— Im Kaiser Panorama ist diese Woche eine Bilderreise ausgestellt, welche voll Anregung großer historischer Erinnerungen ist. „Die Lustschlösser von Versailles", wo als Frucht jener blutigen Siegesthaten die Aufrichtung der neuen deutschen Kaiserwürde erfolgte, kennen zu lernen, ist gewiß die Sehnsucht Vieler- hier bietet sich nun die Gelegenheit, die mit großartigem Luxus ausgestatteten Prunkgemächer der französischen Könige, Gemälde-Galerie und Spiegelsaal, die imposanten Wasserkünste, die Zimmer der unglücklichen Königin Maria Antoinette und ihres Gemahls Ludwig XVI., die Zimmer des Welteroberers Napoleon L, die einzig schönen Parkanlagen mit Eremitage, Lusthäuschen rc. in einer der Wirklichkeit vollständig entsprechenden Weise zu sehen. Möge sich diesen Genuß man nicht entgehen lassen.
— Anerkennung. Das Grobherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Justizverwaltung, hat den Standesbeamten von Fauerbach v. d. H., Groß- Felda, Ohmes, Steinbach bei Gießen, Uetz- hausen, Wieseck in Oberhessen wegen ihrer im Jahre 1890 betätigten ausgezeichneten Geschäftsführung eine belobende Anerkennung zu Theil werden lassen.
— Lebensmittel Preise Ende October 1892. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- staüstik kosteten:
Dchsen fleisch per Pfund
Rindfleisch per Pfund
Kalbfleisch per Pfund
Schweinefl. per Pfund
Städte mit Octroi
Darmstadt
72
66
70
66
Mainz
68
60
70
70
Offenbach
70
54
60
80
Worms
69
60
66
68
Gießen
Städte ohne Octroi
69
55
45
66
Bingen
75
60
60
70
Bensheim
60
50
50
60
Alzev
60
55
70
70
Friedberg
68
60
60
60
Alsfeld
60
45
50
60
Lauterbach
50
50
40
60
Hammelfleisch per Pfund
Gemischtes Brod
Roggen- Brod
Butter per Pfund
Milch 1 Liter
Eier
1 Stück
66
14
12,5
123-132
19
6-8
68
14,5
13
121-130
19
6-8
70
14,5
14
123-131
21
6-8
56
12
11
108-123
15
6-9
60
13
12
109-118
17
6-7
50
13
12,5
110-138
19
7—9
60
12
11
110-120
17
7-8
70
16
11
115—128
17
9-10
60
15,5
15
120
16
7-8
—
14
11
95-100
14
6
40
13
10
100
14
7
— Weltausstelluugsnotizeu. Dem Vernehmen nach haben die Hamburg-amerikanische Packetfahrt-Actien- gesellschast sowohl wie der Norddeutsche Lloyd sich bereit erklärt, die Mitglieder der Reichscommission, die Aussteller und deren Angestellte für die Zeit bis zum 31. März nach Amerika und auch aus der Rückreise von da bis drei Monate nach Schluß der Weltausstellung zu einem um 25 pCt. ermäßigten Tarispreise zu befördern. Beide Gesellschaften haben jedoch die Zubilligung dieses niedrigen Tarifsatzes von der Beibringung einer Legitimation des Reichscommissariats abhängig gemacht. Tie Aussteller werden demnach gut thun, sich und ihre nach Chicago gehenden Angestellten mit solchen Legitimationen zu versehen.
□ Stumpertenrod, 28. November. Ein hiesiger Land- wirth suhr mit seinen beiden Pferden Mist aus das Feld. Aus dem Rückweg scheuten plötzlich die Pserde in der Nähe des Friedhoses, wo der Weg sehr steil absällt, und gingen durch. Der Landwirth wurde vom Wagen geschleudert und dieser ging über seinen Körper hinweg. Schwer verletzt wurde er nach Hause gebracht.
Lauter, 28. November. Bei der am 26. November stattgesundenen Beigeordnetenwahl wurde der seitherige Beigeordnete Friedrich Reidt mit 45 Stimmen wiedergewählt.
K. Ranstadt, 27. November. Das Ehepaar Ernst Schmieder (Ehesrau Elise geborene Schäfer) beging am 22. November d. IS. im Kreise seiner Familie, Kinder und Enkel, bei guter Gesundheit und in voller Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Der Mann ist 73, die Frau 71 Jahre alt.
