Ausgabe 
5.1.1892
 
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Brussel, 3. Januar. Der bekannte Nationalöconom Emile de Laveleye ist gestorben.

Localer rin- provinzieller.

Gießen, 4. Januar 1892.

Die Nr. 1 des im Auftrage des Evangelischen Psarr- Vereins für das Grohherzogthum Hessen von Herrn Pfarrer Dr. Naumann herausgegebenenHessischen Kircheublattes" hat folgenden Inhalt: 1. Neujahr! 2. Neujahrsglückwünsche. 3. Pfarrverein und Kirchenblatt im neuen Jahre. 4. Einige Worte zur Frage, ob Vermögensverwaltung mit oder ohne Mitwirkung weltlicher Behörden. 5. Der evangelische Pfarrer und die Kunst, II. 6. Hessisches Evangelisches Sonntags­blatt. 7. Briefkasten: Oberconsistorium und Psarrverein. 8. Psarrvereinsmitglieder. 9. Jubiläum. 10. Zusammen­künfte. 11. Vom Büchertisch. 12. Mancherlei: An­zeigen u. s. w.

Das am 2. Januar ausgegebene Grobherzogliche Regierungsblatt Nr. 1 enthält: Verordnung, die Anlegung, den Betrieb und die Beaufsichtigung der Dampfkessel betr. Vom 30. December 1891. *

Schuldienst - Nachrichten. Am 16. December wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Schmidt aus Lich, Kreis ! Gießen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Gießen, j am 23. Decbr. wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Becker aus Lehrbach, Kreis Alsfeld, die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Alsfeld übertragen.

Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Güttersbach, Kr. Erbach, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Dem Herrn Grasen zu Erbach-Fürstenau steht ; das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Arheilgen, Kr. Darmstadt, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährl. Gehalte von 1000 bis 1300 Mk. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder - Gemünden, Kr. Alsfeld, mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Metzlos, Kr. Lauterbach, mit einem jährlichen Ge­halte von 900 Mk.

+ Lich, 3. Januar. In verflossener Neujahrsnacht j wurden in hiesiger Stadt die sogenanntenFrösche" in un­angenehmster Weise geworfen. Ein Schulknabe befleißigte sich auch dieses Vergnügens. Da jedoch dieser Feuerkörper sich nicht sofort entzündete, so hob derselbe dieses Projectil aus und versuchte dasselbe auszublasen. In demselben Moment explodirte jedoch dasselbe und verbrannte dem Sünder den Mund und die Nase in der Weise, daß derselbe vorerst auf längere Zeit die Schule nicht besuchen kann.

+ Nieder Bessingen, 3. Januar. Heute verunglückte der Müllerbursche des Mühlenbesitzers Seipp in dem benach­barten Mühlsachsen durch Ertränken in dem stark ange­schwollenen Mühlbache.

+ Büdingen, 3. Januar. Bei dem hiesigen Amtsgericht schwebt zur Zeit ein Prozeß, in welchem die Frage ent­schieden werden muß, ob der Geruch von vier Ziegen­böcken gesundheitsschädlich ist oder nicht. Zwei Aerzte sind als Sachverständige vernommen worden. Man ist allgemein aus die richterliche Entscheidung gespannt.

A Mainz, 3. Januar. Der Rhein ist während der verflossenen Nacht und den heutigen Tag über noch immerfort gestiegen. In den letzten 20 Stunden beträgt die Zunahme etwa 18 (Zentimeter. Während der Nacht bis zum Vormittag trat das Steigen noch ziemlich rasch ein, wogegen in den Nachmittagsstunden das Wachsen nur sehr unmerklich war. Die letzten von den Wasserbauämtern hier eingetroffenen ossiciellen Nachrichten lauten im Allgemeinen günstig und melden vom Oberrhein, Maxau und Neckar Stillstand und langsames Fallen. Der Main dagegen bringt noch steigendes Wasser und sind die Ufer an der Mündung bereits in der Höhe von einem Meter überschwemmt. Die starke Strömung des Mains riß heute Morgen eine an der Gustavsburg angelegte Schiff­bauerei mit fort und trieb dieselbe stückweise in den Rhein. Hier sind aus die ganze Länge der Stadt die User über­schwemmt und ist der Zugang zu den Landungsbrücken nur mittelst Nachdrücken zu erreichen. Trefflich bewährt sich hier wieder das angewandte Canalsystem, indem die ganze Stadt noch wasserfrei ist und selbst in den niedrigst gelegenen Stadt- tbeilen die Kellerungen noch vom Hochwasser verschont sind. Bei gleich hohem Wasserstand wie der heutige waren in früheren Jahren die unteren Stadttheile schon ganz unter Wasser.

