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bei der Aspernbrücke errichtete Cholerabaracke und entschuldigte sich, daß er wegen Mangel an Zeit die Centralstation der genannten Gesellschaft nicht besuchen könne. Der Kaiser ( empfing vor dem Diner in Schönbrunn den Grasen Taaffe. | Den zweistündigen Besuch der Hosmuseen unterbrach Kaiser > Wilhelm wiederholt durch launige Bemerkungen. Bezüglich des Führers in der ägyptischen Abtheilung sagte der Monarch j zu dem österreichischen Kaiser:Dieser Herr kennt die k Pharaonenzeit genau wie wir die Standorte unserer Regi­menter."

Wien. 12. October. Der deutsche Kaiser besuchte nach einftündigem Hiersein Kalnoky auf V3 Stunde und traf dort mit dem Nuntius Galimberti zusammen. Ob dies zufällig ist, ist nicht sestzustellen. Unmittelbar nach der An« fünft in Schönbrunn überreichte Kaiser Wilhelm Taaffe den Schwarzen Adlerorden. Diese Thatsache wird vielfach mit der deutschfreundlichen Schwenkung des Cabinetchess in Ver­bindung gebracht. Der Kaiser bewohnt in Schönbrunn die Gemächer, welche Napoleon I. und Kaiser Wilhelm 1. einst innehatten. Derselbe pürscht seit heute früh, nur begleitet von dem Oberjägermeister Graf Traun in Anhof bei Schön­brunn.

Rom, 12. October. DasJournal Sicilien" fordert in einem patriotischen Appell die sofortige Befestigung Siciliens gegen französische Angriffe und kündigt die Bildung eines nationalen Vertheidigungscomitös für Sicilien an.

Stockholm, 12. October. Gleich nach dem Zusammen­tritt des außerordentlichen Reichstages finden hier öffent­liche Oppositionsversammlungen gegen die Armee­vorlage statt.

Cocctfci ^Provinzieller.

Gießen, 13. October 1892.

Großh. Kreisamt Gießen hatte telegraphisch bei Großh. Ministerium der Finanzen, Abth. für Eisenbahnen, um frachtfreie Beförderung von Liebesgaben für Hamburg, speziell für Kartoffeln, nachgefucht. Hohes Ministerium hat diesem Gesuch entsprochen und Großh. Direction der Oberhess. Eisenbahnen ermächtigt, solche Sendungen sürHamburg frachtfrei auf ihren Linien zu befördern, falls auf den Preußischen Staatsbahnen die gleiche Vergünstigung gewährt wird. Da solches geschieht, so können, wie es in dem bereits erschienenen Ausruf, der auch in heutiger Nummer an anderer Stelle zu lesen ist, heißt, mildthätige Menschen in den Orten, welche direct an Linien der Oberhess. Bahnen gelegen sind, solche Liebes­gaben direct nach Hamburg spediren.

Nächsten Samstag Mittag beabsichtigt der Vorstand des Oberhesfischen Gefchichtsvereins die Ausgrabungen des Herrn F. Kosler am Butzbacher Römercastrum in Augen­schein zu nehmen und ladet dazu alle Vereinsmitglieder und Freunde der Geschichtsforschung zur Theilnahme ein. Abfahrt 1 Uhr 57 Minuten.

Theater. Morgen Freitag, den 14. October, kommt ein neuer Schwank von Fritz Bernd:Cacao" imNeuen Theater" zur Aufführung. Das lustige und übermütige Stück, welches überall einen coloffalen Lacherfolg zu ver­zeichnen hatte, wird auch beim hiesigen Publikum feine Wirkung sicher nicht verfehlen. Wünschen wir daher der Direction, was bis jetzt leider noch nicht der Fall, ein recht volles Haus.

