Ausgabe 
1.5.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Die Lage der Äullänber ift eine kritische.

von

trat

auS

sich die be-

beiden

<

20

3) 13 Molkerei- und Abfuhranstalten 51

127

231

1415

920

357

Künstlern,

Der Ber- Mm. von Die Leiche

Küstenpunkten von Formosa befinden sich mehrere europäische Kriegsschiffe.

kann aber sind diesem (§ 36 der

in 1893 Aktien, 10

1894 Aktien 10

ganz frei, aber noch in gutem Zustande. Der Ueberschux der ZinSeinnahme gegen die ZillSvergürung beträgt in runter Zahl: 43,000 Mk., an Provisionen wurden 19,000 Mk. erübrigt. Der Reingewinn, der nach Abzug aller Lasten und kosten 39,000 Mk. betragt, würde eia viel bedeutenderer sein, wenn den Bankmitgliedern nicht stets so ungemein billiges Geld zur Verfügung gestellt und ihnen gleichzeitig Gelegen» heit geboten wäre, allensallsige Ueberfchüsie so vortheilhaft wie möglich anzulegen. DaS ist die Hauptsache und sie wird eS auch voraussichtlich für alle Zeiten bleiben.

Private

350 Private

gegeben. Im elfjährigen Durchschnitte berechnet zahlte Dividende auf 4,13%.

Auster der günstigen Dividende von 5 pCt. auch der Reservefonds besser bedacht werden- eS Fonds 20 pCt. des Reingewinnes zu überweisen

welche auf der Reife nach Hamburg begriffen sind, passirte gestern Abend % 12 Uhr die hiesige Station.

Befitzwechsel. Maurermeister Langsdorf verkaufte fein Liebigstraße 55 belegeneS HauS an den Stallmeister der Actienbrauerei, Denner, für den Preis von 18000 Mark.

ergibt sich aus folgender Zusammenstellung für die letzten Jahre:

86 landw. Konsumverein Spar- und Darlehnskassen 1372 243 Spar- u. Darlehnkasie

4)

5)

6)

der Rentner Gustav Lehmann von Bautzen, storbene war mit seiner Frau um 12 Uhr 10 Loblenz gekommen und seit längerer Zeit leidend, wurde vorerst in das LeichenhauS gebracht.

Ein Landerzug mit ca. 250 italienischen

Man ersieht hieraus, dah der Aktienbesitz bei den Spar- und Darlehenskassen zugenommen, bei den Privaten ab» genommen hat. Die Vereine nehmen jetzt gerne die fünf» procentigen Aktien der Bank, denn der landesübliche Zinsfuß ist auf 3%%, sogar auf 3% herabgegangen.

Auf die Geldbewegung bei den verschiedenen Vereinen, Verbanden und Genossenschaften können wir unS nicht ein» lassen, denn daS würde zu weit führen. In Bezug auf den Effectenbesitz der Bank wird bemerkt, daß nur 22 Stück Köln Mindener Loose vorhanden sind, unter denen sich ein gezogenes befindet. Papier» und Spekulationsgeschäfte soll die Bank nicht machen.

Besonders angenehm ist es für die Aktionäre, dah die Bank auch alle sonstigen Bankgeschäfte zu sehr günstigen Bedingungen vermittelt, z. D. in» und ausländische Coupon- werden eingewechselt und Geldsorten umgetauscht, börfen gängige Werthpapiere werden an« und verkauft - Wechsel auf ausländische Plätze, darunter allein 2700 in Amerika, können jederzeit zu den günstigsten Curseu abgegeben und Auszah­lungen mit Rücklieferung der Quittungen gegen mäßige Der» gütung besorgt werden. DaS DiScontiren von Wechseln, daS Einziehen von ErbschastS- und sonstigen Forderungen erfolgt in billigster Weise.

