Ausgabe 
13.3.1892 Erstes Blatt
 
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der Ltadtvervrdueten

am 10. März 1892.

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Bei­geordneten Grüneberg und Langsdorfs, von Seiten der Stadt­verordneten die Herren: Georgi, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schmall, Schopbach, Simon, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels.

Nachdem bereits vor längerer Zeit das Gesuch der GarnisonVerwaltung um pachtweise Ueberlassung von Ge­lände zur Lagerung von Kohlen (es handelt sich um eine rechts vom Haupteingange zur neuen Kaserne an der Llcherslraße befindliche Parzelle) genehmigt worden war, ertheitte die heutige Versammlung dem diesbezüglichen Pacht­vertrag noch besondere Genehmigung.

Die Kosten für infolge Einrichtung eines besonderen Zimmers für den neuen Stadtbaumeister und die damit in Zusammenhang stehende Verlegung des Geschäftszimmers des Armenkassesecretärs nach dem Vorzimmer des Ortsgerichts nöthiggewordenen Herstellungen im Bürgermeisterei- g e b ä u d e werden bewilligt.

Die Beschlußfassung über Vermiethung von im Real- schulgebäude befindlichen Kellerräumen an die Firma Gebrüder Hanstein wird ausgesetzt, weil Bedenken gegen das Lagern von Salz, als dem Mauerwerk schädlich, erhoben wurden.

Herr R. Scheel hat das C. Stohr'sche Haus in der Marktstraße gekauft und beabsichügl dasselbe niederzulegen, um einen vierstöckigen Neubau an dieser Stelle zu errichten. Das Gesuch wird aus Antrag der Baudeputation beanstandet und zwar auf Grund des § 16 der Ortsbaupolizeiverord­nung- diese schreibt vor, daß von dem Gelände ein Fünftel, mindestens jedoch 30 Quadratmeter, als Hofraum unbebaut bleiben muß.

Das Gesuch des Herrn Friedrich Helfrich aus Frankfurt a. M. um Erlaubniß zum Umbau eines Garten­häuschens am Nahrungsberg wird, weil gegen die §§ 5 und 18 des Ortsbaustatuts verstoßend, ebenfalls beanstandet.

Bepflanzung des überwölbten Stadtring­grabens vor den Häusern des Herrn I. G. Pfaff an der Westanlage. Hier wird Auffüllung der Ueberwölbung bis zur Homberger'schen Fabrik beschlossen und der Stadtgärtner ermächtigt, die erforderlichen Arbeiten, sowie die Anlieferung der Bäume aus der Hand zu vergeben.

Vertilgung der Blutlaus, bezw. Wahl der Sachverständigen. In die (alljährlich zu wählende) Commission werden die Herren Helfrich, Haubach, Simon und Steinberger wiedergewählt.

Verpachtung der Gemeindejagd. Die Stadt- verordneten-Versammlung hat gegen die Zulassung eines Mit­pächters zu dem von Herrn Ehr. Petri V. gepachteten Jagd­gebiet nichts zu erinnern.

