Nr. 58
Erstes Blatt
Mittwoch den 9. März
1892
GWenexAnzemer
Henerat-Anzeiger.
Die Gießener
P««ttteuötLlter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.
Der
Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS.
Vierteljähriger ^töonnemenlLpreiA i 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen 2 Mark 50 Psg.
Redaction, Expedition und Druckerei:
Kchutftraße Ar.7.
Fernsprecher 51.
An»ts- und Anzeigeblatt für den Kreis Glesien.
Die Forst- und Feldstrafen der 6. Periode 1891 können M jum 26. Marz kostenfrei hierher bezahlt werden.
Gießen, den 6. März 1892.
Großh. Districtseinnehmerei Gießen I. Platz.
Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß °*e na(6 S 6 des Rerchsgesetze» vom 21. Juni 1887 über die Raturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ennittelten Durchichnittsmarktpreise, einschließlich einer Aufschlags von Fünf vom Hundert, pro Monat Februar 1892 für den Lreferungsverband Gießen pro 100 kg betragen:
Hafer Jl. 15.75, Heu JL 5.80, Stroh JL 5.—.
Gießen, den 7. März 1892.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.
Deutsches Reich.
Berlio, 7. März. Für die Beurtheilung des Verhällnisses der Alters- zur Invalidenrente möchten wir auf folgende Punkte aufmerksam machen: Nach § 75 des Gesetzes vom 22. Juni 1889 (Reichs'Gesetzblatt S. 97) wird jede der beiden Renten nur auf Antrag gewährt. Für den Empfänger einer Altersrente wird es sich nur dann empfehlen, den Antrag auf Bewilligung einer Invalidenrente zu stellen (neben welcher die Altersrente fortfallen würde, § 29 Abs. 2 a. a. O.), wenn die ihm etwa zustehende Invalidenrente höher ist als die Altersrente, in deren Genuß er sich befindet. Ein unbedingter Vorzug der Alters- vor der Invalidenrente liegt dann, daß erstere nur entzogen werden kann, wenn die Rentenfestslellung wegen gefälschter Urkunden oder aus ähnlichen Gründen im Wege der Wiederaufnahme des Verfahrens aufgehoben werden muß (§ 82 a. a. O. in Verbindung mit §§ 541 ff- der Civilprozeßordnung). Abgesehen von diesem Ausnahmesall behält der Empfänger einer Altersrente diese für seine Lebenszeit. Dagegen kennt das Gesetz eine Entziehung der Invalidenrente und zwar nach § 33 in dem Falle, daß in den Verhältnissen des Empfängers einer solchen Rente eine Veränderung eintritt, welche ihn nicht mehr als dauernd erwerbsunfähig erscheinen läßt. Der Empsänger einer Altersrente wird, bevor er einen Anlrag aus Gewährung von Invalidenrente stellt, gut thun, nach Maßgabe der an- gedeuteten Gesichtspunkte sorgfältig zu prüfen, ob nicht der Fortbezug der Altersrente für ihn vortheilhaster ist.
Die Krankheit des Großherzogs.
Gießen, 8. März. Ueber die schwere Erkrankung Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs entnehmen wir den „Neuen Hess. Voiksblätter» nachstehende Einzelheiten:
Im Laufe des Sonntags und der folgenden Nacht ist in dem Befinden Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs eine wesentliche Aenderung nicht eingetreten, nachdem sich das Befinden des hohen Patienten leider verschlimmert hatte. Das Unvermögen der Sprache und die theilweise Bewußtlosigkeit bestehen fort. Da der Großherzog mit der noch bewegungsfähigen linken Hand öfters nach dem Kopse griff und laut stöhnte, ist anzunehmen, daß er Schweres erduldet. Von der eingetretenen Lähmung ist auch das rechte Augenlid bettoffen, das sich nicht mehr zu öffnen vermag. Wie wir hören, konnte der Großherzog am Sonntag die ihn Umgebenden nicht erkennen. Die Prinzessinnen-Töchter verweilen ständig am Krankenlager des geliebten Vaters. Auf Wunsch der Großherzoglichen Familie und der behandelnden Aerzte tras am Sonntag Geheimcrath Dr. Kußmaul aus Heidelberg dahier ein und ist das um 1 Uhr Nachmittag aus- gegebene Bulletin von demselben mit unterzeichnet. Wie verlautet, ist Geheimerath Dr. Kußmaul der Ansicht, daß eine unmittelbare Gefahr nicht vorhanden fei und daß der gegenwärtige Zustand des hohen Patienten noch einige Zeit an- halten könne.
