Berit*, 3. März. Vie „Verl. Polit. Nachr." melden, der BundeSrath dürste sich demnächst mit Aenderungen »er «uSsührungSdestimmungcn zu dem Gesetze über die Statistik des WaarenverketzrS beschäftigen, vornehmlich mit Modifikationen des Verkehrs mit dem Freihasen Ham- *er8^ Die Freibezirke Bremen und Brake würden fortan •18 Freilager im Zollgebiet zu betrachten sein.
Ha«b*r-, 3. März. Die Packetsahrtgesellschast belegte »en englischen Dampser „Dayli ght" mit Beschlag wegen »er Forderung deö BergelohneS von 6000 Pfd. St. „Daylight" wurde vom Packetdampser „Alemannia'' sechs- »Ändert Meilen von San Thomas hilflos angetroffen nnd eingeschleppt.
Hamburg, 2. März. Der Mitarbeiter des Hamburger jocialdemokratischen „Echo", der Führer der Socialdemokraten, Otto Reimer, hat sich in der Alster ertränkt. Derselbe war unheilbar krank und erreichte ein Alter von 52 Jahren.
Breslau, 2. März. Weitere Entlass» ngen von Gisenbahnarbeitern finden statt.
Leipzig, 2. März. Aus den Wiesen vor dem Frankfurter Thor versammelten sich gegen tausend Beschäftig- nngslose und beabsichtigten nach der Stadt zu ziehen. Ein- trctendes Schneewetter und gütliches Zureden von der Polizei zerstreuten die Masse.
Lemberg, 3. März. Eine Versammlung der ruthenischen Radicalen faßte den Beschluß, den obligatorischen Unterricht »er deutschen Sprache in den Volksschulen Galiziens zu verlangen.
CocaUs tutö prot>injtcöe».
Sikße-, 3. März 1892.
— Am 1. dS. MtS. beging Herr Geh. Medicinalrath Professor Dr. E. Eckharb seinen 7 0. Geburtstag. Im Hinblick aus die ihnen dauernd verbliebenen Erfolge von Eckhards Lehrthätigkeit, sowie in dankbarer Erinnerung a« das Wohlwollen, welches ihnen der Jubilar während ihrer Studienzeit wie im späteren Leben bewiesen hat, war es den einstigen Schülern deffelben ein Herzensbedürsniß, an diesem Ehrentage ihrem tiefempfundenen Danke einen äußeren Ausdruck zu geben. Da der Jubilar festliche Veranstaltungen bankend abgelehnt hatte, so feierten ihn seine Schüler in einer kÜNftlerisch ausgestatteten, mehrere hundert Unterschriften tragenden Adreffe, die ihm nebst einem Album mit den Photo- graphieen der Verehrer, einem goldenen Pokal mit Widmung und einer ansehnlichen Summe Geldes zu einer Eckhard- Stiftung für hilfsbedürftige Aerzte oder deren Angehörigen von einer Deputation überreicht wurde. Die medicinische Facultät feierte ihren Nestor durch Ueberreichung einer Tabula gratuloria. Möge es dem verdienten Manne vergönnt sein, i* unverminderter GeifteSsrische noch viele Jahre i* Die*ste der Wissenschaft ersprießlich weiter wirken zu kSvnen.
— Militärperso*Ulnachrichte*. Der Unterarzt vr. Koep p'e vom 1. Großh. Jnf.-(Leibgarde.)Regt. Nr. 115, unter gleich, zeitiger Versetzung zum Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Assistenz-Arzt 2. Kl., der Unterarzt der Reserve Dr. Haustaedt vom Landwehr-Bezirk Mainz, zum Assistenz-Arzt 2. Kl. besördert.
— Dienftversetzung. Seine Königliche Hoheit der G r o ß - Herzog haben Allergnädigst geruht: den Kreisbauaufseher bei de» Kreisbauamt Grünberg Johann Peter Sa hl selb ta gleicher Diensteigenschast an sdaS Kreisbauamt Gießen zu versetzen.
— Wie man hört, soll hier in dem Stalle des Oeconomen StHeifclg dieMaul- und Klauenseuche ausgebrochen sein.
