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Literatur uhö Knnft.

. . ~ Zum Geburtstage des Fürsten Bismarck bringt die bekannte tüuftrtrte Familrenzeitfchrift »Universum^ einen Aitikel, « - riilf*,r °18iner Beziehung bemerkenswerth ist und zu Dem wrhreultcptten gehört, was seit Langem überden unsterblichen Gründer des Deutschen Reiches geschrieben worden ist. Zunächst wird wohl die Aufmerksamkeit auf den Verfasser gelenkt werden, der kein Ge- ^"Akrer ist als der in weitesten Kreisen bekannte ausgezeichnete Geschichtsforscher Universitäts-Professor Dr. Wilhelm Maurenbrecher (Uetpm). Man ist es an demUniversum" gewohnt, daß es für ^""Beiträge die e, sten Autoritäten heranzuztthen weiß; auch für den Bismarck-Artikel hätte die Redactton eine glücklichere Wahl nicht ttesien können Der Artikel umfaßt acht Druckseiten, gibt aber trotz dieser verhaltnißmäßigen Kürze eine Würdigung des großen Staai°.- mannes, die an Wahrheit, Klarheit und Vollständigkeit kaum etwas zu wunichen übrig läßt. Erhebend ist die Ostenhett und Geradheit der Sprache; da wird kein Deuteln versucht, keine falsche Rücksicht nabme nach irgend einer Sette geübt, sondern die Colossalgeftalt des unübertroffenen Meisters der Politik mit ehrlichen, energischen, über­zeugungskräftigen Zügen gezeichnet.

v vermischtes.

ff Kassel, 30. März. Die Sonne als Anstifterin. Ein Aussehen erregender Mordprozeß beschäftigte heute das hiesige Schwurgericht. Vor den Schranken stand der 55 Jahre alte, schon vorbestrafte Landwirth Georg Thomas aus Petersberg (Kreis Hersfeld) unter der schweren Anklage wegen versuchten Todtschlags und zwar an dem eigenen leiblichen Sohne begangen. Der dem Trünke ergebene Angeklagte bestreitet dieses; er giebt das Verbrechen in der Hauptsache zu, doch habe er seinen un­gehorsamen Sohn nur abstrasen, nicht tobten wollen. Im Weiteren sucht er die gräßliche That so darzustellen, als ob dieselbe ihm vom Himmel eingegeben und er in der Aus­führung der über seinen Sohn verhängtenZuchtruthe" nur ein Werkzeug des Himmels gewesen sei. Die Sonne bezichtigt er aber gerade zu der Anstisung zu der Abstrafung mittelst eines Dreschflegel-Knüppels. Doch man höre und staune. Der Angeklagte hatte sein stark verschuldetes, kleines Anwesen seinem 25 Jahre alten, unverheirateten Sohne übertragen. Dadurch kam es nun, weil dieserHerr im Hause" sein wollte und nicht litt, daß der Vater, wie früher so häufig, die Mutter mißhandelte, und ferner, daß er die Frucht vom Boden ins Wirthshaus schleppte, wiederholt zu häuslichen Austritten und Thätlichkeiten. Der Sohn wurde vom Vater beschuldigt, er habe ihn mißhandelt und blutige Verletzungen beigebracht, während der Sohn behauptete, der Vater sei in der Betrunkenheit gefallen und habe sich aus diese Weise ver­letzt. Genug, der Vater ging ins Krankenhaus und denuncirte seinen Sohn beim Staatsanwalt. Dadurch wurde der gegen­seitige Haß nur um so größer. Als eines Tages der be­trunkene Mensch seine Frau abermals mißhandeln und der Sohn seiner Mutter beispringen wollte, trat ihm der Vater mit gezücktem Messer entgegen. Derartige arge ©eenen wiederholten sich, nm so mehr, als der Vater dem Sohne das den Sommer über aus einer Ziegelei bei Gießen sauer verdiente Geld aus dem Koffer stahl, empfangenes Geld zum Bezahlen von Schuhmacherarbeiten, gekaufte Schweine :c. unterschlug und in Branntwein rc. umsetzte, dagegen das mit Dreschen rc. auswärts verdiente Geld gegen die getroffene Vereinbarung nicht ablieserte, vielmehr fremden Leuten zum Ausbewahren übergab, aber doch tagtäglich am Tische und trank. Hinzu kam noch, daß trotz der großen Ueberschuldung des Merkchens fortwährend Schulden angezeigt wurden, die der Vater dem Sohne verheimlicht hatte. Letzterer war aber nicht das einzige Kind, es waren noch vier kleine, unmündige Geschwister da, obendrein die Mutter oft krank i und bettlägerig. Die Verhandlung entrollte in dieser Be­ziehung ein gar abschreckendes Bild eines unglücklichen Familienlebens. Der Angeklagte hatte nun bereits wiederholt Äußerungen gemacht, datz er seinem Sohne noch das Messer in den Leib rennen werde, daß eS nicht so weiter gehen könne, einer von ihnen beiden müsse tobt aus dem Platze bleiben rc. Am Sonntage ben 15. November v. I. kam es nun zu ber schrecklichen Scene, welche ben Gegenstand der Anklage bildet. I Der alte Thomas war in Hersfeld gewesen, hatte sich einen I Rausch angetrunken und als er nach Hause kam, sich auss I Bett gelegt. Ueber das, was er gethan, legt er nun folgendes I Geständniß ab: Es sagte mir Jemand im Schlafe, es würden I heute Schmerzensthränen vergossen werden. Als ich nun I durch die Stube ging, um auf dem Hose ein Bedürsniß zu befriedigen und meinen Sohn am Kaffeetisch sitzend, sowie einen alten Dreschflegel in der Ecke liegen sah, da wurde I mir in Verbindung mit meinem Traume sofort klar, daß die I Stunde zur Züchtigung meines Sohnes gekommen war. I Auf dem Hos richtete ich zum Himmel ben Blick empor und srug:Vater, was soll geschehen, soll er die Ruthe haben, I

