vom 4. Garde-Regiment z. F., den Secondlieutenant der Landwehr-Cavallerie Flechtner, den Bürgermeister Morn e- weg, den Steueraffeffor Fuchs, Rechner des evangelischen Central-KirchensondS, den Stcuercontroleur Schneider von Lauterbach,- zum Vortrag den Finanzminister Weber, den Ordenskanzler Generalmajor z. D. v. Her ff, den Cabinets- secretär Römheld.
Berlin, 8. Juni. Die diesmaligen Pfingstseiertage haben mit der im Laufe des 7. Juni, also des Pfingstdienstages, in Kiel erfolgten Begegnung des deutschen Kaisers mit dem Czaren ein Ereigniß endlich gezeitigt, dem schon seit Wochen entgegengesehen wurde. Mit seinem Erscheinen in Kiel stattete Kaiser Alexander III. dem deutschen Kaiser seinen Gegenbesuch für den Besuch Kaiser Wilhelms in Narwa ab und es trägt demnach das Ereigniß zunächst den Charakter eines Höflichkeitsactes, der von dem Czaren füglich nicht länger mehr hinausgeschoben werden konnte. Inwieweit die Kieler Begegnung zwischen den Herrschern Deutschlands und Rußlands auch eine weitergehende politische Bedeutung beanspruchen darf, muß selbstverständlich noch abgewartet werden, doch wird man gut thun, nicht allzu große Hoffnungen auf sie zu setzen. Es mag da hieran erinnert werden, daß von dem Antrittsbesuche Kaiser Wilhelms II. in Petersburg wie von der Erwiderung desselben Seitens des Czaren in Berlin allgemein eine Wiederannäherung zwischen Deutschland und Rußland erwartet wurde, die aber schließlich doch nicht eintrat, und ebensowenig hatte die Zusammenkunft beider Herrscher in Narwa ein solches Ergebniß zur Folge. Ob nunmehr die Kieler Begegnung wieder eine freundlichere Gestaltung der deutsch-russischen Beziehungen nach sich ziehen wird, muß darum einstweilen noch dahingestellt bleiben, wenngleich eine solche Wendung nur ausrichtig zu wünschen wäre. Jedenfalls bleibt die Kieler Zusammenkunft zwischen dem deutschen Kaiser und dem Czaren, selbst wenn sie keine besonderen politischen Früchte zeitigen sollte, immerhin ein erfreuliches Zeichen für die gegenwärtige friedliche Weltlage.
— In Sachen der geplanten Berliner Weltausstellung liegt eine neue Kundgebung des Reichskanzlers Grafen Caprivi vor. Letzterer hat ein Schreiben an den Verein Berliner Kaufleute und Industrieller gerichtet, worin betont wird, die Betheiligung Deutschlands an der Chicagoer Weltausstellung sei vor allem Anderen wirksamst zu fördern. Weiter hebt der Reichskanzler hervor, daß die würdige Vertretung Deutschlands auf der Chicagoer Ausstellung durch das Berliner Project jedenfalls nicht beeinträchtigt werden würde und schließlich meint er, die Jahre 1896 und 1897 könnten für die Berliner Ausstellung ohne Zweifel nicht in Frage kommen. — Das Schreiben Caprivis bekundet aufs Neue, daß der leitende Staatsmann des Reiches seine Aussaffung, wonach zunächst der Eindruck des Auftretens Deutschlands auf der Chicagoer Ausstellung abzuwarten sei, ehe an ein gleiches Unternehmen in Berlin gedacht werden könne, nicht geändert hat.
— Die Gründe für die in voriger Woche erfolgte Verhaftung des Rectors Ahlwardt in Berlin sind noch nicht bekannt. Es muß darum noch abgewartet werden, ob die Verhaftung Ahlwardts mit seinen Veröffentlichungen und Aeußerungen in Sachen der „Judenflinten" zusammenhängt- unwahrscheinlich ist dies allerdings nicht. — Wie verlautet, erfolgte die Verhaftung des Rectors Ahlwardt wegen Beleidigung.
