Fr
Invaliden za thun gedevke. Eine zweüe Resolution ersucht deu verband der deutschen Militärin^aliden, noch vor dem 16. Juli eine Deputation an den RaijcT zu seadeu.
Berlin, 12. März. Am 25. d. M. werden die national gesinnten Kreise deS Abgeordnetenhauses dem Fürsten Bismarck in FriedrichSruh Ovationen barbringen. Die Anfrage, ob dec Fürst die Abgeordneten empfangen wolle, ist bereits nach FriedrichSruh abgegangen. Die Freiconser« vativen des Abgeordnetenhauses und die Reichspartei deS Reichstages wollen künstlerisch auSgeiührte Adressen ebenfalls a» diesem Tage dem Fürsten überreichen.
Dirn, 12. März. Die Meldung, Kaiser Franz Josef werde persönlich den Eröffnungs-Feierlichkeiten in Kiel beiwohnen, wird von der „Polit. Corresp." als un- begründet bezeichnet.
Wien, 12. März. Der Ende dieses Monats ablaufende Vertrag zwischen der österreichischen und der ungarischen Credit anstatt ist bis Ende März 1900 verlängert worden.
Nizza, 12. März. Der hiesige Polizeidirector Goufray beging in Monte-Carlo, nachdem er DerwalrungS- gelber verspielt hatte, Selbstmord.
Paris, 12. März. Die in der Kammer von dem Abgeordneten Lockroy gegen die Marine-Verwaltung erhobenen Anklagen haben im Publikum das größte Aufsehen erregt, besonders die Behauptung, daß die französische Marine noch nicht zur Hälfte der englischen' gleich komme, trotzdem doch Zweidrittel deS englischen Budgets von Seiten Frankreichs au-gegeben werden. Ebenso hat der Nachweis sehr befremdet, daß die verschiedenen DerwaltungSzweige sich durchaus nicht verständigen könnten, worunter die Maribe am meisten leide.
London, 12. März. Die „Times" meldet auS Tokio, daß alle höheren chinesischen Beamten sich zu Gunsten deS Friedens ausgesprochen haben. Li-Hung tschang wird über drei Punkte und zwar über die Unabhängigkeit CoreaS, die Gebietsabtretung und die Kriegsentschädigung verhandeln. — Der japanische General Catnura hat die Chinesen mit 70000 Mann angegriffen und in die Flucht geschlagen. Die Chinesen verloren 1400 Mann Tobte und Verwundete. Auf der Flucht äscherten die Chinesen die Stadt Niut- schuang ein.
Warschau, 12. März. Der General-Gouverneur Graf Schuwalow ist nach Petersburg abgereist, um dem Czaren Bericht zu erstatten.
totales rrnö LrovLnzielles,
Gietzea, den 13. März 1895.
•• Boa Großherzoglicher Bürgermeisterei erhalten wir die beiden nachstehenden Telegramme von gestern zur Veröffentlichung :
I.
An Ihre Königlichen Hoheiten den Großherzog und die Großherzogin, Darmstadt.
Die Nachricht von der glücklichen Geburt einer Prinzessin tat, wie im ganzen Heffenland, so auch in unserer Stadt freudigste Ausnahme gefunden- im Ausdruck solcher Gesinnung wagt eö der Unterzeichnete, Euren Königlichen Hoheiten auch Gießens beste Glück- und Segenswünsche ehrfurchtsvollst zu unterbreiten.
Gnauth, Oberbürgermeister.
II.
Ob erbürgermeister Gnauth, Gießen.
Die Glück- und Segenswünsche von unserem alten Gießen machen uns viel Freude und lasten wir recht herzlich dafür danken.
Ernst Ludwig.
*• Die Geburt einer Prinzessin hat überall, wohin die Kunde gedrungen ist, Entzücken hervorgerufen- besonder- in Darmstadt muß, wie dortige Blätter melden, die Freude eine allgemeine gewesen sein. Viele Gebäude hatten geflaggt. ES wird berichtet, daß am glücklichsten Se. Kgl. Hoheit der Großherzog sei. Die kleine Prinzessin ist ein überaus starkes und kräftig entwickeltes Kind, welches daS Entzücken Aller hervorruft, die eS bereit» gesehen haben. Ihre Kgl. Hoheit die Groß Herzog in, welche am Sonntag Vormittag noch dem Gottesdienst in der Schloßkirche be,wohnte und am Sonntag Nachmittag mit Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog in offenem Wagen eine Spazierfahrt unternahm, erfreut sich fortgesetzt des besten Wohlbefindens. — Ein gestern Vormittag auSgegebeneS Bulletin besagt: „Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin und die kleine Prinzessin haben flut geschlafen und befinden sich wohl. Dr. Eigenbrodt. Dr. Plahsair." — Da da» Befinden der hohen Wöchnerin so vortrefflich ist, konnte Herr Profeffor vr. Löhlein, welcher am Montag Vormittag nach Darmstadt berufen war, bereit» Abend» 10 Uhr nach hier zurückkehren.