Regelung der Sonntagsruhe im Handels­gewerbe. Nachdem in der Sitzung vom 4. März beschlossen worden, die Zeit, während welcher Manusacturwaaren-, Weißwaaren- und Kleidergeschäste an Sonn- und Festtagen offen halten dürfen, aus 11 bis 2 Uhr sestzusetzen und den sonstigen Geschästsbranchen nochmals Gelegenheit zu .geben, ihre (nicht über den Rahmen der den Manusacturwaaren- geschäften zugemessenen Zeit hinausgehenden) Wünsche Lbei Großh. Bürgermeisterei vorzubringen, hatte die Versammlung über eine Anzahl neuer Eingaben zu beschließen. In einer mit ca. 80 Unterschriften versehenen Eingabe sprechen sich die, wohl die bedeutendsten Geschäste aller Branchen ver­tretenden Unterzeichner dafür aus, daß gleichwie bei den Manusacturgeschästen auch bei ihnen die Verkaufszeit um 2 Uhr abzuschließen fei. Die Eingaben einzelner Geschäfts­inhaber lauten ebenfalls auf eine bis 2 Uhr dauernde Ver­kaufszeit - einige Bäcker ersuchen um Gestattung des Verkaufs von Fastenbretzeln an Sonntag-Abenden- die Barbier- und Friseur-Innung ist für Schluß der Geschäfte um 2 Uhr. Die Cigarrenhändler suchen in wiederholter Eingabe die Nothwendigkeit einer in die Stunden von 11 bis 4 Uhr fallenden Verkaufszeit darzulegen, würden sich aber schließlich mit einer vierstündigen, von 11 bis 3 Uhr dauernden Ver­kaufszeit begnügen. Die Inhaber der Getreide- und Landesproducten-Geschäfte ersuchen um Zumessung einer die Stunden von 7 bis */zl0 und 11 bis 1 Uhr um­fassenden Geschäftszeit, um die nothwendige Correspondenz erledigen zu können. Nach Mittheilung des Landraths- amts Wetzlar sind dort als Geschästsstunden vorgesehen die Stunden von 7 bis 9 und von 11 bis 2 Uhr. Die am Mittwoch versammelt gewesene Commission hat vorgeschlagen, als Verkaufszeit in allen offenen Geschäften die Stunden von 1/28 bis 9 und von 11 bis 2 Uhr sestzusetzen, als Ge- schästszeit in Engros-Geschästen (einschl. Banken) und Comptoiren der Fabriken die Stunden von 11 bis 1 Uhr. Es wird im Sinne des Commis sionsantr agS beschlossen. Weiter erklärte sich die Versammlung damit einverstanden, daß an Sonn- und Festtagen gewährt wird den Bäckern die Zeit von Mitternacht bis 8 Uhr Morgens zum Backen, von 6 bis 9 Uhr Morgens zum Austragen der Backwaaren, den Con­ditoren die Zeit von Morgens 5 bis Mittags 12 Uhr zum Backen, den Metzgern die Zeit von 5 bis 9 Uhr Morgens zum Zurichten der Fleischwaaren, von 6 bis 9 Uhr zum Austragen derselben. Außerdem soll am Charsreitag den Bäckern das Backen von Brod und Brödchen bis 4 Uhr Nachmittags, von 6 bis Mitternacht das Backen von Kuchen gestattet werden. An drei Sonntagen vor Weihnachten und zwei Sonntagen vor Pfingsten finden die Bestimmungen über die Sonntagsruhe keine Anwendung. Die Bestimmungen sollen durch Ortsstatut geregelt werden.

Gesuche um Ertheilung der Concession zum Wirthschaftsbetrieb. Von fünf vorliegenden Gesuchen werden drei, bezüglich deren es sich um Uebergang bestehender Wirtschaften in andere Hände handelt, anstandslos befür­wortet, nämlich diejenigen der Herren Michael Lechner

(Frankfurter Hof), Konrad Schomber (Schmehl'sche Wirthschaft am Brandplatz) und Heinrich Schneider (früher Abel'sche Wirthschaft in der Neustadl). Bezüglich des Gesuches des Herrn Ang. Lang um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein in seiner Bierwirthschast in der Katharinengasse spricht sich die Versammlung wiederholt für Bejahung der Bedürsnißsrage aus. Das Gesuch des Herrn Friedr. Wirtz um Ertheilung der Wirthschastsconcession zwecks Einrichtung einer Frühstücksstube im Hause Seltersweg Nr. 63 wird nicht befürwortet. Die Versammlung erklärte in Uebereinstimmnng mit Großh. Polizeiamt ein Bedürsniß znm Ausschank von Branntwein als nicht vorliegend.

totales unb provinzielles.

Gießen. 12. März 1892.

Der gestern Abend in der Stadtkirche abgehaltene Bittgottesdienst für Erhaltung des Lebens und Wieder­herstellung der Gesundheit unseres Großherzogs ver­einigte eine solche Anzahl Andächtiger, wie sie die Kirche wohl in zehn Jahren nicht gesehen. Möge das zu Gott gesandte Gebet um Erhaltung des theuren Lebens und um Genesung aus so schwerer Krankheit baldige Erhörung finden.

Heute wurde in der Synagoge der hiesigen israeli­tischen Religionsgesellschaft ein besonderer Bittgottesdienst für Erhaltung des Lebens Sr. Königl. Hoheit des Groß- herzogs abgehalten.