Für die am Sonntag stattfindende Schlußübuug bet Gießener Freiw Feuerwehr ist folgende Zeiteintheilung vor­gesehen: Nachmittags 3 Uhr: Abmarsch vom Spritzenhause nach Oswalds Garten, daselbst Schulübungen, Besichtigung der Geräthe seitens der zuständigen Behörden. Hierauf: Brandangriff am ehemaligen Walther'schen Hause und Linden- Hof. Abmarsch nach dem Spritzenhaus. Nach der Hebung: Geselliges Zusammensein bei den Feuerwehrkameraden Jas-

Johann II. von Portugal ein Geschwader, um die kühne Fahrt in dem unermeßlichen und unbekannten Ocean gen Westen hin zu unternehmen aber ohne Erfolg. Der Fürst for« berte ein Gutachten darüber von einer Commission, welche aus den bedeutendsten Gelehrten: Diego Ortiz, Bischof von Ceuta und Beichtvater des Königs, sowie aus den beiden königlichen Aerzten Rodrigo und Joses bestand. Aber diese Räthe hielten den Genuesen für einen Phantasten und Pro- jectenmacher, sie verhöhnten ihn als Schwätzer. Erbittert verließ Columbus ein Jahr darauf Portugal, um in Spanien sein Glück zu versuchen- Nach rastlosen Arbeiten und Be­mühungen erhielt er hier einflußreiche Gönner, wie z. B. den Herzog von Medinaceli, der ihn fast zwei Jahre lang als Gast in feinem Hause beherbergte, und 1486 war es ihm vergönnt, sein Project der Königin Isabella von Spanien persönlich vorzutragen. Diese wollte nicht ohne Weiteres auf die unsichere Angelegenheit eingehen, doch interessirte sie der Genuese so sehr, daß sie ihn in den Dienst der castilischen Krone nahm. Nach langen vergeblichen Versuchen, die Sache in Fluß zu bringen, und nachdem er 1491 sogar mit dem französischen Hose in Verbindung getreten war, gelang es ihm schließlich, die Königin zu überzeugen.

Columbus war vom glücklichen Erfolge feiner Weltfahrt so sehr überzeugt, daß er geradezu ungeheuerliche Forde­rungen an die Monarchin stellte; er verlangte außer seiner Erhebung in den Adelstand mit dem Prädikate Don die Würde eines atlantischen Admirals mit dem Genüsse aller Vorrechte der Admirale von Castilien, welche im Range nur dem Kronfeldherrn nachstanden, Macht und Titel eines Vice­königs in allen entdeckten Ländern mit dem Rechte, für alle Remter der künftigen Herrschaften drei Bewerber vorzuschlagen, den Zehnten der Kroneinkünfte aus den Entdeckungen,, endlich ein Achtel aus dem Kronbetriebe der Handelsmonopole.

l Fortsetzung folgt.)

kowsky (Aquarium) und Lechner (Frankfurter Hof), sowie bei Frau Heß (Lindenhof). Abends 8 Uhr in SteinS Saal bau: Banket mit Theater, Vorträgen und Tanz.

Rohheit. Vorgestern wurde ein hiesiger Einwohner von einem rohen Burschen von Annerod auf der Grünberger Chaussee im Gießener Stadtwald angefallen upd ohne weiteren Grund blutig geschlagen. Der Thäter ist er­mittelt und hat seine Bestrafung wegen Körperverletzung zu erwarten.

Verhaftet wurden zwei Handwerksburschen wegen Bettelns und ein solcher wegen Obdachlosigkeit.

Die Großh Regierung hat nunmehr auch amtlich die baldige Vorlage eines Gesetzentwurfs, betreffend die Ein­führung der Declaration, für die Einkommensteuerpflichtigen mit Einkommen von 2600 Mark an aufwärts angezeigt.

Gründung eines Ortskrankeukaffeu-Verbandes für Hessen. Nächsten Sonntag Vormittag findet im Concerthans der Liedertafel zu Mainz eine Delegirten-Versammlung sämmtlicher hessischer Ortskrankenkassen statt, behufs Gründung eines Ortskrankenkaffen-Verbandes. Bis jetzt haben sich für denselben schon 17 Vorstände aus den verschiedenen Provinzen ausgesprochen.