Berlin, 4. Juni. Das italienische Königspaar trifft bestimmt am 8. Juni in Potsdam ein, wo Donnerstag die Parade stattfindet.
Berlin, 4. Juni. Das „Berliner Tagebl." meldet aus Zanzibar, die Wißmann'sche Expedition geht am 7. Juni über Saadoni, wo der Dampfer Wißmanns lagert, nach Chinde (portugiesisch Ostasrika), um daraus die Reise inS Innere anzutreten.
Potsdam, 6. Juni. Heute Vormittag sand bei dem Neuen Palais das Stiftungsfest des Lehr-Jnsan- terie-Bataillons statt. Um 10 Uhr war Gottesdienst im Freien- derselbe wurde von dem Hosprediger Consistorial- rath Dr. v. Hase abgehalten. Die Musik des 1. Garde- Regiments und der militärische Kirchenchor begleiteten den Gottesdienst. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin, Se. K. K. Hoheit der Kronprinz und die beiden älteren Prinzen, Erbprinz und Erbprinzessin von Meiningen, Erbprinz und Erbprinzessin von Hohenzollern, Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold, Prinz Albert von Sachsen-Altenburg nahmen an der Feier Theil. Ferner war der Reichskanzler Gras Caprivi anwesend, sowie die Generalität und fremd« ländische Offiziere.
Ausland.
Pest, 6. Juni. Zur heutigen Feier des 2 5. Jahrestages der Krönung des Kaisers Franz Josef als König von Ungarn find schon in der frühen Morgenstunde alle Straßen der Hauptstadt glänzend geschmückt und von einer großen Menschenmenge in festlicher Kleidung belebt. Ueberall sind Draperien, Fahnen, Wappen und Embleme angebracht. Der Westbahnhof, aus welchem der Hofzug anlangte, ist reich decorirt. Besonders prächtigen Schmuck zeigen die Straßen, welche der Festzug passiren wird. Am Theresien- ring, in der Andrassystraße und in der Albrechtstraße sind monumentale Triumphpsorten errichtet, an denen auf das Fest bezügliche Inschriften angebracht sind.
Rom, 5. Juni. Als der deutsche Botschafter Graf Solms heute nach der Parade in Uniform den Quirinal verließ, wurde derselbe von der versammelten Menge mit den Rufen „Es lebe Deutschland", „Es lebe unser Verbündeter" begrüßt.
London, 4. Juni. Wie verlautet, hat der deutsche Kaiser endgiltig die Einladung der Königin nach OSborne zu der im August stattfindenden Regatta in Cowes angenommen. Der Besuch ist privater Natur.
Luneville, 4. Juni. Die tschechischenTurner, welche
sich zur Theilnahme an dem Turnfest zu Nancy dorthin begeben, sind gestern Abend hier eingetroffen und von der Bevölkerung lebhaft begrüßt worden. Der Präsident der „Societß gymnastique lorraino“ überreichte der Abordnung eine tschechische Fahne. Bei dem zu Ehren der tschechischen Gäste von dem Municipalrath veranstalteten Festessen hielt der Tscheche Podlipuy eine Ansprache, in welcher er für den warmen Empfang dankte und hinzufügte, die Mitglieder der Abordnung seien Söhne eines kleinen Dolksstammes - aber der Werth des letzteren sei groß, da er ein Zweig der großen slavischen Völkerfamilie sei, zu welcher auch das große russische Reich gehöre. Keine Macht könne gegenwärtig verhindern, daß Tschechen und Franzosen sich die Hand reichen. Die Rede wurde mit den Rufen: Es lebe Frankreich! Es lebe Böhmen! beantwortet.
