Ausgabe 
31.1.1892
 
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Vereinbarung mit Wirthen u. s. w. zu angemessenen Sätzen unterzubringen sei. Die Versuche haben ergeben, daß dieses Bersahren bei rechtzeitig angemeldetrn Einquartierungen bis zu 800 Mann durchführbar ist. Die sich hieraus ergebende Mehrausgabe der Stadt ^on 2682 Mk. 29 Pf. möchte an* gesichts der damit vermiedenen Belästigung der Einwohner­schaft dauernd aus die Stadtkasse zu übernehmen sein.

Dem Bericht über die Verwaltungsergeb­nisse des städischen Gas- und Wasserwerks ent* nehmen wir Folgendes : Der Gesammt - Gasverbrauch des Betriebsjahres vom 1. April 1890 bis 1. April 1891 be­trug 736,493 Cbm., hat somit um 40,717 Cbm. zugenommen. An Kohlen wurden verbraucht 2,696,300 Kg. Der Gesammt- Gasverbrauch vertheilt sich aus die Verbrauchsgruppen: Privat­beleuchtung 459,174, Motoren- und Heizgas 61,238, Straßen­beleuchtung 160,593, GaS* und Wasserwerk 11,301, Ver­dichtung und Verlust 44,187. Die Zahl der Gasflammen für Privatabnehmer betrug 7955 für Beleuchtung, 553 für Heizung. Die Anzahl der Gaskraftmaschinen betrug 24 mit 53 Pferdekräften. Die Zahl der öffentlichen GaSlaternen betrug am 1. April 1891 449, gegen 1890 mehr 27; Petroleumlaternen sind noch vorhanden 27 Stück. Die Zahl der durchschnittlich von einem Laternenwärter zu bedienenden Gaslaternen betrug 50. Die Kosten der Straßenbeleuchtung betrugen für Gas 20,646 Mk. 02 Psg., für Petroleum 1411 Mk. 47 Psg. Eine gewöhnliche Gaslaterne braucht In 1562V4 Brennstunden 250 Cbm. Gas, eine Richtungs­laterne m 36143/4 Brennstunden 578 Cbm. Gas. Die stärkste Gasabgabe an einem Tage wurde mit 3600 Cbm. festgestellt am 12. December 1890, die geringste am 1. Juni mit 856 Cubikmeter, die Lichtstärke ergab im Jahresdurchschnitt 14,5 Vereins - Paraffinkerzen (in der Gasanstalt gemessen 15 Dereins-Parasfinkerzen). Im Berichtsjahre wurden am Gaswerke selbst umfangreichere An- und Umbauten ausgesührt. Die Hauptleitungen erfuhren einen Zuwachs von 2346,5 Mtr., ihre Gesammtlänge (einschließlich aller Privat- und Laternen­zuleitungen) beträgt rund 27,500 Meter oder 3,67 deutsche Meilen. Die aus dem Marktplatze aufgestellte Siemens'sche Regenerativ-Gaslaterne verbraucht 1000 Liter in der Stunde gegen 160 Liter einer gewöhnlichen Laterne. Das Gas- einrichtungSgeschäst war im Berichtsjahre ein sehr reges. Mit dem 1. Juni 1890 erfolgte auch eine allgemeine Erhöhung der Löhne des gesammten Arbeiter- und Laternenwärter­personals der Gassabrik um ca. 10 pCt.

Aus dem Betriebsbericht des Wasserwerks dürften folgende Angaben von Interesse fein: Der tägliche Quellenerguß belief sich im Ganzen aus 614,5 Cbm. oder im ganzen Betriebsjahre 224,292 Cbm. Der Zufluß ver­theilt sich auf die Haupt-Verbrauchsgruppen wie folgt: Ab­gabe an Private 76,555 Cbm., Verbrauch für öffentliche Zwecke 58,500 Cubikmeter, Selbstverbrauch des Wasser­werks 6551 Cubikmtr., Ueberlaus 51,464 Cubikmtr., Verlust 21,450 Cbm. Die Selbstkosten je eines Cubikmeter in den Hochbehälter gelangten Wassers betrugen 14,26 Pf., des ver­kauften Wassers 22/65 Ps. Die Zahl der öffentlichen Pumpen in der Stadt betrug 22 Stück. Aus den 539 Hauswasser­anschlüssen werden ca. 1350 Familien mit Wasser versorgt. Der durchschnittliche Wasserverbrauch eines Hausanschluffes betrug im Jahre ungesähr 151 Cbm. Straßenhydranten sind 113 vorhanden, Garten- re. Hydranten 20. Wie in dem Vorjahre, so erfuhren auch im Berichtsjahre das Straßen- rohrnetz sowohl wie die Quellen- und Leitungsanlagen im Quellengebiet umsangreichere Erweiterungen. Die Gesammt­länge des städtischen Wasserrohrnetzes einschließlich der Haupt­zuleitungen von den Quellengebieten betrug am 1. April 1891 rund 30,000 Meter oder 4 deutsche Meilen.

