Ausgabe 
3.5.1895 Erstes Blatt
 
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Deutsche» Reich.

Berlin, 30. April. Die Kaiserin ist mir den kaiser­lichen Kindern heute Nachmitlag vom hiesigen Schlosse nach dem Neuen Palais bei Potsdam übergesiedelt.

Berlin, 30. April. DiePost" bezeichnet die Meldung venezianischer Blätter, wonach die deutsche Regierung, wahr­scheinlich im Hinblick aus mögliche Lomplicationen in Ost- asien, in Wien und Rom sür die unverzügliche Erneuerung d-s Dreibundes auf weitere sechs Jahre intervenirthaben soll, als jeder Begründung entbehrend.

Köln, 30. April. Der Belgrader Correspondent der Köln. Ztg." entwirft ein überaus trostloses Bild der gegenwärtigen serbischen Zustände und versichert, fast daS gesammte Volk rüste sich gegenwärtig zum Kampf gegen die Krone. Der Thron werde von wenigen Fort­schrittlern gestützt, deren Führer mit der Prätendentensamilie Karageorgiewitsch in alltäglicher Beziehung stehe. Ein serbischer Staatsmann habe dem Könige die Berufung der Radicalen angerathen, worauf der König geantwortet habe, er sehe daS wohl ein. er möchte den Radicalen auch gern die Regierung geben, aber er sei überzeugt, daß sie ihn dann davonjagen. Der Correspondent derKöln. Ztg." hebt hervor, die Radicalen führten heute wieder den bekannten unterirdischen Kampf, welcher den König Milan bereits in die Flucht ge­schlagen habe.

Häufte Uad?cidpten*

WolffS telegraphische« Eorrespondenz-Bureau.

Berlin, 1. Mai. In parlamentarischen Kreisen ver­lautet, die polnische ReichstagSfracrion habe gestern beschlossen, gegen die CommisfionSbeschlüsse bezüglich der Umsturzvorlage zu stimmen.

Berlin, 1. Mat. Don der Feier deS 1. Mai war h er nichts zu merken. Arbeitseinstellungen gegen den Willen der Arbeitgeber haben nicht stattgefunden. Die zwanzig für den Bormittag einberufenen Versammlungen waren zum Theil sehr schwach besucht. Nur Bebel und einige andere Führer hatten stärkeren Zulauf. ES ist alles in Rahe ab­gegangen.

Dresden, 1. Mai. Obwohl Umzüge und gruppenweises Lpazierengeheit behördlich verboten waren, fand die Mai­feier massenhafte Betheiligung. Der Verlauf der Feier war ruhig, Verhaftungen fanden nicht statt.

Budapest, 1. Mai. Im Wäldchen bei Neu pest ver­sammelten sich zahlreiche Arbeiter. AIS die Polizei sie auf- sorderte, auSetnanderzugehen, schleuderten die Arbeiter Steine. Die Polizei machte von ihren Seitenwaffen Gebrauch. Einige Personen wurden verletzt. Die Menge wurde zerstreut und eS wurden einige Verhaftungen vorgenommen.

Lowestoft, 1. Mai. In der heutigen Fortsetzung der Verhandlung deS Leichenschaugerichts wegen des Unter­ganges derElbe" recapitulirte der Letchenbeschauer die gemachten Zeugenaussagen. Die Jury gab nach Inständiger Berathung ihr Verbiet dahin ab, daß nach ihrer Meinung dem Steuermanne derCrathie" sund dem Manne auf dem AuSguck eine große Nachlässigkeit deßhalb vorzuwerfen sei, weil sie nicht ordentlich Wache gehalten hätten. In An­betracht deS Fehlens jeder Zeugenaussagen von Seiten der aus derElbe" befindlich gewesenen Personen war die Jury der Ansicht, daß kein geeigneter Beweis vorhanden sei, daß wegen der Eolltfion dieCrathie" ein Tadel treffe. In der Frage der Hilfeleistung nach dem Zusammenstoß sprach die Jury dieCrathie" von jedem Borwurf frei.