i die du für ihn bestimmt hast?" worauf mir plötzlich die I Sonne ins Gesicht blickte und mir zunickte. Ich ergriff nun den Dreschflegel, ging in die Stube und schlug aus meinen Sohn viermal mit aller Wucht ein; er drehte mir den Rücken zu, so daß er mich nicht kommen sah, weil er sich bückte trof ich auf ben Kopf, doch wollte ich den Arm treffen. Uls der Sohn wie tobt vom Stuhle fiel, hat ihn der Unmensch noch mit aller Wucht vor den Unterleib geschlagen, bis ihm der Dreschflegel abgerungen wurde. Der Sohn lag vier Tage bewußtlos, anfänglich hielt ihn auch der Arzt für tobt, indessen ist er mit der Zeit wieder hergestellt worden, doch noch nicht ganz. Der Rabenvater wurde wegen Todtschlaq- Versuchs zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt.

* Frankfurt M., 31. März. Mit dm Abbruchr­arbeiten des alten Main-Weser-Bahnhofs ist gestern begonnen worden.

Wegen Futtermangel sind im russischen Gouvernement Kiew während des letzten Winters nicht weniger als 2100 Pferde getödtet worden.

-h- Die hiesige Rndergesellfchaft wird kommenden Sonntag, .nachmittag 3 Uhr, die Saison durch eine zwanglose Ver­einigung am Boothause eröffnen. Abends 6 Uhr wird im großen Saale deö (Safe Ebel der in Sportkreisen sehr ge- achtete und durch seine Vorträge und interessanten Berichte in der Fachpreffe und anderen Zeitschriften allerwärts be­kannte Herr Hugo Bardosf vom Frankfurter Regatta­verein einen Vortrag überben Rudersport in Deutsch­land^ und England halten. Der Redner wird auch namentlich das alljährlich in achtruderigen Booten statt­findende Wettrudern zwischen den Studirenden der Hochschule von Oxford und Cambridge behandeln, indem er damit seinen Zuhörern als Bewohner einer Universitätsstadt Rechnung tragen will. Dieses im März jeden Jahres auf der Themse zwischen den sogenanntenhellblauen" unddunkelblauen" Studierenden beider Universitäten stattfindende Rennen ist im wahren Sinne des Wortes so populär geworden, daß es als Volksfest zu bezeichnen ist. Tausende von Zuschauern um­säumen die Ufer der Rennstrecke und alle Besucher, die : Damen durch die Farbe ihrer Toiletten, der Sportsmann durch das Band im Knopfloch bis zu den Droschkenführern herab, geben, letzterer z. B. durch das hell- oder dunkel­blaue Band an seiner Peitsche, ihre Sympathien für die eine oder andere Mannschaft kund und veranstalten unter sich die in England gebräuchlichen Wetten. Zu diesem Vortrage haben nicht nur die activen und passiven Mitglieder der I Gesellschaft nebst ihren Damen Zutritt, sondern auch Nicht­mitglieder, Freunde des Rudersports, beziehungsweise solche, welche Interesse dafür haben, sind eingeladen und willkommen. I

