fdjcn Ausschüsse und Organisationen, den Kundgebungen am 1. Mai einen besonders großartigen (Lharacter zu geben.
Madrid, 7. April. In Granada und Valencia und hier hält die Aufregung über die Verhaftungen der Anarchisten QnenrD^)*c Regierung ergreift energische Maßregeln für den 1. Müi.
ber Ausstellung ein mittlerer Wirkungsgrad von 80 bi- 82 Prozent.
* An ihre Mitschweftern richtet die Gattin eines Arztes ln einem offenen Schreiben ein ernstes Mahnwort, dem wir gern die gewünschte weitere Verbreitung geben. Es lautet: „Gestatten Sie im allgemeinen Interesse, daß eine Frau aus diesem die weiteste Verbreitung sichernden Wege ihren Mit- schwestern ein warnendes Wort zuruse. Es handelt sich» um eine Modethorheit, die eben beginnt, den Siegeszug auzu- treten, und leider bereits eine große Zahl von Anhängerinnen gefunden hat. Man beginnt nämlich wieder die „Schleppe" vom Salon, wohin sie allein gehört und, wenn in bescheidenen Grenzen gehalten, auch nicht unschön ist, auch auf die Straße zu verpflanzen, und ruft damit Schrecken bei allen vernünftig Denkenden hervor. Schreiberin dieser Zeilen würde vielleicht in dem Bewußtsein, daß ein Kampf gegen die Modetyrannei äiemhd) aussichtslos ist, auf jegliches Mahnwort verzichten, wenn nicht eine sehr ernste Gesundheitsschädigung durch diese neueste Errungenschaft herausbeschworen würde. Es ist wohl allgemein bekannt, daß eine große Zahl von Krankheiten durch die Athmungswerkzeuge dem Körper zugeführt werden, und daher jegliches Aufrühren von Staub, der die Krankheitserreger, die Bazillen, enthalten kann, möglichst zu vermeiden ist. Daß die Straßenschleppe dies thut und in trockenen Sommertagen noch in erhöhtem Grade thun wird, ist nicht zu bestreiten, und ebensowenig, daß ein gut Theil Staub und Schmutz mit der Schleppe ins Haus gebracht wird, der dann dem Dienstboten, welcher die Reinigung zu besorgen hat, sehr verderblich werden kann. Nächst diesem Umstande, der es jedem weiblichen Wesen verbieten sollte, dieser Mode zu huldigen, spricht doch auch das ästhetische Gefühl ein Wort mit. Sind sie nicht ein abscheulicher 2ln= Mief, diese mit Straßenschmutz und Staub besudelten Rocksaume? Und wie muß nach wenigen Tagen des Gebrauchs die innere Seite eines solchen Kleides aussehen, trotz aller jetzt vielfach angepriesenen Schutzmittel? Eine wirklich feine, auf Sauberkeit haltende Frau kann unmöglich dieser Thor- heit huldigen. Daß diese einfachen Worte nicht ungehört verhallen mögen, ist der herzlichste Wunsch der Schreiberin."
* Wie Moltke die Kriegserklärung von 1870 erfuhr. In dem soeben erschienenen Bande der Denkwürdigkeiten Moltkes wird erzählt: „Auch der Sommer des Jahres 1870 fand die Verwandten wieder in Kreisan vereinigt. Ruhig lebte der General auf seinem Gute und nichts deutete an, wie nahe die größte Aufgabe seines Lebens, die Führung der deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich, ihm bevorstand. Am Nachmittage des 15. Juli war er mit seinem Bruder Adolf, seiner Schwägerin und deren beiden Töchtern im offenen Wagen ausgefahren. Er führte selber die Zügel,- sein Bruder saß neben ihm. Gerade als der Wagen eine Furt durch die Peile passirte, neben der ein schmaler Laufsteg über das Wasser führte, rief ihn ein Telegraphenbote an, der eben diesen Stea überschreiten wollte. Der General hielt die Pferde an und ftrerfte die Hand nach dem Telegramm aus, das jener ihm hinunterreichte, erbrach dasselbe, las es und steckte es still in bic Tasche. Dann setzte er die Spazierfahrt fort. Nichts an lhm verneth die Mittheilung, die der Telegraph ihm gebracht hatte, nur noch schweigsamer wie sonst saß er da, und daß seine Gedanken hin und wieder von seinen Pferden abschweiften merkte» die Insassen des Wagens daran, daß er einmal ziemlich unsanft gegen einen Prellstein anfuhr. Als er nach etwa einer Stunde wieder vor dem Wohnhause anlangte, sprang er röfd) vom Wagen und sagte zu seinem Bruder, der ihm ms Haus folgte: „Es ist eine dumme Geschichte, ich muß noch die'e Nacht nach Berlin." Er ging daraus in sein Arbeitsämter, wo er bis zur Theestunde verblieb. Still, aber freundlich, wie immer, saß er in der Mitte des kleinen Kreises bis er plötzlich ausstand, mit der Hand auf den Tisch schlug und ausrief: „Laßt sie nur kommen, mit oder ohne Süddeutschland, wir sind gerüstet". Ohne eine weitere Erklärung iu geben, ging er dann wieder in sein Zimmer, wo er bis äur Abreise verblieb. Erst später erfuhren die ©einigen, daß die Depesche die Mittheilung enthielt, der König halte den Krieg für unvermeidlich und beabsichtige, die Mobilmachung der Armee zu befehlen.
