Ausgabe 
26.8.1892
 
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fdjr leicht möglich ist, so steht zu erwarten, daß man auch außerhalb Hamburgs der in der großen Handelsmetropole ausgetretenen Epidemie die schärfste Aufmerksamkeit zuwenden wird.

Berlin, 24. August. Wegen des Austretens der Cholera rn Hamburg werden längs der deutsch-böhmischen Grenze Lranitätscommissionen errichtet. Eine verschärfte Controlle der Reisenden und Durchsuchung der Gepäcke wurde angeordnet. Wegen des Auftretens der Cholera in Hamburg circulirte an der hiesigen Fruchtbörse eine Petition um Auf­schiebung des internationalen Saatenmarkles. Die Entscheidung bleibt der Regierung Vorbehalten.

Berlin, 24. August. Dem Vernehmen nach ist die <Lranirätscommission der Stadt Berlin unter dem Vorsitz des Polizeipräsidenten heute Mittag in dem Polizeipräsidiums­palast zusammengetreten.

Berlin, 24. August. Ein an Cholerasymptomen erkrankter, auf polizeiliche Anordnung in'das Hedwigskrankenhaus heute Nacht eingelieferter Arbeiter verstarb zwei Stunden nach der Einlieferung. Die bacteriologische Untersuchung wurde angeordnet.

Berlin, 24. August. Einer höheren Anordnung zufolge dürfen Auswandererzüge in sanitärem Interesse fortan nur Nachts in der Bahnstation Ruheleben bei Spandau ein­laufen. Nach ganz kurzem Aufenthalt, während dessen eine ärztliche Untersuchung stattfindet, werden die Auswanderer weiter e^pedirt.

Berlin, 24. August. Nach Meldungen aus Hamburg forderte die Cholera dort bereits 200 Opfer.

I Berlin, 24. August. Auf amtliche Anordnung werden sämmtliche von Hamburg und Altona in Berlin per Bahn emtreffenden Gepäckstücke einer sorgfältigen Desinsec- nun an Ort und Stelle unterzogen. Die Maßregel ist bereits heute aus dem hiesigen Lehrter Bahnhof in Kraft getreten.

Hamburg, 24. August. Die Choker a asiatica wurde amtlich constatirt. Prosesior Koch hat die Leitung der Sanitätsmaßregeln übernommen.

Hamburg, 24. August. Heute Mittag wird von etwa 24 0 Erkrankungen in allen Stadttheilen berichtet. Officielle Mittheilungen der Medicinalbehörde werden für morgen versprochen. Der Procentsatz der Todesfälle ist noch unverändert. Die Behörde engagirt Hilfsärzte für die Hospi­täler und erprobte Krankenträger. Die Krankenwagen sind fortwährend beschäftigt, die Todtenhallen voll besetzt. Hilfs­baracken für die Spitäler sollen errichtet werden, die Behörde ist überaus thätig und wachsam.

Hamburg, 24. August. Eine ossicielle Statistik der Medicmalbehörde weist nach, daß in den Tagen vom 18. bis 23. August 13, 16, 24, 31, 86, 49, zusammen 219 cholera­verdächtige Erkrankungen mit 2, 6, 14, 15,20, 18, zusammen 75 Todessälle vorgekommen sind. Danach hat die Epidemie am letzten Tage nachgelassen. Die Krankentransporte sind erheblich größer, da Brechdurchfälle und ähnliche Erkrankungen sofort isolirt werden. Die Hitze ist heute wieder afrikanisch, Mittags 30 Grad C. im Schatten. Die Aufregung beginnt bereits nachzulassen. Die Behörde ist bemüht, überall energisch und prac.ljch einzugreisen.

