sind zehn Personen gelobtet, elf verwundet. Die Polizisten kamen bei Tagesanbruch aus Booten an und wurden, als sie zu Imtben versuchten, mehrmals von den Ausständischen zurück- geworsen. Die Stadtbehörden ersuchten den Gouverneur Penn- sylvanienS um Verstärkungen- die Lage ist noch kritisch.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 6. Juli. Eine gemischte Deputation des Magistrats und der Stadtverordneten beschloß, der Stadtverordneten- Dersammlung vorzuschlagen, von Seiten der Stadt zehn Millionen zum Garantiesonds der Berliner Weltausstellung zu zeichnen. Als Ausstellungsjahr ist spätestens 1898 in Aussicht genommen.
Leipzig, 6. Juli. In der gestrigen Versammlung Ahlwardts waren 5000 Personen anwesend, circa 3000 mußten an der Kasse zurückgewtesen werden. Ahlwardt erhielt einen großen Lorbeerkranz.
Wien, 6. Juli. Eine hiesige berufene Stelle bestätigt die Wahrscheinlichkeit der Abberufung des deutschen Botschafters Reuß, versichert aber sehr bestimmt, von der angeblich geplanten Zusammenkunft des Czaren mit dem österreichischen Kaiser bei den russischen Manöver« und Herbstjagden sei nicht das Geringste bekannt.
Triest, 6. Juli. Bei einem unter bedenklichen Anzeichen erkrankten Landmanne constatirte der Arzt die Cholera N ostras.
Rom, 6. Juli. Die italienischenKanonenboote, welche in Südamerika stationirt sind, wurden angewiesen, sofort nach Rio de Janeiro zu gehen. Die italienischbrasilianischen Beziehungen sind gespannt.
Paris, 6. Juli. Die Cholerafälle nehmen zu. Die Zahl der Erkrankten war gestern sehr groß. Davon gestorben sind gestern in Aubervilliers 2, in Saint Denis 2, in Clichy, Levallais und Courbevoie je 1. Die Schwerkranken wurden nach Paris überführt. Ein von Argenteuil nach Paris Heimkehrender brach unterwegs zusammen.
Paris, 7. Juli. Freycinet ordnete sehr umfassende und dringende Maßnahmen zwecks schleunigster Fertigstellung der Vertheidigungslinie an der Alpengrenze an und kündigte eine persönliche Jnspection für Anfang nächster Woche an. Freycinet erklärte im Ministerrathe, die neuesten Forti- ficationen würden unter feinen Augen und seiner eigenen Leitung in kürzester Frist vollendet sein.
Brüffel, 7. Juli. Die russische Regierung übertrug der National-Waffensabrik Herst al die Umarbeitung von 400,000 Gewehren.
Warschau, 6. Juli. Die Studenten der medicinischen und juristischen Facultät an der hiesigen Universität müssen künftig die vorgeschriebene Praxis in Rußland absolviren. — Civilgouverneur Moden demissionirte wegen eines (Son* flicts mit Gurko.
Rio de Zaueiro, 6. Juli. Die Regierung kündigt die Einnahme Cordoka's an. Die Ruhe in San Paolo ist wieder hergestellt.
CocaUs und provinjiclle^
Gießen, 7. Juli 1892.
— Kreisansschuß Sitzung. Samstag den 9. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr 'beginnend, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses des Kreises Gießen statt, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen:
1. Gesuch des Bierbrauereibesitzers Friedel und Asprion zu Gießen um Gestattung des Betriebs seiner Eismaschine zur Nachtzeit während der Sommermonate Mai bis September.
