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Es wurden im ver« tn, die sämwtüch auch :t besucht waren; auch gut der Verein reichlich loth gerathenen Collegen unter den Mitgliedern i ■ Slttj gesteuert. Herr
Strtin ML 200 zur Ziehen gewährte dem । M. W, beginnend i ans das vereine j ie Spar« und Leihkasse l. 400. Die Lereivs- de. Die Benutzung der 'itglieder war im Allge' g Ser Bibliothek wurden ien. 24 Sänbt kamen jjt über die Fachschule reich gewirkt und deren lsche kausmännische Leben bis 13. September 1894 )tn 42 suoge Menu iwei Swnden besuchten, ogie, Och°i<°»V> >ber begann dir »«• her erstreikte: Franzüfiich, Einfache Buchführung,
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• • Der Kaiser, welcher gestern früh in Darmstadt vor seiner Abreise die Garnison allarmiren ließ, trug bei der daraus folgenden Uebung die Uniform seine» Infanterie- Regiment» Nr. 116.
P. Wegen Verdachts der versuchten Berleitnng zum Meineid ließ heute Vormittag Herr StaatSanwalt Koch zwei Personen, eine Frau und einen Mann von Ruppertsburg,Jim Strafkammersaal verhaften.
♦ * Da« große Loos der preußischen! Klaffenlotirrie .fiel auf Nummer 149 257.
* • Eintausend Mark Belohnung hat die Oberpostdirection Minden (Westfalen) auf die Ergreifung de» mit 13,480 Mk. in baarem Gelbe seit 18. März d. I. flüchtigen, 20 Jahre alten Postgehilfen Fried. Wilh. Karl Pütt mann auS Dloto ausgesetzt.
• * Steckbrief. Seitens des Königl.^UntersuchungsrichterS zu Frankenthal ist hinter dem flüchtigen I)r. Otto Kli etfch, geboren 1861 zu H o m b e r g a. d. Ohm, früher practischer Arzt zu Neustadt a. d. H., Streckbriefiwegen Betrugs von 50000 Mk. erlassen worden.
* ♦ Lehrerheim. Der am 18. d. MtS. im Gasthaus zum Schwanen in Darmstadt versammelte Ausschuß, dem eine Versammlung heff. Lehrer in Frankfurt die Vorarbeiten zur Gründung des LehrerhetmS bei Schotten übertragen hatte, beschloß dieses Unternehmen auf genossenschaftliche Grundlage mit beschränkter Haftpflicht zu stellen. Ein in diesem Sinne entworfene» Statut wurde einstimmig angenommen. Der BetheiligungSantheil soll 10 Mark betragen — gestattet wird Ratenzahlung — und kann auch von Personen außer dem Lehrerstand erworben werden. — Das Unternehmen erfordert keine großen Opfer — das ausgedehnte Gelände schenkt die Stadt Schotten, die Gebäude errichtet ein Frankfurter Herr mit Hergabe der Baukosten — nur für die innere Einrichtung haben die Lehrer zu sorgen. Möchten Hessens Lehrer auch hier im Geiste Schmitts zusammenstehen l — Die Erdarbeiten zum Lehrerheim haben schon begonnen und werden jetzt mit ver« stärkten Kräften fortgesetzt werden, da die polizeiliche Baugenehmigung eingetroffen ist.
*•* Für die Kämpfer in den Feldzügen 1870/71. Im Anschluß an den bekannten Erlaß des Kaisers vom 22. März d. I. ist dem BundeSrath eine Novelle zum Reichspensions- gesetz zugegangen, wonach die Kriegspensionen auch Denjenigen gewährt werden, die nur in Folge einer im Kriege 1870/71 erlittenen Verwundung verhindert waren, sich auch ein zweites, bet der Pension zuzurechnendes Kriegsjahr zu gewinnen. Die Mittel hierzu sollen 100000 Mk. jährlich erfordern. Weiterhin sollen Unterstützungen von jährlich 120 Mk. zugefichert werden ehemaligen Unteroffizieren und Mannschaften, die an dem Feldzuge 1870/71 oder an Feldzügen deutscher Staaten vor 1870 betheiligt waren und sich wegen dauernder Erwerbsunfähigkeit in Nothlage befinden. Diese Mittel hierfür, zunächst im Betrage von 1800000 Mk. sollen auS dem ReichStnvalidenfondS entnommen werden.