Hamburg, 24. August. DemHamb. Corr." zufotge sind die Meldungen über den Stand der Cholera vielfach übertrieben und werden durch die heute Nachmittag fest­gestellten Zahlen berichtigt. Der Verkehr auf den Straßen ist nicht beeinflußt, nach wie vor herrscht reger Fremden­verkehr^ der Besuch der Börse ist wie gewöhnlich, der Vor­sicht wegen ist ein Arzt daselbst stationirt und ein Kranken­zimmer eingerichtet, das jedoch nicht benutzt worden ist. Die Desinfectionsgeschäfte werden von Käufern umlagert. Die Desinfectionsmittel sind vielfach ausverkauft. Die im Auf­trage des Reichsgesundheitsamtes anwesenden Professor Koch und Dr. Rahts conserirten mir dem Chef der Polizei und der Mediclnalbehörde und besuchten heute Abend die Aus­wandererbaracken. Von 80 Erkrankungen in Altona wurde in drei Fällen Cholera asiatica constatirt. Im Ganzen sind daselbst nur fünf Todesfälle vorgekommen.

Bremen, 24. August. Wie zuverlässig verlautet, unter­liegen seit heute Nachmittag alle aus Hamburg-Altona in Bremerhaven eintreffenden Schiffe einer Quarantäne.

Köln, 24. August. Wie dieKöln. Ztg." meldet, ist der Schlafwagenverkehr Hamburg-Köln eingestellt. Der Bahnhof ist gründlich desinficirt. Alle Hamburger oder von Hamburg anschließenden Züge werden ärztlich untersucht.

Wien, 24. August. Infolge der Cholera in Hamburg findet Unterbrechung des directen Verkehrs der österreichischen Nordwestbahn und Waggonwechsel in Terschen statt. Da­selbst ist auch ein Arzt zur Untersuchung der Reisenden und Desinficirung des Gepäcks.

Prag, 24. August. Die Statthalter« beauftragte den Magistrat, bezüglich der Reisenden aus Hamburg die gleichen Maßnahmen anzuwenden wie bei den Reisenden aus Rußland, insbesondere den Hoteliers auszutragen, daß kein Reisender aus Hamburg ohne ärztliche Untersuchung das Hotel verlasse.

Brussel, 24. August. Fünf neue Todesfälle kamen im Spttal von Antwerpen vor. Trotz der osfieiellen Be­richte kann kein Zweifel mehr über den Ausbruch der epide­mischen Cholera bestehen. Ein Matrose an Bord eines Hamburger Dampfers erkrankte und wurde nach dem Spital sterbend befördert. In Charleroi dagegen kam kein neuer Todesfall vor.

Antwerpen, 24. August. Nachmittags sind heute aber­mals mehrere choleraartige Erkrankungen vorgekommen, In einem Falle wurde asiatische Cholera constatirt Samtätscommifsion und Aerzteeollezium halten täglich Sitzungen ab. Die Errichtung eines Lazareths wird beabsichtigt

London, 24. August. DerStandard" betont die Noth- tDenbtgteit gegenüber der möglichen Weiterverbreitunq der Cholera durch die über Hamburg kommenden Auswanderer vle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

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Kopenhagen, 24. August. Einem heutigen Erlaß des Justizministers zufolge sind fortan die Provenienzen aus Elb- Häsen einer Quarantäne unterworfen.

Stockholm, 24. August. Die Regierung erklärte heute sämmtliche deutsche Nordseehäfen, sowie die deutschen Ostsee­häfen an der Küste zwischen Pommern und Dänemark für choleraverdächtig.

Chriftiavia, 24. August. Mehrer- von Hamburg kommende Dampfer wurden beute einer Quarantäne unterzogen. Die deutschen Häfen wurden für choleraverdächtig erklärt. Die Einfuhr gebrauchter Kleidungsstücke, Leinwand, Bettzeug, Lumpen vom Deutschen Reiche ist verboten.

Paris, 25. August. Mehrere Fälle von asiatischer Cholera wurden in den letzten Tagen constatirt. Die Er­krankungen verliefen meistens und sehr rasch tödtlich. Die Aerzte glauben, der gestrige starke Regen werde einhaltend auf die Cholera wirken. Die französischen Blätter schreiben, um die Bevölkerung zu beruhigen, nur von der Cholera nostras.

