gelandet. Don der übrigen Mannschaft fehlt jede Spur.
Memel, 7. März. Abends 7 Uhr brach in der großen städtischen Markthalle Feuer aus. Der westliche Theil ist nicht zu retten. Um halb 9 Uhr wurde eine größere Militär- abtheilung herangezogen. Zahlreiche Waarenvorräthe sind verloren. Die Entstehung ist aus Fahrlässigkeit zurück- zusühren.
Aachen, 7. März. Bei einer gestern Nachmittag hier in der Rudolsstraße stattgehabten Feuersbrunst sanden zwei der in den oberen Stockwerken der brennenden Gebäude wohnenden Personen durch Herabspringen aus die Straße den Tod. Fünf andere wurden schwer verletzt.
Wiesbaden, 7. März. Dem „Rheinischen Courier" zu- folge hat der zur Kur hier weilende Oberbürgermeister v. Forckenbeck aus Berlin die Blättermeldung, daß er von seinem Amte zurückzutreten beabsichtige, als falsch bezeichnet. Er habe keine dessallfigen Gedanken geäußert und beabsichtige keineswegs, seinen Abschied zu nehmen.
Paris, 7. März. Die Kohlengruben Carmaux-Albi striken. Die Arbeiter verlangen Lohnerhöhung. Bisher gab es keine Ruhestörung.
London, 7. März. Das Gesammtergebniß der Wahlen für den Londoner Gewerkschastsrath ist: 84 Pro- gressisten und 34 Gemäßigte. Bisher hatten die Progressisten eine Majorität von 20 Stimmen.
Rom, 7. März. Am Schluffe der heutigen Kammersitzung brachte Pugliese eine Anfrage an die Regierung ein über die der Einfuhr italienischer Weine in Deutschland entgegensiehenden Schwierigkeiten. — Ferner fragten Lazzaco und Genossen an, welche Entschließung die Regierung bezüglich der Weinzollklausel im österreichlschen Vertrage fassen werde.
Rom, 7. März. Hiesigen Telegrammen zufolge wurde heute Mittag 1 Uhr 10 Minuten in Milazzo ein heftiges welleniörmiges Erdbeben, Mittags 12 Uhr 56 Minuten auf den liparischen Inseln ein sehr starkes, mehrere Secunden dauerndes Erdbeben verspürt.
Bukarest, 7. März. In der Thronrede bei der heute ftattgesundenen Eröffnung des Parlaments drückt der König die begründete Hoffnung aus, daß die äußeren Verhältniffe das innere Reformwerk nicht stören werden, und constatirt freudig, daß alle Mächte den Willen kundgaben, den Frieden zu erhalten. Rumänien befolge gleichfalls eine Politik des Friedens und der Ordnung. Der König könne daher stolz sagen, daß die Beziehungen Rumäniens zu anderen Ländern die freundschaftlichsten seien.
Liffabon, 7. März. Ein Sturm richtete großen Schaden an. Sechs Personen wurden getödtet und die Schifffahrt auf dem Tajo unterbrochen.
Athen, 7. März. Der ehemalige Gesandte in Rom, M e l e t o p u l o s, ist zum Minister des Auswärtigen ernannt. Daö Kabinet ist nunmehr vollständig.
Depeschen deS „Bureau Herold"'.
Berlin, 8. März. Die Volksschulgesetzcommission lehnte den Antrag der Freiconservativen, Nationalliberalen und Freisinnigen, eine Subcommiffion mit der Umarbeitung des dritten Abschnittes der Vorlage (Verwaltung der Volksschulangelegenheiten, Schulbehörden) nach bestimmten Grundsätzen zu betrauen, durch die Stimmen des Centrums und der Conservativen ab.
Breslau, 7. März. Laut Meldungen aus Myslowitz finden in den russischen Grenzorten fortgesetzt Haussuchungen nach nihilistischen Schriften und Sprenggeschoffen statt. Die Pariser Polizei habe mitgetheilt, die in Frankreich gestohlenen, nach der Schweiz gebrachten Dynamitpatronen sollten nach Rußland geschmuggelt werden.
Halle, 8. März. Die städtischen Behörden beschlossen eine außerordentliche Bewilligung von Mk. 10,000 zur Verkeilung von Brod und Speisemarken.
München, 7. März. Dem Vernehmen nach wendete der verstorbene Präsident der Pfalz, v. Braun, den größten Theil seines Vermögens wohlthätigen gemeinnützigen Zwecken zu. Derselbe bedachte unter anderem das pfälzische Gewerbemuseum in Kaiserslautern mit Mk. 100,000 und weiteren Mk. 10,000 durch Nachlaß eines früheren unverzinslich gegebenen Darlehens, ferner wurden bedacht das Speyrer Spital mit Mk. 20,000, das von ihm ins Leben gerufene pfälzische Dienstbotenstist und das pfälzische Kreiscomitö für die Pensionskasse nichtpragmatischer Kreisbeamter mit je Mk. 10,000.
