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Depeschen des „Bureau Herold".
Berlin, 3. Mai.
Nach der „Kreuzzeitung
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Behörden gerichtlich
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d>e Frau Jhrer-Berlin das Referat übernehmen sollte, wurde Polizeilich verboten.
Städte mtt Octroi
Darmstadt Mainz Offenbach Worms Gießen Slöbte ohne
Octrot Bingen Bensheim Alzey Friedberg Alsfeld Lauterbach ,
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Bremen. 3. Mai. Der „Norddeutsche Lloyd" erhöhte die Passagepreise per Schnelldampfer nach Newyork für die zweite Cajüte um 25 Mk., für Zwischendeck um 20 Mk., auf der Baltimore-Linie für Zwischendeck um 10 Mk. Für Extra-Dampfer bleibt der alte Tarif bestehen.
Karlsruhe. 3. Mai. Die Königin Wilhelmine der Niederlande und die Königin-Regentin Emma sind heute Nachmittag Ja Sand (Schwarzwald) eingetroffen.
Lüttich, 3. Mai. Die Gendarmerie zu Sprimont verhaftete einen französischen Anarchisten, dessen Auslieferung die französische Regierung verlangt. Heute wurden mehrere Anarchisten in Lüttich verhaftet. — Heute Abend herrscht in 6er Stadt völlige Ruhe. Gendarmen patrouilliren durch die Stratzen. Die Polizei glaubt, weitere Explosionen würden mcht erfolgen.
$ati8, 3. Mai. Der Justiz- und Cultusminister fordert m einem Rundschreiben die Generalstaatsanwälte auf, die stricte Ausführung des Gesetzes über Fabrikation, Verkauf und Aufbewahrung von Sprengstoffen, insbesondere von Dynamit, zu überwachen.
Newyork. 3. Mai. In den hiesigen Arbeiterkreisen wurde die Mat feier gestern Abend durch eine Versammlung begangen, welcher etwa tausend Personen beiwohnten. Es wurden Beschlüsse zu Gunsten einer Verminderung der Arbeitsstunden gefaßt. In Chicago begab sich eine Deputation unter Führung eines Mitgliedes der „Arbeiterzeitung" zu dem Poltzeiches und verlangte von ihm die Zurückgabe der am Sonntag confisctrten rothen Fahne. Der Poltzeiches antwortete, die Behörden könnten weder das Umhertragen rother Fahnen noch die Anwendung von Gewalt dulden. Die Deputation drohte beim Abgänge, gegen die wegen ungesetzlicher Beschlagnahme von Fahnen vorzugehen.
— Lebensmittel-Preise Ende März 1892. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Lanbes- statisttk kosteten:
Weltausstellungs-Notizen. Fortschritt der Riesenbauten. Am Jndustriepalast arbeiten jetzt 614 Mann. Von den acht Pavillons sind sechs fertig. Die Außenwände sind bis zur Dachlinie gediehen. Am nordöstlichen Pavillon wird Beton verarbeitet. Am Fischereipalast arbeiten 48 Mann. Zimmerleute haben den Dom in Arbeit. Die Beton-Arbeiten machen- hier guten Fortschritt. Alles Eisenwerk ist fertig, mit Ausnahme der Aquarien. Im Innern des Frauenpalastes arbeiten 13 Mann, welche die Fußböden legen und die Treppen bauen. Zm Nord- und Süd-Pavillon des Gartenbaupalastes wird der Fußboden gelegt. An den Treibhäusern arbeiten 26 Mann. Das Dampskesselhaus erhält ein Dach. 58 Mann arbeiten am Verkehrsmittetpalast. Die Zimmereiarbeiten sind vollendet. 28 Mann arbeiten am Hüttenbaupalast. Das Lattennageln und die inneren Mauern sind beinahe fertig- der Dom hat ein Dach erhalten. Betonarbeiter sind am nördlichen Ende. 276 Mann sind am Electricitätspalast beschäftigt. Alle eisernen Tragbalken für die Transepte sind an Ort und Stelle. Zimmerleute bauen die Gallerte, legen Fußböden und bauen die Thürme. Am Verwaltungspalast sind 110 Mann beschäftigt. Das Eisenwerk am Dom ist fertig. Am Meiereigebäude sind 10 Mann an der Arbeit. Der Bau ist bis auf einige Kleinigkeiten seniggestellt. 269 Mann sind am Maschinen- gebäude beschäftigt. Für das Förstereigebäude sind die Sculpturwerke fertig. Am Ackerbaupalast arbeiten 220 Mann. Zwei Drittel, des Eisenwerkes des Domes sind fertig. Die Zimmerleute legen Fußböden. Für den Anbau werden Pfähle eingerammt. Am Abzugscanal sind 10 Mann beschäftigt, an der Pumpstation 15 und an den Molen 18. Am Palast für schöne Künste sind die Wände Anfangs des Monats April bis zur Dachrinne gediehen. Im Ganzen arbeiten im Jackson Park 5 392 Menschen. Im Monat März kamen 855 Waggons voll Baumaterial an.
