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Schaden an Wurzelsuiter und Kartoffeln erwachsen wird, weil der Frost nicht bloS anfängt, in die Keller, sondern ganz besonders in die auf den Feldern eingegrabenen Borräthe etuzudringen.
L. Londorf, 13. Februar. Gestern Abend 8 Uhr ent- stand in der Wohnung der Daniel Appel Wtwe. dahier ein Ztmmerbrand. Obgleich die Nachbargemeinden allarmirt wurden, brauchten dieselben doch nicht zu Hilfe zu eilen, ba der Brand (selbst ohne die hiesige Spritze) rasch gelöscht werden konnte. Der größte Schaden besteht im Verbrennen eines Bettes. — Vor acht Togen starb der älteste Mann unseres Dorfes, der v. Rabenau'sche Gärtner Bach, im Alter von 93 Jahren.
§ Aus dem Kirchspiel Crainfeld. Man sagt, daß sich in unserm Kirchspiel demnächst ein Arzt niederlaffen werde. Demselben sollen von Seiten der Gemeinden und Kranken- kaffen Unterstützungen zu Theil werden. Die Niederlaflung eines Arztes in unserem Kirchspiel ist ein schon lang ersehntes Bedürfniß, haben doch die Bewohner zwei bis drei Wegstunden zurückzulegen, um ärztlichen Rath herbei zu holen. Vor einigen Jahren hatte sich in Bermuthshain der praktische Arzt Dr. Stern au« Frankfurt niedergelassen, demselben sollen jekoch zu geringe Unterstützungen zu Theil geworden sein, so daß dieser gezwungen war, seinen Wirkungskreis zu verlaffeu. In welcher von den drei Gemeinden unsere« Kirchspiel» der neue Arzt seinen Wohnsitz nehmen wird, ist noch unbestimmt.
Mainz, 12. Februar. Vorige Woche starb im Lazareth der Bursche des Herrn Obersten Mertens vom 27. Feld- Ariillerie-Regiment. Auf eine Depesche an die Heimath- Brhvrde de« Verstorbenen kam die Antwort, daß bte Eltern zu arm seien, um die Reise nach hier zum Begräbniß machen zu können. Kaum hatte der Herr Oberst dies erfahren, als er nochmals bei den Eltern telegraphisch anfragen ließ, ob sic die Leiche gerne dorten begraben wüßten, und als hierauf eine bejahende Antwort kam, ordnete derselbe die lieber» sührung a u f seine Kosten nach dem Heimathorte, einem Dorfe in Kurheffen, an und gab drei Mann mit, welche dem Kameraden in der Heimath die letzte Ehre erweisen sollten.
Mainz, 13. Februar. DaS Rheineis hat eine Stärke von 16 ötm. angenommen. Das Betreten der Eisfläche ist immer noch polizeilich untersagt.
Mainz, 11. Februar. Verschiedene Personen haben an verschiedenen Orten gestern die Verausgabung falscher Zweimarkstücke versucht.
Worw«, 13. Februar. Eine alte Frau, die ein scheu gewordenes Pferd mit einem Besen aufhalten wollte, wurde überrannt und so unglücklich von dem Pferde getreten, daß sie auf der Stelle tobt liegen blieb.
Worms, 13. Februar. Trotz des polizeilichen Verbotes «u de das noch sehr schwache Rhein eis gestern bereits von einzelnen Personen überschritten. — Die letzte Nacht brachte unS von Neuem ganz ungeheure Schneemassen, der Schnee liegt fußhoch. DaS Wasser des RheineS beginnt jetzt allmählich wieder zu fallen.
vermischtes.