In Bezug auf die Entwickelung und daS Anwachsen der Genossenschaftsbank dürften folgende Angaben nicht ohne Interesse fein. Im ersten Geschäftsjahre 1884 betrug der Umsatz 7,4 Millionen. Im abgelaufenen Geschäftsjahre 1894 beträgt er 23 Millionen- er hat sich also in diesen elf Jahren genau verdreifacht und durchschnittlich 1'/, Millionen pro Jahr zugenommen. Nach den gemachten Erfahrungen darf angenommen werden, daß sich dieser stetige FoNschritt für die Zukunft nicht bloS gleich bleibt, sondern sich eher noch steigert. DaS Anwachsen deS Reservefonds und die Verstärkung der BetriebSrücklogen tragen zur Sicherung des

Satzungen). Zu diesem Betrage kommen noch rund 2400 Mark, damit er eine Höhe von 30,000 Mk. erreicht. Die Betriebsrücklage, welche im vorigen Jahre 6000 Mk. betrug, kann auf 9000 Mk. erhöht werden und daneben ist die Bank in der Lage, noch rund 5500 Mk. auf neue Rechnung pro 1895 vorzutragen. In Bezug auf die Mobilien der Bank, welche im Soll noch pro 1893 mit 2484 Mk. vor­kommen, findet Abschreibung bis auf 1 Mk. statt. DaS Jahr 1894 liefert deshalb, wie bereits oben bemerkt, ein recht gutes Resultat.

DaS Aktienkapital beträgt 0,5 Million - es sind 1100 Aktien erster Serie und 1318 Aktien zweiter Serie voll­eingezahlt. Die Gesammteinzahlung betrug am 31. December 1894: 491,280 Mk. Sämmtliche Aktien lauten auf Namen und sind in festen Händen. Uebergänge sind von der General­versammlung zu genehmigen, eS find 13 Aktien erster und 106 Aktien zweiter Serie in anderen Besitz übergegangen. Die Vertheilung der Aktien und die Stabilität derselben

20

52

. ,qwitn iti,

der zur Eröffnung des Nord-Ostsee-CanalS den Betrag 1,700,000 Mk. vorfiehk, seine Zustimmung enheilt.

Berlin, 29. April. DaS Staatsministerium heute Nachmittag zu einer Sitzung zusammen.

Berlin, 29. April. DerNationalzeirung" wird

An rerschiedenen . Unternehmens wesentlich bei. Die Mobilien find bereits

(Heneral-Versammluug der Landwirrh. schastlicheu Genoffenschaftsbank.

D. Darmstadt, 29. April 1895.

(Nachdruck verboten.)

Die Aktionäre der Landwirthschastlichen Genossenschafts» bank hielten heute im GartensaaleZum Darmstädter Hof^ ihre elfte Generalversammlung ab. ES würde zu weit führen, wenn über die Verhandlungen selbst referirt werden sollte; nur an der Hand deS Geschäftsberichtes bringen wir einige, besonders auch für die Landwirthe der Provinz Qberhessen, wichtige Anhaltspunkte.

DaS elfte Geschäftsjahr brachte, wie alle vorausgehenden Jahre eine Geschäftsvermehrung, die nicht unbedeutend war. Am meisten find bei dieser Geschäftsvermehrung die land- wirthschaftlichen Darlehensgenossenschaften betheiligt gewesen, was sehr erfreulich ist. Die Landwirthe begreifen den Segen deS Institutes immer mehr und benutzen eS immer fleißiger. Diese fleißige Benutzung kommt aber auch wieder der Bank zu gute, indem sie günstige Abfchlußresultate zu ermöglichen in die Lage versetzt wird.

In dem abgelaufenen Geschäftsjahre 1894 herrschte wieder großes Geldbedürfniß unter den Landwirthen und den landwirthschastlichen Eredit- und Consumvereincn. Zur Be­friedigung dieses Bedürfnisses mußte der Bankkredit voll in Anspruch genommen werden- die ZinS» und Provisionssätze blieben in 1894 unverändert wie sie Ende 1893 waren.

Durch den günstigen Abschluß ist die Bank in der Lage, auch für daS Jahr 1894 eine Dividende von 5% an die Aktionäre anSzuzahlen. Die- ist der höchste Betrag, den die Satzungen zulassen. Er wurde gezahlt in den Jahren 1887, 1888, 1889, 1892 und 1893. Die niedrigste Dividende betrug 2%% und wurde gezahlt in den Jahren 1884, 1890 und 1891. In den Jahren 1885 und 1886 wurden 4%

85 landwinh. Konsum-Verein 127

CoceUs tuifr prüohjklkf.

Kiezen, den 30. April 1895.

Aas dem Jastizdienft. Durch Entschließung Groß, herzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz wurden bis auf Weiteres beauftragt: der Großh. Amtsrichter vr. August Zimmermann m Alsfeld mit AuShilfeleistnng als Richter bei dem Großh. Landgericht der Provinz Starken­burg und der Großh. Gerichtsassessor Breidenbach in Darmstadt mit Aushilfeleistung als Richter bei dem Großh. Amtsgericht AlSftld.