2. Beschwerde gegen den Voranschlag .der israelitischen Religionsgemeinde Gießen.
— Der Theaterverein Gießen hat uns bisher stets das Frankfurter Ensemble vorgesührt und wollen wir gern gestehen, daß uns dessen Leistungen befriedigt, ja entzückt haben. Trotzdem waren wir, offen gestanden, hoch erfreut, in unserem Localpatriotismus geschmeichelt, als wir vernahmen, daß der Vorstand endlich mal auf einheimische Kräfte zurückgreisen will, und sehen wir mit großer Spannung dem Gießener Ensemble entgegen. Die Damen und Herren der letztgenannten Körperschaft werden uns nicht böse sein, wenn wir sie in künstlerischer Beziehung ein klein wenig niedriger taxiren, wie ihre Frankfurter Collegen, aber in der Liebe zur Sache stehen sie in diesen nichts nach, sind ihnen vielleicht noch etwas über. Es gibt aber auch keine reizendere Unterhaltung, als eine Dilettanten-Vorstellung, und wenn auch gallsüchtige Menschen behaupten, das Vergnügen sei größer aus Seiten der Mitwirkenden als der Zuschauenden, so erklären wir das hier ganz einfach für boshaft. Die ganze Welt ist ein großes Theater und jeder Mensch hat etwas von Schauspieler an sich, falsche Herzen, falsche Thränen, ja falsche Ohnmächten gibt es in beträchtlicher Anzahl auch außerhalb der Bühne und mit freundlichem Gesicht empfängt man auch im gewöhnlichen Leben so Manchen, den man nach dem Lande wünscht, wo die kräftigen Gewürze wachsen. Sind wir also der Meinung, daß in jedem Menschen ein schauspielerisches Talent schlummert, so behaupten wir weiter, man brauche diesen edlen Funken nur anzufachen, um ihn der Kunst dienstbar zu machen. Kommt nun noch hinzu, daß dieses, vielleicht kleine Talent nicht allein gepflegt werden soll, sich und Andere zu erfreuen, sondern auch dazu diene, an einem edlen Werke, einem Acte der Wohlthätigkeit mitzubauen, bann barf auch der schwärzeste Skeptiker sicher fein, baß ihm etwas Gutes geboten wird und ihn der Bruchtheil Mammon, den er opfert, keineswegs gereuen wird.
— Die Mannschaften des auf 12 Tage hier zusammen- gestellten LandwehrUebuugSbataillons trafen gestern hier ein. Die Hebungen begannen heute Morgen.
— Der zur Feier des 30jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia gestern Abend veranstaltete Fackel
zug verlief programmgemäß und fand in allen Straßen, die er passirte, zahlreiche Zuschauer.
— § 140, Abs. 1 deS Strafgesetzbuchs. Vor die Strafkammer des Großh. Landgerichts der Provinz Oberhessen werden auf Dienstag den 16. August dss. Js. 85 Personen geladen, die beschuldigt sind, sich dem Dienste im stehenden Heere oder der Flotte durch Verlassen des Bundesgebietes entzogen zu haben.
— WeltausftelluugS - Notizen. 89,000 Glühlichtlampen werden seitens der Westinghouse-Gesellfchast zur Erleuchtung des Ausstellungsparkes in Chicago ausgestellt werden.
Grünberg, 5. Juli. Ein kecker Diebstahl wurde in der auf den vorgestrigen Festtag folgenden Nacht von einem Soldaten des Gießener Infanterie-Regiments, der bei dem Gau-Turnfest als Kellner dienen wollte, ausgeführt. Derselbe brach in ein Haus in der Nähe des Kriegerdenkmals ein, erstieg ein Fenster, gelangte in die Werkstatt und von hier aus in das Schlafzimmer, wo er einem schlafenden Turner das Portemonnaie entwendete. Als er noch versuchte, den im Zimmer befindlichen,'Schreibtisch zu öffnen, wurde er bemerkt und ergriff die Flucht. Da er hierbei Mütze und Seitengewehr zurückließ, dürsten diese Gegenstände alsbald zu seiner Verhaftung führen. > D. Ztg.