Hamburg, 8. März. Der Dampfer „Messina", der hiesigen Rhederei Slomann gehörig, ist bei den Scillyinseln untergegangen. Die Mannschaft ist mit Ausnahme eines Schiffsjungen umgekommen.
Wien, 8. März. Baron Hirsch spendete den hiesigen Arbeitslosen ff. 25,000.
Wien, 7. März. Die Sozialistensührer planen, falls die Wiener Verkehrsbauten im April begonnen werden, einen Massenauszug vor dem Rathhaus, woselbst sie Arbeit und nicht Brot verlangen wollen.
London, 8. März. Die Grubenbesitzer Durhams beschlossen in einer Versammlung in New-Castle im Falle des Streikbeschlusses der Arbeiter sämmtliche Ponnys aus den Gruben hinauszuschaffen.
Paris, 7. März. Etienne Arago, 1870 Maire des belagerten Paris, zuletzt Leiter des luxemburgischen Museums, ist gestorben.
Locales und Lrovlnzielles.
Gießen, 8. März 1892.
— ProviuzialauSschußSihuug. Samstag den 12. März I. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provmzial- Äusschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt:
1. Recurs deS Martin Weiner zu Gießen wegen verweigerter Concession zum Branntwein-Ausschank.
2. Klage deS Ortsarmenverbandes Arnstadt gegen den Landarmenverband des Kreises Lauterbach wegen Unterstützung des Schreibers Ehrhard Bernhard Hugo Schmidt aus Wamsen.
3. Klage des Ortsarmenverbandes Langd gegen den Ortsarmenverband Ober-Schmitten wegen Unterstützung der Lina Döll aus Langd.
4. Klage des Ortsarmenverbands Gießen gegen den Landarmenverband des Kreises Gießen wegen Entschädigung für die Ueberweisung der im Bürgerhospitale Gießen verpflegten landarmen Anna Wagner und Ludwig Wagner.
5. Die Verpachtung der Gemeindejagd zu Queck betr.
— Kreisausschuß > Sitzung. Donnerstag den 10. März l. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses des Kretses Gießen statt, in welcher das Gesuch der Helene Haus zu Gießen um Concession zum Wirthschastsbetrieb zur Verhandlung gelangt.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 10. März 1892, Nachmittags 4 Uhr. 1. Gesuch der Garnisonverwaltung um pachtweise Ueberlaffung von Gelände zur Lagerung von Kohlen. 2. Herstellung von Räumen im Bürgermeistereigebäude. 3. Vermiethung der Kellerräume im Realschulgebäude. 4. Abgabe von alten Pflastersteinen. 5. Baugesuch des R. Scheel für die Markt- straße. 6. Desgleichen des Friedrich Helfrich für den Nahrungsberg. 7. Die Bepflanzung des überwölbten Stadtringgrabens vor den Häusern des I. G. Pfaff an der Westanlage. 8. Vertilgung der Blutlaus- hier: Wahl der Sachverständigen. 9. Verpachtung der Gemeindejagd. 10. Ausführung des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1891; die Abänderung der Gewerbeordnung betr.; hier: insbesondere die Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. 11. Gesuch des Michael Lechner um Ertheilung der Wirthschasts-Concession für den „Frankfurter Hof". 12. Desgleichen des Heinrich Schneider für das früher Abel'sche Haus in der Neustadt. 13. Desgleichen des Konrad Schomber in dem Hause der Georg Schmehl Wittwe am Brandplatz. 14. Desgleichen des Wirths August Lang um Ausschank von Branntwein in seinem Hause Katharinengasse 19. 15. Gesuch des Friedrich Wirtz um Ertheilung der Wirth- schasts Concession für das Haus Seltersweg 63.
— Vorträge im Gewerbeverein. Der letzte der von dem Gewerbeverein veranstalteten Vorträge für diesen Winter wird Dienstag den 15. d. M. stattfinden und wird an diesem Abend Herr Ingenieur Thier aus Erfurt über das Mannes- mann'sche Rohrwalzverfahren sprechen. Herr Thier wird die hochbedeutsame Erfindung der Gebrüder Mannesmann, in Folge deren durch den eigenthümlichen Bewegungsvorgang, welcher zwischen zwei Walzen entsteht, wenn deren Axen gegeneinander schräg gestellt sind, aus einem Stahlklumpen direct Röhren gewalzt werden, ausführlich erklären- er wird das Verfahren nicht nur durch Zeichnungen und den verschiedenen Stadien des Prozesses entnommene Proben, sondern noch besonders dadurch erläutern, daß er auf einem kleinen, von ihm zu diesem Zwecke construirten Walzwerke nach der Mannesmann'schen Methode vor den Augen der Zuhörer ein wirkliches Rohr herstellt, — nur aus einer eigenartigen plastischen Masse, anstatt, wie in der WirklichkeitMus einem glühenden Stahlblock. Wir zweifeln nicht, daß die Erklärung dieser so großes Aussehen verursachenden Erfindung, durch welche Röhren von früher undenkbarer Widerstandskraft erzeugt werden, das Interesse nicht nur technischer Kreise erregen wird.
