Ausgabe 
5.11.1895 Erstes Blatt
 
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feinem Borhaben gestört, ergriff der junge Schlingel schleunigst die Flucht.

** GebrauchSmaper-Eintragungen. Mieder mit Knöpfen zum Tragen der Unterkleider, mit losen Achselbär.dern, Ztoch & E tchen auer, Gießen, 7. 8. 95. Vordere Patronentasche mtt Blattfeder- oder Ichraubenfeder- Scharnieren, Theodor Feyerabend, Büdingen, 9. 9. 95.

** Robert Bla«. Zur Geschichte des Blum-Denkmals in Petterweil dürften einige Bemerkungen angebracht sein. Am 8. Juni 1848 sprach Robert Blum auf einer Wiese vor dem Dorfe vor einer auS allen umliegenden Orten, selbst auS Frankfurt überaus stark besuchten Volksversammlung. Zum Andenken hieran schuf bte für deutsche EinheitSbestreüungen begeisterte Gemeinde, an deren Spitze damals der vor zwei Jahren als 102jähriger Greis verstorbene Bürgermeister Holzmann und Pfarrer Flick standen, an der Stelle, von der auS Blum redete, pneS Denkmal. Holzmaun wird heute noch ein dankbares Andenken in Petterweil bewahrt, wegen feiner großen Verdienste um die Gemeinde, zu denen auch die im Jahr 1848 mit dem Grafen von SolmS- R ödelheim erfolgreich gepflogenen Unterhandlungen wegen Kürzung der AbrentungSsummen gehören- Flick ist bekannt wegen seiner politischenUmtriebe* (Attentat auf den naffauischen Amtmann v. Jbell) in den dreißiger Jahren, die thm eine längere Gefängntßstrafe eingetragen haben.) Die in den fünfziger Jahren eingetretene Reaction nahm Anstoß an dem Denkmal und bictirte die Nieberlegung. So lag durch mehr als 40 Jahre. Immer tiefer sank in den Boden, sodaß zuletzt nur noch die Oberfläche fichtbar war. Wie oft haben wir alß Kinder beim Spiel, wobei der Blumstein" gewöhnlich daßZiel" oder die ^Ruhbank" bildete, die Erde an den Seiten weggeschafft, um die ver­goldeten Inschriften lesen zu können. Deß Oefteren schon sollte die Wiederaufrichtung erfolgen, aber immer wieder rieb bei her guten Absicht. Infolge der Feldbereinigung w.trde daß Denkmal im vorigen Jahre von seinem Platze entfernt. Alle Anregungen, wieder aufzustellen und so vor dem Untergang zu retten, blieben ersolgloß. Endlich nun soll mit der Ausstellung Emst werden und ist hierzu der letzte Ktrchweihtag, der 6. November, bestimmt. Zu bedauern ist nur, daß der schöne, geschichtliche Platz, wo daß Denkmal früher gestanden resp. gelegen hat, nicht wieder zum Ausstellungßort gewählt worden ist.

Lehrer-Lompagnien Die zu einer zehnwöchigen militärischen Uebung in Mainz eingezogenen Lehrer wurden letzte Woche entlaßen. Dieselben sind sämmtlich, w e dieHess. Schulbl." schreiben, von ihremFeriencolonien"- Aufenthalt sehr besriedigt. Der Dienst war zwar stramm, aber die Behandlung eine noble - darüber herrscht nur Eine Stimme der Anerkennung. Die Vorstellung der Lehrer- Cowpaqnie verlief zur größten Zufriedenheit deß Division«- Comwandeurß. Besonders wurde von demselben daß muster- giltige Betragen der Mannschaften während der ganzen Uebungßzeit dieselbe verlief vollständig straflos rühmend hervorgehoben. Am Abende dieseß Vorstellungßtageß ver­sammelte sich die ganze Compagnie zu einer Abschiedßfeier. Herr Hauptmann Werner hielt eine kernige Ansprache, welche von einem Lehrer erwidert wurde mit der Versicherung, daß der Herr Hauptmann verstanden habe, sich die Achtung und Liebe sämmtlicher Mannschaften zu erwerben. Alßdann folgten Musik- und Gesangßvoriräge, letztere außgeführt von dem Sängerchor der Lehrer»Compagnie. So verlief die Abschiedsfe'er auf daß angenehmste und legte Zeugniß ab von dem schönen, auf Vertrauen und Achtung beruhenden Berhältniß zwischen Vorgesetzten und Untergebenen.