Hllvre, 24. August. Die Doctoren Bronardel und Proust erklären, daß die choleraartige Epidemie die­selbe sei wie in der Umgegend von Paris und voraussichtlich sich nicht weiterverbreiten werde. Die meisten Kranken sind bereits wieder hergestellt.

Lissabon, 24. August. Für die Provenienzen aus Oester­reich, Belgien, Deutschland und der Türkei wurde Quaran­täne angeordnet.

Petersburg, 24. August. Dom 22. bis 23. dss. Mts. sind hier 95 Erkrankungen an der Cholera vorgekommen; 33 sind gestorben, 37 genesen.

Petersburg, 24. August. Von gestern Mittag bis heute Mittag sind hier 111 Cholera-Erkrankungen und 52 Todesfälle vorgekommen. Im GouvernementSsamara betrug vom 20. bis 22. August die mittlere tägliche Er­krankungsziffer 1194, die Sterblichkeit 529.

Newyork, 24. August. Die Ordre ist jetzt erlassen, welche die Quarantäne über Hamburger Schiffe verhängt. Die Vertreter der Hamburger Linie befürchten, daß ihr Geschäft schwer geschädigt werde, da jetzt die Touristen heimkehren. Auch die Vertreter anderer Linien besorgen, daß die Quarantäne bald auch auf ihre Schiffe ausgedehnt werde. Die erste Nachricht vom Auftreten der asiatischen Cholera in Hamburg hat hier eine kleine Panik verursacht.

Washiugtou, 24. August. Der Consul der Vereinigten Staaten in Havre meldet, die asiatische Cholera sei dort ausgebrochen.

Mainz, 24. August. Bei dem gestrigen Brande iw Bo den heim wurden gegen zwanzig Gebäulichkeiten zer­stört. Der Schaden ist sehr beträchtlich, da Vieles nicht vcr-- sichert war.

Mainz, 24. August. Dcr Commandeur des elften Armeecorps, Generallieutenant v. Wittich, ist nad) In- spicirung des 117. Infanterieregiments gestern Abend roieöer von hier abgereist. Derselbe begab sich zunächst nach Darm­stadt. Herr v. Wittich ist noch ein verhältnißmäßig junger Mann, bedeutend jünger als sein Vorgänger, General v. <&xoV

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Appenrod (Kr. Alsfeld), 23. August. Bei der heute hier stattgesundenen Bürgermeisterwahl wurden 66 Procent Stimmen überhaupt abgegeben, welche sämmtlich auf den seit­herigen Bürgermeister Herrn Conrad Wolff fielen. Herr Wolff ist bereits 24 Jahre Bürgermeister und somit heute zum vierten Male gewählt. Ein Gegencandidat war nicht aufgestellt, hatte aber auch bei der großen Beliebtheit des Gewählten keine Aussicht auf Erfolg.

Darmstadt, 24. August. Se. Königl. Hoheit der Grofi­tz erzog begaben sich heute früh von Jagdschloß Wolfsgarten nach dem Uebungsplatz bei Griesheim, stiegen dorr zu Pferd und wohnten von 7 Uhr an der durch den commandirenden General des 11. Armeecorps Generallieutenant v. Wittich vorgenommenen Besichtigung des 1. Großherzogl. Jnsanterie- (Leibgarde-) Regiments Nr. 115 und des Großh. Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 bei. Demnächst begaberr Sich Se. Königl. Hoheit nach Darmstadt, nahmen im Residenz­schlosse Vorträge entgegen und kehrten darauf nach Wolssgarten zurück. Zur Grobherzoglichen Tafel, die heute Nachmittag 2 Uhr im Jagdschloß Wolfsgarten stattfindet, haben Seine Excellenz Generallieutenant v. Wittich, Se. Excellenz Herr Obersthosmarschall v. Westerweller nebst Frau Gemahlin, sowie die den commandirenden General begleitenden Herren Oberstlieutenant v. Bock und Pollach, Chef des Generalstabes und Major Millich genannt v. Pöllnitz, Adjutant des Generalcommandos 11. Armeecorps, Einladungen erhalten. Gutem Vernehmen nach werden Se. Königl. Hoheit der Großherzog Anfangs September den Divisionsmanövern in Rheinhessen beiwohnen und zu dieser Zeit in Mainz residiren. D. Ztg.

