Issue 
17/01/1892 Erstes Blatt
 
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

Depeschen de« .Bureau Herold*.

Berlin, 15. Januar. Preußisches Herrenhaus. Präsident Herzog v. Ratibor wird nach Verlesung der neu eingetretenen und verstorbenen Mitglieder ermächtigt, die eingehenden Vorlagen den Ausschüssen zu überweisen und die nächste Sitzung nach eigenem Ermessen zu bestimmen.

Berlin, 15. Januar. DerReichsanzeiger" veröffentlicht anläßlich des Ablebens des Herzogs von Clarence zehn Tage Hoftrauer.

Berlin, 15. Januar. Der Deutsche Handelstag wurde heute im Börsensaale eröffnet. In der vorhergehenden Ausschußsitzung wurde beschlossen, die nächste Weltausstellung in Berlin abzuhalten, sowie die Einführung einer einheitlichen Zeit für Deutschland nach dem 15. Grade östlich von Green­wich gerechnet. Ein Telegraphen- und Telephon-Regiegesetz sei nur zweckmäßig bei gleichzeitiger Ordnung der gesammten Verkehrs - Einführung der Electricität durch Gesetz. Der Staatseisenbahn-Ueberschuß sei dringend nur zur Deckung der Eisenbahnschulden zu verwenden.

Berlin, 16. Januar. Die Socialdemokraten im Reichs­tage haben den Antrag eingebracht, die Regierung zu ersuchen, das Unfallversicherungsgesetz dahin abzuändern, daß die Rente für Verletzte bereits vom Beendigungstage des Heilverfahrens an zahlbar sei. Dem Abgeordnetenhause ist ein Gesetzentwurf, betreffend die Aufhebung der Re- gierungSabrheilung für Kirchen-und Schulwesen, zugegangen. Der Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Trunksucht ist dem Reichstage zugegangen.

Hamburg, 15. Januar. Ein holländischer Schoner, mit Pulver nach Rio Grande do Sul bestimmt, wurde auf der Nordsee vom Eise durchschnitten und sinkend nach Cux- hafen geschleppt.

Wien, 15. Januar. Der Generaldirector der öster­reichischen Staatsbahnen, Bilinski, gewährte den galizischen Müllern eine 17procentige Tarifvergünstigung.

Rom, 16. Januar. In politischen Kreisen tritt das Ge­rücht von einer neuerlichen Erhöhung des Militär- Etats auf, was jedoch noch der Bestätigung bedarf.

London, 15. Januar. Die Kaiserin Friedrich und der Prinz Heinrich vertreten den Deutschen Kaiser bei der Bei­setzung des verstorbenen Herzogs von Clarence.

Petersburg, 17. Januar. Aus Befehl des Czaren wurden Aerzte und barmherige Schwestern nach dem Gou­vernement Samara gesandt, wo der Hungertyphus in erschreckender Weise grassirt.

Algier, 16. Januar. Die Provinz Constantine wird von großen Schwärmen Heuschrecken bedroht.

Sitzung der Stadtverordneten

am 14. Januar 1892.

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Bei­geordneter Langsdorff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Adami, Georgi, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Heyligen- staedt, Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schmall, Schopbach, Simon, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels.

In Betreff des vor Kurzem gefaßten Beschlusses wegen Düngung der städtischen Wiesen wird beschlossen, anstatt der zum Ankauf empfohlenen 100 Ctr. Kainit eine Waggonladung, weil dies im Einkauf vortheilhaster sei, anzuschaffen. Das Mehr soll zur Düngung von Wiesen der Plockischen Stiftung sowie des anzulegenden Obstbaumstückes verwendet werden.

Der mit dem jeweiligen Halter der beiden Fassel- ochsen abgeschlossene Vertrag läuft im Februar d. I. ab. Falls der Fasselhalier auf seiner mit Erhöhung der Futter­preise begründeten erhöhten Entschädigung beharrt, soll das Halten der Fasiel auf weitere drei Jahre unter Beibehaltung der seitherigen Bedingungen ausgeschrieben werden.

