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h,lterS im KsakasuS, Großfürstin M'chael, die Berathuogen über die rreoe «rmee-Organifatiou, weich? zunächst der Ksrminng »oa Armee,LorpS, statt der fcitltriflcn Diüifion<-(5oaimanto6, bezweckt.
3r Rußland wird jetzt das bereits 1870 sanetioairte Gewcindegesetz eiage- führt. Bisher wurden die Städte nach einem aus dem Jahre 1785 Hersta»meu- der» Statute verwaltet, oder besser gesagt, durch die Militär- und Polizeibehörden ■altreitirt. Daß aber die neue Ordnung der D-uge von den Russen noch säst gar nicht verstanden wird, beweist der Umstand, daß in Moskau selbst von 17,000 Wählern kaum der hundertste Thell sich an dem Acte betheiligten. — Bor ungefähr vierzehn lagen wurde Nttschazeff mittelst eine« (LourierzugeS vsn Petersburg nach Moskau gebracht. De schon seither von diffeu Transportirung nach Moskau verlautete, fanden sich viele Neugierige, die ihn gerne gesehen hätten. Diese» Wunsch wurde jedoch nicht erfüllt; man tran-portirtc den Häftling in einem ver- schlossenen Wagen; sonst vermied man nicht die Ostentativ», ja man bot sie form- lfch anf. Ein zahlreiches berittenes Sonvoi sprengte mit dem Wagen einher, und tt)«e vir Blätter mit osficiellee Erls«bn«ß erzählen, ist geeignet, möglichst viel Neu- gierde zu wecken. Demnach fei Netschajeff in dem Duszczever Gefängnisse, wohin er gebracht wurde, in einer besonderen Abteilung nntergebracht worden, die aus sechs Zellen bestedt. Io einer der Zellen befindet sich Netschajeff und bei ihm hält ununterbrochen ein Gensd'armerir.Major Wache; in den übrigen Zellen sind ndch zwei G.usv'armcrie Offiziere mit zahlreicher Mannfchatt bei der Hcnd — Nanni etwa feine GcsinnungSgenossen, wenn sich solche in Moskau befinden sollten, nicht einen Handstreich zu seiner Befreiung unternehmen. Die übliche Durchsuchung nach seiner Ankunft im Moskauer Gefängnisse ergab nichts Verdächtiges, heißt es weiter; auf Fragen, die an ibn gestellt werben, gibt er beharrlich keine Antwort. Der Prozeß soll em 8. (20.) Januar beginnen.
Rumänien.
Bukarest, 24. Ian. Kammer votirte heute einstimmig eine Beileids- Mdreffe an die Wittwe Rsp^ron's.
Amerika.
Newhvrk, 23. Ian. Der Senat nahm die Vorlage, betreffend den Bau neuer Corvetten, wodurch deren Zahl auf zehn vermehrt wird, an. — lieber einen Schneefall und große Kälte in Minnesota treffen schmerzliche Details hier ein; viele Leute und eine Menge Vieh ist erfroren.
Für die Faftnachts-Toilette der Damen. Unter dem Titel „Blätter zur Koslü mg efchichte" veröffentlicht jetzt die Modenwelt in der „Ausgabe mit Moden- kupfern", Preis vierteljährlich 1 Thlr. 5 Sgr., eine Reihenfolge von Kunstblättern in feinstem, colorirten Stahlstich, welche das am meisten Characteristische aus den Kostümen aller Zeiten, sowie die verschiedenen Volkstrachten darstellen.
Wie diese Blätter, gesammelt, jedenfalls ein Album der interessantesten Art bilden werden, dürste auch jedes einzelne derselben besonders gu Fastnacht unseren Damen hochwillkommen sein. , .
In der Regel soll allmonatlich ein solches Blatt erscheinen (bis Mitte Februar d. I. drei Blätter), so daß also die Ausgabe der Modenwelt mit Modenkupfern nun- mehr jährlich 48 Stiche (36 Modenknpfer und 12 Kostümbilder, letztere mit jährlich gegen 150 Figuren) bringt.
An schöner Zeichnung, feinem Stich und sorgfältigem Colorit stehen dieselben den früher so berühmten Pariser Kupfern nicht nur nicht nach, sondern übertreffen dieselben noch bei Weitem, obwohl jedes dieser Kunstblätter im Abonnement noch nicht 2 Sgr. kostet.
Aecht kölnisches Wasser
von Jean Maria Farina.
Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 st. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Köln.
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 24. Januar. Die animirte Stimmung, welche gestern gegen Schluß auf höhere Berliner Course, besonders für Lreditactien einttat, fetzte sich an der Adcnddörse fort. Auf Grund von Gerückten, über den bevorstehenden Abschluß des Wiener üommunalanledenS von 60 Millionen Gulden mit der österreichischen Lreditanstalt und der Bodencreditanstalt, sowie daß die Creditanstalt den Iulicoupon mit 22 fl. ein lösen werde, gingen CredUactien um ea. 3 fl. bis 357'/, höher, um heute mit 35« zu eröffnen nnb 357 zu schließen. Die erwähnten Gerücht« haben indeß bis jetzt noch keine Bestätigung erhalten. Die heutige Börse, anfangs fest, erlitt in ihrem Verlaufe eine Abschwächung ihrer Tendenz, alS wenig festere Berliner und Wiener No tirungen einttasen. Für Ereditactien lagen nicht unerhebliche Kaufordres vor. Staatsbahn gingen gestern Abend auf 357 und schloffen heute, mit 358 eröffnend, zu 357'/,. Der neue Ver öffentlichungsmoduS ihres WockenauswciseS scheint verstimmend zu wirken. Lombarden blieben gestern Abend stagnircnd auf 203 und notiren heute 203',4. Die Herabsetzung des Bankdisconto's in London und Wien, sowie auch der günstige englische Bankausweis blieben ohne merklichen Einfluß auf die herrschende Stimmung. Von österreickischen Bahnen Buschterader 1 fl., Praa Duxer 2* 2 fl. (von 109 auf 111'/,) bester. Nordwcst gesucht und höher. 2te Emission (8U sabeth-Prioritätcn 5/s Proc. bester und zu 82*/< lebhaft gehandelt. Bayerische Ostbahn 1 Proc. höher und Leihgebühr anhaltend gefragt. Bankwerthe meistens zu festen Coursen in Umsatz. Deutsche Effcctenbank '/, Proc., VereinSbank '/, Proc. und Handelsgesellschaft 1 Proc. höher. Rheinische Effectenbank zu 119 gehandelt. Darmstädter Zettelbank gefragt, Rheinische Kreditbank bester, Bankverein matt. Spanier matt. Amerikanische 1882er Staatöbonds, auf die Nachricht von deren bevorstehenden Einlösung, gingen zu höheren Coursen um. Von Prioritäten öxtenfton */, Proc. höher, andere geschäftslos. Sämmtliche kleine Looöpapiere bester. Von Wechsel« Hamburg sehr gefragt, Wien niedriger.
BörsrnMCbriehteD.
25. Januar 1873
PreuM. 4'/,% Obiig. 103’/< Frankf. 3'/,o/o Obi. 87 Nass. 4'/, 0,0 Obi. 100 Kurhesa. 4% „ 945/g Gr. Hees. 50/0 ObL 103 » „ 40/0 „ 983/4
• , 3'/,0/0 , -
Bayer. 5% „ —
„ 4'/,0/0 1 jährige 100
, 4O/o 1jährige 92^/4 Würtemb. 4'/, % ObL 100 Baden 4'/2°/o ObL 0. E. L. 99% Oesterr. ßilberrente 65
„ Papieirente 615/s Spanier, nenest. 3% 267/g Amerik. Bonds 1881r 100'/,
„ „ 1882r 96^4
„ 1885r 97->/e
, , 1887r 98'/4
A eilen.
Frankf. Bank 1411/4
Frankf. 'Vereins-Kaswe 143% Dtimst. Bankact. 469 Wien Bankactlen 1037 Oest. Credltact. 357
Galicien 245
Aeliei».
Weehwel.
5% öotr. F. 8t. E. B 356'/z
Amsterdam
k.
8. 988/y
Loabard. Bahn 203'/,
Augsburg
k.
8. 100
Ludwigah.-Bexbach 196
Berlin
k.
8. 104V,
Max bahn 143'/,
Bremen
k.
8. 175'/,
Bayer. Oatbahn 1313/e
Brüssel
k.
8. 93'/,
Rheln-Naheb&hn-Aot. —
Hamburg
k.
8. 87 V4
Hess. Ludwigtib.-Äet. 175*/e
Leiptig
k.
S. 105
Oberheasen H 755/a
London
k.
6. H8V4
PriorittÄtec»
Lyon
k.