• Limburg, 11. Februar. Einen grausigen Fund machte gestern Morgen ein Maurer von Seck. Er wollte sich in den Wald begeben, um Reiser zu holen, und sand auf dem Vicinalwege zwischen Seck und Westerburg die Leiche eines Erfrorenen, die er alsbald als die seines Vaters erkannte. Dieser, ein Mann von 53 Jahren, war vor einigen Tagen von Hause weggegangen, um mit irdenen Maaren hausiren zu gehen. Da er bei seinen Touren gewöhnlich mehrere Tage fortblieb, so hegten feine Angehörigen keinerlei Besorgt, sie. Der Verstorbene hatte sich offenbar auf dem Heimweg befunden, da er keine Maaren mehr bei sich führte.
* Köln, 12. Februar. Die f. Z. vom „Wolff'schen Telegr. Bureau" verbreitete Nachricht, die Wtttwe des auf der „Elbe" verunglückten Fabrikanten Sch üll-Düren habe die Verficherungsfumme von 100,000 Mk den Hinterbliebenen der übrigen Verunglückten vermacht, entbehrt der Be- gründ nng.
l * Dresden, 11. Februar. Eine ^.reiche Russin, Frau 'Kovrzinowskh, ist in dem nahen Loschwitz das Opfer eines Raubmörders geworden. Die That ist schon im Anfänge der vorigen Woche geschehen, aber erst jetzt entdeckt worden, da die Ermordete sehr zurückgezogen lebte. Werth« Papiere und Geld fehlten. Der Mörder scheint die ganze Vtlla durchsucht zu haben.
* Mannheim, 11. Februar. In Oppenau wurde der Raubmörder Staudt verhaftet.
* Mannheim, 13. Februar. Im Villenviertel hat sich auf offener Straße in Gegenwart seiner Schwester heute Mittag ein junger Lebemann, Dr. Ege Ihaaf, erschossen.
* Nürnberg, 11. Februar. Der am 23. Januar im i hiesigen Bahn Pofthofe verübte große P oftd i e b-st ah l ist noch immer unaufgeklärt. Von den bald nach der That verhafteten beiden Postbediensteten ist jetzt einer aus der Haft entlassen worden. Die Postbehöide hat nunmehr 1000, die am Verlust beteiligten Versicherung««Gesellschaften haben inSgefammt 3500 Mark Belohnung für Ermittelung des Thäters und Wiederherbeischaffung der entwendeten Effecten ausgesetzt.
* Straßburg i. 6„ 10. Februar. Run ft und Kunst- Gewerbe haben in dem geographischen Gebiet, dem Elsaß- Lothringen angehört, seit dem frühesten Mittelalter stets eine Heim- und Pflegestätte gefunden und auf hoher Stufe gestanden. Zahlreiche und reichhaltige Sammlungen, öftent- liche und private, die eine Fülle von Erzeugnissen älterer Kunst und älteren Kunstgewerbefleißes aufweisen, legen dafür Zeugniß ab. DaS hat zu dem Plan geführt, während der bevorstehenden Industrie- und Gewerbeausstellung eine besondere Ausstellung für Kunst und Alterthum zu veranstalten, die Anfang Juli eröffnet wird und bis zum Schluß der großen Ausstellung dauern soll. Innerhalb des AuSstelluugs- platzes ist dieser SonderauSstellung das große städtische Orangeriegebäude zur Verfügung gestellt worden. Die Auswahl soll auf solche Werke beschränkt sein, welche entweder auf dem Boden des ElsaffeS und Lothringens entstanden sind, oder, wenn anderwärts hervorgebracht, doch nahe Beziehungen zu den einheimifchen Werken aufweisen, und ferner auf Erzeugnisse, die hier HeimathSrecht erlangt haben. Sie soll sich erstrecken auf archäologische Gegenstände, auf kirchliche unb profane Werke der Sculptur, der Malerei und vervielfältigenden Künste, des Buchdrucks, der Metallarbeit, der Keramik, der Gewebe, der Möbel. Diese Kunst- unb Alterthums-Ausstellung wirb bei dem, wie schon erwähnt, in reichster Fülle vorhandenen Material hoch intereffant werden.