" Theater. DaS bereits angekündigte Opern-Gaftfprel beginnt statt am 1. Mai bestimmt Donnerstag den 2. Mai. AlS Eröffnungs-Vorstellung ist LortzingS romantische Zauber- OperUndine" bestimmt. Die Oper geht mit ganz neuer dekorativer Ausstattung in Scene. Die neuen prächtigen Dekorationen:Burg Ringstetten" undTropfenpalast des Wasserfürsten" u. f. w. sind im Atelier des Dekorations­malers Steffgen in Trier angefertigt. Der Anfang ift wie gewöhnlich um 8 Uhr. Herr Steffgen ift bereits selbst hier eingetroffen, um die Bühne fürUndine", einzurichten.

W. tteneral Versammlung bei Kaufmännischen Vereins. Am Samstag Abend fand im VereinSlocal die General-Ber- fammlung des Kaufmännischen Vereins statt. AnS dem Rechenschaftsbericht pro 189495 ging hervor, daß der Verein 271 Mitglieder zählt und fich gegen daS Vorjahr um 49 Mitglieder vermehrt hat. DaS BereinSvermöqen besteht aus einem Baarbestand von Mk. 966, einem Guthaben (3 % pCt. verzinslich bei der Spar- und Leihkasse) Mk. 739.42, sowie einem Depot (3% pEt. verzinslich) bei der Gewerbe­bank im Betrage von Mk. 137. DaS Inventar, sowie die Bibliothek des Vereins find mit Mk. 5000 gegen FeuerS- gefahr versichert. Die VereinSabende waren nur mäßig be­sucht und wird der Wunsch ausgesprochen, daß nach dieser Richtung von den einzelnen Mitgliedern dazu beigetragen werde, daß eine Besserung eintrete. ES wurden im ver­flossenen Jahre fünf Vorträge gehalten, die fämmtlich auch von Nichtmitgliedern deS Vereins stark besucht waren : auch für das Amüsement seiner Mitglieder hat der verein reichlich gesorgt. Für einen unverschuldet in Noth geratenen Kollegen wurden durch freiwillige Spenden unter den Mitgliedern Mk. 280.50 gesammelt und damit der Noth gefteuert. Herr Bankier Heichelheim dedicirte dem verein Mk. 200 zur beliebigen Verwendung. Die Stadt Gießen gewährte dem Verein eine Subvention von jährlich Mk. 800, beginnend mit dem 1. Oktober 1894, sodaß auf daS verflossene VereinSjahr Mk. 400 entfallen. Die Spar- und Leihkasse gewährte eine Subvention von Mk. 400. Die BereinS- Bibliothek zählt nahe an 1000 Lände. Die Benutzung der Bibliothek durch ein Drittel der Mitglieder war im Allge­meinen befriedigend. Für Vermehrung der Bibliothek wurden etwas mehr als Mk. 300 auSgegeben. 24 Bände kamen als Geschenk hinzu. AnS dem Bericht über die Fachschule geht hervor, daß dieselbe sehr segensreich gewirkt und oeren Schüler Tüchtiges und für das praktische kaufmännische Leben Wichtiges gelernt haben. Vom 21. Mai bis 13. September 1894 wurde ein LehrcurfuS abgehalten, den 42 junge Kaufleute in zwei Klassen mit wöchentlich je zwei Stunden besuchten. Man beschäftigte sich mit Terminologie, Orthographie und Schönschreiben. Mit dem 15. Oktober begann der Winter» curfu«, der sich auf folgende Lehrfächer erstreckte: Französisch, Englisch, Doppelte Buchführung, Einfache Buchführung, Wechsellehre, Rechnen, Eorrespondenz. DaS LehrlingSheim wurde ebenfalls gut besucht, abwechselnd besuchten auch Mit» glieber des Vereins daS LehrlingSheim, was fich besonders günstig fühlbar machte, indem die jungen Leute dadurch inne wurden, daß man auch für ihre geselligen Zusammenkünfte Interesse hegt. Bei den Schulprüfungen sei daS Gegentheil von dem zu beklagen und spricht der Vorstand den Wunsch und die Bitte auS, daß in Zukunft fich dieses ändern möge. Laut Kassenbericht beträgt die Einnahme Mk. 5064, auSge- gegeben wurden unter Anderem für gesellige Vergnügungen c. Mk. 450, für Drucksachen und Inserate Mk. 430, für Vorträge (Honorare) Mk. 500, für die Fachschule Lehrer- Honorare Mk. 1594, GoS zur Beleuchtung Mk. 300, Reinigung und Heizung des SchullocalS Mk. 110, zur Weihnachtsfeier der Fachschüler Mk. 60, Miethe für die Lokalität (% Jahr) Mk. 150. In den Vorstand wurden gewählt: E. Orbig, 1. Vorsitzender, R. Haffe, 2. Vorsitzender, K. Obermüller, 1. Schriftführer, Otto Mayer, 2. Schrift­führer, Georg Böhm, Rechner, 6. Frick, 1. Bibliothekar, Theodor Daupel, 2. Bibliothekar. Die Schulcommission be­steht aus den Herren Wilh. Wagner, Wilh. Äoefer uni Edmund Wetter.