Erledigte Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 11. Armee-Corps. Cassel, Postamt, Postschaffner, zunächst aus vierwöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnungsgelbzuschuß. Ernbtebrück, Hoheneiche und Meinerz­hagen, Postamt, je ein Lanbbriefträger, auf vierwöchige Kün­digung, 650 Mk. Gehalt unb 60 Mk. Wohnungsgelbzuschuß. Fronhausen, Amtsgericht, Kanzleigehilfe, auf vierwöchige Künbigung, 40 bis 50 Mk. monatlich, der Schreiblohn wird gemäß dem Kanzleireglement nach Seiten berechnet unb beträgt 5 bis 6 Pfg. für bie Seite, über Festsetzung des Schreib­lohns entscheidet der Landgerichtspräsident, die Festsetzung des Schreiblohns kann erst nach dem Eintritt des Bewerbers beantragt werden. Hochheim (Main), Bürgermeisterei, Stadt-, diener, auf Wohlverhalten 700 Mk. Gehalt, Nebenverdienst etwa 180 Mk., wird aber für keine Summe garantirt. Stationsort wird bei ber Einberufung bestimmt, Eisenbahn­betriebsamt (Main-Weser-Bahn) zu Cassel, Stationsnacht­wächter, nach beftanbener Probezeit unb Prüfung auf vier­wöchige Künbigung, 58 Mk. Monatsbesolbung, nach abgelegter Prüfung erfolgt bie Anstellung als Nachtwächter mit 700 Mk. Gehalt unb bem gesetzlichen Wohnungsgelbzuschuß. Weimar, Großh. ©enbarmeriecommanbo, Fußgenbarm 3. Klasse, zunächst wiberruflich, später nach Befinben auf Lebenszeit 1000 Mk. und 180 Mk. Dienstauswandsvergütung. Quingenberg (Hessen), Postamt, Landbriefträger, auf vierwöchige Kündigung, 650 Mk. Gehalt uni) 72 Mk. Wohnungsgeldzuschuß.

Nach der Bekanntmachung, die ben Krankenkassen unb örtlichen Stellen für die Einziehung der ZnvaliditätS« «ad Altersversicherungs-Beiträge von ber Versicherungsanstalt Großherzogthum Hessen" zu leiftenbe Vergütung betreffend vom 23. März 1892, tritt an Stelle des § 10 der Be­kanntmachung vom 30. September 1890 mit Wirkung vom 1. Januar d. I. an folgende Vorschrift: Die Versicherungs­anstalt hat den Orts- unb Innungs-Krankenkassen, Gemeinde­krankenversicherungen, sowie ben örtlichen Stellen für Jn- valibitäts- und Altersversicherung vier Prozent, ben Fabrik-(Betriebs-)Krankenkaffen zwei Prozent ber von benfelben zur Jnvalibitäts- unb Altersversicherung erhobenen Beiträge für bie mit ber Einziehung biefer Beiträge ver- bunbenen Geschäfte, einschließlich ber Kassen-, Rechnungs- unb Registerführung, als Vergütung zu gewähren.

Weltausstellungs-Notizen. Eine Reihe der namhaftesten deutschen Gesangvereine ist eingelaben worben, am Sänger- fefte in Clevelanb im Jahre 1893 theilzunehmen unb bann bie Columbische Ausstellung zu besuchen. DerKölner Männergesang-Derein", berDresdner Lehrer-Verein", ber ' Berliner Tonkünstler-Verein" unb berWiener Männer- gesang-Verein" haben bereits ihre Betheiligmig zugesagt.