— Nach Mittheilung Großh. Staatsanwaltschaft finden Sitzungen des Schwurgerichts im ersten Quartal 1892, deren Beginn auf den 14. d. M. anberaumt war, nicht statt. Da nur eine Sache zur Aburtheilung vorlag, so wurde angeordnet, daß dieselbe in der Schwurgerichtsperiode des zweiten Quartals 1892 zur Verhandlung komme.
— Verhaftet. Gestern wurde dahier ein Mann verhaftet, der sich in äußerst auffälliger Weise schon einige Tage in der hiesigen Stadt Herumgetrieben hatte. Bei seiner Festnahme war er im Besitze von Leinwandwaaren in bedeutendem Werthe und von einigen Staatspapieren. Wie er in den Besitz dieser Gegenstände gekommen, will er nicht Der* rctthen- daß er aber ein Schwindler ist, dürste schon daraus hervorgehen, daß er in einer hiesigen Wirtschaft unter falschem Namen logirte.
— Das am 5. März ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 5) enthält:
1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Ausschlag der zur Bestreitung der allgemeinen Bedürfnisse der evangelischen Kirche des Groß- herzogthums im Etatsjahre 1892—93 erforderlichen Steuern betreffend.
2. Verzeichniß der Vorlesungen auf der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität zu Gießen im Sommerhalbjahre 1892.
— SchuldienstNachrichteu. Die Schulverwalter an der Vorschule der Gymnasien zu Darmstadt Otto Höcker und Leonhard Meisinger wurden zu Lehrern an dieser Schule, unter Belastung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt- dem Schulamtsaspiranten Sebastian Blitz ans Klein- Umstadt wurde die Lehrerstelle zu Metzlos übertragen.
— Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reiskirchen mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Selters mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden, i Zwei Lehrerstellen an der Volksschule zu Darmstadt mit
einem jährl. Gehalte von je 1350 bis 2500 Mk. Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rockenberg mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Eine er-angel. Lehrerstelle zu Groß-Umstadt mit einem Gehalte von 1000 bis 1500 Mk. Eine mit einem coangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gerneinde- fchlue zu Lengfeld mit einem jährlichen Gehalte Don 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst üerbunben.
+ Ufingen, 6. März. Vorige Woche wurde ein 20jäh- riges Mädchen Don Mönstädt in hiesiges Gefängniß eingebracht, welches beschuldigt ist, fein neugeborenes Kind getödtet zu haben. Der Fall hat großes Aufsehen erregt.
Lauterbach (Hessen), den 6. März. Gestern sand dahier im Gasthofe „zum Anker" die erste Generalversammlung des hier neugegründeten Verkehrs-Vereins statt. Der Verein hat sich zum Ziele gesetzt, Lauterbach und seine schöne Umgebung dem regeren Verkehr von Vergnügungsreisenden — Sommerfrischlern — zu erschließen. Wer Lauterbach und (eine reizvolle Umgebung kennt, wer sich einmal in den in nächster Nähe der Stadt gelegenen prächtigen Wäldern erging, wer über üppig grünende Wiesen an stürzenden Wafferbächen vorbei die von allen Richtungen der Windrose her hier ein- mündenden Thäler hindurch seinen Weg nahm, um bei stets wechselnder Scenerie die in reicher Auswahl vorhandenen schönen Punkte der nächsten Umgebung aufzusuchen, wird mit uns darüber einverstanden fein, daß der gedachte Verein mit feinen Bestrebungen einem längst vorliegenden Bedürfnisse entgegenkommt. Gar mancher Freund des Bogelsberges würde eß längst Dorgezogen haben, im Sommer einige Wochen die klare, staubfreie und gesunde Luft des hessischen „Sibirien" im Genüsse der hier sich bietenden Naturschön- heitcn zu athrnen, anstatt die Dielbegangenen Wege auszu- suchen, welche Don dem großen Strome der Fremden über- fluthet werden, wenn ihm die Gewähr dafür geboten worden wäre, diejenigen Einrichtungen hier Dorzufinden, die dem Fremden einen längeren Aufenthalt ermöglichen und Derschönern. Wir hoffen, daß der neugegründete Verein feiner Ausgabe Doll und ganz gerecht wird und daß es ihm gelingt, daß Vorurtheil besiegen zu helfen, daS Don Bewohnern gesegneterer, aber keineswegs schönerer Gegenden unserem Vogelsberge entgegengebracht wird. Wir sind dabei überzeugt, daß unseren Sommergästen der Aufenthalt in hiesiger Stadt eine reiche Quelle natürlichen Behagens und Dielfachen Vergnügens werden wird, wie auch die Curgäste des nahgelegenen Bades Salzschlirf seither schon mit Vorliebe unser Städtchen besucht und sich hier stets recht wohl gefühlt haben.