** Taxen für Militärmufiker. Eine Verfügung des KriegSministerS an die Commandeure fämmtlicher Regimenter lautet dahin, daß die Militärcapellen nur nach folgenden Tarifsätzen in den öffentlichen Localen spielen dürfen: An den Wochentagen dürfen die Musiker bei einer vierstündigen Thätigkeit nicht unter je 4 Mark (für jede Ueberstunde 50 Pfennig mehr), an den Sonn- und Festtagen bei sechsstündiger Thätigkeit nicht unter 7 Mark (für jede Ueberstunde 50 Pfennig mehr) spielen. Die Dirigenten erhalten, wenn da» ganze CorpS spielt, sowohl an den Wochentagen als an Sonn- und Festtagen 25 Mark. Für jede andere kleine Mufikaufführung bei einer Besetzung von 8 bis 15 Mann erhalten die Musiker die obigen Sätze, der mitwirkende Capell- meister 15 Mark.
-L Klein Linden, 29. April. Bei den unter Anwesenheit 1 storben. Alsbald nach der Errichtung der Töchterschule
des Herrn KreiSfeuerwehrinspectorS LooS vorgenommenen Wahlen der Chargen unserer freiwelligen Feuerwehr wurde Heinrich Bernhardt zum 1. und Ad. Brandenburger zum 2. Hauptmann, letzterer zugleich zum Schriftführer gewählt. Der Mitgliederbestand beträgt 45 Mann.
G. Großen-Liuden, 30. April. Gestern fand eine In- fpection unserer freiw. Feuerwehr und Pflicht- feu erwehr durch Herrn KreiSfeuerwehrinspector LooS auS Gießen statt. Derselbe äußerte sich über die Uebungen, den Stand der Feuerwehr und den Zustand der Geräthe sehr befriedigt. Möge unter dem jetzigen Commando die freiw. Feuerwehr noch weiter blühen und gedeihen zum Wohle der Gemeinde und Nebenmenschen.
B. Laug-Göns, 29. April. Heute Nachmittag 6 Uhr hielt Herr KreiSfeuerwehrinspector M. LooS (Gießen) eine Alarmübung unserer freiwilligen Feuerwehr ab, die gut verlief, so daß Herr LooS nach der Uebung seine volle Anerkennung aussprach. Möge unsere freiw. Feuerwehr rüstig weiterarbeiten und stets die Devise halten: „Einer für Alle, Alle für Einen" — „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!"
r. Lich, 29. April. Am verfloffenen Samstag sollte^ein hiesiger Knecht einen mit zwei jungen kaum eingefahrenen Pferden bespannten Möbelwagen fortschaffen. Beim Anfahren, wahrscheinlich durch das Gerumpel des Wagens scheu geworden, gingen die Pferde durch, schleiften den Knecht eine Strecke mit, wodurch er erhebliche Verletzungen am Kopf erlitt.