RriegetöeteinBwefeu. Folgende interessante Zahlen dürften beweisen, in welch' hoher Blüthe gegenwärtig daß Kriegervereinßwesen steht. Im deutschen Reiche bestehen nämlich neuerbingß 17 555 Militärvereine mit rund 1 700 000 Mitgliedern. Davon find zu Landeßoerbänden orgamsirt 15 152 Vereine mit 1 256 300 Mitgliedern. Daß Capitalvermögen der Verbände beträgt 1 638 000 Mk. und baß ber Localvereine zusammen über 13 000 000 Mk. An bebflrftige unb würdige ehemalige Soldaten wurden seitens der Localvereine pro 1894 in Summe 2 100 000 Mk. und seitens der Verbände 150 733 Mk. Unterstützungen ge­leistet. Die Zahl der Krieger vereine in unserem engeren Vaterlande, dem Großherzogthum Heffen, beträgt gegen­wärtig 710, die Gesammtmitgliederzabl 39 091. Davon find 5396 passive Mitglieder. 7727 Mitglieder haben den Feldzug 1870/71 mttgemacht. (Etwa 3400 Feldzugs- theilnehmer aus Heffen haben sich militärischen Bereinigungen biß jetzt nicht angeschloffen.) 493 Soldaten sind Invaliden genannten Krieges. An Capitalvermögen besitzen die Ver­eine 354 620 Mk., der Gesammtinventarwerth beträgt 247 666 Mk. Unterstützungen wurden von den Landesvereinen pro 1894 im Ganzen 31 000 Mk. ausbezahlt. Fahnen be­sitzen 528 Vereine, Gewehre 490 Vereine. Die Zahl der

Gewehre beträgt 2870 Stück. Kriegerdenkmäler wurden biß jetzt in 219 Gemeinden errichtet- Gedenktafeln in Kirchen rc. besitzen 81 Orte und Friebenßbäume 239 Gemeinden. Für Denkmäler unb Gebenktafeln wurden 317 790 Mk veraus­gabt. Die Kosten deß LandeSdenkmals in Darmstadt ftnb in dieser Summe nicht mit inbegriffen. Die stärkste Mit­gliederzahl im Lande besitzt der Kriegerverein Darmstadt I mit 580. Von den militärischen Vereinen Heffenß gehören 654 mit 31 752 activeo und 5141 passiven Mitgliedern dem LandesverbändeHassia" an. Im Besitze oeS eifernen Kreuzeß sind 194 M tglieber deß Hasfiaverbandeß. Offb. Ztg.

Butzbach. 2. November. Die auß der Proceßfache Pütz bekannten vemrtheilten Personen Zimmermann, Hock und Fronhöfer wurden am 31 October, Vormittags, unter GenSdarmen-Bedeckung zur Verbüßung der denselben zudiclirten Zuchthausstrafen von Darmstadt nach der Zellen firafanftalt Butzbach, bezw. dem Landeßzuchthause Marienschloß tranßporttrt.

- 1- Salzhausen, 5. November. Nachdem die Bad es aiso n vollständig geschloffen ist, zetgt sich, daß der Jahreßbesuch und damit sümmtliche verabfolgten Bäder in ber abgelaufenen Saison um mehr alß 20 Procent gegen daß Vorjahr ^ge­nommen haben. Der beste Monat in 1895 war der Juli- berjentge in 1894 war ber August. In beiden Jahren wurde eine erkleckliche Auzahl von Bädern gratiß an Arme ver­abreicht. Diese Bäder kamen vorzugsweise Unbemittelten auß der Umgegend zu gute. Für die Leidenden der Um­gegend wird daß Bad in einigen Jahren, wenn die Bahn gebaut und die Heilquellen leichter und billiger zu erreichen sind, eine besonders große Wohlthat werden und wird oft die Stelle eines Hoßpitalß vertreten.