Angestrebte bessere Vertretung des Kleinhandels und der Kleiuindustrie. Dem preußischen Ministerpräsidenten, Grafen Eulenburg, hat der Verein zum Schutze des Handels und Gewerbes in Schweidnitz ein Gesuch um Bildung besonderer Gewerbekammern für die Detailhändler und Kleinindustriellen neben Handelskammern für Großindu­strielle und Großhändler und Handwerkerkammern für die Handwerker eingereicht und es damit begründet, daß der Kleinhandel seine Vertretung nicht in den Handelskammern finde.

K. Babenhausen L, 11. October. Bei der heute hier statt- gehabten Bürgermeisterwahl wurde der Landwirth August Lenz, an Stelle des seitherigen Bürgermeisters Volz, gewählt. In dem Nachbarorte Schwickartshausen ist der seitherige Bürgermeister Seum wieder einstimmig gewählt.

Friedberg, 11. October. Bei der heute stattgehabten Beigeordnetenwahl wurde der seitherige Beigeordnete, Rechtsanwalt Jöckel, einstimmig wiedergewählt. Am 5. October siedelte der Streckencommissär Kosler von Langen­hain, wo die Ausgrabungen beendet sind, nach Butzbach über, begann die Arbeit, stieß sofort aus die Umfassungsmauer des hiesigen Castells und hatte bis zum Abend etwa 30 Meter derselben sreigelegt. An den übrigen Tagen der Woche wurde die ganze Westseite der Befestigung mit ihren abgerundeten, mit Thürmen besetzten Ecken und großen Theilen der an­schließenden Mauern gesunden.

Aus dem Kreise Alsfeld, 12. October. Die Kartoffel­ernte, begünstigt durch das einzig schöne Herbstwetter, ist beendigt. Ihr vorzügliches Ergebniß ist schon mitgetheilt worden und es muß hier bestätigt werden, daß viele Land- wirthe während ihrer Lebenszeit in ihrem Keller nicht den gleich großen und schönen Haufen Kartoffeln ausgeschüttet haben, wie in diesem Herbste. Die Kartoffeln haben ebenso reichlich im Durchschnitt gegeben wie das Getreide, von dem ebenfalls aus vielen Speichern Vorräthe lagern, wie-solche nach zuverlässigen Mittheilungen die gegenwärtige Generation noch niemals gehabt. Reichen doch bei größeren Gütern die Speicher nicht einmal aus, die Frucht alle zu fassen. Die Dampfdreschmaschinen sind in vielen Orten noch in voller Thätigkeit. Bei den Kartroffeln muß noch besonders be­tont werden, daß trotz der Menge äußerst wenig faule bemerkt werden und daß die Knollen bei dem trocknen Wetter vor­trefflich in die Keller gekommen sind, so daß auch ein Nach- faulen nicht zu befürchten ist.

§ Metzlos - Gehaag, 11. October. Einem in hiesiger Gegend Vieh aufkaufenden Schweinehändler wurde von einem Bauern aus Schlechtenwegen, der Ferkel an den Händler verkauft hatte, ein Porternonaie mit 500 Mk. aus der Ueber- ziehertasche entwendet. Der zufällig anwesenden Gendarmerie gelang die Ermittelung des Diebes 6atb; derselbe gestand denn auch die That sogleich ein; er wurde ins Haftlocal nach Herbstein gebracht.

§ Jlleuhauseu, 10. October. Bei der heute hier stattge­fundenen Bürgermeisterwahl wurde Herr Johannes Michel II. gewählt.

Büdiugeu, 11. October. Der im Sommer dieses Jahres verstorbene Lehrer Schnierle zu Burgbracht war ein bedeutender Kenner und Sammler von Jnsecten. Die von ihm hinterlassene Käfersammlung enthält ungefähr 800 Arten; darunter befinden sich nicht nur saft sämmtliche deutsche, sondern auch viele ausländische Exemplare. Beson­deren Werth verleiht der Sammlung der Umstand, daß die einzelnen Käser genau bestimmt und nach Familien geordnet sind. Die Sammlung steht nunmehr zum Berkaus aus und es würde sich für Interessenten der Mühe lohnen, derselben ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Außerdem hat Herr Schnierle eine ziemlich umfangreiche Schmetterlings- und Muschelsamm- lung angelegt.