Cocalts unb provinzielles.
Gießen, 7. April 1892.
~ Raub. Aus seinem alltäglichen Spaziergange nach der Gansenburg wurde gestern Herr Sternseld von hier überfallen und seiner Baarschaft, einer goldenen Uhr nebst Kette, eines Siegelrings und seiner Brille beraubt. Der Räuber hatte sich auf dem Hinwege mit Herrn St. in ein Gespräch eingelassen, trat bann abseits in den Wald und wartete dort, bis Herr St. von der Gansenburg zurückkehrte, um den geplanten Ueberfall auszuführen.
— Der auf der Durchreise nach Coblenz sich hier einige Tage aufhaltende Circus Kolzer gibt heute Abend feine Er- ösfnungs-Gala-Vorstellung, worauf wir Freunde der Reitkunst und Pferdedreffur, der Gymnastik und des Clown-Humors aufmerksam machen. (Näheres s. Inserat.)
— Aus dem Decauate Gießen. Anfang April. Nachdem die Pfarrstelle z« Kirch-Göns seit verflossenem Winter interimistisch verwaltet worden war, und zwar in Folge des hohen Alters des Herrn Kirchenraths Ritsert daselbst, der mit seltener Liebe und Treue über 50 Jahre seines Amtes gewaltet, wurde am verflossenen Sonntag Judica der für die Pfarrei Kirch-Göns neu ernannte Vicar, Herr Schäfer aus Zell im Odenwalde, durch Herrn Decan Wahl von Wieseck unter Assistenz des Herrn Kirchenraths Ritsert und des Herrn Pfarrer Walz von Lang-Göns in fein Amt eingeführt. Der Gottesdienst, der um 10 Uhr begann, hatte eine außerordentlich zahlreiche Gemeinde, unter der sich viele aus Nachbargemeinden befanden, zusammengeführt. Herr Pfarrer Walz aus Lang-Göns versah den Altardienst. Demnächst nahm Herr Decan Wahl von Wieseck die Ordination des Herrn Schäfer vor und wies alsdann in einer längeren eindrucksvollen Ansprache auf die Wichtigkeit des geistlichen Berufes hm, indem er den jungen Seelsorger der Gemeinde wärmstens empfahl. Im Anschluß hieran trug der Gesangverein von Kirch-Göns unter Leitung des zweiten Lehrers Herrn Rahn die schöne Motette von Bernhard Klein: Psalm 23, „Dcr Herr ist mein Hirt" so wohlgeübt vor, daß man sich "über bie Leistungen bieses börslichen Vereins nur freuen konnte. Herr Vikar Schäfer bestieg während bieses Gesanges bie Kanzel und legte seiner Antrittsprebigt bie Paulinischen Worte äu Grnnbe: „Uns ist bange, aber wir verzagen nicht." Mit größter Ausmerksamkeit lauschte man seinen zu Herzen gehenben Worten, bie zu ber Hoffnung berechtigen, baß bie Gemeinbe Kirch-Göns einen tüchtigen jungen Geistlichen erhalten hat.
m D. Ztg.