*• Stiftung. Anläßlich der Geburt einer Prinzessin beschloß Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin, denjenigen weiblichen Dienstboten innerdalb deS Groß- herzogthum», welche eine ununterbrochene 25jährige Dienstzeit bet ein und derselben Familie aufzuweisen haben, ein goldene» Kreuz nebst Diplom zu überreichen. — Da» goldene Kreuz der Großherzogin Victoria Melita soll eine neue Anspornung dazu sein, bet derFamtlte, bei welcher man einmal sich in den Dienst begeben, treu in Freud und Leid auSzuharren. Daß Ihre Königliche Hoheit diese schöne Auszeichnung, die gewiß von jcdem braven Mädchen gern uad mit Stolz getragen werden möchte, schon nach 25jShrtger Dienstzeit geben will, ist um so höher ouzuschlagen, da e»
so viel leichter erreichbar erscheint, dadurch seinen Zweck mi.hr erfüllt und auch mehr getragen wird, al» in Preußen, Bah-rn und Baden, wo dasselbe Ehrenzeichen erst nach 40 Jahren verliehen wird. Die Verleihung de» goldenen Kreuzes wird durch ein hübsch auSgefertigte» D)iplom mit der eigenhändigen Unterschrift der Großherzogin lwstätigt. — Alle Dienstboten nun, welche An'pruch auf diese schöne Au-z-ichnung zu haben glauben, muffen die Bedingung, daß sie 25 Jahre neu in ein und derselben Familie gedient haben, von ihrem zuständigen Bürgermelster oder Pol'zeiamr bestätigen lassen und ihr Gesuch dann an den dier ftthuenden Kammerherrn Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin richten, von welcher Stelle auS dann die Prüfung deS Gesuchs und die Verleihung deS Kreuzes erfolgt. Wir bemerken noch, daß die hübsch und geschmackvoll auSgeführten goldenen Kreuze auS der Werkstätte des Herrn Victor zu Darmstadt hervorgegangen find. —
•• Sitzung deS Provinzial-AuSschusie». In der am verflossenen Samstag dahier stattgefundenen Sitzung de» Provinzial - Ausschusses wurden drei Gegenstände öffentlich verhandelt. Die Beschwerde de» Heinr-ch Seid von Bad-Nauheim wegen Heranziehung zu den Kosten der Anlage von AöphalttrottoirS wurde unter Verurtheilung deS Beschwerdeführer» in die Kosten deS Verfahren» ob »ewiefen, weil nach einem höheren Orts genehmigten OrtSbaustatut alle Hausbesitzer, welche bet nothwendig gewordener Anlage von A^phalttrottoirS in Frage kommen, die Kosten der Herstellung derselben bestreiten müssen. Seid gab an, sein früheres Basalttrottotr sei schöner gewesen, wie daS jrtz'ge Asphalttrottoir, es sei nur durch die Canalisirunq sehr schlecht geworden. Dagegen erklärte der Großh. Bürgermeister Wörner, daß daS frühere Trottoir stark gesenkt qewesen sei und einer Erneuerung dringend bedurft hätte. Der von Seib zur Provinzialkasse zu zahlende Aversionalbetrag ist 5 Mark. — Friedrich Hacker zu Fauerbach bei Friedberg wurde von dem KretSauSschaß zu Friedberg mit seinem Gesuch um Errichtung einer Schankwirthschaft abgewesen. In seinem RecurSgesuch bat er nun um Erlaubniß, nur einen Bier-AuSschank eröffnen zu dürfen, und erklärte in der mündlichen Verhandlung, daß er auf seinem Geschäft als Schuhmacher, und da er auch nur ein Bem habe, nicht viel verdienen könne und sich deshalb bereit- ein Flaschen- biergeschäst angelegt habe. Nach dem vom Herrn Vorsitzenden verlesenen Gemeinderathsbrschluß ist ein Bedürfniß zur Errichtung einer weiteren Wirthschaft in Fauerbach nicht vorhanden und obgleich sich der Gemeinderath mit Rücksicht auf die Verhältnisse deS Gesuchstellers später entschlossen halte, daS Gesuch um Erlaubniß zum Bi er- Ausschank zu befürworten, so konnte der Provinzial - Ausschuß doch nicht die Ueberzeugung gewinnen, daß ein Bedürfniß hierzu vorliege und wie- den Antragsteller kostenpflichtig