Sitzung der Stadtverordnete»
am 28. Februar 1895.
Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Georgi, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Faber, Dr. Gutfleisch, Grünewald, Habenicht, Helfrich, Hetz, Heyligenftaedt, Homberger, Iughardt, Löber, Orbig, Petri, Dr. Ploch, Schwall, Dr. Thaer und Wallenfels.
In heutiger Sitzung kam als erster Gegenstand der Tagesordnung zur Berathung der Voranschlag der Stadt Gießen für 18 9 5/96. Herr Oberbürgermeister Gnauth rheilte hierzu zunächst mit, daß auf Grund eines Nachtrags zum Entwurf von der in letzterem vorgesehenen Erhöhung des AuSschlagS-Eoesficienteu von 28,8 auf 29,4 Pfg. hätte Abstand genommen werden können und sonach eine Gemeinde- steuer-Erhöhung nicht nöthig geworden sei. — Herr Löber erklärte eS für wünschenSwerth, daß der Voranschlag den Stadtverordneten behusS eingehender Information mindestens 8 Tage vor der Berathung zugestellt werde. — Zu Pof. 2, Gebäude, meint Herr Löber weiter, daß man das am Oswalds Garren errichtete GeräthehauS, den Wünschen eines großen TheilS des Publikums entsprechend, hätte vor der Stadt errichten und den Platz hätte frei lasien können. — Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärte hierzu, daß dem ®e« schloß auf Errichtung fraglichen Gebäudes sehr eingehende Berathungen vorangegangen seien, am 9. August 1894 sämmt- liche Anträge der Baudeputation genehmigt wurden und am 28. September 1894 auf eine gegen die Erbauung an bezeichneter Stelle gerichtete Emgabe an den Sladlvorstand beschlossen wurde, das Project auSzusühren. — Zu Pos. 9, Märkte, fragt Herr Schmall an, warum die Marktlaubeu noch nicht in Betrieb genommen seien. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärte hierzu, eS sei zweckmäßig, die Marktlauben nicht eher in Betrieb zu nehmen, bevor eine neue Marktordnung erlösten worden- eine solche hätte aber mangels geeigneter Beihilfe des Bürgermeisters (nach Schaffung der im Voranschlag vorgesehenen Stelle eines besoldeten Beigeordneten) noch nicht berathen werden können- die beste Unterlage für den Betrieb der Marktlauben sei aber eine Marktordnung, indem fie auch die Benutzung anderer Plätze, soweit hier und da ein Verbot nicht für empfehlenSwerther erachtet werde, zu Marktzwecken regele. — Bei Pos. 15, Höhere und erweiterte Mädchenschule, gibt Herr Schmall dem Wunsche Ausdruck, daß in den unteren Knasten der Unterricht im Deutschen mehr in den Vordergrund trete, es werde zu viel
I Französisch getrieben, man solle doch die Sinder erst in ihrer Muttersprache uuterrichteu. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärte, daß hier wohl daS Unheil der Fachleute bestimmend ■ bei Aufstellung des Lehrplanes sein müffe- der in der vorigen : Sitzung bei Berathung der Schulgeldfrage anwesende Director der höheren und erweiterten Mädchenschule hätte, wenn Herr Schmall anwesend gewesen wäre, jedenfalls Auskunft geben können; er maße sich als Nichtfachmann ein ; Unheil nicht an, weise aber auf die guten Erfolge und den - Aufschwung hin, den die Schule gerade in den letzten