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so »st er ju Frankreich spricht.

hört ji seinem Wesen. er würde sushöre», Parteihaupt z» sei«, wenn er da«

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Der Kampf, welchen die römische Curie gegen die Staatsgewalt führt,

hat jetzt auch in ter Schweiz die letztere zu rnergischrm Vorgehen gezwungen. Infolge dessen soll ter am 27. d. Wi». zusammcutretenben Baseler Diocqnn-

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Petersburg, 24. Jan. Ein aus beiden Felbmorschälle» und hohen Gi»e

Vielleicht ßndet dabei auch die Etel- rolr» bestehendes Militär-Aomitr degnon vorgestern »nl<r Theiliahme des Statt-

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Muttchen, 22. Ian. Nachdem nunmehr der König in seiner Rrfidenzstadt wieder eingetroffen ist, steht zu hoffe», daß dir Staatsgeschäfte in einem etwas rascheren Tempo werken betrieben werden. F

Konferenz Anfrage vorgelegt werden, welche sich auf Entsetzung des Bischofs von Basel, Lachat, von feinem Amte, aof Versetzung eines Blsthumsverwesers unv auf Revision eine- Diöcesan, Vertrages beziehen. Daß man auf elericaler Seite an der Annahme dieser Aniräge nicht wehr zweifelt, geht schon aus dem Umstande hervor, daß brr Führer ter ultramontanen Pariei in der Schweiz, Graf Scherer, dem Bifchcf auf seinen Gütern eine Zufluchtsstätte angeboten hat.

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kondon, 22. Ja». Die Deputation der französischen Ouvriers, welche bei der Leichenfeier des Exkaisers und dem darauf folgenden Empfang der Kai­serin Eugenie eine Rolle gespielt hat, überraschte ke» Lorb. Mayor in seiner Amtswohnung mit einem B'suche und dankte ihm dafür, daß er die Corporation ?<r konkoner Eitv bei dem Leichenbegängnisse des Kaisers vertreten hat. Der ^ord - Mayor, der aus das Erfcheinln der Deputation ganz und gar nicht vor- »ereitei war, gab als das einzige Motiv an, welches ihn geleitet habe, die per- val'che Achtung, unabhängig von allen poltnschen Rücksichten, die er vor dem verstorbenen gehabt habe. Rach den üblichen Dankmorten zog fich die Depnta- hon alsdann zurück.

London, 25. Jan Einer Meldung derTimes" aus Paris zufolge ac« cevtiren Frankreich und Italien das Schiedsrichter-Amt Oesterreichs i» der Laurion- * " i 8a0e Griechenland fich weigern sollte, Oesterreich als Schiedsrichter onzurrkenne», würden Frankreich und Italien ihre Grsantten abberufe». Der

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Deutschland.

Gießen, 26. Ian. Es geht uns folgende Berichtigung zu:Ihre Mit- theilung in Rr. 19, d. d. Darmstadt, 19. Januar, enthält insofern eine irrige Angabe, als der zur Verzinsung der Eisenbahnschuld in das Staatsbudget auf- genommene StaatSznschuß nicht die oberhessischen Bahnen allein, sondern auch die hessische Ludwigs bahn mit einem Antheil von 560,750 fl. berührt.

Ich erlaube mir, Sie hierauf aufmerksam zu machen.

R e u n i n g.

Darmstadt, 25. Jan. Wegen des Ablebens Sr. Majestät des Kaisers Napoleon III. und Ihrer Kaiser!. Hoheit der Großfürstin Helene von Rußland, geb- Prinzessin von Württembcrg, ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer vom Heutigen dis einschließlich den 1. Februar l. I. verordnet worben.

Darmstadt, 25. Ian. Das Ministerium hat biß Wahl der Landes-Synode angeorbnet; der Wahlterwin ist den Decanen anheimgegeben. Hier wird die Wahl, wenn es ausführbar ist, innerhalb der nächsten 10 Tage stattfinden-

Berlin, 23, Jan. Wie wir aus guter Quelle erfahren, hat schon am Dienstag eine Sitzung des Oberkirchenrath» unter dem Vorsitz des Professor Dr. Herrmann stattgesunden, in welcher die Analisirung der Awtaentsetzung des Pre­digers Dr. Sykow beschlossen wurde. Gleichzeitig wirb uns bestätigt, baß Herr Hegel seine Stelle als Präsident des Eonsistoriums ter Provinz Brandenburg niedergelegt habe.