Herr Professor Collard, der bestrebt ist, deutschen Erziehungsgrundsätzen in Belgien Anerkennung und Eingang zu verschaffen, wohnte während der letzten 14 Tage dem Unterricht in säst allen Gymnasialklassen bei und nahm von den Einrichtungen der hiesigen Anstalt eingehende Kenntniß.

Kunstverein. Die Ausstellung im alten Hosgerichts- gebäude hat in den letzten Tagen durch Zugang von circa 30 Bildern eine wesentliche Umwandlung erfahren, so daß die nach Abrechnung der Verloosungsgcwinne etwas magere Ausstellung der letzten Wochen sich nunmehr wieder recht vollständig und gut beschickt repräsentirt. Insbesondere die Landschaft ist sehr gut und vielseitig vertreten durch: Th. v. Hörmann, Znaim Der erste Frühlingsbote - Fr. v. Kl end gen, Bordighera Motiv aus Bordighera - Paul Rieß, Lübeck Mondschein- Max Horte, Berlin Spreewaldmotiv- Walther Prell, Düsseldorf Holländi­sches Fischerdorf- Joseph Krieger, Salzburg Raft­sund in Norwegen - Anton Zwe n gau, München Alpe bei Cochel - L. v. Bandtke, München Landschaft - A. Meermann, München Oberbayrische Dorfparthie und Andere. Schöne Genrebilder haben gesandt vor Allem: Franz Häusler, München Unerwarteter Besuch - Hans Kohl, München Die Rosen - Eduard Daelen, Düssel­dorf Verlassen, während auch das Stillleben und die Blumenmalerei gute Namen mit guten Bildern aufweisen. Der Besuch der Ausstellung, wie der Beitritt zur Mitglied­schaft kann darnach um so mehr empfohlen werden, als dieses Jahr überdies jedem hiesigen Mitgliede ein Prämien bild bringen wird.

Verhaftet Gestern wurde ein Kaufmann aus Berstadt, welcher dahier Agent der Schmalzraffinerie Phönix in Essen war, verhaftet. Derselbe hatte das Guthaben dieser Firma an verschiedene hiesige Geschäftsleute (Bäcker) einkassirt und unterschlagen.

Q Mücke, 11. März. Heute Morgen ist der Landwirth und Kausmann Finkernagel von Bobenhausen, früher in Ruppertenrod wohnhaft, den schweren Verletzungen, welche er beim Herabstürzen vom Wagen erhalten, erlegen. Allgemein bedauert man das unglückliche Ende des noch im rüstigsten Mannesalter stehenden, allgemein beliebten Mannes.

Vom Vogelsberg, 11. März. Der Mond zeigte gestern Abend abermals einen Hof in großem Kreise, doch war derselbe verschwommener, wie der am Mittwoch Abend. Die Hoffnung derWetterverständigen", welche sie an diese Erscheinung knüpften, daß nun wieder gelindes Wetter ein­trete, hat sich bis jetzt nicht erfüllt. Jrn Gegentheil, der Winter ist noch einmal voll und ganz auf dem Plane er­schienen und streuet Eis und Schnee umher. Allerdings beweist die Mittagstemperatur den höheren Stand der Sonne. Im Felde ist das Frühlingslied der Lerche wieder verstummt. Auch andere Frühlingsboten sind bereits ein­getroffen, so die gelbe und weiße Bachstelze. Der Schnee bringt diesen Zugvögeln Nahrungsmangel, für die Saat aber ist er entschieden von Nutzen. Dieselbe war während der letzten Kälteperiode dem Frost ohne Schneedecke aus­gesetzt, jetzt vermag sie unter derselben wieder sich zu erholen oderanzuziehen", wie man zu sagen pflegt. Dessenungeachtet wäre es an der Zeit, wenn der Winter das Feld räumte, denn schon recken im Garten die Schnee­glöckchen ihre Köpfchen hervor, bereit, den Frühling ein­zuläuten.

Schlitz, im März. Aus Veranlassung der am 6. d. M. ftattgehabten Erinnerungsfeier an das 50jährige Bestehen der hiesigen Handwerker sch ule hat das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz an den Vorstand derselben ein Schreiben gerichtet, worin dasselbe seine Glückwünsche zu dem erfreulichen Ereignisse ausspricht und feine Anerkennung für die seitherigen tüchtigen und gedeihlichen Leistungen der Schule zum Ausdruck bringt.