WB. Berlin, 2. Mai. DerKölnischen Zeitung" zu­folge hatte der Colonialdirector Kayser vor einigen Wochen wegen einer empfindlichen Krankheit die Arsenikbebandlung begonnen, die Anzeichen, welche Unterbrechungen der Kur erfordert hätten, aber nicht beachtet. Am 27. April trat Blutvergiftung ein; der gestern auSgesührte operative Eingriff war anscheinend erfolgreich, doch erfordert die Wieder­herstellung KayserS jedenfalls einige Zeit.

Depeschen des Bureau .Herold".

Berlin, 1. Mai. Im Abgeordnetenhause wurde heute der Antrag Lueckoff u. Gen., betreffend Förderung de» einheimischcn Flachsbaues, durch die Regierung einstimmig angenommen, lieber den Antrag Bachem (Ctr.), betreffend confessionelle Begrädnißstätten, wurde dem Commissionöbeschluß gemäß zur Tagesordnung übergegangen. Schließlich fand der Antrag Nadbyl, die Regierung wolle behufs besonderer Beauf- stchtigung der BersicherungSgesellschasten technisch vorgebildete Beamte bei den AusfichtSbehörden einstellen, Annahme. Morgen kleine Vorlagen.

Berlin, 1. Mai. DiePost" bestätigt, daß die Reichs­partei sich gestern Abend über die Umsturzvorlage schlüssig gemacht hat und gegen die CommissionSvorschläge mit Ausnahme der militärischen Paragraphen stimmen wird. Nach denBerl. Reuest. Nachr." wurde dieser Beschluß ein­stimmig gefaßt.

Berlin, 1. Mat. Heute Mittag 12 Uhr ist Hierselbst die große Berliner Kunstausstellung von 1895 durch den CultuSminister Dr. Bosse eröffnet worden. Der Feier wohnten Vertreter der Stadt, hohe Militärs und zahlreiche Künstler bei.

Berlin, 1. Mai. Anläßlich der Maifeier wird heute in sehr vielen Betrieben, Fabriken usw. gefeiert. Eine Anzahl Fabriken hat ihren Arbeitern den Tag freigegeben. Im Laufe deS Tages werden in allen Stadttheilen große Ver­sammlungen stattfinden, denen Seitens deS Ausschusses der Berliner Gewerkschast» Commisfion eine Resolution zur An­nahme unterbreitet werden wird, in welcher die gesetzliche Einführung deS Achtstundentages, Beschränkung der Kinder- iTbett, Schutz der weiblichen Arbeiter usw. gefordert, in welcher ferner gegen die Umsturzvorlag- prorestirt und die Solidarität mit den Arbeitern anderer Länder ausgesprochen

wird. Die Führer der socialistischen Partei «erden in den Versammlungen die Referate übernehmen. Am Nachmittag werden die Arbeiter in der näheren Umgebung Berlins Volksfeste abhalten. Bis zur Stunde macht sich die Maifeier kaum bemerkbar. Da» Wetter ist herrlich.

Berlin, 1. Mai. Die Commission zur Berathung de» Antrages Kanitz hielt heute wieder eine Sitzung ab und debattirre hauptsächlich über die zu dem Antrag eingebrachten Resolutionen. Abg. Dr. Lieber (Ctr.) sprach für Ablehnung der Resolution des Grasen Schwerin, Abg. Lotze (d. Refp.) befürwortete dieselbe und betonte, Gegner derselben wären nur die Börseuleute. Hierauf wurde die Fortsetzung der DiScusfion auf Dienstag den 7. d. M. vertagt.

Berlin, 1. Mai. Der Anarchist Schlosser Diese wurde durch Polizeibeamte am letzten Samstag früh, als er sich noch im Bett befand, verhaftet. Diese soll in einer am 18. März stattgefundenen Anarchistenversammlung straf­bare Aeußerungen gethan haben.

Berlin, 1. Mai. Bon anarchistischer Seite war auf heute Vormittag 10 Uhr eine Versammlung von S o - cialisten und Anarchisten nach derKönigsbank" ein- berufen worden, die von etwa 400 Personen, darunter gegen 30 Frauen, besucht war. Mechaniker Wiesenthal empfahl, sich den gewerkschaftlichen Organisationen anzuschließen. DaS daS Umsturzgesetz anbelange, so werde sichfein Genosse" dadurch abhalten laffen, für den Anarchismus einzutreten. Tischler Winkler ist gegen die heutigen Gewerkvereine, in denen die Gelder nur dazu benutzt würden, fette Posten für die Beamten zu schaffen. Rur durch Strtke» und Aus­sperrungen könne daS Volk aufgerüttelt werden.