Worms, 2. Januar. Die vor einiger Zeit in dem Rheinbett begonnenen Bohrungen zur Ermittelung des Untergrundes sür die Erbauung einer stehenden Brücke über den Rhein sind nun auch aus dem User in Angriff genommen worden. Bis jetzt gehen die Bohrungen bereits bis zu einer Tiese von 60 Fuß, ohne daß ein günstiger Baugrund ge­funden worden wäre. Es wird immer noch sogenannter Schleich zu Tage gefördert; man hofft indeß, bald günstigen Boden zu finden.

Vermischtes.

* Kreuznach, 1. Januar. In der Sylvesternacht be­waffnete sich der Zimmermann Joh. Mann von hier mit einem Revolver, um einen mörderischen Plan auszu­führen. Er hatte die Absicht, zwei Kameraden, mit denen er einer Liebelei wegen in Feindschaft lebte, zu erschießen. Seine Schüsse gingen fehl und als er sich von der Polizei umgeben sah, feuerte er eine Kugel auf sich ab, die ihn sofort tobt iu Boden streckte.

* Eisenach, 31. December. Seine Jnvaliditätskarte halte der schon wegen schwerer Verbrechen vorbestrafte 26jährige Kellner Max Fischer aus Potschappel zur Niederschrift einer Majestätsbeleidigung benutzt. Als demselben auf der hiesigen Polizei die Papiere durchgesehen wurden, fand man die grobe Beleidigung- Fischer erklärte,aus vollständiger Ueberzeugung" daran festzuhalten. Die Strafkammer erkannte auf 3 Monate Gesängniß.

* Aus Sternberg im Lande Mecklenburg erzählt das Meckl. Tagbl." folgende Geschichte. Ein Mann, dessen Kinder in Arnerkia wohnen und ihn um sein Bild gebeten hatten, kommt zu einem Photographen, um sich aufnehmen zu lassen. Der Photograph unterhält sich eine Weile mit dem Alten und sagt zuw Schluß scherzhaft:Dat fall ok so weih nid) dahn." Sie begeben sich in das Atelier, das auf einem balkonartigen Vorbau nach dem Garten zu errichtet ist. Die Oeffnung der Wand nach der Gartentreppe zu wird mit einem Laken verhängt und der gute Mann setzt sich, den Rücken der Treppe zugekehrt. Nachdem der Photograph seine Vorbereitungen getroffen, steckt er den Kops unter das be­wußte schwarze Tuch und nun heißt es:Noch ein wenig rechts ein wenig zurück ein bischen links noch ein wenig zurück" und plötzlich sind Stuhl undObject" mit lautem Gepolter die Treppe hinuntergestürzt. Bleich vor Schreck eilt der Photograph die Stufen hinab und denkt, im glücklichsten Fall einen Mann mit gebrochenen Armen oder Beinen zu finden, doch vergnügt lächelnd, auf alle Viere gestützt, das Gesicht der Treppenöffnunq zugekehrt, ruft der einiger Hautabschärfungen nicht achtende und im Uebrigen glücklich unten Angekommene:Jst gaut worden?" und sich aufrichtend, fügt er hinzu:Dat harr 'ck doch nid) dacht, dat dat Ding so'n Zug harr!"