Geheimerath Kußmaul ist daher Sonntag Abend nach Heidelberg zurückgekehrt, da er sich in voller Uebereinstimmung mit den behandelnden Aerzteu erklärte. Wie wir hören, hat I er seine Wiederherkunft für nächsten Mittwoch angekündigt, wodurch die Angabe, daß unmittelbare Gefahr nicht vor- Händen, Bestätigung fände.
Während der Conferenz der Aerzte waren auch die Minister Finger und Weber im Palais anwesend.
Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen trafen am Samstag Abend hier ein, die Ankunft des Erbgroßherzogs, welcher sich noch auf der Reise in Italien befand, so daß ihn I die Depesche nicht sofort erreichen konnte, erfolgte gestern Nachmittag 3 Uhr. Großfürst und Großfürstin Sergius werden heute erwartet. Da auch Prinz Ludwig von Battenberg am Sonntag aus England zurückgekehrt ist, werden alle Kinder und Schwiegersöhne um das Krankenlager des theuren Vaters versammelt sein.
Ueber die näheren Umstände der plötzlichen Erkrankung des Großherzogs werden noch folgende Details mitgerheilt: Der hohe Herr befand sich am Freitag Mittag bei der Tafel, I an der außer I. Groß. Hoheit der Prinzessin Alix nur noch eine Hofdame und der d'.enstthuende Flügeladjutant v. Räder theilnahmen, in heiterster Stimmung. Beim Dessert, als der I Großherzog eine candirte Kastanie genommen, bemerkte Herr I r>. Röder plötzlich eine Veränderung im Gesicht Sr. König. I lidjen Hoheit, als wenn ein heftiger Schmerz dasselbe verzöge. I 4>crr v. Röder sprang sofort hinzu, als der Großherzog I äußerte: „Ich kann nicht mehr sitzen," und bewahrte ihn I oor dem Umsinken, woraus man sofort zu den Aerzten schickte, I Me einen Schlaganfall, sowie die eingetretene Lähmung con- I statirten. Selbstredend wurden alsbald Seine Königliche I Hoheit der Erbgroßherzog, sowie die übrigen Verwandten in I Berlin, in England, Moskau rc. telegraphisch von dem Unfall I benachrichtigt.
Die letzten Nachrichten lauten:
Darmstadt, 8. März, Vorm. 8 Nhr 39 Min. Seine ftaniglirtje Hoheit der «roßherzo, ist seit heute Nacht dewußtlos. Schlucken unmöglich.
189. Plenarsitzung. Montag den 7. März, 1 Uhr.
u • Die Berathung des'Efitks des Auswärtigen Amtes wird bet den Ausgaben für die Schutzgebiete fortgesetzt.
- . D>e Etats für Kamerun und Togo werden ohne wesentliche I Debatte genehmigt.
Zum Etat für das südweftafrikanische Schutzgebiet machte der Referent Prinz Ar en berg Mtttheilungen über das Scheitern der deutsch-englischen Gesellschatt für Südwestafrika, welches Scheitern durch die in England verbreitete Annahme veranlaßt ist. daß Deutschland das südweftafrikanische Gebiet ja doch nicht halten werde. Seitens der Regierung sei indcß in der Commission erklärt I worden, daß sie Sudwestafrika festhalte.