Cocalc» und provinzielles.

Gießen, 30. Januar 1892.

Perfonal Veräuderungen in der Armee. DerReichs-

Anzeiger" veröffentlicht u. A. solgende Personal-Veränder-

Gelegenheit schickte, ein tief melancholisches Gesicht, obschon sie in ihrem Herzen sehr glücklich war mit ihrem neuen schwarzen Kleidchen.

Da ist ein altes Weibchen, das nothwendig den Herrn sprechen muß."

Ich kann heute Niemand Rede stehen."

Das habe ich ihr schon gesagt, aber sie läßt sich nicht abweisen."

Es wird eine Bettlerin sein."

Das glaube ich nicht. Sie sieht so ärmlich-vor­nehm aus."

Nun, sie trete ein."

Es war ein altes, gebücktes Weibchen mit runzlichem Gesicht und dünnem, grauem Haar.

Sie trug ein altes, schwarzseidenes Kleid, einen Stroh­hut mit verwaschenen Bändern und ein kurzes Schulter­mäntelchen.

An ihrem Arme hing ein kleine Reisetasche und in der einen Hand hielt sie einen sorgfältig mit Papier umwundenen Gegenstand.

Das Dienstmädchen entfernte sich.

Die alte Frau blieb verlegen neben der Thüre stehen und machte ein paar tiefe Bücklinge.

Sie war sichtlich betroffen durch die Einrichtung des Gemachs.

Lorenz stand auf und stellte einen Stuhl neben den Tisch.

Wollen Sie sich nicht setzen?"

Tausendmal Dank."

Sie machte mit den Beinen eine Bewegung wie eine Henne, die ein Gerstenkorn sucht, und nachdem sie nach ihrer Meinung aus diese Weise die Schuhsohlen sehr gut gesäubert hatte, trippelte sie zu dem Tische und nahm auf der äußersten Ecke des vergoldeten Stuhles Platz.

(Fortsetzung folgt.)

ungen: Abel, Oberst a la suite des Großh. Hess. Feld- Art.-Regts. Nr. 25 (Großh. Art.-Corps) und Director der Vereinigten Art.- und Jngen.-Schule, unter Belassung ä la suite des gedachten Negts., mit der Führung der 7. Feld-Art.« Brig. beauftragt. Gras v. d. Schulenburg-Wolfs- bürg, Oberst-Lt. und etatmäß. Stabsoffizier des 3. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Leib-Regts.) Nr. 117, unter Beförderung zum Obersten, zum Commandeur des 4. Niederschles. Jnf.- Regts. Nr. 51 ernannt, v. Steuben, Major und Bats.- Commandeur vom Jns.-Regt. Nr. 98, unter Beförderung zum Oberst-Lt., als etatsmäß. Stabsoffizier in das 3. Großh^ Hess. Jns.-Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117 versetzt. Winter, Major ä la suite des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 und ordentl. Mitglied der Gewehr-Prüfungs- eommission, zum Abtheilungs'Vorstand bei dieser Commission ernannt, v. Witzendorsf, Oberst-Lt. und Commandeur deS Großh. Hess. Feld-Art.-Regts. Nr. 25 (Großh. Art.- Corps), zum Oberst besördert. Fürst zu Solms-Hohen­solms - L i ch, Oberst-Lt. ä la suite der Armee, der Charaeter als Oberst verliehen. Salm, Hauptmann und Comp. Ches vom 4. Großh. Hess. Jns.-Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, dem Regt., unter Beförderung zum Überzahl. Major, aggregirt. Gutbier, Pr.-Lt. von demselben Regt., zum Hauptmann und Comp.-Ches befördert. Wolter, See.-Lt. vom Jnf.- Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter Beförderung zum Pr.-Lt. in das 4. Großh. Hess. Jns.-Regt. (Prinz Carl) Nr. 118 versetzt. Frhr. Waitz v. Eschen, See.-Lt. vom 2. Großh. Hess. Drag.'Regt. (Leib-Drag.-Regt.) Nr. 24, in das Litthau. Ulan.-Regt. Nr. 12 versetzt. Frhr. v. Schauroth, See.-Lt. vom 2. Großh. Hess. Drag.-Regt. (Leib-Drag.-Regt.) Nr. 24, zu Pr.-Lt. befördert. Mertens, Major und Batterie-Ches vom Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps), ein Patent seiner Charge verliehen.

