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Verkehr, Ccmb* rrrrd VEsroirthschaft.
□ Bobenhausen, 7. Juni. Der gestrige und heutige „Pfingstmarkt" nahm, vom besten Wetter begünstigt, einen recht guten Verlauf. Allerdings bestätigte die schwache Auffahrt am gestrigen Rindviebmarkt, daß diese Märkte an kleineren Orten immer mehr im Abnehmen begriffen sind, weil die Zufuhr an größeren Verkehrsplätzen viel stärker geworden ist, wodurch eben ein regerer Ankauf aus den Ställen stattfindet. Es mögen gestern circa 50 Stück Rindvieh aufgetrteben gewesen fein. Der Handel ging gut bei sehr hohen Preisen. Die guten Aussichten auf die bevorstehende Heuernte, sowie der jetzige Futterretchthum überhaupt haben die Preise für das Rindvieh rasch wieder auf die früher gewohnte hohe Stufe gehen lassen. Der Schweinemarkt war sehr stark befahren; der Handel ging flott bet guten Preisen. Es galten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel das Paar im Durchschnitt 35 bis 40 und 40 bis 45 Mk., 8 bis 12 Wochen alte und ältere Ferkel das Paar 45 bis 50 Mk. und 50 bis 60 Mk. Für das Paar Läufer erster Qualität bezahlte man 1)0 bis 110 Mk., zweiter Qualität 75 bis SO Mk. — Der heutige Krämermarkt hatte guten Besuch.
Lina, geboren den 3. März.
Dm 3. Juni. Dem Tapezier Wilhelm Böhling Elisabeth, geborm den 10. Mai.
Militärgemeinde.
Dm 2. Juni. Dem Hoboist Wilhelm Andrä Aline Emilie, geboren den 26. Mai.
Johannesgemeinde.
Den 2. Juni. Dem Dienstmann Eduard Lind Kätha Dina, geboren den 27. März
Den 3. Juni. Dem Friseur Wilhelm Balser
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Auszug aus -en Airchen-üchern
der Stadt Gießen.
Svaugelifche Gemeinde.
»eteant«.
Matthäus gemein de.
Den 3. Juni. Franz Zehrt, Drechsler in Gießen, und Anna Katharine Erb, Tochter deS Schuhmachermeisters Johannes Erb zu Gießen.
Dmselben. Jakob Heinrich Minke, Schuhmacher in Gießen, und Katharine Lepper, Tochter des verstorbenen Oeconomen Philipp Lepper II. zu Reiskirchen.
Markusgemeinde.
Den 2. Juni. Heinrich Fourier, Bureau-Vorsteher zu Gießen, und Wilheimine Justine Schomber, Tochter des verstorbenen Bahnarbeiters Adam Schomber zu Gießen.
Dm 3. Juni. Joseph Franz Fröhlich, Gelbgießer zu Gießm, und Helme Röder, Tochter des oerstorbenenEismbahn-PortiersHeinrich Wilhelm Röder.
Lukasgemeinde.
Dm 1. Juni. Hermann Mickel, Posthilfsbote, und Elisabeth Thumann, Tochter des Spenglermeisters Franz Thumann aus Laubach.
Militärgemeinde.
Den 3. Juni. Hermann Philipp Euler, Bezirksfeldwebel zu Schottm, und Wilhelmine Bourgeois, Tochter des verstorbenen Buchbinders Heinrich Bourgeois zu Gießen.
»etanfte.
Matthäusgemeinde.
Den 2. Juni. Dem Schlaffer Ludwig Kreuter Zwilltngstöchter, Johanna Katharine und Katharine Johanna, geboren den 26. Januar.
Denselben. Dem Metzger Gustav Trinkaus ein Sohn, Karl Heinrich, geboren den 22. April.
Denselben. Dem Schreinermeister Karl Köhler II. ein Srhn, Karl Friedrich Wilhelm, geboren den 21. April.
an Taschentüchern, Schürzen, Regenschirmen oder Stöcken fest,- zur Herstellung eines gleichmäßigen SpringtempoS spielten 17 in der Prozession ziemlich gleichmäßig vertheilte Musikchöre. Auf der Westseite der Pfarrkirche befindet sich eine steile steinerne Treppe von 58 Stufen - diese zwei Meter breiten Stufen werden ebenfalls gesprungen, in der That eine große Strapaze! Die ganze Ceremonte dauerte von Morgens 8 bis Nachmittags gegen 1 Uhr, also rund fünf Stunden. Die Theilnehmer der Prozession wurden auf 9 bis 10000 geschätzt. Der Ursprung, die Zeit und Beran- laffung des Entstehens dieser einzig in ihrer Art auf dem ganzen katholischen Erdenrunde bestehenden Buß- und Sühnen« andacht, der Springprozession, ist bis jetzt trotz eifrigen Nachforschens noch nicht zu ergründen gewesen. Clemens WenzeSlaus, Erzbischof von Trier, hat im Jahre 1777 bei der Prozession allen Tanz und Musik verboten und mit Maria Theresias Zustimmung die Springprozesston in eine einfache Bittprozession umgewandelt und Kaiser Joseph II. hob dieselbe am 10. Mai 1796 gänzlich auf. Im Jahre 1802 durfte unter Napoleon I. die Springprozesfion wieder aufs Neue ihren früheren Gang halten, wurde jedoch 1819 auf den Sonntag verlegt. Die belgische Regierung hob diese Verfügungen auf und findet die Prozession, wie auch in früheren Zeiten, wieder am Pfingftdienftag eines jeden Jahres statt und nimmt an Theilnehmern alljährlich zu.