§ Grebenhain, 27. November. Die hier seit einiger Zeit bestehende Ortsgruppe des Böckel'schen Bauern-Vereins hat sich ausgelöst und beabsichtigen die Mitglieder ein kaus- männisches Handelsgeschäft zu gründen.
Schotten, 28. November. Die zur Feier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs am 25. d. M. dahier vereinigte allgemeine Festversammlung hatte Seiner Königlichen Hoheit ein Glückwunsch Telegram m zugesandt. Hieraus ist am 26. nachstehendes Telegramm -ingegangen: „Kreisrath Schönseld. Herzlichen Dank für die Glückwünsche zu meinem Geburtstage. Ernst Ludwig."
§ Steinberg (Kreis Schotten), 26. November. Bei der heute hier stattgehabten Bürgerm eisterwahl wurde Herr Heinrich Kaiser mit 44 Stimmen gewählt. Der seitherige Bürgermeister Uebner blieb mit 17 Stimmen in der Minderheit.
Neckarsteinach, 25. November. Ein teuslischer Anschlag wurde gegen den Bahnwart Strecker ausgesührt, durch dessen Wachsamkeit schon wiederholt großes Unglück verhütet wurde. Strecker wurde auf der Strecke zwischen hier und Neckarhausen von einigen Burlchen mit Steinen beworsen und dann aus das Geleise festgelegt, auf dem der Zug herankommen sollte. DaS Dazwischenkommen des Herrn Bahnmeisters aus Hirschhorn vereitelte aber glücklicherweise den teuflischen Anschlag der Burschen. Die Burschen werden hoffentlich bald ermittelt.
△ Mainz, 27. November. Gestern Nachmittag sand hier eine zahlreich besuchte Versammlung von Bierbrauereibesitzern aus der diesseitigen Provinz statt. Zweck der Zu- sammenkunst war, Protest g?gen die geplante Erhöhung der Brausteuer zu erheben. Ausnahmslos betrachtete man die Erhöhung der Steuer in der projectirten Weise als wie den Ruin des größten Theils der kleineren Bierbrauereien, die heute schon einen schweren Existenzkampf gegen die Groß- brauereien zu führen hätten. Einstimmig beschloß man, bei
der Reichsregierung energisch gegen die geplante Steuer zu protestiren und ernannte einen Delegirten zur Theilnahme an der kommenden Sonntag in Berlin zu gleichem Zwecke stattfindenden deutschen Brauerversammlung. — Das Tagesgespräch bildet hier eine im letzten Augenblick ausgegebene Trauung, die am verflossenen Samstag mit einem reichen Gutsbesitzer und der Tochter einer hiesigen geachteten Bürgerfamilie stattfinden sollte. Die Hochzeitstafel war gedeckt, die Trauzeugen schon erschienen, die Braut hatte bereits Kranz und Schleier angelegt, nur eine Kleinigkeit fehlte noch — der Bräutigam. Die Trauzeit rückte immer näher, der Braut und deren Eltern bemächtigte sich eine immer steigende Aufregung, denn der Bräutigam ließ noch immer aus sich warten. Endlich, wenige Minuten vor der sestgesetzten Trauzeit, trat ein Bote auf den Plan, mit einem Schreiben des Säumigen, worin derselbe mit nackten Worten anzeigte, daß er zurücktrete, da er anderweitig Verpflichtungen habe. Der letzte Act der Tragicomödie wird sich jetzt natürlich vor Gericht abspielen.
* Leipzig, 28. November. Das Schwurgericht verur- theilte den Bäckermeister Chemnitzer-Bernbruch, der seinen halbjährigen Sohn in bestialischer Weise getödtet, wegen Todtschlags sowie schwerer Urkundenfälschung und Diebstahls zu 10 Jahren 2 Wochen Zuchthaus, sowie 10 Jahren Ehrverlust.
* Friedrichshafen, 27. November. Aus dem Bodensee machte man Versuche, zur Nachtzeit unter Benutzung des electrischen Lichtes zu fischen. Die Versuche haben sich nicht bewährt.