— Das Osterfest in den nächsten Jahren. Vielleicht interessirt es zu wissen, aus welche Daten Ostern in den nächsten Jahren fällt. Im Jahre 1893 fällt das Fest aus den 2. April, 1894 aus den 25. März, 1895 auf den 18. April, 1896 auf den 5. April, 1897 auf den 18. April, 1898 auf den 10. April, 1899 aus den 2. April, 1890 aus den 15. April.
C Grünberg, 3. Mai. Unsere in einem vorigen Bericht ausgesprochene Erwartung, daß der Preis für die Kartoffeln bald herabgehen werde, hat sich rasch verwirklicht. Da die Kartoffeln schon größtentheils gesteckt sind, so hat die Nachfrage darnach naturgemäß nachgelassen, das Angebot ist aber dagegen noch stärker geworden. Trotzdem auf dem letzten hiesigen Fruchtmarkte 1135 Gentner Kartoffeln zum Verkaufe gelangten, blieben doch noch eine Menge unverkauft und wurden eingestellt bis zum nächsten Markt. Der Durchschnittspreis für den Gentner Kartoffeln bewegte sich zwischen 3.50 bis 3.75 Mk., es wurde aber auch mitunter der Gentner für 3 Mk. abgelaffen, mithin eine ganze Mark billiger tote seither.
A Groß Eichen, 3. Mai. Von einem tragischen Unglücksfall wurde die Familie des hiesigen Gastwirths unb
. , „ , uV------n verlautet,
der geplante Entwurf für die weitere Reform der Steuern werde, ehe er dem Landtage zugeht, dem Staats- rathe vorgelegt.