Singen, 12. October. Das hiesige Kreisblatt, derRhein- und Nahebote", veröffentlicht heute Abend in feinem amtlichen Theil folgende Bekanntmachung: Die in dem hygienischen Institut der Landesuniversität vorgenommenen'bacteriologischen Untersuchungen haben zweifellos ergeben, daß der im hiesigen Hospital untergebrachte Heizer des SchleppdampfersFranz Haniel Nr. IV" an asiatischer Cholera erkrankt ist. Der Kranke befindet sich übrigens besser, wenn auch die hervor­ragendste Krankheitserscheinung noch nicht verschwunden ist. Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Bingen, Dr. Matthias.

Worms, 12. October. Der Pfalzbahnzugführer Dittler wurde heute im hiesigen Bahnhofe, als er, um zu feinem Zuge zu gelangen das Geleise überschritt, von der Maschine eines von Alzey kommenden Personenzuges ersaßt, überfahren und sofort getödtet. Dittler hinterläßt vier Kinder.

VevMischtes.

* Aschaffenburg, 10. October. Zwei Bauern von Damm wollten einem Maisdieb ablauern, tranken in der falten Nacht etwas viel Schnaps und erwachten am andern Morgen in der Scheune des Bestohlenen, wohin sie der Dieb ge­fahren hatte.

* Hamburg, 12. October. Postafsistent Grahmann- Grimma, welcher mit Kassengeldern und Werthsendungen im Betrage von 11,485 Mark flüchtig war und auf dessen Ergreifung eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt wurde, ist in einer hiesigen Wnthsctast verhaftet worden. 6000 Mk. wurden noch bei ihm vorgpsunden.

* Essen o. d. Ruhr, 12. October. Der Geheime Commer- zienrath Krupp hat zur Linderung des Nothstan des in Hamburg und Altona der Sammelstelle der Rheinisch- Westsätischen Zeitung 10,000 Mark überwiesen, wovon 7500 Mark für Hamburg und 2500 Mark für Altona be­stimmt sind.

* Remscheid, 11. October. Großes Aussehen erregt hier, derRhein. Wests. Ztg." zusolge, die Thatsache, daß der Vorstand der hiesigen Reichsbank Nebenstelle, Alfred Backe, sich gestern freiwillig dem Staatsanwalt gestellt hat. Die von ihm verübten Veruntreuungen sollen sich auf 52,000 Mk. beziffern. Er ist bereits in Hast genommen worden.

*Choucroute-mann !aSauerkrautmanu", so nennt der Franzose den Deutschen, denn er meint, daß wir daheim fast nur von Sauerkraut und Knödeln leben. Doch haben wir so schreibt ein Pariser Berichterstatter nirgends so viel Sauerkraut essen sehen, wie in Frankreich, insbesondere in Paris, wo die Choucroute garnie die Garnitur besteht aus je einem papierdünnen Scheibchen Schinken und Wurst das beliebteste Essen in den Bierwirthschasten und Nacht­restaurants ist. Man speist des Nachts zwischen 12 und 1 Uhr, wenn man aus dem Theater kommt, um sich die nöthige Bettschwere zu geben. Frankreich kann seinen Bedarf an Weißkohl bei Weitem nicht selber decken. Man hat dies neuerdings bemerkt, als wegen der Cholera die Einfuhr der flach auf dem Boden wachsenden Gemüse und Früchte aus Deutschland, Belgien und Rußland verboten wurde; der Preis des Doppelcentners Kohlköpse stieg von 7 auf 15 Franken. Eine Sturmpetition der Sauerkrautschneider und Händler, sowie der Bierwirthe ist daher ans Ministerium ergangen, wo der Director des Gesundheitsamtes glücklicherweise noch ein Einsehen hatte. Die Einfuhr des Weißkohls wird wegen der hervorragenden Rolle, welche dieses Gemüse bei der Volksernährung spielt, von den Choleramaßregeln ausgenommen und wieder freigegeben. Die Franzosen werden nach wie vor uns das Sauerkraut wegessen und uns dennochChoucroute- mann betiteln.

