Arbeitseinstellung findet eine weitere Conserenz statt, um Verlängerung deS Betriebsstillstandes zu erwägen.
Depeschen deS „Bureau Herold"'.
Berlin, 12. Februar. Der Kronprinz von Schweden gedenkt morgen nach Schweden zurückzukehren.
Berlin, 13. Februar. Im Reichstage brachten die Abgeordneten Buhl und Richter, von den Nationalliberalen und Freisinnigen unterstützt, einen neuen Antrag wegen der Soldatenmißhandlungen betreffs einer Reform des Militärstrafrechts ein, lautend, der Reichstag wolle in einer Resolution beschließen: Im Interesse der größeren Sicherstellung und angemessenen Behandlung der Soldaten durch ihre Vorgesetzten erscheint es dringend erforderlich: 1) Die Bestimmungen über das Beschwerderecht der Militärpersonen einer Revision zu unterziehen, insbesondere mißhandelte Soldaten zur Erhebung der Beschwerde zu verpflichten- 2) bei der in Aussicht genommenen Militärgerichtsverfaffung die Grundsätze der Ständigkeit und Selbstständigkeit der Gerichte, sowie die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit des Hauptverfahrens, wie sie sich in Bayern bewährt haben, zur Geltung zu bringen.
Bremen, 13. Februar. Der Kaiser richtete an den Norddeutschen Lloyd eine Beileidsdepesche, welche mit dem Bedauern über den unersetzlichen Verlust des mit weitem Blick begabten Directors Lohmann schließt: Möge der Lloyd auch ferner seine hohe Stellung behalten und die erhabenen Ziele verfolgen, welchen Lohmann ihn entgegenzuführen bestrebt war. Sein Verlust trifft nicht nur Bremen, sondern er erweckt im gesammten Vaterlande Antheil.
Erfurt, 12. Februar. Die obersten Militärbehörden befürworten die Einführung der Zonenzeit für das ge- sammte Reich und ertheilten den Liniencommisfionen diesbezügliche Instructionen.
Bayreuth, 12. Februar. Die ersten acht Festspiel- Aufführungen sind bereits ausverkauft.
Wilhelmshaven, 12. Februar. Einem Gerüchte zufolge ist ein französischer Aviso an der Jademündung gesehen worden.
Loudon, 12. Februar. Infolge eines Falliments eines ausländischen ersten Hauses, verbunden mit einer Be- trugsaffaire, erlitt die „Anglo Foreign Banking Corporation" einen starken Verlust. Sie entnimmt 30,000 Pfund der Reserve, womit jeder erwartbare Verlust gedeckt ist.
London, 13. Februar. Die „Times" melden aus Kairo: Die von dem Deutschen Friedmann am Ostuser des Akabagolss gegründete kleine Judencolonie wurde von den egyptischen Behörden aufgelöst, weil dieselbe einen Grenzstreit zwischen der Türkei und Egypten zu verursachen drohte. Friedmann wurde ausgewiesen.
Rom, 13.Februar. Die unb eschästigten Arbeiterin Turin wollen heute eine Versammlung abhalten. Die Polizei hegt ernste Besorgnisse wegen der Erregung der Theil- nehmer. Die Truppen werden bereitgehalten.
Sitzung der Stadtverordneten
am 11. Februar 1892.
(Schluß.)
Der Bezirksv ere in Seltersberg hat an die Stadt das Ersuchen gerichtet, die Ludwigstraße bis zu den neuen Kliniken durchzusühren. Begründet wird das Gesuch mit dem Hinweis aus eine Verbesserung der Verbindung der Stadt bezw. Universität mit den Kliniken und der künftigen Jrrenklinik, sowie auf die erhöhte Bauthätigkeit am oberen Seltersberg. Es wird auf Antrag der Baudeputation beschlossen, bei der bevorstehenden Erweiterung des Stadtbau- planes aus das Gesuch zurückzukommen.