ab. — Jacob Sulzbach zu Hungen erhielt vom Großh. Kreisamt Gießen auf Grund eines für Hungen bestehenden Localpolizei-Reglement» einen Poltzeibcfehl zugestellt, wonach er daS Abwasser feinet Hofraithe durch eine geeignete Anlage in den die Straße entlang führenden Canal abzuleiten habe. Sulzbach führte hiergegen Beschwerde und läßt durch seinen Bevollmächtigten, RechtSanwalt vr. Stein, erklären, daß er einen Anschluß an den Hauptcanal anzubringen außer Stande sei, da sein Haus an die Nachbarhäuser von Schiffmann und Chr. Ludwig Weck angebaut sei und Weck, welcher in seiner Hofraithe einen Canal besitze, den Anschluß hieran verweigere. E» sei nur möglich, unter dem HauS selbst eine Ableitung-Vorrichtung anzubrtngen, die- sei aber au- sanitären Gründen unzulässig. Nach Vernehmung deS Zeugen Chr. Ludwig Wcck, welcher auch jetzt noch die Genehmigung einer Anschluß-Verbindung mit dem durch seine Hofraithe ziehenden Canal verweigert, und deS BauausseherS Listmann zu Hungen, erklärte sich der Beschwerdeführer Sulzbach bereit, in eine Expropriation etnzuwtlligen und alle hierdurch und durch die Anlage der betreffenden Canalherrichtung entstehenden Kosten zu bezahlen. Die Entscheidung über den RecurS wurde wegen der von Seiten des Sulzbach jetzt gewünschten Expropriation vorerst ausgesetzt.
•• WohlthätigkeitS - Vorstellung am 28. Februar 1895. Wir waren schon am Tage nach der Aufführung in der Lage, Über den günstigen Verlauf deS Unternehmens berichten zu können, heute ergänzen wir das und bringen, dem Wunsche Vieler nachkommend, authentische Zahlen. Der gesammte Reinertrag beläuft sich auf Mk. 2776.70, wovon Mk. 1729.40 der Bazar und die Erfrischungsstationen vereinnahmten, Mk. 1047.30 durch die Theater Aufführung eingingen. Dieser hohe Ertrag konnte nur dadurch erzielt werden, daß durch Opferwilligkeit und selbstlose Hingabe aller Betheiligten die Ausgaben auf ein Minimum sich beschränken ließen. Allen, die sich bei dem Liebeswerk in so erfolgreicher Weise widmeten, sei hiermit auf daS Herzlichste gedankt. Wir handeln gewiß im Sinne Aller, wenn wir Niemand dabei besonder» herauSheben, sondern den kleinsten freiwilligen Dienst ebenso schätzen, als da» größte Opfer. Die höchste Genugthuung liegt ja doch in dem Bewußtsein, an e'nem erfolgreichen Werk mitgearbeitet zu haben und wir würden es geradezu für eine Schmälerung dieser edlen Empfindung halten, wollten wir unsere Kenntnisse dazu benutzen, besondere Verdienste besonder- zu preisen. Schon gleich nach dem Bekanntwerden der Wohlthäligkeit» - Aufführung und auch nachher, hat man ost in ferner stehenden Kreisen die Frage erörtert, „Wozu wird für die Nähabende so viel Geld gebraucht?" und jetzt, wo die Höhe der Einnahme bekannt, wird die Frage noch eindringlicher werden. Nun, wir sind bereit zu antworten und bitten unsere Leser, von Nachstehendem Notiz zu nehmen. — Die Nahabende fit Unbemittelte (wir auch die Kochschule für Unbemittelte, die nicht mit der Kochechtste der Alice-Schule zu verwechseln ist) sind Zweige der Thätig- fett be» Allgemeinen verein» für Armen- und Krankenpflege und daher auch von diesem zu unterhalten. Zur Entlastung be» Allgemeinen verein», an den
