Einzelbild herunterladen

Haltung des Centrums bei dem Begrabniß ForckenbeckS dem Cent rum ferner noch ein Sitz in den Präsidien des Parlaments eingeräumt werden könne.

Kiel, 31. Mai. Es verlautet hier bestimmt, daß der Czar Donnerstag aus der DachtPolarstern" zu ein­stündigem Aufenthalt hier zur Begegnung mit dem Kaiser eintrifft. Die Rückkehr nach Kopenhagen werde Donnerstag erfolgen.

Paris, 1. Juni. Der Ministerrath beschloß, daß die Garnison Nancy vor Carnot defilire. Das Project der Revue, welches von unautoristrter Initiative, dem Obersten Chamoin, Adjutanten Carnots, entstammte, wurde aufgegeben. Der Vorfall veranlaßte die Pariser Blätter, die Machtbefug­nisse der militärischen Umgebung deS Präsidenten anzugreifen. Brugöre geht jedenfalls und wird dann Corpscommandeur in Rheims. ___________

Darmstadt, 1. Juni. Der Grobherzog und die Prinzessin Alix siedeln heute Mittag nach Jugenheim über- die Abreise nach Schwalbach findet am 15. Juni statt.

Cocates rrnv

Sieben, 1. Juni 1892.

Bersammluug deS Forstvereius für daS Sroßherzog. thum Hessen in Gießen am 4. und 5. Juli 1892. Nach­dem daS Denkmal für Professor Dr. Carl Heyer, dessen Errichtung der Forstverein im Jahre 1887 beschlossen hat, fertiggestellt ist und nachdem die städtischen Behörden den Wunsch ausgesprochen haben, daß dasselbe in der Stadt Gießen selbst ausgestellt werden möge, hat der Vereins­vorstand einstimmig beschlossen, diesem Wunsche zu entsprechen und sich über einen passenden Platz in der Nordanlage mir dem Stadtvorstande verständigt. Um nun der demnächstigen Uebergabe des Denkmals an die Stadt Gießen eine würdige Form und durch die Anwesenheit möglichst zahlreicher Ver­einsmitglieder eine erhöhte Weihe zu geben, ist der Vorstand ebenfalls einstimmig zu dem Beschlüsse gelangt, daß die dies­jährige Versammlung des Forstvereins mit dieser Feier zu verbinden und die für Offenbach in Aussicht genommene Zu­sammenkunft aus das nächste oder nächstfolgende Jahr zu verschieben sei. Die Zeiteintheilung der Feier ist folgende: Sonntag den 3. Juli: Von Nachmittags 6 Uhr ab: Be­grüßung der Theilnehmer in Steins Gatten. Eintrag in die Präsenzliste, Ausgabe des Excursionssührers und der Karten für Festessen, Concert und Excursion. Montag den 4. Juli: Oeffentliche Sitzung im Saale des Gasthauseszum Ein­horn" von Vormittags 7*/g ^is 12^ Uhr mit Frühstücks­pause um 11 Uhr. Tagesordnung: 1) Vereins-Angelegen­heiten. 2) Welche Bewirthschaftung in Bezug aus Wahl der Holzart, aus Verjüngung, Bestandserziehung und Umtriebs­zeit empfiehlt sich für die Thonböden in der Umgebung von Gießen? Referent: Forstmeister Th al er. 3) Welche Aenderungen des hessischen Forsteinrichtungsverfahrens em­pfehlen sich insbesondere mit Rücksicht auf eine bessere Siche­rung der Nachhaltigkeit, namentlich in Gemeindewaldungen? Referent: Professor vr. Wimmenauer. 4) Mittheilung beachtenswetther Vorkommnisse, Versuche und Erfahrungen im Bereiche des Forstwesens. Nachmittags 1 Uhr: Ueber­gabe des Heyer-Denkmals an die Stadt Gießen. Hieraus 2 Uhr: Festessen im Gasthofezum Einhorn". Abends 6 Uhr: Concert in Steins Garten unter Betheiligung der Damen der Theilnehmer und Festgäste. Dienstag den 5. Juli: Excursion in die Waldungen der Stadt Gießen und der Grobherzoglichen Obersörsterei Schiffenberg unter Führung der Herren Forstinspectoren Block und Heyer mit einstündigem Aufenthalt im akademischen Forstgarten und gelegentlicher Besichtigung mehrerer Versuchsflächen im Walde. Abfahrt zur Excursion: Morgens 7^2 Uhr vom Ludwigs- Platz. Nach der Rückkehr um 3 Uhr Nachmittags: Gemein­same Mahlzeit in einem noch zu bestimmenden Locale in der Nähe des Bahnhofs. -