nn. Darmstadt, 29. April. AuS Anlaß seines am SamStag stattgefundenen 50jährigen Dienstjubiläums wurden dem Oberconsistorialrath und Superintendenten für Oberhessen, Pralät Dr. Habicht in Darmstadt aus allen Kreisen der dortigen Bürgerschaft, sowie der gesammten Geistlichkeit von Hessen die herzlichsten Beweise der Sympathie und die besten Glückwünsche dargebracht. Auch der Verein der Gustav-Adolf-Stiftung im Großherzog- thum Hessen hat dem Jubilar eine von dem Hofkalligraphen I. Göttmann, dahier, kunstvoll kalligraphisch ausgeführte Adreffe durch seinen Vorstand, OberlandeSgerichtsrath H e i n- zerling, Prof. Trümpert, Dr. Usinger, Pfarrer Waas, OberlandeSgerichtsrath K ü ch l e r, OberlandesgerichtS- rath Rohde, Dr. Th. Becker überreichen lassen, welche folgenden Wortlaut hat: „Hochgeehrter Herr Prälat? Zu Ihrem 50jährigen Dienstjubtläum sprechen wir als Vertreter des ev. Vereins der Gustav-Adolf-Stiftung im Großherzog- thum Heffeie Ihnen unsere herzlichsten Glückwünsche auS. Sie dürfen an Ihrem Ehrentage auf eine reichgesegnete Wirksamkeit nicht nur im Dienste unserer Landeskirche, sondern auch unseres Hauptverems zurückblicken. Sie haben ihn entstehen sehen, sind ihm schon in Ihrer Jugend in hoher Begeisterung beigetreten, haben diese als Mann durch Ihre treue Mitarbeit in den Zweigvereinen Nidda, Gedern, Solms, Grünberg und Groß-Gerau, im hessischen VerwaltungSrath und im Centralvorstand bezeugt und bis in Ihr Alter bewahrt. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für die tn 50 Jahren bethätigle Liebe zur guten Sache unseres Vereins, für jeden guten Rath und jedes kräftige Wort, durch das Sie als Mitglied seiner Verwaltungsorgane und als Prediger seinen schönen Zweck gefördert haben und hoffen zu Gott, daß eö Ihnen vergönnt sein möge, sich ,nod) lange an seinem segensvollen Wirken, seinem Blühen zu erfreuen. Mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung der VerwaltungSrath des Hessischen Hauptvereins."
A Mainz, 29. April. Von Darmstadt kommend, passirte heute Abend die Königin von England unter dem Namen Gräfin Balm oral in einem Hofzug den hiesigen Centralbahnhof. — Der Director der hiesigen höheren Mädchenschule Dr. S. Keller, ein ebenso trefflicher Mensch wie tüchtiger Pädagoge, ist gestern nach kaum vollendetem 43. Lebensjahr plötzlich in Folge eines Hirnschlags ge-
wurde Dr. Keller mit deren Leitung betraut, wobei er mit einer so seltenen Thätigkeit und Eifer wirkte, daß alsbald seine geistigen Kräfte gelahmt wurden und er bei einem längeren Urlaub Wiedergenesung suchen mußte, die er nun leider nicht mehr finden sollte. — Auf einem vielbesuchten Spazierweg hier wurden gestern Nachmittag zwei sechs- bezw. achtjährige Kinder von zwei herrenlosen Metzgerhunden angefallen und arg zerfleischt. DaS eine Kind wurde von den Hunden so zugerichtet, daß eS schwerlich mit dem Leben davon kommen dürfte. Ohne die Dazwischenkunft mehrerer Flößer, die die wüthenden Bestien mit schweren Schifferhaken Zugriffen, wären die Kinder überhaupt nicht lebend vom Platze gekommen. Die Polizei fahndet bis jetzt vergeblich nach dem Eigenthümer der Bestien.
*2^8. HerSfeld, 29. April. Ein gräßlicher Unglücks- fall hat sich in dem Dorfe Asterode zugetragen. Der jugendliche Sohn des Bürgermeisters ging mit gleichalterigen Spielkameraden auf i)en Boden über dem Pferdestall und spielte dort mit Streichhölzern. Plötzlich entzündeten sich die Streichhölzer und die Kleider des Jungen standen im Nu in Flammen, so daß, ehe Hülfe herbeieilen und die Fammen ersticken konnte, der Junge so schwere Brandwunden erlitt, daß er nach wenigen Stunden unter den gräßlichsten Schmerzen verstarb.
♦Ms. Fulda, 29. April. Das diesjährige Manöver der 22. Infanterie-Division Cassel, zu welcher die Regimenter der Garnisonen in Hessen, Oberhessen, Tshü ringen und Waldeck gehören, findet in der hiesigen Gegend statt. Der Commandeur der Division, Herr General- Major Don. Collas, wird in den nächsten Tagen das Terrain bereits besichtigen.