* London, 28. December. Im Theater Royal von Gateshead hat am Samstag Abend eine Panik statt­gesunden, bei welcher zehn Menschen erdrückt worden sind. Es wurde die PantomimeAladdin" gegeben, und etwa 1200 Personen füllten das Theater, namentlich die Gallerie und das Parterre. Bei Beginn der letzten Scene fiel einer Dame im ersten Rang eine Nadel oder ein Geldstück her­unter und ihr Mann entzündete ein Streichholz, um danach zu suchen. Dabei geriet!) ein Stück Papier auf dem Boden in Brand und es entstand eine kleine Flamme, welche die Frau veranlaßte,Feuer!" zu rufen. Eine Hand legte sich über ihren Mund, um den gefährlichen Rus zu ersticken, aber derselbe verbreitete sich schnell und da man Rauch ausstkigen sah, stürzten alle Zuschauer nach den Ausgängen. Der Theaterdirector Turner und seine Leute riefen den Ge­ängstigten zu, sitzen zu bleiben oder langsam hinauszugehen, allein diese Mahnungen fanden kein Gehör. Einige rissen die Orchesterwand nieder und stürmten auf die Bühne, andere sprangen von den Rängen ins Parterre. Die Zuschauer im ersten Range kamen alle glücklich hinaus, allein aus der Gallerie drängte die Masse K^tf) dem einzigen Ausgange, dessen Thür verriegelt war! Dem Thürhüter gelang es zwar schließlich, den Riegel herouszuziehen, allein dies kostete ihm das Leben, denn vor der nachdrängenden Masse stürzte er die Treppe hinab bis zur Haupttreppe. Als Niemand mehr aus dem Theater kam, gingen zwei Mann die Gallerie- treppe hinauf und fanden dort einen Hausen lebender und tobter Menschen 5 Fuß hoch übereinander, während hinter diesen eine Anzahl Menschen bemüht war, hinauszukommen. Nun wurden Männer, Knaben, Frauen und Mädchen aus dem Hausen herausgezogen. Mehrere waren bereits mehr tobt als lebendig und starben bald, nachdem sie in benachbarte Häuser gebracht worden waren. Das Feuer war sofort mit einigen Eimern Wasser gelöscht worden. Bis Mitternacht waren bereits zehn Personen, meist Knaben zwischen 13 und 16 Jahren, ihren Verletzungen erlegen. Ein 32 Jahre alter Mann war ums Leben gekommen, als er von einem Gallerie- fenfter auf das 50 Fuß tiefer liegende Dach eines benach­barten Hauses gesprungen war. Nach einer anderen Version war das Feuer dadurch entstanden, daß zwei Knaben in einem Balkon unter der Gallerie Pfeifen geraucht haben. Ein Theaterdiener hätte es ihnen verboten, sie hätten es aber doch wieder gethan und einer habe ein brennendes Zünd­hölzchen fallen gelassen, worauf die obenerwähnte Dame Feuer!" gerufen habe. Eine schreckliche Ueberraschung er­lebte der Polizist Carsley, welcher im Dienste beim Theater war. Während er sich an den Rettungsarbeiten beteiligte, zog er die Leiche eines Knaben hervor es war diejenige seines Sohnes. Ein Kind von 7 Wochen, welches im Ge­dränge aus den Armen seiner Mutter gerissen worden war, wurde von einem Manne aufgehoben und über die Menge auf der Treppe hinweg einem anderen Manne zugeworfen und von diesem aufgefangen. Es kam unverletzt heraus. Ein zwei Jahre alter Knabe wurde von der Gallerie ins Par­terre geschleudert, erlitt aber keine Verletzung. Während die Nettungsarbeiten vor sich gingen, drangen Spitzbuben hinter die Couliffen und stahlen dort die Kleider und sonstiges Eigen- thum der Schauspieler, welche sich in ihren Costümen gerettet hatten. Im Ganzen waren 60 Personen an dem Theater angestellt. Gateshead, welches am Tyne liegt, hat ungefähr 66,000 Einwobner. Im Theater Royal in Glasgow brach gestern früh 8 Uhr Feuer auf der Gallerie aus, welches muthmaßlich am Abend vorher durch eine ähnliche Unvorsich­tigkeit wie die in Gateshead verursacht war. Der Brand wurde rasch gelöscht- der Schaden ist unerheblich.