künftighin nicht gezwtingen sei, an den jetzigen Positionen sestzuhalteu. Finanzrniuister Miquel betont, die Regierung werde sich zweifellos über diese Positionen beim nächsten Etat mit dem Landtag verständigen. Die Abgg. vr. Friedberg und Gras Limburg-Stirum halten das Haus nicht für gebunden, im nächsten Jahre zwei Gehälter zu bewilligen. Abg. Meyer-Berlin hielt die Erklärung des Finanzministers für ungenügend und beantragt daher die Rückverweisung der Forderung an die Commission. Miquel wiederholt auf eine Aufforderung des Abg. Lieber nochmals seine Erklärung, wodurch sich Abg. Rickert für befriedigt erklärt und Abgeordneter Mayer seinen Antrag zurückzieht. Der Nachtragsetat wurde darauf einstimmig unverändert angenommen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurden in der zweiten Lesung der Berggesetznovelle die §§ 80, 80 a ohne wesentliche Debatte angenommen; ebenso § 80b, Abs. 2 mit einem Zusatzantrag der Abgg. Eb er ha rd und Jtzenplitz, Absatz 3 desselben Paragraphen wurde in der von Abgeordneten Hammacher beantragten Eingangsfassung, wonach die Arbeitsordnung eine Bestimmung enthalten müsse über Zeit, Art, Abrechnung, Lohnzahlung, sowie die Fälle aufzählen soll, in welchen wegen ungenügender ober vorschriftswidriger Förderungen Abzüge gemacht werden dürfen, gebilligt, ebenso § 80c in der Fassung der Commission. Bei § 80 a/ betreffend die Überweisung von Strafgeldern an die Arbeiterkaffen weist der Handelsminister von Berlepsch die Annahme zurück, daß die Vorlage der Regierung dem Mißtrauen gegen die Grubenverwaltungen entsprungen sei. Die Bestimmung sei ausgenommen worden, weil die Arbeiter früher über den Bestand und die Verwaltung der Kasse im Unklaren waren. Schließlich wurde § 80d mit dem Anträge beö Abg. Hammacher, wonach die Strafgelder an die Unterstützungskasse, nicht an die Knappschastskasse, überwiesen werden sollen, genehmigt. — Nächste Sitzung: Mittwoch. Weiterberathung der Berggesetznovelle, dritte Lesung des Nachtragsetat.
Berlin, 3. Mai. In parlamentarischen Kreisen verlautet, in der heutigen Sitzung beschäftigte sich das Staatsministerium mit dem Anträge betreffs der Auskunsts- ertheilung über die Umgestaltung des Schloßplatzes. Dem Vernehmen nach sprach es sich gegen jedes damit verbundene Lotterieproject aus. Authentisches ift nicht bekannt.
Breslau, 3. Mai. Die „Breslauer Zeitung" meldet: Nach telegraphischer Mittheilung aus Oberschlesien haben gestern fast sämmtliche Arbeiter der in der Nähe von Tarno- witz gelegenen Erzsörderungen der Oberschlesischen Eisen- lndustrie-Actiengesellschast und des Grafen Guido Henckel von Donnersmarck in Folge von Lohnreduction die Arbeit niedergelegt.
Köln, 3. Mai. Nach einer Meldung der „Köln. Ztg." aus Siegen sand in der Siegener Dynamitsabrik kurz nach dem Eintreffen des Regierungsraths Osthues zur Fabrik- revtsion eine Explosion statt. Zwei Arbeiter wurden getödtet. Die Ursache ist wahrscheinlich darin zu suchen, daß die Arbeiter ein mit Nitroglycerin gefülltes Gesäß fallen ließen.
— Wir entnahmen gleich vielen anderen Blättern vor elnlger Zeit («er „Köln. Volköztg." eine Notiz über die Beförderung von Drucksachen mit handschriftlichen Zusätzen "ach den Beschlüssen des letzten Postcongresies. Darin hieß es u. A., vom 1. Januar ab sei gestattet, auf Preislisten, Anerbietungen, Börsenzetteln und Rundschreiben Zahlen, den Namen des Reisenden, das Datum seiner Ankunft handschriftlich oder sonstwie einzutragen oder abzuändern. Ein Abonnent der „Frkf. Ztg." in Baden fragte daraufhin bei der Post Qny ob es zulässig sei, das Datum der Ankunft des Reisenden handschriftlich in die gedruckten Rundschreiben einzutragen, worauf folgende Antwort erfolgte: „Nach der Entscheidung der Kaiserlichen Ober-Postdirection in Karlsruhe (B) sind Geschäftskarten der angegebenen Art vorerst noch nicht zulässig." Die frühere Notiz ist insofern unzutreffend, als die Beschlüsse des Wiener Postcongresses erst am 1. Juli d. I. in Kraft treten. Im Uebrigcn steht auch nod) gar nicht fest, ob die erwähnte Ausnahmbestimmung f. Z. auch auf den inneren deutschen Verkehr ausgedehnt werden wird.