Souderzüge auf der Linie Sieben Deutz. Auf die in heutiger Nummer befindliche Bekanntmachung der Königlichen Eisenbahn - Directton (rechtsrheinische) Köln, betreffend die während des Pfingstfestes auf der Linie Gießen-Deutz ver­kehrenden Sonderzüge, machen wir besonders aufmerksam.

Vom 1. Juni ab ist der KrebSsang in allen offenen Gewäffern des Grohherzogthums Hessen wieder gestattet.

Mit dem 9. Juni geht die für daS Großherzog- thum Hessen angeordnete Frühjahrs Schonzeit für Fische zu Ende.

Gardinenbrand. Ein gestern Abend spät in einem Hanse der Kaplansgasse ausgebrochener Gardinenbrand konnte rasch gelöscht werden, so daß größerer Schaden nicht entstand.

Steins Garten dürste eben, nach Vollendung seiner in üppigster Vegetation stehenden gärtnerischen Anlage und mit seinen in jungem Grün prangenden schattigen Bäumen, die selbst Schutz in der heißesten Mittagssonne gewähren, einer der angenehmsten und lieblichsten Ausenthaltsorte in weiter Umgebung sein. An den bevorstehenden Feiertagen wird daselbst die hier in gutem Andenken stehende Capelle der 88 er aus Mainz, Capellmeister Herr Baunack, con- eertiren, was gewiß manchem Musiksreunde willkommen sein wird.

Zur Steuerreform. Bei der Zweiten Ständekammer wurde vor einiger Zeit der Antrag auf Einführung des. Declarationszwanges (Selbsteinschätzung) für Einkommen der ersten Einkommensteuer - Abtheilung (Jahreseinkommen von 2600 Mk. an) gestellt. Nach den günstigen Erfahrungen, die man in Preußen mit dieser Ein­richtung gemacht hat und da solche bei uns in Hessen auch schon für die Capitalrentensteuer besteht, dürste sraglicher Antrag jetzt mehr Aussicht aus Ersolg haben, als früher, wo sich das Plenum der Zweiten Kammer wiederholt für eine entsprechende Maßregel erklärte. Wenn nun demnächst also doch Revisionen in unserem directen Steuerwesen erfolgen,

so wird dann hoffentlich auch eine Anomalie bestiegt werden, die zum Nachtheil unserer Gemeinden sich in dem Capital- rentensteuergesetz befindet. Dort ist nämlich bestimmt, daß diejenigen, welche den Vorschriften genannten Gesetzes zuwider zu wenig Steuer bezahlt haben, zur Nachzahlung des der Staatskasse entzogenen Betrages verpflichtet sind. Dieser Anspruch auf Nachzahlung wird eventuell bis auf fünf Jahre zurück verfolgt und wird im Falle Ablebens des Steuer­pflichtigen auch gegen die Erben geltend gemacht. Eine Bestimmung aber, daß auch den Gemeinden die Steuer­beträge, um welche sie geschädigt worden sind, nachzubezahlen seien, findet sich ausfallender Weise in dem Gesetz nicht. Dies kann seinen Grund doch wohl nur in einer unbeab­sichtigten Bersäumniß haben, die von dem Gesetzgeber so bald als nur möglich wieder gut gemacht werden müßte. Denn unsere Commnnalsteuercapitalien werden bekanntlich ausschließlich nach den Steuercapitalien für die directen Staatssteuern gebildet und alle Benachtheiligungen in den Letzteren sind ganz gleichmäßig auch Benachtheiligungen der betreffenden Gemeinden. Es sollen sich u. A. in Darmstadt mehrere Fälle ergeben haben, in denen bedeutende Beträge an entzogenen Capitalrentenfteuern nachbezahlt werden mußten, während die Stadt wegen der besprochenen unzureichenden Fassung des Gesetzes das Nachsehen hatte.