Dem Gesuch des Herrn Kalkbrenner Haas um Rück­vergütung vonOctroi a us St einko h le n wird nicht stattgegeben. Der Gesuchsteller hat ca. 600 Ctr. Kohlen nach seiner Ziegelei bei Leihgestern verbracht, dieselben auch vor der Ausfuhr verwiegen lassen, aber nicht, wie es zur Begründung von Rückerstattungsansprüchen nöthig war, dem Octroierheber Mittheilung von der beabsichtigten Ausfuhr gemacht. Der Beschluß entspricht dem Anträge der Finanz- Commission, wie sie ihn behufs Vermeidung allenfalls ent­stehender Consequenzen gestellt hatte.

Das Gesuch des Herrn Gemüsehändlers Hantel um pachtweise Ueberlassung eines Kellers im alten Hosgerichts- gebäude wird genehmigt.

Nachdem in voriger Sitzung die Niederlegung der vor­mals Walther'schen Hosraithe am Lindenplatz beantragt worden, hat sich die Baudeputation mit der Frage beschäftigt. Ihr Antrag geht dahin, von einer Niederlegung der Walther'schen Hofraithe vorläufig abzusehen, dagegen es als eine der ersten Ausgaben des (noch zu ernennden) neuen Stadtbaume,sters auf dem Gebiete des Hochbauwesens zu betrachten, ein Projccl über die Verbindung des Lindenplatzes mit dem Brandplatze auszuarbeilen. Herr Löber ist gegen den Antrag, es seien Pläne von Herrn Has über die Vcr- wendung des nach Niederlegung des Hauses gewonnenen Platzes fertiggestellt worden, vielleicht könnte Herr Architekt Blattner sich der Sache annehmcn; es könnte noch lange dauern, ehe der neue Stadtbaumeister seine Stelle anlrete Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß Herr Blattner eben noch mit der Abrechnung über den Schulbau u. s. ro. beschäftigt sei, die von Herrn Has gefertigten Pläne seien, obwohl m gewissem Sinne großartig, von der Baudeputation als ihr nicht zusagend bezeichnet worden. Herr Schopbach spricht sich des rninenhaften Aussehens des Walther'schen Hauses wegen für Niederlegung deffelben aus, der jetzige Zustand sei schlimmer als ein abgeschlossener Bauplatz. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, das Haus biete noch einer großen Anzahl von Leuten Wohnung, und trage nebenbei bemerkt, mehrere hundert Mark Miethe, was immerhin

zu berücksichtigen sei. Der Antrag der Baudeputation wird zum Beschluß erhoben.

Der Voranschlag des Gaswerkes für 1892/93 schließt ab in Einnahme und Ausgabe mit 291840 Mk. Wie Herr Director Bergen an der Hand ziffernmäßiger Belege mittheilte, ist es im laufenden Jahre in Folge der erfreulichen Zunahme des Gasverbrauchs schwierig gewesen, mit der Gaserzeugung gleichen Schritt zu halten. Eine Er­weiterung des Gaswerkes sei daher dringende Nothwendigkeit, wenn bei der voraussichtlichen weiteren Steigerung des Ver­brauchs ein Nothstand vermieden werden solle. Die Kosten der Erweiterung des Werkes sind veranschlagt auf Mk. 37 000, die Kosten für Ausdehnung der Rohrleitung auf 21000 Mk. Das Straßenrohrnetz soll ausgedehnt werden auf folgende Straßen: Verbindung zwischen Frankfurterstraße und Bahnhof (am Hotel Lenz), Liebigstraße und obere Ludwigstraße, Ver- bindungsstraße zwischen Brandplatz und Ostanlage, Krosdorser- straße (Ausstellung zweier Laternen), Zusuhrstraße zu den neuen Kliniken bis zur Directorwohnung, Goethe- und Löberstraße, Hammstraße (Verbesserung der Beleuchtung da­selbst), Wetzsteingasse durch Oswaldsgarten bis zur Neustadt, Seuling'sche Privatstraße, Straße durch den Pfarrgarten nach der Wetzsteingaffe, Nordanlage (von der Klingspor'schen Be­sitzung bis zur Turnhalle und von da bis zur Neustadt, d. h. nach Fertigstellung der neuen Straßenanlage), Stein- straße, von der Ederstraße bis zur Schillerstraße, Frankfurter- straße bis zur Zusahrtstraße zu der geplanten Jrrenklinik, Seitenstraße vom Schiffenbergerweg nach dem Nahrungs­berg u. s. w. Der Voranschlag wurde nach eingehender Berathung gutgeheißen.

