so daß wir UNS für heute daö Eingehen aus die einzelnen Leistungen ersparen können. Das Theater war dicht gefüllt und wir wollen im Interesse der rührigen Direction, deren Bemühungen wir den schonen Kunstgenuß zu danken haben, auch für die übrigen Abende dasselbe wünschen.
— Neues Theater. Als zweite Gastrolle hat Fräulein Thessa Klinkhammer die „Ilse Ramnow" in Hans OldenS berühmtem Schauspiel „I l s e" gewählt, welches am Dienstag den 12. Januar zur Aufführung gelangt, lieber den Werth des obigen Schauspiels ist seiner Zeit bei der ersten Aussührung in Berlin ein so erbitterter Zeitungskrieg ausgebrochen, daß wir wirklich begierig sind, dies eigenartige Werk kennen zu lernen.
— Die Kalte der letzten Tage, die einer verhältniß- mäßig milden, mit feuchten Niederschlägen verbundenen Witterung folgte, hat in der vergangenen Nacht eine erhebliche Steigerung erfahren. Gestern früh machte sich allenthalben eine unangenehme Glätte aus den Straßen und Bürgersteigen bemerkbar, ohne daß man diesen Zustand als Glatteis bezeichnen konnte. Unsere Schutzmannschast war deshalb besonders rührig, um das Begehen der Wege zu erleichtern- sie richtete, da eine aus die Bestimmungen über das Bestreuen der Fußsteige bei Glatteis anwendbare Verpflichtung für die Hausbesitzer nicht vorlag, an diese die Bitte, vor den Häusern zu streuen. Es muß zum Lobe der Hausbesitzer erwähnt werden, daß dieser Bitte fast durchgehends willfahrt wurde. Immerhin bleibt es unbegreiflich, wie ein Hausbesitzer ohne Rücksicht auf die Sicherheit der die Straße Begehenden sich noch weigern kann, dem Ersuchen Folge zu leisten. Muß denn immer der starre Buchstabe irgend einer Verordnung zu dem verhelfen, was auszuführen im Interesse der öffentlichen Sicherheit Menschenpflicht ist?
— Der siebente Hessische Handelskammerlag zu Mainz, über welchen in voriger Nummer berichtet wurde, faßte nach dem „Mainz. Anz." folgende Beschlüsse: 1. Zur Tagesordnung der bevorstehenden Plenarversammlung des deutschen Handelstags. a) Die Überschüsse aus der Verwaltung der Staatsbahnen sollen lediglich zur Verzinsung und Amortisation der Eisenbahn-Schuld und demnächst zur Schaffung von Verkehrserleichterungen bet den Eisenbahnen, insbesondere zur Ermäßigung der Güter- und Personentarise verwendet werden, b) Der Handelskammertag spricht sich für Abhaltung einer Weltausstellung in Berlin thunlichst im Jahre 1898 aus. c) Der Handelskammertag befürwortet die Herabsetzung der Fernsprech-Abonnementgebühr von 150 Mk. auf 100 Mk., ferner die Bildung von Bezirkssernsprechnetzen aus Grund eines nachgewiesenen Bedürfnisses, aber unter Abstandnahme von Garantieleistungen. Im Besonderen hält er den Anschluß von Bingen, Worms und Gießen an das rechtsrheinische Fernsprechnetz für dringend geboten, d) Er befürwortet die Einführung einer einheitlichen Zeit im bürgerlichen Leben, sofern sie im äußeren Eisenbahnverkehr erfolgt, e) Bezüglich der Gesetzentwürfe, betreffend die Telegraphenanlagen und die Anlage von Eleetrizitätswerken stimmt er dafür, daß das Telegraphen- und Telephonwesen, soweit es dem allgemeinen Verkehr dient, als Regal verwaltet, daß jedoch gleichzeitig die gesummte Materie der Einführung der Electrizität in den allgemeinen Verkehr geordnet wird. Hierbei ist die Errichtung einer obersten Spruchbehörde für Streitfälle vorzusehen, f) Dem beabsichtigten Erlaß eines Gesetzes, betreffend' die Gesellschaften mit beschränkter Haftpflicht, steht der Handelskammertag insofern nicht entgegen, als durch dasselbe eine Förderung unsolider Gründungen nicht erfolgt, g) Dem Gründungsvorschlag einer Schutzgesellschaft für fremdländische Werthpapiere steht der Handelskammertag sympathisch gegenüber. 