Einladung zum neunten Deutschen Lehrertag. Zu bem I vom 6. 8. Juni b. I. in Halle a. b. Saale ftattfinbenben neunten beutschen Lehrertage labet ber Ortsansschuß alle beutschen Lehrer unb Schulfreunbe ein. Die Anmelbungen sind möglichst zeitig, spätestens bis zum 15. Mai, an baö Ausschußmitglied, Herrn Rector Steger, Halle a. b. Saale (Gr. Steinstraße Nr. 42), unter Einsenbung von 3 Mk. für bie Teilnehmerkarte gelangen zu lassen. Die vorläufige Tagesorbnung ist für bie Verhanblungen wie folgt festgesetzt worben : 1. Comenius-Feier. Festredner Pastor prim. Seyffarth- Liegnitz. 2. Die allgemeine Volksschule in Rücksicht auf bie fociale Frage. Res. Schulinspector Scherer-Worms. 3. Die Vorbilbung ber Volksschullehrer. Res. Rector Rißmann- Berlin. 4. Die Behanblung ber verwahrlosten unb sittlich I gesährbeten Jugenb. Res. Lehrer unb Rebacteur Hclmcke- I Magbeburg.

H. Französische Zeitungsschreiberei. Es ist gerabezu un­glaublich, welche haarsträubend blödsinnige Geschichten über I Bursche Verhältnisse dem sranzösischen Zeitungsleser ausge- I lischt werden. Nachdem wir in Nr. 75 b. Bl. unseren Lesern von einer Schauergeschichte, bie sichLUnivers aus Gießen melben ließ, berichtet hatten, ging uns heute ein Ausschnitt I aus berLiberte vom 29. März zu, in dem bie wunber- I barsten Dinge über ben hochseligen'Großherzog unb seinen Hof erzählt werden.Der kürzlich erfolgte Tod des Groß- herzogtz von Hessen," so schreibt das genannte Blatt,weckt gewisse recht seltsame Erinnerungen an bem Hose zu Darmstadt. Vor einem jeden Hofball schickte ber Großherzog einen Omnibus (!) rund durch bie Stabt, um seine Gästeeinzu-

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Pfungstadt, 27. März. Gestern Nachmittag 4 Uhr fand im ©arten desHotel vtrauß" dahier die Versteigerung der Ziegen butch den hiesigen Ziegenzucht-Verein statt, welche Herr Eommerzien- rath Ulrich aus dem Simmen- und Saanenthale in der Schweiz batte kommen lassen. Es waren prächtige Exemplare 46 an der von 1 bis drei Jahren, meistens in weißer Farbe m ?due Hörner, und wurde von dem Ankäufer, welcher

die üblere hierher begleitet hatte, versichert, daß verschiedene dabei ?-we jetzt schon bei guter Pflege und Fütterung 6 bis 8 Liter Mi ch täglich geben würden. Der Verkauf ging flott von Statten, umsomehr, da Herr Ulrich vor der Versteigerung bekannt gegeben batte, daß Hobe Staatsregierung einen Beitrag von 300 Mk. zu ben Ankaufs- und Transportkosten gegeben habe. Hierdurch wurde das Stuck entsprechend billiger und ergab bie Abrechnung einen Ueder-- lajuB von 4.66 Mk. per Stück, welcher ben Steigerern zurückvergütet roirb. Die Versteigerung war zahlreich besucht und es lieferte bie felbe ben Beweis, daß es ein bringendes Bedürfniß ist, die hiesige Ztegenrasse zu verbessern. Der hohen Staatsregierung wurde nach ber Versteigerung noch ber Dank für die freundliche Unterstützung ausgesprochen.