Q «fr Bamberger (dfr.) lehnt die Forderungen für Süd- weftaflika ab. Diese Colonie sei die erste, schlechteste und hoffnungs- losefte aller unserer Colonien. Der Verzicht der hamburg-englischen I Gesellschaft auf das Unternehmen beweise, daß dessen Aussichten sehr verzweifelt fein müssen, denn 200000 Mk. lasse man nicht leichten Heizens als Reuegeld fahren. Die Behauptung, die Engländer specuUrten auf die Aufgabe des Schutzgebiets deutscherseits und auf den Heimfall desselben an England, welches angesichts der Ansprüche Lewis die Vorhand hätte, sei grundlos; Sir Donald Currie, den I uian als den Leiter des ganzen dämonischen Planes betrachte, erlasse ^erliche Eiklärung, in der er sich gegen die ihm zugeschriebenen I Absichten bestimmt verwahre. Was habe man denn mit dem Schutz- I gebiete zu thun beschlossen, nachdem die Gesellschaft gescheitert? Es I sei darauf in der Commission keine bestimmte Auskunft crtheilt I worden; man habe sich nur in allgemeinen Wendungen, als Aufrechterhaltung unseres Ansehens u. dgl. ergangen. Culturaufgabcn hätten wir in Südwestafrika nicht; es bestehe dort keine Sclaverei; wirth- schaftliche Vorthetle seien auch nicht zu erwarten. Unter diesen Umständen wäre es unverantwortlich, weitere Mittel für Südwestafrika zu bewilligen.
Geh. Rath Dr. Kayser: Südwestafrika habe den Vorzug eines guten Klimas; es sollte auch den Vorzug des Mineralreichthums haben. Die bisherigen bergbaulichen Versuche seien mißglückt; damit sei aber die Annahme, daß Mineralschätze vorhanden, nicht widerlegt- J®8 Capital sei solchen Versuchen gegenüber sehr reservirt.' I Die Gesellschaft sei nicht gescheitert, weil die Herren das Schutzgebiet für etwas Weithlofes hielten, wndern aus finanziellen und politischen Gründen. Trotz der Ableugnung des Str Donald Currie halte er (Rednel) seine in der Commission gemachten Angaben völlig aufrecht. Die Herren seien dieser Tage übrigens mit einer neuen Offerte heroorgetreten, was sie schwerlich gethan haben würden, wenn sie von der Wertblosigkett des Gebiets überzeugt wären. Neuerdings finde namentlich die landwirthschaftliche Seite einer Ausnützung des sudweftafrikanischen Schutzgebietes mehr Beachtung. Es lügen in dieser Hinsicht hoffnungsvolle Berichte vor. Schwierigkeiten bereitete bisher der Wassermangel, dem man durch Staue begegnen könne Die landwirthschaftliche Versuchsstation habe ein günstiges Resultat mit der Schafzucht erzielt. Die Versuche würden fortgesetzt und erweitert. Die Anstedlunasverhältnisse seien gute, nur lasse die Sicherheit zu wünschen übrig; aber auch hierin werde sich eine Besserung vollziehen. Mit Arbeit und Geduld werden wir auch au« Westasrika gute Früchte ziehen. Wie schon in der Commi'sion erklärt worden, sei die Regierung entschlossen, Südwestafrika festzubalten
Abg. Dr. Hammacher (nati.) tntt gleichfalls der Anschauung Bambergers entgegen, daß das Scheitern d»r deutsch englischen Gesellschaft die Werthlofigktit Südwenafrikas beweise. Er könne in dieser Hinsicht nur bestätigen, was Geh. Rath Kayser angeführt. Der Kupferminenbau fei nicht eingestellt worden wegen Mangels an Pro- ducten, sondern weil der Abbau bei den b.stehenden Verkehrsverbält- nissen nicht lohnend war. In landwirthlchaf,sicher Beziehung dürfe man die besten Hoffnungen auf Südweftafrila setzen. ES seien zahlreiche zur Ansiedlung geeignete Stellen vorhanden. Allerdings müsse besser als bisher für Ruhe und Ordnung getorgt werden. Wie sich aber die D'uge entwickelt baden, würden wir ein Unrecht begehen, das Schutzgebiet fallen zu lassen.
