Telegraphische Depeschen.
zufolge ergibt dog Ge-
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Verwaltung unv durch die zu niedrige Vcranfchlaaun^^a N ^lcgraphen. gen« du« Schwierigste dejsin thun werden, wa« nothwendia ist 6 Militärverwaltung noihwenoig geworden sei*Dj«V .! m*. Jl,rc Veu,t' Düfür' Caß fi° marschicen. Sie werdet nicht Ian
beitragen gefordert w.ro, beÄ,ff sich auf 97 499 T^a »' ^ns zwc. oder drei Wochen Dienst thun; man wird ihnen Sol a
iibfrh.ninf mif 9/1 7QQ Q7Q <rrrs e^' ■*'9tuCr, die Summe Dirjelbtll Mittel . Seroaffnnnn mit ,6
die Summe derselben
überhaupt auf 23,798,879 Thaler.
^br Buadescommifst
, welche übri- was nothwendig ist. Gewinnen Sie Sie werben nicht länger als Höch- > man u>irb ihnen Sold geben, Lebens-
... Aber, meine Herren, vergessen wir über den Erfolgen nicht, wie viele Existenzen zersiott, wie viel mehr noch gefährdet sind. Ich bin gewiß, die Heimo,h tntr h n - rn t nn . n > k v V« cxx « . . *
. .Erlitt, 26. März. Gesten Vormittag 11 Uhr empfingen Se. Königliche Hoheit der General-Fewmarschall Prinz Friedrich Karl die grotze Deputation der hiesigen städtischen Behörden, welche mit Überreichung einer Adresse beauftragt ®ar $rln* beantwortete die Adresse in freier Rede. In der Antwort he.tzt es unter Anderem: v ®
, mun bort, schlägt das Reichskanzleramt vor, Goldstücke von 10 und 5 Thalern auszupragen.
Das General-Postamt macht darauf aufmerksam, daß bei Briefen nach Rußland, wenn dir Bestimmungsort in russischer Schrift ausgedrückt ist, die be- treffende Angabe außerdem in deutscher, französischer oder englischer Schreibweise erfolgen muß, weil die russischen Schriftzüge den Postbeamten nicht überall hin- langlrch bekannt sind. v
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. . ,“** ^erlitt, 28. März. Der Bundesrath hat den Antrag Badens für d»M,ge« Schaden welche Kehl, Altbreisach und Saarbrücken^ durch dte ve! schreßung erlitten haben, aus der von Frankreich zu zahlenden KrieaScontributiin Erfatz zu leisten, dem betreffende, Ausschuß überwiesest/ KnegSconInbutton m- r^ ^krlin, 28. März. In der heutigen Sitzung des Reichstaaes brackit- Mchuel folgende Interpellation ein. Wird der Bau eines Prrlu^Sg-bäu/'s erwarten? 6Cr g'S°n»ar„gen Session eine bezügliche Vorlage zu
reu r ®*'rl rC'c ®autr ber Occupation französischer GebictStheile, fnicht d-S Clfap oder Deutsch-LolhnngenS) in Frankreich verblechcnden deutschen Civilbeamten ist die Portolreiheit in demselben Umfange wie dem Militär und Militärbeamten befördert ttu'^ rocrt,cn 'firv Privalcorresponvenzen durch die Feldpost
In Paris herrscht augenblicklich Ruhe, d. h. die Regierung hat in den Mtcn Tagen weder plündern noch füstliren lassen, sie befchränkt sich augenblicklich nnv"^ faUn Ci» ^erstehenden Entscheidungskampf zwischen der Jnsurrcclion und d,r B-rsailler Regierung vorzuberei,en. Bon B-rsallles aus wird berichtet daß die dort angesammelten mllüärssch.-n Kräfte nahezu pinrelchtcn, um den Pa-' riser Aufstand zu überwältigen. Au« ThierS soll dem deutschen Obercommando em- Erklärung dahin abgegeben haben, daß er völlig im Stande sein werde in kurzem die Ordnung in der Hauptstadt wieder herzustellen. Jedoch zweifelt man m unseren militärischen Kreisen sehr an dec Fähigkeit der Versailler Regierung, vtkse Zuversicht zu erfüllen.
-i-cutschlund hält man natürlich an der abwartenden Politik fest ♦ das btutMe Ratio,,al nteresse wird nicht verletz, durch die Fortdauer der anarchischen Zustande in Paris.
W.e man hört^ wäre Marschall Bazaine von Herrn Thiers bereits auSer- sehen, um an die Spitze des Obercommando's der gegen die Jnfurrection bestimmten Truppen zu treten.