* Vater und Sohn ertrunken. DieBert. Ztg." be­richtet : Am Montag Nachmittag unternahm der in Berlin wohnende Handelsmann Gottschlick mit seinem zehnjährigen Sohne Karl eine Kahnfahrt auf dem Seddinfee. Da be­merkte G., daß der Kahn sich rapide mit Wasser füllte. Er rieth feuern Sohne, über Bord zu springen, um sich durch Schwimmen zu retten. Der Knabe that dies auch, aber nach kaum fünf Minuten verließen ihn die Kräfte und er versank in die Tiefe. Inzwischen hatte der Vater, nachdem er eben­falls über Bord gesprungen war, sich an dem umgekippten Kahn festzuhalten versucht und um Hilfe geschrieen. Zwei

Schchcr, die den Vorfall inzwischen bemerkt hatten, war-- zu wett entfernt, um gleich an die Unglücksstelle heransttnerm ju können So sand auch der Vater seinen T°d in bc* G. hmterläßt eine Frau und zwei unmündige

Kinder. 0

ri , 3 8. 'n Thüringen hat es seit ein paar Zagen stark geschneit. Der Herr Bürgermeister verordnet, daß jeder Hausherr den Schnee vor seinem Hause entfernen lassen muß. Da aber die Arbeit auf einmal etwas groß erscheint, so läßt er imAmtsblatt" verkünden:Der neue Schnee kann vorläufig noch hegen bleiben, der alte muß aber spätestens bis Mittags 12 Uhr fortgeschafft fein."

* Aus dem juristischen Examen,fcerr Candidat, waS wissen Sie von der Bürgschaft?"Daß man oft lange herurnspringen muß, bis es einem gelingt, endlich eine solche aufzutreiben!"

* Die biederen Landleute. Nachtschwärmer :Ei, ei, man sieht ja reckst erbauliche Dinge, wenn man mal Morgen- in aller Frühe durch die Straßen geht. Sieh nur, wie der brave Landmann dort Wasser in die Milch pumpt!" Der brave Landmann:Na, Sie dummer Kerl, haben wohl bis jetzt geglaubt, wir brächten 's Wasser vom Dorfe mit?!"

Schrffsnachcichten.

Bremen, 2. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Trav.', Eapt. R. Bussins, vom Norddeutsche« Lloyd in Bremen, welcher am 22. December von Bremen und am 23. December von Southampton abgegangen wat, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Verkehr, Land» uttfc Volkswirtschaft.

Gründers, 2. Januar. Frachtpreise. Weizen X 24.80, Korn X--, Gerste X Hafer X 14.40, Erbsen X 20.70,

Linsen X, Wicken 15., Leinet, Kartoffeln X, Samen X;.

Gefahr des Tränkens mit z« kaltem Wasser. Die Zeit, wo auch das Waisir in ben Brunnen eine Temperatur ange­nommen, die dem Vieh nicht mehr gedeihlich sein kann, ist da. Wir erinnern unsere Leser deshalb an die Gefahren, welche sich namentlich mit einem hastigen Äufnehmen von solchem Wasser durch das Vieh verbinden. Ganz besonders ist die Gefahr bei Pferden groß, weil diese, von der Arbeit heimkehrend, besonders zu Erkältungskolikes geneigt sind. Man bringe das zum Tranken bestimmte Wasser schon Tags zuvor in den Stall, am besten in einen Zuber, der gut zugedeckt werden kann, weil sonst die Stallluft, namentlich daS in derselben befindliche Ammoniak, das Wasser verunreinigen. Wo Selbstttänke- vorrichtung vorhanden, da muß der Wasserbehälter so aufgestellt werden, daß die warme Stallluft das Wasser in bemfelben erwärmen kann. Unter 9° R. warmes Wasser sollte an die Hausthiere nie ver­abreicht werden.