Berlin, 23. Ian. Angesichts der Thatsache, daß die Annahme der kir- chenpolitischen Gesetze gesichert ist, wirb sich die liberale Mehrheit des Hauses für die ßttnnnlt Abstimmung über die verfaffungs - Senderung ents»eiden. For­mell wirb wohl ähnlich wie bei Einbringung bes Schulgesetzes verfahren werten, wo ein g trennte« Gesetz über Verfaffungs-Acnderung vorgelegt würbe. Graf

Lilienbanner mit der Trieolore vertauschen, wenn er sein göttliches Recht von dem Willen des Volkes abhängig machen, wen» er seinen Thron aus verfassungsmäßige Garantie» begründen wollte. Sobald sich der Graf zu s» ketzerische» Grand- sahen bekennen würde, würbe Vie legitiwistische Partei, die gerade den homme principe in ihm verehrt, von der Bühne verschwinden. Die Orleans dagegen könne» das Princip der Volkssouveränrtät, der bürgerlichen und religiösen Frei­heit, des Eonftituhonalismns gar nicht aufgeben j sie müssen auf dem Stand punkt verharren, den ja auch der angeführte Artikel desJournal de Paris" ihnen anweist. Gäben sie Viesen Standpunkt auf, so würde die konstitutionelle, bürgerliche Monarchie jedes Rrpräsentanten entbehre». Die orleanistische Partei, Vie dem Hause Orleans nur deshalb anhängt, weil dasselbe das konstitutionelle, auf das bürgerliche Element sich stützende Princip vertritt, würde sich nach einem neue» Throocanbidaten umsehrn »der bei der geringen Aussicht, einen solchen aus stnvig zu machen, sich der konservative» Repuplik anschließ u müssen.

Mag daher der Graf von Paris de« Haupte der Familie alle möglichen Ehren erweisen, mag er ihn als allein berechtigten Thronbewerber anerkennen, bas politische Princip des Grafen Ehamborb kann er gar nicht annehmen. Und thäte er's, so würde ohne Zweifel einer der ankeren Prinzen aus dem Hause Orleans die von dem Grafen von Paris i« Stich gelassene politische Familien- traditio» aufnehmt», um dem Uebcrgaug der Anhänger der konstitutionellen Monarchie in daß republikanische Lager vorzubeugen. Au dem besten Willen, die beide» mo»archischen Parteien z» vereinigen, fehlt e- ja weder auf der einen noch auf der andern Seite, und die versuche, eine Einigung herbeizuführrn, fink seit beinahe zwei Jahren nnunterbrochen fortgesetzt worben. Aber die Vergeblich keit aller versuche zeigt eben, daß es fich hier um einen priucipiellen Gegensatz handelt, der zu stark «st, um durch gute Wünsche nnd versöhnliche Gesinnungen ausgeglichen zu »erden.

Krankreich.

Paris, 20. Jan. Wieder '.»mal etwas aus Deutschland, was den Stau lose» Freude und den Ultramontanen Hoffnung macht. Alle Blatter fink voll derRede des Königs Ludwig II. von Baier» denn so nennen sie die paar Worte, die der Koni- in Füssen geäußert haben soll, »nd sie jauchzen um so uehr, als, wie sie behaupten, die preußische Press, sie habe toktschweige» wollen und davon erst seit einigen Tagen in derselben die Sprache sei; was ganz falsch ist, da Vic Sache schon vor Weihnachten be.prochrn wuldc. Besonders erfreut ist bas Iesniilnblatt »der die Unfnr des reuigen Süuders.Weil wie", fetzt das Un.vers hinzu, .von den Miffethate» bes Königs von Baiern geredet und von ter Haltung, b.e er annehmen mutzie, so glauben wir, eine Thatioche betonen zu sollrn, welche derart sein bürste, daß sie hoffen lasse, der König Ludwig »olle zu einer seiner würdigeren und zugleich geschickteren Haltung sich bekehren. In der That »nd behauptet, taß, wen» ter heim Papste beglaubigte Gesandte nicht gleichzeitig mit dem preußlschcn adberusen wurde, dies der Fall war, weil trotz dem Andrlngen Preußens »ie seiner Minister Ludwig II. dies persönlich verweigerte. Man fugt hinzu, dte,e Frag, konnte in München zu einer Cadinetskrife fahre. Hoffen wir zu Baier»« Ehre dieses." Natürlich vie alten Illnsionen, die man ich über die Lage in Baiern und überhaupt in Deutschland in den ultramontanen