* Straßburg. 12. Februar. Ein hier eingegangenes amtliches Verzeichniß verstorbener Fremdenkegionäre enthält wiederum tie Rumen von neun Elsaß Lothringern.
* Geschenk für Fürst Bismarck. Die Kristall-Gläser mit den Wappen der deutschen Universitäten und technischen Hochschulen zur Ehrengabe der deutschen Studentenschaft für den Fürsten BiSmarck zu dessen 80. Geburtstage sind der Glas- und Wap.penmalerei der Herren Gebr. Goedecke, Hannover, Sreinthorstraße 18, von der Commission der gesummten deutschen Studentenschaft übertragen worden.
* Zum Untergang bet „Elbe". Der Werth der durch den Untergang der „Elbe" in Verlust geratenen Waareu kann von der Direction des Norddeutschen Lloyd nicht genau bestimmt werden, da die Versicherungen von den Absendern oder Empfängern der Waaren genommen worden sind. So viel steht indeß fest, daß der Hauptbestandtheil der Güter Textilwaaren bildeten. Der „Confectionär" hat Ermitte« langen angestellt, die wenigstens einen ungefähren Ueberdlick gestatten. Wir entnehmen den betreffenden Mittheilungen, baß der Gesammtwerth der aus Berlin abgesandten unb mit dem Schiffe untergegangenen Waaren etwa 300,000 Mk. beträgt. Sie waren durchweg versichert, so daß die Absender ein Verlust nicht trifft. Es befanden sich unter den Waaren ungefähr 60 Stiften mit Confection, die von den Firmen Mannheimer, Gerson, Benjamin u. Caspari, Meyer Jonasson u. Co. zum Versandt gebracht waren und einen Werth von 120000 Mk. hatten. Ferner befanden sich auf der „Elbe" Waaren von der Firma Jfeubvrg im Betrage von 5000 Mk., von der Firma M. I. Meyer 16 Kisten, die nach Canada gehen sollten. Der Herren-Confections-Firma Hopp u. Kurzweg
ist eine nach Canada bestimmte Sendung verloren gegangen. Außerdem befanden sich einige Kisten mit Karzwaaren auf der „Elbe". Die aus dem Chemnitzer Jndustriebezirke mit der „Elbe" znm Versandt gebrachten Waaren repräsentiren ca. 46 000 Mk. Es sind daran mehrere Exportfirmen be- theiligt, wie Wex u. Söhne, Kummer u. Oppelt, Hermann Stärker, Köbke Göppersdorf re. Geraer Firmen verloren zusammen ca. 300 000 Mk. Von der Firma Weißflog in Gera sind 37 Kisten im Werthe von ungefähr 60000 Mk. untergegangen, ferner sind betroffen die Firmen Focke u. Luboldt (20 Kisten mit 30 000? Mk.), Marand u. Co. (14 Kisten mit 20000 Mk), Ernst Weber (10 Kisten mit 26000 Mark), Focke und Co. (9 Kisten mit 30000 Mark). Außerdem befand sich auf der „E be" eine größere Sendung der Firma Bruhms Söhne. Aus dem Bezirke des amerikanischen ConsulatS in Plauen waren Güter im Werthe von 30000 Mk. auf der „Elbe". In Meerane sind mehrere Fabrikanten durch den Verlust größerer Waarensendui g n betroffen. In Glauchau hatte die Firma Otto Boeßneck und Co. eine Anzahl Kisten mit Kleiderstoffen re. auf der „Eibe". Aus Krefeld hatten folgende Firmen Waaren auf der „Elbe": Wm. Schroeder u. Co. für 20 000 Mk. / Krahnen unb Gobbers, 7 Kisten Seidenwaaren, Schopen u. ter Meer, Schirmstoffe Rd. Scheidges u. Co., Seidenwaaren,- E. Thum Söhne, Dülken, 9 Kisten Sammet. Aus dem Jndustriebezirk sind im Ganzen 24 Kisten mit einem Werthe von 60 bis 70000 Mark untergegangen. Aus Elberfeld und Barmen befanden sich, wie verlautet, ca. 48 Kisten mit Besatzartikeln, Knöpfen, Seidenwaaren, Seidenplüschen im Betrage von 200000 Mk. auf der „Elbe", die iämmtlich verloren gegangen sind. Aus Annaberg befanden sich 180 Kisten mit verschiedenen Besatzartikeln im Werthe von 200000 Mk. auf der „Elbe". In Hahnau ist die Firma Thomaß mit einer Sendung im Betrage von 30000 Mk. (Handschuhe) behelligt. Außerdem befanden sich von der Firma Helmselle eine für Amerika bestimmte Sendung Handschuhe auf ,bem Schiffe. Jede Sendung war versichert. Aus Solingen wird gemeldet, daß sich von dort eine große Parthle Stahlwaaren In bedeutendem Werth auf der „Elbe" befand. Wie bereits bemerkt, waren die meisten Sendungen versichert. Viele Aufträge sind telegraphisch erneuert worden.