** Plötzlicher Tod Im Wartesaal zweiter Klasse bei hiesigen Bahnhofes verstarb in verflossener Nacht plötzlich

Schlesien gemeldet, daß Minister von Köller sich in einem Rundschreiben an die Ober- und Regierungspräsidenten nach­drücklichst gegen jede weitere Theilnahme der Verwaltungs­beamten an der agrarischen Agitation ausgesprochen und über die noch vorkommenden Fälle Bericht verlangt habe.

Berlin, 29. April. DerReichsanzeiger" veröffentlicht bft Verleihung des König!. Kronenordens 1. Klasse an den früheren Reichstagspräsidenten, LandeSdirector Wirk!. Geh. Rath v. Levetzow, sowie des Rothen AdlerordenS dritter Klasse an den Hofbankier der Kaiserin, Schmidt.

Berlin, 29. April. DieNordd. Allgem. Ztg." leit» artifelt in ihrer Abendnummer über die Haltung Deutsch­lands, Frankreichs und Rußlands in der chinesisch-japa­nischen Frage und führt gegenüber verschiedenen Blätter­meldungen, wonach die deutsche Regierung die Führung der Action der drei europäischen Mächte übernommen habe, aus, daß eS wohl unschwer sei, zu erkennen, daß eS Rußland als der territorial in Ostasien am meisten intereffirten Macht zu­kommen mußte, in erster Linie zu stehen. Die Meldung, daß bereits zu Anfang März der japanischen Regierung von deutscher Seite der freundschaftliche Rath zur Mäßigung in ihren Ansprüchen ertheilt worden sei, hält daS Blatt für richtig, ebenso seien auch die Blätter in vollem Rechte, welche wünschen, daß Deutschland mit Rußland zusammengehen möge. Dies werde auch der energischen Vertretung der deutschen Handelsbeziehungen in Ostasien zu Statten kommen.

Hannover, 29. April. In der gestrigen Landes- Versammlung der nationalliberalen Partei der Provinz Hannover wurde nach einem längeren Vortrage beS Oberbürgermeisters Struckmann auS Hildesheim ein­stimmig eine Resolution gegen die Umsturz-Vorlage ange­nommen, in welcher eS heißt, daß die Regierungsvorlage trotz mancher Bedenken eine in verschiedener Richtung geeignete Grundlage für ein ersprießliches Mitwirken deS Reichstages zur Beseitigung der gegenwärtigen Umsturzbestrebungen dar­bot, daß aber durch die EommissionSbeschlüsse, in welcher die Herrschaftsgelüste deS Centrumö den Sieg davontrugen, die Vorlage eine Gestalt angenommen habe, die unter keinen Um­ständen acceptirt werden könne. Die nationalliberale Partei werde eine auf Erhaltung der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung gerichtete Politik nach wie vor voll unterstützen, aber allen reactionären und ultramontanen Versuchen, eine derartige Gesetzgebung Parteizwecken dienstbar zu machen, energisch entgegentreten.

Breslau, 29. April. DerSchles. Ztg." zufolge kann am 19. Mai die Huldigungsfahrt der Schlesier zum Fürsten Bismarck aus Rücksicht auf feine Gesundheit nicht stattfinden. Der Termin für später läßt fich noch nicht bestimmen.

Weimar, 29. April. Die ReichStagS-Stichwahl zwilchen Reichmuth (conf.) und Baudert (Scc.) findet am 9. Mai statt.

Wien, 29. April. Nach Londoner Privatmeldungen soll thatsächlich zwischen Japan und England ein ge­heimer Vertrag wegen Abtretung der PeScadoreS-Jnseln abgeschlossen worden fein.