Verkehr, Land, unö volkrwirthschaft.

ettfttti, 12. März. Marktderrcht. ittut Dem bcuttgen Wochemnartt kostete: Butter pr. Vsd. x 0,90 0,00, Hübnereier per Stück 6 H, 2 St. 11--H, Enteneier 7 Gänseeter

1 St. 11 -12 A, Käle pr. St 5-8 A, frfifematte pr. St. 3 Erbsen pr. Wer H, Linsen vr. Liter 30 A, Tauben pr. Paar X 0,601,00, Hübner pr. Stück * 0.85110, Hahnen pr. St ** 1,302.00, Enten pr. St- X 1,501.80, Ochsenfleisch pr. Psd 7076 4, Kuh- und Rindsteisck pr. Psd. ^266 H, ©cbwetnefleifd) pr. Psd. 60- 70 H, .tialbflctfd) pr. Pfd. 5460 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60 70 A, Kartoffeln pr 100 Kilo 7,508,00 X, Weitz- fraut pr. St. 4-10 H, Zwiebeln pr. Zentner 9,0010.00 X, Milch p*. 8tter 12-18 Z.

Auszug au» den Stande»anit»regtstern

Ver Stadt «Sieben.

Aufgebote.

März: 8. Ur. Adolf Wteder, prad. Arzt zu Brooklyn, mit Julie Emma Hoch von hier. 8. Johann Georg Beimborn, Weih- btnber und Lackirer dahier, mit Katharine Kirchner hterseldst. 8. Wilhelm Leich, Taglöhner dabier, mit Luise Katharine Müller hterseldst. 8. Heinrich Tamm, Hüttenarbeiter von Reiskirchen, mit Elisabethe Albach hierselbst. 11. Wilhelm August Becker, Photograph dahier, mit Katharine Philipptne Elise Wilhelmine Werner dahier, «hefchlietzungeu.

Marz: 5. Kakpar Schwarz, Großh. Salinenbauausseher zu Bad-Nauheim, mit Suianne Philipptne Mathilde MalkomestuS von hier. 9. Johannes Schwarz, Schutzmann dahier, mit Wilhelmine Justine Heß von Biedenkopf. 9. Johannes Hermann Flick, Bäcker von Grünberg, mit Christine Wtlhklmtne Ruckstuhl von hier.

Geborene.

März: 1. Dem Metzger und Gastwirtb Jean Boller eine Tochter. 5. Dem Schlosser Bertbold Goß ein Sohn. 5. Dem Kaus­mann Wilhelm Schomber eine Tochter. 5. Dem Wirth Heinrich Wtßner eine Tochter. 6. Dem Schreiner Karl Peter ein Sohn, Heinrich Karl. 7. Dem Dachdecker Karl Kondörfer ein Sohn. 7. Dem Premierlieutenant Heinrich Freiherr von Dalwtg ein Sohn. 7. Dem Königl. Stations-Assistent August Rusag eine Tochter. 7. Dem Tapezier Friedrich Appel dn Sohn. 10. Dem Cigarren­macher Georg Döriiiger eine Tochter, Margarethe Marie.

Gestorbene.

März: 6. Wilhelmine Jünger, 59 Jahre alt, dahier, Wrttwe von Taglöhner Jacob Jünger. 7. Katharine Baumann, 1 Jahr alt, Tochter von Toglöhner Ludwig Baumann dahier. 8. Georg Sack, 63 Jahre alt, Rentner dahier. 8. Marianne Heidelbach, geb. Sauer­wein, 30 Jahre alt, Ehefrau von Maurer Valentin Kart Heidelbach dahier. 8. Wilhelm Konrad Gans, 7 Monate alt, Sohn von Tag­löhner Christoph Gans dabier. 8. Fridolin Grämlich, 47 Jahre alt, Schaffner bei den Oberhessischen Eisenbahnen dahier. 10. Franziska Breustedt, 68 Jahre alt, dahier, Ehefrau von Kupferschmied Gottlied Breustedt.

Auszug aus den Kirchenbüchern

-er Stabt Gietzeu.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Am 6. März. Kaspar Schwarz, Großh. Salinenbauaufseher zu Bad-Rauheim, und Susanna Philippine Mathilde Matkomesius, Tochter des Metzgermeisters Philipp Malkomestus zu Gießen.