2. Die Abänderung des Hessischen Handelskammergesetzes wird einer Commission zur Vorberathung überwiesen, welche aus je einem Delegirten der sechs Kammern bestehen soll. 3. Zu dem Antrag der Handeskammer Gießen aus Abschaffung der Export- tarise für Steinkohlen stellte die Handelskammer Mainz den Antrag, daß diese Tarife vielmehr aus den Import und den inländischen Verkehr ausgedehnt werden möchten. Dieser Antrag sand einstimmige Annahme. Sodann wurde der Antrag Gießen, dahingehend, daß, für den Fall die Ausdehnung der Ausnahmetarise in der nächsten Zeit nicht verwirklicht würde, die Aushebung der Ausnahmetarife angestrebt werden möge, gegen die Stimmen von Mainz und Offenbach ebenfalls angenommen. 4. Zu dem Antrag Gießen aus Erhöhung des Maximalgewichts für einfache Briese von 15 Gr. auf 20 Gr. stellt die Handelskammer Mainz den Antrag, von dieser Forderung, die sie an und für sich vollständig billigt, als vorerst aussichtslos abzusehen. Der letztere Antrag wird jedoch gegen die Stimmen von Mainz und Bingen abgelehnt und alsdann der Antrag Gießen angenommen. 5. Als Vorort für die nächste Periode wird Mainz einstimmig wiedergewählt.
*** Lich, 10. Januar. Eine Wette sonderbarster Art sand dieser Tage hier ihren Abschluß. Ein junger Mann wettete mit seinen Collegen, er lege den Weg durch hiesige Stadt und zwar durch alle Straßen, ausgenommen die kleinen Gassen, im Laufschritt barfuß zurück. Das Schauspiel sollte nun beginnen, und waren einige Zeugen aus verschiedenen Plätzen postirt- nach etwa 20 Minuten langte der „Künstler" wieder auf seinem Ausgangspunkt an und hatte somit seine Wette gewonnen. Der gute Mann dürste wohl einige Hautabschürsungen davon getragen haben, zumal eben alles steinhart gefroren ist und er auch hier und da über Straßen-Strecken lausen mußte, die vor nicht langer Zeit frisch gedeckt waren.
Friedberg, 7. Januar. Dem hiesigen Reallehrer K. Uhr ig wurde Seitens der philosophischen Faeultät in Gießen der Doetortttel verliehen.
A Mainz, 10. Januar. Heute Nachmittag sand hier eine seltene kirchliche Feier statt, nämlich die Benedietion des großen Thurmkreuzes an der in der Neustadt neuerbauten
katholischen St. JosephSkirche. Die Weihe des Kreuzes fand an dem Portal der neuen Kirche statt, woraus dasselbe sofort auf den Thurm gezogen wurde. Neben der Geistlichkeit und zahlreichen Gönnern und Wohlthätern der neuen Kirche wohnten der Feier Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden an. Die St. JosephSkirche befindet sich nach der Rheinseite der Neustadt zu. Dieselbe ist nach den Plänen des Dombaumeisters Luckas von freiwilligen Beiträgen ausgeführt.
vermischtes.
Hamburg, 9. Januar. Angesichts eines Telegramms aus Washington, nach welchem die Vereinigten-Staaten Regierung Oesterreich mit Retorsionszöllen drohte, und der Thatsache, daß sehr viel österreichischer Zucker über Hamburg nach Nordamerika transitirt, empfiehlt die „H. B. H." den deutschen Zuckerexporteuren dringend, sich bei den amerikanischen Zollämtern schnellstens zu vergewissern, ob dort künftig Ur- prungszeugnisfe für importirten Zucker verlangt werden, bezw. in welcher Form solche ausgestellt sein müssen.
