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und Menschlichkeit und als eine schwere Beleidigung Amerikas.

In ihrer

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D. Red.

') Bezugsquelle siehe Jnseratentheil dieser Zeitung.

England.

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hindurch frisch halten. Die gesammte Proviantmenge, welche bisher nach derl^ss^^K^ g' £<,e%nufe$H'ontp. 'n Goldkuste abgegangen ist, übersteigt 100,000 Ceutner, darunter allerdings! Berlin, 178 Friedrichsstraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, 30,000 Centner Reis. iSpecerei- und Delicatessenbändlern. Zn Gießen bei Müller L S ch w a g e r^ (2036)

Redaction, Druck und Verlag der Brühl scheu Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.

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London, 11. November. Das Commando der 17. Artillerie-Brigade überraschte diese Nacht der plötzliche Befehl, unverzüglich eine halbe Batterie nach der Goldkuste abgehen zu lassen. Die Mannschaften wurden Behufs ärztlicher Prüfung geweckt und noch Nachts untersucht; im Laufe des Vor- mittags erhalten sie in den Bekleidungs-Depots zu Pimlico die für das warme Klima geeignete Uniform und sollen wo möglich heute noch abgehen Tic Maßregel wird auf eine Mittheilung Sir G. Wolseley's zurückgeführt, welche gestern Abend telegraphisch von Gibraltar eintraf und das Krregsamt in Athem zu versetzen schien. In Erwartung weiterer Anforderungen von Sir G. Wol setey ist das zweite Bataillon der Schützen-Brigade Behufs schnellerer Ein­schiffung zu Viw in Irland concentrirt und das andere für die Goldküste be­stimmte europäische Bataillon vom 23. Linien - Regiment ist in dem Cnrragh- Lager versammelt. Beide sind bereit, auf erthei'lten Befehl sofort nach dem Kriegsschauplatz aufzubrechen. Inzwischen entwickelt die königliche Proviant­fabrik zu Deptford eine wahrhaft unermüdliche Thätigkeit. Es sind daselbst täglich über 600 Arbeiter beschäftigt, und zwar bedeutend über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus. Augenblicklich gilt es hauptsächlich das Einpökeln von Rind- und Schweinefleisch; das conservirte Fleisch soll sich reichlich zwei Jahre

*** Erklärung. Auf die vielfach an uns gerichteten Anfragen über die Aechtheit der zahlreichen mediciniichen Anerkennungen, welche wir im Laufe d. I. zu den allseitig ge­rühmten Dr. Tiedemann'schcn Heilmitteln für Geschwächte im redaction-llen Theile unsere- Blattes gebracht haben, erwidern wir, daß uns nicht nur sämmtltche mcdieiniicke Urtheile und wissenschaftliche Begutachtungen, in deren Aechtheit durchaus kein Zweifel zu setzen, im Original Vorgelegen haben, sondern daß uns auch von befreundeter Seite die Originalschreiben vieler durch die Dr. Tiedemann'schen ?cn-tsao-Präparatc glücklich Geheilten zugeiandt wurden und daß wir somit selbst aus innerster Ueberzeugung und auf Grund der so zahlreichen Anerkennungen dem Erfinden dieser vorzüglichen Heilmittel *) nur wünschen mögen, daß dieselben hell- und legenbringend Eingang in alle Kreise der leidenden und hülfesuchenden Menschheit finden möchten und dadurch eine neue Aera auf dem therapeutischen Gebiete der Lehre über die Zerrüttungen des Nervcnipstems re. hervorgcrufen würde.

Die Redaction des BreSl. Intelligenz-Blattes.

Antwort räumt die spanische Regierung ihre Verantwortlichket ein, erneuert die Versicherung ihrer freundschaftlichen Gesinnungen, mißbilligt die Hinrichtung und verspricht Genugthuung. Der Staatssecretär hat eine lange Conferenz mit dem englischen und spanischen Gesandten gehabt. Die Befestigungen tn den Häfen des Südens werden verstärkt.

Spanien,

Madrid, 14. November. Catalonien ist unter Belagerungszustand ge stellt worden.

Der evangelischen Gemeinde z u Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag den 16. November: Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrvikar Schlosser-

Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 16. bis 22. November 1873 besorgt Pfarrer Landmann.

Auszug ans drn Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.

Kopulirte.

Den 11. November. Johannes Leun, Bürger und Küfermeister dahier, deS verstorbenen Bürgers und Ackermanns zu Groß-Linden, Georg Leun, ehelicher Sohn; und Friederike Dorothea Weißmüller, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schuh« machet Meisters, Peter Weißmüller, eheliche Tochter.

Den 12 November. Friedrich Ludwig Adolf Ernst Eckstein, Doctor der PH losophie und Schriftsteller, des Großh. Hoigerichts - Advokaten, Dr. Franz Eckstein dahier, ehelicher Sohn; und Elisabeth Bolle, des verstorbenen Bürgers und Rentners zu Düsseldorf, Karl Bolle, eheliche Tochter. ,

Den 13. November. Wilhelm Albert Berger au5 Lindenau im Königreich Sachsen, Kaufmann dahier, des Bürgers und Schlossermeisters zu Lindenau, Johann Gottlob Berger, ehelicher Sohn; und Elise Theodore Schäfer, geborene Hoffmann, deS verstorbenen hiesigen Bürgers und Kaufmanns, Georg Heinrich Schäfer, Wittwe.