6 Herbstein, 28. Mai. Durch die seit einigen Tagen herrschende Hitze ist in unserem etwas hoch gelegenen Orte das Wasser knapp geworden, so daß man täglich die Bewohner mit Fässern aus dem Wagen nach dem nahen Bach fahren sieht, um den Bedarf an Wasser für den Tag zu decken. Als heute Mittag das Fuhrwerk eines hiesigen Bier­brauers ebenfalls mit dem Herbeischaffen von Wasser beschäf­tigt war, fiel das eine Pferd am Wagen Plötzlich um und verendete sofort, jedenfalls in Folge der großen Hitze. Die ebenfalls vor ein Wafferfaß gespannten Pferde eines Gastwirths wurden vor einem bunt angestrichenen Wagen einer fahrenden Künstlertruppe scheu und gingen durch. Der Knecht und eine aus dem Wagen sitzende Frau wurden herabgeschleudert, die letztere aber unglücklicher Weise gegen eine Telegraphenstange. Die Frau erlitt einen Schädelbruch, der das Schlimmste befürchten läßt.

Laubach, 30. Mai. Am 26. d. M. sand hier die Ein­weihung des neuerbauten Krankenhauses statt.

Nidda, 31. Mai. Der Vorstand des Gewerbvereins hat im Interesse der Gewerbtreibenden einen offenen Zeichen- faal im Vereinshause errichtet.

Darmstadt, 30. Mai. Ein 15jähriger Junge, der 1891 aus der Schule entlassen wurde, hatte schon vorher seinen Kameraden mitgetheilr, er werde nach seiner Schulzeit den Lehrer überall zu ärgern suchen. Er hielt Wort und wo er diesen erblickte und sich sicher glaubte, suchte er ihn zu ver­spotten und lächerlich zu machen. Der Krug geht eben be­kanntlich nur so lange zum Brunnen, bis er bricht, was der freche Junge am letzten Freitag vor dem hiesigen Schöffen­gericht erfahren sollte. Die Beleidigungen trugen ihm eine Woche Gesängniß und die recht beträchtlichen Kosten ein. Die Lehrer haben sich dahin geeinigt, derartige Insulten, die nur zu häufig vorkommen, jedesmal zur Anzeige zu bringen, was sich die betreffenden jungen Herren hinter die Ohren schreiben mögen.

Neustadt i. £)., 30. Mai. Dieser Tage wurde dem hiesigen Gefängnisse ein auf frischer That ertappter wohl­habenderStromer" eingeliefert. Derselbe besaß 18 Mk. zusammengefochtener Münzen und eine größere Anzahl von Schuldscheinen über die von ihm ausgeliehenen Gelder, die zusammen den Betrag von über 3000 Mk. darstellten. Derselbe war aus der Gegend von Freiburgzugereist".

Mainz, 31. Mai. In militärischen Kreisen hier ist das Gerücht verbreitet, daß anläßlich der in den Tagen vom 2. bis 10. August durch das 10., 11. und 15. Pionier- Bataillon auf dem Rheine hier stattfindenden großen Pionier- Übungen der Kaiser aus mehrere Tage nach Mainz kommen werde. Eine Bestätigung dieses Gerüchtes glaubt man in dem Umstand erblicken zu dürfen, daß zu den ge­dachten Uebungen jetzt schon die umfassenden Vorbereitungen getroffen werden. Anläßlich des im vergangenen Jahr hier stattgehabten Radfahrerfestes, das mit einem nennens- werthen Defizit abschloß, ist eben ein Massenprozeß bei den hiesigen Gerichten anhängig. Da der das Fest ver­anstaltende Mainzer Radfahrer-Verein keine Corporations- rechte besitzt und Niemand freiwillig die bei dem Feste ent­standenen Kosten decken will, haben verschiedene Gläubiger die besser fltuirten Mitglieder des Radfahrervereins etwa 50 an der Zahl jedes einzeln auf Zahlung verklagt. Die Kosten, die bei diesem Prozeß entstehen, übersteigen jedenfalls die ganze Schuld.