so viele andere Anforderungen herantraten, fand vor drei Jahren em Corcen mit Bazar statt, da» damals ein reiches Enrägmß lieferte, au» welchem zunächst die Kosten der Kochschule in den letzten Jahren bestritten wurden. Von den i damaligen Einnahmen find trotzdem noch Mk. 1758 vor- ! Händen und soll hierzu auS den Einnahmen be» Dohlthätig- keirS-UnternehmenS vom 28. Februar 1895 die Summe on Mk. 2242 gefügt werden, um so einen unangreifbaren Kapitalstock von Mk. 4000 zu bilden, dessen Zinsen zunächst für die Bedürfnisse deS Nähabend» Verwendung finden und dadurch die» Unternehmen auch unter etwaigen ungünstigeren finanziellen Verhältnissen de» Allgemeinen Verein» sicher stellen sollen. Die Bedürfnisse be» Nähobend», die jährlich über Mk. 500 in Anspruch nehmen, können zwar durch Zinsen natürlich nicht allein gedeckt werden, der Rest der Einnahme vom 28. Februar 1895 mit Mk. 534.70 soll daher diese Bedürfnisse im laufenden und im nächsten Jahre möglichst decken. Wer die Nähabende einmal besucht uuc gesehen bat, wie dort allwöchentlich im Winter etwa 200 Sinder, Mädchen und Frauen nicht nur in den Näharbeiten unterwiesen, sondern auch mit ollem dazu nöthigen Material an Zeugen und Stoffen unentqeltlich versehen werden und ihnen dadurch möglich wird, Wäsche und Kleidung der Ihrigen in Stand zu setzen und zu halten, — der wird gewiß die Ueberzeugung gewonnen haben, daß diese Rähadende eine Wohlrhat für zahlreiche unbemittelte Familien und eine Stätte find, wo in bescheidenem Maße an der Lösung der socialen Frage mitgearbeitet wird. Der wärmste Dank fei aber auch hier den Damen ausgesprochen, d e nun schon feit 5 Jahren in aufopfernder Thätigkeit bei dieser Arbeit betheiligt find. Der Gemeinsinn der Gießenerinnen wird sicher dafür sorgen, daß jenen Damenkreisen immer neue Helferinnen erstehen.
H. Neue» Theater. Ein gute» Lustspiel hatten wir schon lange nicht mehr zu sehen bekommen, aber der gestrige Abend entschädigte un» wirklich dafür. Fulda» ,T)ie wilde Jagd" ist eine treffliche Satire auf da» Treiben unserer heutigen Gesellschaft, da» durch da» oft gehörte Wort habe gar keine Zeit" gekennzeichnet wird. Der Prioatdocent der Geschichte Weiprecht hat eine berühmte Maler n gehei- rathet. Aber der Strudel de» gesellschaftlichen Leben», in den sich feine Gattin zu stürzen gezwungen ist, und die Schaar ihrer Bewunderer lassen ihn empfinden, baß er doch nur der Mann feiner Frau ist. Deshalb stürzt er sich seinerseits in fieberhafte Arbeit, um selbst berühmt zu werden. Dadurch aber verliert er sich selber und findet sich erst wieder, als er glaubt, seine Berufung al» Professor der Protection eine» Verehrers feiner Frau verdanken zu müssen. Die übrigen Figuren be» Stücke» mit Ausnahme be» Sani- tätsraths Liebenau und feiner Tochter illustriren in ähnlicher Weife baß moderne Haften und Jagen. Die Hauptperson, die Malerin Melanie Dalberg, wurde durch Fräulein Nuscha Butze al» Gast bargestellt. E» wäre überflüssig, wenn wir hier Worte beS Lobe» in Anwendung bringen wollten- wir können den Eindruck, den rohr empfingen, dahin zusarnwenfaffen, daß wir nicht ein Spiel zu sehen, sondern ein Stück Wirklichkeit mitzuerlebea glaubten. Den nach Berühmtheit ringenden Privatdocenten gab Herr Otte mit au» dem Herzen quellender Natürlichkeit und Wärme. Cr darf auf seine Leistung mit Recht stolz fein. Von den übrigen Mitwirkenden, die sich so ziemlich alle ihrer Anf- gabe gewachsen zeigten, nennen wir Frau Gerlach, Fräulein Patutschka und die Herren Häcker, Niemeier und Heyne. Herr Häcker hat für schüchterne Jünglinge ausgesprochene» Talent. Herr Niemeier, der sich auch gestern al» tüchtiger Schauspieler bewährte, hätte vielleicht den Zug der Biederkeit im Character de» allen Sanität»- rath» etwa- mehr marfiren können. Im Allgemeinen hätte baß Spiel hastiger fein dürfen, damit man auch äußerlich von der „toilbtn Jagb" etwa» merken konnte. Dagegen würbe un» burch die erste Pause zum Bewußtsein gebracht, baß zwischen dem ersten unb zweiten Aufzuge fünfviertel Jahre liegen.
