Ausgabe 
31.3.1871
 
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+ Bucharest, 27. März. Tell übernahm Vas CultuS' und FloreSco das

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Der neue Präfekt Keratry ist gestern in Toulouse eingezvgen, h->t die Verireierjsuhr aus dem neutralen England nach Kriegsländern zu verbieten, besteht jedoch der Commune zerstreut und Dupoital, den Unterdrücker einer großen Stadt, fort- nicht auf Abstimmung über den Antrag, nachdem James, Palmer Cave und der actrieben Kaum 500 Mann waren hierzu nothwendig, Dank der Mitwirkung Staatsanwalt oppomrten, zumeist weil die Verantwortlichkeit England« dadurch der guten Bürger, welche, entrüstet über da« ihnen auferlegte 3od). stch erhoben erhöht, der Schmuggel veranlaßt und die Gefahr auswärtiger Verwicklungen Per- Der Plan die grüßen Städte zu infurgiren, ist also vollständig gescheitert. Die mehrt würde.

Urheber der Unordnungen werden zur Rechenschaft gezogen werden, sie haben nur Eine TimeS-Dep-sche au« V-rsaill-S vom 28 ds. M,S. Morgen« sagt, man

in Marseille Narbonne und Sl. Etienne eine Art von Einflaß bewahrt, wo in- erwarte dort 40,000 Ma.in Truppen, die Regierung orgau-.fire eine Armee behufs

deß die Commune in den letzten Zügen liegt. Ganz Frankreich ist um die ge- Vormarsches gegen Paris in 10 Tagen. Öftere bieten massenhaft ihre Dienste

lenliche, fr-ig-wählte Regierung vereinigt. In Pari« herrscht vermalen wesentlich an und wollen ei» Eiiteeorp« bilden.

+ Brüssel, 28. Marz, Nachmittags 2 Uhr. Der Minister der auswärtigen

Vertreter in De l^ües. zrnmm,,n. um 4 Ubr nichts (SetUnetem!, auf den ho.mkchrcnden Kn ger einen wohlthuendon Eindruck zu machen, als

+ ^>ükls, «-8. Marz, Abends 6 Uhr. Die Commune tvnrd V Ein freundlicher, herzlicher Empfang seitens der Emwabner. Um nun auch in unserer Stadt nicht

feierlich auf dem Stadlhause unter Kanonenschüsse proclamirr. Mehrere Maires ^lückzustebon, möchten wir diese Angelegenheit in dor Oeffentlickkeit anrogen. Gießen, das sl) viel und Gemcinderäthe, die wikdergewäblt wurden, lehnten die Annahme ab. Die V(VaU beigetragen hat, die Wunden d.s Krieges zu heilen, die Verwll-Id.ten zu Pflegen, die Hinter- Bank von Frankreich schoss dem Gomhö wieder 500,000 Francs vor. bliebenen zu unterstützen, wild es sich gewiß nicht nehmen lassen sem tapferes 2. Regiment svlenn

1 VV ö w .r( rtxtran d,'p Schiff, W empfangen. Wie uns von cvmpetenter Seite berichtet wird, duifen wir uns nicht sehr viel auf

Gestern haben Soldaten, welche von Versailles abgeschickt war , $ ss n Stadtsäckel verlassen. Die Ltadt ist eben nicht im Stande, große extraordinäre Ausgaben zu

brücke bei Stores abgebrochen. ~ Nischen. Wir möchten vielmehr unsere Mitbürger auffordern, zusammenzutreten und ein Eomite zu

Die Nationalgarden des bilv^n, welches Sammlungen bei den Einwohnern veranstaltet um dann unser Regiment festlich zu bewirthen. Gewiß werden sie bei dieser Gelegenheit kein FiaSco machen. Haben wir so viel gethan, um unsere Verwundeten und Hinterbliebenen zu pflegen und zu unterstützen, so werden wir gewiß auch noch ein Scherflein übrig haben, um unsere tapferen Hessen, unser 2. Regiment auch festlich zu empfangen. Sagen wir also nicht: eS ist noch Zeit genug, sondern gehen wir schon jetzt zusammen und berathen, wie und auf welche Weise wir unserem Rcglyiento unseren Dank ab­statten können.S.

4- Paris, 28. März, Mittags. Paris ist ruhig.

Cvmitü's hallen stch auf Per Defensive. Das Untcrcomüö, welche« Vas Cenlral- tomile ersetzt, Hal vte Bilvung von 25 Marschbataillonen Vecretirt.

Da« Journal8e cri tu peuple" sagt, Vie Abstimmung vom Sonntag habe die Abdankung ver Versammlung in Versailles prodamtrt.

+ London, 29. März. Im Unterhaufe beantragt Lowther, die Waffenau«.

setzliche, freig-wahlte Regierung vereinigt. .

