Ausgabe 
27.10.1873
 
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vierteljährig 1 fl. 12 kr

rh Bringerlohn. Durch die

Post bezogen vierteljährig

1 fl. 29 kr.

Erscheint tsfllich, mit Aus« nähme Ssnnt«gS.

Expedition: Eanzlettevg, Lit. B. Nr. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen.

Nr. LSI.

Montag öen 27. Octoncr

flintsicher Theil.

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Polizeiliche Bekanntmachung.

Den Anstrich der Gebäude betreffend.

In der neueren Zeit haben mehrere Einwohner ihren neu aufgeführten Gebäuden einen weißen Anstrich Mcben. ,

Wir sehen uns daher veranlaßt, darauf aufmerksam zu machen, daß nach § 44 der Stadtbauordnung die weiße Farve, sowie alle grellen schreienden Farben zum äußeren Anstrich der Gebäude untersagt ist. .

Wer diese Vorschriften nicht befolgt, hat zu gewärtigen, daß der weiße Anstrich seines Gebäudes durch ZwangsmaßregÄn entfernt wird.

Gießen den 17 October 1873. ' ' Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinztalhauptstadt Gießen.

p ' Nover.

iw»! Budaet des landwirthschaftlichcn Bezirksvcreins Gießen pro 1873 ist thells zur Verwilltgnng von Stipendien für den Besuch der Ackerbau schulen zu Friedberg und Alsfeld, theils zur Derwilliguug von Prämien an Lehrer tes Kreises für die Leitung landwirtlstchaitlicher Forlbildungsschulkn die Summe von 200 fl. vorgesehen. Jene Prämien, welche sich bis auf 50 fl. belaufen können, sind für junge, dem Kreis Gieß n angeborige, Leute bestimmt, deren künftiger Beruf der Betrieb der Landwirthschaft sein wird, und die das 14. Lebensjahr zurückgelegt haben, dw anderer Vorkenntni s- aber nickt bedürfen, «ls wie sie die Volksschule gewährt. Eltern solcher junger Leute, welche die von dem Bezirksverein in Aussicht gestellte Veihulfe in Anspruch nehmen, werden aufacfordert, sich bis zuin 15. November l. I. bei dem Unterzeichneten zu melden. , ,, . ,

' Anmeldungen' für Verwilligung von Prämien für Leitung von landwirthschaftlichen Fortbildiingsschuleii innerhalb des Kreises Gießen können bis Ende December L I. bei dem Unterzeichneten eingereicht werden.

Gießen, den 17. October 1873. Der Director des landwirthschaftlichen Bez.'rksvereins Gießen.

v. Röder.

B e k a n u t m a ch u n fl.

titel ge-

Artikel,

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Groß-Buseck, den 26. October 1873.

Strack.

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jls Ms- tionellen

Die am 9. October ausgefallene Conferenz der Conferenzbezirke Groß-Buseck und Groß-Linden wird Donnerstag den 30. October, Morges 10 Uhr Cafe Ebel zu Gießen abgebalten. Die Mitglieder anderer Bezirke sind willkommen.

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Die unter dem Protectorate Seiner Könialichen Hoheit des Großherzogs stehende Heilanstalt in der Manerstraße Nr. 17 zn Darm- ' <ladt wurde im Jahre 1854 von mehreren Aerzten gegründet und hat sich durch die in derselben ausgeführte erfolgreiche Behandlung chirurgischer Kranken

einen wohlbegründeten Ruf erworben. ~ m

Durch die Aufführung eines neuen, allen Anforderungen der heutigen Gesundheitspflege entsprechenden Krankenbaues und die Uebertragunz der Ber- rcpubli- M^ung dieser Stiftung au den Alice-Frauenverein, wodurch die bewährten Pflegekräfte dieses Vereins für die Krankenpflege in der Anstalt erworben wurden, hat die Heilanstalt nunmehr eine wesentliche Verbefferung erhalten.

Kranke aller Stände können gegenwärtig in derselben eine ihren Bedürfnissen entsprechende Verpflegung finden.