In der demnächst aus Grund des Gesetzes, betr. die Feuerlöschordnung für das Großherzogth um Hessen, zu erlassenden Ortsfeuerlöschordnung für die Stadt Gießen ist festgesetzt, daß die Freiw. Gail'sche Feuerwehr in den Gesammt-Organismus des Löschwesens derart eingefügt wird, daß sie die zweite Compagnie der künftigen freiwilligen Feuerwehr bildet. Was die Ausrüstung der Feuerwehr betrifft, so greifen hinsichtlich der zweiten Compagnie folgende Vereinbarungen Platz: Für die persönliche Ausrüstung der Mitglieder der zweiten Compagnie haben diese selbst oder die Familie Gail zu sorgen- für die Gerätheausrüstung und -Unterhaltung, sowie für den Ersatz abgängig gewordener Geräthe sorgt die Familie Gail- für den Ersatz abgängig gewordener Schläuche sorgt die Stadt, deren Eigenthum dann aber auch die neuen Schläuche bleiben. Die Geräthe der zweiten Compagnie dürfen nur an einem von dem Brand- director als geeignet anerkannten, vom Marktplatz nicht über 500 Meter entfernten Raum ausbewahrt werden ; die Stellung und Unterhaltung dieses Raumes übernimmt die Familie Gail. Nach zwei vorliegenden Schreiben der Gail'schen Feuerwehr und des Herrn Gail wird nochmalige Berathung in der Commission gewünscht, besonders zu dem Zwecke, um der Gail'schen Feuerwehr in Bezug auf ihre Organisation und Verwaltung eine größere Selbstständigkeit zu wahren. Es wird beschlossen, in die gewünschte Commissionsberathung unter der Voraussetzung einzutreten, daß die Gail'sche Feuerwehr sich bei Einräumung einer besonderen Stellung auch besonderen Verpflichtungen unterzieht. Eine Freigabe vom Dienst in der Pfl'chtseuerwehr soll im Falle Einräumung einer besonderen Stellung nicht gewährt werden.
lieber den Befund der Rechnung der Stadt Gießen für 1890/91 berichtet Herr Hornberger als Aeltester der Finanzcommission. Danach beantragt die Finanzcommission die Genehmigung der im Bericht näher bezeichneten Credite und theilt mit, daß der Rechenschaftsbericht Anlaß zu Beanstandungen nicht gegeben habe.
Betreffs des Gesuchs des Herrn W. M. Noll um Er- laubniß zum Verkälts von Branntwein über die Straße aus dem vom Gesuchsteller jetzt betriebenen früher Georg'schen Ladengeschäfte bejaht die Stadtverordnetenversammlung die Bedürfnißsrage.
Hierauf trat die Versammlung in die Berathung des städtischen Voranschlags für 1892/93 ein. In der Generaldiscussion bedauert Herr Georgi die Noth« Wendigkeit einer Erhöhung der Communalsteuer trotz eingetretener Vermehrung der Steuercapitalien; er empfehle angesichts der zur Zeit ungünstigen Erwerbsverhältnisse möglichste Sparsamkeit. Herr Löb er spricht sich ebenfalls für möglichste Sparsamkeit, namentlich hinsichtlich kostspieliger Bauten aus - er bitte bei Straßenbauten der Ausbesserung des Schwarzlachweges näher zu treten. Herr Wallenfels bedauert gleichfalls die Erhöhung der Communalsteuern, betonend, daß der Ankauf des Schüler schen Gartens besser unterblieben wäre und empfiehlt Vorsicht bei Behandlung der Frage über die Canalisation und die Errichtung von Lagerhäusern. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt in längerer Rechtfertigung des Voranschlags: Die in demselben enthaltenen Ausgaben seien meist mit sehr großen Mehrheiten der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden- dem Rus nach Sparsamkeit vermöge er nicht eine zu allgemeine Berechtigung und Geltung zuzugestehen. Wenn die Lasten erhöht werden müßten, so komme dies daher, weil die Vor- gän'ger zu sparsam in der Aufwendung von Mitteln zur Entwickelung der Stadt gewesen seien, er möchte deshalb der jetzigen Verwaltung bei den Nachkommen den Vorwurf zu großer Sparsamkeit ersparen. Nichts ausgeben sei noch lange nicht