Vor Uebergang zur nichtöffentlichen Sitzung bringt Herr Oberbürgermeister G n a u t h noch das in der Stadt circulirende Begnadigungsgesuch zu Gunsten des wegen Vergehen im Amte verurtheilten früheren Stadtrechners Laub er und die demselben vorausgeschickte Denkschrift des Rechtsanwalt Grünewald zur Sprache, weil letztere jenes Gesuch mit schweren Vorwürfen gegen das Verhalten des Oberbürger­meisters zu unterstützen suche. Weit entfernt, der Unter­zeichnung des Begnadigungsgesuches seinerseits bei irgend wem hinderlich sein zu wollen, müsse er andererseits doch um offene Erklärung bitten, ob Mitglieder der Stadtverordneten- Versammlung bei etwaiger Unterzeichnung jenes Gnaden­gesuches sich in Uebereinstimmung befänden mit auch nur einem der in besagter Schrift gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Darauf erklärte zunächst eine Anzahl von Mitgliedern der Stadtverordneten-Versammlung, daß sie das von dem Ober­bürgermeister in Sachen Laubers eingehaltene Verfahren als lediglich seiner Pflicht entsprechend erachteten, und weiterhin diejenigen Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung, welche das Gnadengesuch unterzeichnet haben, daß sie dies lediglich aus Mitgefühl für Lauber und dessen Familie ge- than, daß sie damit aber keineswegs die in der genannten Schrift gegen den Oberbürgermeister enthaltenen Vorwürfe billigten. Nachdem sich ergeben, daß kein Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung die in der Denkschrift des Rechtsanwalt Grünewald erhobenen Vorwürfe theilt oder billigt, erklärt Herr Oberbürgermeister Gnauth sich beruhigt und dankt für das ihm bewiesene Vertrauen.

toealer ttttö provinzieller.

Gießen, 16. Januar 1892.

Neue« Theater. Zu dem gestern Abend zur Aus­führung gelangtenTropfen Gift" von Blumenthal hatte sich ein den Saal fast völlig füllendes Publikum ein­gefunden. Wir können cs der Direktion'vuch nur danken, wenn sie ein so bedeutendes Stück in der üblichen guten Besetzung uns vorführt.Ein Tropfen Gift" war auf dem Theaterzettel als Lustspiel bezeichnet,' aber wenn auch heitere Scenen darin vorkommen und vor allem ein heiteres Ende nicht fehlt, muffen wir das Stück doch als Schauspiel be­trachten. Die Wirkungen des schwer auf dem Grafen Wahl­berg lastenden Verhängnisses sind vorzüglich von Blumen­thal geschildert, besonders ist die Haltung Herthas, der Tochter des Grafen Wahlberg, geradezu genial gezeichnet. Auch die neckigen Liebesscenen zwischenBruno" undLiddy" ind von der Blumenthal auch sonst stets kennzeichnenden Feinheit, lieber die Leistungen der Darsteller ist durchweg Gutes zu sagen. Ganz meisterhaft war die Darstellung derHertha" durch unseren verehrten Gast Frl. Klink­hammer. Sic beherrschte ihre äußerst schwierige Rolle bis in die kleinsten Nuancen mit solcher Vollkommenheit, daß ihre auch durch seltene Natürlichkeit ausgezeichnete Darstellung das Prädicatwirklich genial" verdient. Besonders in dem dritten Act, wo wirklich die schwersten Anforderungen an eine Künstlerin gestellt werden, entfeffeltc Frl. Klinkhammer wahre Beifallsstürme. Die übrigen Darsteller waren durch­weg gut; besonders hervorzuheben sind die trefflichen Leistungen des Herrn Stegemann (v. Mettenborn) und des Herrn Reiners (Baron Brendel). Wegen Unwohlseins unserer beliebten Naiven, Frau Reiners, hatte Frl. Hüner die Rolle der Liddy übernommen, die sie auch ganz nett durch- ütjrte. Herr Fischer (Oberst von Wendlingen) hatte keine ehr günstige Maske gewählt- auch litt der Gesammteindruck einer Darstellung wieder an der undeutlichen Sprache. Morgen Sonntag ist das letzte Gastspiel von Frl. Klink­hammer, zu dem wir Herrn Director Reiners ein ebenso volles Haus wünschen wie vorigen Sonntag.