Chemnitz, 7. Januar. Aussehen erregt in dem benachbarten Burgstädt die Verhaftung des Direetors Orla- münder des unlängst in Coneurs gerathenen Creditvereins. Der Creditverein soll bereits seit 2 Jahren nicht mehr günstig gestanden haben. Trotzdem hat es aber der Aussichtsrath nicht für nöthig befunden, einzuschreiten, im Gegentheil sind noch in allerletzter Zeit neue Mitglieder ausgenommen worden, die nun mit büßen müssen. Auch hinsichtlich der Führung der Bücher soll manches nicht in Ordnung se'n. Die Unterbilanz beträgt nach vorläufiger Feststellung etwa 321000 Mk.
* Lyck (Ostpreußen), 5. Jahren. Mit hundert Jahren noch flott zu tanzen — ein soscher Fall kann nur in dem gesunden, abhärtenden Klima unseres Ostpreußens Vorkommen. Am 30. vor. Mts. feierte hier das Glasermeister Preuß'sche Ehepaar die diamantene Hochzeit. Der Ehegatte, welcher im 102. Lebensjahre steht, ist zwar hinfällig, indeß geistig noch ziemlich frisch. Die Gattin aber erfreut sich noch der besten körperlichen Rüstigkeit und Lebenslust. Sie beteiligte sich wiederholt am Hochzeitstanz, wobei ihr 60 Jahre alter Sohn meistens der Tänzer der Mutter war. Ein zweiter Sohn, der beim städtischen Nacht- wächtereorps in Königsberg dient, war, wie die „K. V." mittheilt, ebenfalls zur diamantenen Hochzeit erschienen. Das Jubelpaar wurde zum dritten Male kirchlich eingesegnet und empfing in seiner Behausung die Glückwünsche der ganzen Stadt Lyck.
* Ein noch unerhobener großer Gewinn von 20000Mk. aus Nummer 17053 der Internationalen Eleetrotechnischen Ausstellungs-Lotterie zu Frankfurt a. M. Dieser Gewinn iel bei der am 2. und 3. November d. I. stattgehabten Ziehung in die Colleete von Lud. Müller u. Co., Nürnberg- Hamburg-Berlin-München. Der Gewinn ist bis jetzt nicht gehoben. Das Loos ist an einen Unbekannten verkauft und da man annimmt, daß der Betreffende die Gewinnliste nicht mit der nöthigen Sorgfalt eingesehen hat, so werden alle Besitzer solcher Loose noch daraus aufmerksam gemacht, sich ihre Nummern nochmals genau betrachten zu wollen. Der glückliche Besitzer der Nr. 17053 wolle sich bei genannter Firma behufs Erhebung seines Gewinnes melden.
* Gefälschte Briefmarken. Der „Post" wird aus London geschrieben: Auf unserer Briesmarkenbörse herrscht große Panik. Die größten Briefmarkenhändler der City os London, !)ie Herren Benjamin und Sarphy, Nr. 1 Cullum Street, E. H. sind in die Hände der Gerechtigkeit gerathen. Man macht ihnen und einer Anzahl von Complizen augenblicklich den Prozeß. Mehrere Millionen von seltenen Briefmarken, sämmtlich in London gefälscht, sind mit Beschlag belegt, und es ist erwiesen, daß eine eolossale Menge dieser Falsifikate über die ganze Welt vertrieben worden sind. Das Con- sortium hat die Briefmarken nicht nur nachgemacht, sondern auch die Poststempel, und sogar Briefmarken erfunden, welche niemals existirt haben. Die Sammler sind in Verzweiflung.
* Die Generale der Befreiungskriege. In einer lesens- werthen Schrift: „Das deutsche Offizierthum und die Zeitströmungen" erzählt der Verfasser, General-Major Paul v. Schmidt, zur Charaeteristik der knorrigen Derbheit der Generale der Befreiungskriege folgende Anecdote: „Das Aork'sche Corps geht zum Angriff vor. In gleicher Höhe avanciren die Brigaden Borstell und Katzeler. Die Brigaden haben weithin sichtbare Marschrichtungspunkte. Aus einmal weicht die Brigade Borstell immer weiter nach rechts ab, die Brigade Katzeler in ihrem Vormarsch behindernd. Borstell schickt seinen Adjutanten zu Katzeler, er möchte in drei Teufels Namen geradeaus gehen. Katzeler antwortet gar nicht. Wieder erscheint der Adjutant mit noch deutlicherer Aufforderung, deren Wortlaut er nach Möglichkeit zu mildern strebt. Katzeler schnautzt ihn an und hält ihm eine donnernde Rede, so daß die ganze Brigade jedes Wort vernimmt. Der Adjutant kehrt zu Borstell zurück und bestellt, der Herr General wäre zu seinem Bedauern außer Stande, eine andere Marschrichtung einzuhalten, weil, weil--„Ach was,"
sährt Borstell dazwischen, „mach Er mir keine Redensarten, Herr Tintenspion, bestell er mir wörtlich, was der Katzeler gesagt hat." — „Wörtlich, Herr General?" — „Natürlich, will mirs ausgebeten haben." — „Der Herr General sagten : Wenn das Murmelthier, der Borstell, den Sumps vor meiner Front nicht sehen kann, dann hat er mehr Dreck in den Augen, als wir an den Stiebeln." — „Na also," lachte Borstell, „das sieht meinem Freunde Katzeler ähnlich."