gespart- die Ausgaben seien speculativer Art, denen sich auch ein umsichtiger Geschäftsmann nicht entziehe. Die Stadtverwaltung müsse, um unsere Stadt zu einer modernen zu gestalten, auch speculativ arbeiten - die Erhöhung des Steuercapitals um ca. 53000 Mk. könne wohl auch mit als Beweis für die Prosperität des städtischerseits gemachten Aufwandes gelten. Die Erhöhung der Communalsteuern betrage 3 %, was gegenüber anderen mit Gießen zu vergleichenden Städten als günstig zu bezeichnen sei. Seit sechs Jahren habe keine Erhöhung der Communalsteuer stattgesunden, trotzdem überall Erhöhungen eingetreten seien. Mainz habe die Communalsteuer erhöht, Offenbach vor zwei Jahren 20,9 Psg. von der Mark Steuercapital, im laufenden Jahre 23,4 Psg. erhoben, dort werde sich jetzt der Satz auf 25,9 Psg. erhöhen, trotzdem Offenbach z. B. hinsichtlich seiner Einnahmen aus Octroi im Verhältniß zu seiner Einwohnerzahl viel günstiger wie Gießen stehe, indem es weit über 200,000 Mk. erhebe, während Gießen nach Abzug der Ausgaben nicht viel über 80,000 Mk. verblieben. Da brauche sich unsere Verwaltung bei einer Erhöhung von 3 °/e nicht zu schämen. Obwohl die Frage, ob für dieses Jahr noch ohne Erhöhung der Communalsteuer auszukommen sei, nicht unbedingt verneint werden könne, so würde doch der Voranschlag für 1893/94 anders aussehen. Im Allgemeinen würde die Rechnung gegen das Vorjahr um ca. 22,000 Mk. ungünstiger abschließen. Zu berücksichtigen sei noch, datz es in der Natur der Sache liege, daß diejenigen Leute, die über Ausgaben beschließen, auch Fürsorge für deren Bestreitung zu treffen hätten und dies nicht einer neugewählten Stadtverordnetenversammlung überlassen sollten.' Wie alle hejsijchen Städte, so könnte auch Gießen sich dem Zuge der Zeit nicht entgegenstellen. Was die Beschlüsse über die in den Voranschlag eingestellten Aufwendungen betreffe, so könne wohl Niemand aus der Mitte der Versammlung sagen, nach irgend einer Seite hin überrumpelt worden zu sein- wenn Zweifel über die Tragweite eines Beschlusses aufgetaucht seien, so sei geäußerten Wünschen aus Vertagung in den meisten Fällen entsprochen worden. In der Spezialberathung bemerkte der Herr Oberbürgermeister bezüglich der pos. „Einquartierung" und „Straßenreinigung", daß wohl Niemand mehr die hierfür vorgesehenen Ausgaben bemängeln werde, nachdem diese Lasten auf die stärkeren Schultern der Stadt übergegangen seien. Herr Georgi bemerkt, daß das Schulhaus an der Nordanlage weniger kostspielig hätte hergestellt werden können, auch hätte man von der Heranziehung eines Spezialisten als Baumeister, der lediglich etwas Großartiges ohne Berücksichtigung der städtischen Mittel hat schaffen wollen, absehen können. Herr Dr. Ploch spricht sich in entgegengesetztem Sinne aus - das Schulhaus trage allen Anforderungen Rechnung, es sei hell, luftig und gesund, was von den kasernenartigen übrigen Schulbauten, die übrigens seit ihrem verhältnißmäßig kurzen Bestehen viel Reparaturkosten verursacht hätten, nicht behauptet werden könne. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß gerade die Heranziehung eines Spezialisten aus dem Gebiete des Schulhausbanes Vortheilhaft gewesen fei- ob überhaupt der Bau im Verhältniß zu den anderen ein so kostspieliger sei, werde die später erfolgende Rechnungslegung ergeben. — Der von Herrn Schwall gestellte Antrag, vorsorglich 5000 Mk. für die Niederlegung der Walther'schen Hofraithe in den Voranschlag einzustellen, wurde abgelehnt, der Voranschlag mit einigen vor Berathung getroffenen Aenderungen angenommen. (Wir werden nächstens einiges aus dem Voranschlag mittheilen. Red.)
Localer «n- provinzielles.
Gießen, 13. Februar 1892.