A Mainz, 5. Juli. Die zur Zeit hier tagende Generalversammlung der „Krankenkasse der Gold- und Stlber- arbeiter Deutschlands" lehnte die Anträge auf Auflösung der Kasse ab und beschloß in Anbetracht des günstigen finanziellen Standes der Kasse dieselbe dem neuen Krankenkassengesetz anzupassen. — Eine Carnevalssitzung im Sommer — eine nicht häufige Erscheinung — findet demnächst hier statt. Das Comite des großen Carnevalvereins „Narhalla" hat nämlich gestern Abend beschlossen, aus Anlaß der Anwesenheit des Newyorker Gesangvereins „Arion" am 28. ds. Mts. eine carnevalistische Sitzung zu veranstalten. Zu dieser Sitzung haben bereits die bewährtesten Redner und Liederdichter ihre thatkrästige Unterstützung zugesagt.
vermischtes
* Werl in Westfalen, 4. Juli. Vor einiger Zeit wurde das 1% Jahre alte Kind eines Oeconomen als Leiche in einem Brunnen gefunden, in welchen das Kind nicht gut von selbst gerathen sein konnte, weil derselbe verdeckt war. Die Untersuchung hat jetzt ergeben, daß das Kindermädchen, welches zur Pflege des Kindes bestellt war, dasselbe in den Brunnen geworfen hat. Die Mörderin, welche noch kaum 18 Jahre alt ist, hat ein Geständniß abgelegt. Das Kind hat sie in den Brunnen geworfen, weil es ihr zu schwer war zum Tragen.
* ArnSberg, 3. Juli. Nach fünftägiger Verhandlung verurtheilte das Schwurgericht den Gärtner Johann Wagebach aus WeiöSnau a. d. Sieg zum Tode. Der Angeklagte war beschuldigt: 1. am 27. Februar 1881 bei Burgholdinghausen den Förster Trempuhr, 2. am 12. October 1891 bei Dotzlar den Förster Kroh vorsätzlich und mit Ueberlegung erschossen und 3. am 7. Januar 1892 bei Stüntzel einen Mordversuch gegen den Förster Hartnack unternommen zu haben. Wegen des ersten Mordes war bereits vor ungefähr elf Jahren gegen Wagebach Untersuchung eingeleitet worden. Zwei Mädchen beschworen damals das Alibi des Angeklagten. Wie sie heute zugeben, haben die Zeuginnen ein wissentlichen Meineid geleistet. In den Kreisen Siegen und Wittgenstein wird das Urtheil mit hoher Befriedigung entgegengenommen werden - ist doch dadurch einer der gefährlichsten Wilddiebe unschädlich gemacht ober, wie der Erste Staatsanwalt Spengler sagte: „ein Genie des Menschenniederschießens"^
* Berlin, 4. Juli. Im städtischen Obdach befanden sich am 1. Juni d. I. 61 Familien mit 210 Personen, darunter 19 Säuglinge. Am 1. Juli war der Bestand 63 Familien mit 293 Personen, darunter 14 Säuglinge. Das Asyl für nächtliches Obdach daselbst benutzten im Lause des Monats Juni 11052 Personen, und zwar 10000 Männer und 1052 Frauen. Von diesen Personen wurden 8 dem Krankenhause Friedrichshain, 42 dem Krankenhause Moabit, 7 der Charite überwiesen, 341 (329 Männer, 12 Frauen) der Polizei vorgeführt.
* Berlin, l.Juli. Die „Volksz." berichtet: Das Unglück, mit dem im vorigen Jahre gesuchten Raubmörder Wetzel verwechselt zu werden, hatte neben vielen Anderen der Kaufmann Eduard Jungnickel in Berlin. Dieses unschuldige Opfer der Wetzeljagd ist Handelsreisender. Mit Unzähligen theilt er das Geschick, jung zu sein, schwarze Haare, schwarzes Schnurrbärtchen, frisches aber hageres Gesicht und eine schlanke Figur zu haben, nur ist er vier Zoll kleiner als Wetzel war. Von den Vielen, auf welche das polizeilich veröffentlichte Signalement des Mörders genauer paßte, als auf diesen selbst, wurde zwar nur der kleinste Theil — etwa ein Dutzend — verhaftet, aber dazu gehörte Herr I., der obendrein den Vorzug genoß, zweimal „als Wetzel" verhaftet worden zu sein. Beim ersten Male, in Frankfurt a. O., ist es ihm besonders schlecht gegangen. Er war aus einem Zuge gestiegen und genoß am Buffet eine Erfrischung, da klopfte ihm Jemand auf die Schulter und bat ihn, auf einen Moment mit hinaus zu kommen. Da es ein Polizeibeamter war, folgte I., er wurde bis zur Retirade geführt, dort wurden ihm ohne weitere Präliminarien Handschellen angelegt, man sagte ihm auf den Kopf zu, daß er Wetzel fei, führte ihn trotz seines energischen Protestes durch die Stadt, die gaffenden Leute auf den Straßen wurden aufmerksam gemacht: „Das ist der Raubmörder Wetzel!" und so kam er zum Polizeibureau. Vergnügt rieb sich der Inspektor die Hände und begrüßte ihn mit den Worten: „Das ist ja wunderschön, daß wir Sie haben, nun kriegen wir die Prämie!" Als I. erklärte, daß er nicht Wetzel, sondern Jungnickel heiße, hieß es: „Lügen Sie nicht, Sie sind Wetzel!"