Jahren, ; seit der Zeit genommen, seit welcher nach den eben geltenden Bestimmungen unterrichtet würde. ES sei nur zu wünschen, daß Hessen mit einer von Herrn Schmall berührten preußischen Reform der höheren Mädchenschulen verschont bleibe. — Zu Pos. 38, Armenpflege, bemängelt Herr Löber, daß - die Verpflegung im Hospital nicht mehr so sei, wie ; früher. Herr Oberbürgermeister' Gnauth erwiderte, daß man io der Armendeputation die Ueberzeugung gehabt, daß der frühere Aufwand für die Hospitaliten im Miß- ; verhältniß stehe zu dem, was Nichtunterstützte für ihre Mundorrpflegung aufwenden könnten, in dieser Erwägung sei man von 56 auf 45 Pfg. pro Tag und Kopf herunter ge- ! gangen - die Ho'pitaliten erhielten viermal wöchentlich je s/8 Pfund Fleisch, dies könnten sich viele Derer, die sich mit etgener Kraft durchschlagen, nicht leisten, der Satz von , 45 Pfg. ausschließlich für Nahrung sei jedenfalls als hinreichend zu bezeichnen, wenn man bedenke, daß das Hospital in Bezug auf Einkauf und Rabattgewährung besonders begünstigt sei. Herr Löber beanstandete hierauf nur daS Fehlen . geeigneter Zukost zum Brod, was Herrn Habenicht zu der Erklärung veranlaßte, die Leute im Hospital könnten nicht klagen, denn eS gäbe in vielen bürgerlichen Familien zum Kaffee ebenfalls nur trockene Brödchen. Herr Oberbürgermeister , Gnauth wies schließlich noch darauf hin, daß schon ärztlicherseits dafür gesorgt würde, daß alten und schwächlichen Personen ihrem Zustande entsprechende Nahrung gereicht würde- das hohe Alter einer Anzahl Hospitaliten spreche übrigen- dafür, daß die Verpflegung eine gute sei- er stimmte mit Herrn Habenicht auch ein in daS Lob, welches der Ehefrau des Hospital-DerwalterS für Zubereitung der Speisen gebühre. — Zu Pos. 39, Arbeiterversicherung, hebt Herr Hehl igen- staedt die Nothwendigkeit hervor, daß die Stadt sich gegen Haftpflicht versichere. Herr Oberbürgermeister Gnauth erwidert, daß die Frage nur geruht, weil sich noch nicht genügend Zeit gefunden, sich eingehend mit denjenigen Bedingungen der in Frage kommenden Gesellschaften zu befaffen, welche für die
Stadt (und damit für die versicherten) die günstigsten feien, nach der ioS Auge gefaßten Anstellung eines besoldeten Bei- geordneten könne auch hier Wandel geschaffen werden. — Za Pos. 41, Stiftungen, regt Herr Heyligenftaedt die ei,- herrliche Festsetzung des Zinsfußes für die bei der Stadt angelegten StiftungS-Eapitalren an. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, daß diesbezügliche Arbeiten im Gange seien und später Vorlage gemacht werden würde. — Ueber die in Pos. 46, Allgemeine Verwaltung, in Frage kommende Anstellung eines besoldeten Beigeordneten wurde auf Antrag deS Herrn Dr. Gutfleisch in nichtöffentlicher Sitzung berathen, nachdem zuvor Herr Oberbürgermeister Gnauth die Nothwendigkeit der Anstellung eines Hilfsarbeiters dargelegt hatte. — Zu Pos. 68, Erbauung von Straßen, werden auf Antrag der Baudeputaiion noch eingestellt 2150 Mk. für Asphaltbelag solcher Trottoirthelle, welche al» Einfahrten u. s. w. dienen, ferner 