* Ein interessantes Document ist von dem kgl. Haus­archivar Dr. Ernst Berner entdeckt und den Sammlungen zur Geschichte des preußischen Staates einverleibt worden. Es handelt sich um dasälteste Extrablatt", das von einem preußischen Kriegsschauplatz aufgeflattert ist. Dieses Allerneueste" stellt sich als ein Bericht über die Schlacht von Fehrbellin dar!

Citeratar unö Kunft

Die Geschichte eines Kricges in der Form eines Romanes zu behandeln und dabet sich in peinlicher Genauigkeit an die wirk­lichen historischen Ereignisse zu halten, ist eine ungemein schwierige Aufgabe, besonders wenn der Verfasser ein Ganzes gestalten will, welches nicht nur ein Krtegsgemalde von hervorragender Kraft und plastischer Anschaulichkeit ist, sondern eben auch als Roman das all­gemeine Interesse im höchsten Grade zu erwecken und zu fesseln weiß. Rach dem übereinstimmenden Urthetle Aller ist dies Zola in dem Romane:Der Zusammenbruch" in der denkbar vollendetsten We se gelungen. Dad hochinteressante Werk hält noch immer in einer trefflichen Uebersetzung die Leser der vielgenannten Zeitschrift fremden Airrrgen" (herausgegeben von Prof. Joseph Kürschner, redigtrt von Otto Baisch, Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, Preis 50 Pfg. pro Heft) in lebhafter Spannung. Wohl in keinem anderen seiner bedeutenden Werke hat Zola seine eminente DarftellungSgabe in gleicher Vollkommenheit bewiesen, wie inDer ZusamM'Nbruch". Mit bewunderungswürdiger Objectiottät behandelt er die gewaltigen Ereignisse, und von besonderem Interesse muß dabei für uns Deutsche fein, wie er die Thaten unserer Truppen zu würdigen weiß. An dieses Hauptwerk reiben sich noch einige mit feinem Geschmacke auS- gewähtte bedeutende Erzeugnisse anderer Literaturen.

Verkehr, Land- ttnö Volkrwirthschaft.

Limburg, 12. October. Fruchtmarkt. Rother Weizen X 14.55, weißer Weizen X 14.30, Korn X 11,80, Gerste X 10.30, Hafer X 6.70, Erbsen ..

Neue und praktische Erfindung. Da in Folge sehr hoher Fleischpreise der Fischconsum in letzter Zeit sehr gestiegen, und man auch in weiteren Kreisen allmählich auf die Vorzüge eines gut zubereiteten Fisches aufmerksam geworden, ist es mit Freuden zu begrüben, daß in der Unikum-Fischputzvorrichtung nunmehr ein Werkzeug geschaffen ist, welche die so schwierige und zeitraubende Reinigung des Fisches bedeutend erleichtert und verdient diese neue Erfindung die vollste Anerkennung aller Hausfrauen. Die Prüfungs- commiffion des Deutschen Gastwirthverbandes hat diese Neuerung einer Prüfung unterzogen und hat ihr Gutachten über die Brauch­barkeit in der ZeitungDas Gasthaus" veröffentlicht, welches schließt: Die Commission kann diese Fischputzvorrichtung allen Collegen und Privaten bestens empfehlen." Herr A. Welz (F. E. Winter Nachf.), Wallthorstraße 16, durch welchen dieselbe zu beziehen, hat die Freundlichkeit, dieselbe jedem Interessenten gerne zu zeigen. Der Preis ist ein sehr niedriger und ist dieses überaus practische Werk- zeug jedem Haushalt sehr zu empfehlen.

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Weitere Gabm nimmt bereitwtlligft entgegen

Die Expedition desGießener Anzeiger".