Leipzig, 1. Mai. Die Leipziger Actien-Woll­kämmerei ist in der vergangenen Nacht vollständig nieder­gebrannt.

Hamburg, 1. Mai. Hier ist die Maifeier absolut ruhig verlaufen. Größere Arbeitseinstellungen haben nicht stattgefunden. In den Vororten wurden Vormittags sechs Versammlungen abgehalten, Nachmittags in Altona und Hamburg Commerse. Für heute Abend find 21 Versamm­lungen angesetzt.

München, 1. Mai. Das Schwurgericht verurtheilte gestern den Schriftsteller Dr. Oscar Banizza, welcher wegen 93 Verbrechen wider die Religion angrklagt war, zu einem Jahre Gefängniß.

Budapest, 1. Mai. In der vergangenen Nacht gegen 121/» Uhr zogen mehrere hundert Arbeiter unter Absingung von Liedern durch die belebtesten Straßen der Hauptstadt. Die Polizei stellte den Demonstranten ein großes Aufgebot von Polizeiwachtmannschaften entgegen. Zwischen den Arbeitern und der Polizei kam eS zu erregten Auseinander­setzungen, welche damit endigten, daß zahlreiche Verhaft­ungen vorgenommen wurden.

Budapest, 1. Mai. Die hiesigen Lederfabrikarbeiter, etwa 2000, haben den AuSstand erklärt. Sie verlangen Lohnerhöhung und statt Wochenlohn Stückarbeitslohn. Die Fabrikbesitzer nehmen eine ablehnende Haltung ein.

Pari», 1. Mai. Der Ausstand der Zündholz­arbeiter wird voraussichtlich heute beendigt werden. Die Arbeiter haben beschloffen, die Arbeit heute wieder aufzu­nehmen und die Feier des 1. Mai zu vertagen.

London, 1. Mai. DieTimes" meldet aus Kobe, daß Japan gegenüber Rußland eine entschloffene Haltung an­genommen habe und daß die französischen Kriegsschiffe den Befehl erhalten haben, sich für alle Eventualitäten bereit zu halten.

Washington, 1. Mai. Senator Morgan erklärte, daß, wenn England den Corintohafen nicht räumen werde, der amerikanische Congreß Maßregeln treffen würde, die Eng­länder durch die Gewalt der Bajonette zu ver­treiben.

toctiUs unO prwhnMU».

tetra, den 2. Mai 1895

* Empfang. Seine König!. Hoheit der Großherzog empfingen am l.Mai u. A. den Oberförster Schlotterer von Romrod, den Bürgermeister Jutz und den Gemeinde- rath Flach von Butzbach, den Profeffor Weiffenbach von Friedberg.

Bett. Umsturzvorlage. Auf Einladung des Ober­bürgermeisters hatten sich die Mitglieder der städtischen Der- tretung gestern Abend zu einer Besprechung vereinigt zweck» Erörterung der Frage, ob und in welcher Form auch die Mitglieder unserer Stadtverordneten-Dersammlung der für den 5. d. M. in Berlin geplanten Kundgeb ung deutscher Gemeindevertreter gegen die sogen. Umsturz- Dor läge sich anschließen sollen. DaS Ergebniß der Be­sprechung, in welcher sich eine erfreuliche Uebereinstimmung aller Erschienenen kundgab, ist die Absendung der nach­stehenden Zustimmungs-Erklärung nach Berlin:

Die unterzeichneten Mitglieder der Vertretung der Stadtgemeinde Gießen schließtn sich dem Proteste an, welchen die Mitglieder deutscher Städtevertretungen erhe­ben gegen die in Kürze im Reichstage zur Berathung ge­langende Umsturzvorlage, gegen die drohende Einschränkung der freien Meinungsäußerung und der freien Bethättgung im öffenlichen Leben, gegen die schwere Gefährdung unserer ganzen Kulturentwicklung."

