Ausgabe 
6.9.1892
 
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lassenen Schriften bei der in den 30er Jahren wüthenden ostpreußischen Choleraepidemie mit einem einfachen Mittel großartige Erfolge erzielt. Jeder Cholerakranke, welcher mit dem Mittel rechtzeitig behandelt wurde, soll nach Versicherung des Herrn Will jun. gerettet worden sein. Dasselbe besteht auS Aether und Phosphor und ist, wie ein Gutachten des Kreisphysikus Geheimraths Dr. Hagemann besagt, geeignet, die Nerventhätigkeit anzuregen, woraus es bei den Cholera­kranken hauptsächlich ankommt. Herr Will hat sich nun mit dem Gerichtschemiker Dr. Kayßer in Dortmund behuss An­fertigung des Mittels in größeren Mengen in Verbindung gesetzt und ist am Freitag die erste Sendung desselben nach Hamburg abgegangen. Falls dieses Will sche Mittel gegen Cholera sich wirklich bewähren sollte, so kann nur bedauert werden, daß der Sohn des Erfinders mit seinem Geheimnisse nicht schon eher hervorgetreten ist.

Berlin, 3. September. Dem amtlichen Cholera- bericht zufolge erkrankten in Hamburg am 2. September 581 Personen und 245 starben. In der Stadt Stade und fünf Orten des Regierungsbezirks erkrankten sechs und starben zwei, in der Stadt Harburg und 6 Orten des Kreises Har­burg insgesammt fünf Personen und fünf starben. In der Stadt Clausthal ist ein Todesfall vorgekommen. Aus der Stadt Aken und einem Orte des Kreises Kalbe werden zwei Erkrankungen gemeldet. In Großstrelitz (Oppeln) sind zwei Personen erkrankt, von denen eine gestorben ist. In der Stadt Bielefeld ist eine Person erkrankt. Vom 25. August bis 1. September sind in Mecklenburg-Schwerin in sieben Städten und fünf Landorten insgesammt 30 Personen erkrankt, in 16 Fällen ist die Krankheit eingeschleppt -und neun verdächtige Fälle befinden sich darunter. Gestorben sind 11 Personen. Aus Bremen wird vom 29. August ein Todesfall gemeldet.

Berlin, 3. September. Die Kaiserin liefe der Ver­einigung der Berliner Sanitätswachen mit Rücksicht aus die in der Cholerazeit zu vermehrende Hilfsbereitschaft tausend Mark zugehen.

Berlin, 3. September. Seit gestern erfolgten in Berlin 25 Neuerkrankungen.

Berlin, 4. September. Durch Plakate an den Anschlags­säulen macht der Magistrat bekannt, dafe wegen der drohenden Choleragesahr die städtischen Bade- und Schwimm­anstalten von morgen ab geschlossen werden.

Berlin, 3. September. Mittwoch findet in dem Langeubeck- hause eine außerordentliche Sitzung der Berliner medicinischen Gesellschaft unter dem Vorsitze Professor Bergmanns statt. Der Direetor des Moabiter Krankenhauses, Profefior Guttmann, wird Bericht über die Berliner Cholera­fälle erstatten. Stabsarzt Pfeiffer wird nähere Angaben über die baeteriologischen Nachweisungen der Cholera machen.

Hamburg, 3. September. Von Mitternacht bis heute Mittag 12 Uhr erkrankten 133 Personen an der Cholera und 35 Personen starben. Nachträgliche Meldungen aus den letzten Tagen enthalten weitere 448 Erkrankungen und 210 Todte, welche nicht in der amtlichen Liste enthalten waren. Heute wurden 245 Choleraleichen beerdigt.

Hamburg, 3. September. Die Hamburger Handels­kammer hat zur Linderung des Nothstandes Hilfscomites errichtet und zog zur Mitwirkung u. A. auch die Führer der hiesigen Soeialdemokraten hinzu, weil diese die einschlägigen Verhältnisse kennen.