ReueS Theater. Und so wären wir denn wieder einmal an das Ende des berühmten Gastspiels des Fräulein ^hesfa Klinkhammer angekommen und wir müssen qe- tehen, was Kunst und künstlerischen Erfolg anbelanat, daß dasselbe em äußerst glorreiches genannt werden kann. Als letzte Gastrolle hat nun Fräulein Theffa Klinkhammer eine ihrer reizendsten, naivsten, anmuthigsten und kunstvollsten Rollen ihres reichen Repertoirs aufbewahrt, eine Rolle, in welcher Fräulein Klinkhammer von den berufensten Kritikern Deutschlands, ja selbst Amerikas die schmeichelhaftesten An-

erkennungeti zu Theil wurden. Es ist dies die Rolle de- Lorchen" in Paul Lindaus geistvollem LustspielDie beiden Leonoren". Wir erinnern uns, das Werk schon früher eiu- mal gesehen zu haben, und können daher den Besuch des Theaters an diesem Abend nur auf das wärmste empfehlen.

Eisbahn. Bei günstiger Witterung findet morgen Sonntag, Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, Concert von der hiesigen Regimentsmusik auf der Eisbahn des Eis- verelnS statt.

"""" seltene Promotion erfolgte am 13. d. Mts., !?" dlePost" berichtet, an der Berliner Universität - sie betrifft einen unserer Landsleute, den aus Ober-Mörlen bei Bad-Nauheim stammenden Kaiserlichen Postinspector Max Kon,g vom Reichs-Postamte. Der Doctorandus steht im Alter von 38 Jahren. Nachdem er Anfangs ein Semester Theologie studiert hatte, wandte er sich vor etwa 20 Jahren dem Postsache zu. Schon im Jahre 1885 zum Postinspector ernannt, wurde er in dieser Eigenschaft am 1. April 1886 an das Reichspostamt versetzt. Von 1888 bis 1891 hat Herr König dann gleichzeitig an der Berliner Universität ein juristisches Triennium vollendet. Seine Doctor-Arbeit erörtert die Haftpflicht des Verkäufers von Inhaber-Papieren und ist dem Staatssecretär Dr. von Stephan gewidmet.

Ruhestands - Versetzung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Ober­amtsrichter bei dem Amtsgericht Alsfeld, Carl Borne­mann, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner lang­jährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Februar 1892 in den Ruhestand zu versetzen und demselben den Character alsGeheimer Justizrath" zu verleihen.

Weltausstellung zu Chicago 1893. Bis jetzt sind von nachstehenden Firmen, bezw. Personen aus dem Grotzherzog- tbum Hessen Anmeldungen zu derselben erfolgt: Brühl'sche Buchdruckerei - Gießen, Frommann und Morian-Darmstadt, Justus Hildebrand-Pfungstadt, Georg Langheinrich-Schlitz, Martin Mayer-Mainz, Gustav Müller-Bensheim, A. Opel- Rüsselsheim, Rosenthal u. Cie.»Darmstadt, Karl Schenk- Darmstadt, Lederfabrik vormals L. Schlösser u. Cie.-Worms, I. Schröder u. Cie.-Darmstadt, C. Staudinger u. Cie. Nach­folger-Gießen, Stein und Köster Mainz, I. Travers-Mainz, Joh. PH. Wagner u. Cie.-Mainz.

Ruppertenrod, 15. Januar. Einen bedauerlichen Un­fall zog sich gestern ein hiesiger junger Mann in e.nem Steinbruche zu. Darin mit dem Hauen von Pflastersteinen beschäftigt, sprang ihm bei dieser Arbeit ein Steinstück so unglücklich auf das Auge, daß er heute in die Klinik nach Gießen verbracht werden mußte.

