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D> Conferenzen des Fürsten B.'Smarck mit Jules
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+ L'echilll daß er um 3’/2 l gerückt tj mit ßü nahmen und tü l von 5Uhr ^aN flagge. Jianwri Nach näheren R Armee des Generc eingttückt flnv. — gekommen flnv, u rouge anzuzeigen fort, zu feuern. - zwei Regimenter Siabuct der Gurt — 3« Pari- (ol andere gibnr ve
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werden! Diesen Vorschlag macht Felix Pyat im Vengeur!
In den Pariser Blättern fordert der Pariser Bürger Joseph iur Bilduna eintt Freiw.lligenschaar von 1000 bi» 1200 Mann auf, welche Tprannenmörd» peigen und sich der edeln Aufgabe widmen sollen, „mit allen möglichen Mitteln und gleich viel in welchem Lanke, bis zum letzten Sprößling jene königlichen und kaiserlichen Geschlechter auszurotten, die über Frankreich so viel Unheil gebracht 9on nn'n cr^^r-8" blutdürstig ist ein Pariser Herr, welcher einen Preis von bringOOO 5r' fUt beniemflcn «u^setzt, der Heern Thiers lebendig nach Paris
Besondere $
Maul' t Im ivin Wchneten Gerichi^ vollzogen
Rübsa W eit 1. ^Nmarcni "bw®6
Meßen, den 22. ^^ßherzoglich
Nun die Vendome-Saule gefallen ist, bleibt der Rache des Volkes nur nn* c>nßl’h!h,rtM»M rs
eine Aufgabe. Die Asche der großen Mörders Napoleon ist im Jnvaliden-Doml r'aeaen b.Vfr V»^rW,< Fürsten Bismarck den Borwurf beigesetzt. Sie muß heransgenommen und in das Grab Tr upmann's einge^ w ffen S°?7 d!ese Jnstttuttonen ,v-rstchß.. -- —-..... - -
Werden Diesen tRnrfAfnn m......- t K «ngqcparn WifjeN,
Frankfurt, 22. Mai. Die i>onserenzen des Fürsten Bismarck mit Jules Favre und Pouper-Qnertier waren in den beiden Tagen, da diese Vertreter zweier großer Nationen miteinander verkehrten, sehr haustge und langwährende. Die erste Conferenz (am Samstag), in weicher die Auswechselung des Friedensv-rtraae- erfolgte, dauerte,zwei Stunden, worauf Fürst Bismarck spazieren fuhr, während in Aussen um 6 Uhr tie Palmengärten in Augenschein nahmen. Abends um 10 Uhr fand eine zweite Besprechung der beiden sranzöstschm Diplomaten mit dem Fürsten statt, dte über Mitternacht dauerte. Sonntag Morgen besuchten die Franzosen die Messe in der Licbfrauenkirche. Um 12 Uhr hatte Jules Favre eine Conferenz mit dem Fürsten Bismarck, gegen 3 Uhr kam Pouyer.Qnertier, blieb kurze Zelt im „Hotel Schwan" und fuhr um 4-/, Uhr in Begleitung seines Se. cretars nach Frankreich zurück. Favre blieb hier zurück und fuhr beute Morgen nach etner Zusammen unft mit dem Fürsten, ssie Sonntag Über Mitternacht dauerte, um 7 Uhr nach Versalücs; Fürst Bismarck dagegen um 8 Ubr nach Berlin.
Berlm, 20 Mai. Die Kaiserin von Rußland traf heute Avcnd hier ein. »ch ^fllfer “nVtn $r'”icn am Bahnhof- empfangen. Wahrschein-
lech reist sie Dienstag nach Ems.