Hamburg, 3. September. Ein von der Medicinalbehörde publieirter ergänzender Bericht weist bis zum 1. September insgesammt 4515 Erkrankungen und 1894 Todesfälle auf, dazu kommen die Nachmeldungen der Cholera-Commission des Senats mit 493 Kranken und 80 Todten, macht zusammen bis zum Anbruch des 2. Septembers 5007 Erkrank­ungen und 1974 Todesfälle. Der Proeentsatz der Todes­fälle beträgt 40 pCt. Am Freitag erfolgten 590 Beerdigungen, für heute sind 450 angemeldet. Es handelt sich dabei um die Bestattung der aus irgend welchen Gründen angehäuften Leichenmengen.

Hamburg, 4. September. Von den seit gestern Mittag eingegangenen Meldungen entfallen auf Samstag 102 Er-

Sein Auge ruhte mit dem Ausdruck innigen Wohlgefallens aus dem Antlitz des jungen Mädchens.

Wenn nun aber Vetter Wilhelm gar nicht Ihren Er­wartungen entspräche, wenn er zwar ein höchst braver junger Mann wäre, jedoch einsilbig, in sich gekehrt

Nein, das ist er sicherlich nicht! Er ist frisch, heiter." Woher wissen Sie das, liebes Fräulein? Haben Sie dies aus seinen Briefen ersehen?"

Seine Briefe waren kurz, er kannte uns ja nicht persönlich"

Nun und?"

Liesbeth schwieg eine Weile, dann sagte sie schnell und hoch erglühend:Wefehalb wollen Sie noch länger Comödie mit uns spielen Sie sind ja Vetter Wilhelm!"

Wie ein Blitz glitt ein eigentümliches Lächeln über die Züge Walters, dann sagte er in ernstem Tone:Fräulein Liesbeth, ehe ich erkläre, ob Ihre Voraussetzung salsch oder richtig sei, bitte ich Sie, mir ebenfalls eine Frage zu beant­worten:Würden Sie es für kein Unrecht halten, wenn Wilhelm Berg unter erborgtem Namen bei seinen nächsten Verwandten sich eingesührt hätte?"

Nun wurde Liesbeth verlegen.Die Tante Berg und ihr Gatte schieden zwar nicht in Freundschaft von dem Papa, jedoch anders, als es sonst unter Geschwistern Vorkommen sollte. Auch war der briefliche Verkehr nicht so herzlich, wie man es wünschen durste. Wer könnte es da Wilhelm ver­denken, wenn er unerkannt den Verwandten sich nähern wollte, um sich davon zu überzeugen, ob er aus einen freundlichen Empfang hoffen dürste. Wahrscheinlich hätte ich es ebenso gemacht, denn ein warmes Herz entgegenbringen und mit Kälte ausgenommen werden, das ist gar zu traurig."

(Fortsetzung folgt.)

krankungen und 57 Sterbesälle, auf Freitag 261 Erkrank­ungen und 191 Todesfälle, aus Donnerstag 108 Erkrankungen und 126 Todesfälle und aus frühere Tage bis zum 26. August zurück 57 Erkrankungen und 5 Todesfälle, im Ganzen also 528 Erkrankungen und 379 Todesfälle. Die Gesammtzahl beträgt bis jetzt 5623Erkrankungen und 2518 Todes­fälle. Die Transporte betrugen am Samstag 325 Kranke und 197 Leichen, also 45 Kranke und 12 Leichen weniger, als am Tage vorher. Dte gestrige polizeiliche Bekanntmachung, wonach jeder Haushaltungsvorstand bei Strafe verpflichtet ist, innerhalb 24 Stunden jeden verdächtigen Erkrankungsfall bei den Polizeiwachen anzumelden, hat zur Folge, dafe heute bei den Wachen eine große Anzahl von Meldungen einläust. Dadurch wird sich die Zahl der Krankmeldungen voraussichtlich sehr erhöhen, da sie viele Fälle umfassen werden, die bisher unangemeldet blieben, weil meistens nach einigen Stunden Besserung eintritt, ohne dafe es nöthig wird, ärztliche Hilse in Anspruch zu nehmen.