* Eine Berlinerin alten Schlages, seit mehr als vierzig Jahren mit ihrem Gatten, einem fleißigen Maurerpolier, in kinderloser, aber glücklicher Ehe lebend, erbte dieser Tage von einer Tante 2000 Mark. Ein seit Jahren bei ihr wohnender Astermiether fragte die Frau, was sie denn eigentlich mit dem vielen Gelde machen werde. „Ach," lautete die Antwort, „jetzt kose ick jeden Sonnabend die jrößten Schweineohren, die ick in de Marchthalle finden kann, un koche enen mächtigen Topf voll Sauerkraut dazu. Det esse ick un mein Oller jar zu ferne."
* Coblenz, 8. Januar. Die Verlegung des Königin- Augusta-Garde-Grenadier-Regimenis Nr. 4 nach Berlin ist nunmehr, wie die „C. Z." von zuverlässiger Seite erfährt, beschlossene Sache. Das Regiment bleibt nach den Manövern im Herbst 1893 in Moabit, wo inzwischen der neue Kasernenbau für dasselbe beendet sein wird.
* Berlin, 8.Januar. Ein Lausbursche der Deutschen Bank, der unter Entwendung eines Checkbuchs flüchtig geworden war, machte im Verein mit einem Complieen heute Morgen den Versuch, einen Check in der Höhe von 30,000 Mk. bei der Gothaischen Bank in Leipzig emzukasfiren. Der Check wurde jedoch, da die Deutsche Bank denselben nicht avisirt hatte, beanstandet und beide Betrüger verhaftet.
* Cleve, 3. Januar. Wie ein Brand entstehen kann. In dem Hause des Möbelhändlers Hunck warf eine Katze durch einen Sprung aus den Tisch eine Petroleum' lampe um. Die Lampe explodirte und das mit der brennenden Flüssigkeit übergossene Thier rannte in seiner Todesangst aus den mit Stroh gefüllten Speicher. Binnen einer Stunde lag das ganze Geschäftshaus in Asche.
* „Der Friede ist gesichert". Wer dies noch nicht weiß, kann es aus einem Rundschreiben erfahren, das der Gemeindevorsteher eines Berliner Vorortes an die unter ihm stehenden Beamten erlassen hat. Dieses Schreiben, in dem Umfrage gehalten wird, wer von den Beamten im Falle eines Krieges dienstpflichtig ist, schließt der „Freis. Ztg." zufolge mit folgenden Worten: „Nach von mir eingezogenen Erkundigungen erkläre ich, daß der Friede vollständig gesichert ist."
Schiffrnachrichten.
Hamburg, 9. Januar. lHamburg-AmerikanischePacketfahrt- Actien-Gesellschaft.] Das deutsche Dampfschiff „California", Capitän Dröscher, ist am 8. Januar, 1 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in Newyork angekommen.
verkehr, Land« ttnfc volkswirthschaft.
Butzbach, 9. Januar. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund X 1.10—0.00, Käse per Pfund 46—47 Eier zwei Stück 15 H.
Srünberg, 9. Januar. Fruchtpreise. Weizen X 23.50, Korn «X 23.—, Gerste X. 17.30, Hafer X 14.40, Erbsen JL —, Linsen Jt —.—. Wicken X. 15.—, Lein X. ——, Kartoffeln X. —•—, Samen X ——.