Darmstadt, 24. August. Gestern Abend gegen 7 Uhr stürzte sich eine Frau aus der Mansarde des Hauses Rhein- strafie 24 in den Hof und blieb auf der Stelle todt. Die Frau hatte sich schon mehrere Stunden in einer Dachkammer des vierstöckigen Hauses eingeschloffen und stürzte sich dann durch das Dachfenster hinaus. Die Unglückliche soll an Geistesstörung gelitten haben.

Mainz, 23. August. Vorgestern traf hier ein großer Transport Geflügel aus Italien für eine Geflügelhandlung ein. Als der Wagen geöffnet wurde, stellte es sich heraus, daß nicht weniger als 700 Stück Geflügel in Folge der Hitze und Mangel an Getränk zu Grunde gegangen waren. Hier wäre strengere Aufsicht dringend geboren.

Mainz, 24. August. Von dem Bau der Bonifaciuskirche stürzte gestern Abend ein Zimmermann herab. Der Unglückliche, der das Genick brach, war auf der Stelle tobt-

Mainz, 23. August. Am Samstag Nachmittag fiel ein etwa fünf Jahre altes Kind in den Rhein. Dasselbe war bereits am Versinken, als ein Arbeiter in vollständiger Kleidung in das Wasser sprang und das Kind noch am Schopfe erfaßte. In der Nähe der Unfallstätte ließ nun ein Herr seinen Hund im Rheine baden. Als der Hund gewahrte, wie der Schwimmer sich ins Wasser stürzte und das Kind erfaßte, schien er der Meinung zu fein, dieser wollte dem Kinde ein Leid zufügen. Das Thier schwamm deßhalb auf den Lebensretter zu und stürzte sich wie wüthcnd auf den Mann, den es mit den Zähnen unter Waffer zu zerren suchte. Nur der größten Mühe des Eigenthümers des Hundes gelang es, zu veranlassen, daß der Hund von dem Manne abließ, und erst dann konnte der Lebensretter das Ufer wieder erreichen.

Cocales und provinzielles,

Gießen, 25. August 1892.

Verhaftet wurde gestern ein junger Bursche, der bei dem Werfen mit Steinen in einen Birnbaum ein kleines Mädchen lebensgefährlich verletzt hatte. Weiter wurde verhaftet ein Mann wegen Obdachlosigkeit. Vor einigen otogen wurde bei einem hiesigen Bäckermeister ein schwerer Diebstahl mittels Anwendung von Nachschlüsseln ausgeführt und dabei ca. 70 Mk. gestohlen. Es sind dieser- halb der frühere Bäckergeselle und das Dienstmädchen des Bestohlenen, welche der That dringend verdächtig sind, ver- haftet worden.

Zur Sonntagsruhe. Die in Ausführung der Be­schlüsse der in Mainz stattgehabten Versammlung der Cigarrenhändler vom 7. August, ausgearbeitete Vor­stellung an das Großh. Mintsterium des Innern und oer Justiz wegen dcr Sonntagsruhe wird nächster Tage an ihre Adresse abgehen. Circa 80 Cigarrenhändler aus Darmstadt, Mainz, Worms, Offenbach, Gießen, Friedberg :c. haben sich mit dem Inhalt dieser Vorstellung einverstanden erklärt. Die Eingabe besagt u. a., daß das Rauchbedürfniß an Sonn- und Festtagen besonders stark hervortrete - darum hätten auch die Sonn- und Feiertags - Einnahmen bisher 20 pCt. der Jahres-Einnahme ausgemacht. In England und Amerika sei bei puritanischer Sonntagsruhe der Verkauf von Cigarren und Tabak ohne Einschränkung seit Jahren gestattet. Seit Inkrafttreten der Bestimmungen über die Sonntagsruhe sei die Sonntags-Einnahme bei den größeren Cigarrenhandlungen in Hessen um 60 pCt., bei den kleineren Geschäften noch um viel mehr zurückgegangen. Die Einnahmen an Wochen­tagen seien dagegen um nichts gegen früher erhöht. Das Gesuch geht dahin, den Verkaufsbeirieb in Cigarrenläden von 11 Uhr Vormittags bis 7 Uhr Abends ohne Unter­brechung zu gestatten.

