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in der Zelle hatte, ein Fünfzigmai kschem aus dem Porte monnaie gestohlen wurde.
** Die Oberhesfische Industrie, unb Gewerbeausstellung il Alsfeld wird voraussichtlich am 25. August eröffnet; r,ie damit verbundene Generalversammlung des Lundeögewerbe- unrein8 findet im Saale der Concordia am 5. September statt. — Die Ausstellungsbauten schreiten rüstig vorwärts; die Zahl der Anmeldungen beträgt bis jetzt 181, davon aus Gießen allein 35. Näheres über Eintrittspreise, Fahr- Vergünstigung u. s. w. findet sich in der in Nr. 181 ds. Bl. veröffentlichten Anzeige des AuSstellungS-ComiteS.
♦* Slelleuvermitteluug des Allgemeinen Deutschen Lehre- rivueu-BereinS. Hilf dir selbst, so Hilst d,r Gott. Früher war eS selbst den tüchtigsten Lehrerinnen oft recht schwer, geeignete Stellen zu finden. Jetzt hat der Allgemeine Deutsche Lehrertnnenverein die Vermittlung für seine Mit- i glieber selbst in die Hand genommen, und alle seine Berichte sprechen von einem gedeihlichen Wachsen und Blühen. Im verflossenen Jahre sind 738 Lehrerin- und Erzieherinstellen in Familien und Schulen des In- und Auslandes besetzt worden. Selbst städtische Behörden wenden sich in immer größerer Zahl an den Verein. Gewissenhaftigkeit und Sach- keontniß — alle Agenturen werden als Ehrenämter von Lehrerinnen geleitet — bezeichnet man nicht mit Unrecht als Grund dieses Erfolges. Der Allgemeine Deutsche Lehrerinnen- verein umfaßt jetzt 54 deutsche Lehrerinnenvereine des Jn- uvd Auslandes und steht unter der Führung von Helene Lange und Frau Löper-Housselle. Die Centralleitung seiner Stellenvermittlung befindet sich in Leipzig, Pfaffen- dorferstraße 17. Geschäftsstelle für Gießen Frl. Bock, Bahnhofstraße 40.
** Manöver Postsendungen. Aus Anlaß der berorstehenden ttiilit Lri sch en Herb st Übungen wird auf die Wichtigkeit 6« Anwendung richtiger und deutlicher Aufschriften bei den Ü>! anöver-Postsendungen hingewiesen. Zur genauen Aufschrift gebären: Familienname (möglichst auch Vorname, unter Umständen die OrdnungSnummer), Dienstgrad und Truppentheil, Regiment, Bataillon, Compagnie, Escadron, Batterie, Co lonne rc. — und für gewöhnlich der ständige Garnisonort, dntretenben Falls mit dem Zusatze „oder nachzusenden". Die Angabe eines Marschquartiers empfiehlt fich nur dann, intim dasselbe genau bekannt und vorauSzusehen ist, daß die Sendung so zeitig an dem angegebenen Bestimmungsort ein- rrifft, um vor dem Weitermarsche in Empfang genommen wird en zu können und daß die Abholung von der Post auch mt Sicherheit zu erwarten steht. Da der Stab des Regiments uni) die einzelnen Bataillone u. f. w. ihre Postsachen häufig bei verschiedenen Postanstalten in Empfang nehmen, so ist eine genaue und richtige Aufschrift ebenso bei den an die Herren fiOffiziere gerichteten Manöver-Postsendungen wie bei den Munnschaftssendungen unentbehrlich. Durch mangelhafte oder ungenaue Anfertigung der Aufschriften wird die Ueberkunft ter Sendungen an die Empfänger sich oft sehr erheblich der zögern. Zur Vermeidung von Auslaffungen in der Aufschrift und zur Erhöhung der Deutlichkeit empfiehlt fich dir Verwendung von Briefumschlägen mit entsprechendem Verdruck.