Nancy, 5. Juni. Der Päsident der Republik, Carnot, traf heute Nachmittag um 5 Uhr hier ein und wurde von der Bevölkerung mit lebhaftem Jubel empfangen. Alle Straßen waren mit Fahnen in französischen und burgundischen Farben geschmückt. 32 Triumphbogen sind errichtet. Der Vorbeimarsch der Truppen vor dem Präsidenten Carnot verlies trotz des regnerischen Wetters unter großem Jubel der Bevölkerung äußerst glänzend. Dem Präsidenten Carnot^wurden während desselben lebhafte Ovationen dargebracht.
Nancy, 6. Juni. Die Festlichkeiten sind bisher ohne Zwischenfall verlaufen. Die Zahl der hier versammelten Personen wird aus 150000 geschätzt- man erwartet auch die Ankunft des Großfürsten Constantin, der gegenwärtig sich in Contrexoville (Dep. Vosges) aushält.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 7. Juni. Die „Nordd. Allgem. Ztg." weist in einer längeren Ausführung auf die Gefahren hin, welche für das Gelingen der deutschen Abtheilung der Chicagoer Ausstellung in der Ablenkung der Aufmerksamkeit der deutschen Industrie durch das Project der Berliner Weltausstellung liegen würde. Die Auffassung, daß das, was in Chicago verabsäumt wurde, in Berlin werde nachgeholt werden können, sei irrthümlich. Es handele sich nicht um die bloße Besorg- niß, daß die Vorbereitungen durch die Bestrebungen für Berlin gestört werden könnten, sondern um eine tatsächlich eingetretene empfindliche Hemmung der Vorarbeiten. Die Organisation der deutschen Abtheilung für Chicago müßte aber gegenwärtig ungesäumt und endgültig bis ins Einzelne festgelegt werden. Jede Versäumniß könnte unwiederbringliche Verluste verursachen.
Kiel, 7. Juni. Unter donnerndem Salut der Flotte liefen um IO1/* Uhr die „Hohenzollern", der „Polarstern", die „Zarewna", der „Korniloff" und die „Wacht" in den Hafen ein. Kaiser Wilhelm war an Bord der „Hohenzollern" dem Kaiser von Rußland und dem Thronfolger bis Friedrichsort entgegenfahren, welches der „Polar- stern" um 9 Uhr 50 Min. passirte.
Depeschen des Bureau „Herold".
Saarlouis, 7. Juni. Auf der Bergarbeiter-Versamm- lung in Völkingen sprach sich die Mehrzahl für die Be- seitigu ng des socialdemokratischen Vorstandes des Rechtsschutzvereins aus.
Bern, 7. Juni. Der Bundesrath beschloß die Einführung der mitteleuropäischen Zonenzeit.
Wien, 7. Juni. Aus dem hier tagenden Socialisten- Congreß mißlang bisher die Herbeiführung einer Versöhnung der österreichischen Socialisten.
Wien, 7. Juni. Bei dem akademischen Sänger- fest in Salzburg sind alle reichsdeutschen Universitäten vertreten.
Budapest, 7. Juni. Unter großem Pomp und begeisterten Zurufen zog der König in die festlich geschmückte Stadt ein. Alle Notabilitäten des politischen, geistlichen und gesellschaftlichen Lebens waren zur Huldigung anwesend. Um 2*/2 Uhr Nachmittags fuhr der Sonderzug mit dem König in den imposant geschmückten Bahnhof ein, wo sämmtliche Mitglieder der Regierung, des Parlaments, des diplomatischen Corps und des Episcopats in Galauniform, resp. Ornat eingetroffen waren. Dann erfolgte die Begrüßung durch den Ministerpräsidenten. Der Zug setzte sich hieraus unter begeisterten Hurrahrusen nach der Burg in Bewegung. In den Straßen bildeten Hunderttausende Spalier. Der Monarch dankte dem Ministerpräsidenten für die dargebrachten Ovationen. Der Einzug währte über eine Stunde. Voran ritt ein 400 Köpse starkes Banderium, Reiter und Pferde in kostbaren Costümen und Schabracken. Dann folgten in einer Galaequipage der König und Szapary, dann in Equipagen das Episcopat und die Aristokratie. Abends findet Galavorstellung im Nationaltheater und Fackelzug statt.