Berlin, 3. Mai. Staatsminister v. Delbrück theilte in der Sitzung des Vereins für Gewerbefleiß das Resultat der in Deutschland veranstalteten Enquete für eine Weltausstellung in Berlin mit. 102 Antworten sind eingegangen, 84 dafür, 18 dagegen. Die letzteren stammen zur Hälfte aus der Eisen Großindustrie. Das Resultat der Enquete ist dem Reichskanzler und Handelsminister zur Geaenäußeruna mitgetheilt. ö
JÖerlin, 3. Mai. Der „Allgern. Reichscorresp." zufolge steht ben Kohlenbergwerken ein erheblicher Absatz von Kohlen burch weitere erhöhenbe Ergänzung ber Kohlen- beftänbe sämmtlicher Anstalten ber Militärverwaltung in ben offenen Stäbten bevor.
. — Das am 2. Mai ausgegebene Großherzoqliche Regierungsblatt Nr. 16 enthalt Bekanntmachung bes Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Ausschlag ber direkten Steuern für bas Etatsjahr 1892/93 betreffend
— Behufs Verbesserung ber Wohnungsverhältnisse ber arbeitenben Klaffen ist der linksrheinische Verein für Gemeinwohl dem Gedanken der Begründung der Miethzinsfparkaffen näher getreten, mit welchen anderweitig sehr gute Erfolge erzielt worben sinb, unb welche ohne Aufwenbung großer Mittel in der einfachsten Weise die Wohnungsfrage einen wcht unbedeutenden Schritt ihrer Lösung näher zu führen geeignet sein dürften. Unter Miethzinssparkaffen sind solche Kassen verstanden, in welche die Mitglieder in regelmäßig kleinen Zwischenräumen, sei es wöchentlich oder alle 14 Tage den auf die betreffende Zeit entfallenden Theil ihrer Miethe ewzuzahlen sich verpflichten, um die eingezahlten Beträge am Schluß des Monats oder des Vierteljahrs, je nachdem die Miethe bezahlt werden muß, wieder zu erheben. Als Entgelt für den freiwillig auferlegten Zwang dürste eine angemessene Verzinsung der eingezahlten Theilbeträge und eine kleine Prämie nicht unbillig erscheinen. Legt die Miethzinssparkasse ihrer Berechnung den im kaufmännischen Verkehr üblichen Zinsfuß von 6 Prozent zu Grunde, so entspricht dies, da das Geld zur Hälfte im Voraus eingezahlt wird, einem Betrage von 3 Prozent der ganzen Summe- legt die Ver- waltung ber Kasse nun noch 1 Prozent hinzu, so erhalten die Mitglieber im Ganzen 4 Prozent ihrer Miethe als Prämie, also nahezu bie Miethe für einen halben Monat. Der Arbeiter wirb burch bie Miethzinssparkasse an Baarzahlung gewöhnt: nicht mmber wichtig sind bie weiteren Vortheile, bie ihm burd) dieselbe zu Theil Serben. Derjenige Arbeiter, welcher sich beim Miethe« einer Wohnung bem Vermiether gegenüber durch Vorlage seines Buches als Mitglied einer Mieihzins- sparkasse ausweist, wirb eher unb billiger eine bessere Wohnung
Locale- unö provinzielles.
Gießen, 4. Mai 1892.