Coblen^, 3. September. Der Pfleger des im Jsolir- spital verstorbenen Hamburger Reisenden starb in der ver­flossenen Nacht unter gleichen Symptomen. Amtlich ist keine Cholera sestgestellt worden.

Leipzig, 3. September. In der heutigen Plenarsitzung des Rathes wurde in Anbetracht die Choleragesahr der Beginn der Michaelismesse aus den 3. Octoder festgesetzt und beschlossen, ihre Dauer auf vierzehn Tage zu beschränken. Für den Beschluß soll die Genehmigung des Ministeriums des Innern nachgesucht werden.

Bremen, 3. September. Dr. Koch trifft Nachts hier ein, um sich persönlich über die hiesigen Choleraverhältnisse zu orientiren.

Altona, 3. September. Hier sind 24 Personen neu­erkrankt und 9 gestorben.

Breslau, 3. September. Die ersten drei Fälle von asiatischer Cholera in Schlesien werden amtlich aus Suchau und Großstrelitz gemeldet. Einer davon verlies tödtlich.

ComIc# tinö provinzielles.

Gießen, 5. September 1892.

Nach einer uns aus Crumbach zugegangenen Mit- theilung ist die Weiterverbreitung des in Nr. 194 d. Bl. erwähnten Waldbrandes nicht durch das energische Ein­greifen der Förster verhindert worden, sondern durch die vereinigten fast übermenschlichen Anstrengungen der Bewohner von Crumbach, der gerade in diesem Orte beschäftigten Maurer, Handlanger und Zimmerleute, sowie der Einwohner von Kirchvers, Frankenbach und schließlich der Waldarbeiter von Krofdorf.

r. Munzenberg, 3. September. Gestern Abend feierte der hiesige Kriegerverein und mit ihm das ganze Städtchen den Gedenktag der Schlacht bei Sedan. Um i/z8 Uhr versammelten sich alle Festtheilnehmer an der prächtig iüuminirten Friedenslinde. Der hiesige Stadtmusikchor begann mit dem Abspielen des Chorals^, ^,Nun danket alle Gott" 20. Hierauf hi^lt Herr Pfarrer Weimar eine kurze, kräftige Ansprache. ES wurden noch verschiedene Feuerwerke abgebrannt und der Zug, voran die Musik, bewegte sich durch die Hauptstraßen der Stadt auf den hellerleuchteten Festplatz, den Steinberg bei Münzenberg. Hier wechselte Musik und Gesang von Vaterlandsliedern einander ab. Der Festwirth hatte für Alles auss beste gesorgt und Jeder hatte das Gefühl in sich: das Fest ist gelungen.

BabNauheim, 4. September. Die hiesigen Hotel- und Villenbesitzer haben beschlossen, keine Hamburger, sowie Personen aus infieirten Gegenden aufzunehmen.

-1- Heisters, 4. September. Beim Dreschen mit der Dampsdreschmaschine kam ein Arbeiter durch Unvorsichtigkeit in das Räderwerk, wobei einige Finger der linken Hand zerquetscht wurden.

*** Metzlos, 4. September. DaS Dienstmädchen eines !)iesigen Landwirths, welches einige Tage fehlte, wurde tobt im Felde aufgefunden. Die Todesursache ist noch nicht estgestellt.

O Ober Widdersheim, 1. September. Dahier machte ein schon längere Zeit kranker Mann seinem Leben ein Ende, indem er sich mit einem Messer den Leib aufschnitt.

)-( Utphe, 1. September. Gestern ereignete sich dahier ein bedauerlicher Unglücksfall. Der Konrad Böcher, chon lange Jahre in Diensten des Herrn Gutspächters Fülberth dahier stehend, war mit einem Fuhrwerke seines Dienstherrn gegen Mittag aus das Feld gefahren, um Getreide einzufahren. Da die Witterung regnerisch war, mochte der- elbe rasch gefahren haben, denn nachkommende Leute hatten ein Fuhrwerk aus den Augen verloren, sanden ihn aber zu ihrem Schrecken plötzlich tobt am Wege liegen. Böcher ist wahrscheinlich vom Wagen gefallen unb unter bie Räber gekommen, ba der Kopf ganz zerknirscht war. Heute befanb ich das Gericht hier zur Feststellung des Thatbestanbes.