~ ».~.J einen Nettoüberschuü
““ «*w» -
+ Berlin, 29. März. Die Demobilmachung der Marine ist schon am 9 ^arg angeorcnet; D;e Seewehrmannschaften werden sofort entlassen- die Herren Jachmann und Heldt treten in ihre früheren Stellunaen itirfif" c • « Seewehr wird aufgelöst. 9 “ng<n iUKUj> die fretvtlltge
,, ,4 r\ ^blpzig/ 29. Marz. Bebel, Liebknecht und Heppner sind gestern aus der Untersuchungshast entlassen worden. 1 OTCrn au® Dcr
ff29, Thiers hat folgendes Circular an die franrö- <Den erlassen: Es «st unumgänglich nothwendig, Mobilgarden oder lURururen. um na f.;- ........ ° . •M‘VVUBU‘vtn virr
®if^6,OrDnuB9 lragt^Lasker, ob der Präsiden, die am Schluß der , - - — urFunp, bei der Beschluß.
*° 0C hatten die Bestimmungen im zweiten Absätze des Art 28
der Rrichsverfaffung Platz zu greifen, d. h. die süddeu,scheu Mitglieder hätten nicht mttjustimmen, als eine Oirecttve für den Reichstag auffasse? — Der Präsident ! m 7 TrD.E Vorlage so wi/ mit jeder andern verfaß
von Benda fragt, ob der Buntesrath in Zukunft einen besonderen
1 enl®Urf uber Dlc Ewtsüberschreitungen als Nachtrag zu dem Etalsgeietze Vorlegern werde, und ob es .n den Intentionen der Bundesregierung liege, noch in die er -es °n einen Gesetzentwurf über den Rechnungehof des Bundes einzubrinaen? — ^raiicent ßelbrud bejaht die erste Frage mit voll-r Bestimmtheit, über dec zweite fei er nicht in der Lage, mil gleicher Sicherheit Auskunft zu geben j Min..^,d’f‘“,C5iuCOI^C,VVid’t 6” b,c Mate,cularbei,rüge zu be. r® “ ®'"' hf0. Iai0cr die Genehmigung der Etatsüberschreitungen Nachgesuch, sei, und da. um so mehr, als letztere »Heils nicht genügend motiviet sind tdeils aus .rec. verweigerten Ausgabeposten bestehen Er b/anttagt, die Vorlage an ftäni MvZ'm0? iUr Dorberathung zu überweisen. - Freiherr v. Hoverbeck unter" fachen glündttch zu' prüftn." '"solut unmöglich sei, Rechnungs-
der lfi tU Debatte geschlossen und genehmigt da» Haus die Ueberweifuna d u At l, tt °n C'ne tUn 21 Muglieoern, die morgen Vormittag von
den Atth ilungen gewählt werden sollen. 8 Dn
an 3l'/4„U1,r•’ '^u>hste Sitzung morgen Mittag 1 Uhr. Tagesoronuna-
Wahkprufungen, Anträge der Abgeordneten Schrap» und Biedermann ff UV trifte Lesung des Freundschafts- :c. Vertrages mit Salvador "
ikrartlan unterstützt von 14 Mitgliedern der nationalliberalen
Fract on, ist der Antrag etngebracht worden: in Erwägung, daü das Mit^tt.u des Hauses Bebel sich in Untersuchungshaft befindet, im Hinblick auf Art 3?oer
, f n* ^iC ^esigen städtischen Behörden werden bei dem ru Ebren des deutsch en Ruchstages zu veranstaltenven Fest tief in den Staetsäckel^ hineinarcisen Gästen A^)O p^^volle Rath'auSfaal wird für 6000 Thaler neu deconrt? Den r dn Cfr ' to,rD bekanntlich nur kalte Küche osserirt welche ein
u Thalei (!) liefert. Die Kosten können ass"
der heutigen Frakttonssitzung der Nationalliberalen wird Braun fHers- Unterstützung bringen: Der Reichstag wolle brfchli'ßen den Reichskanzler aufzufordern, zum Bau eine» monumentalen Parlamenlsge.' baube« tie erforderlichen Vorbereitungen vornehmen zu lassen und die Senil- TOifligfett zu erklären, die nölhigen Geldmittel zur Verfügung zu stellen
T Berlm, 29. März. Die .Prov.-Corr." sagt über die Vöraänae in Frankreich: Die Rettung Frankreichs vor unsäglichem?Elend hängt davon ab b"esin um'd7°n SiAnn C” Th" welcher die Energie und"da« Ansehen nJniLn , nn m Ordnungsparke, noch zur Verfügung stehenden Kräfte zu °" ganlflren und erfolgreich zu verwenden. Unsere Reaieruna wollie nach bL k» neTeIiirffi«hEt£6T?9 dttllunz ihrerseits Die Schwierigkeiten ni«? erhöhen' sie rucksichi.gt vielmehr in teder Weise die Verlegenheiten der franrösischcn ftt'.