** Hundesteuer im Grodherzogthum Hessen. Es wurden im Rechnungsjahr 1894/95 43,028 Hunde versteuert (Provinz Starkenburg 19,526, Oberhessen 11,010, Rhein- heffen 12,492), bi? einen Ertrag an Staatshundesteuer von (i 5 Mk.) 215,140 Mk. lieferten, während die Gemeinde- Hundesteuer sich insgesammt auf 65,270 Mk. 50 Pf. belief.
R. Wieseck, 5. August. Bei dem gestern Abend stattgefundenen Gewitter, welches mit Hagel begleitet war, schlug der Blitz auf die Giebelseite deß Beigeordneten Textor'scheu Hauses, glücklicherweise ohne zu zünden.
Hungen, 3. August. Bei der hiesigen Gemeinde- rathöwahl wurden die Herren Wilhelm Heinrich Bender mit 85 Stimmen, August Schäfer mit 83 Stimmen unb Heinrich Seibert VII. mit 81 Stimmen gewählt.
A Mainz, 4. August. Gestern tagte hier die diesjährige Generalversammlung des deutschen Kellnerbundes. In derselben wurde ein Brzirksverein Mainz für den Kellner- bunb gegründet. — 500 Veteranen und Kriegs-
Wenn die Freude über den Beginn der warmen Jahres- zeit nach des kalten Winters strenger Herrschaft allmählich schwindet unter den Leiden der drückenden Sommerhitze, dann tritt alsbald die Saison der Magen- und Darmkatarrhe ein. Nach den Berechnungen des Profeffors A. Hirsch haben von <05 Ruhrepidemien unseres gemäßigten Klimas geherrscht: 529 im Sommer, 137 im Herbst, 14 im Winter und 25 im Frühling; also im Sommer über dreimal so viel als in den (inberen Jahreszeiten zusammen. Namentlich der Brechdurch- scill der Säuglinge, jener furchtbare Würgeengel, entreißt in her heißen Periode Tausende und Abertausende rosiger Kindlein ben Armen der liebenden Mütter. Wie eng diese Krankheit mit der Hitze zusammenhängt, beweist auch der Umstand, daß -sic in den südlichan Staaten von Amerika bereits im Frühling beginnt, welcher ja unserem Sommer entspricht. Daher wird sic zum Beispiel in Charleston „the April- and Mai-discorder“ genannt. Stets ist öie K-ankheit um so häufiger unb um so bösartiger, je höher die Hitze des Sommers sich gestaltet. Sie tritt aber nie bei einer Temperatur unter 15° C. ein. Die Thatsachen beweisen unzweifelhaft, daß Hitze die Empsänglich- keit für das große Heer der Magen- und Darmkatarrhe be- beutend steigert. Welches ist nun der Grund hierfür? Vielfach wird allein dem übermäßigen Genüsse des Obstes, verbunden mit leichtsinnigem Trinken, die Schuld beigemessen. Mag dies euch bisweilen zutreffen, so kann es doch jedenfalls bei den Säuglingen nicht der Fall sein. Allerdings geben auch hier Fehler in der Diät häufig den ersten Anlaß zu Verdauungs- (lörungen. Aber noch öfters tragen,Zso merkwürdig dies klingen mag, Erkältungen die Haupschuld. Mit dicken Federbetten werden
käme roden von 1870/71 aus Sachsen und Posen trafen gestern un leist Extrazug hier ein. Dieselben besuchen die Schlachtfelder bei Weißenburg unb Wörth. Von ihren hiesigen Kriegskameraden wurden die nordischen Gäste auf baß Wärmste empfangen. — Die vor einiger Zeit wegen grober Dienstvergehen entlaßenen hiesigen Polizeicommissare Bugner und Lammersdorf haben gegen den betreffenden Stadt- verordnetenb.'schluß jetzt den Kreisausschuß angerufen, der eine Extrasitzung für die Sache anberaumt hat.
A Biageu, 3. August. Die für die Rochuscapelle bestimmten 6 neuen Glocken find gestern hier eingetroffen. Die größte derselben hat baß respectable Gewicht von 71 Gentnern und erklingt in B.