2460 Mk. für Anlage eine» gepflasterten Bankett» entlang der Nordanlage, von O-wald» Garten bis zum Eingang der Wetzsteinstraße. — Zufolge einer Mmheilung deS Herrn Löber über bee schlechten Zustand deS Mittelweg» sagt Herr Oberbürger, meister Gnauth Instandsetzung und Erhebungen darüber zu, ob genannter Weg in seiner jetzigen Richtung chauisin werden könne. — Herr Wallenfels äußerte sich mißbilligend über den Zustand der Mauer entlang der Sencken- bergstraße, dieselbe weise viel schlechtes Material auf. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkte hierzu, daß die Mauer noch nicht fertig sei, die von Herrn Wallensel» be« anftandeten Theile seien noch mit einem Verputz zu versehen, wodurch die lange Mauer eine gefälligere Gliederung erfahre. — Die Hollergaffe, deren schlechter Zustand von Herrn Grünewald dargelegt wurde, soll in Stand gesetzt werden. — Einen Wunsch des Herrn I u g h a r d t, den Prioat-Jnstallateuren in der Anlage von Gasleitungen etwas mehr Freiheit zu gewähren, beschied Herr Oberbürgermeister Gnauth mit Hinweis auf einen besonderen Fall dahin, daß lediglich die nökhige Controlle über die Verwendung de» billigeren Heizgase» und die Vermeidung jeglicher Störung in dem Bezug von Leuchtgas für die Nachbarschaft Heiz- und Krastga» consumirender Betriebe die Stadt veranlaßt habe, zu bestimmen, daß Prioat-Jnstallateure Leitungen für Herz nnd Motorenga» nicht auSsühren dürften. — Damit war die VoranschiagSberathung zu Ende. Die für die emzelneu Rubriken eingestellten Beträge in der Einnahme und Ausgabe sind auS nachstehender Tabelle ersichtlich.
Einnahme
Im vorigen Angenommen
Jahr
für 1895/96
JL
JL
84808.12
67113.62
6231.50
9163.50
29116.68
28715 62
91640—
86950—
57800—
64000—
41783 11
49300—
26117.50
27373.20
3340—
4115—
3000—
3350—
120—
100—
1200—
1000—
57462.80
58366.37
2409.72
2459.72
1241 44
1241.44
27197.29
34252.29
170—
320—
50.-
50—
—
4320—
60-
60—
—
——
—
—
—
_
6368—
1400—
25.—
25—
—
—
300.-
200—
—
120.—
120—
—
—
—
——
2760—
2810—
500—
500—
—
180—
- ■
—
2824.45
10470.56
50—
50—
—
——
_
_
«40 —
1760—
_
—
5226.71
5226.17
—
—
1800—
1800-
4696.57
4696.57
A. vetriedSRechnung.
Au
«gäbe
Im vorigen Jahr
JL
Angenommen für 1895/96 JL
Rest au« vorderen Jahren
46055 78
25073.77
Gebäude
2119—
1728—
Grundstücke
9112 28
9156.88
Waldungen
30404.70
30826.90
Gaswerk
—
—
Wasserwerk
' —
—
Schlachthaus
13132.61
1284225
Jagden
—
—
Märkle
782.29
944.29
Atchanstalt
647—
60—
Waaganstalton
541.48
541 48
Kirchen
59477 72
60367 29
Friedhöfe
495708
4532 08
Volksschule und Fortbildungsschule
83906 76
84792 23
Höhere und erweiierie Mädchenschule
5616266
58619 88
Realgymnasium und Realschule
28281 99
30179 04
Handwerkerschule
3314 63
1816 63
Vorschule de« Gymnasiums
800—
5439.17
Allceschule
836.83
588—
Oeffeniliche Feierlichkeiten
500—
500—
Denkmäler
Gemeinnützige Zwecke außerhalb der städtischen
100—
100—
Verwaltung
2168.60
2 H8.60
Straßenuniei Haltung
21465.20
22761.50
Stratzenretnigung und Kehrtchtabftehr
36275.60
42259—
Str.ßenbeleuchtung
25500—
24000—
O.ffentliche Anlagen
9377.20
10788—
Brunnen
8747.72