X Rebgeshain, 4. September. Die Kinber einiger hiesiger Lanbwirthe spielten bei einem Wohnhäuschen eines unbemittelten Mannes mit Feuerzeug unb steckten baffelbe in Brand, so daß es total abbrannte, ehe noch rettende Hülfe gebracht werden konnte.

§ Crainfeld, 2. September. Heute wurde auf hiesigem Friedhof Herr Pfarrer Wilhelm Lehn beerdigt. Derselbe war als Pfarrer 33 Jahre in hiesigem Kirchspiel thätig gewesen und gaben ihm auch deshalb die meisten Bewohner aus seiner Gemeinde das Geleit.

]| Rixfeld, 4. September. Bei der hier stattgehabten Gemeinderathswahl, bei der die früheren Mitglieder wiedergewählt wurden, kam es Abends zwischen zwei Parteien zu einem Handgemenge unb würben drei Gemeinderäthe derart verletzt, daß ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden mußte. Die Sache wird, wie man hört, ein gericht­liches Nachspiel haben.

K. Lisberg, 3. September. Heute Nacht brannte die noch nicht lange erbaute Scheuer des Mühlenbesitzers Rings- hausen ab.

K. Bingenheim, 2. September. Bei der gestern hier stattgefundenen Bürgermeister wähl wurde der Landwirth Johannes Müller mst einer Stimme Majorität gewählt.

Darmstadt, 3. September. Se. Königl. Hoheit der Groß Herzog erlegten vorgestern im Viernheimer Jagd­bezirk einen, und gestern im Lorscher Jagdbezirk zwei Hirsche. Se. Exeellenz Herr Finanzminister Weber ist aus dem Urlaub zurückgekehrt und hat wieder die Leitung ber Ge­schäfte bes Finanzministeriums, sowie ben interimistischen Vorsitz im Staatsministerium übernommen.

Darmstadt, 3. September. Der größte Theil der hessischen Division wurde im Lause des gestrigen Tages bei Gerns­heim 20. mittelst Nähen vom rechten nach dem linken Rhein­user ^übergesetzt, da nunmehr die Manöver in Rheinhessen ihren Anfang nehmen. Von dem Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 liegen aus Saarlo uis die besten Nachrichten vor. Der Gesundheitszustand ist ein vortrefflicher und hat daö Regiment für seine vorzügliche Ausbildung die lobendste Anerkennung des commanbirenben Generals bes VIII. Armee- corps, v. L o e, erhalten, ebenso anerfennenb sprach sich General v. Rosenberg über bas Regiment aus.

(:) Aus dem Oberwald, 4. September. Wie man hört^ sollen wieder Wilddiebe ihr Unwesen hier treiben. Hoffentlich gelingt es den Anstrengungen der Wächter des Gesetzes, den Verbrechern ihr ruchloses Handwerk zu legen.

A Mainz, 4. September. Seitens ber hiesigen Gast- wirthe ist gestern eine Vereinbarung getroffen worben, mit Rücksicht auf bie Gefahr ber Choleraeinschleppung vorerst keine aus Hamburg kommende Reisende aufzunehmen. Für die mit den Schiffen eventuell ankommenden verdächtigen Kranken ist in einem unbenutzten Ootroihaus unfern des Rheines neben der städtischen Purnpanstalr eine Unterkunft geschaffen worden. Komischer Weise hatte man zu diesem Zwecke einen Flügel eines der staatlichen Brückenhäuser hergerichtet, in welchem sich ein täglich von Hunderten von Personen frequennrteS Steuerbureau befindet. Auf Intervention des Steuererhebers ist man doch glücklicher Weise von dieser merkwürdigen Idee abgekommen. Anläßlich der eben in Rheinhessen stattfindenden Divisionsmanöver wird der Grofeherzog morgen Nach­mittag hier eintreffen und bis gegen den 17. d. Mts. im hiesigen Großherzoglichen Palais residiren. Gestern Abend trafen die Krieger vereine aus Elsafe-Lothringen hier ein, um heute das Nied erwaldd enkmal zu besuchen. Während man aus einen Besuch von vielen Hundert Mit­gliedern gerechnet hatte, trafen nur annähernd 100 Mann ein. Die Furcht vor der Cholera unb bie Kaisermanöver in Lothringen haben Viele von dem Ausflug serngehalten.j

Vermischtes.