und gleich daraus, als zur Vernehmung geschritten werden sollte: „Stehen Sie auf, Wetzel!" Als der Gefangene erwiderte: „Ich bin nicht Wetzel, ich heiße Jungnickel" schrie der Jnspector: „Was, Sie wollen noch lügen?" und gab ihm — wie Jungnickel erklärt — ein Paar Ohrfeigen. Während seiner zweitägigen Verhaftung erhielt er nur Wasser und Brod- als er sich beschwerte, hieß es: „Ein Mörder braucht nichts Anderes!" Wegen dieser Behandlung hat J., statt sich an die Staatsanwaltschaft zu wenden, sich mit einer Beschwerde an den Minister des Innern gewandt und darauf folgende Antwort erhalten: „J — Nr. IA 5734 (9). Der Regierungspräsident zu Frankfurt an der Oder. An den Kaufmann Herrn Eduard Jungnickel, Wohlgeboren in Berlin. Ihre Beschwerde über die hiesige Polizeiverwaltung ist mir von dem Herrn Minister des Innern zur Verfügung übersandt worden. Ich habe demzufolge durch Vernehmung von Zeugen (j über dft Ereignisse vor und nach Ihrer Festnahme im polizeilichen Gewahrsam Ermittelungen anstellen lassen, bin aber nicht zu der Ueberzeugung gelangt, daß Ihnen dabei eine ausnahmsweise schlechte Behandlung zu Theil geworden wäre. Namentlich haben Sie täglich warmes Mittagessen und nicht nur Wasser und Brod als Nahrung erhalten. Ihre große Aehnlichkeit mit dem Raubmörder Wetzel und der Mangel einer Legimationskarte haben Ihre Festhaltung verschuldet. Die Personen, welche dieselbe veranlaßten, befanden sich in einer begreiflichen Aufregung wegen der Schwere des Wetzel- schen Verbrechens und würden daher auch Nachsicht verdient haben, falls wirklich Ausschreitungen gegen Sie vorgekommen wären. — Die Dauer der Hast war Sache des Untersuchungsrichters und ihre Notwendigkeit entzieht sich meiner Kenntniß. Eine Entschädigung kann Ihnen nicht gewährt werden, da mir Fonds hierzu nicht zu Gebote stehen. Puttkamer."
Der Postbampser „Pennland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 4. Juli wohlbehalten in Newyoik angekommen.
Hamburg, 4. Juni. [Hamburg-Amerikanische Packetsahrt- Actien-Gesellschaft.] Das Hamburg - Newyorker Post - Dampfschiff „Rhaelia", Capitän Ludwig, ist am 3. Juli, 8 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Universität - Nachrichten.
Wurzburg, 4. Juli. An Stelle deS nach Berlin gegangenen Professor Fischer ist in erster Linie Victor Mey er-Heibelberg zum Profeffor der Chemie ausersehen. Meyer nimmt an.
— Aus Jena wird unterm 4. Juli berichtet: Heute begeht der älteste Lehrer unserer Universität, der Orientalist Geh. Hofrath Profeffor Stickel, das 60jährige Jubiläum als Doctor der Theologie. Stickel hat bereits die Mitte der 80er überschritten, kann aber bei voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit sein akademisches Lehramt noch im vollen Umfang ausüben. Unserer Universitär gehört er se:t seiner vor dem Jahre 1830 erfolgten Habilitation in der philosophischen Facultät als Lehrer an.