Der deutsche Handel mit Südamerika hat durch den Bürgerkrieg in Chili und die wirthschastliche Krisis in Argentinien sehr gelitten, doch sind recht gute Anzeichen vor­handen, daß sich die deutsche Einfuhr nach Südamerika bald wieder auf das alte Niveau erheben wird. Der deutsche Handel mit den südamerikanischen Staaten hat allerdings mit der Coneurrenz saft aller anderen Nationen zu kämpfen, die ihr auf einzelnen Gebieten überlegen sind oder sich schon sest- gesetzt haben. Trotzdem gibt es auch Gebiete, auf denen die deutsche Waare den Vorrang gewonnen hat. Zu diesen ge­hören u. A. Flügel und Pianinos, Sprengstoffe, einzelne Droguen, einige Baumwollen- und Wollewaaren (besonders in Strümpfen), Eisenwaaren, Farbstoffe, Papiere, Biere, Bilderrahmen und Schweselhölzer, Lederwaaren Artikel, Bijouterien u. s. w. Die Einfuhr der Droguen im All­gemeinen erfolgt etwa zu gleichen Theilen aus Großbritannien und Deutschland, wogegen Parfümerien und Geheimmittel fast ausschließlich aus Frankreich bezogen werden. In den letzten Jahren haben sich deutsche Gesellschaften auch erheblich am Versicherungswesen beteiligt, das früher nur in den Händen der Engländer war.

-n. Lollar, 28. Januar. Hier wurde Kaisers Ge­burtstag durch den jetzt 100 Mann starken Veteranen- und KriegervereinLudwig zur Treue" gefeiert. Die beiden geschmückten Säle desSchwanen" waren schon lange vor Beginn der Festlichkeit mit Gästen gefüllt, welche in der Voraussetzung, von dem Verein diesmal etwas Besonderes geboten zu bekommen, auch nicht getäuscht wurden. Es kamen neben Musikstücken zur Aufführung die gut und mit großem Fleiß einftubirten Doppel-Quartette: Bundeslied, Shriegerß Abschied, Die Heimkehr, die beiden letzten in Verbindung mit den wirkungsvoll als lebende Bilder dargestellten gleichnamigen Niederwalddenkmal-Reliess; ferner das Trio: Ein deutsches Kleeblatt, die Solis: Der Tambourmajor und Die Kaiser­musketiere, schließlich das patriotische Gedicht: Der Tag von Sedan. Alles fand den lebhaften Beifall der Versammelten. Aus den Wunsch des derzeitigen Vorsitzenden ließ sich Herr Lieutenant d. L. B. bereitfinden, die Festrede zu halten. In derselben wurde zunächst der Bestimmung des Tages und des Kaisers gedacht, dann aber auch der Pflichten, die der Kaiser von seinen Soldaten und Bürgern verlangt und in erhöhtem Maße jetzt in einer Zeit verlangen muß, in welcher das Autoritäts- und Respeetsgefühl des Volkes zu vermindern gesucht würde. Es sei Pflicht der SMegeröereine, überall da, wo derartige Bestrebungen auftreten würden, energisch reine Bahn zu machen, es fei ein geflissentlich verbreiteter Jrrthum, ein solches Verhalten als politische Bestrebungen der Krieger- vereine zu bezeichnen. Uebrigens bildeten die verhältnißmäßig wenig zahlreichen Leute, die die Ueberzeugung, daß eine Um­gestaltung aller Verhältnisse erstrebenswerth und durchsührbar sei, nicht die größere Gesahr für Thron, !Volk und Vater­land als vielmehr die künstlich erzeugte Unzufriedenheit breiter Schichten der Bevölkerung. Unzufrieden .seien jetzt Hundert­taufende und wenn man fragt ohne selbst zu wissen und sich Rechenschaft abzulegen, warum. Und woher käme dies? Aus dem verminderten Autoritätsglauben und ver­schwommenem Pflichtgefühl und Rechtsbegriffen. Es müsse jeder Staatsbürger, vor Allem jeder ehemalige Soldat, überall wo es nöthig sei, dahin wirken, daß wiederhergestellt wird in ihren Rechten, namentlich bei der Heranwachsenden Jugend, die Liebe und Achtung zu und vor Eltern und Lehrern, der Respect vor dem Staat, Thron, Gesetz, Kirche und. ihren Institutionen und vor den Arbeitgebern. Bei lebendigem Pflichtgefühl dessen glänzendes Vorbild wir in unserem Kaiser sähen könne unberechtigte Unzufriedenheit gar nicht erst auskommen. Mit dem Segenswunsche für den Lenker der Geschicke Alldeutschlands war das Hoch verbunden, in welches die Versammelten begeistert einstimmten. In einer späteren Ansprache desselben Redners wies er aus die jetzt erweiterten Pflichten der Kriegervereine hin und gab Anregung zur Frage der Ausbildung von Sanitätscolonnen rc. Unser Verein ist in eine Periode des raschen Aufblühens ge­treten und hat gezeigt, daß er etwas leisten kann. Dank aber allen Denen, die mit Opfern an Zeit, Geld und Bequem­