• Zur Erwarmung in kalter Winterszeit, besonders nach längerem Aufenthalt im Freien, dienen der Menschheit verschiedene Getränke. Je nach der Individualität werden Spirituosen ober nervenanregende Flüssigkeiten gewählt. Vor alkoholhaltigen Stimulantien warnt schon seit Menschen- gebenLn die Wissenschaft eindringlich. Sie erhitzen wohl momentan das Blut, aber der Rückschlag folgt nur zu bald. Harmloser sind Kaffee unb Thee. Die empsehlenswertheste Labung aber ist unzweifelhaft ein Täßchen Bouillon, wie man sie au« kochendem Wasser, Liebigs Fleischextraet unb Salz in allbekannter Welse rasch herzustellen vermag. Hier wird Erwärmung und Stärkung in wohllhuendster Weise beschafft, ohne baß die Nerven asfieirt werden, und deshalb seien hieraus besonders Alle aufmerksam gemacht, die anstrengender Geistesarbeit obliegen und denen starker Kaffee ober Thee nicht dienlich ist.
Verkehr, Canfc- «nd VoUswirthschasi.
Arankfvrta. M., 13. Februar. Viehpreise. Es stellten sich: Ochsen erster Qualität 70 bis 71 Mk., zweiter Qual. 62 bis 65 Mk; Bullen erster Qual. 57 bis 59 Mk, zweiter Qual. 54 bis 56 Mk; Kühe, R'nder und Stiere erster Quak. 62 bis 64 Mk., zweiter Qual. 50 bis 53 Mk. für 100 Pfund Schlachtgewicht. Kälber erster Qual. 70 bis 73 Pfg., zweiter Qual. 60 bis 65 Pfg., Hämmel erster Qual. 62 bis 64 Pfg., zweiter Qual. 56 bts 60 Pfg.; Schweine erster Qual. 56 bis 57 Pfg., zweiter Qual. 54 bis 55 Pfg. für da« Pfund Schlachtgewicht.
Mttrsdtenst in der Synagoge.
SamStaa, den 16. Februar.
Vorabend 5»° Ubr, Morgens 9C0 Uhr, Nachmittags 3°° Uhr, SabbathauSgang 6>o Uhr.__________
Füttert die Vöglein bei Frost, Reif, Eis und
Schnee!
Sie dankens im Sommer, der Hunger thut weh!
Bekanntmachung.
Damit die zum weiteren Ausbau der
Stadlsernsprecheinricytung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden; Dunen, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume rc. im Lause dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprecheinrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. März d. Js., an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden.
Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Änschlüffe für den ersten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete An- fchlüffe gelangen erst im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung.
Darmstadt, 5. Februar 1895.
Der Kaiserliche Ober-Postdirector.