A Berstadt, 13. Januar. Heute fand in der hiesige« Kirche ein gut besuchter MisfionsgotteSdienst statt. Redner war Herr Pfarrer Wagner von Darmstadt. In mehreren Orten des Decanats Nidda, nämlich in Echzell, Bisses, Ober-Widdersheim u. p w. finden im Laufe dieser Woche gleichfalls solche Missionsgottesdienste statt.

vernrischtes.

* Berlin, 15. Januar. Das Dienstmädchen Machus, welches wegen Ermordung ihrer Herrin, des Fräulein Adler angeklagt war, wurde von den Geschworenen des Todtschlags unter erschwerenden Umständen schuldig befunden und zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt.

^Dresden, 14. Januar. Um sich die hohe Versicherungs­summe zu verschaffen, setzte der Galanteriewaarenhändler Müller aus Großenhain sein Geschäft in Brand. Bei dem Feuer kamen durch die Flammen ein Mann und eine Frau ums Leben, ein Feuerwehrmann erlitt so schwere Verletzungen, daß er ein Krüppel bleiben wird. Der Brandstifter wurde zu 14 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrenverlust verurtheilt.

Auszug aus den Stanöesamtsregiftern

der Stadt Metzen.

Aufgebote.

Januar: 13. Andreas Georg Konrad Rödel, Schwimmlehrer dahier, mit Katharine Adolfine Nau hterselbst. 15. Ludwig Emll htersUbst ****** dahier, mit Wilhelmine Henriette Elisabeth Franz

Gheschltetzrrngett.

Januar: 12. Ludwig Spuck, Restaurateur dahier, mit Selma Weber Hierselbst. 15. Joh. Konrad Geitz, Sergeant dahier, mit Marte Möbus hterielbst.

Geborene.

Januar: 2. Dem Köntgl. StattonS-Asstflenten Wilh. RabeS ein Sohn. 5. Dem Schreiner Karl Horn ein Sohn, August Heinrich. 7. Dem Taglöhner Wilh. Mau« eine Tochter, Elisabeth. 7. Dem Weichensteller Peter Heinrich Michel eine Tochter, Johanna. 7 Dem Bierbrauer Joh. Weber eine Tochter, Marte Luise. 7. Dem Gym­nasiallehrer Dr. Christian Röse ein Sohn, Konrad Han« Emmerich 7. Dem Chemiker Dr. Karl Kempff eine Tochter, Ilse Auguste Elisabeth Sophie. 11. Dem Taglöhner Jakob Krauskops eine Tochter 12. Dem Wirth Heinrich Ludwig Allendörfer ein Sohn. 12. Dem Maurer Andreas Krug ein Sohn, Wilhelm. 13. Dem Glaser Wild. Sickert eine Tochter, Erna Ottilie Marte.

iSestarbeue.

Januar: 11. Kath. Nolte, geb. Kutscher, 41 Jahre alt, Ehefrau von Bahnarbeiter Friedrich Karl Nolte dahier. 12. Marte Emilie Kraushaar, 6 Jahre alt, Tochter von Bierbrauer Joh. Heinrich Kraushaar dahter. 13. Marte Emtlte Wtlhelmtne Rosine Bischoff 9 Monate alt, Tochter von Poltzet Secretär Ludwtg Bischoff dahier' 13. Otto Georg Heinrich Horn, 5 Jahre alt, Tochter von Bäcker­meister Jacob Horn dabter. 13. Wilhelm Weis, 47 Jahre alt JnstttutSdiener dahter. 13. Karoline Bornträger, geb. Schwalb' 76 Jahre alt, Wittwe von Postschaffner Johs. Bornträger dabter' 14. Joh. Heinr. Karl Kolbe, 38 Jahre alt, LocomottMhrer dahier' 14. Kath Schmidt, 8 Jahre alt, Tochter von Weißbinder JohS. Schmidt von Steinberg.

Auszug aus den Airehenbir ehern

der Stadt Sieben.

Evaugelifche Gemeiude.

Getraute.

Den 12. Januar. Ludwig Spuck, Restaurateur in Gieken und Selma Weber, Tochter des Schuhwaarenhändlers Ernst Weber in Solingen.