•• Nationalliberaler verein. Gestern Abenb sprach Herr Justizrath Dr. Reatz im Nationalliberalen Verein über da» einzusührende neue bürgerliche Gesetzbuch. Der Saal in (iafe Ebel war von Zuhörern fast überfüllt, unter btutn namentlich unsere Juristen stark vertreten waren. Der Redner behandelte sein Thema zeitweilig mit einem Humor, der die versammelten zu wahren Lachsalven reizte. Auf Anfrage auß der Mitte der Versammlung wurde von Herrn Prof. Dr. Wimmenauer noch mitgetheilt, daß die Vorbereitungen zu einer würdigen Feier beß 80. Geburtstage» be- Altreichskanzler» in vollem Gange seien. Dank der Betheiligung aus der Mitte zahlreicher Vereine fei ein schöner Verlauf be» Feste» zu erwarten. Da» vorläufig festgestellte Programm sieht vor einen Festactu», Sonntag ben 31. I. M., Abend» 6—8 Uhr und daran anschließend einen (Sommer» von 9 Uhr ab in Stein» Garten. Außer einer Festrede beß Herrn Geh. Hofrath» Dr. Oncken find für den Festactu» noch vorgesehen: Concertstücke, Männerchöre, ein Prolog ober ein Fest'piel unb lebenbe Bilder. Um allen BlSmarckoerehrern und Verehrerinnen die Theil- nähme am Festactu» zu ermöglichen, soll der Eintritt frei sein — vorausgesetzt, daß die soeben von dem Festausschuß in Umlauf gesktzte Sammelliste einen zur Bestreitung der Unkosten hinreichenden Geldbetrag erbringt. Die Feier eine» bO. Geburtstage» eine» solchen Reichskanzler», festlich begangen al» nationaler Festtag in allen Gauen be» Vater- lande» und Überall, wo sich im AuSlande Deutsche zusammen- finden, wird einem Volke nur einmal bescheret, bedenke da» Jedweder und trage fein Scher stein bei zur Ehre de» größten Deutschen'
W. Wiederaufnahme de» verfahren». In der Sache le» vom Schwurgericht zu 6 Monaten Gefängniß wegen fahrlässigen Meineid» verurtheilten Bürgermeister» Johanne» Raab I von Trai»-Horloff hat dessen venheidiger Rechtsanwalt Dr. Rosenberg baß Wiederaufnahmeverfahren bean
-rf*
Ö L;
Idbei, w 6
Mf 6**« 01 rrr^n{1 Nr ^7 ittitt n Sto» i-D die WH] ©NW
PN ** Leun """v - der W« 1 -Hti« Uhr, Lxlit'l obll ggttrliiNi M 0-tettise 1 Klit am 6c laben, diese1
•n. Hol jchaftlicheo 9i kl der Fro tuf schneefrei Beizen nii ßrosiWtn tritt bie 3nf r!t noch Ma
W. Änd Stfangwrein I etifiung» f in. iat« Ahnde. khnott der l der wwnifti tir4engemeir |i der von 1 mb beschließ Ehnobe einst -erlängewn- Jtiriinigimtl Miet Sim ßemeinbeveriri Iftoriam kann nlllno. di kl Rirdjtngn Mündlich ab urtut die i ''suchend unb blinderen Q Ehnode voll den 6i{ungt •orfiinbt mi joßotlll hab Die Eynobe tl felgt tta tu Frachter Än Mert unb in st-ttaMer welche Atnaiur ur Dahl eines Vieser luf, wesen bevor l«ber veile | erregt, ®eru
»Erden. üuti ki t
®^f0hebern, blnreiche besonder, bürste sonstigen
yw
btid JatBtbr er ^beüatio,
Mii, tl ‘'«“•ne ।
LM1
in
Mfaft z.
Ul>r°^ .
>”«£t