< In Ioetot find am 8. Mai zwei Franzosen, der Bäcker Boivin und der Korbmacher Grandin, durch ein Kriegsgericht vvrurtheilt und erschossen worden, weil sie zwei preußische Soldaten überfallen und mit Stockschläzen verwundet hatten. Der Befehlshaber der zweiten Division, Generallieutcnant v PriNelwitz Warnung^ Slättern m Rouen zur öffentlichen Kenntniß, gleichzeitig als
. zr ,, . -------' Akmacht,
. r _ . <sr scheint demnach noch aar nicht m
er bie 2)114 Charakteristikum desselben ist eben? daß
er die gewöhnlichen Pfade verlaßt und seine eigenen Wege geht. Wo ist denn 1 Clf Kraft in Deutschland, welche der vielbesprochenen Präfectenwirtblibast im ' "" Schäden ein schnelles Ende bereilVLnfeV 3^
a 3 behandelt, indem man ihren Eigenthümlichkeiten Rechnung tragt, desto schneller wird man sie zu Deutschland Z Z. De-halb wünsche ich ste'^echt bald hier unter Lus' zu8en pe°nnNichts v»/rü er.' mehr,»a.s geme.nsame Arbeit, und nichts verbittert mehr, als die Ausschlieüunn' ich wünsche recht sehr, daß in möglichst kurzer Frist die Bundesverfassung im^Elsak ^geführt wird. Die Redlichkeit und Intelligenz des deutschen Beam.e".hü«s ü- es?k.^t""'v°" Harzen der Elsaff-r gewinnen, sie werden erkennen, daß sie es ,-tzt mck unteren Leuten zü thun haben, wie vordem, daß man ihnen nickt mehr verspricht, als man halten kann. Darum bitt- ich Sie auch recht vorstch ch ru s«« Ihren Versprechungen. Herr v. Treitschke hat gesagt, es gebe keme besser« jnjhtution zur Asstmilirung verwandter Stämme, wie die deutsche Armee und so lebhaft ,ch auch wünsche, daß dieses gemeinsame Band uns mit den Elsässern verknüpft kann ich mich doch n-ch! der Einsicht verschließen, daß dies in d-r aller- nächsten Zeit mcbt möglich ist und deshalb empfehle ich Ihnen die ünveränd-
Um Cer S>iC0iCtUn3 B-llmachten
.^^^^^dthorst (Meppen): Di? Vereinigung von Elsaß.Lothringen mit d-m deutschen Reiche ist -ine vollendete Thatsach- und es möchte kaum eine Deba » möglich sein übet §. 1, wenn er nur dies ausspräche, wenn er nicht in Serbin- tung st-he mit ten übrigen Paragraphen. Der Begriff „Reichslaiw" ist in der Commission n'cht hinlänglich definirt worden. Ich fürchte, er gibt auch in 2n sifrun°*’6‘‘Off 8enU? Mißverständnissen. Ich seh- in der^Vorlag^ nur^ie
^. yfne,knc?T' ^s°nderen Staates, allerdings eines Staates, wie wir ihn fi 'h n'*t -^"EN. Di- einzige gesunde Lösung der vorliegenden
^rage finde ich dann, daß man entweder einen wirklichen Staat schafft oder man dre Provinz einem bestehenden Staate einverleibt; die jetzige Lösuna verdunkelt Trr.,?'° 3* ^Ite E3 »brr jet>e D-Scussion'-rhar.n? daß wir in «L
--reu. an der Bundesverfassung festhalt-n und keinen Versuch zur Geltendmachuna der partuularistischen Tendenzen gestatten. Daß di- monarchisch- Tenden? de« n-nen ReichzlandeS nicht schärfer h-rvor-ritt in dem Gesetze, liegt nicht an der Commission sondern an der Regierungsvorlage, denn in Fragen von so eminenter E'Utung kann nur durch die feste Anschauung der Regierung etwas Ersprieß. lich-S geschaffen werden. Ich zweifle daran, daß wir schon heute an dem Je-t- punkt zur Ausstellung principieller Grundsätze für die Verwaltung des Elsaß an- gelangt sind und deshalb stimmten meine politischen Freunde und ich für ein Pro. cilortum, das uns Gelegenheit geben soll, einen festen und bestimmten P'an iu formuhrtn. Da die Biwohner von Elsaß-Lothring-n über ibrc LoStrennnng von Frankreich nicht gefragt worden, ist es billig, sie über ihre staatlich- Zukunft iu mC™mri.nner|ltn wiv-rstr-bt -S, über die Zukunft v7n ändert" halb Millionen M-nfchen so ohne Weiteres abzuurtheilen (sehr gut') Redner geht nun