— Nutzen der Obftbauwe. Nach einer vom Regierungs- präsibenten bes Regierungsbezirks Cassel veröffentlichten lieber- ficht hat bie Ernte von ben Gemeinbe-Obstpflauzungen im Jahre 1891 ben Gemeinbekassen im Ganzen 102 794 Mk. eingebracht. Es ergibt sich hieraus, welchen großen Nutzen bie Obstpflanzungen für bie Gemeinben haben, ba bie Ausgaben für bie Bäume gering finb, sodaß sich obiger Betrag «ast als reiner Verdienst herausstellt. Trotzdem wird die Obstzucht, welche noch viel größere Erträge liefern könnte, noch viel zu sehr von den Gemeinden vernachlässigt. Wie viele brachliegende Stellen in dem Gemeindeeigenthum könnten noch mit ertragreichen Bäumen bepflanzt werden. Hier ist noch ein lohnenoes Feld für bie Gemeinbevorsteher, um bie Finanzen ber Gemeinben zu verbessern.
In Ausführung ber Bestimmungen bes Gesetzes, betr bie Brandverficherungsanstalt für Gebäude, sind für die Schätzung von Gebäuden, deren Werthbestimmung besondere Sachkenntniß voraussetzt, die nachbenannten Sachverständigen für das Gebiet ber Provinz Oberhessen bestellt worben: Kirchenbaumeister Schwärtze zu Darmstabt, Dombaumeister Lucas zu Mainz Hosbaurath Melior zu Bübingen, Kreisingenieur Stahl zu Gießen, Branbversicherungsinspector Zimmer zu Gießen.
§ Aus dem Kreise Alsfeld, 6. April. Endlich ist der Abschlag der seitherigen hohen Bro dp reise erfolgt: ber vierpsünbige Laib Brob ist abermals um 3 Pfq. abgeschlagen
^sten Abschlag 5 Pfg. aus, sobaß jetzt ber Laib Brob 55 Pfg. gilt. Hoffentlich ist ber gegenwärtig erreichte Preis noch nicht ber letztrebucirte.
bie Novelle zum Berggesetz enthalte keine Bestimmungen zum Schutze kniblicher unb jugenblicher Arbeiter. DaS amtliche Blatt hebt im Einzelnen biese Bestimmungen aus ber Gewerbeorbnung und auS den vom Bundesrath erlassenen, den Bergbau betreffenden Vorschriften hervor.
Straßburg i. E., 6. April. Der Landesausschuß hat heute in zweiter Lesung den Gesetzentwurf, betreffend die KreiSordnung, gegen 9 Stimmen abgelehnt.
Pari-, 6. April. Im Polizeibureau in Angers sand eine Dynamit-Explosion statt. Die Patrone war von ®uocn auf die Fensterbrüstung gelegt. Die Fenster des Polizeibureaus und der Nachbarhäuser wurden zertrümmert. Ein Polizeiagent wurde verletzt. Bisher ist Niemand verhaftet worben.
Petersburg, 6. April. Der Kaiser und die Kaiserin sind gestern aus Gatschina eingetroffen. Sie wohnen dem heutigen Feste ber Garbe zu Pferde bei. Es verlautet, die kaiserliche Familie gehe gegen den 10./5. alten Stils nach Kopenhagen. Die Reiseroute ist zur Zeit noch unbestimmt.
Depeschen beS „Bureau Herold*.
Berlin, 6. April. Unter außergewöhnlicher Betheiligung bes Publikums fanb bie Beerbigung bes Circusbesitzers Ernst Renz statt. Die Straßen waren dicht besetzt. Wagen mit zahlreichen Blumenspenden fuhren voraus. Die vereinigten Berliner Redactionen spendeten einen prachtvollen Kranz.
Berlin, 7. April. Nach dem „Tageblatt" beabsichtigt em Theil der Arbeiterschaft Wiens, gegen die Maifeier öffentlich zu Protestiren und eine Flugschrift gegen dieselbe zu verbreiten, auch wurde die Bildung eines Vereins zur Gründung von Productiv-Genossenschaften beschlossen.
Berlin, 7. April. Die Oberpräsidenten und Regierungspräsidenten sind angewiesen, dieNutzmachungderWasser- kräste bei staatlichen Stauanlagen in öffentlichen Flüssen für gemeinnützige Zwecke thunlichst zu fördern. Infolge ber Entwickelung ber Elektrotechnik ist bies wichtig für Beleuchtungszwecke zum Treiben von Maschinen. Nach beiben Richtungen finb größere Communale unb genossenschaftliche Unternehmungen geplant.