♦ BreSlau, 29. April. Gestern Vormittag, während die Dorfbewohner sich in der Kirche befanden, brannte daS ganze Dorf Brzczinka bei Oswiecim auf galizischer Seite nieder. Nur wenige Häuser sind stehen geblieben.
verkehr, Cant» rrnd vslkrwirlhschaft.
eilten, 30. April. Marktbericht. Auf dem heutigen «ochrmmnckt kostete: Butter or. Pfd X 0,75-0,95, Hühnereier 2 Stück 10-11 4, Enteneier pr. St. 6 4. Gänseeier pr. St. 10—11 4, Käse pr. St. 5-8 4, Käfematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen or. Liter 30 4, Tauben pr. Baar X 0,80 bis 1,00, Hühner pr- Stück X 0,90 bi» 1,30, Hahnw pr. Stück X 1,50-1,80, Enten pr. St- X 1,70-2,00, Ochsenfleisch pr- Bst». 72—76 4' Kuh-u. Rindfleisch pr. Pfd. 66-684, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 56-60 4, vammeMeischpr. Pfd. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 «lo 5,00-7,00 X, Weißkraut pr. Stück —4, Zwiebeln pr. Eentner 7,00—9,00 X, Milch pr. Liter 16—20 4
Witterungsbericht vom 29. April.
Der hohe Druck hat zwar in ganz Europa zugenommen, doch ist seine Vertheiluvg unregelmäßig geblieben und sind noch immer zahlreiche Theilminima vorhanden. Eines derselben, welches heute Morgen über Südostbayern lag, gab für den größten Theil dieses Gebietes trübes Wetter und zumal am Nordrande der Alpen zu Niederschlägen Veranlassung. Das barometrische Maximum de» Nordosten hat an Ausdehnung und Intensität etwas gewonnen : dagegen ist im Nordwesten der britischen Inseln eine hohe Depression erschienen, welche ihren Einfluß bereits über Irland und Schottland geltend macht. Auch der Südosten steht unter der Herrschaft relativ geringen Druckes. Die Temperaturen sind im südlichen Bayern und im Alpengebiete, woselbst der Schneefall anhält, wieder etwas gesunken, im Norden und Nordosten des Erdthetles dagegen gestiegen.
BorauSftchtltthe Witterung r
Zunächst noch wenig Aenderung.
Amtliche Prüfung Ser Lichtstärke bes Leuchtgas». Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen.
Monat April 1895 : 13^2 Kerzen.
Buchner.
Bekaimrwachrmg.
Am 15. April 1895 ist mittels Statuts gleichen Datums eine Ge- noffenschast gegründet worden, welche unter der Firma: Molkerei-Genossenschaft (eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht) und mit dem Sitze zu Hungen in Oberheffen Milch- verwerthung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr zum Gegenstände hat. Vorstandsmitglieder sind die Herren Victor von Oven, Wilhelm Heinrich Bender II., Philipp Seibert II., Heinrich Schmidt I. zu Hungen und Oskar Klingelhöffer zu Hof-Graß. Die Willenserklärung und Zeichnung des Vorstandes für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber rechtsverbindlich fein soll und die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. Die von der Genoffenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen unter der von zwei Vorstandsmitgliedern zu zeichnenden Firma der Genoffenschaft im „Gießener Anzeiger" und im „Hungener Boten".
Eintrag in unser Genoffenschaftsregister ist erfolgt, die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet.
Hungen, den 19. April 1895.
Großherzogliches Amtsgericht. 3942
Verdingung.
Tie zur Umwehrung der neuen Rasenbeete in der Südanlage erforderliche Schlosserarbeit soll
Samstag den 11. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr öffentlich verdungen werden.
Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf dem Stadtbauamt zur Einsicht offen, wohin Angebote auf vorgeschriebenem Formular zu genanntem Termin einzureichen sind. Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 29. April 1895.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 3941
Bekanntmachung.