sehr ausführlich auf die künftige Geweindeverfassung der neuen P-ov-n, e n, für Die er di- vollste Autonomie in Anspruch nimmt; vor allen Dingen müsse eine C-ntralstelle mit großen Machtbefugnissen in dem R-ichslatid- selbst" installitt w.rden, die das Mitsprechen der Bewohner in ihren eigenen Angelegenheiten sichert denn ohne dieses Erforderniß bleiben alle patrioiischen Nedeusarten eben nur p£CIK4?dmr c$e!tEt tofinf<te daß man die katholische, wie die evangelische Kirche im Elsaß nicht behandelt, je weniger man sie behandelt, desto schnelle? wird ™£lnm*Ie, kiewinnem In England rüttelt man an den religiösen Gebräuchen der zu Regierenden nicot, die Engländer haben da« an Irland gelernt (Gelächteri und wenn w-r uns um die religiösen Gefühle der Elsässer allzuviel kümmern wollten, wurden wir dieselbe Erfahrung machen (Oh!). Wir können die Elsaß- Lothringer nur dann gewinnen, wenn wir sie in ihrer Eigenart als Slsaß-Lothrinaer behandeln und von ihnen die Aufgabe lieb gewordener Institutionen nur rann verlangen, wenn es das Interesse des ROchs gebieterisch erheischt. (Schluß kolat l v Ra/owch^e^^ D-r Generaleonsul des deutschen Reiche/in Run.^L v. Radowch, ist sm einiger Zeit hier anwesend und hat wiederholt Conferenien mit dem Fürsten Bismarck gehabt. Herr v. Radowitz soll sein Gutachten dahin -bg-geben haben, daß e« dem Fürsten Kir! und der rumänischen Regicruna mit ?ube' äCe Einec fe|1£n und geregelten Verwaltung entg-g-n- stehend,n Schwierigk-it-n zu überwältigen und der Dynastie einen festen Halt im Lande zu sichern. D-r Reichskanzler soll sich entschieden dasür ausgesprochen' haben g, wenn irg- id möglich, die rumänische Angelegenheit nicht vor da« Forum der' europäischen. Machte zu bringen ist der Fürst Karl vielmehr m-t all r Energie dahin trachten muss-, aus eigener Kraft vollständig Herr der Situation in Ru- mamen zu werden, lieber di- Bemühungen der russischen Regierung, die Pforte zu veranlassen, ein Arrangement mit Rußland bezüglich der Donausürstentbümer e'nzugehen, wonach di- beiden paktirenvrn Mächte sich verpflichten, für den Tal! einer ernstlichen Ruhehörung in Rumänien mit Waffengewalt einzuschreiten erwies e,e vollständig unterrichtet, und Fürst Bismarck soll daraus die Notbwendigkttt abgeleitet haben, die im Jahre 1866 so mühevoll “rrunaene Position m Rumänien mit allen Kräften aufrecht zu halten.
In Bezug auf die Dotationen derjenigen Generale, die sich durch ihr Selben, mutiges Ringen und Vollbringen ganz besondere Verdienste im letzten Krieae erwarbti,,. erfahren wir, daß dem Reichstag in dieser Angelegenheit für jetzt -ar keine Vor.age zugehen wird; vielmehr erwartet man im Kreise der Bnndesreaie. rnngen, der Reichstag werde selber die Initiative erflw fen und e^e befKmm eine ursprünglich deutsche £“n aussetzen"^Ms"die°'?u l“ gewährenden Do-
und deshalb stimme ich b-m § 1 di Generale « Mottke Sirlb^ nenn‘wanr Reichskanzler
milchen Kern in der nn„„ . Klrchbach, v. d. Tann, Fran eckp, Werder. Güb-N ,,nh
VoLgtsMhrctz. ' d. Tann, Franfecky, Werder, Göden und
r 1 w *^ai; ,, Die v. Vangerorv'fche juristische Bibliothek wurde
;ür ii? Stra^ourger Universitätö-Blbliothek um den Preis von 4c>0ß
em .it für au,B,17,11,„nliitnif^ro •*** ««6 6,n •» -
Das General.Dostamt zeigt an: Verhältnisse machen es nothwendig, Privat- Packereien für die 17. Infanterie. Division für jetzt von der Postbeförderung aus- zuschließen; außerdem muß die Zuführung von Päckereien an das 7. Armeekorps fur'S Rackste ausgeschlossen werden. p
t dkrttn, 20. Mai. Deutscher Reichstag. Die heutige 39. Plenarsitzung lunuen um,111/4 Uhr mit kurzen geschäftliche Mitlhej.