lichkeit unentwegt sich den Mühen unterzogen hatten, welche nöthig waren, um die gestrigen Aufführungen zu ermöglichen und die Feier nicht nur zu einer würdigen, sondern auch genußreichen zu gestalten.

vermischte-.

Eine seltene Feier, an der auch die Schulen mit ihren Lehrern theilnahmen, vollzog sich am 13. d. Mts. in Pudewitz (Prov. Posen). Es handelte sich um die Verleihung der Rettungs-Medaille am Bande an die Frau des Rentners Dölln. Ober-Regierungsrath Gedike aus Posen hielt eine Ansprache, in der er die Geistesgegenwart, den Muth und die Nächstenliebe der Dame hervorhob und die Verleihung der Rettungs-Medaille mittheilte. Dieser Aus­zeichnung liegt folgender Vorfall zu Grunde: Im Februar v.J. ging das Dölln'sche Ehepaar in der Nähe des Piestrochowoer Sees spazieren, als laute Hülseruse ertönten. Der elfjährige Sohn des Maurers Lisniewski war eingebrochen und dem Ertrinken nahe. Niemand als das D.'sche Ehepaar befand sich in der Nähe; da Herr Dölln selbst alt und kränklich ist, machte sich seine Frau an das Rettungswerk, ihr eigenes Leben einsetzend; denn die Eisdecke war in Folge des einige Tage vorher eingetreten Thauwetters dünn und mürbe ge­worden und kaum im Stande, Frau D. zu tragen. Trotzdem wagte sie sich an jene gefährliche Stelle, legte sich platt auf das Eis, reichte dem verunglückten Knaben den Stock ihres Mannes und zog ihn an demselben mit großer Anstrengung aus dem Wasser. Nach den Ordenslisten der General- Ordenscommission haben in Preußen in den letzten Jahr­zehnten folgende Damen die Rettungsmedaille am Bande erhalten: Im Jahre 1865: Fräulein Louise Braun, Tochter des Oberingenieurs Braun zu Moresnes, Kr. Eupen; Frau Gymnasiallehrer Eschweiler geb. Ruland zu Aachen, und Fräulein Mathilde Allerd zu Landsberg a.W.; im Jahre 1870: Fräulein Hedwig Kage, Tochter des Domänen-Rentmeisters Kage zu Riesenburg; im Jahre 1871: Fräulein Nanny Glagau, Tochter des Rentiers und Rathsherrn Glagau zu Kolberg; im Jahre 1872: Frau Stadtwundarzt Margarethe Seydel geb. Burow zu Königsberg i. Pr.; im Jahre 1873: Fräulein Emma Hirschfeld zu Königsberg i. Pr. und Fräulein Weis­haupt in Berlin; im Jahre 1876: Frl. Sophie Adolphine Ahlschläger zu Berlin; im Jahre 1877: Fräulein Anna von Troll zu Potsdam. Auch einem Dienstmädchen in Berlin wurde vor einigen Jahren die Rettungsmedaille verliehen für Rettung zweier Kinder aus einem brennenden Zimmer.