— Der Theaterverein hatte zum kommenden Donnerstag den „Probepfeil" von Blumenthal fest in Aussicht genommen und alle erforderlichen Vorbereitnngen dazu getroffen. Zu seiner Ueberraschung erfuhr der Vorstand aus dem gestrigen „Anzeiger", daß Herr Reiners dasselbe Stück am Montag bringen will. Da der „Theaterverein" grundsätzlich dem hiesigen Theaterunternehmen keine Concurrenz machen will, so hat sich der Vorstand trotz der erheblichen Schwierigkeiten, die eine Programmänderung verursacht, doch zu einer solchen entschlossen. Näheres bringt am Montag das übliche Inserat.
— Neues Theater. Wir wollen nicht verfehlen, nochmals auf die Vorstellung am nächsten Montag besonders ausmerksam zu machen. Frl. Amalie Cramer, ein uns stets willkommener Gast, wird zum Benefiz des trefflichen Bonvivants unserer Bühne, Herrn Adolf Peickner, die
„Hortense" in Oscar Blumenthals reizendem Lustspiel „Der Probepfeil" spielen. Wir brauchen das hiesige Publikum diesmal wohl nicht besonders zu zahlreichem Erscheinen einzuladen, denn das amüsante Stück, der Name des gefeierten Gastes und der des bewährten Benefizianten werden wohl sicher eine große Zugkraft ausüben. Gerade in der Rolle der „Hortense" hat Frl. Cramer schon öfters glänzende Erfolge erzielt, da wird es ihr auch in unserer Stadt nicht an reichem Beifall fehlen.
—h In dem mit Tannengrün und Fahnen sowie einem großen Transparent „das geflügelte Rad" als Sinnbild des Eisenbahn-Verkehrswesens, festlich und sinnig decorirten Saale des (Safe Leib hielt der hiesige Eisenbahn Beamten Verein am vergangenen Mittwoch den 10. Februar sein erstes Stiftungsfest ab, welches in jeder Beziehung als gelungen bezeichnet werden muß. Außer den von auswärts eingeladenen und zahlreich erschienenen Beamten, hatten sich auch aus allen Kreisen der Einwohnerschaft Gießens Gäste ein- gesunden- zur sichtlichen Freude der Mitglieder des sest- gebenden Vereins, ehrten auch die Herren der Oberhessischen Eisenbahn-Direction nebst ihren Damen, an ihrer Spitze der Betriebsdirector Herr Geheimer Baurath Altvater, das Fest durch ihre Anwesenheit. Der erste Vorsitzende des Vereins, Herr Stationsvorsteher Heydt begrüßte in schwungvoller Rede die Anwesenden, dankte im Namen des Vereins und in herzlicher Weise für die zahlreiche Betheiligung, darauf hinweisend, daß sein Dank namentlich auch Denjenigen gelte, die trotz ihres anstrengenden und verantwortlichen Berufes in ihrer freien Zeit keine Mühe und Opfer scheuten, auch die Geselligkeit und das Familienleben zu pflegen. Zum Schlüsse brachte derselbe ein von sämmtlichen Anwesenden begeistert aufgenommenes Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und König Wilhelm II., sowie unfern Landesherrn, Se. Königl. Hoheit den Großherzog von Hessen Ludwig IV. aus. Eine bunte Reihe von gesanglichen, humoristischen und theatralischen Vorträgen wechselten alsdann ab, und hielten die Anwesenden in der fröhlichsten Stimmung. Den Glanzpunkt des Abends bildete ein auf dem Programm als Schauspiel verzeichneter Einacter: „Ein Deficit", welchen ich lieber als Lebensbild bezeichnen möchte, denn als solches wurde es uns vorgeführt- ein Bild eines echten deutschen treuen Beamten, an den die Verführung in der verschiedensten Art herantritt, der in Freud und Leid, in Glück und Noth stets seine Ehre als Beamter über Alles andere schätzt, ein Bild, aus dem Leben gegriffen. Als der Vorhang sich erhob, glaubte man sich in das Büreau einer Eisenbahnstation verseht. Billewerkaus, Telegraphenapparate rc., alles sunctionirte wie im Leben und als schließlich das Abfahrts-Glockenzeichen ertönte, die Coupe- thüren geschloffen wurden, der Zugführer fein „fertig" rief und die schrille Dampfpfeife der Locomotive ertönte und schwer pustend man den Zug absahren hörte, ließ sich das Publikum nicht mehr zurückhalten und applaudirte bei offener Scene. Es würde zu weit führen, über die Handlung des Stückes selbst zu sprechen, nur über das Spiel der Mitwirken- den noch einige Worte: Worte der größten und wohlverdientesten Anerkennung für die vorzügliche Einstudirnng und das meisterhafte Spiel - besser als meine Feder mag hierfür der allseitige Beifall und der dreimalige Hervorruf der Darsteller sprechen. Nach Beendigung des Programms trat die Jugend in ihre Rechte und das Tanzvergnügen hielt die Theilnehmer bis in die frühen Morgenstunden in bester Stimmung vereint. Möge der Gießener Eisendahnbeamten- Verein auch fernerhin wachsen, blühen und gedeihen zur Ehre des Beamtenstandes, zum Segen des Verkehrswesens zum Wohl unseres geliebten deutschen Vaterlandes!