Die neu zu errichtende Stelle eines besoldeten Beigeordneten der Provinzial-Hauptstadt Gießen soll auf die Dauer von zwölf Jahren besetzt werden.
Als Anfangsgehalt find 4500 Mk. in Aussicht genommen, steigend von drei zu drei Jahren um je 500 Mk.; der Ruhegehalt und die Wittwen- und Waisenversorgung sind wie im höheren Staatsdienst geregelt, ohne daß dazu Beiträge irgend welcher Art zu leisten sind.
Bewerber, welche die deutsche Staatsangehörigkeit und die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst ober zum Richteramt besitzen, wollen ihre Meldungen mit kurzem Lebenslauf und Zeugnißabschriften bis zum LV. Mai lsd. Js. an die unterzeichnete Bürgermeisterei gelangen lassen, welch' letztere auch zur Ertheilung näherer Auskunft über die Verhältnisse und den Wirkungskreis der neuen Stelle gerne bereit ist.
Gießen, den 27. April 1895.
Großherzoglich Hessische Bürgermeisterei Gießen.
3907 Gnauth, Oberbürgermeister.
Mittwoch den 8. Msi, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Ferdinand Wiedmeyer in Gießen gehörige Hofraithe:
Flur 27 Nr. 2H’/io — 352 qm am Langenstein
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 13. April 1895.
Großh. Ortsgericht Gießen.
__________I A.: Vogt. 3415 Mittwoch den 1. Msi 1895, Nachmittags 2 Uhr,
werden im vierer'schen Saale — Neustadt — versteigert:
Möbel aller Arten, 1 Partie Woll- und Svecereiwaaren, mehrere Wagen, 1 Pianino, 1 Somnurwagen u. a 3951 Geißler, Gerichtsvollzieher.
Die für das Rechnungsjahr 1894/95 rückständigen Kapitalzinsen können innerhalb der nächsten 14 Tage an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag (letzteren Tag jedoch nur Vormittags), noch ohne Kosten zur Universitäts - Rentamtskaffe bezahlt werden.
Gießen, den 30. April 1895.
Großh. Universitäts-Rentamt.
_________Weimer.______3949
Verdingung.
Zum Erweiterungsbau der Zeughaus-Kaserne in Gießen sollen öffentlich verdungen werden:
1) die Erd-, Maurer-, Asphalt- und Steinmetz-Arbeiten;
2) die Zimmer- und Stakerardeiten;
3) die Schmiedearbeiten;
4) die Dachdeckerarbeiten;
5) die Klempnerarbeiten.
Angebotformulare sind gegen Be- Zahlung von der Garnison-Verwaltung in der neuen Kaserne zu beziehen, woselbst auch die Verdingungsunterlagen zur Einsicht ausliegen. Die Angebote sind daselbst in verschlossenem, mit entsprechender Aufschrift versehenen Umschläge bis zum lO.Mai, Vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die Eröffnung stattfindet.
Cgssel, den 27. April 1895.
3904_______Baurath Gummel.
Donnerstag dcu 2. Mai 1895,
Nachmittags 2 Ühr, versteigere ich im »ÄbUt* (Marktplatz 20) dahier öffentlich gegen Baarzahlung:
2 Schweine. 1 Partie Nutzholz, ein Billard, 1 Pianino, 6 Betten, 1 Fleischwiege, 1 Eisschrank, 1 LadenÄnrich- tunz, 1 Büffet mit Bierapparat, ein Velociped, 1 Causeuse, 2 SophaS, 1 Waschtisch mit Marmorplatte, Reservoir u. Spülvorrichtung, 1 Salonspiegel, 1 Vcrticow, dtp. sonst. Möbel, 1 Regulator, 1 Anzahl Oel- und sonst. Bilder, 1 Lexicon, 1 Partie Bücher rc. Unmittelbar danach an Ort und St lle (Zusammenkunft im Adler):
1 Verkaufs-(Bretter)Bude, 1 Partie Dung, 1 Marktstand.
Versteigerung »orauSs. theilw. bestimmt. 3682 Engel, Gerichtsvollzieher.