Berlin, 7. April. Da ber Bunbesrath bem Krankenkassen-Gesetz seine Zustimmung ertheilt, werben bie Maßregeln zur Durchführung berfelben sofort in Kraft treten. Hieraus ergibt sich eine große Arbeit für bie Be- 1893? ""d Organe, bis bas Gesetz in Kraft tritt (1. Januar
Hamburg, 7. April. Die Steamship Compagnie wirb demnächst neue Linien Hamburg—Süb- unb Ostafrika errichten.
Essen, 6. April. Der neue Bergarbeiterverbanb will durch eine Abordnung beim Minister feine Wünsche betreffs des Berggesetzes Vorbringen.
Ratibor, 6. April. Eine Feuersbrunst zerstörte acht Bauerngehöfte in Kadlub-Turana (Oberschlesien).
München, 6. April. Der Prinzregent empfing heute den außerordentlichen Gesandten Fürst Isenburg mit der Notisication der Thronbesteigung des Großherzogs v°n Hessen, welcher die Ueberreichung eines Handschreibens folgte. v
Wien, 6. April. Militärkreise behaupten, außer dem Deutschen Kaiser werbe auch der König von Italien den Corpsmanövern in Fünfkirchen (Ungarn) im September beiwohnen.
6- April. Sämmtliche Bergarbeiter - Gewerkschaften in Schatzlar bei Trautenau stellten bie Arbeit ein.
Trieft, 6. April. In Bologna wurde in einer nach tfabrtano aufgegebenen Wäschesendung 2V2 Kilo Dyna- Edeckt. Die Polizei fahndet nach dem Absender unb dem Abresiaten.
Rom, 6. April. Die Polizei hat am Bahnhofe F a e n z a mehrere Kilo Dynamit beschlagnahmt, welche von Eisenbahnarbeitern nach Bologna aufgegeben waren.
Paris, 7 April. Der socialistisch c Ausruf des „Nationalen Secretariats dcr Arbeit« ermahnt die socialisti-
Dcrmifcbtcs.
* Marburg, 6. April. Die Schulkinder von Führung ihres Lehrers hatten heut- einen Ausflug nach Marburg unternommen.
*. ®tan,futt M., 5. April. Die „Franks. Ztg.« ver- östentlicht eine offizielle Mittheilung der Prüfungscommission dcr Frankfurter electr,schen Ausstellung bezüglich der Krast- übertragung ^von Lausfen, wonach dcr mittlere Wirkungsgrad in Frankfurt bei großer Belastung 74 Procent betragt. Hierbei ist ein Nutzverlust an Dynamo von 8 bis 10 Procent eingerechnet. Es ergibt sich demnach für die eigentliche Uebertragung bis zum sccundären Transformator
glaubte Attilas Hunneuschaaren vor sich zu sehen. Doch nun erst der frenetische Jubel der Oppositions Anhänger, welchem sich d,e Regierungs-Anhänger doch wenigstens äußerlich an- chl eßen mußten- es blieb letzteren nichts übrig, als mi, den Wolfen zu heulen. Alles halte sich im Nu mit rothen Binden um den linken Arm versehen, um als Oppositions-Anhänger angesehen zu werden - „Gobiernistas« gabs einfach nicht mehr, ^n geschloffener Masse zog keine Truppe ein; nur Gefangene "E-n hiervon eine Ausnahme. Es ist nicht zu beschreiben dieser theatralische Auszug- mit Uniformen waren die wenigsten versehen, dann saßen häufig zwei Mann auf einem Pferde sogar cm bekränztes Lamm vom Norden brachte man mit! Aber dieses infernalische Geheul wollte kein Ende nehmen vor Allem waren es die Weiber, die sich bei ihrem Enthusiasmus m den gemeinsten Schmähungen ergingen, bis die Kehlen heiser wurden- eine solche Ausgeburt von weiblichem Wesen bis zur Sinnlosigkeit besoffen, gewahrte ich neben Oppositions! •eu‘en hermarschirend, ihre gemeinsten Redensarten mit leb-. » ■ llCU atlon begleüend. Die hiesige Bevölkerung liebt
es, sich in hochtrabenden Redensarten zu äußern und doch steckt gar nichts dahinter- z. B. „Viva, viva la Opposition, abajo el oochrno Balmaceda, el traidor del pais, el ladron , auf gut deutsch: „Hoch, es lebe hoch bie Opposition, nieber mit ^tn //Schwein" Balrnaceba, bem Verrätyer bes Landes, diesem Räuber.« Vor der Jntendencia gewahrte man Congreßtruppen und eine dichtgekeilte tausendköpfige Menschenmenge- das Gejohle nahm kein Ende- klüglichcr Weise mußte man eben m,-schreien- die Hälfte waren eigentlich blos rich- ttge Oppositions-Anhänger.