Mir allen Bequemlichkeiten versehene Einzelzimmer sind mit Verpflegung von 1 fl. 45 kr. an täglich zu haben. In gemeinschaftlichen Z'.mmern wird für Verpflegung täglich 1 fl. vergütet. Die näheren Bedingungen der Ausnahme und Verpflegung können in der Heilanstalt Mauerstraße 17 und auf dem Bureau des Vorsitzenden des Vorstandes gedruckt in Empfang genommen werden. r-( m ,,

Die Heilanstalt befindet sich gegenwärtig auch in der Lage mit Gemeinden Vertrage abzuschlreßen, durch welche die Verpflichtung über­nommen wird, daß die auf Kosten der Gemeinde zu verpflegenden, an innerlichen oder äußerlichen Krankheiten leidenden Patienten zu ermäßigten Preisen und unter ähnlichen Bedingungen wie in anderen hiesigen Anstalten ausgenommen werden. f m l . e c .

Der Vorsitzende des Vorstandes der Heilanstalt, Herr Hofgerichtsadvokat Ohly ist zum Abschluß solcher Verträge bevolllnächtigt und kann auf dem Bureau desselben nähere Auskunft erthcilt werden. ^cr Vorstand.

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Winterbauschule des Localgewerbvereins in Darmstadt.

Beginn des Unterrichts am 1. Dezember I. Js. Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit täglich von 812 und 15 Uhr, mit Ausnahme der Sonn­tage und Samstag-Nachmittage. - Unterrichtsfächert Manzeichnen, Freihandzeichnen, darstellende Geometrie, Bauconstruktwnslchre, Rechnen, Otomdik, An fertiauna von Bauvoranfchl'ägen, Maierialieukunde, gewerbliche Buchführung und Mechanik. c m

Das Schulgeld beträgt im Ganzen 18 fl. und wird bei Beginn des Kurses voransbezahlt. Anmeldungen wolle man baldigstan das Bureau b*8 iaudeSzewerbvereins, Nheinstraße Nr. 14 in Darmstadt," richten.

Politischer T sj e i t.

Meine Geistlichen sind wie ein Regiment; ich commandire und ste Wären die Bischöfe, so schloß der Redner, überzeugt,

die wissenschaftliche Ausbildung der Theologie-Studirenden aus deii Universitäten Tlimlfrfifnnh 'eine viel gründlichere und umsasiendere sein könne, als in den (Seminaren, er-

2JLUUI4JIUHU. (innerte daran, daß der theologische Unterricht in den französischen Seminarten

Gießen, 24. October. Die Frage der Bildung der kathol is chen,'nach dem Berichte von Sachverständigen fast nur em erweiterter Katechismus- Geistlichen auf den Universitäten ist seit 1870 in verschißenen deutschen Län-jUnterricht sei, und veranschaulichte durch pikante Beispiele die wissenschaftlichen dern wieder angeregt worden; bei dem besonderen Interesse, welche dieselbe für Zustände an bischöflichen Lehranstalten in Deutschland. Der Redner ioißtc Hessen und speciell für Gießen hat, theilen wir auszugsweise die Antrittsredesweiter, daß die Gründe, welche man, mit Hinweisung auf die sittlichen (.^e- mit, welche in der Aula der Universität Bonn am 18. d. Mts. der ueueifahren des Universitätslcbens, für die Seminar-Erziehung vorbnnge, mchtlg Rector, Professor Reusch, über diesen Gegenstand gehalten hat. Die Redejseien, und bemerkte, daß diese nur dann als nothwendig wer en

handelte über das Verhältniß der theologischen Fakultäten zu den Universitäten,!könne, wenn man von der Anschauling allsgehe, die ein deutscher Bischof in über die Frage, ob eine Ausscheidung der ersteren aus dem Verbaiide der,den frivolen Worten:Ich brauche keine gelehrten, sondern mir fromme un Universitäten zulässig oder durch die Verbältuisse geboten sei, und besonders gehorsame Geistliche", und ein französischer Cardinal in den 2d ort en ausge- ausführlich über die Frage, ob für die Eandidaten des katholischen geistlichen sprochen:TLL. zr R**K ........ m.........*" 1 ,r "" f

Standes die Universitätsbilduug oder die Seminar-Erziehung vorznziehen sei. werden marschiren. ..... - -, . . . . . - -

Sc zeigte, so schreibt dieBonner Ztg.", in überzeugender Darstellung, daß daß die Universitätsbildnng für die Eandidaten des geistlichen Standes dem