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Luise Margarethe, geboren den 16 Mai.
Denselben. Dem Heizer Heinrich Hammel eine Tochter, Marie Elise, geboren den 19. April.
Den 4. Juni. Dem Schneider Friedrich Dosold eine Tochter, Wilhelmine, geboren den 8. März.
Denselben. Dem Fuhrmann Karl Haas ein Sohn, Karl, ge^ boren dm 18. Mai.
Denselben. Dem Kutscher Karl Müller eine Tochter, Eltsabethe Ltsette Philipptne, geboren ben 6. Mai.
Denselben. Dem Fuhrmann Konrad Maus ein Sohn, Heinrich, geboren den 21. März.
Dm 3. Juni. Dem Schneider Karl Dechert eine Tochter, Anna Katharine Therese, geboren den 18. Mai
Denselben. Dem Straßenkehrer Peter Merkel eine Tochter, Anna Elise Margarethe, geboren den 29. April.
Dmselben. Dem Schreiner August Bücher ein Sohn, Philipp Wilhelm, geboren den 10. April.
Dmselben. Dem Bierkutscher Johannes Marker eine Tochter, Milthilde Katharine, geboren den 12. April.
Denselben. Dem Stalionsgebülfen Paul Neumann eine Tochter, Marie Hedwig Adelheid Agnes, geboren den 16. März.
Dm 5. Juni. Dem Rangirer Wilhelm Hansmann ein Sohn, Friedrich, geboren den 24. Februar.
Markusgemeinde.
Den 1. Juni. Dem Metzgermeister Hermann Euler eine Tochter» Johanna Agnes, geboren den 24. März.
Den 2. Juni. Ein unehelicher Sohn, Georg Ferdinand, geboren den 27. April.
Denselbm. Dem Kutscher Karl Sttoh eine Tochter, Luise Katharine, geboren den 17. April
Denselben. Dem Schreiner Ferdinand Sauer ein Sohn, Ferdinand, geboren den 9. April.
Denselben. Dem Fuhrmann Valentin Schaub eine Tochter, Karoline Elisabeth, geboren den 21. April.
Denselben. Dem Schlosser Julius Adolf Wagner ein Sohn, Friedrich Otto Karl Julius, geboren ben 10. April.
Den 3. Juni. Dem Tapezier Friebrich Appel ein Sohn, Ludwig Johann Karl, geboren den 8. November 1894.
Denselben. Dem Taglöhner Konrad Röhrig eine Tochter, Marie Philippine, geboren ben 2. April
Den 4. Juni. Dem Redacteur Heinrich Hollmann eine Tochter, Marie Alma, geboren ben 5. Mai.
Lukasgemeinde.
Den 2. Juni. Dem Postschaffner Heinrich Heining eine Tochter,
Sd^iffsttodtrid^ett*
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agentm Carl Loo8 und I. M. Schulhos.
Bremen, 7. Juni. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capitän F. Keßler, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist hmte 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommm.
Literatur rrnd Arrrrft.
■ - Katechismus der Physik von Dr. Julius Kollert.
Fünfte, verbesserte und vermehrte Auflage. Mit 273 Abbildungen. In Original-Leinenband 4.50 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. In kurzer und klarer Darstellung gibt dieses Buch Aufschluß über die wichtigstm physikalischen Erscheinungm nach dem neueften Standpunkte der Wissenschaft. In der vorliegenden neuen Auflage bat die allgemeine Mechanik eine durchgreifende Umgestaltung erfahren. Ferner hat der Verfasser dem Magnetismus einen besonderen Abschnitt gewidmet und in diesem vor Allem die Farabaysche Kraftlinienanschauung zur Darstellung und zum Verständniß gebracht. Wesentliche Umarbeitungen und Erweiterungen finden sich auch in ben Abschnitten „Galvanismus" und „Lehre von den Fernewirkungen des elektrischen Stromes"; in letzterem Abschnitt ist insbesondere die Besprechung de8 DrehstromeS und der Beziehungen zwischen Electriciiät Magnetismus und Licht neu hinzugekommen.
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