8. -
30/e Saier.Steb.-Prior. 59'/4
Paris
k.
8. 92«/,
3% öat. 8. Lombard 50'/i
Wien
k.
8. 107*/,
3% Livorneser 365/g
ditto
m.
8. 107*/,
5% Toacaner 59'/,
ditto
1.
8. 1078/s
5% Elisabeth.-Prior. 843/g
DUeonto
4 ü/o
163
18641
20 Frankens!. 9 20—21 Sngl. Bover. 11 47—49 Boas. Im per. 9 43 — 45 Dollar In Go'd 2 24*/, 25»/, ;
i
„ doppelte 9 42 — 44 Holl. 0.108t. 9 53—55 Ducaten . 5 30—32
do. H. Emhd. 82*/, Anleheneieowe. s
Darmstadter fl.50Loose — w «25 „ 60
Korb. 40 Thlr. Looe 7P/4
Nassau 25 5. 49'/,
Braunschweiger 24lzg 3% OJdenburp. a 4OThlr. 38*/4 4b/o bayr. Prärn.-An« 1163/e 40/0 badische >oose 112 '/j
Badische fl. 35 Loose 70
Oestr. fl. 250 v 1854 92 1858r PriotitätsJoore 207»/, 1860r Loose 963/4
Geld» orten, fl. kr Pr. Frledrdor 9 56'/, 57»/,' Entölen . 9 41-43
Wer eine Annonce
in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Ports kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreis und ohne Nebenspesen zu befördern. HaaskNsttiN & Hoglct, Frankfurt a. M., große GalluSftraße 1
Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cötn-Mindener und OberheUche Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtliche« Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Marn.
MLtaeweiner AAzeLger.
Feilgebotenes.
Zur gefälligen ürdrtjtiiiu).
Leider haben sich die Befürchtungen einer geringen Weinerndte nicht nur bestätigt, sondern es gibt Orte und Gegenden, wo ein so geringes Quantum gewachsen, daß an ein Weinkeltern nicht zu denken war.
Dast wir durch die seitherigen Mißerndten keinen guten reinen billigen, namentlich Rothwein, trinken werden, liegt beigeren Mangel auf der Hand und ist zu befürchten, daß uns für hohe Preise ein ungesundes, fabricirtes Getränk geboten wird. Da wir nun durch unser Haus den
Vereinigten Welngatsbesitzern in Bordeaux einer jeden Concurrenz die Spitze bieten können, so haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das verehrl. Publikilm mit einem reinen, kräftigen und gefunden Bordeaux zu versehen und empfehlen wir solchen in Flaschen von unserem Lager genommen, sowie zum Versandt in Kisten von 12—25 und 50 Flaschen zu den Preisen von:
rothen Bordeauxweinen
KmUion per Flasche fl.
— 42 kr., incl. Glas,
Christel)
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Monlis „
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Patiillae
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Caniensae „
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Ranzau „
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weissen
Bordeauxweinen
1U Serons ver Flasche fl.
1 - kr.
mit dem Glas,
Sauternes „
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Ulousseux und Champagner
in 5 verschiedenen Sorten von st. 1. 54 bis fl. 3. 30 kr.
ächten C'ognac vleux per Flasche fl. 2. 12 kr.,
„ 3} BOIS ,, p n HO „
„ „ peilte Chanipasne „ 2. 42 „
Die Bordeauxweine haben den Vdrzug, daß sie im Gegensätze zu Ungarweine sich durch Lagern in den Flaschen immer mehr verfeinern, während letztere leicht abfallen.
Preiscourante der Originalpreise in Fässern in y4, V2 und Vi Oxhoft ab Bordeaux genommen, werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Hochachtungsvoll
J. 1. Busch Söhne.
Briefstegelmarken
1) Einfarbig geprägte, siegellackähnlich per Mille 1'/» Thlr.
2) Zweifarbig gepr a g te, weiße oder helle Schrift auf dunkelfarbigem Grunde 2 Mille 25/g Thlr., 1 Mille V 6 Thlr.
3) Couv erts mit ausgeprägter farbiger Sieqelmarke per Mille 4 Thlr.
Zu I, 2 und 3 elegante Messingpetschaften a 10 97flr.
4) Lithographische Marken ohne Prägung, 2sarbig mit weißer Schrift ver Mille 1 Thlr.
5) Lithographische Marken in Goldschrist per Mille IV2 Thlr.
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