Rübe Die Wahlen, iu denen ein Theil ver Maires sich bequemt hat, stnv von ,

den Vie Ruhe liebenden Bürgern nicht vollzogen worben; wo sie aber stimmten, Angelegenheiten, in dessen Hotel (nicht ,m französischen Gesandtschaftsbotel) Vte baden sie Vie Mehrheit erlangt Man wirb sehen , was aus riefen stch anhau. Constrenz tagen wirb, empfing soeben deren Mitgliever, bemilllcmmte fie unv brückte senden Unaeseglichkeiten hervorgeoen wird. Die guten Arbeiter wissen, wenn seine Befriedigung au«, baß es Belgien vergönnt fei, ten Frieden auf feinem linen Vas Brod nochmal« entlegen wird, so verdanken fle 'S den Adepten dir Boden austrag-n zu helfen. Er geleitete die Herren bann in den Sitzungssaal. Internationalen, welche Vie Tyrannen ver Arbeiter stnv, während Ile vorgeben, + Brüssel, 28. März. Die heutige Conferen,sttzung dauerte zwei-stunden, deren Befreier in fein So wissen auch Vie Ackerbauer, welche wünschen müssen, war aber nur vorbereitend. E« warten nur tie Vollmachten vorgewiesen. Die tafe stch ter Feint von ihren Gefilden entferne, taß sie, wenn ter Feint fernen Verhandlungen sollen unmittelbar beginnen, doch ist Vie nächste Sitzung noch Aufenthalt unter uns verlängert, e« denselben Ruhestörern verdanken. Frankreich, unbestimmt , .

bereits fo unglücklich, verdankt ihnen noch seine letzten Unglücksschlage. Wenn + Stockholm, 28. Marz. Der Zustativ der Königin hat sich verschlimmert übrigen« die Regierung, um so lange als möglich Bluivergießen zu vermeiden, unv ist b.-nahe hossnungslos.

rögerte so blieb sie durchaus nicht unthätig; Vie Mittel zur Wiederherstellung + Bllcharcst, 27. März. Tell übernahm da« CultuS- und FloreSco das der Ordnung sind dadurch nur besser und sicherer vorbereitet. Kriegsminiiterium. In der heutigen Kammerstgung erhielt das neue Ministerium

Paris 28 März. Da« neue Centralcomilö hat Assy zum Prästventen bereu« in Folge eines Antrag s von Freva« em Mißtrauensvotum. Für morgen

de facto, Garibaldi zum Ehrenpräsidenten gewählt. Zu Generalen wurden wird die Auflösung der Kammer erwartet.

ernannt- Duval Artillerie: Henry, Infanterie; Bergeret, Cavallerie. Das + Bncharcft, 28. Marz. Die Kammer ist durch fürstliche« Decret aufge- $ari« Journal" meldet Thi-r« bereite tie Verlegung der Assemblee na« Fon- löst. Da» Ministerium, welches abtanfen wollte, bleibt. Die Stadt ist ruhig, taineblcau vor DieTimes" sagt, die französische Regierung sei im Stande, + Washington, 27. März. Summer hielt im Senate eine energische Red« in 10 Tagen nach Paris zu marschiren. gegen die vom P asiventen in ter Domingo-Angelegenheit beobachtete Politik und

+ Paris, 28. März. Die Commune macht bekannt, baß folgende Anträge verlangte Vie Einsetzung einer Untersuchungscommission.

bei derselben eingebracht weiden sollen: Die Sitzungen werben nicht öffentlich ............... ~

fein, denn die Commune ist ein ActionSeomuö, und nicht eine Abvoeatenversamm- Local-Notiz.

lung. Sie wirb nur ein Protokoll über ihre Sitzungen unb siele veröffentlichen. (sjicüen, 30. März. Ucberafl im großen deutschen IBaferlanbe regt <« sich und bilden sich Das Manbat der Mitglieder der Commune ist unvereinbar mit dem Mandat der (50,nit66 zum würdigen Empfang unserer siegreich brimlehrenden braven Soldaten. Dir kieinsien GarnisanSflädtchen tvette fern miteinander, um unsere Tapferen zu ehren. Es ist auch in der That

Allgemeiner Anzeiger.

Besondere Bekanntmachung.

Main - Wese r - Bahn.

B e k a u n t in a ch u u g.

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1201) Die Bekanntmachung vom 11. März d. I., betr. anderweite Vergebung der An- und Abfuhr der Güter nach und von dem Bahnhofe

zu Giessen, wiro hiermit zurückgezogen, und zugleich zur öffentlichen Kennlnitz ge­bracht, dass die bisherigen Unternehmer, Herren Gebrüder Leng, die An- und Abfuhr der Güter unter Mitwirkung des Herrn Adolph Lyncker zu den bisheri­gen Bedingungen fortbesorgen werden.

Cassel, am 28. März 1871.

Der Ober-Güteroerwalter:

gez. Anthes.

Versteigerungen.

1172) Fünf ganze und Theile von Trieb­vierteln, das Gelände auf der Stephans- mark, sowie der Vlatz an der Schoor, zu­nächst der Pipp'schen Schanze, soll

Freitag den 31. März d. I., Nachmittags 4 Uhr, auf 1 und 6 Jahre verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor. Giessen, den 28. März 1871.