♦ Zur Warnung. Unwahre Angaben bei der Erhebung von Zeugengebühren bildeten die Grundlage einer Betrugsanklage, die am Sonnabend die 124. Abtheilung des Berliner Schöffengerichts gegen einen Hauseigenthümer Georg Häsnert verhandelte. Der Angeklagte hatte in einer Privatbeleidigungß- klage als Zeuge auszutreten. Als er nach Schluß der Verhandlung in der Kanzlei erschien, um die Zeugengebühren in Empfang zu nehmen, wurde er von dem betreffenden Beamten gefragt, welchen Berus er habe und ob er aus Versäumnißkosteu Anspruch mache. Der Angeklagte erklärte, daß er Anstreicher sei und deshalb durch seine Zeugenschast Verlust erleide. Er erhielt daraus 2,50 Mk. und Pferdebahngeld. Später stellte es sich heraus, daß H. Hausbesitzer ist und einen Berus überhaupt nicht hatte. Der Gerichtshof verurteilte den Angeklagten zu 20 Mark Geldstrafe.
* Deutsche Militärkapellen in Chicago. Bekanntlich war es lange zweifelhaft, ob auch deutsche Militärcap eilen aus der Chicagoer Weltausstellung mitwirken würden. Jetzt hat die deutsche Regierung, wie aus Chicago berichtet wird, aufs Neue ihr Interesse an der Ausstellung kundgegeben, indem sie Militärmusikern Urlaub ertheilte resp. erwirkte. Vor einigen Tagen erhielt der General-Director der ethnologischen Abtheilung, C. H. Schmidt, der jetzt in Chicago weilt, die amtliche Nachricht, daß der General-Musikdirector des preußischen Militärs *wesens, Roßberg, den Befehl erhalten habe, aus sämmtlichra deutschen Militärcapellen Musiker zur Bildung von zwei vollen neuen Musikcorps auszuwählen. Das erste soll eine 40 Mann starke Regiments Capelle, das zweite ein 26 Mann starkes Trompeterchor fein. Erstere werden die Uniformen der preußische Garde zu Fuß tragen, die Letzteren die Uniform der Gardes du Corps mit Brust- panzer und adlergekröntem Helm. Der Dirigent der Infanterie- Capelle wird Capellmeister Ruscheweyh sein, der die Feldzüge von 1864, 1866 und 1870 mitgemacht hat, während die Cavallerie Capellmeister Harold leiten wird. Die letztere wird die alten Trompeten blasen, welche kürzlich auf besonderen Befehl des Kaisers wieder bei den Reiter-Regimentern ein- gesührt worden sind. Der Berliner Concert-Director Hermann Wolf schreibt Herrn Schmidt, daß beide Capellen schon vollzählig beisammen sind und das Einüben begonnen hat. Beide Musik-Corps werden in Chicago in voller Uniform vom Schlöffe über die Zugbrücke durch das deutsche Dors nach ihren Pavillons marschiren. Der Amerikaner wird hierdurch ein Begriff davon bekommen, wie es bei Aufziehen der Schloßwache Unter den Linden täglich in Berlin zugeht.
* Der japauefische Dauerreiter, Major Tukuschima, welcher den Weg von Berlin nach Japan quer durch Asien zu Pferde zurücklegt, ist jetzt wohlbehalten in der chinesischen Mongolei angekommen. lieber Mangel an freundlicher Ausnahme hatte er sich nirgends zu beklagen.
* Eine halbe Compagnie desertirt. In Petersburg ist eine halbe Compagnie des Nowo-Tscherkask'schen Regiments mit dem Feldwebel an der Spitze aus und davon gegangen. Grund der Desertion war die absolut unwürdige Behandlung, welche den Leuten Seitens des sehr straflustigen und ungerechten Compagnie-Chefs zu Theil wurde- ihm gegenüber nahm der Feldwebel häufig die oft allzu streng bestraften Leute in Schutz, weßwegen der Compagnie-Chef in letzter Zeit auch ihn sehr schlecht behandelte. Die Deserteure entfernten sich unter Führung dieses Feldwebels aus dem Wege nach Schlüsselburg. Einzelnen wurde ihre Flucht sehr schnell leid- Offizierspatrouillen holten den Rest wieder ein und brachten die Ausreißer zurück. Mehrfach wird angenommen, daß der Feldwebel geisteskrank ist, sonst dürste das Kriegsgericht gegen ihn das Todesurtheil faßen.