Frankreichs macht. Indessen verdient kiese allgemeine Schadenfreude, die fich in den Blättern aller Partheirn verräth, den» doch in Dentschlant, »nb zumal in Baiern, bemerkt zu werden.

England.

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Schuwalow wurde hirr aus der Rückreise nicht vom Kaiser empsa»a<n, die Rach, richt der Audienz bezog fich uns seinen Aufenthalt »ährend der Hinreise. Die günstigen Nachrichten über seine Londoner Mission bleibe» selbstverständlich davon unberührt und werde» auch durch Londoner Privatnachrichten bestätigt.

DieGermania" bemerkt, hinsichtlich bcr kirchlichen Gesetzentwürfe werde der deutsche Episcopckl eine Vorstellung an den Kaiser und das Herrenhaus ein- reichen, sobald das Abgeordnetenhaus die Entwürfe angenommen haben werde.

Berlin, 23. Jan. Professor Zachariä in Göttingen unterzieht in der Ratioual-Zeitung" bas Urtheil des brandenburgischen Eonfiftoriums gegen Dr Svdow einer scharfen Krrtik. Am Schluffe sagt der berühmte Staatsrechtslrhrer: Soll die esangeltfche Kirche eine Zukunft habe», soll sie als eine lebendige Ge­meinschaft aller derjenigen fortbestehen, welche fich z» den von Ehristu« verkündig- ten Heilswahrheiten frei bekennen, so wird das Recht der freie» Forschung und biblische» Auslegung vor Allen den evangelischen Geistlichen vinbicirt werken müssen und eine Besugniß des Kirchenregtments, einen Geistlichen wegen nner von togmatischen Satzungen der Vorzeit abweichenden« aber durch die gewaltigen Fortschritte der historischen Wissenschaft vorbereiteten und bei gewisseohastester Prüfung als die von ihm anerkannte Wahrheit verkündeten kehre von AuSubung seines Amtes zu entfernen, so lange nicht anerkannt werden können, als er nicht in einer der Heiligkeit nnd Würde des Gegenstände- unangemessenen Form die bisher anerkannte Kirchenlehre bestreitet oder sonst durch die Art seines Auftretens der Gemeinde selbst gerechte» Anlaß zur Beschwerde gegeben hat." Im Der- läge von Fr. Henschel in Berlin ist jetzt erschienen: Aktenstücke, betreffend das über mich verhängte Diskiplinarversahzen re., von Dr. Spdow. Das Heft ent- hält: 1) den das Ganze veranlassenden Vortrag Cytow'süber die wunderbare ........

d'durt Jes»"; 2) die Vernehmung; 3) die Anklage; 4) die vcrtheitigung; Frage; 5) die vrrurtheilung. ,

Mun- IC!bc?eD/ ?4 na^r®Dl0<r Diederher- kaiserliche Prinz Louis Rapoleo» wird fich am Montag »ach Woolwich begeben,

ßellung des Kronprinzen konnte sein Leibarzt Di. Wegener denselben verlassen um seine Sruk.en daselbst sortzusetzen. Dem Schah von riirtrn ist dem ver-

Lnnri n2? ^rhB «de l k N'h°- flr die Da" seine. h'efige» AufenthaM. der^Buck.nlha»! - P^.st