Bischofsheim, 30. October. Hier ist vorgestern ein Fall vorgekommen, den man für unmöglich halten könnte, der aber doch wahr tst. Einer hiesigen Familie wurde nämlich vor zwölf Tagen ein Kind geboren- die Hebamme, eine alte Frau, sagte der Mutter, daß ein Kn ä b le in sei, worüber große Freude herrschte. ES erfolgte ber Eintrag deß neuen Weltbürgers in baß fianbeßamiltdjc Register alß Knabe - zugleich würben bie Pathen bestellt. Vorgestern sollte Taufe stattfinben unb der KlndtaufSschmauS war ge­richtet. Die Wöchnerin wollte zu dem feierlichen Acte ihr Kind selbst zurechtmachen, und was entdeckte sie dabei? Nun, daß ber Storch nicht ein Knäblein sonbern ein Mädchen gebracht hatte. Man kann sich denken, was das für die Mutter, den Vater und die Pathen, sowie alle anderen Betheiligten für eine Ueberraschung gab.

WormS, 1. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog kündigten bereits bei ber feierlichen Ent­hüllung beß LudwigbenkmalS, der Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin leiber nicht anwohnen konnten, den späteren Besuch der hohen Gemahlin mit einem bamalß schon angebeuteten Programm an. DaS Programm für ben Besuch der Allerhöchsten Herrschaften am Dienstag ben 5. November ist folgenbermaßen festgesetzt: 10f/2 Uhr gemeinschaftliche Besichtigung 1) deß LudwigSbenkmalS, alßbann 2) beß PanluS- museumS unb 3) beß Domeß, wo Abordnungen beß Stadt- vorstanbeß, beß AlterthumSvereinS und beß KirchenvorstanbeS zu St. Peter erscheinen. Um 12 Uhr Ankunft in Schloß Herrnsheim, wo baß Frühstück eingenommen wird', von 2 4 Uhr Besuch der Cornelius H-Yl'schen Fabriken, sodann Besichtigung ber Fabrik beß Herrn Commerzienrathß Balcken- berg. Ihre Königliche Hoheit bte Großherzogin besuchen inzwischen bas Drakoniffenhauß, daß katholische Mädchenheirn, daß Sophienstist und bte Aliceschule, wo bie Vorstände er­scheinen. Um 5 Uhr Besuch und Thee bei dem Herrn Ober­bürgermeister Küchler.

A Mainz, 3. November. Daß städtische Submis- sionß verfahren, wie solches gegenwärtig meistens ge­handhabt wird, hat hier wie auch anderwärts schon häufig zu lebhaften Klagen der dabei intereffirten Geschäftsleute geführt. Auf Anregung der hiesigen Bürgermeisterei hat, um eine Besserung in dieser Beziehung herbeizuführen, der Verein Mainzer Kaufleute seine Wünsche und Ansichten über da« SubmissionSverfahren in folgenden, auch weitere Kreise in tcressirende Sätze niebergelegt: 1) Die Lieferungen werden dem Minbestfordernden übertragen, falls betreibe volle Ge währ für bie gute Ausführungen derselben bietet. 2) Bei großen, teilbaren Lieferungen find dieselben zwei ober brei Mindestfordernden zu übertragen. 3) Falls ber niedrigste Bieter nicht leistungsfähig anerkannt wird, soll ber Nächst- bietende berücksichtigt werden. 4) Die Lieferungen sind im Prinzip nur an Mainzer Firmen zu vergeben. 5) Die An- bietenden bleiben acht, beziehungsweise vierzehn Tage an ihre Gebote gebunden. 6) Geschäftsleuten, welchen ein Unter- schleif nachgewtesen wird, find von den Lieferungen au«- zmchließen. 7) Bei Differenzen biß zu 50 Mk. entscheidet baß Kreißamt, bei größeren Differenzen entscheidet ein Schieds­