vernmischtes

Frankfurt a. M., 31. Mai. Zum Fall Jäger schreibt dieFrks. Ztg.": Von der spurlos verschwundenen Million, die Rudolf Jäger nach seiner unglaubwürdigen eigenen Aussage kurzer Hand verspeculirt haben wollte, und nach der man behördlicherseits fortgesetzt eifrig forschte, scheint ein Th eil gestern in die Hände der Frankfurter Polizei gefallen zu fein. Nach Aeußerungen, die der inhaftirte Gerlosf, ein Vetter Jägers, in den verschiedenen Verhören fallen ließ, hatte die Behörde Grund, anzunehmen, daß Gerloff noch eine größere Summe im Besitz haben müsse. Gestern Mittag erschien deshalb die Polizei im Hause der Frau Gerloff, um daselbst eine Haussuchung vorzunehmen. Die Beamten trafen dort beim Mittagstisch außer der Frau Gerloffs auch noch dessen Mutter, die Fichardstraße 16 wohnende Wittwe Gerloff. In der Wohnung Gerloffs blieb die Haussuchung resultatlos. Dagegen war das Benehmen der Mutter Gerloffs ein so ängstliches und ausfallendes, daß der anwesende Potizeicommiffär Meyer sofort eine Haussuchung in deren

Wohnung anordnete und sich dieserhalb mit der Wittwe Gerloff dahin begab. Die Untersuchung des ersten Zimmers ergab Nichts. Inzwischen war aber die Tochter der Frau Gerloff, eine 25jährige Klavierlehrerin, nach Hause gekommen. Sie bemerkte sofort, daß im Hause Etwas nicht richttg sei, kümmerte sich aber nicht darum, sondern ging direct in da- dlofet. Ihr Verbleiben daselbst war ein so langes, daß es dem Polizeibeamten auffiel. Er nahm sofort eine Untersuchung dort vor, als das Mädchen endlich herausgekommen war, und fand dabei auf dem Wasser schwimmend, Theile von zerrissenen Banknoten. Ein herbeigerufener Installateur riß das Closet auseinander und förderte dadurch eine größere Anzahl zerissener Tausendmarkscheine zu Tage. DaS Mädchen hat nachher zugestanden, daß eS stets eine größere Summe bei sich getragen und versucht hat, sie nach dem Zerreißen in das Closet verschwinden zu lassen. Die Wohnung wurde dann weiter durchsucht, wobei sich in den Kellerräumen ein weiterer Bestand an Kassenscheinen vorfand. Eine heute Morgen wieder vorgenommene Durchsuchung hatte kein Resultat. Mutter und Tochter wurden sofort verhaftet und in das Untersuchungsgefängniß abgeführt. Die Wohnung ist polizeilich versiegelt und der Schlüssel dem Hausherrn, Herrn Kunstgärtner Schäfer, übergeben worden.

* Saarbrücken, 31. Mai. Ein gegen einen hiesigen Einjährigen beim 70. Infanterie-Regiment ergangenes kriegS- gerichtliches Unheil, lautend auf 9 Monate Festung und 10 Tage Gesängniß wegen eines Pistolenduells und Körperverletzung eines Arbeiters mittelst Säbels, ist von höchster Stelle bestätigt worden.

* Nürnberg, 31. Mai. In dem oberpfälzischen Markt Abbach brannten gestern Abend 20 Häuser, darunter die Postexpedition ab.

* Amberg, 31. Mai. DieAmb. Volksztg." meldet: In Parkstein brannten vorgestern Nacht 23 Wohn- und Neben­gebäude ab. Ein heftiges Gewitter äscherte zugleich in Weitenhill vier, in Witzlohe, Ensberg, Unterauerbach, Regenstauf, Nittenau, Muschenried und Dappershofen je ein Gebäude ein. In Dappershofen wurde ein Oeconom durch den Blitz ge- tödtet und in Roetz wurde ein Händler schwer verwundet. === , ------- ...... __________

Universität- - Nachrichten.

Privatdocent Dr. Schoenslies in Göttingen wurde zum außerordentlichm Professor in der philosophischen FacultLt der Uni­versität ernannt.

Leipzig, 29. Mai. Der ordentliche Professor an der technischen Hochschule zu Karlsruhe Dr. Karl Bücher wurde als ordentlicher Professor für Statistik und Nationalöconomie an die hiesige Uni­versität berufen.