(Schluß folgt.)
Alzey, 4. April. In bem hier erscheinenben „Kreis- blatt ist zu lesen: „Ein Sergeant aus Mainz, ber einer Kellnerin bahier einen Besuch abstattete unb währenb ber verflossenen Nacht um 1 Uhr über ben Roßmarkt taumelte ftiefe einem dort stehenben jungen Manne, Commis in einer hefigen Handlung, ganz ohne Veranlassung mit feinem Seiten- gemehr in bie linke Brust, nahe an ber Herzgegenb. Wenn ber junge Mann, burch ben plötzlichen Ueberfall erschreckt, nicht zurückgewichen wäre, hätte ber Säbelstich ihn unzweifelhaft getöbtet."j 0 '
Verkehr, £anö* unb Volkswirtschaft.
Gedern, 5. April. Der heute hier abgehaltene zweite Nieb- flecht besucht. Aufgetrieben waren nur ca. 15 Stück Rindvieh und ca. 180 Stück Schweine. Der Hanbel in Rtnboteh konnte deshalb auch nur von geringer Bedeutung fein. Gute Kübe (frischmelkende) kotteten das Stück 250-350 Mk, Rinder das Stü^ 150-180 Ult. F-tt-s Vt-H und Kälber waren nicht vo.hak -n Besser dagegen ging ber Handel in Schweinen. Am meisten waren angefahren Herbftserkel, welche jetzt als Einlege-Schweine sehr gesucht werden, es wurde hiervon fast Alles verkauft. Preis: 50-80 Mk n?;blc Frühjahrs-Ferkel wurden meistens
Obrkaust das Paar, 6-8 Wochen alt, kostete 25—34 Mk. — Der nächste Viehmarkt hier habet am 30. August statt.
rnAr**.6,2lpriL Am gestrigen Jungschweine- mark t am Bebraer Bahnhöfe waren 315 Thiere, 10-15 Wochen alt, zugefahren. Die Preise waren 20— 30 JC. per Stück. Es finden sich aus ben Zuchtvtehmarkten aber wegen der bevorstehenden i^eier- tage nur wenige Käufer ein. Vor den Feiertagen wird auch bier am Dienstag kein Jungschweinemarkt stattfinden; der nächste wird am Dienstag nach Ostern abgehalten werden.
i«n£wbt£fl'tm6/ 3,prt[- Fruchtmarkt. Rother Weiten wether Wet,cn JL Korn JL 15.50, Geiste 9.90, Hafer JL 6.50, Erbsen JL —' Gottesdienst der israelitischen ReligionsgeseUschast.
Freitag Abend 6« Uhr, Samstag Vormittag 8» Uhr Samstaa Nachmittag 3»° Uhr, Samstag A^end 7-° Uhr. 9
- £er in gan, Deutsch'and rühmlichst bekannte Holländische Rauchtabak von B. Becker in Seesen a. Harz erfreut durch seine wirkl.ch guten E.genlchasten einer groben Belteblbett bet Pfarrern, Lehrern, Beamten rc. rc. — Der Tabak verliert durch ein d-s°ndercs Vcriabr-n beim Darren seine Schärfe und tst^oon einem solchen Aroma, daß se bst verwöhnte Pseifcnroucher überrascht sein werden, ur einen so sehr billigen Preis (10 Pfund lose in einem Beutel i^anco 8 Mk.) eine wirklich vorzügliche Waare zu er"
S-rr Becker tibrtc.il die,- Spectalitat s?i, üb^ 10 Jahr.» zahlreicher lodender Anerkennungen aus den besten Gcfellschaftskreisen notariell bescheinigen lassen.