Wegen der Gefahr einer Einschleppung der Cholera aus Frankreich hat das Ministerium angeordnet, daß auf de« Stationen Mainz, Bingen, Worms und Alzey eine Ueberwachung der Reisenden erfolgt, wobei die Kreis­gesundheitsämter mitzuwirken haben. Mit choleraverdächtigen Erscheinungen (Brechen, Durchfall) behaftete Personen sind von der Miterbesörderung auszuschließen. Das Eisenbahn- ,^ahrperlonul ist angewiesen, solche Reisende vor Allem zu h'oliren; die nicht etwa zu der erkrankten Person gehörenden Mitreisenden sollen aus dem Coupe entfernt und anderweit untergebracht werden. Gleichzeitig ist der nächsten Haupt­station Alzey, Bingen, Worms oder Mainz telegraphisch Meldung zu machen, damit diese bei Eintreffen des Zuges für die Verbringung des Kranken in das Hospital, für Be­nachrichtigung der Behörden und für gründliche Desinficirung des bewußten Personenwagens sorgen kann.

Vorsicht! Jetzt ist die Zeit, wo verschiedene unserer gefährlichsten Giftpflanzen, z. B. Bilsenkraut, Nacht- sckatten, Stechapfel, Eisenhut, gemeine Tollkirsche, Fingerhut, gefleckter Schierling, Wasserschierling, die rotbbeerige Zaun­rübe, die Hundspetersilie u. s. w. u. s. w. zur Reise ge­langen. Da die naschhaften Kleinen die Samenkapseln und Beeren dieser Pflanzen, besonders die glänzenden schwarzen Beeren der Nachtschattengewächse, gern zu ihren Spielen ver­wenden, jo kann das größte Unglück entstehen. Müller

sollten ihre Kleinen in Wald und Flur nie aus dem Auge lassen und ihnen aus das Strengste einschärsen, nichts zu genießen, als was ihnen von Erwachsenen gereicht wird. Schon eine einzige Beere dieser Gistgewächse kann den qual­vollen Tod des Kindes herbeisühren.

Die gegenwärtige Hitze ist nach der Versicherung des Directors des französischen Observatoriums Montsouris, Herrn Descroix, keine bloße Folge der Sonnenwärme, sondern hauptsächlich aus einen heißen, trockenen Lus t- strom zurückzuführen, der infolge von gewitterhasten Strömungen im Süden zu uns gekommen fei. Es sei eine Art Sirocco oder Samum, von dem wir aber nur Theil- wirkungen verspürt haben, denn er sei auf feinem Wege etwas abgelenkt worden.

Lebensmittel. Preise Ende Zuli 1892. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- statistlk kosteten:

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Ochsenffetsch per Pfund

Rindfleisch per Pfund

Kalbfleisch per Pfund

Schweinefl. per Pfund

Hammelfleisch per Pfund

Gemischtes Brod

Roggen- Brod

Butter per Pfund

Städte mir j Octroi

Darmstadt

76

70

70

66

70

15,5

13,5

100110,

Mainz

72

60

70

70

65

15

13,5

96-1041

Offenbach

76

58

70

70

70

16

15,5

107117

Worms

70

66

68

68

68

13

13

98109

Gießen

Städte ohne

75

65

56

70

68

14

13,5

85-95

Octroi Bingen

75

60

60

70

75

13,5

13

90111

Bensheim

66

64

60

66

60

16 ,

14

96103

Alzey

69

64

70

70

70

17

13

991111

Friedberg

68

60

60

60

60

15,5

15

90-100

95100

Alsfeld

58

50

50

56

_

15

13

Lauterbach ||

64

64

56.

60

56

16

12

100