A Vom Rhein, 4. August. Ein Dame von Wiesbaden erlitt am Freitag in einer Badeanstalt in Biebrich einen empfindlichen Verlust, indem ihr ein Ring im Wert he von 2000 Mark in ben Rhein fiel. Ein sofort von Mainz herbeibeorderter Taucher suchte mehrere Stunden die Flußsohle nach dem werthvollen Kleinod ab, jedoch vergebens.
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Ms. Cassel, 4. August. Auß dem reichen Programm der her vom 8. biß 11. August tagenden Deutschen Antropologischen Gesellschaft sei kurz Folgendes hervorgehoben: Am Tage vorher, Mittwoch: Anmeldung der Theilnehmer im „Lesemuseum", Ueberreichung der Festschrift rc. Donnerstag: Festsitzung im Saale des „Lesemuseum", Eröffnungsact durch den Vorsitzenden, Geh. Medicinal- rath Prof. Dr. Waldeyer, Begrüßungsreden der Behörden rc., Wissenschaftlicher Jahresbericht des GeneralsecretärS Professor Dr. I. Ranke, Rechenschaftsbericht, Wiffenschaftliche Vorträge, Nachmittags Festmahl. Freitag: Zweite Festsitzung. Hauptsächlich finden darin wissenschaftliche Vorträge statt. Angemeldet sind bereits: Geheimrath Prof. Dr. Waldeyer: „Welche Art der Anthropoiden steht in ihrem Bau dem Menschen am nächsten?" — Geheimrath Prof. Virchow: „Die ethnologische Frage in Bezug auf Hessen". — Prof. Dr. Ranke: „Zur Anthropologie des Rückenmarks." — Dr. Ko ssin na-Berlin: „Ueber die vorhistorische Ausbreitung der Germanen." — Dr. G. Buschau-Stettin: „Der gegenwärtige Standpunkt der Criminal Anthropologie". Sonnabend: Schlußsitzung. Feststellung beß Etats. Neuwahlen. Wiffenschaftliche Vorträge. Sonntag findet ein Ausflug nach dem Heiligenberg und in die Schwalm statt. Großes Schwälmerfeft mit Festzug rc. in Treysa.
*Ms. Cassel, 4. August. Ganz Cassel steht heute unter dem Eindrücke der 25jährtgen Erinnerungsfeier b er Feldzugs kameraden des 11. Armeecorps. Die Stadt prangt tm reichsten Festgewande; von allen Zinnen wehen Fahnen, Fenster und Balkone sind mit Kaiser- und Bismarckbüsten, mit Kränzen und Guirlanden reich geziert, eine nach Tausenden und Abertausenden zählende festlich geputzte und festlich gestimmte Menschenmenge durchwogte vom frühen Morgen bis späten Abend die Straßen und Plätze. 6000 (Kombattanten aus Hessen, Waldeck, Thüringen, Darmstadt, Naffau, Westfalen rc. sind mittelst Extrazügen eingetroffen, ferner noch dreimal so viel sonstige Festtheilnehmer, sodaß wohl noch niemals oder selten so viele Auswärtige als heute in Cassel gewesen find. Gestern Abend war im Kaiserhofgarten Begrüßungsfeier und Militärconcert. Herr Regierungsrath Besser hob dabei in seiner Begrüßungsrede hervor, daß die Mitkämpfer ein gutes Recht hätten, die Erinnerungsfeier zu begehen, daß man sie aber nicht deshalb abhalten wolle, um fich der damaligen miterfochtenen großen Siege zu rühmen, sondern um die auf blutiger Wahlstatt geschlossene treue Kameradschaft zu erneuern, wenn auch zwar unter anderen Verhältnissen, so doch ohne Rücksicht auf Rang und Stand. Vorher war von allen Thürmen mit feierlichem Geläut die Erinuerungsseier, die von der Gunst und Theil- nahme der weitesten Bevölkerungsschichten getragen wird, eingeläutet worden, nachher fand gemüthliches Beisammensein der Kameraden statt. — Heute Morgen um Va9 Uhr bewegte fich der Festzug, in dem über 6000 Krieger marschirten, durch die Straßen; die Wagen mit den invaliden Veteranen eröffneten den Zug, dann kamen die Infanterie- Regimenter des 11. Armeecorps, an der Spitze die Generalität,