Wien, 29. April. Seit drei Tagen herrscht ununter­brochen heftiges Regenwetter. An verschiedenen Orten gingen Wolkenbrüche nieder. ES ist infolge dessen wieder Hochwasser eingetreten, welches in Nieder-Oesterreich, Steiermark und Ungarn großen Schaden anrichtete. Zahl­reiche Ortschaften stehen unter Wasser. In Oedenburg drang das Wasser bereits in die Häuser der Stadt, so daß die Rennen aufgegeben werden mußten.

Paris, 29. April. Das vor einiger Zeit angekündigte Protest-Meeting der Patri o ten-Liga gegen die Absendung der Kriegsschiffe nach Kiel hat gestern stattgefunden. Mehrere Abgeordnete wohnten demselben bei. ES wurde eine Tagesordnung angenommen, in welcher gegen die Ab­sendung eines französischen Geschwaders nach Kiel protestirt wird und in welchem man die Forderung aufstellt, daß die Statue der Stadt Straßburg, welche auf dem Concordien- Platze steht, in Bronce gegossen werden soll.

Madrid, 29. April. Die Socio listen haben ein Manifest erlassen, in welchem alle Parteigruppen aufgefordert werden, am 1. Mai, Vormittags 9 Uhr, Versammlungen zu veranstalten. Die Sprache ist viel gemäßigter, als im Voriahre. Die geplanten Versammlungen sollen den Schutz der Behörden für die Arbeiter und den Achtstundentag ver­langen.

London, 29. April. AuS Hongkong find Meldungen eingegangen, laut welchen in allen Theilen der Insel For­mosa ernsthafte Unruhen auSgebrochen sind. Die Be­satzung deS deutschen KriegsschiffesIrene" ist in Tamsui gelandet, wo chinefische Soldaten am 22. d. M. ihren Gene­ral ermordet haben. Die Regierungstruppen griffen die Meuterer an, tödteten 30 und verwundeten 50 derselben.

0 N kütr ***'

'= r

8< $raa

8T

; 1-5

filUil1 (®± m tottnt

UllftW

6t*

gebaren 1661 -S ^'euMa.d. «lafftfl worben.

Lehrtfisk tzchkvanrn m D geriamnlung Hk fiunbang bt*.! bitte, beschloß ®rwblo?e mit tieft- sinne i mertn. Der - ceüatttt ll Versen» außer llmernkhmkn ti ttbett Gelände krnchltt ein Fr nur für i )i sorgen, i Seisik SchmittS Ahmheim habe ürlitn Kräften zmhinpng ein

* tzit bi, KnMß an den b ). ch dm 1 fltfet MW Dtnienigen gm 1870/71 erlitt ein zweites, b gewinnen. D kl'ordern.

120 Mk. Rt Kannschaften, lügen deutscher egen icuernbi Mrfc Shtttl iiflcn aut bist

" Iitti

lautet dahin, I Tarifsätzen Än btn Wacher kigen Thätigkei 50 Pfennig nie findiger 50 Pfennig mej Ul f«qe Sarp £* und Fes ^uükaussührung nhalten die Mu »chn 15 Ma'

* <Sn

'«ien,

____________876

Sa. 2500 2500

im 15.

""Mch-sl arqi

?^ktthung Qi

Vorstands

J«®. unb Q

t

Maur st.

ES besaßen

1) Die Verbände

2) Centralgenossenschast der Hess. Consumvereine

können. Der Minister der öffentlichen Arbeiten, welcher zur Zett in Toulon weilt, begibt fich heute Äbend nach Epinal.

Leveschen d«S Bureau .Herold^.

Berlin, 29. April. Wie daS ^Berl. Tagebl." von zu- eerläfftger Seite erfährt, verläßt der Ehefredactrur der Kreuzzeitung", Freiherr von Hammerftein, am 1. Juli fernen Posten.

Berlin, 29. April. DaS Lomir« zur Festsetzung der Festlichkeiten, welche auS Anlaß der Eröffnung des Nord- Ostsee-CanalS geplant find, tritt morgen Vormittag zu einer Sitzung im Reichsamte deS Innern zusammen. Dem (Somit6 gehören auch die drei ReichStagSpräfidenten an.

Berlin, 29. April. Der BundeSrath hat in seiner heurigen Sitzung dem Entwurf eines Gesetzes für die Fest­stellung eines Nachtrags zum ReichShauShaltSetat für 1895 96,