30. März. Frachtmarkt. Rother Weizen JL 18.60, weißer Weizen JLKorn JL 16.00, Gerste 3.70, ya er JL 6.55, Erbsen

sammeln" und sie nach Hofe zu bringen." Ferner:Eines I Abends während eines großen Diners drang ein junger I Herr aus der Umgebung des Großherzogs auffällig in seinen I Nachbar, einem Gast des Fürsten, er möge doch ein Glas I Sect nehmen. Nach dem Grund seines Drängens gefragt, I antwortete er dem Gast, man gestattet Ihnen nur ein I Glas Sect, wenn Sie ihn nicht mögen, ich trinke ihn für mein Leben gern. Sprach'-, nahm das GlaS des Gastes und leerte es auf einen Zug." Die betreffenden Reporters müssen ihr Publikum für furchtbar dumm halten, ober aber es blicken die mittleren Schichten um diese allein kann es sich nur handelnder an der Spitze der Civilisation marschirenden gründe nation" immer noch mit jenem erbärm-

I lichen Hochmuth, der ihnen Elsaß-Lothringen kostete, auf uns halbwilde Barbaren" herab. Anders läßt es sich nicht erklären, wie ein vernünftiger Mensch solches Zeug schreiben, oder was noch mehr heißen will, anderen es zu glauben zu- muthen kann.

X X Grünberg, 31. März. Die Ersatzwahl für den verstorbenen Landtagsabgeordneten von Rabenau! ist auf Donnerstag 7. April ausgeschrieben. Als Candibat wurde Kreisrath Schönfeld in Schotten aufgestellt, der früher längere Jahre Kreisasseffor in Grünberg war.

Friedberg, 27. Februar. Das hiesige Schullehrer­seminar war im verflossenen Schuljahr von 123 Zöglingen besucht, wovon 118 der evangelischen und 5 der katholischen Cvnsession angehörten. Darunter waren Söhne von Land- wirthen 52, von Lehrern 19, von Handel- und Gewerbe- I treibenden 28, von Beamten 23, von andern Berufsarten 1; I aus Städten über 10000 Einwohnern 0, aus Städten zwischen I 10000 und 2000 Einwohnern 33, aus Orten unter 2000 Ein- I wohnern 90; vorbereitet in Präparandenanstalten 78, von I Lehrern 15, in Realschulen 80; aus der Provinz Oberbcffen I 99, Starkenburg 23.

Darmstadt, 31. März. Wie in heutiger Sitzung des I hessischen Eisenbahnraths mitgetheilt wurde, ist der Antrag I ber Frankfurter Handelskammer auf Einführung direkter I Wagen in die durchgehenden Schnellzüge auf der Strecke Frankfurt a. M. - Genua durch UebcreinFunft der betr. I Bahnverwaltungen in bejahendem Sinn bereits erledigt.

rcirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Judica, 5. Passionssonntag, 3. April:

Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Schlosser.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottes- b t e n st.

§!^?rkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

. . Bibelstunde am Montag den 4. April, Abends 8 Uhr, ".?Er Kleinkinderschule; Römerbrief Kap. 12, VerS 14: des Christen gottg-fälligeS Verhalten gegen Freund und Feind. Pfarrer Dr. Naumann.

& Passtonsandacht am Mittwoch den 6. April, Abends

6 Uhr. Pfarrer Schlosser.

Am Sonntag Palmarum, 10. April: Landes-Buß- und Bettag.

Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 3. bis 9. April besorgt Pfarrer Schlosser.

Katholische Gemeinde.

5. Fastensonntag - Passionssonntag 3. April:

Feier des Großen Gebetes

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 7,8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte

Sonntag: Morgens von »/.6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6 Uhr erste Frühmesse; Beginn des großen Gebetes: um 7,8 Uhr zweite Frühmesse; MilitärgotteSdienst; Ostercommunion; um ViW Uhr Austheilung der hl. Communion; um 10 Uhr die letzte hl Messe.

Die Betstunden werden während des ganzes Tages ununter­brochen gehalten; die letzte Betstunde beginnt um 5 Uhr; nach der selben ist feierlicher Schluß des großen Gebetes mit Te Deum.

Samstag und Sonntag wird von einem auswärtigen Priester Aushülfe im Beichtstuhl geleistet werden.

Mittwoch: Abends um 6 Uhr ist Fastenandacht.

Freitag: Abends um 6 Uhr ist Andacht zu Ehren der sieben Schmerzen Mariä.

Von Paffionssonntag bis Ostern ist täglich des Morgens um. 6 Uhr und des Abends um 6 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

KotteSdienst in der Synagoge.

Samstag den 2. April:

Vorabend 6°° Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 380 Uh Sabbathausgang 710 Uhr.