« k ®raf arnim Herr Currie thue seit Jahren ts ?» res, als dem deutschen Besitz Schwierigkeiten zu bereiten, um das Gebiet in englischen Besitz zu bringen. Es sei bedauerlich, daß i Ir .Bawberger mit Currie in der Beurtheilung des Schutzgebiets Sußerltch Übereinfiimme. D-8 Gebiet fei zur Besiedlung sehr geeignet und es sei dringend erwünscht, wenigstens einen The« der Arbeits- krSste und Intelligenzen, die jährlich nach Amerika -uswandern, welche uns Concurren, machen, in Gebiete zu lenken, wo sie sür bat Vaterland nutzbar bleiben. Er wünscht, daß die Erklärung deS Staatsficretars hinsichtlich des Fefihaltens son Südwefiasrika int Plenum wiederholt werde. Für größere Sicherheit im Schutzgebiet muffe gesorgt werden, namentlich müsse Witboy einen energischen Denkzettel erhalten.
Staatssecretär Frhr. v. Marschall: Die kaiserliche Regierung sei fest entschloßen, die Schutzherrschaft in Südwestafrika aufrecht zuerha ten. Darin stimme er mit dem Vorredner völlig überein, daß für Sicherheit ausreichender gesorgt werden müsse; der jetzige Zustand sei auf die Dauer unhaltbar. Die Regierung lege sich in colonialen Dingen May aus, aber wir bebalten, was wir haben. Die Regteruna sehe die Dinge nicht überschwänglich an, aber sie sei ebenso weit von Kleinmuth entfernt. Wir müssen auch nur den Anschein vermeiden, als ob irgend eine deutsche Colonie zu haben wäre. Wenn wir angesichts der verhältnißmäßig geringen Opfer, die uns Südweft- afrtka koste, dasselbe aufgeben wollten, so würde man das als einen unserer Thatkraft betrachten und es würde dies unser Ansehen schädigen. (Beifall.)
Abg. Richter (srs.): Je schlechter eine Sache sei, desto stolzere Worte wurden dafür angeführt. Es habe sich im Laufe der Jahre mmer mehr bestätigt, daß Südwestafrika ein elendes Sandloch fei. Unsere Colonien seien gesund und unfruchtbar oder fruchtbar und ungemnd. Wenn Südwestafrika eine Zukunft haben sollte, könne es eine solche nur im Besitze Englands haben. Was die Mission auf die man sich berufe, für eigenthürnliche Producte erzeuge, beweise Witboy, der sich in einer Proklamation darauf berufe, daß er von Gott birect mit seiner Aufgabe betraut worden sei. Die 50 Mann Schutztruppe in Südwestafrika kosteten 200000 Mk., daß dieselben in einem Gebiete von der Größe Deutschlands nichts ausrichten konnten, ser klar. Welche Kosten würde es verursachen, wenn »h: i die Schutztruppe entsprechend erhöhten, wie hier gefordert werde! Wenn man die zu Schützenden in Deutschland ansiedelte und ernährte • batte man cs billiger. Wenn der Staatssecretär feierlich gelobe, daß I eubroeftafrifa feftgehalten werden solle, so komme ihm das gerade ! w vor, als wenn uns zugeschworen würde, Deutschland sollen seine Schuidcn e,hatten bleiben. Es liege im Interesse des Ansehens beS beutfäen Reiches daß wir das sübwestasrikanische Schutzgebiet so oalo als möglich los werden.