Literatur uwb Nunft.
— Eine reizvolle literarische Neuheit liegt vor uns auf dem Büchertisch: der erste Band der neuen Ausgabe vom beliebten Ottmann'schen .Bücherschatz". Diese überaus wohlfeile Bibliothek zeitgenössischer Schriftsteller erscheint von jetzt an in vierzehntägigen Bänden zu 40 Pfg. geheftet oder 70 Pfg. gebunden. Es ist wirklich alles Mögliche, was uns der Verlag von Victor Ottmann in Leipzig bietet. Der vorliegende Band, sauber auf schönes, holzfreies Papier gedruckt, umfaßt 126 Seiten und ist mit einem Titelbild in feinem Farbendruck geschmückt, nach einer Zeichnung von Oscar Herrfurth. Der Band enthält den ersten Theil des Romans „Glück und Glas" von Eduard Bertz. Dieses Werk hat in seiner ersten Ausgabe allgemeines Aufsehen erregt, denn es offenbart sich in ihm ein Dichter von tiefem sittlichen Gehalt, Schönheit der Sprache und hervorragender Gestaltungskraft. Wir werden nach Abschluß des Werkes ausführlich darauf zurückkommen.
Verkehr, Land« und Volkswirthschaft,
Limburg, 6. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen «X 17.00, weißer Weizen JL 00.—, Korn 14.60, Gerste 9.65, Hafer 6.70, Erbsen JL —.
— Kostenfrei- Stellen-Vermittelung de- Vereins für Handlungs-Lommi- von 1858 in Hamburg. Durch die Vermittelung dieses Vereins wurden im Juni d. I. 826 Stellen in Hamburg, im Jnlande, im Auslande und über See besetzt. Im ersten Halbjahr 1892 stieg die Zahl der besetzten Stellen bereits auf 1919, gegen 1832 in der gleichen Zeit des Vorjahres. Den Herren Chefs kann die Benutzung dieser Stellen-Vermittelung angelegentlich empfohlen werden. Sie erstreckt Vxd) auf kaufmännische Stellungen jeder Art und Branche und ist für Aufträge erthellende Firmen sowohl, als auch für stellesuchende Mitglieder völlig kostenfrei. Es wird weder Einschreibegeld, Portovorlage, noch Vermittelungsgebühr oder bergleid)en erhoben. Nur gutempfohlene, von fachkundigen Angestellten ausgewählte Bewerber werden für ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechende Stellungen in Vorschlag gebracht. Deshalb werden über jeden Bewerber in seinem Interesse birecte Auskünfte von seinen früheren Chefs nach Möglichkeit eingezogen. Wir machen gleichzeitig barauf aufmerksam, baß bet Beitrag für bem Vereine beitretenbe Hanblungsgehülfen, welcher bekanntlich jährlich 6 Mark beträgt — nach zehnjähriger Mitgliedschaft nur 3 Mark — vom 1. Juli ab für den Rest des Jahres nur auf 4 Mark sich stellt. — Eintrittsgeld ist von Hanblungsgehülfen nicht zu zahlen.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Freitag Abenb 7»o Uhr, Samstag Vormittag 8oo Uhr, Samstaa Nachmittag 400 Uhr, SamStag Abend 900 Uhr/
Braut-Seidenstoffe, schwarz, weitz, creme re. — von 65 Pf. bis Mk 22.85 — glatte u. Damaste rc. (ca. 300 verseh. Qual. u. Dispos.) versendet roden- U. stückweife porto- u. zollfrei G. Henneberff, Seidenfabrikant (K. u. K. Hoslief.) Zürich. Muster umgehend. Dopp- Briefporto nach der Schweiz. [214
3648] Tausendfaches Lob, notariell bestätigt, Über Hollünd. Labak von ». «ecker in Seesen a. Harz 10 Pfd. lose i. Beutel fco. 8 Mk. hat d. Exp. d. Bl. eingesehen.
Temperatur der Lahn und Lust
gemeßen nach Reaumur am 7. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16‘/t Grad, Luft 19'/» Grad im Schatten.
Rübsamen'sche Badeanstalt.