— Ein Ha*bwerksbursche, der erst vor einigen Tagen von einem hiesigen Schneidermeister aus Mitleid in Arbeit eingestellt worden war, hat diesen mit schnödem Undank gelohnt, denn er ist gestern ausgeriffen und hat verschiedene Kleidungsstücke, die ihm anvertraut waren, mitgenommen.
— Die Zeit der Maskenbälle ist zwar vorüber, doch darf das am letzten Montag von der Gesellschaft Burgerclnb •rrangirte Maskenkränzchen nicht unbesprochen bleiben. Wie immer übt das Maskenkränzchen eine große Anziehung •u§; auch diesmal bot es den Besuchern ein ächtes Bild Närrischen Treibens. Der Glanzpunkt war der von 16 Damen abgehaltene Kaffeeklatsch, der eine Fülle köstlichen Humors zu Tage förderte. Die Verwandlung der alten Weiber in blühende junge Mädchen, die als Blumen und Schmetterlinge aus der Mühle zum Vorschein kamen, bewirkte große lieber- raschung, die sich von Minute zu Minute steigerte, je näher »er von den Damen nunmehr getanzte Reigen, arrangirt voa einem Mitglied der Gesellschaft, seinem Ende nahte. Ein daraus folgender Ball hielt die Mitglieder bis zu früher Morgenstunde zusammen. Wir wünschen der Gesellschaft ein ferneres Blühen und Gedeihen.
— Neues Theater. Freitag den 4. März kommt als letzte Vorstellung im Abonnement noch einmal „Pension Schöll er" zur Aufführung. Es ist dies ein Wunsch vieler Theaterbesucher, diese lustigste aller Poffen vor Schluß dieser Saison noch einmal auf den Brettern zu sehen. Sonntag »en 6. März beginnt alsdann die berühmte Heroine des Weimarer HostheaterS Fräulein Hildegard Jenicke ihr erstes Gastspiel als Donna Diana in dem gleichnamigen reizenden Lustspiel von Moreto. Da nun der Direktion, wie »an uns mittheilt, sehr erhebliche Kosten aus diesem Gast- spiel erwachsen, so sieht sich dieselbe veranlaßt, die Preise u» ein Weniges zu erhöhen. Dagegen liegt für daS interessante viermalige Gastspiel dieser Künstlerin ein Abonnement bei Herrn Gustav Gerhardt am Lindenplatz aus alle vier Vorstellungen zu den alten Preisen aus. Auftreten wird die Künstlerin außer in dem obengenannten Lustspiel in „Die Frau von Meere", „Die Waise aus Lowood" und „Medea".
— Nene» Theater. Zu unserer freudigen Ueberraschung haben wir auS den Anzeigen ersehen, daß Frl. Jenicke '
! die „Donna Diana" in MoretoS gleichnamige» Lustspiele alö Antrittsrolle ihres hiesigen Gastspiels gewählt hat. Einer Empfehlung deS Stückes bedarf eS wohl nicht, eS ist ja als eine Perle der spanischen Literatur allbekannt,- da wir aber diesmal Gelegenheit haben werden, auch eine vortreffliche Darstellerin der „Donna Diana" kennen zu lernen, wollen wir aus die Sonntags-Vorstellung besonders Hinweisen. — Wir entnehmen einem Schweizer Blatte folgende, die Aufführung von Goethes „Iphigenie auf Tauris" besprechende Zeilen: „Das summte und wogte in unserem sonstspärlichbesuchtenThaliatempel. Offenbar stand der verehrte Gast noch in sehr gutem Andenken, und daS mit Recht. Der Wohllaut und die Biegsamkeit der auch im leisesten Piano noch klangvollen Stimme, die Natürlichkeit und Sicherheit der Declamation, ideale Auffassung und ihr weiblich-anmuthigeS Spiel waren so anregend, daß mau vergaß, daß Iphigenie saft aller Handlung entbehrt und abgesehen von dem Gedankenreichthum nicht umsonst im Allgemeinen unterhaltend zwar als Buchdrama, ziemlich langweilig aber als Bühnendrama wirkt."
— Hksstfcher Landtag. Die Erste Kammer wird am 22. d. Mts., die Zweite Kammer Mitte April wieder zusammentreten.
— Erneunnng. Der Oberlehrer Heinrich Psafs zu Darmstadt wurde zum KreiSschulinspector für den Kreis Alzey ernannt.