Denselben. Wilhelm Doll, Wagennotirer zu Gießen, und Anna Elisabeth Wenderoth, Tochter des Weichenstellers Heinrich Wenderoth zu Gießen

Am 9. März. Johannes Hermann Flick, Bäcker zu Gießen, und Christine Wilhelmine Ruckstuhl, Tochter des Dachdeckers Joseph Ruckftuhl zu Gießen.

Denselben. Johannes Schwarz, Schutzmann zu Gießen, und Wilhelmine Justine Heß, Tochter des verstorbenen Hüttenarbeiters Wilhelm Heß zu Biebenkopf.

Getaufte.

Am 6. März. Dem UnivelsilätS-Professor Dr. Konstantin Höhlbaum ein Sohn, Heinrich Goswin Max, geboren am 15. De- ctmber 1891.

Dens. Dem Schneider Georg Hildebrandt ein Sohn, Carl, geb. am 26. Januar.

Dens. Dem Maurer Wilhelm Schneider eine Tochter, Marie Helene Elisabethe, geb. am 16. Januar.

Dens. Dem Taglöhner Wilhelm Maus eine Tochter, Elisabethe, geb. am 7. Januar.

Dens. Dem Fuhrmann Valentin Dietz ein Sohn, Anton Wilhelm Georg, geb. am 2. Februar.

Dens. Dem Bierbrauer Peter Worch eine Tochter, Marie, geb. am 14. Januar.

Dens. Dem Weichensteller Peter Michel eine Tochter, Johanna, geb. am 7. Januar.

Denf. Dem Jnstitutsdiener Wilhelm Rühl ein Sohn, Hans Carl August Wilhelm, geb. am 8. Februar.

Dens. Dem Gastwirth Emil Schmall ein Sohn, August, geb. am 25. Januar.

Am 10. März. Ein außerehelicher Sohn, Car! Hans Philipp, geb. am 26. Februar.

Beerdigte.

Am 10. März. Georg Sack, Rentner, ein Wittwer, alt 63 Jahre, starb am 8. März.

Dens. Mariane Heidelbach, geb. Sauerwein, Ehefrau des Maurers Carl Heidelbach, alt 30 Jahre, starb am 8. Marz.

Brodpreise

vom 13. bis 27. März 1892.

1 Jtgr. (2 Pfd.)

2

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2

1

2

3

4 2 '4

2 4 !6

Bet den Bäcker«.

Tafelbrod.............

Tafelbrod............* .

Weißbrod..............

Weißbrod..............

Schwarzdrod.............29

Schwarzbrod.............58

Schwarzdrod.............

bei K. Haas, L- Keil, I. Lei« 87

51

66

31

62

1 Kgr.

2 ,

1 ,

2

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1 ,

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Bet den Brodverkäufer«. A

(2 Pfd.) Tafelbrod..............33

(2 I ) Weißbrod 31

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(6 , ) .....-........-

(2 ) Schwarzbrod.............29

(4 . ) .58

(6 , ) , .............-

bei K- Haas. L- Keil, I- Lein 87

Siehe«, den 12. März 1892.

Großh. Polizeiamt Siehe«.

I- V- Bischoff.

Dem »Mädchen aus der ftrtmfrt* gleich, erscheint mit jedem jungen Jahr der Arühiatzrs'Catalog deS großen Ber- fandgefchäfteS Mey & Edtich Leipzig'Plagwitz.Und alle Herzen werden weit" bet seinem Anblick, namentlich die unserer ver­ehrten Damenwelt; denn der eben ausgegebene, l etchiUustrirte Catalog bringt wieder eine Fülle überraschender Neuheiten auf dem Gebiete der Frühjahrsmoden und des Luxus, für Boudoir und K nderstube, für Salon und Küche. Besonders reich ist auch die Auswahl in Oster-, Confirmalions- und Ftrmungsgeschenken. AIS langjähriger treuer Famtlienfreund bittet der Catalog auch diesmal um freundliche Aufnahme. Wo er nicht unge-ufen kommt, genügt eine einfache Postkarte an das Versandbaus Mey & Edtich, Leipzig-Plag: witz, um ibn alsbald portofrei und unentgelllich zugesandt zu erhalten.12273

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