Getaufte.

Den 9. November Dem Bürger zu KirchverS, preußischen KreiseS Marburg und Arbeiter an der Oberhcssischen Elsenbahn dahier, Heinrich Velde, ein Sohn, Heinrich Conrad, geboren den 27. September-

Den 12. November. Dem Bürger in Groß Busick und Heizer an der Ober- heffischen Eisenbahn dahier, Johannes Seth, eine Tochter, Wilhelmine Karoline, ge- boren den 7. Oktober-

Beerdigte.

Den 10. November. Elias Karl Wilhelm Weidig, pensionirter Großh- Landrichter, alt 75 I. 7 M- 14 T, gestorben den 8. November.

Den 11- November. Henriette Balser, eine uneheliche Tochter, alt 3 I- 5 M- 21 T.

Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. ~ o 1

In Blechbüchsen von V» Pfund 18 Sgr-, 1 Pfund 1 Thlr- Sgr. , 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr-, 12 Pfund 9 Thlr. Io Sgr., 24 Mrnd 18 Thlr. Revalesciere Biscuiten : Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 £plr_ 27 Bcvalesciöre Cliocolatee in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr- , 21 Zoffen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Lassen 1 Thlr. 27 Sgr., 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr- 15 Sgr-,

daß der Erzbischof Paulus Melchers und der Weihbischof Baudri wegen des im Kirchlichen Anzeiger der Erzdiöcese Köln enthaltenen erzbischöflichen Erlasses betreffend die Excommmiicirung mehrerer altkatholischen Geistlichen auf heute vor die correctionelle Kammer des hiesigen Landgerichts geladen seien; der Erstere als Verfasser, der Zweite wegen Aufn hme des incrimiuirten Artikels in dos erwähnte Blatt; durch letztern sind nach Annahme des Strafantrages die vier altkatholischen Priester an ihrer bürgerlichen Ehre geschädigt und die alikaiholischen Gemeinden zu Köln und Bonn verleumderisch beleidigt worden. Die beiden Beschuldigten waren bei der heute vor einem großen Auditorium Statt gehabten Verhandlung in Person erschienen. Der Herr Erzbischof er­klärte, daß er deßhalb anwesend sei, um Zeugniß abznlcgen, daß er die richter­liche G-walt des Staates anerkenne und die Gesetze achte. Was die Sache selbst aubelange, so habe er nicht die Absicht gehabt, Jemanden durch den Er­laß zu beleidigen. Er habe nur eine schmerzliche bischöfliche Pflicht erfüllt, indem er die Mittheilung gemacht, daß sich die Betreffenden von der katholischen Kirche getrennt hätten, die gebrauchten Ausdrücke seien durchaus nicht persönlich, sondern rein objectiv. Der Staatsanwalt war der Ansicht, daß es schlecht zusammen stimme, wenn der Herr Erzbischof hier erkläre, er bekunde seine Achtung vor den Gesetzen, und in anderen Fällen den Gesetzen den Gehorsam verweigere; dem Vertheidiger der Beschuldigten, welcher besonders das Kirchen­recht anzog, entgegnete der Herr Staatsprocurator, daß das canonische Recht im Gerichtssaale nicht gelte, sondern das bürgerliche. Sein Strafantrag ging, da beide Beschuldigte erstens gegen das Strafgesetz und zweitens gegen die kirchenpolitischen Gesetze gehandelt, bei dem Herrn Erzbischof auf drei Monate Gefängniß und auf 400 Thlr. Geldbuße, eventuell auf fernere drei Monate Gefängniß, bei dem Herrn Weihbischof auf einen Monat Gefängniß und auf 200 Thlr. Geldbuße, beziehungsweise auf sechs Wochen Gefängniß. Das Urtheil wurde bis zur nächsten Sitzung vertagt. Außer dieser Sache kam auch wieder ein Fall zur Verhandlung, wo der Erzbifchof einen Pfarrer eingesetzt hatte, ohne dem Ober-Präsidenten der Rheinprovinz vorher die Anzeige davon zu machen. Das Oeffentliche Ministerium trug auf 500 Tblr. Geldbuße, im Nichtzahlungssalle vier Monate Gefängniß an. Das Urtheil lautete aus 200 Thlr., eventuell zwei Monate Gefängniß.

JrtinlüTidj.