7166.80
Bäche
880—
816—
Canäle
6300—
6100—
EntwässerungSanstaltm
969 26
737.26
FtlialarbeitShauS
2760—
2810—
Tonnenanstalt
307.89
127.87
Feuerlöschanstalten
2482.38
3579—
Faselvteh
Gemarkung«-, Flur- und Gewanngrenzen, ParMen-
700—
700—
vermessung und GiundduchSkosten
200—
2530—
Werth und Schadenersatz von Feldstrafen
50. -
50—
Vertilgung fchädlicher Thiere
300—
200—
Armenpflege
41350—
44350 —
Verstcherung der Arbeiter
3710.—
3670—
Impfung
360.—
360—
Ststlungen
4959.42
4931.79
Zwecke des Kreises und der Provinz
67000—
68500—
MiUlärzwecke
5000—
5000—
Polizei
46543.81
47398.08
Einnahme
w
Ausgabe
Im vorigen Angenommen
Im vorigen
Angenommen
Jahr
für 1895/96
Jahr
für 1895/96
Jt
Jt
108—
108—
Oeffeniliche Sicherhett
2003—
2133.-
16597.—
10939-
Allgemeine Verwaltung
67620 41
71891 56
—
—
Pensionen und Wittwengehalte
4251 84
6907 84
3000—
6000—
Schuldentilgung
39700—
50000—
320—
500—
Grundzinsen und Anerkennungsgebühr
—
—
56—
56—
Einzugs- und Einschretbegeld
—
—
10824.78
4896 20
Capttalzinfen
196000—
206000.
115750—
119750—
Octroi
33666 —
39495—
3620—
3645—
Hundesteuer
226 67
222
38—
38—
Anthetl von Stempeltaxen für Wanderlager
—
—
80 —
80 —
Für die Landesunioersilät
924.46
924 4»
5607.94
6207.93
Fleischbeschau
5704—
7156 40
Rettungeanstalt, Cholerabarackc und Desinfections
t
1800—
1200—
anhalt
4712 48
2582 49
—
—
Beitrag zum Einkommen deS Reichsbankagenten
100—
—
500.36
499.37
Zusammenlegung von Grundstücken
31156
311 56
—
— ■
AuSgeltehene Capilalien
842 29
869 38
—
—
Reservefond
2000.-
2000. -
——
—
Betriebscepital
4361.35
9874 97
398914.73
415038.55
Communalsteuern
15250—
15255—
Rente der Oberhessischen Eisenbahn-Gelände-
—
—
Entschädigung
3761.74
5761 74
1010875.70
1040447.01
Summe der Betriebs-Rechnung
1010875 70
1040447 01
B BermSgewS-Rechnrrn-.
73961.57
77017.76
Rest au« oord-ren Jahren
84378.89
81975.76
—
—
Stiftungkcapitalien'
—
—
2500—
57076—
An- und Verkauf von Gebäuden und Grundstücken
25000—
84726—
—
9900—
Erbauung gemeinheitlicher Gebäude u. dgl.
17178759
36056-
18808 60
109930—
Erbauung von Straßen und Wegen u. dgl.
99202 24
157027.43
400—
—
Canalbauten
9377 04
500—
—
—
Erbauung eines Gaswerks
11000—
11500—
—
—
Erbauung eine» Wasserwerks
567350—
28635—
—
—
Gradelegung deS W eleckflusses
—
1050t.- j
—
' —
Außerordentliche Kosten für die Feuerwehr
1094 —
—
HochzeiiSgeschenk für Se. Kgl. Hoheit den Groß-
—
—
Herzog Ernst Ludwig
r-
2456—
—
—
Stiftungen
—
——
90581959
188932.43
Eapilalausnahmen und Rückzahlungen
32300—
29480.-
1001489.76
442856.19
Summe der Vermögens-Rechnung
1001489.76
44x856 19
Wiederholung.
Summe deS Voranschlags für die Betrieb»-
1010875.70
1040447 01
Rrchnung
1010875.70
1040447 01
Summe deS Voranschlags für die Vermögen«-
10011Sfr7£_
442856 19
Rechnung
1001489 76
442856.19
2012365.46
1483303 20
Hauplfumme
2012365 46
1483303 2t
Die wegen de» Ausschanks von Branntwein bei den WirthschaftSconcessionSgesuchen der Herren Michael Lechner (Restauraution Heil), Louis Weiffenbach (Neustadt 11), sowie der Peter Jmmel Ehefrau (Neuenweg 62) in Betracht kommende Bedürfnißfrage wurde bejaht.