die armen Kindlein auch in der heißen Jahreszeit zugedeckt, fangen dann natürlich bald an zu schwitzen, strampeln sich blos, und ungehindert kann die kühle Nachtluft ihren schädigenden Einfluß auf die nur durch eine dünne Hautdecke geschützten Eingeweide ausüben. Auch Erwachsene begehen oft den gleichen Fehler, legen sich an den heißen Sommerabenden nur wenig bedeckt ins Belt und erwachen dann plötzlich mit Magenkrämpfen, Uebelsein und Erbrechen. Der italienische Arzt Dr. L. Cantu hat in neuester Zeit besonders hierauf sein Augenmerk gerichtet und gefunden, daß durch die Erkältung des Magens sich regelmäßig Zersetzungsprodukte im Darm gebildet hatten, daß also eine Art von Vergiftung eingetreten war. Daher möge man in den Sommernächten die Kinder und sich selbst im Allgemeinen nur ganz leicht bedecken, aber die Magengegend noch besonders mit einer Wolldecke umhüllen. Dann wird Niemand, zumal wenn das Fenster offen bleibt, in Schweiß gerathen und im Schlaf durch instinctives Entfernen der Deckbetten sich Verdauungsstörungen zuziehen. Auch hat die Erfahrung gezeigt, daß große Städte, in denen ja die Hitze am Tage höher und die abendliche Abkühlung geringer ist als auf dem Lande, bedeutend mehr von Brechdurchfallepidemien heimgesucht werden als ländliche Bezirke. Deshalb ist einerseits den wohlhabenden Eltern sehr zu empfehlen, ihre kleinen Kinder die heißeste Jahreszeit in waldreiche Gegenden verbringen zu lassen; anderseits müssen die städtischen Verwaltungen alle Maßregeln fördern, welche der „unerträglichen" Hitze und Dürre entgegenwirken, wie Anlage von Parkplätzen inmitten der Stadt und ausgiebigste Sprengung der Straßen.
Stabsoffiziere rc., sodann das Jägerbataillon Nr. 11, Pionierbataillon Nc. 11, die 25. Großherzoglich hessische Division, darauf die Cavallerie- unb Artillerie - Regimenter, sodann das Trainbataillon unb zum Schluß bie Mannschaften aus anderen Armeecorps. Durch bie Stabt ging es zum Platz vor bem Orangerieschloß in ber KarlSaue, woselbst um 10 Uhr großer feierlicher Felbgottesbienst abgehalten würbe. Herr Pfarrer unb Kamerab Opper von hier hielt die Fest- predigt. Sobann wurde zum Friedrichsplatz rnarschirt, selbstredend mit sämmtlichen verfügbaren Militärcapellen im Buge, wo Appell und Parademarsch vor bem cornmanbirenben General beß 11. Arm-ecorpS, Excellenz v. Wittich, statt- fanb. Wohl mehr als 20 000 Zuschauer befanben sich rings um den weiten Platz. Nachmittags war großes Militär- Doppelconcert in ber Karlsaue und in ber Fcsthalle aus bem Platze vor bem Orangerieschlosfe. Hier auf bem Platze ber ehemaligen Jagb- unb Sportausstellung sinb nämlich »ehn große Leinenzelte aufgestellt, von benen jedes für 600 Personen Raum bietet; außerdem sinb noch für 3000 Perlenen Sitzplätze geschaffen. Abends findet hier unter Mitwirkung der Casseler Liedertafel großer Festcommers statt, an welchem bte Generalität unb bie Spitzen der Behörden theilnehrnen. Leiber wurden bie Festlichkeiten in ber Karlsaue durch die regnerische Witterung beeinträchtigt.
Spitlpiaa bet vereinigten frankfurter Ltabttheater
Cp ernt) so i.