— Fernsprechverbindung mit Frankfurt. Es entspricht gewiß dem Wunsche vieler hiesigen Geschäftsleute, wenn eine Fernsprechverbindung zwischen hier und Frankfurt hergestellt wird. Um der Verwirklichung diesbezüglicher Wünsche näher zu kommen, rathen wir den Interessenten, sich recht bald mit dem Kaiser!. Postamte in Verbindung zu setzen, welches z. Z. Erhebungen über das Bedürsniß der bezeichneten Fernsprechverbindung anstellt.
Mainz, 10. Februar. Neuerdings ist abermals ein Japaner, der Oberst Wosaco, zur Dienstleistung bei dem 27. Feld-Art.-Regiment commandirt worden.
Auszug aus öen Stanöcsamtsregiftem
der Stadt Gießen.
Stusgedote.
Februar: 6. Heinrich Valentin Phtlipp Henn, Handschuhmacher dahier, mit Margarethe Kämmerer hiersilbft. 6. Job. Kd. Will, Taglöhner zu Friedelhausen, mit Kalh. «Schneider dahier. 8. Karl Theodor Dorr, Telegraphen-Dtätar zu Hannover, mit Louise Christine Vockenberg zu E-nsthausen. 9. Kaspar Schwarz, Großh. Salinenbauaufseher zu Bad-Naubeim, mit susanna Philippine Mathilde Malkomesius von hier. 10. Johann Heinrich Hamel, Sergeant dahier, mit Sophie Jacobine Schneider Hierselbst. 11. Wilhelm Heinrich Carl Lange, Kaufmann dahier, mit Magdalene Schichte! von Frankfurt a. M. 12. Friedrich Nicolaus Peil, Maschinenschlosser bei der Main Weser-Bahn dahier, mit Jeannette Sand Hierselbst. 12. Ludwig Bernhardt, Schuhmacher dahier, mit Philippine Margarethe Elisabeth Auguste Johanna Kölle hierselbft. 13. Heinrich Grün, Kellner zu Frankfurt a. M.-Sachsenbausen, mit Dorothea Puth Hierselbst.
Gheschließrrrrgerr.
Februar: 10. Andreas Sorgenfrei, Wirth dahier, mit Elisabeth Hohbach von Atzbach. 12. Philipp Lemp, Bäcker dahier, mit Caroline Marie Auguste Malkomestus hierselbft.
Geborene.
Februar: 2. Dem Fabrikarbeiter Gerhard Jahres ein Sohn, Hermann Emil. 4. Dem Schreiner Ludwig Baum ein Sohn, Wilhelm. 5. Dem Graveur Max Rühl ein Sohn, Julius Christian Otto. 7. Dem Fabrikant Alfred Bock ein Sohn, Gustav Johannes Wolfgang. 7. Dem KreiSbauaufseher-Aspirant Ernst Schmidt eine Tochter. 8. Dem Jnstitutsdiener Wilhelm Rühl ein Sohn. 8. Dem Schuhmann Cail Zink eine Tochter. 9. Dem Jnfpector Julius Löbermann eine Tochter. 10. Dem Cultur-Techniker Albert Cullmann ein Sohn, Karl.
Gestorbene.
Februar: 5. Konrad Seipp, 44 Jahre alt, Schuhmachermeister dahier. 6. Heinrich Philipp Pfeil, 73 Jahre alt, Schlosser dahier. 6. Philipp Lüdeking, 75 Jahre alt, Rentner dahier. 8. Käthchen Becker, 27 Jahre alt, dahier, Tochter deS verstorbenen Gärtners