Großherzogliche Bürgermeisterei Giessen. __Vogt.___________

Holzvcrsteiqerung.

1200) Freitag den 31. März und Samstag den 1. April l. I, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Beuerner Gemcindewalde nach- venanntes Holzquantum, als:

4 Stecken Buchen-Scheidholz,

10 Eichen-Scheidholz (vorzüg­

lich für Glaser und Küfer),

3 Stecken Aspen-Scheidholz, lOl1/* Buchen-Prügelholz, 5 Eichen-

2 Aspen-

I8V2 .1 Buchen-Stockholz, 8V1 Eichen-

1410<> Wellen Buchen-Stamm-Neisholz, 325 Eichen-

800 , Nadel-

59 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 5V2 bis 30 Zoll Durchmesser und 15 bis 45 Fuß Länge = 1049 - Cubikfuss, l^Buchen-Stamm von 36 Zoll Durch­messer und 23 Fuß Länge,

1 Aspen-Stamm von 14 Zoll Durch - Messer und 30 Fuß Länge,

77 Fichten-Stämme von 5'/s bis 10 Zoll Durchmesser unö 35 bis 50 Fuss ^änge = 1185 Cubikfuss,

2705 Fichten-Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser und 30 bis 50 Fuss Länge (vorzüglich zu Dachsparren und Spalieren brauchbar) öffentlich meiftbietend versteigert werden.

Beinerkt wird, dass am ersten Tgg nur das Brennholz und am zweiten Tag das Stamm- und Werkholz und obige 10 Steckcn Eichen Scheidholz zum Ausgebot kommt.

Die Zusaminenkunit ist jedesmal im Ort, nächst der Bürgermeisterei

Beuern, am 28. März 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Beuern. _______________Otto.__

Main - Weser - Bah».

1140) Die Anlieferung und Aufstellung von 938 Stück Meilensteinen auf der Bahn­strecke zwischen Marburg und Frankfurt a. M. soll im Submissionswege verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit dec Aufschrift:

i «.Submission auf Anlieferung von Meilensteinen

bis zum Submissionsternlinc

am 13. Avril d. I.,

Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection einzureichen. Ebendaselbstkönnen die Zeich­nungen und Bedingungen eingcsehen und die Submissions-Formulare iu Empfang genommen werden.

Frankfurt a. M., den 21. März 1871.

Königliche Betriebs-Jnspection U v. c :

_______________K lose.__

Holzversteiqerung.

1202) Dienstag den 4. k. Mts.,

von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Distrtct Wellersloh:

27 Stämme Eichen - Bauholz mit 156 Eubikfuß,

23 Stämme Nadel-Bauholz mit 256 Cu- bikfuss,

106 Eichcn-Stangen,

46 Buchen-

38 Nadel

89 Stecken Buchen-Prügelholz,

15 Stockholz,

4100 Wellen Reisholz,

400 Eichen-

meistbietend versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im Dfftrict Wellersloh.

Groß-Buseck, am 29. März 1871.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Groß - Bustck- Wagner.

1205) Bestes Brauer- mcrl; bei C. Pittdan.

1169) Ein transportabler Feuerherd ist billig zu verkaufen bei

Chr. Faber, Spengler.

1186) Mehrere Tausend Cigarren- Kistchen stehen zu verkaufen bei

Karl Wenzel.

1192) Lattig-Salat bei C. Rahn.

1188) Straßburger Schachtelkäse und Rahmkäse in Stanniol bei

Gebr. Adami, im Ritter.

Baubolz - Versteigerung.

1206) Samstag den 1. Avril, des Morgens 9 Uhr anfangend,

sollen im Lollarer Gemeindewalde, District Pfaffenstrauch:

129 Nadel-Srämme -- 2497 Cubikfuß,

14 Stangen =72

öffentlich versteigert werden.

Lollar, den 30. März 1871.

Grobhcrzogliche Bürgermeisterei Lollar- G ei bl er.

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1185) Ein Haufen Mist ist zu verkau­fen bei Georg Malkomesius. »

1191) Zu verkaufen ein Flaschenlager, verschiedene Caslüster, Vorhangstangen und Rouleaux bei Professor Lange.

Keilgebote»es.

1187) Rothen deutschen Atkcfanicii billigst bei Gebr. Adami,

im Ritter.

' 1197) 10 Stück gute alt Fenster sind zu verkaufen bei

Glaser Harz, Neustadt.

1026) Eine Kaute Mist ist zu verkau­fen Neuenweg Lit. B. Nr. 194.

1207) Zur bevorstehenden Saison empfehle das Neueste in Herren'und Knaben-Garderobe aus den ge­schmackvollsten und besten Stoffen in großer Auswahl.

Bcftellnngen nach Maaß werden in der kürzesten Zeit auf das Sorgfältigste ausgcführt.

^ustcheruug reeller und billiger Bedienung.

S. A. Blumenfeld, am Kirchenplatz.

61) Häckselmaschinen, Dickmurjmühlen, Oelkttchen- brecher der verschiedensten neuesten Construction, stets vorrättzig bet Georg Nenzel (Maschinenfabrik.)

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