___________________________Clav el.____________________________ Bekanntmachung.
Sonntag, den 17. Februar, Nachmittags 2«/, Uhr, veranstaltet der Pserdezucht-Verein im „Solmfer Hof" in Hungen eine Wander- Versammlung.
Tagesordnung: Zucht und Haltung des kalten Schlags.
Referent: Herr A. Fülberth- Utphe.
Die Mitglieder und Freunde unseres Verein« werden hiermit zum Besuch der Versammlung ergebenst eingeladen.
Darmstadt, den 5. Februar 1895.
Für den Vorstand: v. Westerweller.
Samstag den 30. März, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Freiherr« Bietor von Nordeck zur Rovena« in «teste« gehörigen Immobilien:
Flur 18 Nr. 18»/1(n - 206 qm Acker zwischen dem Mittelweg und der Chauffee,
Flur 18 Nr. l^/ioo - 312 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr l686/^ — 41 qm GraS- garten daselbst,
Flur 18 Nr 7®/10 — 2049 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 8»/i« — 3398 qm Hofratthe daselbst,
Flur 18 Nr. v'/.o — 2731 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 9Via — 2256 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr 10 — 1663 qm Acker da selbst,
Flur 18 Nr. 11 - 1663 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr 12 — 1662 qm Acker ba» selbst,
Flur 18 Nr. 13 - 2494 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 16’/ie - 29C0 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 18V,« - 6242 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 14 — 3825 qm Acker ba» selbst,
Flur 18 Nr 21 — 3400 qm Acker daselbst.
Flur 18 Nr. 22</10 — 2337 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 23°/,° - 2082 qm Acker daselbst,
Flur 18 Nr. 24°»/,so - 1712 qm Acker daselbst,
Flur 23 Nr. 149 — 6825 qm Acker auf dem Aulweg hinter dem Weiber, Flur 23 Nr. 157 - 1950 qm Acker daselbst,
Flur 23 Nr. 158 — 5088 qm Acker daselbst,
Flur 24 Nr. 68 — 3350 qm Acker auf dem Barresgraben,
Flur 24 Nr. 105 — 2819 qm Acker am halben Zehnten,
Flur 24 Nr. 106 - 2826 qm Acker daselbst,
Flur 25 Nr. 48 — 3050 qm Acker vor dem Weiher,
Flur 25 Nr. 49 - 3213 qm Acker daselbst, t
Flur 25 Nr 50 — 3212 qm Acker daselbst,
Flur 25 Nr. 102% - 1781 qm Äcker auf der Warth,
Flur 25 Nr. 42 — 3488 qm Acker vor dem Weiher,
Flur 25 Nr. 43 — 2262 qm Acker daselbst,
Flur 25 Nr 44 — 2863 qm Acker daselbst,
Flur 25 Nr. 45 — 2863 qm Acker ba» selbst,
Flur 25 Nr. 51 — 3212 qm Acker da- selbst,
Flur 25 Nr. 52V,o - 3199 qm Acker daftlbst,
Flur 25 Nr. 117 - 1850 qm Ackcr an der Warthe, rechts am Aulweg, Flur 25 Nr. 149 — 1081 qm Acker auf der Rodhohl,
Flur 25 Nr. 159 - 2694 qm Acker daselbst,
Flur 31 Nr. 90 — 2900 qm Acker bei der alten Sandkaute,
Flur 31 Nr. 91 - 9125 qm Wiese da- selbst
öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, 14. Februar 1895.
Großh. Ortsgericht Gießen.
____________I. A.: Bo-i. 1337
.Samstag den 30. Mars,
Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgn-icht die dem Äatl Leid in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 1 Nr. 1093 — 203 qm Hofratthe hinter dem Burggraben.
Flur 1 Nr. 1061“/10O - 180 qm Gegarten hinter dem Stockhause, öffenllich meistbietend versteigert werden.
Gießen, 14. Februar 1895.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A-: Bogt. 1350
Strebel-Tinte, l
J. Rickersche Buchhandlung, Giessen