— Wie aus ber Ankünbigung im Jnseratentheil ersichtlich, ftndet nächsten Sonntag in unserer Stabt die erste größere Festlichkeit des neugebildeten Rordbezirks vorn Gau IX des Deutschen Radfahrer-Bundes statt. Wie das reichhaltige Programm zeigt, so verspricht, das Fest für bie Freunbe bieses 'wonen Sports ein recht fröhliches unb gemüthliches zu gerben unb ist ben beiden hiesigen Vereinen, welche das Arrangement in bereitwilligster Weise übernommen, ein heiteres Radfahrerwetter zu wünschen. Da voraussichtlich auch viele fremde Radfahrer an diesem Tage unfere Stadt besuchen toerben, so wäre es wünschenswerth, wenn die Etnwohner durch Flaggen ihrer Häuser Antheil an dem Feste nehmen wurden. 7
— Unserem gestrigen Referat über die Generalversammlung des Kaufmännischen Vereins haben wir nachzutraqen, daß in genannter Generalversammlung das langjährige Mit- gl,-d des Vereins, Herr Wilh. Küfer, auf Vorschlag des Vorsitzenden, bezw. Vorstandes, in Anerkennung seiner weit- gehenden Verdienste um den Verein einstimmig zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde.
Berlin, 4. Mai. Das „Tageblatt" erhielt ein Kabel- > —’ü k™* blnben mancherlei mit einem solchen telegramm aus Zanzibar, dem zufolge Emin Pascha, alv die letzten Nachrichten von ihm abgesandt wurden, an den Pocken erkrankt war. Der Gesundheitszustand der in Bukoba eingetroffenen Leute Dr. Stuhlmanns sei im Allgemeinen sehr mangelhaft, die meisten litten an Malaria - auch Dr. Peters Gesundheit lasse Vieles zu wünschen übrig. Der Zahlmeister der Schutztruppe, v. Seydlitz, ist schwer verwundet. Die deutsch-ostasrikanische Gesellschaft errichtet eine Station am Kilimandjaro.
München, 3. Mai. Gras Ortenburg, Referent der Kammer ber Reichsräthe über ben Forstetat, bedauert in feinem Referat bas zu passive Verhalten ber unteren Forst- behörben ber Nounengefahr gegenüber unb verurtheilt, baß tm Ebersberger Forst 18,000 kahlgefressene Bäume geschlagen würben, ehe bie höchste Leitung ber Forstverwaltung von der Nonnengefahr nur Kenntniß erhielt.
München, 3. Mai. Die für morgen im Orpheum ein-
Paris, 4. Mai. Die Polizei hat bie sorgfältigsten Maßnahmen getroffen, um den von den Anarchisten mit Dynamitanschlägen bedrohten Börfenpalast zu schützen.
unvermeidlich verbundenen Opfer, Verluste und sonstigen un- angenehmen Folgen erspart. Der seßhaftere, an Baarzahlung gewohnte unb von Wohnungssorgen weniger bebrückte Arbeiter wird wett freudiger seinem Berufe nachgehen und auch der Uibettgeber wird bald einen solchen Mann, von allem andern avgelehen, schon im eigenen Interesse um so mehr zu schätzen wissen, als mit ber Abnahme bes Wohnungswechsels auch eine Abnahme des Wechsels der Arbeitsstätte Hand in Hand ge >en wird, ein Umstand, aus dem Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleich großen Nutzen ziehen. Alle diese Vortheile werden lediglich dadurch erreicht, daß die Miethzinssparkasse dem ,hr be,getretenen Arbeiter für seine Einlagen den tauf- njannil$en üblichen Zinsfuß und außerdem eine bescheidene ^ra”,e 9°w°hrt. Es entstand nun die Frage, ob es sich für alle Verhältnisse empfehlen dürfte, nach dem Vorganqe einiger Städte öffentliche Miethzinssparkaffen in'8 Leben zu rufen, oder ob es vorzuziehen sei, für den einzelnen Betrieb, sei IttSWS* Ä verwickelten Apparat verlangt haben, während bei der Fabrik- Miethzinssparkasse beides wegfällt, auch kommt in Betracht, daß der Arbeiter jedenfalls lieber in der Fabrik, in der er befchaftigt ist, feine Miethe anfammeln wirb, als in einer öffentlichen Kaffe. Von biefen Gesichtspunkten ausgehenb, hat der Verein Bestimmungen für Fabrik-Miethzinssparkaffen entworfen, bereu Beachtung unb Einführung aufs Wärmste empfohlen werben kann.
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