Hoftrauer üai^' ®UX Rat?° fDB *ia6rt ,on ^fU,t flb <llt teh»tagigr Residenz zur vcrfügnng gestellt werke».

entssgte, was bis jetzt weder i» der Absicht ver eine» »och der andere» Par- lung der bavensche» verriet»»- am päpstliche» Stible ihre Erlekig»»g - den» tei likgt- schließlich geht es koch wohl nicht a», daß ri» Mitglied des Reiches i» dar ent-

Daß Gras Ehambord ver Ma», ves Princips ist, beweist er jedes Mal, gegengesetzte» Bah, sich bewegt, wie das Reich selbst, «an mochte zwar aer» so oft er zu Frankreich spricht. Diese Sprache kann er gar nicht ändern, fie gt- in gewissen Kreisen »etzt die Person des Königs als rr>ch«fe,nklich gesinnt hi». ta-* " - l-- -..... stelle» und dar.» das Hemmniß einer nationalen »ndl.g.ös freiheitliche» Politik

Bayerns zeigen; alle,» dies ist ein sehr k»rchsichtiges Parteimanöver. Es ist hier wchl bekannt, daß die jüngst verbreitete Notiz, kas Ministerium sei m,t seinem Antrag auf Abberufung kes Grafen rauffkirchen ahgewiesen worke», «Heu so ui- ri$lig ist, als die von verDeutschen Reichs,Eorrefponkenz- verbreitete Erzäb- lang über Vie Füssener Audienz; n dieser letztere, Hinsicht genügt die Bemer. kung, daß die in Audienz Empfangenen schon deshalb kein,» verweis empfangen kounien, weil fie selbst schwarze Ultramcntane sink. Eine andere i» den Blättern verbreitete Nachricht war, es hatte» die gegenwärtigen Minister seiner Zeit tem Könige vorgeschlagen, den Fürste» Hohenlohe an Stell« des verstorb«»«» Grafe» Hegnenberg zum Minister Ves Aeußern zu ernennen, seien aver mit ihrem vor- schlage abgc. irsen worden, so taß auch hier dienationale" Aktion der Minister an ker Weigerung des Königs gescheitert sei. Auch dieses Gerücht kommt uns wenig glaubhaft vor. Abgesehen davon, daß es wohl kaum wahrscheinlich ist, eine zwischen den Ministern und dem Staatsoberhaupte gepflogene Unlerhantluna so delikater Natur werke in die Oiffentlichkeit dringe», dürfte es auch unkenkbar erscheinen, daß jener Vorschlag gemacht worden wäre, ohne daß fich bas Mini- sterium vorher mit drm Fürsten Hohenlohe verständigt hätte. Die Presse wurde aber von solchen verhandlungru ä'w ß Etwas erfahren habe», während koch weder zu jenes Zeit noch später hiervon auch nur das Mindeste verlautet hat. Wer übrigens die verhäktniffe kertnt, »it sie fich in Bayern seit d.» Austritte kes Fürste» aus dem Ministerium entwickelt haben, wird es ohnehin bezweifeln, taß dieselben Männer, welche die durch die Eoncilseeprfche drm römischen Stuhle gegenüber genommene Stellung gänzlich aufgegeben habe» »nb nur lav.ren, eine» 10 entschiedenen Gegner Rom« an ihre Spitze stellen wollte»; auch vüiste es »icht lehr wahrscheinlich sein, baß Fürst Hohenlohe tie bisherige Politik ter bayerischen Regierung sowohl in der religiösen als in ver nationalen Frage (z B. tn der Frage der Nat'onalgesetzzebung) mit seinem Namen kecke» mochte.

Hamburg, 23. Jan Einem Londoner Telegramm der .Börsenhalle" z». folge funk der Zusammei-stoß zwischen bcm ^Northflcet" und de» Dampfer zwei Mellen von Dnngeneß statt. Der Dampfer soll rin australischer getvesea sei» die Passagierzahl ves Emigrantensch.ffes 412, von welche» tro, schleuniger Hülfe »bet 300 »mkame».

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