ft Itj ftauitra
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