Folgen die Unterschriften deS Oberbürgermeisters, der beiden Beigeordneten und sämmtlicher Stadt­verordneten.

* Musikalische». Am Sonntag, den 19. Mai veranstaltet Fräulein Minna Körner im großen Saale des Gesellschafts- verein» mit den vorgeschrittenen Schülern ihrer Musikschule ein Concert. Der Reinertrag desselben soll zur Hälfte dem Allge­meinen Verein für Armen- und Krankenpflege, zur anderen Hälfte dem Denkmalssond Han» von Bülow», deS genialen Pianisten zuffießen. Fräulein Minna Körner, eine Schülerin Bülow»

und de» Frankfutter ConfervatoriumS, zählt zu den geachtetsien und gesuchtesten Musiklehrerinnen Gießen»^ neben ihrer Lehr- thätigkeit, der sie sich mit größter Hingebung weiht, arbeitet sie unermüdlich an der eignen Vervollkommnung weiter und darf sie zweifello» als eine unserer begabtesten jüngeren Pia­nistinnen bezeichnet werden. Ihre gediegene Geschmacksrichtung läßt aus ein sehr interessante» Programm mit voller Bestimmt­heit rechnen, und da die Künstlerin, trotz ihrer klassischen Bildung jeder Einseitigkeit abhold ist, so werden wir neben unseren Altmeistern auch die bedeutenden Vertreter der modernen Richtung berücksichtigt finden. Sverrsitze k 2 Mk. können schon jetzt in der Musikalien-Handlung deS Herrn Ernst Challier vorgemerkt werden.

* Arena Kühlmorgeu eröffnete gestern Abend ihre Vor­stellungen. Die Direciion hat e» verstanden, auch die»mal durch Engagement tüchtiger Künstler verschiedener Speciali- täten der Abwechselung eine Fülle zu bieten. Die Künstler- Gesellschaft , welche bereit» im Vorjahre wohlverdienten Beifall sand, hat eine Anzahl neuer, hier noch nicht ge­sehener Sachen in ihr Programm ausgenommen. DaS gestrige Programm wurde durch beste Leistungen erledigt und fand großen Beifall feiten» der zahlreich erschienenen Zuschauer.

-g- Zu» 1. Mai hatte die hiesige socialdemokratische Partei aus gestern Abend eine Volksversammlung '.n RöhrleS Bierhalle einberufen. DaS Referatlieber die Bedeutung deS 1. Mai" hatte Herr Stadtverordneter Carl Orbig übernommen. Derselbe verbreitete sich in nabezu 1^/,stündiger Rede über die Entstehung, die bisherigen Er­rungenschaften und die Ziele zur Erreichung der Achtstunden- Parole. Eine hierauf bezügliche Resolution fand einstimmige Annahme. Alsdann wurde die Deriammlung geschloffen und von den Anwesenden die Arbeitermarseillaife gesungen. Die Versammlung war gut besucht.

* Daö Siebener Uaiverfitätstafcheuduch für da» Sommer femefter 1895 ist mit gewohnter Pünktlichkeit erfchienen. Die Her- auSgeber, die Herren Fr e e» u. Taschv hier, haben auch bet Herausgabe der neuesten (6.)Auflage auf möglichste Vervollständi gung Mühe und Arbeit verwendet, fo daß mit der Zeit ohne Zweifel ein Büchlein geschaffen wird, welches alle» Dissen»- worthe für den academifchcn Bürger genau aufzeichnet. DaS Merkchen kann von den Studirenden gratis in der Universi­tätsbuchhandlung SelterSweg 53 in Empfang genommen werden.

