Ausgabe 
4.12.1892
 
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1892

Mr. 284 Drittes Blatt. Sonntag den 4. Deccmber

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In Oesterreich ist eine Ministerkrisis ausgebrochen. Da Graf Taaffe den Deutschliberalen nicht genug entgegenkommt, hat der liberale Minister Chuenburg seine Demission bean- tragt. Ebenso ist in Frankreich das Cabinet zurückgetreten.

Richter für eine gebieterische patriotische Pflicht, den Plänen Caprivis entgegenzutreten.

+ Büdingen, 1. Deccmber. Schulverwalter Görisch von hier ist nach Unter-Mossau und Schulverwalter Kaemerer

I steund, einschließlich der liebenswürdigen Blumengärtnerin, danken der kleinen Vogelschaar mehr als sie ahnen.

Leider aber herrscht allgemein auch außerdem ein bedauerliches Nichtverstehenwollen der Gefahren, die der Existenz der hochnützlichen Kletnvogelwelt droben. Es sind besonders zwei bUlagenswerthe Umstände, die dem Verschwinden unserer unersetzbaren Gartensänger traurigen Vorschub leisten: der wahrhaft animalische Gaumenkitzel eines Thetles der südeuropäischen Bevölkerung nach den gebratenen Leichen der kleinen Zugvögel und dann der allenthalben bet uns blühende Katzenunfug. So lange in ersterer Beziehung in Südtyrol in Italien, Frankreich u. s. w. durch eine rücksichtslose gesetzliche Regelung der allgemeine Vogelmord, der Massenmord unserer nach dem Süden ziehenden Vogelwelt nicht vereitelt wird, so lange in letzterer Hinsicht bet uns die leider in ekelhafte Hätschelei über­gegangene Katzenliebhaberei und die Freude über dasgesegnete" Gedeihen recht großer Katzenfamilien, als unschuldige Passion oder Fatblesse" gilt fo lange wird es mit dem Dasein unserer kleinen beschwingten Gartenmitarbetter immer mehr abwärts gehen.

Ach," meinen da verschiedene freundliche Katzenonkels und -Tanten,das ist doch ungerechte Verdächtigung; die lieben Kätzchen sind mit ihren Mäuschen ja zufrieden und darin so unentbehrlich'" Leider nein! Ihre Lieblinge, seitdem sie in Städten und Dörfern sich queckenähnltch vermehren, sind nicht meh- mit ihren Mäuschen zufrieden. Die herumftrolchenden Kater und Kätztnnen sind wie kein anderes Hausthier vogelmordluftig geworden. Das wird in s'torb und Süd unseres Vaterlandes überall mit Schreck bestätigt- sie werden durch das Wegfangen des Restes der kleinen hochnützlichen Vogelwelt zur volkswirthschaftlichen Gefahr. Hören wir nur was der bekannte Professor Dr. Ruß als gründlicher Kenner der'Katze sowohl als der Vogelwelt sagt:Die Katze im Freien ist mit Leiden­schaft Vogelfängerin, offenbar auch um deßwillen, weil sie junge und selbst alte Vögel doch immer leichter zu erhaschen vermag, als die Mäuse, zumal in Scheunen rc., wo diese sich hinter dem aufgestapelten Getreide u. s. w. verbergen und stundenlanges geduldiges Lauern zum Fangen erforderlich ist." Und dann:Schließlich ist es auch eine Thatsache, daß die Hauskatze, selbst wenn sie sich satt und voll- gefressen hat, aus Mordlust noch tobtet. Den jungen Vogel oder auch das ganze Nest, welches sie findet, läßt sie fraglos zu keiner Zeit ungemordet u. s. w." Leider mutz ich mir versagen, hier auf die wichtige Frage näher einzugehen; ich habe sie, als dringlich an anderer Stelle im letzten Frühling eingehender beleuchtet. Wer'sich

Lolttische Wochenschau.

Gießen, den 3. Deccmber 1892.