* Halle a. S., 1. September. Abermals ist eine Frauens­person in Folge des grenzenlosen Leichtsinns, Petroleum in offenes Osenseuer zu gießen, um die Flamme anzusachen, ums Leben gekommen. In dem Nachbarorte Untergeifeen machte sich die junge Ardeiterssrau Vahlteich gestern dieser Leichtfertigkeit schuldig- im Augenblick stand in Folge Explosion des Gefäßes die Frau in Hellen Flammen und verbrannte fast buchstäblich bei lebendigem Leibe. Nach furchtbaren Schmerzen starb sie heute früh in der hiesigen Klinik^ wohin sie aus Anordnung des Arztes gebracht worden war.

Sd>iff$nad>ricbten.

Hamburg, 3. September. Der Hamburger Doppelschrauben- SchnkllbampferNormannia", Capttän Hedtch, der Hamburg- Amerikanischen Packetsahrt-Actien-Gesellschaft, welcher am 27. Aupu't von Southampton abgegangen, ist am 3. September, 4 Uhr 20 Mm. Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 7 Tage 20 Stunden 50 Mtn. Oceanfahrt von Southampton 6 Tage 18 Stunden 50 Mtn., von Queenstown aus gerechnet nur 6 Tage 3 Stunden 50 Mtn.

Hamburg, 3. September. DaS Ham bürg - Newporter Poit- DampfschiffRugia", Capttän Leithäuser, von der Hamburg-Amerika­nischen Packetfahrt-Actten-Gesellschaft, ist am 3. September, 3 Uhr Morgens, wohlbehalten In Newyork angekommen.

Antwerpen, 3. September. Die Red Star Linie Hai die Beförderung von Zwischendeck-Passagieren (Auswanderer) auf ihrer Linie nach Newyork und Phtladelphta ganz eingestellt in Folge der Quarantäne, welche in Amerika gegen Dampfer verhängt wird, welche Auswanderer an Bord haben.

verkehr, Land- «n- volkswirthschaft.

erütif>«re, 3 Srplbr. Fruchtpresse. Met,kN JL 16.80 Korn ac 14.70, Gerste ac. 14.20, Hafer au 13.40, Erbsen Linsen ac Wicken ac--. Leinet, Kartoffeln^

Samen JL..______

Amtliche Prüfung der Lichtstärke des Leuchtgase,.

Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gas­verbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen.

Monat August 1892: 14 Kerzen.

Buchner. j

Hpielplau der vereinigten frankfurter Ltadttheater.

vpernhan».

Dienstag den 6. September: Undine. Mittwoch den 7. Sep­tember: Excelsior. Donnerstag ben 8. September: Carmen. Freitag den 9. September: Der Ring deS Nibelungen. Sieg­fried. Zweiter Tag aus der Trilogie. Samstag den 10. September: Excelsior. Sonntag den 11. September: Der Troubadour- Montag ben 12 September: Der Ring des Nibelungen. Götterdämmerung. Dritter Tag aus der Trilogie.

Schauspielhaus.

Dienstag den 6. September: Das Jubiläum. Hierauf: Man soll nichts verschwören. Mittwoch den 7. September: Ztgeunerbaron. Donnerstag den 8 September: Böse Zungen. Freitag den 9. September: Clavtgo Hierauf: Grrngotre. Samstag den 10. September: Die beiden Leonoren. Sonntag den 11. September: Nach Madrid. Montag ben 12. September: Nach Madrid.

Temperatur der Lahn und Luft gemessen nach Reaumur am 5. September, zwischen 11 und 12 Uh': Wasser 13 Grad, L"tt 13 Grad im Schatten.

Rübsauien'sche Oabeanflalt