ö ^bg.De^Bamberger (frf.) wendet sich entschieden gegen eine Besiedelung Westafrikas. Der fchnellfte Brief von dort komme erst in 51 Tagen hierher. Bet solchen Distancen sollte man sich hüten Auswanderer dorthin locken zu wollen. Im Uebrigen hält Redner ' - * ^sten Ausführungen über die Werthlosigkeit Südwestafrikas aufrecht. Dem Giafen Arnim könnte er mit einer Wendung antworten, wegen der er einmal, als er sie dem Fürsten Bismarck gegenüber gebraucht, zur Ordnung gerufen worden sei; aber dem Grafen Arnim gegenüber halte er es nicht für der Mühe wertb zur Ordnung gerufen zu werden.
Abg. Graf Arnim (Rp.) wendet sich zunächst gegen Richter, ^onne man die Mission für einen Witboy verantwortlich machen! Ub Freisinnigen seien jüngst bereit gewesen, beim Telegrapdengesetz 50 Millionen für Selbstschutz zu opfern und jetzt werde ftundenlana über 300000 Mk. debatttrt. Mit Herrn Bamberger werd^ er sich viellercht airanberer Stelle beschäftigen. Jedenfalls sollte ein Mann bet vor Jahren die Flinte ins Korn geworfen, etwas vorsichtiger mit feinen Äußerungen fein. B
Staatssecretär Frhr v. Marschall versteht es, daß man Golontalfeinb fei, aber nicht daß man, nachdem wir einmal Colonien besitzen, dieselben bei jeher Gelegenheit herabwürdigen könne
Abg Graf Mirbach (conf.) constatirt die Zustimmung der Conservativen zu der Forderung für Südwestafrika
Abg. Dr. Bamberger: Er habe nicht den'Grasen Arnim, sondern dieser ihn beleidigt, indem ihm Graf Arnim die Absicht zugeschrieben, im Einverftändniß mit Currie Südwestafrika an England auszuliefern. Auf die angekündigte Duellforderuna gebe er keinesfalls ein. * v
Abg. Graf Arnim erwidert, daß ihm jede Absicht, Bamberger rn feiner elften Rede zu beleidigen, ferngelegen.
Die Forderung für Südwestafrika wird gegen die (Stimmen ber Freisinnigen und Socialdemokraten angenommen.
Angenommen werden ferner die Gesetzentwürfe betr. die Einnahmen und Ausgaben der Schutzgebiete und das Colonial Etatsgefetz.
Morgen: Convention mit Amerika betr. Schutz der Urheberrechte, E'at.
llettefi« 2lad>richten.
KolfiS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.
Hamburg, 7. März. Der „Hamburgischen Börsenhalle" wird aus Athersield (Insel Wight) gemeldet: Der Norddeutsche Lloyddampser „Eider" ist durch die drei BergungS- dampser „Hermes", „Belos" und „Newa" vom Felsen gehoben worden. Das Wasser drang sofort schneller ein, als eS ausgepumpt werden konnte, und zwar 3 Zoll mehr per Stunde. Die Mannschaft zündete daraus die ^eigenen Feuer der „Eider" an und konnte dieselbe das Wasser nun selbst herauspumpen. Anfangs nächster Woche, wo der höchste Wasserstand deS Jahres ist, soll der Versuch gemacht werden, das Schiff flott zu machen.
Hamburg, 7. März. Der „Hamburgischen Börsenhalle" zufolge ist der Sloman Dampfer „Messina", welcher am 18. Februar von Eardiff mit Kohlen nach dem Mittelmeere abging, am 19. Februar bei den Scillyinseln durch den Sturm total verloren gegangen. Der Koch ist in Port Said
Annahme von Anzeigen zn bet Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr.
Hralisöeikage: Hicßener Jamitienökätter. Alle Annoncen-Bnreaux deS In. und Auslandes nehmm ______________ _______* I Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" enhrnrn.