gericht, zu welchem jede Partei einen Richter stellt. 8) Die Rechnungen sollen quartalsweise etngeforbert unb der Betrag dafür fpäteftenß in 6 Monaten gele stet werden. 9) Bei häufigen Preisschwankungen unterworfenen Artikeln, ist eine jährliche Ausschreibung ber Lieferungen anzuftreben. 10) Die Verzeichn'ffe der außzuschreibenben Maaren unb PreiSanlätzL sinb regelmäßig unter Zuziehung von Sachverstänbigen fest­zustellen. 11) Die E Öffnung ber Submissionen bat in Gegenwart der Submntent.n zu geschehen. 12) Bei der Abnahme der Lieferungen sind Sachverständige, bie sich an ber Lieferung nicht beteiligten, heranzuziehen. 13) Bei Holzlieferungcn sei eS zu empfehlen, statt ber Abnahme nach dem feitherueu Maß baß Gewicht einzuführen. AuS Hanb- werkerkreifen hört man vielfach Stimmen, die mit diesen kaufmännischen Vorschlägen nicht einoerstanben find.

A Mainz, 3. November. Bon ber hiesigen Straßen­brücke hat sich verfloffene Woche, angeblich in selbstmörberiicher Absicht, ein Reifender vom Niederrhein in ben Rhein gestürzt. Derselbe wurde zwar wieder lebend auß d-m Gaffer gezogen, verstarb aber alßbalb im Spital. Gie sich nachträglich heraußstellte, war der Betreffende Sch ipp ist dessen Namen und er vertritt ein Eisenwaarengeschäft in Mettmann kein Selbstmörder, sondern hatte hier mtt mehreren Gefchästßcollegen dem neuen Wein etroaß allzu sehr zugefprochen und ist alßbann tm bewußtlosen Zustanbe dem Rhein zugegangen unb in ben Strom gestürzt.

Wiesbaden, 31. October. Ein tragisches Ge-- schick ereilte baß ehemalige Dienstmäbchen beß bahier ver­storbenen Frl. Eleonore Stuber, welche« von feiner Herrin mit einem Legate von 100,000 Mk. bedacht worben war und biefen Gelbvetrag auch bereits erhalten hat. Seitdem die plötzlich zu solcher Wohlhabenheit gelangte Person im Besitze ihres Erbeß ist, trug sie Sparen deß Verfolgungswahnes an sich, welcher sich in der letzten Zeit derart steigerte, daß die Aermste zu ihrer Heilung in daß städtische Krankenhaus verbracht wrrdcn mußte.

ÖffeB, 2. November. Dti Zuhälter BrosiuS, der wegen Ermordung seiner Geliehen zum Tobe verurtheilt worben war, ist heute Morgen enthauptet worden.

* Auf eine den Vögeln überall drohruden Gefahr macht daß Organ deßDeutschen Humboldtß-Berein",Dte Natur" aufmerksam. Sie schreibt über die Schornsteine a IS Vogelfallen. Der Generalarzt a. D. Dr. Huethe vernahm eineß Morgens im Frühjahre aiß seinem Keller klagende Vogelftimmen. Nach langem Suchen kam er da­hinter, daß dieselben aus dem Fuße beß Schornsteins er­schollen. Nach dem Oeffnen der Schiebeplatte fand er vier ermattete Staare, die er nach gründlicher Säuberung unb Fütterung ber Freiheit zurückgab. Der Verdacht, daß mehr Vögel auf diese Weise verunglückten, ließ ihn ben Schorn­steinfegermeister Jaenisch in Kiel befragen, der ihm bestätigte, baß die Vorfälle betreffs ber Vögel sehr oft Vorkommen, indem bte Thiere jebenfaflß einschlafen, und bei dieser Ge­legenheit jedenfalls in den Schornstein hineinsallen." Nicht all in Staare und Dohlen, nein selbst Störche, Eulen, Tauben u. a. hat dieser Gewährmann auß der eigentümlichen Bogelfolle gerettet. Ein hierher gehöriger aber noch inteuffantercr Fall ereignete sich im Jahre 1892 in Münster in Westsa> n. AIS im Erdgeschosse ber vom Professor H LandoiS bewohnten TuckeSburn die Köchin früh Morgens die Maschine anheizea wollte, kam ihr beim Oeffnen der Herdthür eine Tande inS Gesicht geflogen, die durch den Schornstein unb bann burch daß Ofenrohr biß in die Maschine gekrochen bezw. geflattert war. Diese Fälle kommen in ber That häufig vor. Eine Aufmerksamkeit nach dieser Richtung kann vielleicht manche Rettung ber Thierchen vom Tode herbeiführen.