hnffin c ...t. _< JE ' T-bikrS und Jules Favre den
begünstigt f tX'>‘bin' un|ere R-g'«ung habe die Pariser Vorgänge
a.-j5B;-Ä«is esasatfag esStssa-« =S. SSäiSES -djd-M-WP erfolge für uns erntreten konnten. Das Siegen ist doch^nicht immer so leichr ^Pi Mutige Friedens- und Siegesfest ist glänzend,
als man sich in der He.math vorstellt und erwartet. Meine Armee ist aeaenwa'rtia Toaste onfl)^cnD unc ^ben mit Begeisterung die Festrede,
auf dem Marsche, um die ihr zugewiesenen Rapons zu besitzen. Ich o"ri dah-i,!find ^einaetroffen @Teben“fl0“ilh "h"'-! ^^"icbe ZustimmungStelegramine wenn der Kai,er und Konia n;cbt anders bestimm?» fnfh, (10 Uhr Abends) erklingt unter allgemeinlm Jubel
die „Wacht am Rde.n", von sämn.tlichen A.iwesinden gesungen. J
<?a8 Ministerium ist bereits gebildet. Minister- Präsident '.st i.askar Cvtargi, -Flnanzminister P.ter Maorojeni, Minister des Aeußern l^ostaforu und Justizminister Nikolaus CretzulcSco geworden. Dieseiben haben an- genommen unv bereits den Eiv abgelegt. 1 n paüCn an'
««... ...... A Ä'SlJ LTEÄftraSTÄ 2.”Ä
»cnn der Kaiser und König nicht anders bestimmen sollte, noch einige 3eit wie HJ) gern mochte,- in der Heimalh verweilen. Wenn es zu dem festlichen Einzug kommt, werden L-ie, meine Herren, es gewiß nicht an sich fehlen lassen. Was bei tiefer Gelegenheit geschieht, erhebt und erfreut den Soldaten. Ich denke, Die kriegerischen Ereignisse werden nun für längere Zeit zum Abschluß kommen. Die Zustande m Frankreich scheinen einen langen Frieoen zu verbürgen. Freilich wird man Dort erst allmählich zum vollen Bewußtsein der Lage kommen.
Berlin, 27. März. Wir waren recht unterrichtet, als wir kürzlich den Rücktritt des Herrn v. Schweiyer von seiner agitatorischen Wiik.amkeit als be-
m ‘ Erklärung Des Genannten >m „Soc.aldemo. v.ezen.gen Schaven, n
demotr L & i'J 3“, und unwiderruflicher Entschluß» Die Lettunz Der social- schießung erlitten haben demokratischen Par.ei nuderzulegrn. Er will sein Amt nur noch bis zum Ju- 9
famaientrttt der auf den 30. April v. I. zu berufenden Generalversammlung verwalten, um es alsdann in die Hände derselben niederzulegen, und präcisirt die Ursache^seineS Rücktritts folgendermaßen: „Lange Jahre habe ich Zeit, Ar« veitskraft, Seelenruhe und Geld für Die Arbeiterpartei geopfert. Niemand kann mir zumuthen, düse Opfer weiter fortzusetzcn. Ich habe das Meinige gcthan, habe lange genug auf dem Posten gestanden, um verlangen zu dürfen, dast Ao- losung stattfinde." ö
Berlin, 28. Marz. Deutscher Reichstag. Die heutige fünfte Plenar- Pra,ident Dr. Simson mit mehreren geschäftlichen Mittheilungen. D>e Platze tm Hause sind sehr zahlreich besetzt, die Tribünen überfüllt: der Bun- desrath ist vertreten Durch Die Minister Delbrück, v. Friesin und m.brere andere ®eimnr0"lm'IT'‘n' ,£>®P’>ae befi‘lDen W cie Großherzoge von Laven und
Erster Gegenstand der Tagesordnung: Wahlprüfunaen. Bei der Wabl n,« L 29‘ „Prov.-Correfp.» zuf,
Probste« Maranski im vierten Marienwerder Wahlkreise (Thoru-Culm') sind be- von circa 6 Millionen"" für 1870
leutenDe Unregelmäßigkeiten bei Bildung der Wahlvorstände -c vorgekommen ®6 vcrficbirr »-•'* «•
i|] aber Clne il'vfie Anzahl von Wählern durch den Austritt der Weichsel an ter Ausübung ihres Wahlrechts behindert worden, so daß Die mene »h r““9 tean|ra8tf die mit 11 Stimmen Majorität zu Stande gekom- £neti m «4 u"3ult'O iu ""ären. Nach längerer Debatte zwischen Ultramou- „ „ .“"D- $.°,len, «‘nerfeitö, Nationallibcralcn anderseits, über die Frage, ob Ra- können^bttchttsü'?^ Ungiltigkeiiserklärung einer Wahl Veranlassung geben ranstt'zu a "" 6r»6er Majorität, Die Wahl des ProbsteS Ma
rX"‘ ^^üegen nur die Ultramontanen und die Polen.
betreffend di/and?rw£ ^&^rfnunl: . ^fun.9 ^setzentwurfes,