London, 7. Juni. Der Mississippi ist 33 Fuß gestiegen und steigt noch weiter.
Kopenhagen, 8. Juni. Der Czar kehrte um 10 Uhr Vormittags nach Kopenhagen zurück.
totale# ttnb provinzieller.
Gießen, 8. Juni 1892.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadverordneteu Donnerstag den 9. Juni 1892, Nachmittags 4 Uhr: 1. Mittheilungen. 2. Ermittelung der landwirthschastlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahre 1892. 3. Gesuch des Bäckermeisters Wilhelm Lange um Erlaubniß zum Aushängen eines Verkaufladens an Markttagen. 4. Anlage eines Steges über die Wieseck zunächst des Eisenbahndurch- laffes. 5. Gesuch des Verschönerungsvereins wegen Anlegung eines Fußpfades am alten Steinbacherweg. 6. Gesuch des Turnvereins um Erlaß des Beitrags zur Herstellung des Trottoirs vor der Turnhalle. 7. Pflasterarbeit am Eingang der Stadtknabenschule. 8. Das alte Regierungsgebäude in
Gießen- hier: Schutz für die Vorübergehenden. 9. Hie Unterhaltung der Kreisstraßen- hier: die Erbauung eint) Geräthe-Magazins mit Straßenwartewohnung. 10. Ein» sriedigungen an der Frankfurterstraße. 11. Gesuch des W. Friedel um Erlaubniß zum Betrieb der Eismaschine während der Nachtzeit. 12. Die Ausführung des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1891, die Abänderung der Gewerbeordnung betreffend, hier insbesondere die Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. 13. Gesuch des Nicolaus Frank um Wirthschastsconcession für das Haus Seltersweg, Friedel. 14. Desgl. des Friedrich Hattenhauer für das Haus Schützenstraße Nr. 1, Reichshalle.
— Wenn Dr. Falb für die Pfingstseiertage wirklich schönes Wetter prophezeit hatte, so ist er theilweise hineingefallen, denn von den eigentlichen Festtagen konnte keiner den Anspruch auf „schön" erheben, höchstens wäre der für Gießen nicht so ganz bedeutungslose dritte Feiertag als schön zu bezeichnen. Die unbestimmte, theils feuchte, theils kühle Witterung an den beiden ersten Feiertagen ließ größere Ausflüge ins Freie etwas zu riskirt erscheinen, weßhalb wohl manche „Parthie" ununternomnicn blieb. Die Landwirthe freilich waren der Witterung nicht abhold, denn Alles, auf was sie ihre Hoffnung setzen, die Feldfrüchte in ihren verschiedenen Arten, konnte noch Regen vertragen. Im Hinblick daraus, daß von einer guten Erte Alle, Landleute wie Städter, profitiren, hat sich wohl mancher der letzteren leicht darüber getröstet, daß ihm die Pfingstsreude theilweise verdorben wurde.
— Verhaftet wurden im Lause des Pfingstfestes ein angeblicher Kau smann aus Fulda, welcher Geld zu erschwindeln versucht hatte, und eine Ladnerin, welche die Geschästs- kasse längere Zeit hindurch bestohlen hatte. — Heute Morgen wurde ein junger Commis verhaftet, der ebenfalls Geld aus der Ladenkaffe genommen hatte.
Nieder Weisel, 5. Juni. In welch großer Anzahl die Maikäfer dieses Jahr in hiesiger Gegend aufgetreten sind, dürste daraus zu ersehen sein, daß an die hiesige Bürgermeisterei nicht weniger als 4050 Liter Maikäfer zur Ablieferung gelangten, wofür pro Liter 5 Pfg. bezahlt wurden. Die gefräßigen Thiere wurden theils durch Verbrennen, theils Uebergießen mit kochendem Wasser vernichtet. Die in dem Gemeindewald von verschiedenen Tagearbeitern gesammelten und sogleich vernichteten Maikäfer sind in obiger Summe nicht mit einbegriffen.