Kirchliche Anzeigen ver evang.Gemeinde.

Monlag, ben 4. November, Abend« 8 Uhr, BiMfhteb# im Confirmandensaal der Iohanneskirche: Erster Brief an die Lorinther, Capitel 1, 8er« 4 u. ff. Pfarrer Dingeldey

verkehr, £an6. «nd Volk»v,irthschaft

rüntxre, 2 November. Fruchtpreise. Wetzen 15,48, Korn X 14.50, Gerste X 13,10. Haier X 11,20, Erbsen X 15,00, Linsen X 28,00, Wicken X 00,00, Lew X 00,0(, Kartoffeln XOOO, Samen X 00,00.

jeder sparsamen HauSi-au besteht in einer schönen unb guten Wäsche, bie aber l-icht durch schlechte scharfe Waschmittel verdorben wird. Äauft man die mit goldener Medmlleprämtirie .Lahne 6 a I a I a f I e r p e n 11 nr Kernseife-, so hallen die G.weve länger, weit ste im Waschen durchaus geschont bleiben. 8381

Bekanntmachung, betreffend Ausführung des Gesetze« vom 22. Mai 1895 wegen Ge­währung von Beihülfen an ehemalige Kriegßtheilnehmer.

Von Großh. Kreisamt Gießen ist un« in rubricirtem Betreff der Auftrag geworden, ein Verzeichniß sämmtlicher in Gießen wohnender Per­sonen, welche im Unteroffizier«- oder im Mannschaftsftande de« Heere« und der Marine an dem Feldzuge von 1870/71 oder an den von deutschen Staaten vor 1870 geführten Kriegen ehrenvollen Antheil genommen haben, aufzustellen und binnen acht Tagen vorzulegen. Wir fordern daher alle betreffenden, in Gießen wohnenden Personen, welche nicht etwa al« Mit- alieder dem hiesigen Krieger- oder Veteranen-Verein angehören, und al« solche un« bereit« mitgetheilt werden, auf, sich binnen drei Tagen bei der unterzeichneten Stelle anzumelden unter Angabe von Jahr, Monat unb Tag der Geburt, Charge und Truppentheil, sowie der mttgemachten Feldzüge.

Gießen, ben 1. November 1895.

Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 9251

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Allertshausen für 1896/97 liegt vom 5. b. Ml«, an acht Tage lang auf hiesiger Bürger meisteret zur Einsicht aller Jntereffenten offen.

Allertshausen, den 2. November 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen.

Hillgärtner. 9230

Nahabend

Durch den starken Zudrang zu unseren Nähabenden ist eine weitere THeilung nöthig geworden Es sollen sich künftig versammeln:

1. im alten RathhanS, Freitag« von 5 bis 7 Uhr, die Schul­kinder, Freitag« von 7*/, bi« 9</a Uhr, bte älteren Mäbchen.

2 im Schwesternhaus (Lonystr. 2), Mittwoch« von 71/, bi« 9/i Uhr bte Frauen, bie in ber Lukas- unb JohanneSgemeinde wohnen; Freitag« von 71/, bi« 91/, Uhr bie Frauen, bie in der Matthäus- und Markusgemeinde wohnen. 9253

Dienstag den 5. lloobr. L I., Nachmittag« 2 Uhr, werden in ber vieker'lchen Hofratthe, Neustadt 56, ju Stehen durch den Unter­zeichneten öffentlich gegen Baarzahlung versteigert:

1 große Partie Bücher dio Inhal,« (neu), darunter DammtnD IkrieaS- wasten, Bech'old« Handlertcon der Naturwiffenschast, bebcutenbe Reise- werke, Lehner« tech. Wörterbuch, GouffS« fette Küche, Karte vcm Amerika und Europa, Kaufmätm. UnterrichtSstuBde u f. w

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