Am letzten Mittwoch hat im Deutschen Reichstag die Etatsberathung begonnen und sogleich zu einer lebhaften Er­örterung der neuen Militärvorlage geführt. Die Stellung der einzelnen Parteien zu dem Entwürfe der Regierung ist auch jetzt noch nicht völlig klar. Die Redner der national­liberalen, freiconservatioen und Centrumspartei machten zwar erhebliche Bedenken geltend, aber versagten es sich, schon jetzt einen festen Standpunkt der Militärvorlage gegenüber einzu­nehmen. Dagegen erklärte sich der Wortführer der Deutsch- conservativen ziemlich rückhaltSlos für und Eugen Richter im Namen der Deutschfreisinnigen auf das entschiedendste gegen die Projecte der Rcichsregierung. Da die zweistündige Rede des Letzteren voraussichtlich den Ausgangspunkt für die etwa am 5. December beginnenden besonderen Berathungen der Militärvorlage abgeben wird, stellen wir im Folgenden die Aeußerungen des freisinnigen Führers zusammen. Zunächst erinnerte Richter an die bekannte Rede Caprivis vom 27. November 1891, in welcher der Reichskanzler bekanntlich vor einer Unterschätzung unserer Streitkräfte gewarnt und über denBeunruhigungsbacillus", den Manche zu verbreiten suchten, seinen Spott ausgegossen hat. Nunmehr stelle Ca­privi die europäische Lage als ernst hin, obwohl in Rußland und Frankreich die Aushebungsziffer hinter den 1890 gehegten Erwartungen zurückgeblieben sei. In Oesterreich und Italien hielten die leitenden Kreise die Weltlage für so befriedigend, daß sie in den neuen Budgets keinerlei militä­rische Mehrforderungen für nöthig erachtet hätten. Ueberdies sei Deutschland bereits auf das Trefflichste gerüstet. Hier habe man nach 1871 trotz der Siege die Hände nicht in den Schooß gelegt, sondern eine fortdauernde Vervoll­kommnung der Ausrüstung sich angelegen sein lassen. 12 Milliarden seien seitdem für das Heer verausgabt worden

lionen gestiegen. Größtentheils zur Deckung der Aufwendungen für militärische Zwecke habe man die Reichßsteuern seit 1879/80 von 264 Millionen auf 731 Millinnen Mark erhöht. Dabei habe das Reich schon jetzt große Schulden. Wenn der neue Anleihegesetzentwurs, welcher im Zusammenhänge mit der neuen Militärvorlage angenommen werden solle, die Billigung des Reichstags finde, so betrügen die Reichsschulden 2 Milliarden Mark, d. h. das Vierfache ihres Betrages vor 6 Jahren. Wie an Geld, so seien auch an Menschen immer größere Auf­wendungen gemacht worden. Die Zahl der Kriegsdienstjahre sei von 12 aus 25 Jahre verlängert worden und man habe damit nach des Fürsten Bismarck Ausspruch eine Armee aus dem besten Menschenmaterial hergestellt. Jetzt bezeichne Caprivi die Land­wehr als diewackelnde Spitze" der Pyramide. Die Frei­sinnigen aber betrachteten sie als die Krönung des Gebäudes. Die Landwehrbringe für den Krieg gewisse Jmponderablien in das Heer hinein, durch die es erst ein Volksheer werde, das mit elementarer Kraft zum Siege führe." Neben der Verlängerung der Kriegsdienstzeit sei dann auch das deutsche Aushebungscontingent von 135 000 auf 193 000 Mann ge­wachsen, das heißt doppelt so stark wie die Bevölkerung. Dazu sei die Finanzlage des Reiches den Plänen der Militärbehörde nicht günstig. Preußen habe 1891/92 mit einem Defizit von 40 Millionen in Folge der Eisenbahn­verstaatlichung abgeschlossen und dabei müßten die Matrikular- beiträge der Einzelstaaten im neuen Etat um 35 Millionen

Unser Garten im December.

Mit bedächtiger Zurückhaltung ist in diesem Jahre der gries­grämige Winter zu uns herangezogen. Noch tief in den November yinein^leuchtete an einzelnen sonnigen Tagen die glühende spätherbst- ltche Farbenpracht durch Wald und Feld, durch Park und Garten. Ja, ats eine innige Verehrerin unserer Gottesnatur, weit unten in der Sudmark des Reiches, am Gestade des größten Alpensees, in­mitten eines von ihr sinnig gehegten Gartens, die müden Augen zum ewigen Frieden schloß, da war es eine Fülle spätherbstlicher Blumen, bte ihre Bahre deckte. Und als am Allerseelentag bei ein- f/eMC;*>er Ft* königlichem Pomp, der Trauerzug mit den iterbUchen Resten der Heimgegangenen Königin, der Ezarentochter, die Deutschlands Wiedergeburt auf deutschem Throne miterleben durfte, die alte Klosterkirche verließ, da schüttelte der Nachtwind ein Meer von Gold- und Purpurblättchen herab, um die durch ihr

*ur fernen Gruft Ziehende wie liebkosend zum letzten Abschied damit zu umspielen.