25 jährige tSrinnernngBfeier an 1870, zugleich Ser bandSfest der KriegerkameradfchaftHaffia". Aus Darm­stadt wird uns geschrieben: In einzelnen Gemeinden unseres GroßherzogthumS waren feiten» der dortigen Krieger- und Militärvereine schon vor längerer Zeit Vorbereitungen getroffen worden behufs Begehung von Erinnerungsfesten an die große Zeit von 1870. ES ist wohl anzunehmen, daß diese Projekte aufgetaucht sind zu einer Zeit, al» über die für das ganze Großherzogthum in der Residenzstadt ab­zuhaltende gemeinsame ErinnerungSfeier an die glorreidicn Siege vor einem Vierteljahrhundert noch nicht» beschloffen war. Jetzt darf wohl bestimmt erwartet werden, daß alle derartigen Festivitäten wenigsten» für diejenigen Tage, in welchen sich die Hauptfestlichkeiten in Darmstadt abspielen werden, im Jntereffe einer einheitlichen, für daS ganze Land berechneten patriotischen Feier völlig auSgeschloffen lein werden. Dir lenken namentlich die Ausmerksamkoit der Vor­stände der in Betracht kommenden Vereine, im weiteren auch der Gemeindebehörden aus diesen Punkt, der für die gemein­schaftliche Feier, bei welcher sich insbesondere möglichst alle Feldzugskameraden, aber auch ein großer Theil derHassia"- Stameraben überhaupt zusammensiuden sollen, von großer Wichtigkeit ist. Hieran anknüpsend fei noch bemerkt, daß alle Bemühungen aufgeboten werden, um für die auswär­tigen Festtheilnehmer eine bedeutende Herabsetzung der Eisen- bahnfahrpreife zu erzielen, und daß die hierzu bereits ge­schehenen Schritte den besten Erfolg versprechen.

* Ta» goldene Kreuz für sünsundzwanzigiährige treue Dienste wurde von Ihrer Königlichen Hoheit der Groyherzogin in zweiter Serie (Oberheffen) verliehen an; 1) Dorothen ?lrbeiger au» Bruchenbrücken, wohnhaft in Bruchenbrücken, 2) Margarethe Becker au» Alten-Bustck, wohnhaft in Gießen, 3) Maria Bingel au» Enzheim, wohnhaft in Heegheim, 4) Caroline Büttner au» Altenschlirf, wohn­haft in Alsfeld, 5) Christine Büttne r au» Groß Eichen, wohnhaft in Laubach, 6) Marianne Damm au» Ockstadt, wohnhaft in Ockstadt, 7) Katharina Diez au» Kölzenhain, wohnhaft in Grünberg, 8) Katharina Dort au» Daudringen, wohnhaft in Gießen, 9) Marianne Dotzelrod au» Ruhl­kirchen, wohnhaft in Angenrod, 10) Anna Elise Engel au» Stockheim, wohnhaft in Stockheim, 11) Katharina Eisen­träger aus Lichenrod, wohnhaft in Stockhausen, 12) Mag­dalene Fegbeutel aus Ockstadt, wohnhaft in Ockstadt, 13) Marianne Fink au- Alsfeld, wohnhaft in Gießen, 14) Katharina Fischer au» Kaulstoß, wohnhaft in Kaulstoß, 15) Elisabeth Groß au» Lardenbach, wohnhaft in Klem- Linden, 16) Margarethe Groß au» Viertheim, wohnhaft in Nieder-Eschbach, 17) Katharina Hannstetn au» Bindheim, wohnhaft in Heegheim, 18) Wilhelmine Helbel au» Orten­berg, wohnhaft in Ortenberg, 19) Anna Maria Heurich oj» Neuhof, wohnhaft in Vilbel, 20) Barbara Hornung au» Schlotzau, wohnhaft in Petterweil, 21) Katharina Koch au» Zeilbach, wohnhaft in Friedberg, 22) Katharina Kraufch au» Birklar, wohnhaft in Gießen, 23) Magdalena Kuhl in Kefenrod, wohnhaft in Kefenrod, 24) Katharina Lauer au» Haarhaufen, wohnhaft in Haarhausen, 25) Anna Maria Leister au» Herbstein, wohnhaft in Herbstein, 26) Karoline Lotz qu< Dieseck, wohnhaft in Gießen, 27) Maria Lan» au» Ilbeshausen, wohnhaft in Sichenhausen, 28) Christiane Luch au» Großen - Linden, wohnhaft in Großen - Linden, 29) Margarethe Merz au» Beit»hain, wohnhaft in Schotten, 30) Lotte Mörschel au» Obbornhofen, wohnhaft in Stein­furth, 31) Elife Raab au» Inheiden, wohnhaft in Inheiden, . 32) Caroline Schäfer au» Rodheini, wahnhaft in Rodheim,