Aufbewahrung deS MehlS. Ebenso wie das Getreide auf dem Schüttboden von Zett zu Zeit umgestochen ober in anderer Weise gelüftet werben muß, so auch das Mehl, namentlich aber bann, wenn es von Getreide stammt, welches nickt den besten Grad der Trockenheit erlangt hatte. Ist das Mehl in Säcken eingestampft, so darf es hierin überhaupt nrcht längere Zeit aufbewahrt werden und muß öfters umgefchütttt werden, etwa alle vierzehn Tage. Aber auch auf dem Mehlboden aufgehäuft ist ein öfteres Umarbeiten geboten, wenn es nicht ungemein In seinem Werth beeinträchtigt werden soll. Versäumt man dieses, so wird das Mehl knollig. Der Kleber wird verändert, die Backsähigkeit geht verloren, sodaß sich nur ein schlissige- Brod aus demselben Herstellen läßt.

Die Eonuenblume als Hühnerfutter. Da die Hühner­zucht in Deutschland noch sehr gehoben werden kann, so erscheint eS wichtig, auf neues zweckmäßiges Hühnerfutter aufmeiffam zu machen. In England, wo die Geflügelzucht einen ungeheuren Aufschwung genommen hat, behauptet man, baß das beste Futter für Hühner der Sarne der Sonnenblume sei. Derselbe soll nicht nur die Eier- production ungemein fördern, sondern auch die Erzeugung eines glänzenden Gefieders bewirken, was besonders für Ausstellungszwecke als wichtig erachtet wird. Am vortheilhaftesten soll der Anbau der großen Sorte der Sonnenblume fein, wie sie in Rußland und China in bedeutender Ausdehnung cuüivirt wird. Doch liefert untere ge­wöhnliche einfache Sorte ebenfalls einen befriedigenden Ertrag.

Spielplan der vereinigten Frankfurter Ltadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 5. Januar, Nachmittags 3y2 Uhr: Aschen­brödel. Abends 7 Uhr: Neu etnfiubirt: Johann von Paris. Coppelia. Mittwoch den 6. Januar, Nachmittags 3% Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Einmaliges Gastspiel des Frl. Maety Piazza. Lackme. (Lackme: Frl. Piazza.) Donnerstag den 7. Januar, Nachmittags 3*/r Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Die luftigen Weiber. Freitag den 8. Januar geschlossen. Samstag den 9. Januar, Nachmittags 3'/, Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Hochzeit des Figaro. Sonntag den lO.Januar, Nachmittags 3Vi Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Johann von Paris. Coppelia. Montag den 11. Januar, Nachmittags 3V2 Uhr: Aschenbrödel.

Schauspielhaus.

Dttnstag den 5. Januar: Zum ersten Male wiederholt: Die Sclavin. Mittwoch den 6. Januar: Die Journalisten. Donnerstag den 7. Januar g» schlossen. Freitag den 8. Januar: Richard der Dritte. Samstag den 9. Januar: Die Sclavin. Sonntag den 10. Januar, Nachmittags 3f/2 Uhr: Die Ehre. Abends 7 Ubr: Krieg tut Frieden. Montag den 11. Januar: Die Sclavin.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.

Kibelstunde heute Montag den 4. Januar, Abends 8 Uhr in der Kleinkinderschule; Römerbrief, Kap. 4, Vers 1: Die von Gott zugerechnete Gerechtigkeit in dem Glauben Abrahams. Marrer Dr. Naumann.

Für den durch Brandunglück geschädigten Spinnmeister Ernst Hardt aus Ätcinben berg bei Gummersbach gingen nachstehende Gaben ein: Faber 3 X, fi. ©. 1 X 0. fR. 2 X Zusammen 6

Weitere Gaben nimmt gern entgegen

Die Expedition desGießener Anzeiger".

Sfc/iulAof & ^omp.G)

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Giessen Frankfurt a. M.

Marktstrasse 4. (16J Zeil 69.