cm ist alles verweht. Das Schatten- und Lichtspiel des Mondes der langen Winternacht, der hinter einer schwarzen Wolken­bank thront oder eine Heerde weiße Schleierwölkchen vor sich vorüber- TrJifAa ma?i u!8,?ic oolle Leere der Natur nur deutlicher. IroftloS flauen die kahlen Baumarm-, das zerzaust- Haar ihrer Wipfel gegen ihn empor und uns fröst-li, wenn ein Windstoß die Llchlreflexe rasch über das kalte Wasser des Parkteiches mit sich reißt ®ahIb,i'b b§ Wasser erstarrt sein und an Stelle der Wolkenbänke und ihres melancholischen Nebelgefolges wird sich ein klares Himmels-

Ausspannen von dem Myriaden glitzernder und sunkelnder werden baS ro-ite wct6c Leichentuch der Natur herabblicken r , Leichentuch? Ist denn der lustig herabwirbelnde Schnee, der sich aus Milliarden fröhlich kreiselnder Schneesternchen doch über unseren Häuptern bildet, sich zu Flocken vereint, deren Schweben Wirbeln und Treiben uns schon in Kindertagen mächtig ver- cheißungsvoll- anzog, wirklich ein Leichentuch der Natur? Unsere ^ren sagtens und man spricht es ihnen nach. Ich kann es nicht finden; im Gegenthetl: keinen Leichnam bedeckt seine weiße .Hülle - er ist vielmehr eine liebevoll schützende Decke, um das

Amtlicher» Theil.

Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Bellersheim. Nachdem seit Erlöschen der Maul- und Klauenseuche in der Gemarkung Bellersheim ein Monat verstrichen ist, ohne daß neue Seuchefälle sich gezeigt haben, haben wir der Großh. Bürgermeisterei Bellersheim die Ermächtigung zur Ausstellung von Gesundheitsscheinen auch für die von Händ­lern auszusührenden Thiere wieder ertheilt.

Gießen, den 1. December 1892.

Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.

Locales unb provinzielles.

Gießen, 3. December 1892.

Am letzten Samstag fand in Hanau eine Sitzung des engeren Comites für Betreibung des Baues einer Bahn Hanau Büdingen statt, in welcher Herr Civilingenieur H enzel aus Wiesbaden erklärte, daß er auf Grund einer Bereisung der Gegend und nach Einsichtnahme des von dem Comite eingezogenen statistischen Materials beabsichtigte, eine Tertiär­bahn Hanau-Langendiebach-Marköbel Büdingen und gleichzeitig eine Seitenlinie Hanau-Rückingen-Langenselbold zur Ausführung zu bringen. Das Comite beschloß, nunmehr in Unterhandlung mit den in Betr'acht kommenden Gemeinden zu treten.

-s. Reiskirchen, 2. December. Auch in unserer Gemeinde führten die veranstalteten Sammlungen zu recht günstigen Resultaten. Für die N ot hleidenden in Hamburg er­gab die Kartoffelspende mindestens 40 Centner. Zur Er­richtung ein es Denkmals für Seine Königliche Hoheit den höchstseligen Großherzog Ludwig IV. wurden durch Herrn Bürgermeister Wagner, Beigeordneten Enders und Johannes Spaar als Vertreter für Herrn Pfarrer Gombel 22 Mark 90 Pfg. zusammengebracht. Auch die Mitglieder des Kriegervereins ließen es sich nicht nehmen, 5 Mark 65 Pfg. für diesen schönen Zweck zu spenden.

§ Ober - Ohmen, 2. December. Wie im vorigen Jahre in der Nachbargemeinde Unter - Seibertenrod, so herrscht jetzt in der unserigen die Diphtheritis in einem wirklich Be- sorgniß erregenden Grade. Bereits sind der mörderischen Seuche schon acht Kinder erlegen, eine Familie verlor drei Kinder. Auf Anordnung des Kreisarztes ist gestern die Schule ge­schlossen worden. Der zweite Lehrer an derselben liegt selbst schwer an der Diphtheritis erkrankt darnieder. Viele Leute vertrauten einem homöopathischen Mittel gegen die Diphtheritis, aber energisch warnte der Kreisarzt vor diesem trügerischen Mittel und empfahl die strenge Absonderung der Kranken, sowie bei den ersten Anzeichen rasche Hilfe auf einen Arzt. Auch in der Nachbargemeinde Ruppertenrod tritt die Krankheit unter den Kindern auf.