Dem Bäckermeister W. Amend wurde ein Holzlagerplatz oberhalb des Friedhöfe» zu Pachtpreise von 5 Mark jährlich überlassen. e
Nach einer auf Veranlaffung Großh. Bürgermeisterei durch Herrn Oberlehrer F u h r angestellten Ermittelung über da» Bedürfniß zur Errichtung eines Mädchenhortes hat sich ergeben, daß ein Bedürfniß für ungefähr 45 Mädchen der Stadtschule vorliegt. Die Kosten für die Einrichtung, den Unterhalt und die Beaufsichtigung deS Mädchenhortes sind auf jährlich 1540 Mk. berechnet und dabei berücksichtigt worden, daß für die Beaufsichtigung und Leitung der Spiele, sowie für die wünschenSwerthe Anleitung in der Fertigung ber weiblichen/Handarbeiten eine besondere weibliche Kraft zu gewinnen sei. Der Antrag auf Errichtung de» Mädchen- horte» wurde angenommen und beschloffeu, die sachlichen und
persönlichen Ausgaben im Betrage von 960 Mark auf die Stadtkaffe zu übernehmen. Die Versorgung der Kinder mit einem auS einem halben Schoppen Milch und einem Weck bestehenden Vesperbrod wird auS Mitteln milder Stiftungen, wofür zunächst die Zinsen der Wilson Stiftung vorgesehen sind, ermöglicht werden können.
Mit Eröffnung des neuen TheileS deS Friedhofes wurden sogen. Rabattengräber angelegt, welche eine Mittelstufe zwischen Erbbegräbniffen und Reihengräbern bilden und bestimmt sein sollen, theilS einem vorhandenen Bedürfniffe abzuhelfen, theilS die Gräbergruppen nach den Wegen hin besser abzuschließen - tiefe Gräber erhalten Einfassungen und werden einzeln abgegeben. ES wird einer Vorlage der Bau- und Friedhofs- commiffion entsprechend beschlossen, den Preis für ein solches EinfassungSgrab auf 60 Mk. festzustellen, wofür die Stadt die Einfassung stellt und unterhält, während die gärtnerische Unterhaltung den Angehörigen überlassen bleibt.
Gegen die im Jahre 1892 beschlossene Errichtung eine» Pissoirs über dem Sladtbach zwischen den Häusern von Noll und Heß an der Bahnhofstraße f^Schipkapaß*)
ist Seitens mehrerer dortiger Hausbesitzer Einspruch, und zwar aus ästhetischen wie sanitären Gründen, erhoben worden. Die Ausführung der Arbeiten wurde mit Rücksicht aus den Wassermangel der beiden letzten Jahre hinauSgeichoben und sollte nun, nachdem durch Erweiterung der Wasserleitung eine reichliche Spülung ermöglicht worden, vorgenommen werden. Die Baudeputation hat unter Hinweis auf da» Bedürfniß nach Errichlung einer derartigen Anstalt im Innern der Altstadt und die Schwierigkeiten, einen geeigneteren Platz zu finden, beantragt, dem erhobenen Einspruch keine Folge zu geben und mit den Arbeiten zu beginnen. Die Versammlung erhob den Antrag zum Beschluß.
In die Berathung de» Reglements-Entwurf», bett, die an die Beschaffenheit und Lage der zum Betrieb von Gast- und Schankwirthschasten bestimmten Locale zu stellenden polizeilichen Anforderungen, konnte nicht eingo- treten werden, da da» Material wegen der von Großh. Polizeb- amt beabsichtigten Neubearbeitung an letztere» zulückgegeb« worden war.