Verkehr,ait&» unö Volkrrvirthsckaft.

DeSinfeettonSmittel für die heiße Jahreszeit. In der heißen Jahreszeit, wo Ansteckungen am 'leichtesten ftattfinden, sollte jeder Landwirth, Gasthofsbesitzer und Restaurateur für Pferde- ställe folgendes Prävarat als sehr wirksames DeSinfectionsmittel anwenden. Man mischt zusammen 8 Theile Ziegelmehl, 10 Theile gelöschten Kalk, V/» Theil ealetnirte Soda, 1 Theil Theer,/< TheU rohe Karbolsäure. Für Senkgruben, Kloaken und Eimer eignet sich folgende Mischung: 500 Theile zerfallenes Eisenvitriol, 475 Theile Gips, 25 Theile rohe Karbolsäure, oder man kann hier auch nehmen eine Mischung von 300 Thellen Eisenvitriol, 300 Thellen gelöschtem Kalk und 400 Tbeilen Torfmull.

Literat«» «xd Armst.

»Der Stein der Weisen*. In dem soebm erschienenen 11. Hefte bietet diese vielgelesene Zeitschrift, die daS Gebiet der populären Wissenschaften mit so vielem Glücke und Erfolg bearbeitet, ihren Lesern wieder eine Menge beachtenswerther Abhandlungen, welche außergewöhnlich reich mit Abbildungen bedacht sind. Dm Reigen eröffnet Prof. Fr. Müller mit einem AufsatzeStimmwerk­zeuge der Jnsecten", erläutert durch 13 sehr belehrende bildliche Dar­stellungen. Hieran schließm L. Manns Auseinandersetzungen über den Feuerstoff aI9 Erzeuger der Epidemien, die ein völlig neues Gebiet naturwissenschaftlicher Forschung erschließen. Weiter folgen einige wunderliche Modelle (4 Bilder) von neuen Flugapparaten, deren halsbrecherische Constructionen eher Gruseln als Vertrauen in die Projecte der kühnen Prostctanten erwecken. Sehr hübsch sind die vielen Ansichten von Palermo. Al« völlig neu auch für viele Fachmänner erweist sich die Abhandlung deS bekannten Eüctro- technikers E.be Fodor über daS Electrische Schmelz- und Läth- verfahren. 20 Abbildungen und Figuren erläutern diese neueste technische Errungmschaft. Weitere interessante Artikel behandeln die Drahtseilbahn auf den Monte San Salvatore bei Lugano, einige neue Vervielfältigungsapparate, das Radiometer und den Riesenbaum Sabino" (mit Vollbild). Schließlich sind noch die fachlichen Ab- handlungen über Das Entmagnetisiren der Uhren, DaS Sammeln von Mineralien und Fossilien und daS Kräfteparallelogramm zu nennen.Der Stein der Weisen" (A. HattlebenS Verlag, Wien) kann sich rühmen, eine jener hervorragenden illustrirten Zeitschriften zu jein, die in jeder Nummer Uebergenug des Neuen und Jnteressantm brinaen.

Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.

21. Woche. Vom 22. Mai biS 28. Mai 1892. Einwohnerzahl: 20611 (ind. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 42,91 o/mbezw. 30,29 nach Ausschl.derOrtSfremdm.

Kinder

A n m. Die in Klammern gesetztm Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starben an: Zusammen: Erwachsene

im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Wochenbettfieber 1 (1)

1 (1)

Lungenschwindsucht 3 (1)

3 (1)

Lungenentzündung 1

1

Andere bekannte

Krankheiten 11 (3)

7 (2)

3 (1) 1

Unbekannter Krankheit 1

1

--

Summa: 17 (5)

13 «)

3 (1) 1

Grobe Partien

* * Herren- uud Knabenanzüge,

Confirmandenanzüge, Ueberzieher, Havelocks rc. werdm zu erntet* aewölMlich billigen Preisen verkauft bei

Gebr. Stamm, Markt und Schulstraßen-Ecke. [1405 30T Anfertigung nach Maß in bester und billigster Ausführung. -" » »

Temperatur der Lahn und Lust

gemessen nach Reaumur am 1. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr:

Wasser 19 Grad, Lust 17 Grad im Schatten.

Rübsamen'sche Badeanstalt.