erhöht werden. Die Reichssteuern böten zu schweren Bedenken Anlaß. Namentlich dürfe man die Biersteuer nicht leichten Herzens annehmen. Wenn auch in Deutschland für eine Milliarde jährlich Bier getrunken werde, so mache dies auf den Kopf der mehr als Zwanzigjährigen ausgerechnet, doch nur ettna 10 Pfennige täglich. Dieser geringfügigen Ausgabe gegenüber erscheine die geplante Steuer schon recht hoch und dürfe gewiß nicht von einerLuxussteuer" auf Bier gesprochen werden. Außerdem befördere eine Einschränkung des Bier­genusses die Branntweinpest, die. man durch ein Trunk,uchts- gesetz zu bekämpfen gesucht habe. Schon jetzt lasteten 731 Millionen Mark Zölle und Verbrauchssteuern auf dem Volke, also 14 Mark auf dem einzelnen Kopfe, während andererseits soeben erst amtlich festgestellt worden sei, daß in Preußen 7/10 der Bevölkerung nicht mehr als 900 Mark jährliches Einkommen hätten. Bei einem Tagelohn von 2 Mark und einer Familie von 5 Personen müsse ein Ar­beiter schon jetzt den Ertrag von fast 15 Arbeitstagen für Heerzwecke jährlich dahingeben. Die Zahl der Concurse habe nach der amtlichen Concursstatistik im Vergleich zu dem Durchschnitt der Jahre 18801889 um 1500 oder 60 pCt. zugenommen. In künftigen Kriegen aber werde nicht sowohl

Sonaten, al$ bielmet)r der Umstand entschei- ,... , -.....-^nu« »uu ^mucnuuuci «ärmerer

fcentie Bedeutung besitzen, daß man den Krieg finanziell bis ' von Groß-Rohrheim hierher versetzt worden. Es wird

Leben ungezählter Organismen in mütterlicher Fürsorge zu erhalten vor dem Ersnerungstode zu bewahren. Wir begrüßen ihn deßhalb tm Garten ganz besonders für alle zarten, niedergelegten und ein­gebundenen und nicht minder für freistehende niedere, beblätterte Pflanzen als Ruhedecke, die des Erdbodens spärliche Wärme nicht so leicht in die Atmosphäre entweichen läßt. Es ist ja eine bekannte Thatsache, daß in fast schneelosen Wintern ein Erfrieren von sonst winterharten Saaten und Gewächsen stets zu befürchten ist. Wir wollen deßhalb auch nicht zürnen, wenn in manchen Jahren die Natur diese Decke im Garten sobald nicht wieder lüftet und erst die siegreiche Macht der Frühlingssonne, der Thauwind und warmer Regen sie lang,am zum Wohle unserer Gartenerde zerrinnen läßt. Also eine Ruhedecke, kein Leichentuch! Das hat auch unser längst Heimgegangener allemanischer Dichter Johann Peter Hebel in seiner Die Regungen der Natur so fein fühlenden Weise wohl erkannt. Ja seinem Winter" besingt er ganz köstlich und treuherzig die Poesie des Schnees, des unter seinem Schutze der Auferstehung harrenden Samenkornleins. Dann fährt er weiter:

Meng«) Summeroögli schöner Art £it>) unterm Bode wohl verwahrt; Es het kei Chummer») und ket Chlag Und wartet uf si Ostertag.

Und gangs au lang, er chünt«) emol

Und fiderö) schlofts und s'isch em woh.l"

MitSummervögli" meint er die buntbeschwingten Falter, die als Puppen im E denschoße ruhen. Er denkt in seinem Gedicht aber gleich darauf auch der hungrigen Vögelchen.

Diese dürfen in unserem Decemberbilde auch nicht fehlen, um so weniger, als darunter die treuesten der treuen Gartensreundchen unserer deutsche Vogelwelt heroortreten. Es ist leider immer noch zu wenig allgemein bekannt, welch ungeheuren Nutzen gerade die k einen Gartensänger dem Obst- und Gemüflbau durch Vertilgen einer Masse von schädlichem Ungeziefer bringen, welchen Dank wir den Vögelchen dafür schulden; wir alle, vom Kinde an, dessen dicke Bäckchen noch die Spuren des köstlichen, eben genossenen Pflaumen- mufeä vom Vesperbrode tragen, das sich glückselig auf feine rothen Weihnachtsapfel freut, bis zum Greis, der dankbar mit Kennerblick den gelagerten Saft feiner selbstgezogenen, schädlingsfret gewachsenen .'Ralvasiertrauben schlürft. Der Landmann, der Gärtner, der Garten-

«) Manches, *) liegt, s) Kummer, <) kommt, unterdessen.