* Jeder hundertste Russe ein Gefangener. Augenblicklich befinden sich in den 8 7 5» Gefängnissen Rußlands nicht weniger als 950,000 (befangene, von denen 90pCt. Männer und 10pCt. Frauen und Kinder sind. Die Gefängnisse haben in Wirklichkeit einen Raum für 570,000 Personen. । Das Budget der Gesängnißverwaltung beträgt 14 Millionen J Rubel, eine Kleinigkeit weniger, als die für Zwecke der [ Erziehung von der Regierung ausgeworfene Summe. Es | sitzt also jeder hundertste Russe im Gesängniß.
* Folgende geharnischte Erklärung erlaffen mehrere | Schmiedeberger Damen in der letzten Nummer des dortigen „Sprechers": „Die Vorträge der letzten Liedertafel sind am
Sonnabend bei ziemlicher Betheiligung sehr gut ausgefallen, dagegen wurden wir nach den Vorträgen sehr enttäuscht. Anstatt, daß beim Tanzen sich die Herren den hiesigen Damen widmen, nein, da wurde das Fräulein K. mit als Hauptperson betrachtet, welche gar nicht den Verein in Vorträgen unterstützt, sondern sich nur bei dem Vergnügen beteiligt. Wir wollen ganz von den Rundtänzen absehen, aber bei der Polonäse (!) müßten doch die hiesigen Damen zuerst den Vorzug haben. Gewundert haben wir uns sehr, daß sich auch dieses Jahr wieder eineGroßstädterin an unseren kleinstädtischen Vergnügen betheiligt. Sollte auch im nächsten Concert das betreffende Fräulein ihre N . . . wieder dabei haben, was unS nicht gerade sehr erwünscht wäre, dann hoffen wir mitwirkende Damen doch, daß die Herren die auswärtigen Damen links liegen lassen - denn es sind nicht nur Großstädter, welche gut tanzen. Mehrere Damen der Liedertafel."
ycrfcbr, £anb» und Volkrwirthschaft.
Gieße«, 29. November. Marktbericht. Aut dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Md. A 1,30—0,01, Hühnereier per Stück 7—8 4, 2 Stück — 4, R* *5fe vr. St. 5—8 4, kkäsematte pr. St. 3 4, frtbfen vr. Wer 20 4, ehrten pr. Liter 32 4, Tauben or. Vaar A 0.60—0.75, Hühner pr. Stück x 0,90—1 20, Hahnen pr. St A 0,50 —0.80, Enten pr. St A 1,40 bis 1 70, Ochsenfleisch pr. Md 65—72 4- Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60—70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 40 —50 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 40- 70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,30—4,00 A, Weibkrau' pr Stück 5—12 S, Zwiebeln pr. Centner 7,50—8,50 A, Milch vr. Liter 12 1? 4, Gänse pr. Pfd. 50—58 4.
Frankfurt a. M«, 28. November. Am Holz markt lagern noch reichliche Vorrälhe von Brennholz. Die Umsatzpreise sind für Buchenscheitholz erster Klasse Mk. 9.50, zweiter Klasse Mk. 8.50 und dritter Klasse Mk. 7.— ; für Tannenscheitholz erster Klasse Mk. 7.50, zweiter Klasse Mk. 6.— per Raummeter. Buchenwellen Mk. 2.50, Tannenwellen Mk. 4 — per 100 Stuck. Der Wasserstand ist eben so klein, daß die Schiffer von oberhalb nur ein Drittel Fracht laden können.
Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 28. November. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 395 Ochsen, Kühe und Rinder und 442 Schweine.
— Gemeinnütziges. Wasserdichte, geschmeidige und dauerhafte Stiefel, die selbst bei Regenwetter täglich glanzend gewichst werden können, erhält man bet Anwendung des bekannten „Schuhfett Marke Büffelhaut", dessen Vorzüge überall anerkannt werden, wo es bis jetzt eingeführt worden ist. Verkaufsstellen s. Inserat.
Bei der Redaction eingegangene Bücher:
— Ein sehr hübscher WeihnachtS-Eatalog, herausgegeben von dem bekannten großen Jugendschriften-Verlag von Carl Flemming in Glogau, ist soeben in einer prachtvoll iHuftiirttir Ausgabe erschienen.