Literatur und ttanft
— Daß eine Zeitschrift durch besondere Beilagen für Wohl- thätigkeitszwccke voll und ganz eintritt, ist neu und anerkennenswerth. Die beliebte practische illustrirte Frauenzeitung „Mode und Hairs" ist zu dieser lobenswerthen, mit Gratis-Jnseraten-Anzetger für die Abonnenten verknüpfte Einrichtung geschritten. Die soeben mit großem Schnittmusterbogen, Mode- und Handarbeiten-Originalen, Monogramm-Alphabet, illustrirter Belletristik, illuftrirter Hausfrauenzeitung, ärztlichem Rathgeber und vielen anderen interessanten und nützlichen Beilagen erschienene neueste Nummer von „Mode und Haus" gibt uns über das Wesen dieser 'das Allgemeinwohl fördernden Erweiterung erschöpfende Auskunft. „Mode und Haus" kostet nach wie vor nur 1 Mk., mit farbenprächtigen Stahlstich Modebildern, bunten Hand- arbeiten-Lithographien, Monogramm-Gravüren und Muster-Frisuren 1.25 Mk. das ganze Vierteljahr. Alle Buchhandlungen und Postanstalten nehmen zu diesen Preisen Abonnements für das laufende Quartal entgegen. Probenummern unentgeltlich durch sämmtliche Buchhandlungen und durch die Expedition von „Mode und Haus", Berlin W. 35.
— Vor uns liegt Heft 12 von „Illustrirte Welt" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt), dem lieben Gaste, den wir jedesmal freudig willkommen heißen, wenn er uns besucht von vierzehn Tag zu vierzehn Tag. Auch diesmal bringt das Blatt wieder viel des Schönen und Interessanten : es grüßt das neue Jahr mit warmem Wort und prächtigen Bildern und fährt in spannendster Weise fort mit seinen „Enthüllungen aus der Welt des Scheins". Gar seltsam wunderliche Dinge erzählt uns die neu anfangende Novelle „Im Grausenwald", während der Artikel „Die dunkeln Existenzen Berlins" uns mit Menschen und Verhältnissen bekannt macht, die uns den Schlüssel zu mancher criminaliftischen Verhandlung geben. Einen ergreifenden Moment stellt das Bild dar „Die Christen am Vorabend des zweiten Jahrtausends"; recht intereffant und belehrend ist der ebenfalls illustrirte Artikel „Aus der Heimath der Puppen" (Thüringen). Es ist uns nicht möglich, den ganzen, überaus reichen Inhalt deS'schönen Heftes hier aufzuführen, mögen unsere Leser sich dasselbe selbst ansehen, sie werden niemals den kleinen Betrag von 30 Psg. gewinnbringender ausgelegt haben.
Spielplau der vereinigten Frankfurter Ltadttheatn
Opernhaus.
Dienstag den 12. Januar: Der Wasserträger. Cavalleria rusticana. Mittwoch dm 13. Januar: Drittes Abonnement- Concert unter Mitwirkung von P. de Sarasate. Donnerstag den 14. Januar: Don Juan. Samstag den 16. Januar, Nachmittags 3V» Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Johann von Paris. Coppelia. Sonntag den 17. Januar, Nachmittags 3*/r Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Trompeter von Säkktngen.
Schauspielhaus.
Dienstag den 12. Januar: Der freie Wille. Mittwoch den 13. Januar: Die Sclavin. Freitag den 15. Januar: Der arme Jonathan. Samstag den 16. Januar: Zu Grillparzers Geburtstag. Sappho. Sonntag den 17. Januar, Nachmittags 31/2 Uhr: Die Haubenlerche. Abends 7 Uhr: vr. Klaus. Montag den 18. Januar: Zum ersten Male: Der Viceadmiral. Dienstag den 19. Januar: Zum ersten Male: Die Flamme. Trauerspiel in 4 Auszügen von Ludw. Beer.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibelstunde heute Montag den 11. Januar, Abend« 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Römerbrief, Kap. 4, VerS 13: Gesetz und Verheißung, Glaube, Gottoertrauen. Pfarrer Dr. Naumann-
Bankgeschäft, Giessen Frankfurt a. ML
Marktstrasse 4. [16] Zell 69.
zfehulhof & ^omp