— DaS Amtsblatt des Grobherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, Nr. 4, enthält Ausschreiben vom 19. Februar 1892 an die Grobherzoglichen Amtsgerichte und Gerichtsschreibereien der Amtsgerichte, sowie an die Grobherzoglichen Staatsanwaltschaften, betreffend die Schreibhilfe bei den Amtsgerichten und Amtsanwälten.
-a- Laubach, 2. März. In besonders glänzender Weise wurde daS Faschingsfest gestern hier durch einen in der That prächtigen und originellen Maskenzug gefeiert, wie dergleichen unsere Stadt noch keinen gesehen hat. Eine Menge Gäste aus den umliegenden Ortschaften hatten sich eingefunden und bildeten Spalier in den Straßen, ebenso waren alle Fenster dicht voll Zuschauer besetzt. Der glänzende Zug, eröffnet durch Vorreiter und eine Musikcapelle in seiner MaSkirung, bestand auß 16 einzelnen Gruppen, die sich alle durch farbenprächtige, funkelneue Eostüme, humorvolle und geschickte Darstellung auszeichneten. Als den Glanzpunkt des Zuges kann man wohl ein rollendes Schiff in guter Nachahmung, bei der sogar der riesige, dampfende Schlot nicht fehlte, mit trefflicher Besatzung von kräftigen Blaujacken gelten lassen, doch zeichneten sich auch noch andere Gruppen durch originelle Darstellung und treue Copirung aus. Dem prächtigen Maskenzug wurde überall die vollste Anerkennung der Zuschauer zu Theil.
Ober Ohmen, 2. März. Während des Mittags Zwöls- läutenS zersprang die große Glocke unseres prächtigen Geläutes. Die nach der Urkunde 2040 Pfund schwere Glocke wurde 1841 gegossen, mußte aber im Jahr 1843 wieder umgegossen werden, da der erste Guß Unvollkommenheiten gezeigt hatte.
* verfehltes Mittel. Vor etwa 25 Jahren amtirte ein Rath als Bagatellrichter in Berlin, welcher namentlich durch feine Sucht, in jedem Falle einen Vergleich zu Stande zu bringen, allgemein bekannt war. Zu feinen Ueberredungs- künsten fügte er ein sinniges Manöver- er ließ nämlich in seinem sehr knapp bemessenen Bureau die hartnäckigste Partei in nächster Nähe der Heizvorrichtung Platz nehmen. Länger als eine Viertelstunde hielt dort Niemand aus und der Betreffende beeilte sich, durch Ergreifen der Versöhnungshand auS der heißen Lage zu kommen. Einst war wieder ein Rechtender aus den verhängnißvollen Stuhl gewiesen. Aber Minute auf Minute verging, ohne daß der Mann auch nur die geringste Nachgiebigkeit zeigte. Er schien sich vielmehr sehr wohl zu finden, beantwortete die Fragen des erstaunt dreinschauenden Richters mit behaglichem Lächeln und sagte endlich: „Herr Rath, mit mir jetzt bet nu nid); ick bin nämlich Heizer bei Borsig!"
* Paris, 29. Februar. Die Pariser Pferdefleisch- Esser haben sich gestern im Grand Vesour zu einem Banket vereinigt, bei welchem ein hoher Polizeibeamter, Herr Bezancon, den Vorsitz führte. Neben ih» saß der Hauptapostel der Pferdefleisch-Esserei, der Thierarzt Decroix. Es wurden nur Speisen ausgetischt, zu welchem das Roß, der Esel und der Maulesel die wichtigsten Bestandtheile geliefert hatten, und in begeisterten Reden feierte man die Vorzüge dieser Kost, die in der letzten Zeit ihrer Billigkeit halber zunehmenden Anhang im Volke gewonnen hat. Es gibt gegenwärtig in Paris nicht weniger als 194 Pserdeschlächtereien, welche im verflossenen Jahre 21,231 Pserde, 61 Maulesel und 275 Esel consumirt haben.
Schlff-nachvichten.