* Eine junge Dame hat das Unglück, beim Besuch eines Ateliers ein noch nicht ganz vollendetes Bild von der Staffelei zu stoßen.O oh! Ich bitte tausendmal um Ver­zeihung !"Bitte, mein gnädiges Fräulein, das Unglück ist nicht so groß."Und daß es geradeaus die geschmierte Seite fallen mußte!"

* Der einzige Fehler.Wie schmecken Ihnen die Würste?"Hm . . . Sie haben nur einen Fehler!" Und der wäre?"Was hineingehört, ist nicht drinn, und was drinn ist, gehört nicht hinein!"

Citeratur und Kwnjt

Wie alljährlich, so hat auch diesmal die Annoncm-Expedition von Rudolf Mofse zum Jahreswechsel für ihre zahlreichen Kunden einen neuen Zeitttttgscatalog herausgegeben. Trotz dieses alt­gewohnten Brauchs dürfte der diesjährige Catalog jedem Empfänger eine angenehme Ueberraschung bereiten. Derselbe erscheint als 25. Auflage zum Jubiläum der Firma, welche am 1. Januar 1867 begründet wurde, und hat demgemäß ein besonders festliches Gewand angelegt. Der in zartem Blaugrau gehaltene Leinwandband zeigt reichen figürlichen und ornamentalen Schmuck in SUber- und Relief- pressung. Diesem schmucken Autzenkletde entspricht ein nicht minder gut auSgestatteter Text. Das Vorwort deS Catalogs bringt zunächst für Jedermann interessante Mittheilungen über daS Annoncenweseo und nähere Details über die Organisation diese« weltbekannten Instituts, das gegenwärtig in seiner Annoncenabthellung mit einem Personal von 247 Beamten arbeitet. Der tägliche Nottzkalender hat durch reizende Monatsvtgnetten, durch einen Geschichttzkalender und tägliche Sinnsprüche ebenfalls gegen früher eine Bereicherung erfahren. Hieran schließt sich der sorgfältig bearbeitete durch eine neue Rubrik für Reclamepretse der einzelnen Blätter vervollständigte eigentliche ZeitungScatalog.

Brodpreise

vom 31. Januar bis 14. Februar 1892.

Bei bett Bäckern. a

1 Kgr. (2 Pfd.) Tafeldrod 33

2 (4 ) Taselbrod . 66

1 , (2 w ) Weißbrod............. 31

2 , (4 ) Weißbrod

1 , (2 ) Schwarzbrod 29

2 , (4 ) Schwarzbrod

3 , (6 ) Schwarzbrod

bei K. Haas, L. Keil, I. Lein 87

Bei bett örobberf&ttfertt. a

1 Kgr. (2 Pfd.) Tafelbrod..............33

2 , (4 , ) , 66

1 , (2,1 Weißbrod..............31

2 , (4 )

3 w (6 , ) r ....... -

1 (2 , ) Schwarzbrod .29

2 , (.4 , ) , .............58

3 , (6 , ) , . .

bei K- Heuser, I. Thomas 87

Gießen, den 30. Januar 1892. Großh. Polizeiamt Gießen.

Fresenius.

Zy & Z erzielt man nur, wenn die Annoncen zweck. lyVI gl I H mäßig abgefaßt und typographisch ange.

I V > M messen ausgestattet sind, ferner die richtige v j cw Wahl der geeigneten Zeitungen ge»

fltifm Atinnnrrtt troffcn Um dies zu erreichen, wende VUVU) ^IIUUUUII man sich an die AnnoncemExpedition Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenfrei ertheilt, sowie Inseraten Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden ledig­lich die Original-Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte ber größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung dieses In stitutes neben den sonstigen großen Vortheilen eine Ersparniß an Jn- I serationskosten erreicht wird.

Vertreter in Gießen r Heinrich Wallach. 746

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