Darmstadt, 5. März. Der Kirchenvorstand, welcher m feiner gestrigen Sitzung über die Frage der Sonntagsruhe verhandelte, hat sich laut „D. T." für die Noth- Wendigkeit ausgesprochen, an Sonn- und Festtagen um VglO Uhr Vormittags alle Geschäfte zu schließen und bann den ganzen Tag geschlossen zu halten. Ebenso spricht sick der Kirchenvorstand entschieden gegen eine Pause aus, die zwischen den Anfang und den Schluß der Arbeitszeit zu liegen käme, da eine solche Pause nicht der Ruhe und dem Gottesdienste, sondern nur dem Wirthshausbesuche meistens zu Statten käme.
' vermischter.
* Weltausstellung zu Chicago. Eine der nationalen Würde und der industriellen Bedeutung des Deutschen Reiches entsprechende Betheiligung Deutschlands an der Weltausstellung in Chicago darf nun als gesichert angesehen werden. Insbesondere muß die Thatsache hervorgehoben werden, daß auch die bedeutendsten unserer Großeisenindustriellen, so insbesondere Stumm Neunkirchen und in diesen Tagen Krupp-Essen, ihrem patriotischen Gefühle solg-nd, sich zur Beschickung der Ausstellung entschlossen haben- welche Bedeutung der Betheiligung dieser Firmen für den Gesammtersolg unseres Auftretens in Amerika beizumeffen ist, wird besonderer Darlegung nicht bedürfen. Aber auch die hervorragende und für unseren überseeischen Handel in erster Reihe in Betracht kommende Creselder Seidenfirma W. Schroeder & Co. hat die Beschickung der Ausstellung zugesagt- zudem ist mit Bestimmtheit darauf zu rechnen, daß eine Anzahl leistungsfähiger Sammet- und Möbelstofffabriken Creselds vertreten sein wird. Endlich ist von angesehensten rheinischen Firmen auch die Drahtfabrik von Felten & Guilleaume in Mülheim zu erwähnen.
* Hannover, 6. März. Am 28. v. MtS. hat sich in Hannover ein Rechtsschutzverein deutscher Eisenbahn-Verkehrsbeamten gebildet. Derselbe hat weit über die Eisenbahnbeamtenkreise hinaus ein öffentliches Interesse zu beanspruchen, da er unter anderen auch den Zweck verfolgt, auf Verhütung von Eisenbahn-Unfällen hinzuwirken. Das Entstehen des Vereins ist deshalb allseitig mit Freuden zu begrüben; den Eisenbahnbeamten aber ist es geradezu Pflicht, nicht nur in ihrem eigenen und in ihrer Angehörigen Interesse, sondern auch in demjenigen der Oeffentlichkeit dem Verein beizutreten, welche dann ihrerseits mitwirken wird, das allgemeine Interesse für denselben zu beleben und wach zu erhalten. Wir werden auf diese Angelegenheit noch näher eingehen, sobald uns die Statuten des Vereins vorliegen werden. Vorläufig bemerken wir, im Interesse unserer Abonnenten aus Eisenbahnbeamtenkreisen, daß alle Anfragen betreffs des Vereins an die Redaction der „Neuen deutschen Eisenbahn- und Verkehrs-Zeitung in Hannover, Goethestr 140." zu richten sind.
* Schaffhausen. Hier und in der Umgegend nehmen^ wie dem „Bund" gemeldet wird, die Erkrankungen an In - sluenza so überhand, daß die Spitalräumlichkeiten zur Aufnahme der Kranken nicht mehr ausreichen und deshalb das Absonderungshaus hierzu benutzt werden muß.
* Aus dem nahe bei Birnbaum gelegenen Dominium Muchocin wurde, wie der „P. Z." berichtet wird, am 1. d. Mts. von Arbeitern beim Erdekarren ein größerer Münzfund gemacht. In einem irdenen Topf, der oben mit