« ?mUJ?' Februar. fHamburg-AmertkanischePacketfahrt-
»ctien;@eftlHd)aft.] DaS Hamburg Newyorker Post - Dampfschiff "Rdaesta", Capttän Ludwig, ist am 27. Februar, 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
e .. ^?^"r?'?b-Februar. (Hamburg-AmerikanischePacketfahri- Actien-Gesellschaft.s Das Deutsche Dampfschiff „Sorrento", Capitän Zargenfen, ist am 25. Februar, 2 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in vcewyork angekommen.
lHamburg-Amerikanische Packetsahrt- f i Das Hamburg - Newyorker Poft - Dampfschiff
^Gothia , Capitän Kühn, ist am 29. Februar, 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newport angekommen. 8
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Thatsachlich darf die nach dem Heimgänge
A>n Professor Dr Pechuel-Loefche und Prof. Dr. W. Haacke hh!nAneub5arbcskineS „Thierleben" als eine mustergiltige hingestellt werden. Sie kennzeichnet sich vor allem durch daS sorgfältige frÄC,nÄbrrtC. ^Mbualltat be« Meisters, auf seine unüber- lÄnk?.'Schreibweise. Der Verlagshandlung mit richtigem Blick die genannte Persönlichkeiten als solche erkannte, denen man mit dem Vertrauen auf eine Fortführung deS Werkes im Geiste des VersafferS begegnm durfte. Wie gerechtfertigt dieses Vertrauen war, dafür spricht die günstige Aufnahme der neuen Auflage von Seiten der gesammten Presse, der fachwiffenschaftlichen Organe und last not least in den weitesten Kreisen deS Publikums. Der Fleiß, mit welchem die Herren Herausgeber im Verein mit den bewährtesten Fachmännern ihrer Aufgabe obliegen, ist recht deutlich bei einem kurzen Rückblick auf die mit dem vorliegenden sechsten Bande in der Neubearbeitnna nb!ltn ®ruppen „Säugethiere" und „Vögel" zu erkennen. In beiden Gruppen macht sich gegen die frühere Auflage eine reichliche mFrhin^una8 bemerkbar. In lückenloser Zusammenstellun«
werden uns die Ergebnisse der älteren und neueren wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiete der Thier-Biologie und -Physiologie dargeboten Von außerordentlichem Interesse für jeden Thierfreund stnd hierbei dielenigen Neueinfügunyen, welche sich mit den neuesten Forschungsresultaten über bisher noch wenig gekannte Lebensgewohn- und Daseinsbedingungen einzelner Arten von Säugethieren und Vögeln beschäftigen. Eine Aufzählung dieser Abschnitte würde uns zu weit führen, zweifellos ist, daß diese höchst werthvollen Ergänzungen dem Studium des Thierlebens einen erhöhten Genuß abgewinnen. — Der Anschaulichkeit des Brehm'schen Werke« ist in der neuen Auflage durch eine Vermehrung des BilderreichthumS in der Äul0fkrL Weise Rechnung getragen. Im Ganzen setzt sich der Bilderschmuck der abgeschloffenen Gruppe Säugethiere zusammen ans ^kr^ubttwfeln in Ehromo- und Schwarzdruck, 4 Karten und
Mi die Gruppe Vögel beanspruchte an Btldermateriat: 7 in ^bromo- und Schwarzdruck bei 376 in den Tert
etngefügten Bildern und 3 Karten. Hervorgegangen aus der «eister- mna.?"!^^?Ekanntesten Thierzeichner, eines Kretschmer, Kuhnert, Mützel, Specht u. a., haben die gesammten künftletischen Beigaben nicht zum wenigsten zu dem Ruhme des Brehm'schen Werkes beigetragen. — Das ersprießlicbe Zusammenwirken hervorrageuder Ver- ^blff^schaft und Kunst wird die neue Auflage von „BrehmS Thierleben" einem gedeihlichen Ende zuführen. Der ver- lagshandlung ist als Dank für das schöne Unternehmen und für die bic «ucb besonders in der inneren und äußer«
prächtigen Ausstattung des Werkes zeigt, die weite Verbreitung desselben herzlich zu gönn«.