Dienstag ben 6. August: Die lustigen Weiber. Mittwoch den 7. August: Obersteiger. Donnerstag den 8. August: Bastten und Bastienne. Hieraus: Bajazzo. Nürnberger Puppe. Freitag den 9. August: Hänsel und Gretel. Cavalleria rusticana. Samstag dm 10. August: Tannhäuser. Sonntag den 11. August: Undine. Montag den 12. August: Trompeter von Säkkingen.
«chaufpielhaus.
Dienstag den 6. August: CbarleyS Tante. Jungfer Köchinnen. Mittwoch dm 7. August: Fedora. Donnerstag den 8. August geschlossen. Freitag ben 9. August: Madame Sans- ®öne. Samstag ben 10.August: Spielt nicht mit dem Feuer. Stille Wache. Sonntag den 11. August: Madame Sans-GLne. Montag den 12. August: Der Meineidbauer.
Unterhaltungen zu Bad-Nauheim
in der Woche vom 6. August bis 11. August.
Die Kurcapelle spielt täglich Morgens von 7—8 Uhr an bem Kurbrunnen, Nachmittags und Abends siehe unten, bet weniger als 10° R. Wärme im großen Speisesaale des Kurhauses.
Dienstag den 6. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Von 8 bis 10 Uhr werden Tänze gespielt und kann auf dem nordwestlichm Theile der Terrasse getanzt werdm. Nachmittags 3>/, Uhr tm Saale: Theatervorstellung für Kinder und Erwachsene. Das.tapfere Schnetderletn- Abends 8 Uhr im Saale: Zaubervorstellung von Herrn Hoskünstler Rooberts aus Berlin. Mittwoch den 7. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle aus der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Gastspiel des Herzogl. Sachsen-Meiningen'schen Hofschauspielers Herrn Otto Oßmar. Die Großstadtluft. Donnerstag den 8. August, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Gastspiel des Operetten-Ensembles vom Sommer- theater in Darmstadt, unter Direction Stmg-Kraus, unter Mitwirkung der Kurcapelle. Don Cesar. Freitag den 9. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Charleys Tante. Samstag den 10. August, Nachmittags von 4 biß 8‘/2 Uhr auf ber Terrasse: Concert von der Capelle des 4. Großh. Hefstschen Infanterie-Regiments Nr. 118 aus Mainz. Abends 8 Uhr im Saale Tanz. Sonntag den 11. August, Nachmittags von 4l/, bis 7 Uhr und von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Doppel- Concert des 100 Mann starken Neeb'schen Männerchors aus Frankfurt a. M. und der Kurcapelle.
Verkehr, Cattö» und Vott-rvirthschaft.
Grüuberg, 3 August. Frachtpreise. Weizm X 14,00, Korn X 12,50, Gerste X 00,00, Hafer X 12,42, Erbsm X 15,50, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 6,00, Samen X 20,26.
Witterungsbericht vom 4. August.
Die Druckvertheilung und die dadurch bedingte Wetterlage habm eine rasche Aenderung erlitten. Die nordwestliche Depresston hat an Tiefe bedeutend gewonnen und ihren Einfluß in südöstlicher Richtung gegen den Continent zu ausgedehnt, sodaß sich von ihrem Centrum eine breite Furche niederen Druckes nach bem Südm und Südostm des Erdtheils erstreckt. Hoher Druck lagert über dem Südwestm und Nordosten Europas;'auch über dem südlichen Bayern und bem Salzkammergut hatte fich heute Morgen noch ein kleiner Rest hohen Barometerstandes erhalten. In Süddeutschland ist im Laufe der Nacht Trübung eingetreten und sind allenthalben ziemlich erhebliche Niederschläge gefallen.
Vorarrsftchtliche Witterung:
Zunächst noch meist trübes Wetter mit stellenweisen Niederschlägen.
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Thermometer: min. + 121 R., max. + 18° R.
Hygrometer: Feucht.
witt<r»»ng»a-»ficht««
am 5. August Mittags 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage).
Barometerstand.
Temperatur der Lahn und Luft__
nach Reeumm gemessen am 5. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag». Master 15°, Luft 13Vr° im Schatten. Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt.
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