Paris, 11. November. In belgischen Blättern spinnt sich augenblicklich eine Dlscllssion ab, welche vielleicht bald auch in Frankreich, der Schweiz und Italien Widerhall finden dürfte, und die jedenfalls geeignet ist, die Aiifmerk samkeit deutscher Finanzleute und National-Oekonomcn auf sich zu ziehen. Es handelt sich um die Maßregeln, mit welchen Belgien und die sämmtlichen Staaten der lateinischen Münz Convention der von Deutschland ans drohenden Silberüberschwemmung entgegentreten möchten. Wenn in Deutschland die Ein sührung der Goldwährung zur Thatsache wird, muß das deutsche Silber nach dem Ausland strömen. Oesterreich wird nicht gerade in der Lage sein, dasselbe gegen Gold einzutauschen; es hat zwar sehr schöne Goldmünzen geprägt, aber diese sind gerade wegen ihrer Schönheit sehr bald aufgekaust und in großen Mengen zu technischen Zwecken (Schweizer Uhreuindustrie) eingeschmolzen wor­den. In Brüssel tagt eine zu dem Zwecke berufene Commission, welche bei Einführung der Goldwährung günstig ist. In der Schweiz, Frankreich und Italien regen sich ähnliche Sympathieen. Die Banqniers sind meistens der gemischten Währung günstiger, weil diese eben für sie eine Quelle geschäftlichen Vortheils ist; die übrige Geschäftswelt, wie sie z. V. in Belgien durch den Prücourseur und die Jndöpeudance vertreten wird, neigt sich der Goldwährung zu. Sollte die letztere in den Nachbarstaaten angenommen werden, so muß Deutschland die Frage nach anderen Abzugsquellen für sein Silber ernstlich in Erwägung ziehen.

Paris, 13. November. Das Zuchtpolizeigericht von Versailles hat den Obersten Stoffel wegen Beleidigung des Generals Niviöre in der Sitzung des Kriegsgerichts vom 4. d. Mts. zu drei Monaten Gefängniß und Tragung der Kosten verurtheilt.

Mllen Giranten Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten.

Revalesciere Du Barry von London.

Seitdem Seine Heiligkeit der Pabst durch den Gebrauch der delicaten Revalos- ciöre du Barry glücklich wieder hergesiellt und viele Aerzte und Hospitäler die Wirkung derselben anerkannt, wird Niemand mehr die Kraft dieser köstlichen Heilnahrung be­zweifeln, und führen wir die folgenden Krankheiten an, bei denen sie sich ohne An­wendung von Medicin und ohne Kosten bewähi:: Magen-, Nerven-, Biust-, Lungen-, lieber;, D'üsen-, Schleimhaut-, Athem-, Btaien- und Nierenleiden, Tuberculdl-, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhoen, Schlaflosig­keit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohren­brausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerichaft Diabetes, Nke- lancholie, Abmagerung, Rheumatisr-ms, Gicht, Bleichsucht. Auszug aus 80,000 Certificaten über 'Genesungen, die aller Medicin widerstanden:

Ccrtificat Nr. 73 877. 589 Wienetthorgaffe, Ofen.

Seit 26 Tagen habe ich die Gottgesandte Revalesciere allein genossen. Diese göttliche Gabe der Natur hat bei mir, in meiner verzweifelten Lage, Wunder gewirkt, weshalb ich keinen Anstand nehme, dieses Heilnahrungsmittcl die zweite Offenbarung für die leidende Menschheit zu nennen. Diele köstliche Revalesciere hat mich von einem «ehr gefährlichen Lungen- und Luftröhren-Katarrh, von Kopsschwindel und Bruftoe- klennnung befreit, die allen Medicinen Jahre lang getrotzt. Diese Wundergabe der Natur verdient sonach das höchste Lob und kann der leidenden Menschheit veffens an- geralhen werden. Florian Koller,

K. K- Militäroerwalter in Pension.

Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciöre bei Erwachsenen und Kindern 50

neu Wahlen werden sämmtlich für gMg erklärt. Der Bericht der Special- H

Commission zur Untersuchung des Eisenbahnwesens wurde dem Hanse vom tuiiillUxu.

Staatsministerium zngesandt. Der Alters-Präsident theilt dem Hause mit, der ! Washington, 14. November. In Betreff der Erschießungen des Handelsminister wolle die Berichts-Vorlagen selber vorlegen. Nächste Sitzung Capitäns und eines Theils der Besatzung des DampfersVirginias" wird morgen Mittag 12 Uhr. Auf der Tagesordnung steht die Präsidentenwahl, inoch aus Santiago gemeldet, daß der dortige amerikanische Vice-Consnl ver- Berlin, 13. November. Die Präsidentenwahl im Abgeordnetenhause gebens darauf gedrungen habe, daß die Exeeution aufgeschoben werde. Staats- findet Sonnabend statt. Als Candidaten werden Bennigsen, Löwe und Frie- secretär Fish hat auf telegraphischem Wege gegen dieses Verfahren in Madrid denthal genannt. DerReichs-Anz." schreibt, daß der Kaiser zwar eine protestirt und bezeichnete diesen Act als nne Schmach^für ^die Civilisation nicht ganz gute Nacht gehabt hat, die Befferung indeß fortschreite. ~ ~

Köln, 12. November. Es wurde bereits an dieser Stelle mitgetheilt,