ö »et Leipziger ,3ö*#rtrU*
. Die Redactton der „Jllustrirten Zeitung^ tnL^zia hat wiedereine ihrer beliebt« Special-Rummern herauSgegeb« nn» zwar ist es diesmal Prinz Carneval, dem sie ihre Huldigung darbringt. Die interessante, mit einem rosafarbigen Umschlag versehene enthält eine große Anzahl vorzüglich auSgeführter großer Holzschnitte, darunter eine Nachbildung des auf der letzten Berliner Kunstausstellung viel bewunderten ^SindercaruevalS" von Friedrich Anguß v. Kaulbach, zwei prächtige, frisch auS dem Leb« gegriffene Zeichnung« von dem Münchener. Maler Ferdinand Leeke, eine Reihe bildlicher Darstellungen aus dem Carneval von Paris, Berlin München, Fastnachtsbräuche aus Steiermark und Sibiri« ein« Privat-Costumball von Joseph v. Wodzinski, einen Narr«zua von A. Niemeyer und — Ust not least — eine illustrirte EarnevalS- bcttägt Dl°2(Mmrr 3u*<nu5' ®cr ^"-elpreiS der amüsanten Nummer » i — Bor uns liegt das erste Heft des socialen Romans ^Friedrich Friedrich Die Kra« »ei «rbeiteri*. Wie wir der Arckündi- entnehm«, er.cheint das Werk tn 18 Heften zum Preise von ie 10 Pfg - jedem Hefte wird eine Kunstbeilage, als deren Schöpfer wir die bekannten Weimarer Maler Hans W. Schmidt und OSkar Schulz nennen, beigegeben. Druck und Ausstattung find vorzüglich Wir kämm« jedenfalls in nächster Zeit nochmals ausführlicher ans das Unternehmen zurück. Bemerkt sei schon heute, daß die Schriften- vertriebSanstalt zu Weimar mit der Herausgabe dieses RomanS entschieden ein« glücklichen Griff gethan hat.
M »<e tytau »ente*t Von K. Beruna. Preis
^0 Mg. Verlag von Wil Helm Köhler, Minden i. W. »nr dem lebhaften Markte der Schriften für die Frauen-Rechte kämpft auch diese umfaffende und warme Arbeit mit scharfen Waffen für ein Grundrecht der Frauen, für das Recht zu denk«. Der naheliea«de Einwand, daß oieses Recht nicht bestritten fei, wird überzeug«» widerlegt durch den eingehenden Nachweis, wie in der Wirklichkeit die herrschende Meinung mit herzloser und widerspruchvoller Willkür den geistig begabten Frau« die Wege des Geistes verdenkt, verleidet verdunkelt und verschließt.
r. ~ »Neueste «rstnduugen und Vrfahrunge«^ ans d« Gebiet« der praclisch« Techmk, Electrotechnik, der Gewerbe Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirthschaft rc. (A. Hartl'ebens Verlag in Wien). Pränumerationspreis ganzjährig für 13 ßefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Pfg in Briefmarken - Diese gewerblich-technische Zeitschrift, welche schon im neunzehnten Jahrgange erscheint, vei folgt nur rein practische Zwecke. Die Mitarbeiter sind nur Männer der Praxis, welche am besten die wirklich« Bedürfnisse der Techniker und Industriellen zu ermeff« verstehen. Die Zeitschrift, reich an Originalbeiträgen und constructiv« Abbildungen, bietet einen vollständig« Ueberblick über alle Fortschritte im geschäftlichen Leben.
— Schmuck und frisch ist da« eben erscheinende Hest »er rÖie«er Mode*, eine reiche Sammlung echt vornehm einfacher Wiener Toiletten, die so kleidsam fin» und so wienerisch fesch". Die „Wiener Mode" beginnt mit diesem Hefte ihr« fünften'Jabr- gang, ein ungemein glücklicher, vielversprechender Anfang. Da die .Wiener IRobc* ihre Abonnentinnen durch GratiS-Lieferung vou Schnitten nach Maß und durch anschauliche Bcschreibungen zv« Selbstanfertigen von Toiletten anregt und so das Spar« im Haushalt fördert, so sei unser« Leserinnen diese schnell berühmt gewordene Zeitschrift bestens empfohlen. Probenummern weiden von alle» Buchhandlungen bereitwilligst versendet.
«oUesdieuft der israelitischen Keligionsgesellschaft.
Freitag Abend 5M Uhr, Samstag Vormittag 8» Uhr, SamStaa Nachmittag b* Uhr, SamStag Abend 680 Uhr.