§ Volkartshain (Kreis Schotten), 6. Juni. In dem benachbarten Orte Wölzberg brachte eine Kuh des Land- wirths Heinrich Muth ein Kalb zur Welt, welches einhundert Pfund wog.
p. Darmstadt, 7. Juni. Das unter dem Protecrorat Ihrer K. H. der Frau Prinzessin Friedrich Carl von Preußen stehende Berliner Central Comite für die deutsche grauen* abtheilung bei der Weltausstellung in Chicago hat sich an Herrn Director Dr. Wulkow mit der Bitte gewandt , die auf die Darstellung der gejammten Mädchenbildung des Großherzogthums Hessen bezüglichen Ausstellungen zu übernehmen. Die Organisation des ganzen Unternehmens steht bekanntlich unter dem deutschen Reichs- commissar für die Weltausstellung in Chicago, Geh. Rath Wermuth.
A Mainz, 7. Juni. Aus dem hier vor Anker liegenden holländischen Schraubenschleppschiff „Maruschka" entstand verflossene Nacht unter dem Schiffspersonal ein Streit, der damit endigte, daß der Steuermann des Schiffes ins Wasser stürzte und ertrank, lieber den Anlaß und Hergang des Streites wird Folgendes berichtet: Der Eigenthümer des Schiffes, Capitän Bildges aus Lowitt, gerieth, vom Lande kommend, mit seinem Steuermanne Görtzen in einen Wortwechsel, weil Görtzen ohne Erlaubniß das Schiff verlassen hatte. Letzterer, der hochgradig betrunken war und dem seine Stellung von dem Capitän gekündigt worden, ging schließlich zu Tkätlichkeiten über und ging auf Bildges mit einer geschwungenen Axt los. Der Sohn des Schiffseigenthümers, sowie das übrige Schiffspersonal drangen auf den Wüthenden ein, wobei es zu einem Handgemenge kam, das dazu führte, daß Görtzen ausglitt, über Bord fiel und in den Wellen verschwand. Das übrige Personal machte sofort einen Nachen los, sand aber Görtzen nicht mehr. Da die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß der Steuermann absichtlich in das Wasser gestoßen worden, wurde bis zur genauen Feststellung der Thatsache der Capitän, dessen Sohn, sowie das übrige Personal einstweilen in Hast genommen.
vermischtes
* Frankfurt a. M., 7. Juni. Der Defraudant Jäger ist heute früh fammt feiner Begleiterin Josef ine Klotz hier eingeliefert worden. Die Ankunft Jägers war so geheim gehalten worden, daß selbst verschiedene mit der Sache beschäftigte Beamte keine Ahnung davon hatten. Mittelst zweier Wagen wurden die Verhafteten auf Umwegen nach dem Polizeigefängniß gebracht- die Auslieferung Jägers an die Frankfurter Criminalbeamten erfolgte in Kufstein.
* P. Weilburg, 3. Juni. Die Tage des 10. Lahn- thal-Sängerdundessestes, welches diesmal am 19. und 20. Juni in unserer Stadt gefeiert wird, rücken immer näher heran. Ein gut ausgewähltes Programm verspricht reichlichen Genuß. Vier große Gesammtchöre, darunter die berühmte Composition „Barbarossa" von Jacobs, werden von über 300 Sängern unter Begleitung der ganzen Capelle des 88. Infanterie-Regiments aus Mainz zur Aufführung gebracht. Außerdem wird jeder einzelne Verein ein gut aus- gewähltes und sorgfältig einftubirted Speziallied zum Vortrag bringen. Der Vormittag des zweiten Tages bietet uns ein großes Militär-Concert obiger Capelle.
'* Mannheim, 7. Juni. Die Bergstraße wurde gestern Abend von schweren Gewittern heimgesucht, welche.