X 7 ?. f*n6 sch°n lange vor der Sitzung Überfüllt, das Haus.
Anfangs sehr spärlich besetzt, füllt sich nach und nach.
Aus der Tagesordnung steht die zweite Berathung des Gesetzes über die Bereinigung von Elsaß und Lothringen mit Deutschland. Die Commission zur bemfclb,n "Ursache Aenderungen e/nverlecht, ätt Äh? r1*^' .ba6.fc,c "kutsche Verfassung schon am 1. Januar f873, ört. ^ derselben sofort für die neue Provinz in Kraft tritt und daß über oie aüi/6?id1CW<»hrOilfOnUa"' ei"8efÜ5rhR G-sktze und Anordnungen dem Reichstage aUiahrlich Mittheilung gemacht werden soll. Nachdem Referent Dr. Lame» die Verhandlungen der Cosemtfsion kurz resumirt und Dr. Stephany über mehrere fin? IOnEtI WeI*e durch das vorliegende Gesetz für erledigt zu erachten
sind, ergreift das Wort zu §. 1 ter Vorlage. j
Treitschke: Die Elsässer sind mit hochtrabenden, pomphaften Phrasen bis ,um Ekel gesättigt, der bescheidene Ton des §. 1, der nichts von unseren glor^ rkichen Stegen faßt, wird auf sie einen sehr wohlthuenden Eindruck machen. 'Vor wen.gen Monaten patte ich noch gewünscht, daß Elsaß-Lothringen direkt in Preußen e.n°erle.b wurde, denn Pr.ußen allein hat das Talent zu ge?manisiren " Ich dar iS binfäfl ° <6<r h8£IV 1 ,£t .ftlbcr fe,n geboren» Priuße bin. Dieser Wunsch fAKe6HBb. fcUJ^ tle Thronrede, welche jede Eroberungspolitik au?
feb!* fet, d.r Reichstag hat nun aber erst recht die Aufgabe, die “neue P-opini unb itoerf ^6-° ^"Deutschland zu fesseln durch die Einrichtung einer gerccht.n a fluch dem Muster der bewährten preußischen. Am
fchnellsten unv sichersten konnte die Germanisirung des Elsasses durch dte GmterM ung 1» Preußen statisinden; ras Bewußtsein, einem großen S aatsganlen anzuaehör
Da mm-' etwa. Versöhnendes, um so mehr hier, als die Elsässer di- Unhaltbar^ Ln fr.t repnbltkani.ch-r Institutionen hinreichend kennen zu lernen Gelegenheit bat>en
gerade deshalb kann ich mich nicht mit den Absichten des Fü?st"n Bismarck S' eitive,standen erklären, trotzdem ich den leitenden Gedanken dieses großen Staais- und Seel- vertheidigte, als sein Name no/der verhaßt st- m D-utschland war Nun das Elsaß ein Reichsland werden soll, maß das neu Staatswesen aus echt deutschen Grundlagen aufgebaut werden, wozu ich vor allen Dingen die deutsch- Monarchie rechne, die einen wesentlich andern Cparaeter wie die französischen Monarchien hat; ferner rechne ich dazu die allgemeine W hivfl cht anL ° Srf!M ?r K-^°en Schulzwang, die ALbildun? d» Üh-r-n Lehr.' rnL , « ?1? "'5 Selbstverwaltung. Doch versprechen wir von vornherein nicht zu viel, aber hinterher: ein Wort, ein Mann! Zum Schluß erklärt fLi Diktatur " aafC,tiäe'a Is^a^a* B-ifull für die möglichste Abkürzung der
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mit Freuden iu Territorium, u«v v^utv ktiuimr iry oem
finden muß r em?n kcht deutschen Kern in der neuen Provinr^
Diktatur ausschließen oder auf Z" ^Utfi,er ^«s° regieren, die
des Vorredner«, daß die Lande il7°?ck?^"" "-fc"”- Klage
ich nicht .heilen; ich erkenne die Vo -a'? m "r Preußen udergegangen, kann solche Verbindung würde di« 8 P^uK°u« g»n und voll an, aber eine das Uebergewich? Pr°uüens in ai be< deutschen Reiches verrücken und
Sne W t n - ULT'?' auf.t,nc «-jährliche Höhe schrauben.