— Ein vorzügliches Weihnachtsgeschenk auszuwählen ist nicht schwer, wenn man den soeben erschienenen altbewährten Führer aus dem Gebiete der Wethnachttzliteratur, den »Jllustrirten (Katalog* von F. A. Brockhaus in Leipzig, zu Ratve zieht.
Eingesandt.
Gießen, 29. November 1892. Geehrte Redaction!
Gestatten Sie an dieser Stelle auf einen Ucbclftanb aufmerksam zu machen, der meiner Ansicht nach dringend der Abhülfe bedarf. Es ist in hiesiger Stadt Gebrauch, daß die Zeit zwischen den einzelnen Acten im „Reum Theater" durch Musik ausgesüllt wird. Man mag über die Nothwendigkeit dieser Einrichtung denken wie man will, jedenfalls ist das Publikum an dieselbe gewöhnt und es dürfte im Interesse der Directton liegen, dieselbe beizubehalten, wenigstens bei Gastspielen fremder Künstler. Aber — und nun kommt unsere Beschwerde — in der jetzigen Form nicht, denn sie ist manchmal so jämmerlich, daß einem der Geschmack an der kommenden Scene von vorn herein verdorben ist. Sollte, wenn die hiesige Militärcapelle absolut nicht zu gewinnen ist, nicht vielleicht die unseres Wissens hier noch bestehende Civilcapelle in der Lage sein, da helfend einzugreifen? Wir verlangen ja keine hervorragende künstlerische Leistung, aber ein jedes musikalisches Gefühl verletzendes Geklimper kann man dem Publikum doch unmöglich fortwährend zumuthen.
Hochachtungsvoll
Ein eifriger Theaterbesucher.
Haus- und Küchenardeiten kicfi'ri'töthe'der Hände und als ipätere Folge Rauheit und Ausspringen der Haut. Dieses gibt nun wieder aar oft Veranlassung zu Hautkrankheiten. Zur Verhütung solcher Unannehmlichkeiten sei man namentlich auf die Benutzung einer völlig schärfesreien, unverfälscht reinen Seife bedacht, wie es z. B. die treffliche Doerings Seife mit der Eule ist. Diese Seife macht mehr rote jede andere die Haut welch, zart und geschmeidig und wirkt durch Ihren Fettgehalt schützend auf die oberen Hautlagen, rote dies berühmte Soectalärzte für Hautkrankheiten wiederholt ausgesprochen. Die Anwendung der DoeriNgK Seife mit der Eule ist durchaus nicht kostspielig, weil sie sich nur sehr wenig verwascht und bis auf den kletnsttn Rest ausbrauchen läßt, daher auch jedem sparsamen Haushalte angelegentlich zu empfehlen ist. Preis 40 Pfg
9469] Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen.
nrilPH MTOOlUirn Hofl- Baden- Niederlagen
I ntt-lYltOOlYlLK B*den’Frankfurt a. m. durch Placate ■ e ■ ■■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■1 ■■ ■ ■ altrenommirte Firma,
empfiehlt vorzügl. Theemiechung-en ä M. 2.80 u. M. 3.50 pr. Pfd. Probe-
peckete 80 Pf. u. M. 1.» fco. (Doppelbrief) sehr beliebt u. verbreitet. [9715]
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Beruh. Curt Pechstein, Wollwaarenfabr. in Mühl hausen L Th«, fertigt aus Wolle, alten gestrickten, gewebten und anderen reinwollenen Sachen und Abfällen haltbare und gediegene Stoffe für Dame«, Herren und Sinder, sowie Stoffe zu Portiören in den modernsten Mustern bei billigster Preis- stevung und schnellster Bedienung.
Annahme und Musterlager in Gießen bet [5645
L. Mühlhansen, Bismarckstraße 10.
Freundliche Bitte.
Die Bibliothek des -Feierabends für Lehrling, ist in diesem Winter so stark in Anspruch genommen, das- ein gründlicher Ersatz verbrauchter Exemplare, sowie über Haupt eine Ergänzung nothwendig ist. Freunde unserer Ein richtung, die im Besitze von für junge Leute geeigneten ge bundeneu Büchern (Volksschriften, auch größeren Werken sind, würden wir daher um Ueberlaffung derselben dankba sein. Auch gebundene Zeitschriften („lieber Land und Meer" „Daheim" u. dgl.) sind willkommen.
Für den Vorstand ves Feierabends:
Dingeldey.


